Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 16.05.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 12.02.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia:
Stand 12.02.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles; Malaria)


Gesundheit
Aktuelles

Im Februar 2024 wurde neben den u.g. Regionen auch für Oshakati, Oshikuku, Outapi und Opuwo ein erhöhtes Malariarisko bekannt gegeben.
  • Schützen Sie sich insbesondere in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen Sie entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Lassen Sie sich bzgl. weiterer Schutzmaßnahmen individuell ärztlich beraten.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig im Norden und Nordosten des Landes (Sambesi/Caprivi-Streifen, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena). im Nordosten der Distrikte Oshikoto,Otjozondjupa, Omaheke inkl. den Städten Grootfontein und Tsumeb besteht von Mai bis Oktober ein mittleres Risiko, von November bis April ein hohes Risiko. Ein mittleres Risiko besteht ganzjährig in den restlichen nördlichen Regionen einschl. Kunene, Omusati, Oshana sowie in den südlichen Anteilen von Oshikoto, Otjozondjupa, Omaheke und dem Etosha Nationalpark. Ein geringes Risiko besteht im Rest des Landes (Ausnahmen s.o./u.). Als malariafrei gelten Windhuk, die Küste, die Namib-Wüste und die Gebiete um und südlich von Mariental. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 23.02.2024

Beitrag von Birgitt »

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und örtliche Verkehrsbehinderungen sind im Vorfeld des Staatsbegräbnisses des verstorbenen Präsidenten Hage Geingob in Windhoek (23.-25. Februar 2024) zu erwarten. Der amtierende Präsident verstarb am 4. Februar. Mehrere Staatsoberhäupter werden zu seinem Begräbnis erwartet.
  • Am 23. Februar fand eine Prozession durch die Stadt statt,
  • und am 24. Februar wird der Präsident bis 11.30 Uhr im Parlamentsgarten aufgebahrt.
  • Am 24. Februar um 14.00 Uhr findet im Unabhängigkeitsstadion ein Gedenkgottesdienst statt;
  • die Beerdigung wird am 25. Februar um 10.00 Uhr am Heldenacker-Denkmal abgehalten.
Das Sicherheitspersonal wird wahrscheinlich Straßensperren errichten und Identitätskontrollen rund um das Stadion und die Begräbnisstätten durchführen; die Behörden könnten die Sicherheitsmaßnahmen in der Nähe von Regierungsgebäuden, Flughäfen und Beerdigungsorten verstärken. In den Gebieten, in denen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen gelten, ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, auch auf den Straßen, die nach Windhoek und aus Windhoek heraus führen. Das Sicherheitspersonal könnte vorübergehend Straßen sperren, um den offiziellen Autokolonnen Vorrang zu geben, insbesondere entlang der Bundesstraße B6 und zwischen dem Stadion, dem Hosea Kutako International Airport (WDH) und dem Eros Airport (ERS).

Quelle: Garda World, übersetzt mit DeepL


Siehe dazu auch BPfeilB Namibia | Präsident Hage Geingob gestorben

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Reisehinweis Namibia | Landesweite Demonstrationen am 26.08.2024

Beitrag von Birgitt »

Die Organisation "Basic Income Grant" (BIG) in Namibia hat für den 26. August 2024 zu landesweiten Demonstrationen wegen der hohen Lebenshaltungskosten aufgerufen. Es ist unklar, ob die Behörden den Protest genehmigt haben, der auf den Tag der Helden, einen Feiertag in Namibia, fällt.

An folgenden Orten sollen die Proteste stattfinden:
  • Gobabis: Stadtverwaltung von Gobabis ab 09:00 Uhr
  • Grootfontein: Damara Location Spielplatz ab 09:00 Uhr
  • Katima Mulilo: Namibian Broadcasting Corporation ab 10.00 Uhr
  • Keetmanshoop: Zacheus Thomas Trinity AME Church ab 09:00 Uhr
  • Mariental: Wakaduku-Fußballfeld ab 09:00 Uhr
  • Oshakati: Oshakati-Apotheke ab 10:00 Uhr
  • Rundu: Rundu-Stadion ab 10:00 Uhr
  • Walvis Bay: Cymot ab 10:00 Uhr
  • Windhoek: Die Teilnehmer versammeln sich ab 09:00 Uhr im Katutura Youth Complex und marschieren über die Independence Avenue zum Zoo Park
Kleinere Versammlungen sind auch in anderen Teilen des Landes möglich. Bei allen Aktionen ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und örtlichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Angesichts des regierungsfeindlichen Charakters der Demonstration sind Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten nicht auszuschließen.

Quelle: Garda World, übersetzt mit DeepL

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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 20.11.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia:
Stand 20.11.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr; LGBTIQ)
- Gesundheit (Malaria)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die politische Lage in Namibia gilt als stabil. Allerdings finden am 27. November d.J. Präsidentschaftswahlen statt. In diesem Zusammenhang könnte es politische Kundgebungen geben.
  • Meiden Sie Demonstrationen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Es gibt ein gut ausgebautes Inlandsflugnetz sowie Eisenbahnverbindungen zwischen Windhuk und Swakopmund. Das Straßennetz ist gut ausgebaut; bis auf die Hauptverkehrsstraßen handelt es sich hauptsächlich um Schotterpisten. In Namibia herrscht Linksverkehr.

Neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls wegen unbeleuchtet abgestellter Fahrzeuge und Wildwechsel (Lebensgefahr).

Es muss stets mit gefährlichen Überholmanövern auch in nicht einsehbaren Streckenabschnitten gerechnet werden. Taxis führen zur Aufnahme von Passagieren oft plötzliche und völlig unberechenbare Fahrmanöver durch.

Lokale Mietwagenfirmen statten Mietwagen in der Regel mit einem GPS-Gerät („GPS-Tracker“) aus, das es erlaubt, die gefahrene Strecke und Geschwindigkeit des Fahrzeugs jederzeit nachprüfen zu können. Schon bei geringfügiger Geschwindigkeitsübertretung erlischt bei einigen Mietwagenfirmen bzw. Versicherungen jeglicher Versicherungsschutz.

Versicherungen lokaler Mietwagenfirmen haben im Schadensfall die Beweislast des Öfteren umgekehrt und vom Versicherten den Nachweis verlangt, nicht fahrlässig gehandelt zu haben. Hier kann es zu weitreichenden Folgen und sogar zum Haftbefehl kommen.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten bei Dunkelheit.
  • Seien Sie bei Fahrten auf Schotterpisten besonders vorsichtig.
  • Fahren Sie direkt nach Ankunft am Flughafen keine weiten Strecken mit einem Mietwagen.
  • Leisten Sie bei Verkehrsdelikten keine Sofortzahlung von Bußgeldern, sondern steuern Sie dazu die nächstgelegene Polizeistation an.
  • Bei Anmietung von Fahrzeugen und Abschluss von Versicherungen prüfen Sie genau die vollständigen Vertragsbedingungen und hinterfragen Sie Unklarheiten.
  • Mieten Sie Fahrzeuge möglichst nur von einem Autovermieter, der Mitglied der namibischen Vereinigung der Autovermieter - CARAN – ist.
  • Kontrollieren Sie Bremsen und Reifenzustand vor Fahrtantritt auf ihre Zuverlässigkeit sowie das Vorhandensein von Werkzeug und Wagenheber.
  • Führen Sie aufgrund häufiger Reifenpannen auf Schotterpisten möglichst zwei Reserveräder mit.
LGBTIQ
Offen gelebte Homosexualität gilt in Namibia als unerwünschtes Verhalten. Einvernehmliche gleichgeschlechtliche Handlungen zwischen Frauen sind schon bisher straflos gewesen. Gleichgeschlechtliche Handlungen zwischen Männern waren jedoch ausschließlich in Form des Analverkehrs durch das sog. Sodomie-Verbot unter Strafe gestellt. Im Juni 2024 wurde das entsprechende Gesetz durch den High Court als verfassungswidrig und ungültig erklärt. Hierauf legte die namibische Regierung Berufung ein. Gerichtsverfahren wegen Sodomie zwischen zwei männlichen erwachsenen Personen hatte es allerdings seit 1990 nicht gegeben.

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften werden höchstrichterlich als verfassungsgemäß anerkannt. Regierung und Parlament haben allerdings Gesetze auf den Weg gebracht, die dies verhindern sollen. Eine Unterzeichnung durch den Präsidenten steht noch aus.
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Gesundheit
Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99 %. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:
  • Ganzjährig hohes Risiko: im Norden und Nordosten (Provinzen Sambesi/Caprivi-Streifen, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena)
  • Saisonal hohes Risiko von Oktober bis April: Teilgebiete des Nordostens des Landes (nordöstliche Teile der Distrikte Oshikoto, Otjozondjupa, Omaheke inkl. Städte Grootfontein und Tsumeb)
  • Saisonal mittleres Risiko von Mai bis September: Teilgebiete des Nordostens des Landes (nordöstliche Teile der Distrikte Oshikoto, Otjozondjupa, Omaheke inkl. Städte Grootfontein und Tsumeb)
  • Ganzjährig mittleres Risiko: restliche nördliche Regionen einschl. Kunene, Omusati, Oshana, Oshikoto (westlicher Teil), Otjozondjupa (südlicher Teil), Omaheke; Etosha Nationalpark
  • Ganzjährig geringes Risiko: Rest des Landes (Ausnahmen s.o./u.)
  • Malariafrei: Windhuk, Küste, Namib-Wüste, Gebiet um und südlich von Mariental
  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Auswärtiges Amt

Siehe auch BPfeilB Wahlen in Namibia

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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 06.02.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia:
Stand 06.02.2025

Letzte Änderungen:
- Einreise und Zoll (Visumspflicht ab dem 1. April 2025)


Einreise und Zoll
Visumspflicht ab dem 1. April 2025

Ab dem 1. April 2025 können deutsche Staatsangehörige nur noch mit gültigem Visum nach Namibia einreisen. Folgende Arten der Visumsbeantragung werden zur Verfügung stehen:

1. Online-Visumsbeantragung
2. Visumsbeantragung an der namibischen Botschaft in Berlin.

Zum geplanten „Visum bei Einreise“ (Visa on arrival) liegen derzeit noch keine weiteren Informationen vor.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 06.03.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia:
Stand 06.03.2025

Letzte Änderungen:
- Einreise und Zoll (Reisedokumente: Anmerkungen;
Visum; Visumspflicht für Touristen ab dem 1. April 2025)


Einreise und Zoll
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens drei freie Seiten enthalten. Sie müssen in einwandfreiem Zustand sein, d.h. weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung schwer leserlich sein.

In der letzten Zeit kam es in Einzelfällen zu Problemen mit den Einreisebehörden am Flughafen und an den Grenzen auf dem Landweg, da die Gültigkeitsdauer von Einreisesichtvermerken willkürlich festgelegt wurde.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
  • Achten Sie bei der Einreise auf die Übereinstimmung erteilter Aufenthaltserlaubnisse mit dem Reisezeitraum, siehe auch Visum.
Visum
Deutsche können bis 31. März 2025 für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu ausschließlich touristischen Zwecken ohne Visum einreisen. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors‘ Entry Permit) wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt. Ab 1. April 2025 besteht Visumspflicht.

Ein „Visitors‘ Entry Permit“ kann für einen Zeitraum bis zu max. 90 Tagen erteilt werden. In der Regel wird er auf eine Einreise beschränkt, sowie auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Eine Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen. Falls sich während des Aufenthalts die Notwendigkeit einer Verlängerung ergibt - z. B. im Krankheitsfall - sollte unbedingt rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim Innenministerium (Ministry of Home Affairs and Immigration) beantragt werden. Hierfür wird eine Gebühr erhoben.

In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste etc. ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss.

Journalisten benötigen für eine Tätigkeit in Namibia ein Arbeitsvisum sowie unter Umständen eine beim namibischen „Ministry of Information and Communication Technology“ am besten vor der Einreise einzuholende Akkreditierung. Die Genehmigungsdauer beträgt bis zu vier Wochen. Ansprechpartner für diesbezügliche Fragen und Anträge ist die Botschaft der Republik Namibia.

Visumspflicht für touristische Reisen ab dem 1. April 2025
Ab dem 1. April 2025 können deutsche Staatsangehörige zu touristischen Zwecken nur mit gültigem Visum nach Namibia einreisen. Dieses Visum wird mit einer Gültigkeit von 30 Tagen erteilt und berechtigt im Regelfall zur mehrfachen Einreise (sog. „multiple entry“). Nach erfolgter Einreise kann es beim namibischen Innenministerium auf bis zu 90 Tage pro Jahr verlängert werden.

Folgende Arten der Visumsbeantragung werden zur Verfügung stehen:
  1. „Visa on Arrival“ als Online-Visum: Das namibische Innenministerium empfiehlt, das Visum vor Reisebeginn online als E-Visum zu beantragen.
  2. „Visa on Arrival“ bei Einreise: Informationen zu einer Visumserteilung bei Einreise sowie zu den Grenzübergängen, an denen diese möglich ist, finden sich im Factsheet des namibischen Innenministeriums.
  3. Visumsbeantragung bei der namibischen Botschaft in Berlin.
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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 02.04.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia:
Stand 02.04.2025

Letzte Änderungen:
- Einreise und Zoll (Visum)


Einreise und Zoll
Visum

Seit dem 1. April 2025 können deutsche Staatsangehörige zu touristischen Zwecken nur mit gültigem Visum nach Namibia einreisen. Dieses Visum wird mit einer Gültigkeit von 90 Tagen erteilt und berechtigt im Regelfall zur mehrfachen Einreise (sog. „multiple entry“).

Folgende Arten der Visumsbeantragung stehen zur Verfügung:
  1. „Visa on Arrival“ (als Online-Visum): Das namibische Innenministerium empfiehlt, das Visum vor Reisebeginn online als E-Visum zu beantragen.
  2. „Visa on Arrival“ bei Einreise: Informationen zu einer Visumserteilung bei Einreise sowie zu den Grenzübergängen, an denen diese möglich ist, finden sich im Factsheet des namibischen Innenministeriums.
  3. Visumsbeantragung bei der namibischen Botschaft in Berlin.
Weitere Informationen werden in den „Visa and Permit FAQs“ des namibischen Innenministeriums zur Verfügung gestellt.

In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste etc. - ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss. Der Antrag kann online oder direkt bei der namibischen Botschaft gestellt werden.

Journalisten benötigen für eine Tätigkeit in Namibia ein Arbeitsvisum sowie unter Umständen eine - am besten vor der Einreise - beim namibischen „Ministry of Information and Communication Technology“ einzuholende Akkreditierung. Die Genehmigungsdauer beträgt bis zu vier Wochen. Ansprechpartner für diesbezügliche Fragen und Anträge ist die Botschaft der Republik Namibia.
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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 28.04.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia:
Stand 28.04.2025

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles)


Gesundheit
Aktuelles

Aufgrund starker Regenfälle steigen seit Beginn des Jahres 2025 die Fälle von Malaria stärker als üblich an. Fälle treten insbesondere im Norden und Nordosten des Landes auf.
  • Beachten Sie die Hinweise im Abschnitt Malaria. Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Achten Sie auch in Regionen ohne bekannte Malariaübertragung auf angemessenen Mückenschutz (Repellentien, lange helle Kleidung).
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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 25.07.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia:
Stand 25.07.2025

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (LGBTIQ)


Reiseinfos
LGBTIQ

Offen gelebte Homosexualität gilt in Namibia als unerwünschtes Verhalten. 2024 wurde ein Gesetz, dass gleichgeschlechtliche Handlungen zwischen Männern durch das sog. „Sodomie-Verbot“ unter Strafe stellte, durch den Obersten Gerichtshof als verfassungswidrig und ungültig erklärt; die namibische Regierung legte Berufung gegen die Entscheidung ein.

Offen gelebte Homosexualität gilt in Namibia als unerwünschtes Verhalten. 2024 wurde ein Gesetz, dass gleichgeschlechtliche Handlungen zwischen Männern durch das sog. „Sodomie-Verbot“ unter Strafe stellte, durch den Obersten Gerichtshof als verfassungswidrig und ungültig erklärt; die namibische Regierung legte Berufung gegen die Entscheidung ein.

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften wurden höchstrichterlich als verfassungsgemäß anerkannt. Regierung und Parlament haben allerdings das Ehegesetz so angepasst und verabschiedet, dass gleichgeschlechtliche Ehen (auch wenn diese außerhalb Namibias geschlossen wurden) nicht anerkannt werden.
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 13.08.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia
Stand 13.08.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Treibstoffversorgung)


Aktuelles
Treibstoffversorgung

Laut Informationen der staatlichen Namibia Wildlife Resorts (NWR) ist bei einigen der Tankstellen auf NWR-Lodges Treibstoff nur stark eingeschränkt bis gar nicht verfügbar. Betroffen sind nach Angaben von NWR insbesondere die folgenden Lodges: Halali Resort, Okaukuejo Resort, Terrace Bay Resort, Sesriem Camping-Platz sowie Ai/Ais Hotsprings & Spa.
  • Achten Sie immer und insbesondere vor Fahrten in den Etosha Nationalpark und andere abgelegene Regionen auf die für Ihre geplante Reiseroute notwendige Treibstoffmenge. Berücksichtigen Sie hierbei auch den ggf. durch Klimaanlage, Straßenverhältnisse, etc. erhöhten Verbrauch.
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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 24.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia
Stand 24.09.2025

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)


Sicherheit
Kriminalität

Eigentumsdelikte können in ganz Namibia vorkommen, insbesondere in Windhuk und in abgelegenen Gebieten. Es sind Überfälle auf Reisende durch teils schwer bewaffnete Kriminelle bekannt. Dabei werden auch Touristenunterkünfte (auch Campingplätze) gezielt ins Visier genommen.
In Windhuk ereignen sich Raubüberfälle vor allem an Sonn- und Feiertagen, wenn weniger Menschen unterwegs sind (z.B. auf Spaziergänger am Stadtrand wie Farm Windhuk, Avis Damm und Lovers Hill, aber auch mitten in der Innenstadt).

Nach Übernahme eines Mietwagens wurden Reisende vereinzelt bereits vom Flughafen gezielt bis zu ihrer Unterkunft verfolgt, durch Ablenkungen (z.B. Hinweis auf einen angeblichen technischen Defekt) zum Anhalten gebracht und ausgeraubt. Dabei wurden auch schon Fahrzeuge mit Regierungskennzeichen benutzt.

Ein erhöhtes Überfall- bzw. Diebstahlsrisiko besteht in Taxis, in denen sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden.

Reisende sind aufgrund der mitgeführten Kameraausstattung etc. bevorzugte Opfer von Raubüberfällen; auch Kreditkartenbetrug kommt häufig vor.
  • Unternehmen Sie Spaziergänge, auch in der Innenstadt von Windhuk, möglichst ohne Wertsachen und Fotoausrüstung sowie ohne große Taschen/Rucksäcke; seien Sie im Stadtrandgebiet von Windhuk besonders vorsichtig.
  • Vermeiden Sie Spaziergänge in der Dunkelheit.
    Seien Sie bei Fahrten im Land auch bei kurzen Zwischenstopps vorsichtig.
  • Übernachten Sie nur in bewachten Unterkünften bzw. auf bewachten, offiziell registrierten Campingplätzen.
  • Verriegeln Sie Fahrzeugtüren immer, behalten Sie Wertsachen auf Busreisen im Blick und lassen Sie sie in Fahrzeugen auch während der Fahrt nicht sichtbar liegen.
  • Halten Sie nur an Tankstellen und belebten Rastplätzen an, an denen sich auch andere Personen befinden. Im Notfall rufen Sie die Polizei unter 10111.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf und führen Sie Kopien von Pass und Visum an anderer Stelle Ihres Gepäcks mit sich, speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Verstauen Sie Ihr Gepäck in sicherer Umgebung in Ihrem Kofferraum.
  • Lassen Sie Ihre Wertsachen auch in Ihrer bewachten Unterkunft bzw. auf bewachten Campingplätzen nicht offen liegen.
  • Nutzen Sie keine Taxis, in denen sich weitere Fahrgäste befinden und lassen Sie keine unbekannten Fahrgäste ins Taxi zusteigen.
  • Nehmen Sie Wertsachen stets im Handgepäck mit und lassen Sie sich nicht überreden, diese im aufzugebenden Gepäck zu befördern.
  • Nutzen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße; geben Sie stattdessen Geräten in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken den Vorzug und lassen Sie sich nie von Fremden beim Geldabheben beobachten oder dabei helfen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 28.09.2025

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Waldbrand Etosha-Nationalpark)


Aktuelles
Waldbrand Etosha-Nationalpark

Im Südwesten des Etosha Nationalparks ist ein Feuer ausgebrochen. Reisenden wird dringend geraten, diesen Teil des Nationalparks zu meiden. Auch beim Besuch in anderen Gebieten des Etosha Nationalparks ist Vorsicht geraten.
  • Erkundigen Sie sich vor der Einfahrt in den Nationalpark oder in den Lodges, ob ein Besuch des Parks gefahrlos möglich ist.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die Sicherheitslage und leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge.
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Mehr dazu:

BPfeilB Buschfeuer im Etosha-Nationalpark

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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 08.10.2025

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Stand 08.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Buschbrände)


Aktuelles
Buschbrände

Buschbrände - wie zuletzt Ende September im Etosha-Nationalpark - können aufgrund der derzeitigen Witterungsverhältnisse jederzeit auftreten.
  • Erkundigen Sie sich vor der Einfahrt in den Nationalpark oder in den Lodges, ob ein Besuch des Parks gefahrlos möglich ist.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die Sicherheitslage und leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge.
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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 16.03.2026

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia
Stand 16.03.2026

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Reiseimpfungen; Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene; Komplette Überarbeitung Gesundheitsteil)


Gesundheit
Impfschutz
  • Pflichtimpfungen:
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Namibia selbst ist kein Gelbfiebergebiet.
  • Reiseimpfungen:
    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Meningokokken-Impfung und Cholera-Impfung sind in der Regel nicht notwendig.
  • Standardimpfungen:
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Namibia ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:
  • Ganzjährig hohes Risiko: Provinzen Sambesi/Caprivi-Streifen im Nordosten und östlicher Teil der Provinz Kavango-Ost
  • Saisonal hohes Risiko von September bis April: Teilgebiete im Nordosten des Landes (Provinzen Ohangwena, Kavango West) sowie westlicher Teil der Provinz Kavango East und nordöstliche Teile der Provinzen Oshikoto, Otjozondjupa und Omaheke, einschließlich der Städte Tsumeb und Grootfontein
  • Saisonal mittleres Risiko von Mai bis August: Teilgebiete im Nordosten des Landes (Provinzen Ohangwena, Kavango West) sowie westlicher Teil der Provinz Kavango East und nordöstliche Teile der Provinzen Oshikoto, Otjozondjupa und Omaheke, einschließlich der Städte Tsumeb und Grootfontein
  • Ganzjährig mittleres Risiko: restliche nördliche Regionen einschl. Provinzen Kunene, Omusati, Oshana, Oshikoto (westlicher Teil), Etosha Nationalpark
  • Ganzjährig geringes Risiko: Rest des Landes (Ausnahmen s.o./u.)
  • Malariafrei: südliche Landeshälfte inklusive Windhuk, Küste, Namib-Wüste, gesamte Küstenregion
    • Schützen Sie sich insbesondere in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
    • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
    • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Durch Zecken kann das afrikanische Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, sowie selten Krim-Kongo-Fieber übertragen werden.
  • Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien vor Zecken. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Namibia wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Namibia besteht ein Risiko für Mpox und Tuberkulose; das Risiko für Meningokokken-Erkrankungen ist sehr gering. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.
  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser. Meiden Sie engen Hautkontakt.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der STIKO für eine Impfung erfüllen.
  • Eine Meningokokken-Impfung ist i.d.R. nicht empfohlen. In besonderen Situationen (Ausbruch oder einfacher Reisestil mit engen sozialen Kontakten) kann sie dennoch sinnvoll sein.
HIV-Infektionen, Mpox und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann und vorrangig im Nordosten/ Caprivi auftritt. Krim-Kongo-Fieber kann neben der Übertragung durch Zecken auch durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Blut oder Fleisch) übertragen werden. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.
  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich in ärztliche Betreuung.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
  • Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann und vor allem im Norden des Landes (Provinzen West-Kavango, Ost-Kavango und Sambesi) vorkommt. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.
  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Ggf. weitere Hinweise zu Brandsaison oder anderweitiger Saisonalität.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Auswärtiges Amt

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Namibia 12.05.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Namibia
Stand 12.05.2026

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Einreise und Zoll
Tiere

Die Einreise mit Tieren ist nur mit entsprechender Einreisegenehmigung möglich. Die Veterinary Association of Namibia hat dazu weitere Informationen zusammengestellt.
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