Gepard und Hyäne in Nordafrika?

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Roger-Tecumseh
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Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37

Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Salut,

habe ich gestern abend gleich gemacht und fände es schön, zu hören, ob es in besserer Qualität bei Dir angekommen ist.

Gruß

Roger T.
Bärbel Carasophie
Beiträge: 35
Registriert: Mo 14. Nov 2005, 20:10

Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Bärbel Carasophie »

Hallo,
ich denke, es ist der Wanderweg eines Waranes und er ist zweimal dort vorbeigekommen. Ist mir nämlich nicht bekannt, daß die zu zweit unterwegs sind. Die Spur ist schon etwas verweht, ansonsten würde man noch die Krallen erkennen können.

Wenn Warane langsam unterwegs sind, sieht man keine Spur von ihren Schwänzen.

Grüssle, Bärbel
Grüssle, Bärbel

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Gerhard Göttler
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Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36

Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Gerhard Göttler »

Hallo Indianer-Häuptling!

Monsieur G. meldet sich als Spurensucher! Welches Uweinat ist denn angesprochen? Es gibt ja mehrere Ort diesen Namens. Das könnte schon mal einschränkend wirken. Bisons gibts ja nicht in der Sahara ...

Der Gerhard,

was bedeutet, dass ich mit dem Speer umgehen kann.
Gerhard Göttler
Beiträge: 1148
Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36

Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Gerhard Göttler »

Hm, Carasophie,

hab schon oft Waranspuren gesehen, aber so? M.E. sind das Mufflon-Spuren. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Bisons waren es jedenfalls garantiert nicht!

Der Gerhard
Roger-Tecumseh
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Salut Grauer Speer,

um da genau zu antworten, müßte ich erst mal meine Unterlagen durchforsten. Es war jedenfalls noch auf der libyschen Seite. Bin immer im Dreiländer-Dreieck hin und her.

Ich finde die Schrittweite ganz beachtlich und denke, er wäre in der alten Zeit der Vorfahren (ohne Artenschutzabkommen) eine ganz beträchtliche Jagdbeute gewesen, auch wenn er weit unter den feuerspeienden Brüdern von Komodo bleibt.
Warum aber zieht er immer diese Kratzspur? Und dann: obwohl sich die beiden Spuren gelegentlich sehr nähern, kreuzen sie sich doch nicht. Vielleicht war es doch ein ganz anderes Wesen? :?


Gruß

Roger T.
Roger-Tecumseh
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Roger-Tecumseh »

P.S.

Nein, Bisons waren es nicht! Die haben Buffalo Bill und seine degenerierten Freunde öfter mal aus der neuen Eisenbahn heraus mit der Winchester 73 auf der anderen Seite des Atlantik einfach so zusammengeschossen. Gab dafür ja eine staatliche Prämie. :evil:

(Ich zweifle - auch wegen der Gegend - ebenfalls an der Waran-Theorie.)
Alexander
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Alexander »

Hallo ihr Wildhüter,

kann es nicht sein, daß es sich hier um zwei Tiere handelt? Ich kann mich aufgrund meiner altersbedingten Sehschwäche täuschen. Die Spuren verlaufen zunächst recht parallel. Kurz vor dem Schatten berühren sie sich beinahe und im Schatten gehen sie weiter auseinander. Die Schleifspuren sieht aus wie die eines Paarhufers. Könnten das nicht zwei Gazellen gewesen sein?

Grüsse Alexander
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Bärbel Carasophie
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Bärbel Carasophie »

Also ich erkenne ein Tier, daß die Füße so setzt wie ein Waran, also im 2-Takt, nicht im 4Takt wie eine Gazelle/Mufflon im Schritt, auch nicht im Trab (da wären die Abdrücke der Vorderhufe fast genau auf den Hinterhufen) bzw. Galopp einer Gazelle (da gibts einen Dreiertakt, alle relativ eng beieinander oder wenn grosse Flucht, dann mit grossen Sprüngen dazwischen).

Außerdem kann man aus den Schleifspuren sehen, daß Vorderbeine und Hinterbeine unterschiedlich lang sind! Es schleifen jeweils die Vorderfüße wesentlich weniger, weil sie kürzer sind, als die Hinterfüsse.
(Unterscheidung durch Einsinktiefe). Ich glaube immer noch, daß es ein wirklich grosser Waran war. Der zweimal dort langgegangen ist.

Aber die Kralleneindrücke fehlen, und ich hätte total gerne einen Grössenvergleich - und die Spur senkrecht von oben - gelle das machst Du nächstes Mal :mrgreen:

Mufflon - Waran - ziemlicher Unteschied :mrgreen: Naja, wer weiß ;-)
wir üben halt...
Grüssle, Bärbel

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Alexander
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Alexander »

hmmm, also doch altersbedingte Sehschwäche :?

Grüsse
Alexander
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Roger-Tecumseh
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Ja, es ist eine rätselhafte Spur! So wie diese ganze Gegend dort in den nur scheinbar so unberührten Bergen (etliche Höhlen und Gravuren).
Beide Spuren gehen doch in nur eine Richtung. Nirgends kreuzen sie sich (ich bin ihnen weit gefolgt); das - oder die Tiere - waren völlig ungestört. Keine Flucht, keine Eile, immer klare Abdrücke. Wäre es ein einzelnes Tier auf Hin- und Rückweg, hätten sich die Spuren - wie bei jedem normalen Wildwechsel - doch irgendwo mal überschnitten, vermischt. Ein Huf-Tier konnte ich in diesen Abdrücken nicht erkennen, es waren eher Pfoten.
(Niemand vom Shawnee-Stamm hat dergleichen je gejagd! :wink: )


Gruß

Roger T.
Gerhard Göttler
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Gerhard Göttler »

Hallo Tier-Interessierte!

Klar, zwei Tiere, die miteinander übers Sandfeld gingen. Weiß leider wenig über Mufflons. Aber ich habe diese Tiere oft paarweise gesehen. Vorderbeine, Hinterbeine, unterschiedlich lang? Sind ja eigentlich Felsbewohner, deshalb diese eher unbeholfene Art auf dem Sand. Sind meines Wissens Paarhufer, deshalb die Zwillingsschleifspur der Hufe. Meine mich zu erinnern, wiederholt solche Suren im Icherat gesehen zu haben. Hier queren Mufflons von einer Felsseite des Tales zu anderen und gehen dabei über die sandigen Flächen. Sind diese weich, schleifen ihre Hufe wie auf dem Bild schön zu erkennen. Aber Ihr seht ja schon an meinen Formulierungen: So ganz sicher bin ich mir nicht!

Tierische Träume wünscht

der Gerhard
Roger-Tecumseh
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Roger-Tecumseh »

salut G.G.,

es gibt noch ein Indiz, welches mir den Waran eher unwahrscheinlich macht: die Spur war ja, wie schon gesagt, sehr lang, gleichmäßig und entschlossen. Das läßt bei einem Wildtier ein weites Gesichtsfeld vermuten. Der Kopf muß also erheblich über dem Boden sein.

Nirgendwo hatte der Sand andere, als die gezeigten, Abdrücke. Eine Echse hätte doch höchstwahrscheinlich über eine solche Entfernung irgendwo mal ermattet den Schwanz abgelegt, schleifen lassen. Hätte sichernd den Schritt verhalten. Ganz abgesehen von der beträchtlichen Schrittlänge, die ein Tier von deutlich über 1,50- 1,60m Länge erwarten läßt. Solch ein Waran-Brummi in dieser Gegend?

Nun ja, er hat unsere "Begegnung" unerkannt überlebt!

Gruß

Roger T.
ursula
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Waddan Moufflon Mähnenschaf

Beitrag von ursula »

hallo Roger
hier noch eine nachricht von koen

"irgendwo klappt es nicht mehr um im wuestenforum ein zu loggen!

meine nachricht uber diese spuren:
es handelt sich um zwei mufflons, die ganz muede sind (erschopft) und die beine hangen lassen: man sieht ganz gut dass es sich um paarhufer handelt (falte um huf) und die spur ist zu breit fuer gazellen: die lassen auch ofters die beine hangen, aber dann sind die fahrten viel leichter.
sicherlich kein varan !

koen"
Alexander
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Alexander »

ursula hat geschrieben:
Mo 26. Nov 2007, 10:58
"irgendwo klappt es nicht mehr um im wuestenforum ein zu loggen!
Evtl. hat er das Passwort vergessen oder falsch geschrieben. Ich lasse Koen ein neues zukommen.

Grüsse
Alex
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Roger-Tecumseh
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Salut Ursula,

danke für die Übermittlung der Nachricht! Schöner Austausch hier! :)

(Müde? Tja, vielleicht war es Mufflon-Rentner-Paar ermattet den Frieden der Wüste suchend, oder zwei Langzeitarbeitslose auf der langen Flucht vor dem deutschen Hartz IV.)

Gruß

Roger T.
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