Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Mit dem Allrad, Quad und der Ente ;) über Land und durch die Wüste

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Franz (UNI)Murr
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von Franz (UNI)Murr »

Hallo Forum,

wenn wir mit dem Unimog unterwegs sind, verbrauchen wir Zuhause keine Energie und dann fällt die Billanz noch besser aus. :D

Hinzu kommt hohes Wohlbefinden. Daraus resultierend weniger Belastung des Gesundheitswesens.

Der einzige Schandfleck ist, dass ich nicht die Wirtschaft ankurbele durch ständigen Neukauf ungeeigneter Geländewagen. :?

Grüße

Ellen 8)
Zuletzt geändert von Franz (UNI)Murr am Di 17. Mai 2011, 17:55, insgesamt 1-mal geändert.
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
Jochen
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von Jochen »

Hallo,
Ellen (UNI)Murr hat geschrieben: Hinzu kommt hohes Wohlbefinden.
Und wie ich dir da zustimme!!!

Gruß, Jochen
watson
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Defender 110

Beitrag von watson »

Mit Vergnügen habe ich die Beiträge gelesen und mir ,als Besitzer eines Defender 110 (Baujahr 1986),vollausgerüstet ca.3,2 Tonnen,Rechtslenker,3,5 Tonnen Winch, Snorkel , Innenausbau und Dachzelt ist ein Diskurs nur recht .Jeder soll seine Meinung abgeben ,mir ist mein Watson ,zugelassen und abgestellt,in Namibia das liebste und angenehmste Fahrzeug.Nicht einmal im allerschwersten Gelände gab es Probleme.Der Landy Def.110, mit seinem permanenten 4X4, ist für allerschwierigstes Terrain ausgelegt und hat mich noch nie im Stich gelassen.100100 Km. Meine letzte Tour über 3 Monate(Nov.2010-Feb.2011) war ,trotz schweren Geläuf ,beschwerdefrei.
LG Walter
Jochen
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Re: Defender 110

Beitrag von Jochen »

Hallo Walter,

folgende Frage fällt mit spontan bei Deiner Schilderung ein...
watson hat geschrieben:...Nicht einmal im allerschwersten Gelände gab es Probleme.Der Landy Def.110, mit seinem permanenten 4X4, ist für allerschwierigstes Terrain ausgelegt...
LG Walter
Bist Du schon den van Zyls Pass von Marienthal aus hoch gefahren?

Schönen Abend, Jochen
Zuletzt geändert von Jochen am Di 17. Mai 2011, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.
watson
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von watson »

hallo jochen
schon der "abstieg"zum Marienflußtal ist ,so darf ich sagen,ist eine quälerei für mensch und maschine.traue mir und watson ,sicher zu und ohne anzugeben
auch den aufstieg zu schaffen.ich kenne 3 typen die es geschafft haben ,aber nocheinmal es ist eine sinnlose quälerei für mensch und maschine.eingelegter gang war erster gang+def-look 75%.reifen ,bridgestone dueller,meiner meinung das beste im schwersten gelände,so du die kurzen ventil drauf hast.
war jetzt 3 monate im südl.afrika unterwegs und im Oktober gehts wieder los.watson steht auf farm hohenau und langweilt sich sicher.
lg walter
und bitte nur zur aufklärung und nicht aus besserwißerei ,marienthal ist die nächstgrößere ortschaft nach rehobot in richtung süden.
Jochen
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von Jochen »

Hallo Walter,

du kennst doch die Frotzeleien zwischen Landy- und Toyofahrern :wink:
Ich bin/war ganz begeisterter 78er Fahrer und kam von unten her an den Pass, wo ich den Haufen mit Gedenkplatten der Fahrer die den Abstieg geschafft haben bestaunen konnte.
Zu meiner Entschuldigung: Mir war zu der Zeit nicht bekannt, dass man diesen Pass nur abwärts befahren darf. Schon die ersten 50 Meter unten mit den fiesen Felsstufen ließen mich ahnen was da kommen könnte.
Es war eine große Herausforderung, die mich zeitweise den Atem und ordentlich Reifen gekostet hat. Nach den ersten 50, 100 Metern gibt es nur noch die Möglichkeit weiterfahren oder im Flug nach unten. Gern hätte ich auf dem Plateau auf ca. 2/3 Höhe geschlafen, wußte aber nicht was da noch auf der weiteren Strecke kommen mag und fuhr ganz hoch.
Oben liegen auch jetzt noch keine "Gedenkplatten".
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diesen Pass ohne 100% Sperren an VA und HA hochkommen kann.
watson hat geschrieben:hallo jochen

und bitte nur zur aufklärung und nicht aus besserwißerei ,marienthal ist die nächstgrößere ortschaft nach rehobot in richtung süden.
Entschuldige das m statt dem n und das fehlende h :oops:

Schönen Abend, Jochen
Soenke
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von Soenke »

wir sind mit einem BJ 45 hochgefahren, wußten aber nichts von der Legendenbildung da wir nur mit in der Kneipe selbst gemalten Karten Einheimischer unterwegs waren.... :wink:
Gruß Sönke
ferdi
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von ferdi »

Hallo Walter,

also 2004 ging das wohl noch mit einem VW-Bus T3 2WD ohne Sperre :mrgreen:

"Ganz vorsichtig rollte der Bully nach oben. Und ich kraxelte mit meiner Kamera über die hohen Felsbrocken hinterher.
Oben angekommen noch mal das gleiche Spiel mit dem Nissan. Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, hätte ich nicht geglaubt, dass man über solch eine Strecke überhaupt fahren kann. Aber es ging."
Uschi Poehler aus: www.pervan.de -"Reiseberichte"-"Namibia"-"September 2004 - Abenteuer Van Zyls Pass"

Mensch Maschine! Je leichter umso besser für die.
Gruß
Ferdi
watson
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von watson »

Guten Morgen und noch einmal den Zyls Pass streifend,weil für die Eigentümer von 4x4 ´s ist der Pass wohl eimal,interessehalber,zu befahren mehr aber nicht ,denn die Marterei für Mensch und Maschine hat mit Herausforderung ,wenig bis gar nichts zu tun.Überlassen wir also den Pass den 1x Touris mit ihren Mietautos ,wobei sich dann der nächste Mieter eine "Krücke"einhandelt.
Ja und Jochen wenn Dir an den Pässen so viel gelegen ist ,schnuppere einmal über Joubert Pass nach ! Nicht der Pass,obwohl so glaube ich ,schwieriger zu befahren ,als Obiger,sondern die Ruhe und die sich bietende Landschaft ist die Herausforderung.
Außerdem schweres Gelände in Namibia und SA zu suchen und befahren sollten wir wohlweislich unterlassen den was man der Landschaft und dem Boden antut ist grenzwärtig.
Lg Walter
watson
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von watson »

Hallo Jochen ,Nachtrag von befahren dürfen sind wir ganz weit entfernt,nur ob man will ist ausschlaggebend!Wer will kann auch ohne Strafe zu beziehen,von wem auch,den Zyls ,vom Marienflußtal kommend,rauffahren.
LG Walter
Franz (UNI)Murr
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von Franz (UNI)Murr »

ferdi hat geschrieben:Hallo Walter,

also 2004 ging das wohl noch mit einem VW-Bus T3 2WD ohne Sperre :mrgreen:

"Ganz vorsichtig rollte der Bully nach oben. Und ich kraxelte mit meiner Kamera über die hohen Felsbrocken hinterher.
Oben angekommen noch mal das gleiche Spiel mit dem Nissan. Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, hätte ich nicht geglaubt, dass man über solch eine Strecke überhaupt fahren kann. Aber es ging."
Uschi Poehler aus: www.pervan.de -"Reiseberichte"-"Namibia"-"September 2004 - Abenteuer Van Zyls Pass"

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Gruß
Ferdi
Hallo Freeglimber,

Was VW- Busse mit mir im Konvoi schon gefahren sind, würde so manchen aufgebrezelten Geländewagenfahrer vor Neid erblassen lassen.
Einige verstehen das Fahren in einsamer Landschaft als sportlichen Ergeiz. Für mich geht es um das problemlose Hinkommen in die Landschaft, wo ich sein möchte ohne Versorgungsprobleme. Und ich schaufle nicht gerne und ich wähle immer den bequemsten Weg. Die schwierigen Passagen kommen von alleine, wenn man gerne auf Entdeckung geht.
Mit 750Liter Diesel und 300Liter Wasser bin ich eben wirklich unabhängig und sehe dem häufigen Spritmangel durch fehlende Logistik in Afrika gelassen entgegen. Ich kann mich auch wochenlang in der tiefsten Sahara aufhalten, ohne Angst vor Mangel zu haben.
Das ist für mich der ware Luxus auf Reisen. Frei sein von Versorgungszwängen und das Ganze immer noch mit einer Geländetauglichkeit, die wenig Fahrzeuge erreichen.

Natürlich gibt es Geländewagen, die auch meinen Unimog überlegen sind. Die speisen aber nicht mehr excellent in der vierten Woche ohne Versorgung, schlafen unbequem und sie haben Sprit- und Wassersorgen. :wink:

Nicht zu vergessen ist auch die Haltbarkeit eines Fahrzeugs. Ein VW-Bus meistert Erstaunliches, obwohl die Meisten auch noch überladen sind. Das hält er aber nicht lange durch.
Ein Geländewagen hat auch seine Grenzen bei drei Tonnen und mehr Gewicht. Solche Einsätze hält auf die Dauer eben nur ein Fahrzeug mit LKW- Technik durch. Mein vorletzter Unimog leistet das nun schon 28 Jahre lang mit 400.000km auf dem Tacho. Ohne ernsthafte Panne, versteht sich.

Es stellt sich eben die Frage: Reisen oder sportlicher Offroad. Wobei ich Letzters nur in den Dünen akzeptiere, wo der nächste Sandsturm alles wieder heile macht.

Grüße

Ellen
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martin1101
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von martin1101 »

Hallo Ferdi,
wenn ich euren sehr interessanten Reisebericht richtig lese, dann seid ihr aber den Van Zyl´s auch von Ost nach West, also ins Marienflusstal hinunter gefahren. Bei der Anreise sind ja schon einige heftige Passagen zu bewältigen. Wir waren jedenfalls vergangenen Sommer ziemlich geschafft, als wir am Pass ankamen und dort mit traumhaftem Blick ins Marienflusstal übernachteten. Das ganz steile, jedoch Gott sei Dank kurze Stück konnten wir dann am nächsten Morgen bewältigen.
siehe:
http://stonestours.jimdo.com/unsere-rei ... s-namibia/

Es war eine Herausforderung und interessante Erfahrung, aber ich weiß nicht, ob ich diese Strecke nochmals fahren würde.

Martin
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Jochen
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von Jochen »

Hallo zusammen,

jetzt macht doch nicht aus einer Geländepassage eine Grundsatzdiskussion über die Art zu reisen und zu genießen!

Natürlich ist dieser Pass extrem offroadlastig, erst recht aufwärts. Auf die Anmerkungen hier, habe ich doch mal gegoogelt und in den vielen Berichten nur eine Aufwärtsfahrt gefunden. Auch der Hinweis von Ferdi mit dem VW-Bus beschreibt eine Abwärtsfahrt.

Nur die euphorische Beschreibung der Geländeeigenschaften von Walters (Watsons) Landy verleitete mich zum Hinweis auf diesen Pass.

Für mich war dieser Pass, der extremste auf meinen bisherigen Reisen, ein bischen tröstet mich, dass Soenke dafür eine Karte gebraucht hat :wink: .

Gute Fahrt auf allen Untergründen wünscht, Jochen
Soenke
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von Soenke »

am unangenehmsten fand ich die Pistensuche im Busch, überall Rinderspuren und dann durchscheinend Spuren von Autoreifenprofil....ja war da mal ein Auto gefahren oder nur Himba mit Reifensandalen gelaufen???
:mrgreen:
Gruß Sönke
martin1101
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Re: Unimog und Landy - macht das ueberhaupt noch Spass?

Beitrag von martin1101 »

Jochen hat geschrieben: jetzt macht doch nicht aus einer Geländepassage eine Grundsatzdiskussion über die Art zu reisen und zu genießen!
Jochen, du hast Recht :!:

hier geht es eigentlich ums Reisen und Genießen.

Jeder darf "sein Gefährt" wählen; wir bevorzugen auch einen kleine Kabine und werden die heuer das erste Mal im Wüstensand probieren (dort waren wir bisher nur mit Dachzelt, außer eben im Norden Namibias)

Gewichtsmäßig ist das gar nicht so viel mehr als mit Dachzelt, punkto Kopflastigkeit vermutlich sogar besser; zumindest gegenüber 4x4 mit zig- Kanistern am Dach.

Sonst kann ich mich nur Helen anschließen. auch wenn ich nicht ein derartiges Fahrzeug mein eigen nennen kann.

Martin
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