Teilreisewarnung Venezuela 10.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Teilreisewarnung Venezuela 24.01.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 24.01.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Reiseinfos (Geld/Kreditkarten)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19)
- Gesundheit (Aktuelles: Dengue-Fieber; Impfschutz; Malaria)


Aktuelles
Ausnahmezustand, Versorgungsnotstand und Proteste

Der landesweite Ausnahmezustand gilt bereits seit Mai 2016, der wirtschaftliche und medizinische Versorgungsnotstand besteht fort. Die weitere Entwicklung der Lage ist nicht absehbar. Die unter Sicherheit genannten Risiken, u.a. die Gewaltkriminalität, werden in weiten Teilen des Landes durch die aktuelle Krise und eine zunehmende Verarmung verstärkt.

Seit März 2019 gibt es fast im gesamten Land wiederkehrende Stromausfälle sowie Störungen der Mobilfunknetze und des Internets. Auch der Flughafen Caracas International kann zeitweilig betroffen sein.

Soweit Wasser über öffentliche Versorgungsnetze verfügbar ist, wird dieses nicht in Trinkwasserqualität bereitgestellt. Die Versorgung der Haushalte mit Gas ist prekär. Mit Benzinknappheit muss jederzeit gerechnet werden, insbesondere außerhalb der Region um die Hauptstadt Caracas. Aufgrund der Notlage und der Versorgungsengpässe führen soziale Proteste regelmäßig auch immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.
  • Seien Sie besonders vorsichtig und halten Sie sich informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Lassen Sie sich Flüge vor Reiseantritt verbindlich bestätigen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Reiseinfos
Geld/Kreditkarten

Die Landeswährung Bolívar Digital (VES) wurde im Oktober 2021 eingeführt. De facto wurden aufgrund der weiterhin hohen Inflation sechs Nullen der vorherigen Währung, Bolívar Soberano, gestrichen. Landeswährung ist kaum erhältlich, es kann deshalb in der Regel kein Geld getauscht werden und die Ausgabe an Geldautomaten wurde eingestellt. Der Zahlungsverkehr erfolgt weitgehend elektronisch und ist meist auch mit internationalen Kreditkarten möglich.
Der USD hat sich als Zahlungsmittel größtenteils im Land etabliert, ist jedoch vor Ort kaum erhältlich. Deshalb sollte ausreichend Bargeld in möglichst kleinen Scheinen (es gibt kein Wechselgeld) mitgeführt werden. Der Kurs gegenüber dem Bolívar Digital ändert sich nahezu täglich.

Beim Einsatz von Kreditkarten ist erhöhte Vorsicht angebracht, da es immer wieder Fälle von betrügerischen Abbuchungen gibt.

Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Venezuelas sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Gesundheit
Aktuelles: Dengue-Fieber

2023 verzeichnet das Land einen großen Ausbruch von Dengue-Fieber mit doppelt so hohen Fallzahlen als im Vorjahr.

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen mit möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
Impfschutz
Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, eine Gelbfieberimpfung wird jedoch dringend bei Reisen in nahezu alle Landesteile außer zentraler Abschnitte der Nordküste empfohlen. 2021 sind sieben Gelbfieberinfektionen bei Menschen südlich der Gemeinde Maturín im Nordosten Venezuelas (Staat Monagas) aufgetreten.

Bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet wie z.B. den Nachbarländern wird der Nachweis einer Gelbfieberimpfung von allen Personen ab einem Jahr verlangt. Das gilt auch bei einem Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit (z. B. in Brasilien).
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Hohes Risiko besteht ganzjährig in der Region südlich des Orinoko sowie in einem Streifen nördlich entlang des Orinoko, einschließlich dem Mündungsdelta im Bundestaat Delta Amacuro. Geringes Risiko in den Regionen nördlich davon, einschließlich Caracas und Isla Margarita.

Der Haupterreger ist Plasmodium vivax (77%), der die Malaria tertiana auslöst. Daneben kommt die Malaria tropica (23%) in unterschiedlicher Häufigkeit vor. Siehe auch die aktuellen Verbreitungskarten des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG.

Die Notwendigkeit einer Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) hängt von Ihrem Reiseprofil ab. Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird ggfs. empfohlen.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
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Teilreisewarnung Venezuela 24.07.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 24.07.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen)


Aktuelles
Wahlen

Am 28. Juli 2024 findet in Venezuela die Präsidentschaftswahl statt.

In diesem Zusammenhang sind in der Hauptstadt Caracas sowie auch in anderen größeren Städten des Landes Spontandemonstrationen und größere Menschenansammlungen nicht auszuschließen.

Die venezolanische Regierung hat eine Sicherheitsverordnung erlassen, die von Freitag, 26. Juli 2024 bis einschließlich Montag, 29. Juli 2024, gilt. Damit einhergehende Einschränkungen betreffen u.a. die Versammlungsfreiheit, verstärkte Grenzkontrollen, den Verkauf von Alkohol, das Tragen von Waffen, die Durchführung von Schwertransporten und Arbeiten mit schweren Gerätschaften sowie den Verkauf von Pyrotechnik.
  • Verfolgen Sie die Nachrichten, einschließlich der Meldungen in den sozialen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge und fertigen Sie keine Fotos von Menschenansammlungen und Sicherheitskräften.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Vorratshaltung, inklusive Benzin.
  • Beschränken Sie Ihre Fahrten auf ein notwendiges Minimum.
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Teilreisewarnung Venezuela 31.07.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 31.07.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen)


Aktuelles
Wahlen

Nach der Präsidentschaftswahl in Venezuela am 28. Juli 2024 kam es im ganzen Land sowie in Caracas zu Demonstrationen und zum Teil heftigen Protesten. Auch der internationale Flughafen in Maiquetía sowie die Verbindungstraße von Caracas zum Flughafen waren am 29. Juli 2024 vom Demonstrationsgeschehen betroffen. Weitere Demonstrationen wurden angekündigt.

Außerdem hat die venezolanische Regierung bekannt gegeben, dass Flüge von und nach Panamá sowie in die Dominikanische Republik ab dem 31. Juli 2024, von 20 Uhr bis auf Weiteres ausgesetzt werden.

Abhängig von den Entwicklungen in den nächsten Tagen kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren Flugstreichungen kommen wird.
  • Buchen Sie keine Flugverbindungen über Flughäfen in Venezuela, insbesondere über den internationalen Flughafen Maiquetía.
  • Verfolgen Sie die Nachrichten, einschließlich der Meldungen in den sozialen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge und fertigen Sie keine Fotos von Menschenansammlungen und Sicherheitskräften.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Vorratshaltung, inklusive Benzin.
  • Beschränken Sie Ihre Fahrten auf ein notwendiges Minimum.
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Teilreisewarnung Venezuela 23.09.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 23.09.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Festnahmen; Wahlen)
- Sicherheit (Abschnitt Teilreisewarnung)


Aktuelles
Festnahmen

Bei der Einreise nach Venezuela müssen Ausländer mit verschärften, langwierigen Personenkontrollen und Befragungen rechnen. Bestätigt sind Verhaftungen von EU-Staatsangehörigen, denen vorgeworfen wird, den Terrorismus zu unterstützen. Eine konsularische Betreuung durch die zuständigen diplomatischen Vertretungen ist in diesen Fällen bisher nicht möglich gewesen.

Das Risiko einer Festnahme ist auch für deutsche Staatsangehörige nicht auszuschließen. Eine konsularische Betreuung durch die deutsche Botschaft in Caracas könnte in einem solchen Fall stark eingeschränkt sein.

Wahlen
Nach der Präsidentschaftswahl in Venezuela im Juli 2024 kam es im ganzen Land sowie in Caracas zu Demonstrationen und zum Teil heftigen Protesten. Auch der internationale Flughafen in Maiquetía sowie die Verbindungstraße von Caracas zum Flughafen waren in der Folge vom Demonstrationsgeschehen betroffen. Es finden weiterhin regelmäßig Demonstrationen statt.

Direktflüge von und in verschiedene Länder der Region (z.B. Panamá, Peru, die Dominikanische Republik) sind bis auf weiteres ausgesetzt.

Abhängig von der aktuellen Entwicklung kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren Flugstreichungen kommen wird.
  • Informieren Sie sich vor Abreise bei Ihrer Fluggesellschaft.
  • Buchen Sie keine Flugverbindungen über Flughäfen in Venezuela, insbesondere über den internationalen Flughafen Maiquetía.
  • Verfolgen Sie die Nachrichten, einschließlich der Meldungen in den sozialen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge und fertigen Sie keine Fotos von Menschenansammlungen und Sicherheitskräften.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Vorratshaltung, inklusive Benzin.
  • Beschränken Sie Ihre Fahrten auf ein notwendiges Minimum.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Von nicht notwendigen Reisen nach Venezuela wird derzeit dringend abgeraten.

Vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien wird gewarnt.
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Teilreisewarnung Venezuela 08.01.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 08.01.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Amtseinführung Staatspräsident Maduro am 10. Januar 2025)
- Gesundheit (Malaria)


Aktuelles
Amtseinführung Staatspräsident Maduro am 10. Januar 2025

Im Zusammenhang mit dem Antritt einer weiteren Amtszeit von Staatspräsident Maduro am 10. Januar 2025 ist landesweit, aber vor allem um und in Caracas, mit Demonstrationen und Kundgebungen, Straßensperren, verstärkten Polizeikontrollen und damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Nach der Präsidentschaftswahl in Venezuela im Juli 2024 kam es im ganzen Land sowie in Caracas zu Demonstrationen und zum Teil heftigen Protesten.

Direktflüge von und in verschiedene Länder der Region (z. B. Panamá, Peru, die Dominikanische Republik) sind immer noch ausgesetzt.
  • Informieren Sie sich vor Abreise bei Ihrer Fluggesellschaft.
  • Buchen Sie keine Flugverbindungen über Flughäfen in Venezuela, insbesondere über den internationalen Flughafen Maiquetía.
  • Verfolgen Sie die Nachrichten, einschließlich der Meldungen in den sozialen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen, leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge und machen Sie keine Fotos von Menschenansammlungen und Sicherheitskräften.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Vorratshaltung, inklusive Benzin.
  • Beschränken Sie Ihre Fahrten auf ein notwendiges Minimum.
Gesundheit
Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil der überwiegend vorkommenden Malaria tertiana (Plasmodium vivax) beträgt 80%, 20% entfallen auf die Malaria tropica (Plasmodium falciparum) und Mischinfektionen. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist regional unterschiedlich:
  • Ganzjährig hohes Risiko: in Gebieten südlich des Orinoko; Orinoko-Delta; Bundesstaaten Sucre, Delta Amacuro; Teile der Bundesstaaten Falcon, Mérida, Zulia.
  • Ganzjährig mittleres Risiko: Regionen nördlich des Orinoko (Ausnahmen s.o.) einschl. Caracas, Isla Margarita und andere Inseln.
  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung.
  • Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
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Teilreisewarnung Venezuela 20.05.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 20.05.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen am 25. Mai 2025)


Aktuelles
Wahlen am 25. Mai 2025

Am Sonntag, den 25. Mai 2025, finden im ganzen Land Parlaments- und Regionalwahlen statt. Vor und nach dem Wahltermin sind in der Hauptstadt Caracas sowie in anderen größeren Städten des Landes spontane Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sowie erhöhte Polizeipräsenz und -kontrollen nicht auszuschließen. Auch der internationale Flughafen in Maiquetía und die Verbindungstraße von Caracas zum Flughafen können betroffen sein.
  • Seien Sie besonders vorsichtig und informieren Sie sich zur aktuellen Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
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Teilreisewarnung Venezuela 03.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 03.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Festnahmen; Ausnahmezustand, Versorgungsnotstand und Proteste)


Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen nach Venezuela wird derzeit dringend abgeraten.

Vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien wird gewarnt.

Festnahmen

Laut Mitteilung des venezolanischen Außenministeriums kommt es momentan angesichts der aktuellen politischen Umstände zu besonders intensiven Kontrollen von Ausländern, insbesondere bei Einreisen nach und Ausreisen aus Venezuela. Am Flughafen in Caracas gab es bereits Fälle, in denen deutschen Staatsangehörigen die Einreise gänzlich verweigert wurde.

Bei der Einreise nach Venezuela müssen Ausländer mit verschärften, langwierigen Personenkontrollen und Befragungen rechnen. Es kommt immer wieder zu Verhaftungen deutscher Staatsangehöriger sowie anderer EU-Staatsangehöriger, denen jeweils Terrorismusunterstützung vorgeworfen wird. Eine konsularische Betreuung durch die zuständigen diplomatischen Vertretungen ist in diesen Fällen bisher nicht möglich gewesen.

Ausnahmezustand, Versorgungsnotstand und Proteste
Der landesweite Ausnahmezustand gilt bereits seit 2016, der wirtschaftliche und medizinische Versorgungsnotstand besteht fort. Die weitere Entwicklung der Lage ist nicht absehbar. Die unter Sicherheit genannten Risiken, u.a. die Gewaltkriminalität, werden in weiten Teilen des Landes durch die aktuelle Krise und eine zunehmende Verarmung verstärkt.

Fast im gesamten Land gibt es immer wieder Stromausfälle sowie Störungen der Mobilfunknetze und des Internets. Auch der Flughafen Caracas International kann zeitweilig betroffen sein.

Soweit Wasser über öffentliche Versorgungsnetze verfügbar ist, wird dieses nicht in Trinkwasserqualität bereitgestellt. Die Versorgung der Haushalte mit Gas ist prekär. Mit Benzinknappheit muss jederzeit gerechnet werden, insbesondere außerhalb der Region um die Hauptstadt Caracas. Aufgrund der Notlage und der Versorgungsengpässe führen Proteste regelmäßig auch immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Direktflüge von und in verschiedene Länder der Region (z. B. Peru, die Dominikanische Republik) sind immer noch ausgesetzt.
  • Informieren Sie sich vor Abreise bei Ihrer Fluggesellschaft.
  • Buchen Sie keine Flugverbindungen über Flughäfen in Venezuela, insbesondere über den internationalen Flughafen Maiquetía.
  • Seien Sie besonders vorsichtig und halten Sie sich informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Lassen Sie sich Flüge vor Reiseantritt verbindlich bestätigen.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
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Teilreisewarnung Venezuela 14.10.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 14.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage und Ausnahmezustand)
- Sicherheit (Dringendes Abraten)


Aktuelles
Von Reisen nach Venezuela wird derzeit dringend abgeraten.

Vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien wird gewarnt.

Sicherheitslage und Ausnahmezustand

Am 29. September 2025 wurde ein Erlass ("Decreto de Estado de Conmoción Exterior") angekündigt, welcher den venezolanischen Behörden im Falle eines internen oder externen Konflikts weitreichende Befugnisse (bis zur Schließung der Grenzen und des Luftraums) einräumen würde.

Die Lage in Venezuela ist derzeit angespannt. Weitere Verschärfungen der Sicherheitslage sind jederzeit auch kurzfristig möglich. Dies könnte neben landesweiten Straßensperren, verstärkten Polizeikontrollen und Behinderungen im Reiseverkehr auch zusätzliche Einschränkungen der Mobilfunknetze und des Internetzugangs zur Folge haben.

Der landesweite Ausnahmezustand gilt bereits seit 2016, der wirtschaftliche und medizinische Versorgungsnotstand besteht fort. Zahlreiche Risiken, u.a. die Gewaltkriminalität, werden in weiten Teilen des Landes durch die aktuelle Krise und eine zunehmende Verarmung verstärkt, siehe Sicherheit.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung sowie den Sicherheitshinweis.
  • Seien Sie besonders vorsichtig und halten Sie sich informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fotografieren Sie keine Menschenansammlungen, Sicherheitskräfte oder öffentliche Gebäude bzw. militärische Einrichtungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Von Reisen nach Venezuela wird derzeit dringend abgeraten.

Vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien wird gewarnt.
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Teilreisewarnung Venezuela 24.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 24.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage und Ausnahmezustand)


Aktuelles
Von Reisen nach Venezuela wird derzeit dringend abgeraten.

Vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien wird gewarnt.

Sicherheitslage und Ausnahmezustand

Aufgrund eines Hinweises der US Federal Aviation Administration auf potentielle Risiken im Luftraum, haben einige Fluggesellschaften Flüge von und nach Venezuela ausgesetzt.

Am 29. September 2025 wurde ein Erlass (“Decreto de Estado de Conmoción Exterior„) angekündigt, welcher den venezolanischen Behörden im Falle eines internen oder externen Konflikts weitreichende Befugnisse (bis zur Schließung der Grenzen und des Luftraums) einräumen würde.

Die Lage in Venezuela ist derzeit angespannt. Weitere Verschärfungen der Sicherheitslage sind jederzeit auch kurzfristig möglich. Dies könnte neben landesweiten Straßensperren, verstärkten Polizeikontrollen und Behinderungen im Reiseverkehr auch zusätzliche Einschränkungen der Mobilfunknetze und des Internetzugangs zur Folge haben.

Der landesweite Ausnahmezustand gilt bereits seit 2016, der wirtschaftliche und medizinische Versorgungsnotstand besteht fort. Zahlreiche Risiken, u.a. die Gewaltkriminalität, werden in weiten Teilen des Landes durch die aktuelle Krise und eine zunehmende Verarmung verstärkt, siehe Sicherheit.
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Siehe dazu:

Iberia, Tap und Co. stoppen Flüge nach Venezuela
24.11.2025 - aerotelegraph

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Teilreisewarnung Venezuela 02.12.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 02.12.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage und Ausnahmezustand)


Aktuelles
Von Reisen nach Venezuela wird derzeit dringend abgeraten.

Vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien wird gewarnt.

Sicherheitslage und Ausnahmezustand

Aufgrund eines Hinweises der US Federal Aviation Administration auf potentielle Risiken im Luftraum, haben einige Fluggesellschaften Flüge von und nach Venezuela ausgesetzt. Venezuela hat daraufhin einigen internationalen Airlines die Flugerlaubnis entzogen. Das Angebot von Flügen von und nach Venezuela hat sich seither deutlich verknappt.

Am 29. September 2025 wurde ein Erlass (“Decreto de Estado de Conmoción Exterior„) angekündigt, welcher den venezolanischen Behörden im Falle eines internen oder externen Konflikts weitreichende Befugnisse (bis zur Schließung der Grenzen und des Luftraums) einräumen würde.

Weitere Verschärfungen der Sicherheitslage sind jederzeit auch kurzfristig möglich. Dies könnte neben landesweiten Straßensperren, verstärkten Polizeikontrollen und weiteren Behinderungen im Reiseverkehr auch zusätzliche Einschränkungen der Mobilfunknetze und des Internetzugangs zur Folge haben.

Der landesweite Ausnahmezustand gilt bereits seit 2016, der wirtschaftliche und medizinische Versorgungsnotstand besteht fort. Zahlreiche Risiken, u.a. die Gewaltkriminalität, werden in weiten Teilen des Landes durch die aktuelle Krise und eine zunehmende Verarmung verstärkt, siehe Sicherheit.
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Reisewarnung Venezuela 03.01.2026

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 03.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Reisewarnung; Sicherheitslage)


Aktuelles
Vor Reisen nach Venezuela wird gewarnt.

Sicherheitslage

Am 03.01.2026 kam es zu Luftschlägen US-amerikanischer Streitkräfte in der Hauptstadt Caracas und in weiteren Landesteilen, Präsident Maduro soll festgenommen und außer Landes gebracht worden sein. Die Lage ist derzeit noch unübersichtlich.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort und vermeiden Sie wenn möglich jegliche Bewegungen. Sehen Sie insbesondere auch von Fahrten zum Flughafen ab, solange Ihnen keine Bestätigung Ihrer Fluggesellschaft vorliegt, dass Ihr Flug tatsächlich durchgeführt wird.
  • Halten Sie sich über die aktuelle Nachrichtenlage in den internationalen und lokalen Medien informiert.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Venezuela inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Bargeld).
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Mehr dazu:

Trump: USA haben Venezuelas Staatschef Maduro entmachtet
03.01.2026 - DW World

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Reisewarnung Venezuela 05.01.2026

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 05.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Vor Reisen nach Venezuela wird gewarnt.

Sicherheitslage

Am 3. Januar 2026 kam es zu Luftschlägen US-amerikanischer Streitkräfte in der Hauptstadt Caracas und in weiteren Landesteilen; Präsident Maduro wurde festgenommen und außer Landes gebracht. Die Lage ist derzeit noch unübersichtlich.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort und vermeiden Sie wenn möglich jegliche Bewegungen. Sehen Sie insbesondere auch von Fahrten zum Flughafen ab, solange Ihnen keine Bestätigung Ihrer Fluggesellschaft vorliegt, dass Ihr Flug tatsächlich durchgeführt wird.
  • Halten Sie sich über die aktuelle Nachrichtenlage in den internationalen und lokalen Medien informiert.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Venezuela inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Bargeld).
Auswärtiges Amt


Mehr dazu:

Venezuelas Interimspräsidentin: Wer ist Delcy Rodríguez?
03.01.2026 - DW World

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Reisewarnung Venezuela 06.01.2026

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Vor Reisen nach Venezuela wird gewarnt.

Sicherheitslage

Am 3. Januar 2026 kam es zu Luftschlägen US-amerikanischer Streitkräfte in der Hauptstadt Caracas und in weiteren Landesteilen; Präsident Maduro wurde festgenommen und außer Landes gebracht.

Die Sicherheitslage in Venezuela ist aktuell weitgehend stabil, bleibt aber angespannt. Politisch orientierte Gruppen, die sogenannten Colectivos, sind weiter aktiv. Die Sicherheitskräfte sind in erhöhter Alarmbereitschaft. Personen- und Fahrzeugkontrollen können jederzeit auftreten.

Es besteht die Möglichkeit von Unruhen, Demonstrationen und spontanen Kundgebungen.

Der Flughafen Maiquetia in Caracas ist von den Luftangriffen nicht betroffen und setzt seinen regulären Betrieb mit nationalen Fluggesellschaften (nationale und internationale Flüge) fort. Internationale Fluggesellschaften haben ihren Flugbetrieb noch nicht wieder aufgenommen.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und belebte öffentliche Orte weiträumig.
  • Halten Sie sich über die aktuelle Nachrichtenlage in den internationalen und lokalen Medien informiert.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Venezuela inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Bargeld).
Auswärtiges Amt


Mehr dazu:

The Show must go on
06.01.2026 - IPG-Journal der FES

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Teilreisewarnung Venezuela 16.02.2026

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 16.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Teilreisewarnung)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)
- Einreise und Zoll (Visum)


Aktuelles
Vor Reisen in die Bundesstaaten an der Grenze zu Kolumbien (mit Ausnahme der Stadt Maracaibo), Brasilien und Guayana wird gewarnt.

Von Reisen in die anderen Landesteile Venezuelas sowie in die Stadt Maracaibo wird derzeit abgeraten.

Sicherheitslage

Am 3. Januar 2026 kam es zu Luftschlägen US-amerikanischer Streitkräfte in der Hauptstadt Caracas und in weiteren Landesteilen; der bisherige Präsident Maduro wurde festgenommen und außer Landes gebracht.

Seither hat sich die Sicherheitslage in Venezuela weitgehend stabilisiert. Internationale Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb zum Teil wieder aufgenommen. Politisch orientierte Milizionäre, die sogenannten Colectivos, sind jedoch noch aktiv und oft bewaffnet. Personen- und Fahrzeugkontrollen, sog. Alcabalas, können jederzeit auftreten. Kontrollen können auch von Colectivos durchgeführt werden.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit von Unruhen, Demonstrationen und spontanen Kundgebungen.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und belebte öffentliche Orte weiträumig.
  • Halten Sie sich über die aktuelle Nachrichtenlage in den internationalen und lokalen Medien informiert.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Venezuela inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Bargeld).
Festnahmen
In der Vergangenheit kam es bei der Einreise nach sowie der Ausreise aus Venezuela oftmals zu langwierigen Personenkontrollen und Befragungen von Ausländern. Auch kam es zu Einreiseverweigerungen sowie Verhaftungen deutscher und anderer EU-Staatsangehöriger. Eine konsularische Betreuung durch die zuständigen diplomatischen Vertretungen war in diesen Fällen kaum möglich. Alle EU-Staatsangehörigen, die in den vergangenen zwei Jahren aus politischen Gründen inhaftiert waren, wurden mittlerweile freigelassen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung sowie den Sicherheitshinweis.
  • Seien Sie weiterhin vorsichtig und halten Sie sich informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fotografieren Sie keine Menschenansammlungen, Sicherheitskräfte oder öffentliche Gebäude bzw. militärische Einrichtungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in die Bundesstaaten an der Grenze zu Kolumbien (mit Ausnahme der Stadt Maracaibo), Brasilien und Guayana wird gewarnt.

Von Reisen in die anderen Landesteile Venezuelas sowie in die Stadt Maracaibo wird derzeit abgeraten.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Infrastruktur/Verkehr
Fast das gesamte Land einschließlich des Flughafens Caracas International ist immer wieder von Stromausfällen sowie Störungen der Mobilfunknetze und des Internets betroffen.
Soweit Wasser über öffentliche Versorgungsnetze verfügbar ist, wird dieses nicht in Trinkwasserqualität bereitgestellt. Die Versorgung der Haushalte mit Gas ist prekär. Mit Benzinknappheit muss jederzeit gerechnet werden, insbesondere außerhalb der Region Caracas. Proteste aufgrund der Notlage und Versorgungsengpässe führen regelmäßig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Teilweise sind Direktflüge von und in verschiedene Länder der Region immer noch ausgesetzt, der Flugbetrieb normalisiert sich im zunehmenden Maße.

Die Fluggesellschaften verlangen, dass die Fluggäste bei Inlandsflügen mindestens zwei, bei internationalen Flügen mindestens drei Stunden vor planmäßigem Abflug zum Check-in erscheinen.

Es kommt gelegentlich vor, dass Auslandsflüge venezolanischer Fluggesellschaften wegen nicht beglichener Verbindlichkeiten kurzfristig gestrichen werden.
Das Netz der Inlandsflüge ist ausgedünnt worden. Bei venezolanischen Inlandsflügen und bei Flügen mit privaten Kleinflugzeugen, die u.a. zur Beförderung von Touristen eingesetzt werden, wird gelegentlich über technische Probleme berichtet. Beim eingesetzten Fluggerät handelt es sich oftmals um ältere Maschinen, deren Wartung sich schwierig gestaltet. Die Flugzeuge der Gesellschaft Avior stehen derzeit auf der Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.

Es gibt Eisenbahn- und Busverbindungen. In den Städten existieren zudem U-Bahn- und Schnellbahnverbindungen. Venezuela verfügt über keine ausgeprägte touristische Infrastruktur, der Straßenverkehr ist streckenweise gefährlich. Eine adäquate Behandlung von Unfallopfern ist aufgrund des medizinischen Versorgungsnotstands nicht mehr gewährleistet.

In der Regenzeit ist regelmäßig mit der Unterbrechung von Straßenverbindungen durch Erdrutsche oder Unterspülungen zu rechnen. Besonders betroffen sind die Straßenverbindungen über die Anden, wie z.B. die Landverbindung nach Kolumbien und die Passstrecken zu beliebten Feriengebieten wie Merida und Choroní.

Bei der Benutzung vermeintlich preiswerter Taxis und Busse besteht ein hohes Risiko, ausgeraubt zu werden.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung sowie die Reise- und Sicherheitshinweise der Nachbarstaaten.
  • Vermeiden Sie Flugverbindungen über Flughäfen in Venezuela, insbesondere über den internationalen Flughafen Maiquetía.
  • Vermeiden Sie Flugverbindungen, die An- und Abfahrten zum Flughafen bei Dunkelheit erforderlich machen.
  • Checken Sie schon am Vortag des Fluges online ein.
  • Informieren Sie sich vor Antritt einer Überlandfahrt über die Situation nicht nur am Ankunftsort, sondern auch auf der Strecke; vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.
  • Benutzen Sie nur Taxis und Busse in technisch gutem Zustand mit Funkverkehr zu ihrer Firmenzentrale oder von Hotels empfohlene bzw. gebuchte Fahrzeuge.
Einreise und Zoll
Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen kein Visum.

In Venezuela müssen sich auch Ausländer jederzeit ausweisen und ihren legalen Aufenthaltsstatus nachweisen können. Im Fall eines illegalen Aufenthalts droht die Abschiebung nach z.T. längerer Abschiebehaft.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Teilreisewarnung Venezuela 25.03.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Venezuela
Stand 25.03.2026

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Grenzgebiete zu Kolumbien, Brasilien und Guyana)
- Gesundheit (Reiseimpfungen; Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen; Komplette Überarbeitung Gesundheitsteil)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Aufgrund der anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Krise ist es vor allem in den Städten auch spontan zu Demonstrationen gekommen. Diese können sich jederzeit wiederholen. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sowie Straßensperrungen sind möglich.
  • Seien Sie besonders vorsichtig und halten Sie sich informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Grenzgebiete zu Kolumbien, Brasilien und Guyana
In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze, insbesondere in den venezolanischen Teilstaaten Amazonas, Apure, Barinas, Táchira und Zulia, aber auch im Grenzgebiet zu Brasilien, besteht eine hohe Gefahr durch organisierte Kriminalität mit Entführungen und anderen Gewaltverbrechen. Im Bundesstaat Apure kommt es regelmäßig zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Drogenbanden bzw. Mitgliedern ehemaliger Guerillagruppen (FARC), siehe Kriminalität.
Vorübergehende Schließungen der Grenzen zu Kolumbien und Brasilien können jederzeit kurzfristig verfügt werden.
Das venezolanische Grenzgebiet zu Guyana ist durch den Territorialkonflikt zwischen Venezuela und Guyana sowie organisierte Kriminalität betroffen. Es kommt auch hier zu Entführungen, Erpressungen und Überfällen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung.
  • Seien Sie besonders aufmerksam und informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Informieren Sie sich über mögliche Grenzschließungen vor Antritt notwendiger Reisen in die Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Gesundheit
  • Pflichtimpfungen
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus Brasilien wird der Nachweis einer Gelbfieberimpfung von allen Personen ab einem Jahr verlangt. Das gilt auch bei einem Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit.
  • Reiseimpfungen
    Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und bei Reisen im Großteil des Landes gegen Gelbfieber empfohlen, siehe Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Tollwut angeraten.
  • Standardimpfungen
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Das öffentliche Gesundheitssystem in Venezuela ist nicht in der Lage, Kranke adäquat zu versorgen oder notwendige Operationen durchzuführen. Im privaten Sektor ist in der Hauptstadt Caracas ggf. eine gute medizinische Versorgung gegeben. In Caracas können gängige Medikamente in Apotheken verfügbar sein. Für Reisen außerhalb der Hauptstadt wird die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke empfohlen. Eine medizinische Notfallversorgung außerhalb der Hauptstadt ist nicht gegeben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelmäßig vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte zu leisten ist, sonst wird unter Umständen gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung begonnen. Im Erkrankungsfall können sich Reisende bei der Deutschen Botschaft in Caracas über Ärzte und Krankenhäuser in Venezuela informieren.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Ein Gelbfieberrisiko besteht im Großteil des Landes mit Ausnahme von Gebieten oberhalb von 2.300 Höhenmetern der Isla Margarita, der Hauptstadt Caracas und der Stadt Valencia. In Bundesstaaten, für die laut WHO bisher ein geringes Gelbfieberrisiko (Aragua, Carabobo, Miranda, Vargas, Yaracuy, Hauptstadtdistrikt Distrito Capital) oder kein Gelbfieberrisiko (Falcon, Lara) galt, muss das Risiko seit 2026 höher angenommen werden. Der Anteil an der überwiegend vorkommenden Malaria tertiana, verursacht durch Plasmodium vivax, beträgt 74 %. 26 % entfallen auf die Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum und Mischinfektionen. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko besteht ganzjährig und ist regional unterschiedlich:
  • Hohes Risiko: in Gebieten südlich des Orinoko; Orinoko-Delta; Bundesstaaten Sucre, Delta Amacuro; Teile der Bundesstaaten Falcon, Mérida, Zulia
  • Mittleres Risiko: Regionen nördlich des Orinoko (Ausnahmen s. o.) einschl. Caracas, Isla Margarita und andere Inseln
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniose, Oropouche-Fieber und Zikavirus-Infektion.
  • Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber, Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei schlecht heilenden Insektenstichen oder anhaltendem unklaren Fieber sollte eine Leishmaniose ausgeschlossen werden.
Die Chagas-Krankheit wird über Raubwanzen und verunreinigte Frucht- oder Zuckerrohrsäfte („garapa“) übertragen.
  • Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien und suchen Sie Ihren Körper im Anschluss sorgfältig ab. Verwenden Sie vor allem in einfachen Unterkünften auf dem Land Bettnetze, um nächtliche Raubwanzenbisse zu vermeiden, siehe Schutz vor Insekten.
  • Verzichten Sie auf den Genuss von nicht-industriell verarbeiteten Frucht- und Zuckerohrsäften, z.B. auch von Açaí-Saft.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Hantavirus-Infektionen und Leptospirose werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde. Vor allem im Amazonasgebiet kommen Giftschlangen vor.
  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Hund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
  • Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.
  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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