Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
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Klaus Daerr
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Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Hallo,
überall tobt die Diskussion um den ADAC, nur hier nicht, dabei sind wir als Viel- und Fernreisende besonders betroffen.
Der ADAC hat auch mir während der jahrzehntelangen Mitgliedschaft schon zweimal geholfen, einmal als mir auf der Autobahn der Sprit ausging und einmal als ich in Ägypten massiv in der Klemme war und der ADAC formlos das CARNET auch für Ägypten für gültig erklärte. Dafür bin ich dem ADAC sehr dankbar! Auch von Seiten der Reisenden habe ich immer wieder vernommen, dass die Hilfsleistungen des ADAC einwandfrei geklappt haben. Insofern ist am ADAC nichts zu mäkeln, es stellt sich aber die Frage, was man mit seinem Jahresbeitrag so alles mitfinanziert und ob es auf Dauer erträglich ist über die "ADAC Motorwelt", Malings und Postwerbung als willenlose Projektionsfläche für Eigenwerbung von ADAC-Firmen herhalten zu müssen.
Deshalb stellt sich die Frage, ob man nicht besser austritt und die Hilfsleistungen auf andere Weise sichert.
Im dt. Inland muss der ADAC als "gemeinnütziger Verein" ohnehin jedem helfen der im Straßenverkehr eine Panne hat.
Schutzbriefleistungen hat man aber auch bei einigen KFZ-Versicherungen inklusive, so z.B. bei der NÜRNBERGER Versicherung, die man über eine Versicherungsagentur "Jahn&Partner" abschließen kann.
Braucht man denn eine ADAC-Camping Card? Kann man die diversen Versicherungen, die der ADAC permanent per Rundschreiben anbietet, nicht in Versicherungsverträge einschließen die man ohnehin schon hat? Oder versichert man sich gar aus Angst bzw. Vorsorge unwissentlich doppelt?
Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge wie man ohne Beiträge an den ADAC und seiner GmbHs sparsamer leben kann und dennoch seine Vorsorge für den Notfall nicht vernachlässigt. Ergebnis kann ja auch sein, dass man besser drin bleibt und, so wie ich es bisher gemacht habe, mir die Zusendung von Mailings und der ADAC Motorwelt verbeten habe. Aber ich bin neuerdings am Überlegen ob ich nicht kündige.
überall tobt die Diskussion um den ADAC, nur hier nicht, dabei sind wir als Viel- und Fernreisende besonders betroffen.
Der ADAC hat auch mir während der jahrzehntelangen Mitgliedschaft schon zweimal geholfen, einmal als mir auf der Autobahn der Sprit ausging und einmal als ich in Ägypten massiv in der Klemme war und der ADAC formlos das CARNET auch für Ägypten für gültig erklärte. Dafür bin ich dem ADAC sehr dankbar! Auch von Seiten der Reisenden habe ich immer wieder vernommen, dass die Hilfsleistungen des ADAC einwandfrei geklappt haben. Insofern ist am ADAC nichts zu mäkeln, es stellt sich aber die Frage, was man mit seinem Jahresbeitrag so alles mitfinanziert und ob es auf Dauer erträglich ist über die "ADAC Motorwelt", Malings und Postwerbung als willenlose Projektionsfläche für Eigenwerbung von ADAC-Firmen herhalten zu müssen.
Deshalb stellt sich die Frage, ob man nicht besser austritt und die Hilfsleistungen auf andere Weise sichert.
Im dt. Inland muss der ADAC als "gemeinnütziger Verein" ohnehin jedem helfen der im Straßenverkehr eine Panne hat.
Schutzbriefleistungen hat man aber auch bei einigen KFZ-Versicherungen inklusive, so z.B. bei der NÜRNBERGER Versicherung, die man über eine Versicherungsagentur "Jahn&Partner" abschließen kann.
Braucht man denn eine ADAC-Camping Card? Kann man die diversen Versicherungen, die der ADAC permanent per Rundschreiben anbietet, nicht in Versicherungsverträge einschließen die man ohnehin schon hat? Oder versichert man sich gar aus Angst bzw. Vorsorge unwissentlich doppelt?
Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge wie man ohne Beiträge an den ADAC und seiner GmbHs sparsamer leben kann und dennoch seine Vorsorge für den Notfall nicht vernachlässigt. Ergebnis kann ja auch sein, dass man besser drin bleibt und, so wie ich es bisher gemacht habe, mir die Zusendung von Mailings und der ADAC Motorwelt verbeten habe. Aber ich bin neuerdings am Überlegen ob ich nicht kündige.
Zuletzt geändert von Klaus Daerr am Sa 1. Feb 2014, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Alexander
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- Beiträge: 24253
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Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Wie sieht es eigentlich mit dem Carnet aus? Kann ein Österreicher in der Schweiz oder ein Deutscher in Österreich ein Carnet beantragen?
ACS (Preis für Mitglieder 220 CHF, ansonsten 310 CHF)
http://www.acs.ch/ch-de/reisen/internat ... riften.asp
TCS (Preis für Mitglieder 220 CHF, ansonsten 330 CHF)
http://www.tcs.ch/de/reisen-camping/rei ... umente.php
Östereichischer ÖMTC (Preis für Mitglieder 140 EUR, ansonsten 240 EUR)
http://www.oeamtc.at/?id=2500,1082411
Grüsse
Alexander
ACS (Preis für Mitglieder 220 CHF, ansonsten 310 CHF)
http://www.acs.ch/ch-de/reisen/internat ... riften.asp
TCS (Preis für Mitglieder 220 CHF, ansonsten 330 CHF)
http://www.tcs.ch/de/reisen-camping/rei ... umente.php
Östereichischer ÖMTC (Preis für Mitglieder 140 EUR, ansonsten 240 EUR)
http://www.oeamtc.at/?id=2500,1082411
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Wolfgang K
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- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Der ganze Trubel um die „Studien“, die der ADAC durchführt interessiert mich genauso wenig wie die Studien und die „Presseerzeugnisse“ selbst. Die Werbung kann man abbestellen und gut ist’s.
Ich bin ganz ehrlich, ich habe die Schutzbriefleistungen aller möglichen Versicherungen noch nicht im Detail verglichen.
Ich habe mich über den ADAC schon mehrfach sehr geärgert – meistens über rotzfreche Mitarbeiter der Zentrale München die Auslandspannenfälle bearbeiten. Bei Pannen im Inland (bisher zwei) habe ich die Pannenhelfer nur von der allerbesten Seite kennen gelernt, was mich von ähnlichen Gedanken (Austritt) abgehalten hat. Die Leute sind super und ich tröste mich damit ihnen den Job zu erhalten.
Wieder hat mich der Zorn gepackt, als ich vor einigen Wochen mit einem privaten Oldtimer LKW mit noch einem Oldtimer auf der Ladefläche von einer Veranstaltung zurückfuhr und liegen bleib. An einem Sonntag. Arglos und naiv habe ich den ADAC angerufen und die haben mich dann an den „ADAC Truckservice“ weitergereicht. Ergebnis für 30km Abschleppen: knapp 1.500€. Am besten war es, dass sie mir noch mal 70€ abgeknöpft haben für die Bearbeitung, weil sie ja nicht für mich zuständig waren und ich sie dennoch angerufen habe. Danke ADAC. Die neue Kopfdichtung mit Einbau war günstiger.
Was mir nicht klar ist: Wie versichert man sich am besten, wenn man mit einem fremden Fahrzeug oder Leihwagen unterwegs ist? Beim ADAC ist das ja alles mit drin.
Bietet sonst noch jemand einen weltweiten Rückholdienst an?
Grüße
Wolfgang
Ich bin ganz ehrlich, ich habe die Schutzbriefleistungen aller möglichen Versicherungen noch nicht im Detail verglichen.
Ich habe mich über den ADAC schon mehrfach sehr geärgert – meistens über rotzfreche Mitarbeiter der Zentrale München die Auslandspannenfälle bearbeiten. Bei Pannen im Inland (bisher zwei) habe ich die Pannenhelfer nur von der allerbesten Seite kennen gelernt, was mich von ähnlichen Gedanken (Austritt) abgehalten hat. Die Leute sind super und ich tröste mich damit ihnen den Job zu erhalten.
Wieder hat mich der Zorn gepackt, als ich vor einigen Wochen mit einem privaten Oldtimer LKW mit noch einem Oldtimer auf der Ladefläche von einer Veranstaltung zurückfuhr und liegen bleib. An einem Sonntag. Arglos und naiv habe ich den ADAC angerufen und die haben mich dann an den „ADAC Truckservice“ weitergereicht. Ergebnis für 30km Abschleppen: knapp 1.500€. Am besten war es, dass sie mir noch mal 70€ abgeknöpft haben für die Bearbeitung, weil sie ja nicht für mich zuständig waren und ich sie dennoch angerufen habe. Danke ADAC. Die neue Kopfdichtung mit Einbau war günstiger.
Was mir nicht klar ist: Wie versichert man sich am besten, wenn man mit einem fremden Fahrzeug oder Leihwagen unterwegs ist? Beim ADAC ist das ja alles mit drin.
Bietet sonst noch jemand einen weltweiten Rückholdienst an?
Grüße
Wolfgang
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Gutes Thema.
Meine Ansicht zur "Hoheitserschleichung" gewisser nationaler Automobilverbände mit dem Zollpapier Carnet de Passage habe ich hier bereits kundgetan.
Ein Verein bei dem einige wenige über "Other People's Money" von zahlreichen anderen entscheiden können, hat immer die Tendenz zu Intransparenz, Missbrauch und Korruption.
Letzendlich sind die zahlreichen kleinen Mitglieder selbst schuld, die sich "Versicherungen" andrehen lassen, die sie nicht brauchen. Reiserücktrittsversicherung, Auto-Rückholdienst, Pannenhilfeverein, das sind für mich Produkte nahe an der arglistigen Täuschung.
Der sog. Rechtsstaat wird bei dem Thema aber nie hart durchgreifen, weil sein Produkt "Sicherheit" gegen Steuern auf derselben Basis funktioniert.
Meine Ansicht zur "Hoheitserschleichung" gewisser nationaler Automobilverbände mit dem Zollpapier Carnet de Passage habe ich hier bereits kundgetan.
Ein Verein bei dem einige wenige über "Other People's Money" von zahlreichen anderen entscheiden können, hat immer die Tendenz zu Intransparenz, Missbrauch und Korruption.
Letzendlich sind die zahlreichen kleinen Mitglieder selbst schuld, die sich "Versicherungen" andrehen lassen, die sie nicht brauchen. Reiserücktrittsversicherung, Auto-Rückholdienst, Pannenhilfeverein, das sind für mich Produkte nahe an der arglistigen Täuschung.
Der sog. Rechtsstaat wird bei dem Thema aber nie hart durchgreifen, weil sein Produkt "Sicherheit" gegen Steuern auf derselben Basis funktioniert.
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Wolfgang K
- Beiträge: 2197
- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Zumindest das funktioniert ja und rechnet sich in meinen Augen zumindest für Nordafrika. Noch nicht mal nur aus Kostengründen sondern auch weil man das Zollproblem von der Backe hat falls man die Karre im Pass hat und nicht mit ihr zusammen an der Grenze erscheinen kann. Egal wo man es abschließt. Sind eh immer die gleichen Dienstleister die es abwickeln.Auto-Rückholdienst
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Vielleicht habe ich beim Auto-Rückholdienst etwas nicht richtig verstanden. Aber entweder meine Karre ist defekt, dann kann ich sie überall auf der Welt genau so reparieren lassen wie in Deutschland (oder günstiger). Oder sie ist als Komplettabschreibung verunfallt, dann kann ich sie auch einfach im betreffenden Land zurück lassen. Schlechtestenfalls - bei Pass- oder Computereintrag (Türkei, Russland) - mit einem Tag Bürokratie beim Zoll (gibts nicht nur an der Grenze), was einem ja auch der "Schutzbrief" nicht ganz abnimmt. Da ich meistens one-way-Autos benutze, stellt sich mir die Frage ohnehin nicht.
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Klaus Daerr
- Beiträge: 176
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- Wohnort: Bruckmühl
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Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Hallo,
das Carnet ist natürlich für unsereiner ein wichtiger Punkt. Es ist für Mitglieder 100 € billiger als für Nichtmitglieder. Deshalb bin ich ja 2003 vor meiner Weltreise wieder eingetreten. Aber das Carnet ist ja nicht deren eigenes Produkt, sondern wird von ihnen in Deutschland exklusiv verwaltet bzw. abgewickelt.Warum ist es dann für Nichtmitglieder teurer?
Auf der Webseite des ADAC sieht man übrigens, dass er Carnets auch an "Personen mit Wohnsitz im Ausland" ausstellt.
das Carnet ist natürlich für unsereiner ein wichtiger Punkt. Es ist für Mitglieder 100 € billiger als für Nichtmitglieder. Deshalb bin ich ja 2003 vor meiner Weltreise wieder eingetreten. Aber das Carnet ist ja nicht deren eigenes Produkt, sondern wird von ihnen in Deutschland exklusiv verwaltet bzw. abgewickelt.Warum ist es dann für Nichtmitglieder teurer?
Auf der Webseite des ADAC sieht man übrigens, dass er Carnets auch an "Personen mit Wohnsitz im Ausland" ausstellt.
Zuletzt geändert von Klaus Daerr am So 2. Feb 2014, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.
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markus-1969
- Beiträge: 609
- Registriert: So 17. Apr 2011, 21:36
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Klaus hat sicher mit vielem Recht, insbesondere was die Unterstützung des nationalen und internationalen Reisenden angeht:
ABER:
Mein Golf Variant 2.0 TDI, Baujahr 5/2008, hat einen Kurbelwellenbruch und vielleicht noch größere Motorschäden. Da ich ADAC Mitglied bin hab ich beim ADAC nachgefragt was man in dieser Situation tut und wie man mit dem Hersteller umgeht, denn wenn ich das Auto verkaufe, hab ich einen Schaden von € 5.000 mindestens, wenn ich das Auto repariere, wird es noch teuerer.
Aber: Es kam einfach nichts brauchbares vom ADAC - am Stammtisch hätte ich sicher mehr Infos bekommen. Und so wollen sie die Interessen der Kraftfahrer wahrnehmen ? Gegenüber wem ? Anscheinend aber nicht gegenüber den Automobilkonzernen.
ABER:
Mein Golf Variant 2.0 TDI, Baujahr 5/2008, hat einen Kurbelwellenbruch und vielleicht noch größere Motorschäden. Da ich ADAC Mitglied bin hab ich beim ADAC nachgefragt was man in dieser Situation tut und wie man mit dem Hersteller umgeht, denn wenn ich das Auto verkaufe, hab ich einen Schaden von € 5.000 mindestens, wenn ich das Auto repariere, wird es noch teuerer.
Aber: Es kam einfach nichts brauchbares vom ADAC - am Stammtisch hätte ich sicher mehr Infos bekommen. Und so wollen sie die Interessen der Kraftfahrer wahrnehmen ? Gegenüber wem ? Anscheinend aber nicht gegenüber den Automobilkonzernen.
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Wolfgang K
- Beiträge: 2197
- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
wenn die Zeit dazu reichtdann kann ich sie überall auf der Welt genau so reparieren lassen wie in Deutschland
Mein Toyota z.B. steht seit 8 Wochen mit geschmolzenem Motor und Folgeschäden weil die Teile nicht beikommen.
- Achim Vogt
- Moderator
- Beiträge: 2854
- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Vielleicht hilft es, wenn die Diskussion in den Bereich Schutzbrief und den Bereich Carnet geteilt wird.
Autoclubs gibt es mehrere in Deutschland, der Verkehrsclub (VCD) als oekologische Alternative wendet sich explizit an alle Verkehrsteilnehmer, nicht nur Autofahrer. Die Frage waere also fuer mich eher, ob es wirklich einen Unterschied bei der Qualitaet des Schutzbriefes, insbesondere beim Service in Nordafrika, macht, von wem der Schutzbrief ausgestellt wird.
Das Carnet wird doch zumindest auch vom AVD ausgestellt, oder?
Ich hatte mich seinerzeit beim ADAC wegen meines jordanischen Wohnsitzes und Nummernschildes erkundigt. Auskunft: geht nicht! Wenn ich mich richtig erinnere, nur fuer Wohnsitz in D, A und ein einziges weiteres europaeisches Land (bin gerade unterwegs; kann deshalb nicht nachschauen, ob es nun NL oder DK war).
Viele Gruesse
Achim
Autoclubs gibt es mehrere in Deutschland, der Verkehrsclub (VCD) als oekologische Alternative wendet sich explizit an alle Verkehrsteilnehmer, nicht nur Autofahrer. Die Frage waere also fuer mich eher, ob es wirklich einen Unterschied bei der Qualitaet des Schutzbriefes, insbesondere beim Service in Nordafrika, macht, von wem der Schutzbrief ausgestellt wird.
Das Carnet wird doch zumindest auch vom AVD ausgestellt, oder?
Ich hatte mich seinerzeit beim ADAC wegen meines jordanischen Wohnsitzes und Nummernschildes erkundigt. Auskunft: geht nicht! Wenn ich mich richtig erinnere, nur fuer Wohnsitz in D, A und ein einziges weiteres europaeisches Land (bin gerade unterwegs; kann deshalb nicht nachschauen, ob es nun NL oder DK war).
Viele Gruesse
Achim
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indelandy
- Beiträge: 134
- Registriert: Fr 31. Aug 2012, 13:17
- Wohnort: 11-010 Barczewo Polen ( Masuren/ Ermland )
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Nun ja; der Rückholdienst ist schon nicht schlecht.
2006 auf dem Rückweg von Odessa (Rumänien ) ist bei einem Wohnwagen ( alter für
Off Rod umgebauter Wohn Anhänger ) in Tschechien die Achse gebrochen. Nach einigem hin und her,
(ADAC wollte vor Ort verschrotten , weil zu alt ) hat man nachgeben und den Wohnwagen
3 Wochen später ,samt Inhalt in Osnabrück abgeliefert.
Das war doch recht gut. Allerdings hat die Tschechische Polizei uns noch kräftig mit
Strafe ( 5 Land Rover Defender ) belegt; weil wir die Maut. Versehentlich nicht gezahlt
hatten,
Gruß Jürgen
2006 auf dem Rückweg von Odessa (Rumänien ) ist bei einem Wohnwagen ( alter für
Off Rod umgebauter Wohn Anhänger ) in Tschechien die Achse gebrochen. Nach einigem hin und her,
(ADAC wollte vor Ort verschrotten , weil zu alt ) hat man nachgeben und den Wohnwagen
3 Wochen später ,samt Inhalt in Osnabrück abgeliefert.
Das war doch recht gut. Allerdings hat die Tschechische Polizei uns noch kräftig mit
Strafe ( 5 Land Rover Defender ) belegt; weil wir die Maut. Versehentlich nicht gezahlt
hatten,
Gruß Jürgen
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Barbara4x4
- Beiträge: 465
- Registriert: Fr 16. Nov 2007, 13:03
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Ich habe den ADAC als kompetenten und hilfreichen Ansprechpartner bei Problemen mit TÜV und Zulassungsstelle erlebt. Nach 2 erfolglosen Terminen mit einem offensichtlich überforderten TÜV-Ingenieur erinnerte ich mich an meine ADAC-Mitgliedschaft. Dort war ich schnell mit dem Leiter der Technikabteilung verbunden. 1 Stunde später stand ich auf dem TÜV-Hof, hatte vorher mit dem TÜV-Leiter gesprochen und die Grüße vom ADAC-Technikleiter übermittelt
, wurde von einem kompetenten Ingenieur bereits erwartet - und eine halbe Stunde später war alles perfekt. Ohne ADAC wäre die Sache wohl deutlich zäher gelaufen. Auch beim selbstgeschnitzten Fahrzeugausbau war die Technikabteilung mein Verbündeter wenn Dritte meine Konstruktionspläne anzweifelten.
Soweit also durchaus positive Erfahrungen, der ADAC vermittelt halt das uns Deutschen so liebe Vollkaskogefühl. Bei Auslandskrankenversicherungen für Aufenthalte über 3 Monate ist der ADAC vermutlich auch die beste Alternative.
Auch wenn sich der Club seit meinem Eintritt doch stark gewandelt hat und ich inzwischen auch noch den Nürnberger-Schutzbrief habe (weil er automatisch bei der Versichrung bei ist) bleibe ich erst noch mal. Ist doch gemütlich, wenn im Winter die Batterien versagen und ich locker den Gelben Engel rufen kann.
Viele Grüße
Barbara
Soweit also durchaus positive Erfahrungen, der ADAC vermittelt halt das uns Deutschen so liebe Vollkaskogefühl. Bei Auslandskrankenversicherungen für Aufenthalte über 3 Monate ist der ADAC vermutlich auch die beste Alternative.
Auch wenn sich der Club seit meinem Eintritt doch stark gewandelt hat und ich inzwischen auch noch den Nürnberger-Schutzbrief habe (weil er automatisch bei der Versichrung bei ist) bleibe ich erst noch mal. Ist doch gemütlich, wenn im Winter die Batterien versagen und ich locker den Gelben Engel rufen kann.
Viele Grüße
Barbara
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der andere Hans
- Beiträge: 294
- Registriert: Di 13. Nov 2007, 21:35
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Vielleicht nur zu einseitig gedacht. Kann ja auch anders herum sein: das Fahrzeug ist ok, aber der Fahrer nicht mehr fahrbereit oder schon mal mit dem Rettungsflieger nach Deutschland voraus.Gentleman hat geschrieben:Vielleicht habe ich beim Auto-Rückholdienst etwas nicht richtig verstanden.
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
Wolfgang K hat geschrieben: Mein Toyota z.B. steht seit 8 Wochen mit geschmolzenem Motor und Folgeschäden weil die Teile nicht beikommen.
Das überrascht mich. Toyota ist doch wie Coca-Cola: im tiefsten Urwald vertreten. Würde mich wirklich interessieren, in welchem Land Du den Ärger hast. Wir hatten mal mit dem Toyo kompletten Getriebetausch in Zambia und Motorschaden repariert in Malawi. Beide Male von einer Buschwerkstatt.
Stimmt. Weltweite Personenrückholversicherung ist ähnlich wie Haftpflichtversicherung. Kosten können explodieren und dann zum Schaden für Dritte werden. Hab ich auch (nicht vom ADAC), in der Reisekrankenversicherung, die für mein Russlandvisum zwingend ist.der andere Hans hat geschrieben:Kann ja auch anders herum sein: das Fahrzeug ist ok, aber der Fahrer nicht mehr fahrbereit oder schon mal mit dem Rettungsflieger nach Deutschland voraus.
Fahrzeugrückholung ist aber nur in Europa (plus vielleicht enge Anrainer wie Kaukasus, Maghreb, Russland bis Ural ?) gültig, oder? Dieses Risiko ist doch völlig überschaubar, wenn man nicht gerade einen Expeditionstruck für ein paar hunderttausend Euro bei der Bank finanziert hat. An ein solches Restrisiko denke ich keine Sekunde, denn da findet sich immer ein Rückfahrer, oder fahre ich irgendwann selbst zurück, oder - wenns mich so zerrissen hat - schreibe ich mich und das Auto ab. Für diese Versicherung finde ich das Wort von Barbara4x4 passend: Vollkaskogefühl.
Von dieser Vollkaskomentalität lebt die deutsche Versicherungsbranche gut und kauft Immobilien, die dann die eigenen deutschen Mietpreise hochtreiben!
Re: Ist ein Leben ohne ADAC möglich?
wenn ich hier meine (fast nur guten, bis auf meinen ollen trabi, den wollten sie nicht mehr abschleppen, da der fahrzeugwert geringer als die abschleppkosten war) erfahrungen mit den gelben engeln aus europa, türkei und nordafrika berichten würde, wäre ich morgen noch beschäftigt, und der bericht wäre so lang wie alexanders reisebericht von seiner wanderung in ägypten.
seit meiner mitgliedschaft anfang der 80er bis jetzt bin ich mit meinen zahlreichen alten fahrzeugen immer hängen geblieben und habe hilfe gebraucht und bekommen, und meist sehr kompetent und freundlich.
auch die fahrzeugrückholung nebst mietwagen als ersatz, teileversendung nach afrika (mit sehr guten begleitscheiben auch auf arabisch und genauen instruktionen, welcher flughafen in tunesien die leichtere zollabfertigung für e-teile bietet und wo man besser nichts hinliefern lassen sollte) und guten rechtsberatungen war ich meist zufrieden.
also meine mitgliedkosten habe ich mehrfach! in leistungen wieder bekommen.
nun ja, mit einem atv sind aber auch da ein paar grenzen gesetzt, da fehlt es halt an erfahrung und ich musste z.b. in kairo beim zoll sehr ausführlich erklären, wieso in den zollpapieren des adac mal auto und mal motorrad drinstand.
und nicht immer ist eine reparatur in nordafrika möglich, gerade, wenn man einen exoten hat. da bin ich froh, dass ich meine fahrzeuge zu hause reparieren (ggf. lassen) kann.
die erfahrung, die sich der adac im laufe der jahrzehnte erworben hat, hat nun mal keine andere versicherung. weder im auslandsservice, noch im krankentransport.
und das mitglieder einen service (z.b. cdp ) preiswerter bekommen, gehört ja mittlerweile schon zum guten ton auch bei anderen organisationen wie zb meinem berufsverband. so hält man sich die mitglieder warm.
ob die versicherungen, die der adac ja auch noch seit neuestem anbietet, preiswerter und besser sind, mag jeder selber ausrechnen. ich brauch nicht alles und bin auch nicht nur bei einer firma.
meiner meinung nach sollten wir den adac differenzierter betrachten. einerseits den autoschutzbief. dann den service wie carnet. dann die versicherungen (als individualreisende fallen wir allemal aus dem netz der normalen adac-mitglieder ausser evtl. krankenversicherung)
und den verbraucherschutz, clubreisen und medien.
die motorwelt geht mir schon seit einiger zeit auf den geist, werden die informativen artikel immer kürzer, die hinweise auf onlineartikel immer mehr und die werbung langsam unerträglich. ich kann sie aber auch abbestellen! und emails bekomme ich vom adac sowieso nicht!
es ist gut, dass "da oben" mal aufgräumt wird, die strukturen offengelegt und hoffentlich geändert werden. aber ich bin immer noch positiv den gelben engeln und deren service eingestellt. aber ich fahre ja auch keinen lkw, sondern befinde mich noch in der pkw und womo klasse. warum sollte ich zu einem weniger kompetenten konkurrenten wechseln?
als verbraucherschutzorganisation hat der adac m.e. versagt!
seit meiner mitgliedschaft anfang der 80er bis jetzt bin ich mit meinen zahlreichen alten fahrzeugen immer hängen geblieben und habe hilfe gebraucht und bekommen, und meist sehr kompetent und freundlich.
auch die fahrzeugrückholung nebst mietwagen als ersatz, teileversendung nach afrika (mit sehr guten begleitscheiben auch auf arabisch und genauen instruktionen, welcher flughafen in tunesien die leichtere zollabfertigung für e-teile bietet und wo man besser nichts hinliefern lassen sollte) und guten rechtsberatungen war ich meist zufrieden.
also meine mitgliedkosten habe ich mehrfach! in leistungen wieder bekommen.
nun ja, mit einem atv sind aber auch da ein paar grenzen gesetzt, da fehlt es halt an erfahrung und ich musste z.b. in kairo beim zoll sehr ausführlich erklären, wieso in den zollpapieren des adac mal auto und mal motorrad drinstand.
und nicht immer ist eine reparatur in nordafrika möglich, gerade, wenn man einen exoten hat. da bin ich froh, dass ich meine fahrzeuge zu hause reparieren (ggf. lassen) kann.
die erfahrung, die sich der adac im laufe der jahrzehnte erworben hat, hat nun mal keine andere versicherung. weder im auslandsservice, noch im krankentransport.
und das mitglieder einen service (z.b. cdp ) preiswerter bekommen, gehört ja mittlerweile schon zum guten ton auch bei anderen organisationen wie zb meinem berufsverband. so hält man sich die mitglieder warm.
ob die versicherungen, die der adac ja auch noch seit neuestem anbietet, preiswerter und besser sind, mag jeder selber ausrechnen. ich brauch nicht alles und bin auch nicht nur bei einer firma.
meiner meinung nach sollten wir den adac differenzierter betrachten. einerseits den autoschutzbief. dann den service wie carnet. dann die versicherungen (als individualreisende fallen wir allemal aus dem netz der normalen adac-mitglieder ausser evtl. krankenversicherung)
und den verbraucherschutz, clubreisen und medien.
die motorwelt geht mir schon seit einiger zeit auf den geist, werden die informativen artikel immer kürzer, die hinweise auf onlineartikel immer mehr und die werbung langsam unerträglich. ich kann sie aber auch abbestellen! und emails bekomme ich vom adac sowieso nicht!
es ist gut, dass "da oben" mal aufgräumt wird, die strukturen offengelegt und hoffentlich geändert werden. aber ich bin immer noch positiv den gelben engeln und deren service eingestellt. aber ich fahre ja auch keinen lkw, sondern befinde mich noch in der pkw und womo klasse. warum sollte ich zu einem weniger kompetenten konkurrenten wechseln?
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