SO kannte ich es bisher auch- allein letztes Jahr war kein Avalkredit zu bekommen, nach Nachfragen bot Ihn mir dann die Raiffeisenbank zu 12 % Zinsen an.....Ulli Dorn hat geschrieben:Ich weißt ja nicht wo ihr eure Informationen so her habt, aber ich habe in Bezug auf Bankbürgschaften oder Avalkredite andere Erfahrungen.
Wie der Name so schön sagt, handelt es sich um eine Kreditform, bei der es im Normalfall nicht zur Auszahlung der Kreditsumme kommt. Da sind die Gebühren bzw. Zinsen deutlich niedriger als bei normalen Krediten. Zur Zeit liegen sie je nach Bank, Bürgschaftssumme und weiteren Eckdaten zwischen 1% und 2,5% der Bürgschaftssumme pro Jahr. Daher würde auch niemand, der sich auch nur ein bisschen auskennt, so blöd sein und eine größere Bürgschaftssumme cash beim ADAC hinterlegen. Das Geld, vernünftig angelegt, bringt auf jeden Fall mehr Ertrag als die Zinzen für den Avalkredit kosten.
Allerdings: es ist eben ein Kredit. Und den bekommt man nur gegen entsprechende Sicherheiten. Wenn man die nicht hat, kann man sich Gang zur Bank auch sparen. Man braucht aber nur die tatsächliche Bürgschaftssumme zu besichern. Irgendwelches Kleingedrucktes in Carnetbedingungen interessiert da überhaupt nicht. Wenn man z. B. bei der Bank einen Avalkredit über 5.000 Euro hat, haftet die Bank auch nur in dieser Höhe. Eventuelle weitere Forderungen landen ohnehin via ADAC direkt bei dem Carnetinhaber.
Schlechte Karten haben in diesem Zusammenhang alle, die nur ein Konto einer der Internetbanken haben. Die bieten meines Wissens Avalkredite nicht an. Sonst aber alle nornalen Haus- und Geschäftsbanken. Im Zweifel muss man mal einen Termin bei einem Geschäftskundenbetreuer machen.
Gruß
Ulli
Die wollten nicht mal Gold per Avalkredit absichern.
Ich habe auch festgestellt, dass der ADAC vieeel freundlicher ist, wenn man die Summe bei Ihm hinterlegt...LOL




