Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Burkina Faso:
Stand 09.12.2014 (Unverändert gültig seit: 09.12.2014)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Reiseinformationen
Aktuelle Hinweise
Massenproteste gegen den seit 27 Jahren amtierenden Staatspräsidenten am 30./31.10. haben zum Rücktritt des Präsidenten und dem Sturz der Regierung geführt. Eine Übergangsregierung soll binnen Jahresfrist Neuwahlen organisieren. Im Zuge der Proteste kamen vermutlich 24 Personen ums Leben, über 300 wurden verletzt. Trotz einer weitestgehenden Beruhigung der Situation wird vor diesem Hintergrund zu besonderer Vorsicht geraten. Reisende sollten engen Kontakt zur deutschen Botschaft in Ouagadougou halten
Die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Burkina Faso aber keine Fälle berichtet. Das Auswärtige Amt rät, die Nachrichtenlage zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.
Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung
Bei Reisen nach und in Burkina Faso wird derzeit zu deutlich erhöhter Vorsicht geraten.
Es ist derzeit von einem gestiegenen Entführungsrisiko für Ausländer sowie einer nicht auszuschließenden Anschlagsgefahr insbesondere im Norden Burkina Fasos auszugehen.
Vor Reisen in die Region Sahel im Norden Burkina Fasos (Provinzen Soum, Oudalan und Seno) wird gewarnt.
Von Reisen in die Provinzen Loroum, Yatenga und Sorou wird dringend abgeraten, Sollten Reisen (aus dienstlichen oder humanitären Gründen) unausweichlich sein, sollten diese ausschließlich nach Kontaktaufnahme mit der Polizei und/oder Gendarmerie dieser Orte am besten mit bewaffneter Eskorte durchgeführt werden.
Auswirkungen auf Burkina Faso sowie alle Nachbarländer haben auch die aktuellen Geschehnisse in Mali. Islamistische Terroristen haben als Reaktion auf die französische militärische Intervention mit schweren Vergeltungsschlägen gedroht. Anschläge in Burkina Faso können nicht ausgeschlossen werden.
Reisenden in Burkina Faso wird insbesondere empfohlen, Menschenansammlungen wie zum Beispiel Demonstrationen sowie Festivals weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung (vor allem Radio) aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Während der Regenzeit ist nach regelmäßig heftigen Regenfällen bei Reisen in ganz Burkina Faso mit Verzögerungen auf Grund von Straßenschäden zu rechnen.
Zunehmend werden in Ouagadougou auch bei vergleichsweise harmlosen Verkehrsunfällen Menschenansammlungen und nachfolgend teilweise gewalttätige Ausschreitungen beobachtet. Es empfiehlt sich, in solchen Situationen unbedingt Ruhe zu bewahren und schnellstmöglich die örtlichen Sicherheitskräfte zu verständigen. Die zentralen Notrufnummern lauten landesweit 17 (ab dem 15.12.2014) und 1010.
Kriminalität
Seit mehreren Jahren kommt es in Burkina Faso auf Überlandstraßen immer wieder zu bewaffneten Überfällen. Der Osten und Südosten des Landes waren in den vergangenen Jahren besonders betroffen. Mehrere derartige Vorfälle kamen auch im Südwesten vor. Bei Überlandreisen wird generell, besonders aber in vorgenannten Regionen, zu erhöhter Vorsicht geraten.
Selbst Fahrten bei Tageslicht und im Konvoi bieten nur einen begrenzten Schutz. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten.
Auch in der Hauptstadt Ouagadougou nimmt die Kleinkriminalität zu. Während Großveranstaltungen ist mit einer Zunahme solcher Delikte zu rechnen. Auffälliger Schmuck, Uhren, Kameras und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. In jüngster Vergangenheit kam es beim Handtaschenraub zum Gebrauch von Stichwaffen. Auf das Tragen von Handtaschen sollte daher ganz verzichtet werden.
In letzter Zeit kam es in Ouagadougou mehrfach zu fingierten Verkehrsunfällen mit anschließenden Forderungen nach Geld zwecks Behandlung von angeblichen Verletzungen oder Reparaturen sowie zu provozierten Autopannen mit Diebstahl während der vorgeblichen Hilfsmaßnahmen. Bei Verkehrsunfällen sollte immer Polizei oder Gendarmerie hinzugezogen werden. Dies gilt auf jeden Fall bei Personenschäden.
Fotografieren bestimmter Einrichtungen
Das Fotografieren bestimmter Einrichtungen ist untersagt. Nicht-Beachtung dieses Verbots kann unangenehme Situationen verursachen (z.B. Handgreiflichkeiten). Mit der Konfiszierung des Fotoapparates ist in jedem Fall zu rechnen.
Eine Liste der betroffenen Einrichtungen ist beim burkinischen Tourismusministerium erhältlich. Eine Übersetzung dieser Liste kann bei der deutschen Botschaft unter info@ouagadougou.diplo.de angefordert werden.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
http://www.auswaertiges-amt.de
Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur
Die touristische Infrastruktur in Burkina Faso befindet sich, abgesehen von der Hauptstadt Ouagadougou und der zweitgrößten Stadt Bobo-Dioulasso, auf überwiegend einfachem Niveau.
Reisen über Land / Flugverkehr
Ouagadougou ist aus Europa mit mehreren Fluglinien wöchentlich direkt oder mit Umsteigen erreichbar. Die Ein- und Ausreise auf dem Landweg über die Nachbarländer ist grundsätzlich möglich. Es ist ratsam, Reisen nur mit einem zuverlässigen und verkehrstechnisch sicheren Kfz (Geländefahrzeug) durchzuführen. Empfohlen wird der Abschluss einer Vollkaskoversicherung.
Geld
Landeswährung ist der in der Parität an den Euro gekoppelte Franc CFA (1 Euro = 656 FCFA).
Ausfuhr von Bronzeartikeln
Während des Aufenthaltes in Burkina Faso erworbene Souvenirs aus Bronze müssen bei der Ausreise per Flugzeug im Koffer verstaut werden. Bronzeartikel sind als gefährliche Gegenstände eingestuft und dürfen als solche nicht im Handgepäck mitgeführt werden.
Für detaillierte touristische Auskünfte empfiehlt die Botschaft eine Kontaktaufnahme mit dem "Office National du Tourisme Burkinabé" (ONTB), 03 BP. 70 68, Ouagadougou 03, Tel. +226 50 31 19 59 (ab dem 15.12.2014: +226.25.31.19.59) oder mit der burkinischen Botschaft in Berlin, Tel.: +49 30 30 10 59 90, E-Mail.: Embassy_Burkina_Faso_@t-online.de.
Teilreisewarnung Burkina Faso 21.04.2026
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Alexander
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Teilreisewarnung Burkina Faso 09.12.2014
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Teilreisewarnung Burkina Faso 23.03.2015
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Burkina Faso:
Stand 23.03.2015 (Unverändert gültig seit: 23.03.2015)
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Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung
Aktuelle Hinweise
Massenproteste gegen den seit 27 Jahren amtierenden Staatspräsidenten am 30. und 31.10.2014 haben zum Rücktritt des Präsidenten und dem Sturz der Regierung geführt. Eine Übergangsregierung soll binnen einer Jahresfrist Neuwahlen organisieren. Im Zuge der Proteste kamen vermutlich 24 Personen ums Leben, über 300 wurden verletzt. Trotz einer weitest gehenden Beruhigung der Situation wird vor diesem Hintergrund zu besonderer Vorsicht geraten. Reisende sollten engen Kontakt zur deutschen Botschaft in Ouagadougou halten
Die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Burkina Faso aber keine Fälle berichtet. Das Auswärtige Amt rät, die Nachrichtenlage zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.
Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung
Bei Reisen nach und in Burkina Faso wird derzeit zu deutlich erhöhter Vorsicht geraten.
Es ist derzeit von einem gestiegenen Entführungsrisiko für Ausländer sowie einer nicht auszuschließenden Anschlagsgefahr insbesondere im Norden Burkina Fasos auszugehen.
Vor Reisen in die Region Sahel im Norden Burkina Fasos (Provinzen Soum, Oudalan und Seno) wird gewarnt.
Von Reisen in die Provinzen Loroum, Yatenga und Sorou wird dringend abgeraten, Sollten Reisen (aus dienstlichen oder humanitären Gründen) unausweichlich sein, sollten diese ausschließlich nach Kontaktaufnahme mit der Polizei und/oder Gendarmerie dieser Orte am besten mit bewaffneter Eskorte durchgeführt werden.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Auswirkungen auf Burkina Faso sowie alle Nachbarländer haben auch die aktuellen Geschehnisse in Mali. Islamistische Terroristen haben als Reaktion auf die französische militärische Intervention mit schweren Vergeltungsschlägen gedroht. Anschläge in Burkina Faso können nicht ausgeschlossen werden.
Reisenden in Burkina Faso wird insbesondere empfohlen, Menschenansammlungen wie zum Beispiel Demonstrationen sowie Festivals weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung (vor allem Radio) aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Während der Regenzeit ist nach regelmäßig heftigen Regenfällen bei Reisen in ganz Burkina Faso mit Verzögerungen auf Grund von Straßenschäden zu rechnen.
Zunehmend werden in Ouagadougou auch bei vergleichsweise harmlosen Verkehrsunfällen Menschenansammlungen und nachfolgend teilweise gewalttätige Ausschreitungen beobachtet. Es empfiehlt sich, in solchen Situationen unbedingt Ruhe zu bewahren und schnellstmöglich die örtlichen Sicherheitskräfte zu verständigen. Die zentralen Notrufnummern lauten landesweit 17 (ab dem 15.12.2014) und 1010.
Kriminalität
Seit mehreren Jahren kommt es in Burkina Faso auf Überlandstraßen immer wieder zu bewaffneten Überfällen. Der Osten und Südosten des Landes waren in den vergangenen Jahren besonders betroffen. Mehrere derartige Vorfälle kamen auch im Südwesten vor. Bei Überlandreisen wird generell, besonders aber in vorgenannten Regionen, zu erhöhter Vorsicht geraten.
Selbst Fahrten bei Tageslicht und im Konvoi bieten nur einen begrenzten Schutz. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten.
Auch in der Hauptstadt Ouagadougou nimmt die Kleinkriminalität zu. Während Großveranstaltungen ist mit einer Zunahme solcher Delikte zu rechnen. Auffälliger Schmuck, Uhren, Kameras und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. In jüngster Vergangenheit kam es beim Handtaschenraub zum Gebrauch von Stichwaffen. Auf das Tragen von Handtaschen sollte daher ganz verzichtet werden.
In letzter Zeit kam es in Ouagadougou mehrfach zu fingierten Verkehrsunfällen mit anschließenden Forderungen nach Geld zwecks Behandlung von angeblichen Verletzungen oder Reparaturen sowie zu provozierten Autopannen mit Diebstahl während der vorgeblichen Hilfsmaßnahmen. Bei Verkehrsunfällen sollte immer Polizei oder Gendarmerie hinzugezogen werden. Dies gilt auf jeden Fall bei Personenschäden.
Fotografieren bestimmter Einrichtungen
Das Fotografieren bestimmter Einrichtungen ist untersagt. Nicht-Beachtung dieses Verbots kann unangenehme Situationen verursachen (z.B. Handgreiflichkeiten). Mit der Konfiszierung des Fotoapparates ist in jedem Fall zu rechnen.
Eine Liste der betroffenen Einrichtungen ist beim burkinischen Tourismusministerium erhältlich. Eine Übersetzung dieser Liste kann bei der deutschen Botschaft unter info@ouagadougou.diplo.de angefordert werden.
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Teilreisewarnung Burkina Faso 24.04.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Burkina Faso:
Stand 24.04.2015
(Unverändert gültig seit: 24.04.2015)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
In Burkina Faso ist seit Februar 2015 die Vogelgrippe (H5N1) ausgebrochen.
Bis Mitte April wurden mehr als 200 000 Infektionen bei Geflügel in den Provinzen Kadiogo (Schwerpunkt), Boulkièmde, Sanguié, Houet und Poni registriert.
Eine Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen ist extrem selten und betrifft in der Regel Menschen, die sehr engen Umgang mit betroffenen Vögeln haben. Empfohlen wird, Vogelmärkte und Geflügelfarmen zu meiden, Vögel (auch Federn) nicht zu berühren, Geflügelfleisch und Eier gut durchzugaren und sich nach dem Berühren von Geflügelprodukten sorgfältig die Hände zu waschen.
Massenproteste gegen den seit 27 Jahren amtierenden Staatspräsidenten am 30. und 31. Oktober2014 haben zum Rücktritt des Präsidenten und dem Sturz der Regierung geführt. Eine Übergangsregierung soll binnen einer Jahresfrist Neuwahlen organisieren. Im Zuge der Proteste kamen vermutlich 24 Personen ums Leben, über 300 wurden verletzt. Trotz einer weitest gehenden Beruhigung der Situation wird vor diesem Hintergrund zu besonderer Vorsicht geraten. Reisende sollten engen Kontakt zur deutschen Botschaft in Ouagadougou halten.
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Gruß
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Teilreisewarnung Burkina Faso 13.05.2015
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Burkina Faso:
Stand 13.05.2015 (Unverändert gültig seit: 13.05.2015)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
In Burkina Faso ist seit Februar 2015 die Vogelgrippe (H5N1) ausgebrochen.
Bis Mitte April wurden mehr als 200 000 Infektionen bei Geflügel in den Provinzen Kadiogo (Schwerpunkt), Boulkièmde, Sanguié, Houet und Poni registriert.
Eine Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen ist extrem selten und betrifft in der Regel Menschen, die sehr engen Umgang mit betroffenen Vögeln haben. Empfohlen wird, Vogelmärkte und Geflügelfarmen zu meiden, Vögel (auch Federn) nicht zu berühren, Geflügelfleisch und Eier gut durchzugaren und sich nach dem Berühren von Geflügelprodukten sorgfältig die Hände zu waschen.
Meningitisinfektionen sind 2015 bereits gehäuft aufgetreten. Impfschutz gegen die Serotypen ACWY wird dringend empfohlen (s. a. unten medizinische Hinweise).
In Sierra Leone und Guinea treten noch Ebolainfektionen auf. Ein Einschleppen in andere Länder ist nicht auszuschließen. Das Auswärtige Amt rät, die Nachrichtenlage zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin
Massenproteste gegen den seit 27 Jahren amtierenden Staatspräsidenten am 30. und 31. Oktober2014 haben zum Rücktritt des Präsidenten und dem Sturz der Regierung geführt. Eine Übergangsregierung soll binnen einer Jahresfrist Neuwahlen organisieren. Im Zuge der Proteste kamen vermutlich 24 Personen ums Leben, über 300 wurden verletzt. Trotz einer weitest gehenden Beruhigung der Situation wird vor diesem Hintergrund zu besonderer Vorsicht geraten. Reisende sollten engen Kontakt zur deutschen Botschaft in Ouagadougou halten.
In Sierra Leone und Guinea treten noch Ebolainfektionen auf. Ein Einschleppen in andere Länder ist nicht auszuschließen. Das Auswärtige Amt rät, die Nachrichtenlage zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin
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Teilreisewarnung Burkina Faso 11.09.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Burkina Faso:
Stand 11.09.2015
(Unverändert gültig seit: 11.09.2015)
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Aktuelle Hinweise
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Massenproteste gegen den seit 27 Jahren amtierenden Staatspräsidenten am 30. und 31. Oktober2014 haben zum Rücktritt des Präsidenten und dem Sturz der Regierung geführt. Eine Übergangsregierung soll binnen einer Jahresfrist Neuwahlen organisieren. Im Zuge der Proteste kamen vermutlich 24 Personen ums Leben, über 300 wurden verletzt. Trotz einer weitest gehenden Beruhigung der Situation wird vor diesem Hintergrund zu besonderer Vorsicht geraten. Reisende sollten engen Kontakt zur deutschen Botschaft in Ouagadougou halten.
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Teilreisewarnung Burkina Faso 17.09.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Burkina Faso:
Stand 17.09.2015
(Unverändert gültig seit: 17.09.2015)
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Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Am Abend des 16.9.2015 kam es zu einem Putschversuch von Teilen der Präsidentengarde. Es wurde eine Ausgangssperre von 19 - 6 Uhr verhängt, zu deren Einhaltung dringend geraten wird. Der Flughafen ist vorübergehend geschlossen. Aktuell ist die Lage unklar.
Bewegungen insbesondere im Stadtgebiet von Ouagadougou sollten vermieden werden, da Auseinandersetzungen zwischen Putschisten und der Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden können.
Reisen nach Ouagadougou sollten bis zur Klärung der Lage aufgeschoben werden. Reisenden im Land wird empfohlen, engen Kontakt mit der deutschen Botschaft in Ouagadougou zu suchen und die Medienberichte sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen.
Gruß
Birgitt
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Teilreisewarnung Burkina Faso 21.09.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Burkina Faso:
Stand 21.09.2015
(Unverändert gültig seit: 21.09.2015)
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Aktuelle Hinweise
Von Reisen nach Burkina Faso wird derzeit dringend abgeraten. Reisenden im Land wird empfohlen, engen Kontakt mit der deutschen Botschaft in Ouagadougou zu halten und die Medienberichte sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen.
Am Abend des 16.9.2015 kam es zu einem Putschversuch von Teilen der Präsidentengarde. Es wurde eine Ausgangssperre von 19 - 6 Uhr verhängt, zu deren Einhaltung dringend geraten wird. Die Botschaft ist derzeit geschlossen und nur über den Bereitschaftsdienst erreichbar. Der Flughafen ist bis Beginn der Ausgangssperre geöffnet. Der Flugverkehr ist eingeschränkt.
Bewegungen insbesondere im Stadtgebiet von Ouagadougou sollten vermieden werden, da Auseinandersetzungen zwischen Putschisten und der Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden können.
Landesspezifische Sicherheitshinweise /Teilreisewarnung
Es ist derzeit von einem gestiegenen Entführungsrisiko für Ausländer sowie einer nicht auszuschließenden Anschlagsgefahr insbesondere im Norden Burkina Fasos auszugehen.
Vor Reisen in die Region Sahel im Norden Burkina Fasos (Provinzen Soum, Oudalan und Seno) wird gewarnt.
Von Reisen in die Provinzen Loroum, Yatenga und Sorou wird dringend abgeraten. Sollten Reisen (aus dienstlichen oder humanitären Gründen) unausweichlich sein, sollten diese ausschließlich nach Kontaktaufnahme mit der Polizei und/oder Gendarmerie dieser Orte am besten mit bewaffneter Eskorte durchgeführt werden.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Auswirkungen auf Burkina Faso sowie alle Nachbarländer haben auch die aktuellen Geschehnisse in Mali. Islamistische Terroristen haben als Reaktion auf die französische militärische Intervention mit schweren Vergeltungsschlägen gedroht. Anschläge in Burkina Faso können nicht ausgeschlossen werden.
Reisenden in Burkina Faso wird insbesondere empfohlen, Menschenansammlungen wie zum Beispiel Demonstrationen sowie Festivals weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung (vor allem Radio) aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Während der Regenzeit ist nach regelmäßig heftigen Regenfällen bei Reisen in ganz Burkina Faso mit Verzögerungen auf Grund von Straßenschäden zu rechnen.
Zunehmend werden in Ouagadougou auch bei vergleichsweise harmlosen Verkehrsunfällen Menschenansammlungen und nachfolgend teilweise gewalttätige Ausschreitungen beobachtet. Es empfiehlt sich, in solchen Situationen unbedingt Ruhe zu bewahren und schnellstmöglich die örtlichen Sicherheitskräfte zu verständigen. Die zentralen Notrufnummern lauten landesweit 17 (ab dem 15.12.2014) und 1010.
Kriminalität
Seit mehreren Jahren kommt es in Burkina Faso auf Überlandstraßen immer wieder zu bewaffneten Überfällen. Der Osten und Südosten des Landes waren in den vergangenen Jahren besonders betroffen. Mehrere derartige Vorfälle kamen auch im Südwesten vor. Bei Überlandreisen wird generell, besonders aber in vorgenannten Regionen, zu erhöhter Vorsicht geraten.
Selbst Fahrten bei Tageslicht und im Konvoi bieten nur einen begrenzten Schutz. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten.
Auch in der Hauptstadt Ouagadougou nimmt die Kleinkriminalität zu. Während Großveranstaltungen ist mit einer Zunahme solcher Delikte zu rechnen. Auffälliger Schmuck, Uhren, Kameras und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. In jüngster Vergangenheit kam es beim Handtaschenraub zum Gebrauch von Stichwaffen. Auf das Tragen von Handtaschen sollte daher ganz verzichtet werden.
In letzter Zeit kam es in Ouagadougou mehrfach zu fingierten Verkehrsunfällen mit anschließenden Forderungen nach Geld zwecks Behandlung von angeblichen Verletzungen oder Reparaturen sowie zu provozierten Autopannen mit Diebstahl während der vorgeblichen Hilfsmaßnahmen. Bei Verkehrsunfällen sollte immer Polizei oder Gendarmerie hinzugezogen werden. Dies gilt auf jeden Fall bei Personenschäden.
Fotografieren bestimmter Einrichtungen
Das Fotografieren bestimmter Einrichtungen ist untersagt. Nicht-Beachtung dieses Verbots kann unangenehme Situationen verursachen (z.B. Handgreiflichkeiten). Mit der Konfiszierung des Fotoapparates ist in jedem Fall zu rechnen.
Eine Liste der betroffenen Einrichtungen ist beim burkinischen Tourismusministerium erhältlich. Eine Übersetzung dieser Liste kann bei der deutschen Botschaft unter info@ouagadougou.diplo.de angefordert werden.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
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Infrastruktur
Die touristische Infrastruktur in Burkina Faso befindet sich, abgesehen von der Hauptstadt Ouagadougou und der zweitgrößten Stadt Bobo-Dioulasso, auf überwiegend einfachem Niveau.
Reisen über Land / Flugverkehr
Ouagadougou ist bei funktionierendem Flugverkehr aus Europa mit mehreren Fluglinien wöchentlich direkt oder mit Umsteigen erreichbar. Die Ein- und Ausreise auf dem Landweg über die Nachbarländer ist grundsätzlich möglich, derzeit ist allerdings nicht klar, ob die Grenzen zu den Nachbarländern geöffnet sind. Von Reisen wird dringend abgeraten.
Geld
Landeswährung ist der in der Parität an den Euro gekoppelte Franc CFA (1 Euro = 656 FCFA).
Ausfuhr von Bronzeartikeln
Während des Aufenthaltes in Burkina Faso erworbene Souvenirs aus Bronze müssen bei der Ausreise per Flugzeug im Koffer verstaut werden. Bronzeartikel sind als gefährliche Gegenstände eingestuft und dürfen als solche nicht im Handgepäck mitgeführt werden.
Für detaillierte touristische Auskünfte empfiehlt die Botschaft eine Kontaktaufnahme mit dem "Office National du Tourisme Burkinabé" (ONTB), 03 BP. 70 68, Ouagadougou 03, Tel. +226 50 31 19 59 (ab dem 15.12.2014: +226.25.31.19.59) oder mit der burkinischen Botschaft in Berlin, Tel.: +49 30 30 10 59 90, E-Mail.: Embassy_Burkina_Faso_@t-online.de.
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Teilreisewarnung Burkina Faso 24.09.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Burkina Faso:
Stand 24.09.2015
(Unverändert gültig seit: 24.09.2015)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Von Reisen nach Burkina Faso wird derzeit abgeraten.
Reisenden im Land wird empfohlen, die Medienberichte sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen.
Ein Putschversuch von Teilen der Präsidentengarde wurde am 23. September offiziell beendet. Aktuell wird eine Ausgangssperre von –23 Uhr bis 5 Uhr aufrechterhalten. Die deutsche Botschaft in Ouagadougou ist derzeit über den Bereitschaftsdienst erreichbar und wird am 25. September ab 9.00 Uhr Ortszeit wieder geöffnet.
Der Flughafen ist bis zum Beginn der Ausgangssperre wieder geöffnet. Aufgrund eines Streiks des Bodenpersonals ist der Flugverkehr derzeit noch teilweise eingeschränkt. Reisenden wird empfohlen sich zeitnah bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu informieren.
Im Stadtgebiet von Ouagadougou sollten Reisende sich besonders vorsichtig und mit erhöhter Aufmerksamkeit bewegen.
Gruß
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Teilreisewarnung Burkina Faso 25.09.2015
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Burkina Faso:
Stand 25.09.2015 (Unverändert gültig seit: 25.09.2015)
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Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung
Aktuelle Hinweise
Von Reisen nach Burkina Faso wird derzeit abgeraten.
Reisenden im Land wird empfohlen, die Medienberichte sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen.
Ein Putschversuch von Teilen der Präsidentengarde wurde am 23. September offiziell beendet. Aktuell wird eine Ausgangssperre von –23 Uhr bis 5 Uhr aufrechterhalten.
Der Flughafen ist bis zum Beginn der Ausgangssperre wieder geöffnet. Aufgrund eines Streiks des Bodenpersonals ist der Flugverkehr derzeit noch teilweise eingeschränkt. Reisenden wird empfohlen sich zeitnah bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu informieren.
Im Stadtgebiet von Ouagadougou sollten Reisende sich besonders vorsichtig und mit erhöhter Aufmerksamkeit bewegen.
Landesspezifische Sicherheitshinweise /Teilreisewarnung
Es ist derzeit von einem gestiegenen Entführungsrisiko für Ausländer sowie einer nicht auszuschließenden Anschlagsgefahr insbesondere im Norden Burkina Fasos auszugehen.
Vor Reisen in die Region Sahel im Norden Burkina Fasos (Provinzen Soum, Oudalan und Seno) wird gewarnt.
Von Reisen in die Provinzen Loroum, Yatenga, Sorou, Kossi, Kenedougou sowie in die Provinz Houet (westlich der Stadt Bobo-Dioulasso) und die Provinz Comoe (westlich der Städte Banfora und Niangoloko), wird dringend abgeraten. Sollten Reisen (aus dienstlichen oder humanitären Gründen) unausweichlich sein, sollten diese ausschließlich nach Kontaktaufnahme mit der Polizei und/oder Gendarmerie dieser Orte am besten mit bewaffneter Eskorte durchgeführt werden.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Auswirkungen auf Burkina Faso sowie alle Nachbarländer haben auch die aktuellen Geschehnisse in Mali. Islamistische Terroristen haben als Reaktion auf die französische militärische Intervention mit schweren Vergeltungsschlägen gedroht. Anschläge in Burkina Faso können nicht ausgeschlossen werden.
Reisenden in Burkina Faso wird insbesondere empfohlen, Menschenansammlungen wie zum Beispiel Demonstrationen sowie Festivals weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung (vor allem Radio) aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Alexander
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Teilreisewarnung Burkina Faso 29.09.2015
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Burkina Faso:
Stand 29.09.2015 (Unverändert gültig seit: 29.09.2015)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Von Reisen nach Burkina Faso wird derzeit abgeraten.
Reisenden im Land wird empfohlen, die Medienberichte sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen.
Ein Putschversuch von Teilen der Präsidentengarde wurde am 23. September offiziell beendet. Aktuell wird eine Ausgangssperre von 23 Uhr bis 5 Uhr aufrechterhalten.
Der Flughafen wurde bis auf weiteres erneut gesperrt.
Im Stadtgebiet von Ouagadougou sollten Reisende sich besonders vorsichtig und mit erhöhter Aufmerksamkeit bewegen.
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Birgitt
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Teilreisewarnung Burkina Faso 06.10.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Burkina Faso:
Stand 06.10.2015
(Unverändert gültig seit: 06.10.2015)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Reisenden im Land wird empfohlen, die Medienberichte sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen.
Ein Putschversuch von Teilen der Präsidentengarde wurde am 23. September 2015 offiziell beendet. Aktuell wird eine Ausgangssperre von 1 Uhr bis 4 Uhr morgens aufrechterhalten.
Der Flughafen ist bis zum Beginn der Ausgangssperre wieder geöffnet. Der Flugverkehr normalisiert sich.
Im Stadtgebiet von Ouagadougou sollten sich Reisende vorsichtig und mit erhöhter Aufmerksamkeit bewegen.
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Teilreisewarnung Burkina Faso 14.10.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Burkina Faso:
Stand 14.10.2015
(Unverändert gültig seit: 14.10.2015)
Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Landesspezifische Sicherheitshinweise /Teilreisewarnung
Es ist derzeit von einem gestiegenen Entführungsrisiko für Ausländer sowie einer nicht auszuschließenden Anschlagsgefahr insbesondere im Norden Burkina Fasos auszugehen.
Vor Reisen in die Region Sahel im Norden und das Grenzgebiet zu Mali im Westen Burkina Fasos (Provinzen Soum, Oudalan und Seno, Loroum, Yatenga, Sorou, Kossi und Kenedougou) wird gewarnt.
Vor Reisen in die Provinzen Houet (westlich der Stadt Bobo-Dioulasso) und Comoe (westlich der Städte Banfora und Niangoloko), wird gewarnt. Sollten Reisen (aus dienstlichen oder humanitären Gründen) unausweichlich sein, sollten diese ausschließlich nach Kontaktaufnahme mit der Polizei und/oder Gendarmerie dieser Orte am besten mit bewaffneter Eskorte durchgeführt werden.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Auswirkungen auf Burkina Faso sowie alle Nachbarländer haben auch die aktuellen Geschehnisse in Mali. Islamistische Terroristen haben als Reaktion auf die französische militärische Intervention mit schweren Vergeltungsschlägen gedroht. Anschläge in Burkina Faso können nicht ausgeschlossen werden.
Reisenden in Burkina Faso wird insbesondere empfohlen, Menschenansammlungen wie zum Beispiel Demonstrationen sowie Festivals weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung (vor allem Radio) aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Während der Regenzeit ist nach regelmäßig heftigen Regenfällen bei Reisen in ganz Burkina Faso mit Verzögerungen auf Grund von Straßenschäden zu rechnen.
Zunehmend werden in Ouagadougou auch bei vergleichsweise harmlosen Verkehrsunfällen Menschenansammlungen und nachfolgend teilweise gewalttätige Ausschreitungen beobachtet. Es empfiehlt sich, in solchen Situationen unbedingt Ruhe zu bewahren und schnellstmöglich die örtlichen Sicherheitskräfte zu verständigen. Die zentralen Notrufnummern lauten landesweit 17 (ab dem 15.12.2014) und 1010.
Kriminalität
Seit mehreren Jahren kommt es in Burkina Faso auf Überlandstraßen immer wieder zu bewaffneten Überfällen. Der Osten und Südosten des Landes waren in den vergangenen Jahren besonders betroffen. Mehrere derartige Vorfälle kamen auch im Südwesten vor. Bei Überlandreisen wird generell, besonders aber in vorgenannten Regionen, zu erhöhter Vorsicht geraten.
Selbst Fahrten bei Tageslicht und im Konvoi bieten nur einen begrenzten Schutz. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten.
Auch in der Hauptstadt Ouagadougou nimmt die Kleinkriminalität zu. Während Großveranstaltungen ist mit einer Zunahme solcher Delikte zu rechnen. Auffälliger Schmuck, Uhren, Kameras und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. In jüngster Vergangenheit kam es beim Handtaschenraub zum Gebrauch von Stichwaffen. Auf das Tragen von Handtaschen sollte daher ganz verzichtet werden.
In letzter Zeit kam es in Ouagadougou mehrfach zu fingierten Verkehrsunfällen mit anschließenden Forderungen nach Geld zwecks Behandlung von angeblichen Verletzungen oder Reparaturen sowie zu provozierten Autopannen mit Diebstahl während der vorgeblichen Hilfsmaßnahmen. Bei Verkehrsunfällen sollte immer Polizei oder Gendarmerie hinzugezogen werden. Dies gilt auf jeden Fall bei Personenschäden.
Fotografieren bestimmter Einrichtungen
Das Fotografieren bestimmter Einrichtungen ist untersagt. Nicht-Beachtung dieses Verbots kann unangenehme Situationen verursachen (z.B. Handgreiflichkeiten). Mit der Konfiszierung des Fotoapparates ist in jedem Fall zu rechnen.
Eine Liste der betroffenen Einrichtungen ist beim burkinischen Tourismusministerium erhältlich. Eine Übersetzung dieser Liste kann bei der deutschen Botschaft unter info@ouagadougou.diplo.de angefordert werden.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
http://www.auswaertiges-amt.de
Gruß
Birgitt
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Alexander
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Teilreisewarnung Burkina Faso 23.11.2015
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Burkina Faso:
Stand 23.11.2015 (Unverändert gültig seit: 23.11.2015)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Aktuelle Hinweise
Reisenden im Land wird empfohlen, die Medienberichte sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen.
Aktuell gilt eine Ausgangssperre von 1 Uhr bis 4 Uhr morgens.
Der Flughafen ist bis zum Beginn der Ausgangssperre geöffnet.
Im Stadtgebiet von Ouagadougou sollten sich Reisende vorsichtig und mit erhöhter Aufmerksamkeit bewegen.
Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Es ist derzeit von einem gestiegenen Entführungsrisiko für Ausländer sowie einer nicht auszuschließenden Anschlagsgefahr insbesondere im Norden und Westen Burkina Fasos auszugehen.
Vor Reisen in die Region Sahel im Norden und das Grenzgebiet zu Mali im Westen Burkina Fasos (Provinzen Soum, Oudalan und Seno, Loroum, Yatenga, Sorou, Kossi und Kenedougou) wird gewarnt.
Vor Reisen in die Provinzen Houet (westlich der Stadt Bobo-Dioulasso) und Comoe (westlich der Städte Banfora und Niangoloko), wird gewarnt. Sollten Reisen (aus dienstlichen oder humanitären Gründen) unausweichlich sein, sollten diese ausschließlich nach Kontaktaufnahme mit der Polizei und/oder Gendarmerie dieser Orte am besten mit bewaffneter Eskorte durchgeführt werden.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Auswirkungen auf Burkina Faso sowie alle Nachbarländer haben auch die aktuellen Geschehnisse in Mali. Islamistische Terroristen haben als Reaktion auf die französische militärische Intervention mit schweren Vergeltungsschlägen gedroht. Anschläge in Burkina Faso können nicht ausgeschlossen werden.
Reisenden in Burkina Faso wird insbesondere empfohlen, Menschenansammlungen wie zum Beispiel Demonstrationen sowie Festivals weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung (vor allem Radio) aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Während der Regenzeit ist nach regelmäßig heftigen Regenfällen bei Reisen in ganz Burkina Faso mit Verzögerungen auf Grund von Straßenschäden zu rechnen.
Zunehmend werden in Ouagadougou auch bei vergleichsweise harmlosen Verkehrsunfällen Menschenansammlungen und nachfolgend teilweise gewalttätige Ausschreitungen beobachtet. Es empfiehlt sich, in solchen Situationen unbedingt Ruhe zu bewahren und schnellstmöglich die örtlichen Sicherheitskräfte zu verständigen. Die zentralen Notrufnummern lauten landesweit 17 (ab dem 15.12.2014) und 1010.
Kriminalität
Seit mehreren Jahren kommt es in Burkina Faso auf Überlandstraßen immer wieder zu bewaffneten Überfällen. Der Osten und Südosten des Landes waren in den vergangenen Jahren besonders betroffen. Mehrere derartige Vorfälle kamen auch im Südwesten vor. Bei Überlandreisen wird generell, besonders aber in vorgenannten Regionen, zu erhöhter Vorsicht geraten.
Selbst Fahrten bei Tageslicht und im Konvoi bieten nur einen begrenzten Schutz. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten.
Auch in der Hauptstadt Ouagadougou nimmt die Kleinkriminalität zu. Während Großveranstaltungen ist mit einer Zunahme solcher Delikte zu rechnen. Auffälliger Schmuck, Uhren, Kameras und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. In jüngster Vergangenheit kam es beim Handtaschenraub zum Gebrauch von Stichwaffen. Auf das Tragen von Handtaschen sollte daher ganz verzichtet werden.
In letzter Zeit kam es in Ouagadougou mehrfach zu fingierten Verkehrsunfällen mit anschließenden Forderungen nach Geld zwecks Behandlung von angeblichen Verletzungen oder Reparaturen sowie zu provozierten Autopannen mit Diebstahl während der vorgeblichen Hilfsmaßnahmen. Bei Verkehrsunfällen sollte immer Polizei oder Gendarmerie hinzugezogen werden. Dies gilt auf jeden Fall bei Personenschäden.
Fotografieren bestimmter Einrichtungen
Das Fotografieren bestimmter Einrichtungen ist untersagt. Nicht-Beachtung dieses Verbots kann unangenehme Situationen verursachen (z.B. Handgreiflichkeiten). Mit der Konfiszierung des Fotoapparates ist in jedem Fall zu rechnen.
Eine Liste der betroffenen Einrichtungen ist beim burkinischen Tourismusministerium erhältlich. Eine Übersetzung dieser Liste kann bei der deutschen Botschaft unter info@ouagadougou.diplo.de angefordert werden.
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Re: Teilreisewarnung Burkina Faso 27.11.2015
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Burkina Faso:
Stand 27.11.2015 (Unverändert gültig seit: 27.11.2015)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Am Sonntag (29.11.2015) stehen in Burkina Faso Präsidentschafts- und Parlamentswahlen an. Die Landesgrenzen sollen am Wahlwochenende geschlossen werden. Es wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Insbesondere am Wahlsonntag sollten unnötige Fahrten vermieden werden. Es wird empfohlen, Menschenansammlungen zu meiden.
Reisenden im Land wird empfohlen, die Medienberichte sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen.
Aktuell gilt eine Ausgangssperre von 1 Uhr bis 4 Uhr morgens.
Der Flughafen ist bis zum Beginn der Ausgangssperre geöffnet.
Im Stadtgebiet von Ouagadougou sollten sich Reisende vorsichtig und mit erhöhter Aufmerksamkeit bewegen.
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Birgitt
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Teilreisewarnung Burkina Faso 01.12.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Burkina Faso:
Stand 01.12.2015
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Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Aktuell gilt eine Ausgangssperre von 1 Uhr bis 4 Uhr morgens. Der Flughafen ist bis zum Beginn der Ausgangssperre geöffnet. Im Stadtgebiet von Ouagadougou sollten sich Reisende vorsichtig und mit erhöhter Aufmerksamkeit bewegen.
Gruß
Birgitt




