Reisewarnung Südsudan 21.05.2026 | Dringender Ausreiseaufruf

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reisewarnung Südsudan 22.08.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 22.08.2023

Letzte Änderungen:
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19; Anmerkungen; Einfuhrbestimmungen)
- Gesundheit (Impfschutz; Masern; Dengue-Fieber; Malaria)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die Sicherheitslage ist instabil und von zahlreichen Konflikten auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene gekennzeichnet. Erschwert wird die Lage durch weitverbreitete humanitäre Not, Wirtschaftskrise, Vertreibungen, Überschwemmungen und Konflikte in den Nachbarstaaten. Auch Proteste und Demonstrationen haben stets Gewaltpotenzial.

Mit Neuabschluss eines Friedensvertrags im September 2018 sind politisch motivierte Kampfhandlungen zwischen den Konfliktparteien landesweit zwar zurückgegangen. Dennoch bleibt das Gewaltniveau gegen die Zivilbevölkerung allgemein sehr hoch.

In der Hauptstadt Dschuba kommt es gelegentlich zu Schusswaffengebrauch. In weiten Teilen des Landes besteht die Gefahr eines Aufflammens bewaffneter Auseinandersetzungen.

Insbesondere außerhalb der größeren Städte besteht hohes Potential für gewaltsam ausgetragene interkommunale Konflikte sowie Überfälle durch marodierende Sicherheitskräfte.

Ausländern ist es derzeit nicht möglich, ohne weiteres nach Südsudan einzureisen und sich im Land frei zu bewegen. Landesweit finden zahlreiche Kontrollen statt. Ausländer werden unter Hinweis auf angeblich notwendige Genehmigungen verstärkt von Sicherheitskräften angehalten und erpresst.

Die Grenzziehung zu mehreren Nachbarstaaten ist in Teilen nach wie vor ungeklärt. Rebellenverbände aus Sudan operieren im Grenzgebiet zwischen beiden Staaten.

Darüber hinaus besteht im ganzen Land eine erhebliche Gefahr durch Landminen.
  • Beachten Sie die geltenden Reisewarnungen für Sudan und Südsudan.
  • Sofern Sie sich trotz Reisewarnung in Südsudan aufhalten, informieren Sie sich über die lokalen, sozialen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Bewegen Sie sich bei notwendigen Aufenthalten in Südsudan stets äußerst vorsichtig und nur mit einem tragfähigen Sicherheitskonzept.
  • Setzen Sie sich vor Überlandfahrten mit UNDSS in Verbindung und beachten Sie deren Empfehlungen hinsichtlich polizeilicher oder militärischer Eskortierung.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinesfalls Widerstand.
  • Meiden Sie militärische Einrichtungen, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Reiseinfos
Rechtliche Besonderheiten

Einfuhr, Herstellung, Handel, Transport, Konsum, Besitz und Erwerb von Drogen stehen unter Strafe.

Das Fotografieren und Filmen im öffentlichen Raum ist nicht gestattet. Bei Verstößen ist mit hartem Vorgehen der Sicherheitskräfte zu rechnen. Professionelle Fotografen und Journalisten bedürfen einer gebührenpflichtigen Fotoerlaubnis der Media Authority. Auch mit Genehmigung dürfen bestimmte Objekte (Ministerien, Einrichtungen der Sicherheitsbehörden, Brücken und Flugplätze) nicht fotografiert werden.

Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Südsudans sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Einreise
Vollständig geimpfte Personen müssen zur Einreise keinen negativen PCR-Test vorlegen. Für alle anderen Personen ist weiterhin die Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses erforderlich, bei dem die Probeentnahme bei Einreise maximal 72 Stunden zurückliegen darf. Der Nachweis ist in englischer Sprache in Papierform mit Stempel und Unterschrift des ausstellenden Labors vorzulegen. Eine weitere Kopie in Papierform sollte mitgeführt werden. Ein Scan des Ausdrucks oder der Impfnachweis in elektronischer Form sollte zugriffsbereit auf dem Smartphone abgespeichert werden.

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und für das Visum noch sechs freie Seiten aufweisen.

Einfuhrbestimmungen
In Südsudan sind die Ein- und Ausfuhrbestimmungen noch nicht abschließend geregelt. Es muss deshalb bei der Einreise unter Umständen mit Einzelfallenscheidungen gerechnet werden.

Privatreisende dürfen bis zu 10.000 USD steuer- und abgabenfrei einführen. Bei Überschreitung dieses Betrages fallen 10% Zoll und 15% Steuer an. Von dieser Regelung ausgenommen sind Reisende im Auftrag von Hilfsorganisationen, die Projektgelder mitführen und den beabsichtigten Verwendungszweck der mitgeführten Mittel durch ein Bestätigungsschreiben der betreffenden Organisation nachweisen können. Betroffenen wird geraten, sich zu den exakten Regelungen vorab zu erkundigen. Kurzfristige Neuregelungen können nicht ausgeschlossen werden.

Bei der Einfuhr von Foto- und Filmkameras kann es zu langwierigen Kontrollen durch die Sicherheitsbehörden kommen (s. auch Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten).

Die Ausfuhr von Funden aus den antiken Grabungsstätten und von geschützten Pflanzen und Tieren (u. a. Elfenbein, siehe auch Anhang zum Washingtoner Artenschutzabkommen) ist nicht erlaubt.

Gesundheit
Impfschutz

Eine Gelbfieberimpfung wird bei Einreise von allen Reisenden ab dem Alter von neun Monaten verlangt und ist medizinisch auch sinnvoll.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) sicher, siehe Poliomyelitis.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen .
  • Eine Cholera-Impfung kann im Einzelfall sinnvoll sein, insbesondere wenn man keinen Einfluss auf die Qualität des genutzten Trinkwassers oder Zugriff auf sichere Lebensmittel hat.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Masern
Masern sind in Südsudan weiterhin endemisch. Es kommt regelmäßig zu Ausbrüchen dieser hochansteckenden Erkrankung. Ein vollständiger Impfschutz schützt vor Ansteckung und Folgeschäden.
  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Im gesamten Land inklusive der Städte besteht ein hohes Malariarisiko vorrangig für die gefährliche Malaria tropica, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in ca. 99% der Fälle nachgewiesen.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Südsudan 04.01.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 04.01.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles)


Gesundheit
Aktuelles

In der Provinz West Equatoria wurden seit Dezember 2023 Fälle von viralen hämorrhagischem Fieber nachgewiesen, die nach derzeitigem Kenntnisstand auf einen Gelbfieberausbruch zurückzuführen sind.
  • Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Reisende ab dem Alter von neun Monaten bei Einreise vorgeschrieben. Lassen Sie sich diesbezüglich vor der Reise ärztlich beraten.
  • Achten Sie den ganzen Tag über auf einen adäquaten Schutz vor Mückenstichen, siehe Expositionsprophylaxe.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Südsudan 23.04.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 23.04.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Gesundheit (Impfschutz)


Sicherheit
Innenpolitische Lage


Die Sicherheitslage ist instabil und von zahlreichen Konflikten auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene gekennzeichnet. Erschwert wird die Lage durch weitverbreitete humanitäre Not, Wirtschaftskrise, Vertreibungen, Überschwemmungen und Konflikte in den Nachbarstaaten. Auch Proteste und Demonstrationen haben stets Gewaltpotenzial.

Mit Neuabschluss eines Friedensvertrags im September 2018 sind politisch motivierte Kampfhandlungen zwischen den Konfliktparteien landesweit zwar zurückgegangen. Dennoch bleibt das Gewaltniveau gegen die Zivilbevölkerung allgemein sehr hoch.

In der Hauptstadt Dschuba kommt es gelegentlich zu Schusswaffengebrauch. In weiten Teilen des Landes besteht die Gefahr eines Aufflammens bewaffneter Auseinandersetzungen.

Insbesondere außerhalb der größeren Städte besteht hohes Potential für gewaltsam ausgetragene interkommunale Konflikte sowie Überfälle durch marodierende Sicherheitskräfte.

Ausländern ist es derzeit nicht möglich, ohne weiteres nach Südsudan einzureisen und sich im Land frei zu bewegen. Landesweit finden zahlreiche Kontrollen statt. Ausländer werden unter Hinweis auf angeblich notwendige Genehmigungen verstärkt von Sicherheitskräften angehalten und erpresst.

Die Grenzziehung zu mehreren Nachbarstaaten ist in Teilen nach wie vor ungeklärt. Rebellenverbände aus Sudan operieren im Grenzgebiet zwischen beiden Staaten.

Darüber hinaus besteht im ganzen Land eine erhebliche Gefahr durch Landminen.
  • Beachten Sie die geltenden Reisewarnungen für Südsudan.
  • Wenn Sie trotz Reisewarnung für beruflich unvermeidbare Aufenthalte nach Südsudan reisen müssen, seien Sie sich der erheblichen Gefährdung bewusst und vergewissern Sie sich eines sorgfältig und professionell ausgearbeiteten Sicherheitskonzepts.
  • Treffen Sie mit Ihren Angehörigen umfassende Vorkehrungen für den Fall, dass Sie z.B. wegen eines Anschlags, kriegerischer Auseinandersetzungen, einer Entführung oder eines Unfalls nicht wie geplant aus Südsudan zurückkehren können. Sie sollten beispielsweise Vollmachten für private und berufliche Erledigungen hinterlassen, ein Testament verfassen und Sorgerechtsfragen klären, falls Sie Kinder haben. Bewegen Sie sich bei notwendigen Aufenthalten in Südsudan stets äußerst vorsichtig und nur mit einem tragfähigen Sicherheitskonzept.
  • Sofern Sie sich trotz Reisewarnung in Südsudan aufhalten, informieren Sie sich über die lokalen, sozialen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Bewegen Sie sich bei notwendigen Aufenthalten in Südsudan stets äußerst vorsichtig und nur mit einem tragfähigen Sicherheitskonzept.
  • Setzen Sie sich vor Überlandfahrten mit UNDSS in Verbindung und beachten Sie deren Empfehlungen hinsichtlich polizeilicher oder militärischer Eskortierung.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinesfalls Widerstand.
  • Meiden Sie militärische Einrichtungen, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Gesundheit
Impfschutz

Eine Gelbfieberimpfung wird bei Einreise von allen Reisenden ab dem Alter von neun Monaten verlangt und ist medizinisch auch sinnvoll.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, Poliomyelitis und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Eine Cholera-Impfung kann im Einzelfall sinnvoll sein, insbesondere wenn man keinen Einfluss auf die Qualität des genutzten Trinkwassers oder Zugriff auf sichere Lebensmittel hat.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Südsudan 22.11.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 22.11.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Reisewarnung)


Sicherheit
Reisewarnung
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.


Am Abend des 21.11.2024 kam es an mehreren Orten in der Hauptstadt Dschuba zu heftigen Schusswechseln zwischen unterschiedlichen Abteilungen der Sicherheitskräfte. Weitere Schüsse wurden am Morgen des 22.11.2024 gemeldet. Die Situation in Dschuba ist angespannt und unübersichtlich. Deutschen Staatsangehörigen in Dschuba wird empfohlen, bis auf Weiteres an einem sicheren Ort zu bleiben.
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Reisewarnung Südsudan 25.11.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 25.11.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Reisewarnung)


Sicherheit
Reisewarnung
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.


Am Abend des 21.11.2024 kam es an mehreren Orten in der Hauptstadt Dschuba zu heftigen Schusswechseln zwischen unterschiedlichen Abteilungen der Sicherheitskräfte, die zu Toten und Verletzten führten. Nach einer Einigung zwischen den Beteiligten hat sich die Situation vorerst entspannt. Jedoch können erneute Spannungen und bewaffnete Auseinandersetzungen in Dschuba und anderen Orten in Südsudan nicht ausgeschlossen werden. Das Auswärtige Amt weist nachdrücklich auf die bestehende Reisewarnung hin und rät dringend zu nochmals erhöhter Vorsicht. Bitte informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen kontinuierlich auch über die lokalen Medien (z. B. www.eyeradio.org oder www.radiotamazuj.org).
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Reisewarnung Südsudan 17.01.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 17.01.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Unruhen in Südsudan / Ausgangssperre)


Aktuelles
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.


Unruhen in Südsudan / Ausgangssperre
In mehreren Stadtteilen von Dschuba ist es am Abend des 16. Januar 2025 zu Unruhen, Plünderungen und Schüssen gekommen. Die Unruhen haben sich mittlerweile auf andere Landesteile wie Malakal/Upper Nile, Aweil/Northern Bahr El Ghazal, Kuajok and Twic County/Warrap und Bor/Jonglei ausgeweitet.

Bis auf weiteres besteht eine landesweite Ausgangssperre von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr.
  • Beachten Sie die geltenden Reisewarnungen für Südsudan.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort und verfolgen Sie das Geschehen aufmerksam.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen kontinuierlich auch über die lokalen Medien (z. B. www.eyeradio.org oder www.radiotamazuj.org )
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Reisewarnung Südsudan 04.03.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 04.03.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Zunehmende Spannungen in Südsudan)


Aktuelles
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.


Zunehmende Spannungen in Südsudan
In mehreren Landesteilen ist die Situation derzeit besonders angespannt. Dies gilt insbesondere für Upper Nile State, wo es seit Anfang März 2025 zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Toten und Verletzten kommt. Die Auseinandersetzungen haben das Potenzial auf andere Regionen in Südsudan überzugreifen und können auch sehr kurzfristig Auswirkungen auf die Entwicklung der Sicherheitslage in der Hauptstadt Dschuba haben.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung für Südsudan.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen kontinuierlich auch über die lokalen Medien (z. B. www.eyeradio.org oder www.radiotamazuj.org )
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Reisewarnung Südsudan 07.03.2025 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 07.03.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Zunehmende Spannungen in Südsudan)
- Sicherheit (Ausreiseaufforderung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich zurzeit in Südsudan aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.


Zunehmende Spannungen in Südsudan
In mehreren Landesteilen ist die Situation derzeit besonders angespannt. Dies gilt insbesondere für Upper Nile State, wo es seit Anfang März 2025 zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Toten und Verletzten kommt. Die Auseinandersetzungen haben das Potenzial auf andere Regionen in Südsudan überzugreifen und können auch sehr kurzfristig Auswirkungen auf die Entwicklung der Sicherheitslage in der Hauptstadt Dschuba haben.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für Südsudan und die bestehenden Reise- bzw. Teilreisewarnungen für einige der Nachbarstaaten Südsudans.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. Begeben Sie sich bei erhöhter Präsenz bewaffneten Sicherheitskräfte/Militärs im öffentlichen Raum oder im Fall von großflächigen Straßenabsperrungen rasch an einen sicheren Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihnen ausreichend Nahrungsmittel und Wasser sowie Treibstoff zur Verfügung stehen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen kontinuierlich auch über die lokalen Medien (z. B. www.eyeradio.org oder www.radiotamazuj.org )
Sicherheit - Reisewarnung
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich zurzeit in Südsudan aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.
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Reisewarnung Südsudan 21.03.2025 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 21.03.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Zunehmende Spannungen in Südsudan)
- Reiseinfos (Zuständige Auslandsvertretung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich zurzeit in Südsudan aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.


Zunehmende Spannungen in Südsudan
In mehreren Landesteilen ist die Situation derzeit besonders angespannt. Dies gilt insbesondere für Upper Nile State, wo es seit Anfang März zu bewaffneten Auseinandersetzungen und Luftangriffen mit Toten und Verletzten kommt. Die bestehenden Spannungen haben das Potenzial auf andere Regionen in Südsudan überzugreifen und können auch sehr kurzfristig Auswirkungen auf die Entwicklung der Sicherheitslage in der Hauptstadt Dschuba haben.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für Südsudan und die bestehenden Reise- bzw. Teilreisewarnungen für einige der Nachbarstaaten Südsudans.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. Begeben Sie sich bei erhöhter Präsenz bewaffneten Sicherheitskräfte/Militärs im öffentlichen Raum oder im Fall von großflächigen Straßenabsperrungen rasch an einen sicheren Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihnen ausreichend Nahrungsmittel und Wasser sowie Treibstoff zur Verfügung stehen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen kontinuierlich auch über die lokalen Medien (z. B. www.eyeradio.org oder www.radiotamazuj.org)
Reiseinfos
Zuständige Auslandsvertretung

Die deutsche Botschaft in Dschuba ist derzeit für den Besucherverkehr geschlossen. In Notfällen kann deutschen Staatsangehörigen in Südsudan keine konsularische Hilfe vor Ort geleistet werden. Für sonstige Rechts- und Konsularangelegenheiten (wie z.B. Passausstellungen) ist die deutsche Botschaft in Kampala/Uganda zuständig.
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Reisewarnung Südsudan 26.03.2025 | Dringender Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 26.03.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Zunehmende Spannungen in Südsudan)
- Sicherheit (Reisewarnung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich zurzeit in Südsudan aufhalten, werden dringend zur Ausreise aufgefordert.


Zunehmende Spannungen in Südsudan
In mehreren Landesteilen ist die Situation derzeit besonders angespannt. Dies gilt insbesondere für Upper Nile State, wo es seit Anfang März zu bewaffneten Auseinandersetzungen und Luftangriffen mit Toten und Verletzten kommt. Ein Übergreifen der bestehenden Spannungen auf andere Regionen in Südsudan mit sehr kurzfristigen Auswirkungen auf die Sicherheitslage in der Hauptstadt Dschuba sowie die Aufrechterhaltung des internationalen Flugverkehrs kann nicht ausgeschlossen werden. In der Nähe von Dschuba ist es bereits zu bewaffneten militärischen Auseinandersetzungen mit Luftangriffen gekommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und dringende Ausreiseaufforderung für Südsudan und die bestehenden Reise- bzw. Teilreisewarnungen für einige der Nachbarstaaten Südsudans.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. Begeben Sie sich bei erhöhter Präsenz bewaffneten Sicherheitskräfte/Militärs im öffentlichen Raum oder im Fall von großflächigen Straßenabsperrungen rasch an einen sicheren Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihnen ausreichend Nahrungsmittel und Wasser sowie Treibstoff zur Verfügung stehen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen kontinuierlich auch über die lokalen Medien (z. B. www.eyeradio.org oder www.radiotamazuj.org)
Sicherheit - Reisewarnung
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich zurzeit in Südsudan aufhalten, werden dringend zur Ausreise aufgefordert.
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Reisewarnung Südsudan 18.06.2025 | Dringender Ausreiseaufruf

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 18.06.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Reiseinfos (Zuständige Auslandsvertretung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich zurzeit in Südsudan aufhalten, werden dringend zur Ausreise aufgefordert.


Zunehmende Spannungen in Südsudan
In mehreren Landesteilen ist die Situation derzeit besonders angespannt. Dies gilt insbesondere für Upper Nile State und Jonglei State, wo es besonders häufig zu bewaffneten Auseinandersetzungen und Luftangriffen mit Toten und Verletzten kommt. Ein Übergreifen der bestehenden Spannungen auf andere Regionen in Südsudan mit sehr kurzfristigen Auswirkungen auf die Sicherheitslage in der Hauptstadt Dschuba sowie die Aufrechterhaltung des internationalen Flugverkehrs kann nicht ausgeschlossen werden. In der Nähe von Dschuba ist es bereits zu bewaffneten militärischen Auseinandersetzungen mit Luftangriffen gekommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und dringende Ausreiseaufforderung für Südsudan und die bestehenden Reise- bzw. Teilreisewarnungen für einige der Nachbarstaaten Südsudans.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. Begeben Sie sich bei erhöhter Präsenz bewaffneten Sicherheitskräfte/Militärs im öffentlichen Raum oder im Fall von großflächigen Straßenabsperrungen rasch an einen sicheren Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihnen ausreichend Nahrungsmittel und Wasser sowie Treibstoff zur Verfügung stehen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen kontinuierlich auch über die lokalen Medien (z. B. www.eyeradio.org oder www.radiotamazuj.org)
Reiseinfos
Siehe Aktuelles.

Zuständige Auslandsvertretung
Die deutsche Botschaft in Dschuba kann deutschen Staatsangehörigen in Südsudan keine konsularische Hilfe vor Ort leisten. Für sonstige Rechts- und Konsularangelegenheiten (wie z.B. Passausstellungen) ist die deutsche Botschaft in Kampala/Uganda zuständig.
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Reisewarnung Südsudan 08.09.2025 | Dringender Ausreiseaufruf

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 08.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Anhaltende Spannungen in Südsudan)
- Sicherheit (Kriminalität)
- Einreise und Zoll (Einfuhrbestimmungen)
- Gesundheit (Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen)


Aktuelles
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich zurzeit in Südsudan aufhalten, werden dringend zur Ausreise aufgefordert.

Anhaltende Spannungen in Südsudan

In mehreren Landesteilen ist die Situation besonders angespannt. Dies gilt insbesondere für Upper Nile State, Unity und Jonglei State, wo es besonders häufig zu bewaffneten Auseinandersetzungen sowie zu Luftangriffen mit Toten und Verletzten kommt. Daneben finden vermehrt bewaffnete Auseinandersetzungen in den Bereichen Western und Central Equatoria und in der Grenzregion zu Uganda in Eastern und Central Equatoria statt. In diesen Landesteilen kommt es zudem verstärkt zu Entführungen. Ein Übergreifen der bestehenden Spannungen auf andere Regionen in Südsudan mit sehr kurzfristigen Auswirkungen auf die Sicherheitslage in der Hauptstadt Dschuba sowie die Aufrechterhaltung des internationalen Flugverkehrs kann nicht ausgeschlossen werden. In fast allen Landesteilen finden bewaffnete – teilweise massive – Konflikte zwischen Viehhirten statt. Aufgrund der katastrophalen wirtschaftlichen Lage nimmt die Kriminalität stark zu.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und dringende Ausreiseaufforderung für Südsudan und die bestehenden Reise- bzw. Teilreisewarnungen für einige der Nachbarstaaten Südsudans.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. Begeben Sie sich bei erhöhter Präsenz bewaffneten Sicherheitskräfte/Militärs im öffentlichen Raum oder im Fall von großflächigen Straßenabsperrungen rasch an einen sicheren Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihnen ausreichend Nahrungsmittel und Wasser sowie Treibstoff zur Verfügung stehen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen kontinuierlich auch über die lokalen Medien (z. B. www.eyeradio.org oder www.radiotamazuj.org)
Sicherheit
Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch. Neben Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub in den Städten kommt es zu Entführungen, bewaffneten Überfällen, Einbrüchen und Fahrzeugraub (Carjacking).

Im Grenzgebiet zu Uganda, zur Zentralafrikanischen Republik und zur Demokratischen Republik Kongo erfolgen regelmäßig bewaffnete Übergriffe.

Entführungen sind an der Tagesordnung; auch für Ausländer und Angestellte westlicher Hilfsorganisationen besteht landesweit ein erhebliches Risiko, Opfer von Entführungen zu werden.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinesfalls Widerstand.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Einreise und Zoll
Einfuhrbestimmungen

In Südsudan sind die Ein- und Ausfuhrbestimmungen noch nicht abschließend geregelt. Es muss deshalb bei der Einreise unter Umständen mit Einzelfallenscheidungen gerechnet werden.

Privatreisende dürfen nur bis zu 10.000 USD ein- und ausführen. Von dieser Regelung ausgenommen sind Reisende im Auftrag von Hilfsorganisationen, die Projektgelder mitführen und den beabsichtigten Verwendungszweck der mitgeführten Mittel durch ein Bestätigungsschreiben der betreffenden Organisation nachweisen können. Betroffenen wird geraten, sich zu den exakten Regelungen vorab zu erkundigen. Kurzfristige Neuregelungen können nicht ausgeschlossen werden.

Bei der Einfuhr von Foto- und Filmkameras kann es zu langwierigen Kontrollen durch die Sicherheitsbehörden kommen (s. auch Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten).

Die Ausfuhr von Funden aus den antiken Grabungsstätten und von geschützten Pflanzen und Tieren (u. a. Elfenbein, siehe auch Anhang zum Washingtoner Artenschutzabkommen) ist nicht erlaubt.

Gesundheit
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen

Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Für beide Erkrankungen besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land, inklusive der Städte. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt 96 %. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Denguefieber, Leishmaniasis, lymphatische Filariosen, Rift-Valley-Fieber und West-Nil-Fieber. Es ist davon auszugehen, dass auch Chikungunyafieber und Zikavirus-Infektionen eine Rolle in Südsudan spielen.
  • Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Eine Impfung gegen Gelbfieber ist vorgeschrieben. Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die in Südsudan vorkommende Erkrankung Krim-Kongo-Fieber wird durch Zecken übertragen. Die afrikanische Schlafkrankheit wird von Tsetsefliegen übertragen. Durch Zecken kann Afrikanisches Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, übertragen werden.
  • Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen, siehe Schutz vor Insekten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reisewarnung Südsudan 21.05.2026 | Dringender Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südsudan
Stand 21.05.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ebolafieber)


Aktuelles
Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich zurzeit in Südsudan aufhalten, werden dringend zur Ausreise aufgefordert.

Ebolafieber

Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt.

Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.

Bislang gibt es keine bestätigten Fälle in Südsudan.

Die zuständigen Behörden haben entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet. Dennoch ist - auch wegen des regen Grenzverkehrs im Dreiländereck der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Südsudan - mit bisher nicht erkannten Fällen zu rechnen.
Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.
  • Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.
  • Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.
  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.
  • Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.
  • Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in der betroffenen Region telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Ebola in Kongo DRC | WHO ruft internationale Gesundheitsnotlage aus

Gruß
Birgitt
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