ferdi hat geschrieben:Hallo Walter,
also 2004 ging das wohl noch mit einem VW-Bus T3 2WD ohne Sperre
"Ganz vorsichtig rollte der Bully nach oben. Und ich kraxelte mit meiner Kamera über die hohen Felsbrocken hinterher.
Oben angekommen noch mal das gleiche Spiel mit dem Nissan. Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, hätte ich nicht geglaubt, dass man über solch eine Strecke überhaupt fahren kann. Aber es ging."
Uschi Poehler aus:
www.pervan.de -"Reiseberichte"-"Namibia"-"September 2004 - Abenteuer Van Zyls Pass"
Mensch Maschine! Je leichter umso besser für die.
Gruß
Ferdi
Hallo Freeglimber,
Was VW- Busse mit mir im Konvoi schon gefahren sind, würde so manchen aufgebrezelten Geländewagenfahrer vor Neid erblassen lassen.
Einige verstehen das Fahren in einsamer Landschaft als sportlichen Ergeiz. Für mich geht es um das problemlose Hinkommen in die Landschaft, wo ich sein möchte ohne Versorgungsprobleme. Und ich schaufle nicht gerne und ich wähle immer den bequemsten Weg. Die schwierigen Passagen kommen von alleine, wenn man gerne auf Entdeckung geht.
Mit 750Liter Diesel und 300Liter Wasser bin ich eben wirklich unabhängig und sehe dem häufigen Spritmangel durch fehlende Logistik in Afrika gelassen entgegen. Ich kann mich auch wochenlang in der tiefsten Sahara aufhalten, ohne Angst vor Mangel zu haben.
Das ist für mich der ware Luxus auf Reisen. Frei sein von Versorgungszwängen und das Ganze immer noch mit einer Geländetauglichkeit, die wenig Fahrzeuge erreichen.
Natürlich gibt es Geländewagen, die auch meinen Unimog überlegen sind. Die speisen aber nicht mehr excellent in der vierten Woche ohne Versorgung, schlafen unbequem und sie haben Sprit- und Wassersorgen.
Nicht zu vergessen ist auch die Haltbarkeit eines Fahrzeugs. Ein VW-Bus meistert Erstaunliches, obwohl die Meisten auch noch überladen sind. Das hält er aber nicht lange durch.
Ein Geländewagen hat auch seine Grenzen bei drei Tonnen und mehr Gewicht. Solche Einsätze hält auf die Dauer eben nur ein Fahrzeug mit LKW- Technik durch. Mein vorletzter Unimog leistet das nun schon 28 Jahre lang mit 400.000km auf dem Tacho. Ohne ernsthafte Panne, versteht sich.
Es stellt sich eben die Frage: Reisen oder sportlicher Offroad. Wobei ich Letzters nur in den Dünen akzeptiere, wo der nächste Sandsturm alles wieder heile macht.
Grüße
Ellen
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.