Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 15.05.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 31.10.2016

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand 31.10.2016

Letzte Änderungen:
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate ab Einreise gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Seit dem 01.10.2015 benötigen Deutsche für die Einreise nach Malawi ein Visum. Staatsangehörige bestimmter Staaten, darunter Deutschland, können das Visum direkt am jeweiligen malawischen Grenzübergang gegen Barzahlung der Gebühr in US-Dollar erhalten. Die malawische Botschaft in Berlin empfiehlt im Sinn einer raschen und reibungslosen Einreise jedoch, das Visum vorab bei der Botschaft einzuholen.

Die Visakategorien und -gebühren sind wie folgt:
  • Transitvisum, gültig für 7 Tage: 50,- US-Dollar
  • Visum zur einmaligen Einreise, gültig für 3 Monate: 75,- US-Dollar
  • Visum zur mehrmaligen Einreise, gültig für 6 Monate: 150,- US-Dollar*
  • Visum zur mehrmaligen Einreise, gültig für 12 Monate: 250,- US-Dollar*
    (*Nach aktuellen Erkenntnissen werden an den malawischen Grenzübergängen derzeit in der Praxis keine Visa zur mehrfachen Einreise erteilt.)
  • Gratisvisum
Von malawischen Botschaften erteilte Visa sind teurer.
Die malawische Botschaft Berlin erhebt derzeit folgende Visagebühren (ggfs. zuzüglich Portoauslagen):
  • Transitvisum, gültig für 7 Tage: 65,- Euro
  • Visum zur einmaligen Einreise, gültig für 3 Monate: 90,- Euro
  • Visum zur mehrmaligen Einreise, gültig für 6 Monate: 200,- Euro
  • Visum zur mehrmaligen Einreise, gültig für 12 Monate: 270,- Euro
  • Gratisvisum
Reisenden wird empfohlen, sich mit Einzelfragen bezüglich der Visumpflicht und der Visumsgebühren direkt an die malawische Botschaft in Berlin zu wenden.

Deutsche mit Wohnsitz in Malawi sind nach bisherigen Informationen von der Visumsgebühr ausgenommen, wenn sie ein „Long Term Permit“ besitzen. Darunter fallen das Temporary Employment Permit (2 Jahre Gültigkeit), Business Residence Permit (5 Jahre Gültigkeit) und das Student Permit (1 Jahr Gültigkeit). Inhaber von „Short Term Permits“ (Visitors Permit, Business Visit Permit, Temporary Residence Permit) müssen bei der Einreise die o.g. Gebühr entrichten. Eine Ermäßigung für Kinder ist nicht vorgesehen.
Da bisweilen bei der Einreise Gesundheitskontrollen durchgeführt werden, wird die Mitnahme des Impfausweises empfohlen. Weitere Regelungen bei Einreise aus Nachbarländern oder Gelbfiebergebieten siehe unter Medizinische Hinweise.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Kinder sollten eine von beiden Elternteilen unterschriebene Reisegenehmigung bei sich führen (auf Englisch und mit Unterschriftsbeglaubigung).

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 20.02.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand 20.02.2017

Letzte Änderungen:
- Medizinische Hinweise


Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. (http://www.who.int). Auch bei der Anreise über Addis Abeba (Äthiopien) oder Nairobi (Kenia) kann der Impfnachweis gefordert werden. Das Internationale Impfzertifikat für Gelbfieber gilt inzwischen lebenslang.

Bei Einreisen auf dem Landweg über die Grenzen mit Sambia, Tansania oder Mosambik sind in der Praxis keine Überprüfungen des Gelbfieberimpfstatus bekannt. Bei Reisen durch mehrere afrikanische Länder ist es aber ohnehin ratsam, einen Impfausweis mit Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung mitzuführen.

Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (http://www.rki.de) für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (= Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (= Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden zusätzlich Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko, insbesondere in der Nähe des Malawisees und in den tiefergelegenen südlichen Landesteilen. Im Norden und in Höhen von über 2000 Meter besteht nur ein geringes Risiko.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mafloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.
Weitere, nur durch Mückenschutz auch am Tage vermeidbare Erkrankungen, wie u. a. das Chikungunya-Fieber kommen ebenso vor.

HIV/AIDS, Geschlechtskrankheiten
Diese Erkrankungen sind im Lande weit verbreitet. Die Prävalenz von HIV in der Altersgruppe der 15 bis 49-jährigen beträgt nach Datenlage UNAIDS (2014) ca. 10 %. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen - Typhus und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf (vergl. Auch Merkblatt des Auswärtigen Amts unter http://www.diplo.de/reisemedizin).

Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf.

Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.b. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropen- und Reisemediziner dazu wird empfohlen.

Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Kontakt mit Süßwassergewässern (Baden, Waten, Wassersport wie Surfen und Tauchen). Auch im Malawisee kommt Bilharziose sehr häufig vor. Falls es doch zu Süßwasserkontakten gekommen ist, sollte nach Verlassen Malawis ein Bilharziosetest (Blutuntersuchung notwendig) vorgenommen werden. Bitte informieren Sie sich bei einem Tropenmediziner, wann und wie ein solcher Test durchgeführt werden soll.

Tollwut
Tollwut kommt bei Haus- und Wildtieren vor. Insbesondere bei Langzeitaufenthalten sollte dringend eine Schutzimpfung vor der Ausreise erfolgen.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
Vorwiegend im Norden und Westen des Landes kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende Kleidung (helle Farben) ist hier besonders angeraten.

Meningitis = Meningokokken-Krankheit
Die bakterielle Hirnhautentzündung kommt gelegentlich vor, sie wird hauptsächlich in der Trockenzeit übertragen. Entsprechend der Reiseform (enger Kontakt zur Bevölkerung) und Reisezeit kann eine Impfung auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein (→ Kojugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY).

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen, sie ist vielfach technisch und apparativ problematisch, die hygienischen Standards sind vielerorts unzureichend. Vielfach fehlen auch fachlich gut ausgebildete Ärzte. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Malawi-Reisende sollten eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit sich führen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (s. z.B. http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de.
Auswärtiges Amt
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 21.08.2017

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand 21.08.2017

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Allgemeine Reiseinformationen


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Malawi gilt im regionalen Vergleich als ein verhältnismäßig sicheres Reiseland, verzeichnet aber dennoch eine hohe Kriminalität. Diebstähle und Einbrüche, nicht selten mit massiver Gewaltanwendung, haben zugenommen. Dies gilt insbesondere für die größeren Städte (Lilongwe, Blantyre, Mzuzu, Zomba) und die Touristenziele am Malawisee
Auch die Gefahr bewaffneter Fahrzeugentführungen („car jackings“) besteht weiterhin. Bevorzugt werden vor Grundstückszufahrten auf Einlass wartende Autos überfallen. Reisende sollten bei Überfällen unter keinen Umständen Widerstand leisten und Autofenster und -türen auch tagsüber stets verriegeln.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen
Malawi ist ein wenig entwickeltes Land abseits der Haupttourismusziele im südlichen Afrika. Abgesehen von einigen größeren Hotels und Luxusressorts gibt es wenig touristische Infrastruktur. Reisen nach Malawi sind daher vor allem für Individualtouristen gelegentlich mit Unwägbarkeiten und Unsicherheiten verbunden. Ohne Kenntnisse der englischen Sprache gestaltet sich eine Reise in Malawi schwierig.
Reisenden wird empfohlen, Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere außerhalb von Städten, sowie Fahrten abseits der Hauptstraßen zu vermeiden, da diese generell erhöhte Unfall- und Überfallrisiken in sich bergen. Abendliche und nächtliche Spaziergänge sollten allein schon wegen der teils aggressiven streunenden Hunde vermieden werden (Tollwutgefahr!).

Es gibt in Malawi keine funktionierende Notarztversorgung und Verkehrsunfälle enden oft tödlich. Autofahrer müssen jederzeit damit rechnen, dass Kinder, Ziegen, Kühe, Esel oder Affen die Straße überqueren. Die wenigen Teerstraßen dienen fast überall als Wege für Karawanen von Menschen, die ohne Bürgersteig die Straße benutzen. Fahren Sie aus diesen Gründen daher langsam, vor allem im Bereich von Ortschaften, um die Wahrscheinlichkeit eines möglicherweise folgenschweren Unfalls zu verringern.

Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht, allerdings privat betriebene Minibusse und diverse Buslinien, die Überlandfahren anbieten. Die Sicherheitsstandards der Busse sowie die Fahrweise der Busfahrer sind bedenklich, sodass es immer wieder zu schweren Unfällen kommt.
Fahren per Anhalter wird nicht empfohlen. Im Straßenbild Malawis normal, aber extrem gefährlich ist das Mitfahren auf den Ladeflächen von Lkws oder Pickups. Hier kommt es häufig zu schwersten Unfällen.

Auch wenn es offiziell diesbezüglich keine Vorschriften gibt, sollten Reisende vor allem bei Aufenthalten in ländlichen Gebieten die lokalen Gepflogenheiten bei der Wahl der Kleidung berücksichtigen. Malawische Frauen tragen in aller Regel lange Röcke ("chitenje") und Oberteile, die die Schultern bedecken. Kurze Röcke oder Hosen sind auf dem Land nicht üblich und sind in Einzelfällen schon Auslöser von Beschimpfungen und Übergriffen auf Frauen gewesen.

Der Umtausch von Euro in Landeswährung sollte in Malawi nur in offiziellen Tauschbüros (Money Bureau) und Banken erfolgen, da alle anderen Umtauschmöglichkeiten als illegal gelten und zu strafrechtlicher Verfolgung führen können. Kreditkarten werden grundsätzlich von größeren Hotels und Reisebüros akzeptiert, meist jedoch mit einem hohen Aufschlag von ca. 6 - 8% und aufgrund technischer Probleme ohne Erfolgsgarantie. An den meisten Bankautomaten kann mit Kredit- oder Maestro-Karte Bargeld abgehoben werden, jedoch üblicherweise nur im Gegenwert von ca. 50 bis 100 EUR, abhängig davon, ob die derzeit höchste Banknote (2000 MWK) ausgegeben wird.

Reisenden wird empfohlen, jederzeit eine Kopie des Reisepasses und des Visums bzw. der gültigen malawischen Aufenthaltsgenehmigung bei sich zu führen. Der Nachweis des legalen Aufenthalts in Malawi wird regelmäßig bei den auf allen Überlandstraßen errichteten „road blocks“ (Straßensperren mit Polizeikontrollen) verlangt. Der Reisepass selbst sollte nach Möglichkeit sicher verwahrt werden, um die Wahrscheinlichkeit von Verlust oder Diebstahl zu vermindern.
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 26.04.2018

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand 26.04.2018

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Am Freitag, den 27. April 2018, werden in den Städten Lilongwe, Blantyre und Mzuzu genehmigte Protestmärsche der zivilgesellschaftlichen Organisationen stattfinden. Insbesondere am Vormittag muss mit teilweise erheblichen Verkehrs- und Bewegungseinschränkungen gerechnet werden. Die Organisatoren haben zu einem friedlichen Verlauf aufgerufen. Es ist nicht auszuschließen, dass es auch in anderen Orten zu spontanen Kundgebungen kommt.
Es wird vorsorglich zu erhöhter Wachsamkeit und Vorsicht aufgerufen und empfohlen, Menschenansammlungen zu meiden sowie Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu befolgen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 14.01.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand 14.01.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Vor den Präsidenten- und Parlamentswahlen am 21. Mai 2019 kann es bei Kundgebungen weiterhin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zum Einsatz von Sicherheitskräften kommen.
Reisenden wird empfohlen, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen weiträumig zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 22.03.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand 22.03.2019

Letzte Änderungen:
Aktuelles


Aktuelles
Aufgrund starker Regenfälle und Überflutungen vor und in Folge des Wirbelsturms "Idai" sind in Teilen der "Southern Region" Malawis, insbesondere in den Distrikten Chikwawa, Nsanje und Phalombe, Infrastruktur und Straßen zerstört. Vor Reisen in betroffene Gebiete sollten Informationen von Ortskundigen und Reiseveranstaltern über den aktuellen Zustand der gewählten Unterkünfte und Straßen eingeholt werden.

Vor den Präsidenten- und Parlamentswahlen am 21. Mai 2019 kann es bei Kundgebungen zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zum Einsatz von Sicherheitskräften kommen. Reisenden wird empfohlen, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen weiträumig zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 17.05.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand: 17.05.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Vor, während und nach den Präsidenten- und Parlamentswahlen am 21. Mai 2019 kann es bei Kundgebungen zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zum Einsatz von Sicherheitskräften kommen. Auch in Reaktion auf die Verkündung der Wahlergebnisse Ende Mai sind spontane, nicht genehmigte Proteste nicht auszuschließen.
Reisenden wird empfohlen, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen weiträumig zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

Aufgrund starker Regenfälle und Überflutungen vor und in Folge des Wirbelsturms Idai sind in Teilen der Southern Region Malawis, insbesondere in den Distrikten Chikwawa, Nsanje und Phalombe, schwere Schäden entstanden. Vor Reisen in betroffene Gebiete sollten Informationen von Ortskundigen und Reiseveranstaltern über den aktuellen Zustand der gewählten Unterkünfte und Straßen eingeholt werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 05.06.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand: 05.06.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise


Aktuelles
Im Nachgang zur Verkündung der Ergebnisse der Präsidenten- und Parlamentswahlen am 21. Mai 2019 kann es bei ggf. auch nicht genehmigten Kundgebungen und spontanen Protesten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zum Einsatz von Sicherheitskräften kommen.
Reisenden wird empfohlen, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen weiträumig zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

Aufgrund starker Regenfälle und Überflutungen vor und in Folge des Wirbelsturms Idai sind in Teilen der Southern Region Malawis, insbesondere in den Distrikten Chikwawa, Nsanje und Phalombe, schwere Schäden entstanden. Vor Reisen in betroffene Gebiete sollten Informationen von Ortskundigen und Reiseveranstaltern über den aktuellen Zustand der gewählten Unterkünfte und Straßen eingeholt werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 22.08.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand: 22.08.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Im Nachgang zur Verkündung der Ergebnisse der Präsidenten- und Parlamentswahlen am 21. Mai 2019 kann es bei ggf. auch nicht genehmigten Kundgebungen und spontanen Protesten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zum Einsatz von Sicherheitskräften kommen.

Für den Zeitraum vom 26. bis 30. August wurden Demonstrationen an den internationalen Flughäfen und Grenzübergängen Malawis angekündigt.

Reisenden wird empfohlen mit ihren Fluggesellschaften Kontakt zu halten, mit Blick auf die Nutzung von Grenzübergängen auf dem Landweg die lokalen Medien eng zu verfolgen, Menschenansammlungen weiträumig zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 17.09.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Malawi:
Stand: 17.09.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Im Nachgang zur Verkündung der Ergebnisse der Präsidenten- und Parlamentswahlen vom 21. Mai 2019 ist es bei teilweise nicht genehmigten Kundgebungen und spontanen Protesten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zum Einsatz von Sicherheitskräften gekommen.
Weitere landesweite Demonstrationen sind angekündigt. Behinderungen auch auf den Strecken zu den internationalen Flughäfen und Grenzübergängen Malawis sind möglich.
  • Verfolgen Sie die lokalen Medien mit Blick auf die Nutzung von Grenzübergängen auf dem Landweg.
  • Halten Sie ggf. mit Ihren Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern engen Kontakt.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig
  • Folgen Sie den Anweisungen von Sicherheitskräften.
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 09.10.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand: 09.10.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Im Nachgang zur Verkündung der Ergebnisse der Präsidenten- und Parlamentswahlen vom 21. Mai 2019 ist es bei teilweise nicht genehmigten Kundgebungen und spontanen Protesten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zum Einsatz von Sicherheitskräften gekommen.

Weitere landesweite Demonstrationen sind angekündigt. Behinderungen auch auf den Strecken zu den internationalen Flughäfen und Grenzübergängen Malawis sind möglich.

Einsätze der Sicherheitskräfte bei Demonstrationen schränken die Polizeipräsenz in anderen Stadtteilen und auf dem Lande ein. Dies wird zunehmend zu kriminellen Handlungen spontan zusammen kommender gewaltbereiter Gruppen genutzt. Diese veranlassen Reisende durch Täuschungsmanöver zum Anhalten und nötigen sie zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen. Bei den vermehrt illegal errichteten Straßensperren drohen Kriminelle zunehmend konkret Gewalt an um ihrer Erpressung Nachdruck zu verleihen.
  • Verfolgen Sie die lokalen Medien mit Blick auf die Nutzung von Grenzübergängen auf dem Landweg.
  • Halten Sie ggf. mit Ihren Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern engen Kontakt.
  • Bewegen Sie sich mit großer Umsicht und meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen von Sicherheitskräften.
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 22.10.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Malawi:
Stand: 22.10.2019

Letzte Änderungen:
- Einreise und Zoll (Visum)

Einreise und Zoll
Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Malawi ein Visum, das derzeit nur noch bei Einreise beantragt werden kann.

Visum vor der Einreise
Die Einholung des Visums vorab bei der Botschaft der Republik Malawi in Berlin ist nach neuesten Erkenntnissen nicht mehr möglich.

Visum bei Einreise („on arrival“)
Ein Visum zur einmaligen Einreise kann direkt am jeweiligen malawischen Grenzübergang gegen Barzahlung der Gebühr von derzeit 75,- US-Dollar (zahlbar in US-Dollar) erteilt werden, an den Flughäfen in Lilongwe und Blantyre auch zur mehrfachen Einreise (für derzeit 150,- US-Dollar).
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 20.01.2020

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Malawi:
Stand: 20.01.2020

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Im Nachgang zur Verkündung der Ergebnisse der Präsidenten- und Parlamentswahlen vom 21. Mai 2019 ist es bei teilweise nicht genehmigten Kundgebungen und spontanen Protesten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zum Einsatz von Sicherheitskräften gekommen. Weitere landesweite Demonstrationen sind im Zusammenhang mit der gerichtlichen Überprüfung der Wahlen angekündigt. Behinderungen auch auf den Strecken zu den internationalen Flughäfen und Grenzübergängen Malawis sind möglich.

Einsätze der Sicherheitskräfte bei Demonstrationen schränken die Polizeipräsenz in anderen Stadtteilen und auf dem Lande ein. Dies wird zunehmend zu kriminellen Handlungen spontan zusammen kommender gewaltbereiter Gruppen genutzt. Diese veranlassen Reisende durch Täuschungsmanöver zum Anhalten und nötigen sie zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen. Bei den vermehrt illegal errichteten Straßensperren drohen Kriminelle zunehmend konkret Gewalt an um ihrer Erpressung Nachdruck zu verleihen.
  • Verfolgen Sie die lokalen Medien mit Blick auf die Nutzung von Grenzübergängen auf dem Landweg.
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Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Malawi
Stand 24.03.2022

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Einreise und Zoll (Visum vor der Einreise)
- Gesundheit (Impfschutz)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist derzeit ruhig. In den größeren Städten kann es jedoch zu Protestdemonstrationen kommen, da sich die soziale Lage aufgrund der rapide ansteigenden Inflation deutlich verschlechtert.
  • Seien Sie bei allen Bewegungen im Land besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich laufend über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Einreise und Zoll
Visum vor der Einreise

Die Einholung des Visums vorab bei der Botschaft der Republik Malawi in Berlin ist gegenwärtig nicht möglich. Es besteht jedoch die Möglichkeit, ein elektronisches Visum zu beantragen.

Touristenvisa bei Einreise („visa on arrival“) werden derzeit an den Flughäfen in Lilongwe und in Blantyre gegen eine Gebühr in Höhe von 50 US-Dollar erteilt.

Gesundheit
Impfschutz

Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Auch bei der Anreise über Addis Abeba (Äthiopien) oder Nairobi (Kenia) kann der Impfnachweis gefordert werden. Das Internationale Impfzertifikat für Gelbfieber gilt inzwischen lebenslang.

Bei Einreisen auf dem Landweg über die Grenzen mit Sambia, Tansania oder Mosambik sind in der Praxis keine Überprüfungen des Gelbfieberimpfstatus bekannt. Bei Reisen durch mehrere afrikanische Länder ist es aber ohnehin ratsam, einen Impfausweis mit Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung mitzuführen.

Aufgrund des Wiederauftretens von Polio (Kinderlähmung) im Lande empfiehlt die WHO allen Einwohnern und Langzeitreisenden über vier Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus Malawi siehe Merkblatt Poliomyelitis. Die Durchführung von Kontrollen des Impfstatus ist derzeit allerdings nicht bekannt.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Falls Sie kürzer als vier Wochen im Land sind, ist ein herkömmlicher Impfschutz gegen Poliomyelitis ausreichend. Überprüfen Sie Ihren Impfstatus und lassen eine Auffrischimpfung durchführen, falls die letzte Impfung mehr als zehn Jahre zurückliegt.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Malawi siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Malawi 08.04.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Malawi
Stand 08.04.2022

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Geld/Kreditkarten)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist derzeit ruhig. In den größeren Städten kann es jedoch zu Protestdemonstrationen kommen, da sich die soziale Lage aufgrund der rapide ansteigenden Inflation deutlich verschlechtert.

Zudem besteht in Malawi aufgrund der Anwesenheit terroristischer Gruppierungen in Nachbarländern grundsätzlich die Gefahr terroristischer Anschläge. Neben Regierungsgebäuden zählen dabei Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel wie Kleinbusse, Fähren, Flughäfen und andere stark frequentierte Einrichtungen zu den Orten mit erhöhter Gefährdung. Auch Ansammlungen und Einrichtungen mit kirchlichem Hintergrund sind einer grundsätzlichen Gefährdung durch terroristische Gruppierungen ausgesetzt.
  • Meiden Sie daher nach Möglichkeit stark besuchte Orte und Menschenansammlungen.
  • Bleiben Sie gegenüber ungewöhnlichen Ereignissen wachsam und melden Sie verdächtige Vorgänge unbedingt den Sicherheitskräften.
Reiseinfos
Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Malawi Kwacha (MWK). Der Umtausch von EUR in Landeswährung sollte nur in offiziellen Tauschbüros (Money Bureau) und Banken erfolgen, da alle anderen Umtauschmöglichkeiten illegal sind und zu strafrechtlicher Verfolgung führen können. Kreditkarten werden grundsätzlich von größeren Hotels und Reisebüros akzeptiert, gelegentlich jedoch mit einem Aufschlag von ca. 3 - 6% und, aufgrund technischer Probleme, ohne Erfolgsgarantie. An den meisten Bankautomaten kann mit Kredit- oder Maestro-Karte Bargeld abgehoben werden, jedoch üblicherweise nur im Gegenwert von ca. 80 bis 120 EUR, abhängig davon, ob die derzeit höchste Banknote (5000 MWK) ausgegeben wird.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Malawi siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

Gruß
Birgitt
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