Keimzellen der Landwirtschaft

Kultur- und Politikgeschichte über die im Wüstenschiff behandelten Regionen.

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Birgitt
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Keimzellen der Landwirtschaft

Beitrag von Birgitt »

Mit dem Ackerbau hat die Menschheit ihre Lebensweise fundamental verändert. Doch die Kulturtechnik wurde mehrfach erfunden. Einen weiteren Hotspot haben Archäologen in Bolivien entdeckt ...
Im Grunde beruht das moderne Leben auf zwei rund 12 000 Jahre alten Erfindungen: Ackerbau und Viehzucht. Diese »neolithische Revolution«, das wissen Archäologen inzwischen, fand allerdings unabhängig voneinander in mindestens vier verschiedenen Regionen der Welt statt: im Nahen Osten, in China, in Mexiko und im Nordwesten des südamerikanischen Kontinents. Nun beschreiben Forscher um Umberto Lombardo von der Universität Bern im Fachblatt »Nature«, dass auch in der Moxos-Ebene im Norden Boliviens Menschen vor rund 10 000 Jahren den Ackerbau erfunden hatten. Dafür hatten die Vorkolumbianer einst hunderte Erdhügel angelegt, auf denen sie Kürbis, Mais und Maniok anpflanzten [...] So zeigten Erbgutanalysen: Moderne Nutzpflanzen wie Kürbisse, Bohnengewächse (Canavalia plagiosperma), die Pfirischpalme (Bactris gasipaes) oder Chilis (Capsicum baccatum var. Pendulum) ähneln den wilden Sorten in der Moxos-Ebene.
Amazonas-Archäologie: Eine neue Keimzelle uralter Landwirtschaft
09.04.2020 - spektrum

Early Holocene crop cultivation and landscape modification in Amazonia
08.04.2020 - nature

Gruß
Birgitt
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