11:06
Flughafen Kloten / Zürich vor der Öffnung: Die wichtigsten Punkte
Der Flughafen Zürich bereitet sich auf einen ersten Anstieg des Luftverkehrs und des Passagieraufkommens nach den Grenzöffnungen im Juni vor. Fluggesellschaften werden in den nächsten Wochen über 350 Flüge an rund 70 europäische Destinationen anbieten, auch Langstreckenflüge. Zudem haben ausländische Fluggesellschaften angekündigt, Zürich wieder vermehrt anzufliegen. Der Flughafen hat dazu sein Schutzkonzept vorgestellt.
Schutz- und Hygienemassnahmen werden angesichts des Passagieraufkommens ausgebaut – einerseits werden Reinigungsintervalle erhöht und Kontaktflächen wie Handläufe oder Gepäckwagen desinfiziert. Und es wurden über 200 Desinfektionsmittelspender in den Flughafenhallen verteilt.
Andererseits wurde neue Geräte angeschafft: Zum Einsatz kommen Putzroboter. Zudem können an Hygieneautomaten Masken und Desinfektionsmittel gekauft werden. Und es gibt Plexiglas-Schutzscheiben, etwa an Schaltern.
Menschenansammlungen könnten nicht immer vermieden werden. Darum werde den Passagieren empfohlen, am Flughafen eine Maske zu tragen. Eine Maskenpflicht besteht aber nicht.
Mit verschiedenen Massnahmen sollen Passagieransammlungen jedoch möglichst vermieden werden. Bei der Grenzkontrolle werden zum Beispiel möglichst viele Schalter geöffnet. Beim Check-in wird dagegen möglichst nur jeder zweite Schalter genutzt, um die Anstehzone zu vergrössern.
Anpassungen gibt es auch beim Boarding: Es erfolgt gestaffelt und die Passagiere steigen in jeweils begrenzter Anzahl ein. Die Kapazität der Flughafenbusse wurde
reduziert.
10:28
190 Flüge pro Woche – mit leichten Anpassungen
Nun spricht Thomas Frick, Chief Operating Officer von Swiss. Zunächst würde der Flugbetrieb auf Rund 20 Prozent hochgefahren. Das sind rund 190 Flüge pro Woche.
Auch im Flugzeug selbst spiele Hygiene eine entscheidende Rolle. Die Flugzeuge würden auch weitaus häufiger gereinigt als zuvor. Frick weist auch auf die Maskenempfehlung hin, die die Swiss bereits ausgesprochen habe. Eine weitere Anpassung an das Schutzkonzept sei auch, dass der Duty-Free-Verkauf an Bord vorläufig eingestellt wird.
Thomas Frick weist auch auf die gute Luftqualität in Flugzeugen hin, die eine Ansteckung unwahrscheinlich machen würden.
Es gibt auch beim Service Anpassungen, so würden zum Beispiel nicht mehr Getränke im Offenausschank gereicht, sondern in PET-Flaschen.
10:22
Beim Boarding soll es genug Platz geben
Es wird darauf geachtet, dass es nicht zu einem Gedränge käme, so Bruno Stefani. Mitarbeiter beim Boarding würden auf alle Fälle eine Maske tragen. Air Canada und Alitalia würden dazu ein sogenanntes Exit-Screening durchführen, das heisst, dass bei den Passagieren die Temperatur gemessen wird.
Passagiere werden auf alle Fälle dazu aufgefordert, genug Zeit für das Boarding einzuplanen.
Ganzer Livestream auf
https://www.srf.ch/news/schweiz/das-neu ... en-zuerich