So steht es heut e in der NZZ:
Polizisten im Tourismus beschäftigt
ach. Unternehmerisch veranlagte Libyer investieren vorzugsweise in den Tourismus. Bereits tummeln sich auf diesem lukrativen Tätigkeitsfeld über 200 Unternehmen, die sich bis auf zwei Ausnahmen alle in privater Hand befinden. Sie führen vor allem Safaris durch die Wüste durch, aber auch Reisen zu den antiken Stätten am Mittelmeer, etwa Leptis Magna und Sabratha. Der Staat unterstützt die Branche, indem er Reisenden, die über keinerlei Kontaktpersonen oder Einladungsschreiben aus Libyen verfügen, die Vermittlerdienste von libyschen Reiseagenturen vorschreibt. Um den Tourismus anzukurbeln, gestattet er neuerdings auch den Erwerb des Visums bei der Einreise; die mühselige Beschaffung der Einreisegenehmigung bei einer der libyschen diplomatischen Vertretungen im Ausland entfällt.
Der libysche Staat versucht aber auch, vom Tourismus zu profitieren, indem er ausländischen Reisegruppen, die mehr als sechs Personen umfassen, die Begleitung durch einen Polizisten aufzwingt. Das sei, versichern libysche Reiseveranstalter, keineswegs als Überwachungs- und Bespitzelungsmassnahme gedacht, sondern diene der Arbeitsbeschaffung. Angesichts der fehlenden Sprachkenntnisse der (unbewaffneten) Bewacher kommt dieser Erklärung einige Plausibilität zu.
Libyen, seine Polizisten und der Tourismus
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Gerhard Göttler
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- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Libyen, seine Polizisten und der Tourismus
Vielleicht wird sich das ja auch noch irgendwann ändern.
Wir hatten im Frühjahr letzten Jahres zwar keinen Polizisten benötigt, aber einen Führer (wir waren 3 Pers. in einem Landy). Der war zwar sehr nett und bemüht, da konnten wir nicht klagen. Aber seine Fremdsprachenkenntnisse beschränkten sich auf:
- problem
- no problem
Damit konnte er zwar die meisten Situationen, vor allem im Umgang bin den Offiziellen, z.B. zur Erlangung des Dreiecksstempels oder bei Kontrollen sehr gut umschreiben, aber für eine ausführlichere Unterhaltung war das etwas knapp.
Aber er hat sich dann auch brav nach drei Tagen verabschiedet und un bei der Ausreise dann wieder aufgegriffen, um die Grenzformalitäten zu erledigen. (Unnötig zu sagen, dass wir ihn für die gesamte Reisedauer bezahlen mussten, wobei wir dennoch sehr zufrieden waren, weil wir so wieder Platz im Auto hatten).
Wobei, wenn sich das alles mal vereinfacht, dann wirds in Libyen auch irgendwann so sein wie in Tunesien!?!
Wir hatten im Frühjahr letzten Jahres zwar keinen Polizisten benötigt, aber einen Führer (wir waren 3 Pers. in einem Landy). Der war zwar sehr nett und bemüht, da konnten wir nicht klagen. Aber seine Fremdsprachenkenntnisse beschränkten sich auf:
- problem
- no problem
Damit konnte er zwar die meisten Situationen, vor allem im Umgang bin den Offiziellen, z.B. zur Erlangung des Dreiecksstempels oder bei Kontrollen sehr gut umschreiben, aber für eine ausführlichere Unterhaltung war das etwas knapp.
Aber er hat sich dann auch brav nach drei Tagen verabschiedet und un bei der Ausreise dann wieder aufgegriffen, um die Grenzformalitäten zu erledigen. (Unnötig zu sagen, dass wir ihn für die gesamte Reisedauer bezahlen mussten, wobei wir dennoch sehr zufrieden waren, weil wir so wieder Platz im Auto hatten).
Wobei, wenn sich das alles mal vereinfacht, dann wirds in Libyen auch irgendwann so sein wie in Tunesien!?!
Re: Libyen, seine Polizisten und der Tourismus
Hallo
Betreffend Polizisten-Begleitung in Libyen und unbewaffnet: der Polizist der uns im Akakus und Mandara Gebiet begleitet hatte, hatte eine Pistole. Er hat zwar immer darauf geachtet, dass wir das Teil nicht sehen, aber beim Auto ausbuddeln aus dem Sand hat man die Waffe deutlich gesehen....
Ich muss sagen, wir hatten sehr Glück mit unserem Polizisten. Er konnte zwar kaum was anderes als Arabisch sprechen, aber er hatte sich sehr bemüht, hat fleissig bei allem mitgeholfen, war sehr höflich und hat mit seinen wenigen paar brocken englisch sowie mit Händen und Füssen versucht mit uns Konversation zu führen - was gegen den Schluss eigentlich recht gut klappte.
Führer: die Führer welche englisch, deutsch oder französisch sprechen gibt es aber die kosten mehr als die "einfachen" Führer welche nur arabisch sprechen und die Formalitäten abwickeln.....
LG
Manu
Betreffend Polizisten-Begleitung in Libyen und unbewaffnet: der Polizist der uns im Akakus und Mandara Gebiet begleitet hatte, hatte eine Pistole. Er hat zwar immer darauf geachtet, dass wir das Teil nicht sehen, aber beim Auto ausbuddeln aus dem Sand hat man die Waffe deutlich gesehen....
Ich muss sagen, wir hatten sehr Glück mit unserem Polizisten. Er konnte zwar kaum was anderes als Arabisch sprechen, aber er hatte sich sehr bemüht, hat fleissig bei allem mitgeholfen, war sehr höflich und hat mit seinen wenigen paar brocken englisch sowie mit Händen und Füssen versucht mit uns Konversation zu führen - was gegen den Schluss eigentlich recht gut klappte.
Führer: die Führer welche englisch, deutsch oder französisch sprechen gibt es aber die kosten mehr als die "einfachen" Führer welche nur arabisch sprechen und die Formalitäten abwickeln.....
LG
Manu




