Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 01.06.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 03.12.2018

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten:
Stand 03.12.2018
(Unverändert gültig seit: 03.12.2018)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Am 30. November 2018 kam es nördlich von Anchorage in Alaska zu einem schweren Erdbeben der Stärke 7,0 mit einer Reihe von Nachbeben. An Straßen, Brücken und Gebäuden wurden erhebliche Schäden verursacht. In der Folge kam es zu Stromausfällen und auch Beeinträchtigungen im Flugverkehr in Anchorage. Es wurde der Notstand ausgerufen und es kann zu weiteren Nachbeben kommen.
Reisende werden gebeten, vorsichtig zu sein, engen Kontakt zum Reiseveranstalter bzw. zur Fluglinie zu halten und die Anweisungen der lokalen Behörden zu beachten, wie z.B. der Alaska-Division of Homeland Security and Emergency Management .

In Kalifornien kam es im November 2018 zu weitflächigen Waldbränden, insbesondere Butte County im Norden und Malibu und Umgebung im Los Angeles County sowie Ventura County im Süden Kaliforniens waren besonders betroffen. Der Ort Paradise und nördliche Teile von Malibu wurden erheblich zerstört, es sind zahlreiche Todesopfer und Vermisste zu beklagen. Bei mittlerweile eingetretenen starken Regenfällen besteht die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen.
Reisende sollten betroffene Gebiete weiterhin meiden, sich vor Antritt einer Reise über die aktuelle Lage und Sperrungen informieren und Anweisungen der Behörden vor Ort unbedingt befolgen.
Aktuelle Informationen zu den Waldbränden sind bei CalFire erhältlich.

Bezüglich weiterhin geltender Einschränkungen bei der visumfreien Einreise in die USA (Visa Waiver Programm) im Zusammenhang mit früheren Reisen nach Irak, Iran, Syrien, Sudan, Somalia, Libyen und Jemen wird auf die Ausführungen im Abschnitt „Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige“ hingewiesen.
Verbindliche Auskünfte über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in den USA können in Deutschland nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 15.01.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 15.01.2020
(Unverändert gültig seit: 15.01.2020)

Letzte Änderungen:
Natur und Klima (Erdbeben)


Natur und Klima
Erdbeben, Vulkane und Tsunamis


Teile der USA liegen in seismisch sehr aktiven Zonen, in denen eine erhöhte Erbeben- und teilweise auch Tsunamigefahr besteht, wie in Alaska, Kalifornien, Nevada, Oklahoma, Oregon, Washington, Amerikanisch Samoa, Guam, Hawaii, Puerto Rico, die amerikanischen Jungferninseln und die Nördlichen Mariannen.
Zuletzt kam es in Kalifornien Anfang Juli 2019 zu Erdbeben der Stärke 6,4 und 7,1 nahe Ridgecrest rund 200 Kilometer nördlich von Los Angeles.

Im Südwesten von Puerto Rico kam es Ende Dezember 2019 und Anfang Januar 2020 zu mehreren Erdbeben bis zur Stärke 6,4. Es gab einige Todesopfer und Verletzte. Es kam zu teils erheblichen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Es muss mit weiteren Nachbeben in der Region gerechnet werden.
  • Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.
  • Seien Sie dort besonders vorsichtig.
  • Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.
Besonders zahlreich in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Mariannen, aber auch z.B. dem St. Helens im Staat Washington und dem Mount Hood in Oregon gibt es in den USA in der Neuzeit noch aktiv gewesene Vulkane.
Im Zeitraum von Mai und September 2018 ist es auf Hawaii im Südosten von Big Island zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea gekommen.
Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.
  • Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundige Führer.
  • Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums und das USGS Earthquake Hazards Program.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.
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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 01.02.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 01.02.2020
(Unverändert gültig seit: 01.02.2020)

Letzte Änderungen:
Aktuelles


Aktuelles
Ab dem 2. Februar 2020 soll ausländischen Reisenden, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in China aufgehalten haben oder von China aus reisen möchten, aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs die Einreise in die USA verweigert werden. Voraufenthalte in Hongkong und Macau sind hiervon nicht betroffen.
  • Beachten Sie stets neueste Veröffentlichungen der Customs and Border Protection (CBP) und der Transport Security Administration (TSA) vor Einreise, wenn Sie sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in den USA in China aufgehalten haben oder von China aus einreisen möchten.
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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 07.01.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 07.01.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Protestaktionen in Washington D.C.)


Aktuelles
Protestaktionen rund um das Kapitol in Washington D.C.

In Washington D.C. erfolgte am 6. Januar 2021 nach Protesten ein Angriff auf das Kapitol, der zu gewalttätigen Ausschreitungen mit Verletzten und auch einzelnen Todesopfern sowie Festnahmen führte. Es wurde eine Ausgangssperre mit Wirkung vom 6. Januar 2021, 18 Uhr, bis 7. Januar 2021, 6 Uhr, Ortszeit Washington D.C. wie auch für die benachbarten Städte Alexandria und Arlington in Virginia verhängt. Die Lage vor Ort hat sich danach zunächst beruhigt, vorsorglich wurde bis zum 21. Januar 2021 (Tag nach der Amtseinführung) für Washington DC der Ausnahmezustand verhängt.

Eine Fortsetzung der Protestaktionen inklusive Schusswaffengebrauch kann nicht ausgeschlossen werden. Die allgemeine Lage kann sich insbesondere in der Übergangsphase bis zu Einführung der neuen US-Regierung am 20. Januar 2021 jederzeit ändern und Unruhen können wieder aufflammen.
  • Halten Sie sich an die Ausgangssperre und meiden Sie den Innenstadtbereich insbesondere um den Bereich Capitol Hill in Washington D.C. weiträumig.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen, in deren Umfeld es möglicherweise zu Gewalt kommen könnte, weiträumig.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Lageentwicklung in den lokalen Medien.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen von Sicherheitskräften
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Hinweise zum Corona-Virus in den USA siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 12.01.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 07.01.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Regierungswechsel und verhängter Ausnahmezustand in Washington D.C.)


Aktuelles
Regierungswechsel und verhängter Ausnahmezustand in Washington D.C.

In Washington D.C. hat sich die Lage nach dem Angriff auf das Kapitol am 6. Januar 2021 beruhigt. Noch bis zum 21. Januar 2021, dem Tag nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten, ist ein Ausnahmezustand verhängt. Solange können Ausgangssperren anlassbezogen kurzfristig ausgesprochen werden.

Die allgemeine Sicherheitslage in den USA kann sich insbesondere in der Übergangsphase bis zur Einführung der neuen US-Regierung am 20. Januar 2021 jederzeit rasch ändern. Mit gewalttätigen Protestaktionen und Unruhen in Washington D.C. und landesweit, insbesondere in den Metropolen und Hauptstädten der 50 Bundesstaaten, muss gerechnet werden.
  • Halten Sie sich an die Anordnungen der örtlichen Behörden, befolgen Sie möglicherweise kurzfristig verhängte Ausgangssperren und meiden Sie die Regierungsbezirke in Washington D.C. und den 50 Hauptstädten der Bundesstaaten.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen, in deren Umfeld es möglicherweise zu Gewalt kommen könnte, weiträumig.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Lageentwicklung in den lokalen Medien.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen von Sicherheitskräften.
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Hinweise zum Corona-Virus in den USA siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 22.01.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 22.01.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Regierungswechsel)


Aktuelles
Regierungswechsel

In Washington D.C. hat sich die Lage nach dem Angriff auf das Kapitol am 6. Januar 2021 beruhigt.

Die allgemeine Sicherheitslage in den USA kann sich jederzeit rasch ändern. Mit gewalttätigen Protestaktionen und Unruhen in Washington D.C. und landesweit, insbesondere in den Metropolen und Hauptstädten der 50 Bundesstaaten, muss gerechnet werden.
  • Halten Sie sich an die Anordnungen der örtlichen Behörden, befolgen Sie möglicherweise kurzfristig verhängte Ausgangssperren und meiden Sie die Regierungsbezirke in Washington D.C. und den 50 Hauptstädten der Bundesstaaten.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen, in deren Umfeld es möglicherweise zu Gewalt kommen könnte, weiträumig.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Lageentwicklung in den lokalen Medien.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen von Sicherheitskräften.
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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 23.05.2022

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 23.05.2022

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Reisen nach Kuba)
- Einreise und Zoll (Visum)
- Gesundheit (Impfschutz)


Reiseinfos
Reisen nach Kuba

Touristische Reisen unmittelbar zwischen den USA und Kuba sind nach U.S.-Recht verboten. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den USA nach Kuba sind nur erlaubt, wenn die Reise in eine der von den U.S.-Behörden festgelegten Kategorien fällt. Dazu gehören private Besuchsreisen, Reisen, die der Ausübung von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und religiösen Aktivitäten dienen, aber auch solche, die die Unterstützung des kubanischen Volkes bezwecken. Zur Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor. Änderungen können sich kurzfristig ergeben.

Achtung: Es gibt Hinweise darauf, dass Personen, die über einen Wohnsitz oder langfristigen Aufenthaltstitel in Kuba verfügen/verfügten oder Doppelstaater sind (kubanisch/deutsch) und in die USA einreisen möchten, bis auf Weiteres nicht ESTA-berechtigt sind. Betroffene müssen für die Einreise in die USA ein Visum beantragen (dies gilt auch für Transitflüge) und sollten rechtzeitig vor Einreise zu diesem Thema mit der zuständigen US-Vertretung Kontakt aufnehmen.

Seit dem 5. Juni 2019 dürfen unter anderem U.S.-Kreuzfahrtschiffe, U.S.-Privatyachten sowie U.S.- Privat- und Geschäftsflugzeuge nicht mehr in Kuba anlegen bzw. landen. Kommerzielle Fluggesellschaften dürfen weiterhin Direktflüge zwischen den USA und Kuba durchführen.

Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, Aktivitäten, Kontakte etc. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, fünf Jahre aufzubewahren und auf Verlangen den U.S.-amerikanischen Behörden vorzulegen.

Zahlreiche kubanische Staatsfirmen, darunter auch des Touristiksektors, wurden von den USA mit einem Embargo belegt, sodass Geschäfte mit diesen illegal sind.
  • Führen Sie über Ihre Kubareise von den USA aus genau Buch. Vermerken Sie vor allem die Reiseroute mit Zeiten, Aktivitäten, Kontakten etc.
  • Sammeln Sie entsprechende Belege.
  • Legen sie Ihre Notizen auf Verlangen den U.S.-Behörden vor.
  • Machen Sie keine Geschäfte mit Firmen, die auf der entsprechenden Liste der U.S.-amerikanischen Behörden stehen.
  • Informieren Sie sich über weitere Details bei den zuständigen US-amerikanischen Behörden Customs and Border Protection (CBP), das Department of the Treasury – Office of Foreign Assets Control (OFAC) (nur in den USA aufrufbar) und der US-Botschaft in Havanna oder auch direkt bei den US-amerikanischen Fluglinien wie z. B. American Airlines.
Einreise und Zoll
Visum

Als Teilnehmer am U.S.-Visa Waiver Programm können deutsche Staatsangehörige zu Zwecken des Tourismus, für Geschäftsreisen oder im Transit visafrei in die USA einreisen, sofern sie über einen elektronischen Reisepass (e-Pass mit Chip), eine gültige elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket verfügen. Es gibt folgende Ausnahmen von der Teilnahme am U.S.-Visa Waiver-Programm sowie Ausnahmen bei Reisenden mit Bezug zu Kuba, s. Reisen nach Kuba.

Gesundheit
Impfschutz

Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise nach Amerikanisch-Samoa über Samoa oder Tonga muss seit November 2019 eine Masernimpfung nachgewiesen oder der Nachweis einer durchmachten Masernerkrankung erbracht werden.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
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Hinweise zum Corona-Virus in den USA siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 22.06.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 22.06.2022

Letzte Änderungen:
- Einreise und Zoll (Elektronische Reisegenehmigung (ESTA)


Einreise und Zoll
Elektronische Reisegenehmigung (ESTA)

Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (21 USD).
Die einmal erteilte Reisegenehmigung gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen U.S.-Behörden empfehlen, den Antrag mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen. Umfassende Informationen zum ESTA-Verfahren werden über die ESTA-Startseite bzw. über die ESTA-Informationen der US-Konsulate in Deutschland, Informationen zum US State Department Visa Waiver Program sowie ESTA-FAQ.
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Hinweise zum Corona-Virus in den USA siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 14.07.2022

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 14.07.2022

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Amerikanische Großstädte sind landesweit mit einem Anstieg der Gewaltkriminalität konfrontiert. Es besteht auch weiterhin eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen, in deren Umfeld es möglicherweise zu Gewalt kommen könnte, weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Hinweise zum Corona-Virus in den USA siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 13.10.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 13.10.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Einreise auf dem Landweg über Kanada oder Mexiko)
- Einreise und Zoll (Visum; Einreise aus Uganda; Einreise über Kanada oder Mexiko; Visum vor der Einreise: Voraufenthalt Kuba)
- Gesundheit (Aktuelles: Poliomyelitis; Impfschutz)


Aktuelles
Einreise auf dem Landweg über Kanada oder Mexiko

Die Einreise auf dem Landweg über Kanada und Mexiko ist seit dem 1. Oktober 2022 nur noch mit gültigem ESTA möglich. Näheres erfahren Sie hier.

Einreise und Zoll
Visum

Als Teilnehmer am U.S.-Visa Waiver Programm können deutsche Staatsangehörige zu Zwecken des Tourismus, für Geschäftsreisen oder im Transit visafrei in die USA einreisen, sofern sie über einen elektronischen Reisepass (e-Pass mit Chip), eine gültige elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket verfügen. Es gibt folgende Ausnahmen von der Teilnahme am U.S.-Visa Waiver-Programm sowie Ausnahmen bei Reisenden mit Bezug zu Kuba, s. Reisen nach Kuba.

Einreise aus Uganda
Reisende, die sich bis zu 21 Tage vor Ankunft in den USA in Uganda aufgehalten haben, dürfen wegen des dortigen Ebola-Ausbruchs derzeit nur noch über folgende Flughäfen einreisen: New York (JFK), Newark (EWR), Atlanta (ATL), Chicago (ORD) oder Washington D.C. (IAD).
  • Beachten Sie, dass Sie sich an diesen Flughäfen einer besonderen Gesundheitskontrolle unterziehen müssen.
  • Kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft für weitere Hinweise oder möglichen Änderungen Ihrer Reisepläne.
  • Konsultieren Sie für weitergehende Informationen zum Thema die Website des Centers for Disease Control and Prevention.
Einreise über Kanada oder Mexiko
Die Einreise auf dem Landweg über Kanada und Mexiko ist seit dem 1. Oktober 2022 nur noch mit gültigem ESTA möglich. Näheres erfahren Sie hier.

Visum vor der Einreise
Bei Ablehnung des ESTA-Antrags sowie bei anderen als den o.a. Besuchszwecken (etwa Arbeits- oder Au-Pair-Aufenthalte, Austauschprogramme, Sprach-/Forschungsaufenthalte, Eheschließung mit anschließender Niederlassung/Einwanderung in die USA etc.) ist grundsätzlich die Einholung eines Visums erforderlich.

Grundsätzlich ausgeschlossen vom U.S.-Visa Waiver Programm sind deutsche Staatsangehörige, die entweder zugleich über die Staatsangehörigkeit der Staaten Iran, Irak, Nordkorea, Syrien oder Sudan verfügen oder sich seit dem 1. März 2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder oder in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben.
Diese Personen müssen unabhängig vom Zweck der Reise ein Visum für die USA beantragen.
Ausnahmen gelten nur für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs.

Es gibt Hinweise darauf, dass z.B. Voraufenthalte auf Kuba oder eine doppelte Staatsangehörigkeit (kubanisch/deutsch) Auswirkungen auf die Teilnahme am U.S.-Visa Waiver Programm haben können, siehe Reiseinfos – Reisen nach Kuba.

Ein Visum muss bei der zuständigen U.S.-Auslandsvertretung beantragt werden. Ausführliche Hinweise zu den U.S.-Einreisebestimmungen und zum Visumsverfahren bieten die US-Botschaft und -Konsulate in Deutschland.

Gesundheit
Aktuelles: Poliomyelitis

Der Bundesstaat New York hat am 9. September 2022 den Katastrophenfall wegen Poliomyelitis ausgerufen, nachdem über Monate eine Ausbreitung des Poliomyelitis-Virusstammes cVDPV2 in Abwasserproben detektiert wurde. Eine Übertragung des Virus auf eine nicht geimpfte Person in Rockland County konnte im Juli nachgewiesen werden. Von einer Zirkulation des Virus in der Bevölkerung ist auszugehen.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) sicher, siehe Merkblatt Poliomyelitis.
Bitte beachten Sie, dass Einwohner und Langzeitreisende über vier Wochen (Bundesstaat New York) eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Merkblatt Poliomyelitis (basierend auf den WHO-Empfehlungen zu cVDPV2, IHR Emergency Committee Evaluierung ausstehend.).

Impfschutz
Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise nach Amerikanisch-Samoa über Samoa oder Tonga muss seit November 2019 eine Masernimpfung nachgewiesen oder der Nachweis einer durchmachten Masernerkrankung erbracht werden.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohner und Langzeitreisende über vier Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in den USA siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 05.05.2023

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Stand 05.05.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (COVID-19: Einreise)
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Reisen nach Kuba)
- Einreise und Zoll
- Gesundheit (Impfschutz, Dengue-Fieber)


Aktuelles: COVID-19
Einreise

Bestimmungen zur Einreise ändern sich mit der Pandemielage häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen auf der Webseite der zuständigen Vertretung der USA in Deutschland .

Mit Wirkung vom 12. Mai 2023 wird die Impfpflicht für internationale Flugreisende bei Einreise in die USA aufgehoben.

Bis einschließlich 11. Mai 2023 gilt: Vollständig geimpfte Flugreisende können in die USA einreisen. Ausnahmen von der Impfpflicht gibt es in wenigen Fällen. Eine Testpflicht vor Abreise besteht derzeit nicht mehr. Weitere Infos bietet die nationale Gesundheitsbehörde CDC.

Ausführliche Hinweise zu Einreise und Aufenthalt (auch zu Kreuzimpfungen) veröffentlicht das Center of Disease Control – CDC.

Ausreise und Transit
Auch Personen, die sich lediglich zum Transit in den USA aufhalten, müssen einen Impfnachweis vorlegen.

Beschränkungen im Land
Derzeit gibt es keine pandemiebedingten Beschränkungen.

Empfehlungen
  • Erkundigen Sie sich vor Abreise zu den Einreisebestimmungen bei der zuständigen Vertretung der USA in Deutschland und beachten Sie die jeweiligen Bestimmungen und Hinweise der USA auf bundesstaatlicher und lokaler Ebene.
Natur und Klima
Die Klimazonen reichen von polar in Alaska über kühl bzw. warm gemäßigt bis zu ozeanisch im pazifischen Küstenraum und subtropisch im Süden Floridas.

Wirbelstürme und Tornados
In bestimmten Regionen der USA kommt es öfters zu starken Wirbelstürmen. Inzwischen stellen abgesehen von kurzfristig auftretenden orkanartigen Winden die Regenmengen und damit einhergehende Überflutungen große Gefahren dar.

In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie auf Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.
Auch Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln werden immer wieder von Hurrikanen heimgesucht.
Die U.S.-amerikanischen Außengebiete Guam und die Nördlichen Marianen im Pazifik sind öfters von Taifunen betroffen.

Insbesondere im Mittleren Westen der USA besteht von März bis Juli eine erhöhte Tornadogefahr.
  • Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundige Führer.
  • Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums und das USGS Earthquake Hazards Program.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.
Busch- und Waldbrände
Insbesondere in den Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington kommt es vor allem von Juni bis Dezember immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Diese können oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden.
Auch in anderen Bundesstaaten besteht erhöhte Busch- und Waldbrandgefahr, vor allem im Süden und Südwesten der USA.
  • Achten Sie in Bezug auf Busch- und Waldbrände auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Lagen beim Department of Forestry and Fire Protection und zur Luftqualität in betroffenen Gebieten über AirNow.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App , die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.
Kälte und Schneestürme
In den Wintermonaten kann es insbesondere im Mittleren Westen und Norden der USA zu extremer Kälte kommen. An der Ostküste treten häufig Schneestürme auf, die das öffentliche Leben stark beeinträchtigen.
  • Stellen Sie sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen, inklusive Einschränkungen im Flugverkehr, ein und informieren Sie sich z.B. bei der Federal Aviation Administration .
  • Achten Sie auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden, z.B. der FEMA (Federal Emergency Management Agency) oder nutzen Sie die die FEMA-App , die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.
Erdbeben, Vulkane und Tsunamis
Teile der USA liegen in seismisch sehr aktiven Zonen, in denen eine erhöhte Erbeben- und teilweise auch Tsunamigefahr besteht, wie in Alaska, Kalifornien, Nevada, Oklahoma, Oregon, Washington, Amerikanisch Samoa, Guam, Hawaii, Puerto Rico, die amerikanischen Jungferninseln und die Nördlichen Mariannen.
Zuletzt kam es in Kalifornien Anfang Juli 2019 zu Erdbeben der Stärke 6,4 und 7,1 nahe Ridgecrest rund 200 Kilometer nördlich von Los Angeles.

Im Südwesten von Puerto Rico kam es Ende Dezember 2019 und Anfang Januar 2020 zu mehreren Erdbeben bis zur Stärke 6,4. Es gab einige Todesopfer und Verletzte. Es kam zu teils erheblichen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Es kann zu weiteren Beben in der Region kommen.
  • Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.
  • Seien Sie dort besonders vorsichtig.
  • Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.
Besonders zahlreich in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Mariannen, aber auch z.B. dem St. Helens im Staat Washington und dem Mount Hood in Oregon gibt es in den USA noch kürzlich aktiv gewesene Vulkane.
Im Zeitraum von Mai und September 2018 ist es auf Hawaii im Südosten von Big Island zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea gekommen.
Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.
  • Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundigen Führer.
  • Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums und das USGS Earthquake Hazards Program.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.
Algenplagen
Im Südwesten Floridas (Landkreise Charlotte, Collier, Lee, Manatee, Pinellas und Sarasota) werden derzeit hohe Konzentrationen von Rotalgen gemessen. Die Wasserblüte kann zu Atemwegskomplikationen führen und verursacht darüber hinaus vielerorts massives Fischsterben. Das Baden ist zwar möglich, kann aber je nach Aufkommen durch Hautreizungen, Gerüche und Hustenreiz beeinträchtigt sein.

Auch am Golf von Mexiko kann es von August bis November zu einer Rotalgenplage (Red Tide) kommen.
  • Informieren Sie sich ggf. bei der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission über die aktuelle Lage und aktuell betroffene Strände.
  • Beachten Sie ggf. die grundsätzlichen Informationen des National Ocean Service.
  • Folgen Sie stets den Hinweisen lokaler Behörden.
Reiseinfos
Reisen nach Kuba

Touristische Reisen unmittelbar zwischen den USA und Kuba sind nach U.S.-Recht verboten. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den USA nach Kuba sind nur erlaubt, wenn die Reise in eine der von den U.S.-Behörden festgelegten Kategorien fällt. Dazu gehören private Besuchsreisen, Reisen, die der Ausübung von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und religiösen Aktivitäten dienen, aber auch solche, die die Unterstützung des kubanischen Volkes bezwecken. Zur Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor. Änderungen können sich kurzfristig ergeben.

Achtung: Es sind Fälle bekannt geworden, in denen Reisende, die sich seit dem 12. Januar 2021 in Kuba aufgehalten haben, nicht mehr mit ESTA in die USA (auch bei Transitreisen) einreisen konnten, sondern ein Visum beantragen mussten. Hierzu gehörten Reisende mit Kurzaufenthalten in Kuba, deutsch-kubanische Doppelstaater und Personen, die einen Wohnsitz oder langfristigen Aufenthaltstitel in Kuba haben/hatten.
  • Bitte wenden Sie sich zu diesem Thema vor Ihrer Reise an die für Sie zuständige US-Vertretung.
Seit 2019 dürfen unter anderem U.S.-Kreuzfahrtschiffe, U.S.-Privatyachten sowie U.S.- Privat- und Geschäftsflugzeuge nicht mehr in Kuba anlegen bzw. landen. Kommerzielle Fluggesellschaften dürfen weiterhin Direktflüge zwischen den USA und Kuba durchführen.

Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, Aktivitäten, Kontakte etc. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, fünf Jahre aufzubewahren und auf Verlangen den U.S.-amerikanischen Behörden vorzulegen.

Zahlreiche kubanische Staatsfirmen, darunter auch des Touristiksektors, wurden von den USA mit einem Embargo belegt, sodass Geschäfte mit diesen illegal sind.
  • Führen Sie über Ihre Kubareise von den USA aus genau Buch. Vermerken Sie vor allem die Reiseroute mit Zeiten, Aktivitäten, Kontakten etc.
  • Sammeln Sie entsprechende Belege.
  • Legen sie Ihre Notizen auf Verlangen den U.S.-Behörden vor.
  • Machen Sie keine Geschäfte mit Firmen, die auf der entsprechenden Liste der U.S.-amerikanischen Behörden stehen.
  • Informieren Sie sich über weitere Details bei den zuständigen US-amerikanischen Behörden Customs and Border Protection (CBP) , das Department of the Treasury – Office of Foreign Assets Control (OFAC) (nur in den USA aufrufbar) und der US-Botschaft in Havanna oder auch direkt bei den US-amerikanischen Fluglinien wie z. B. American Airlines.
Einreise und Zoll
Ein- und auch Durchreisebestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.

Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Gesundheit
Impfschutz

Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohner und Langzeitreisende über vier Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Poliomyelitis.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren können durch tagaktive Aedes-Mücken in den südlichen Bundesstaaten sowie Guam, Puerto-Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa übertragen werden. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC . Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Auswärtiges Amt

Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 03.07.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 03.07.2023

Letzte Änderungen:
- Überarbeitung COVID-19
- Reiseinfos (Infrastruktur und Verkehr; Reisen nach Kuba)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19; Visum vor der Einreise: Kuba; Minderjährige)
- Gesundheit (Aktuelles: Malaria in Florida)


Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr
Öffentliche Verkehrsmittel

Es gibt zahlreiche Inlandsflugverbindungen, Eisenbahnstrecken und Busverbindungen. In den Metropolen existieren zudem U-Bahnen und andere Nahverkehrsmittel.
  • Je nach Örtlichkeit ist es ratsam, Nahverkehrsmittel in der Nacht zu meiden.
Teilnahme am Straßenverkehr
Die Gesetzgebungskompetenz für den Straßenverkehr liegt bei den Bundesstaaten, so dass es in den einzelnen Bundesstaaten teils abweichende Vorschriften gibt.

In vielen Bundesstaaten ist das Abbiegen an roten Ampeln nach rechts erlaubt, wenn zuvor der Wagen zum Stehen gebracht wurde und keine andere Person in Gefahr gebracht wird. Es kann jedoch im Einzelfall untersagt sein und ist dann entsprechend beschildert, z.B. „No turn on red“.
Wenn an Kreuzungen „All way-Stoppschilder“ stehen, müssen alle Fahrzeuge an der Haltelinie anhalten und anschließend in der Reihenfolge in die Kreuzung einfahren, in der sie angehalten haben.
Anders als in Deutschland ist das Rechts-Überholen in den USA in den meisten Bundesstaaten erlaubt.
An haltenden Schulbussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht darf nicht vorbeigefahren werden. Dies gilt auch für aus der Gegenrichtung kommende Fahrzeuge.
  • Informieren Sie sich vor der Reise über die teilweise von den deutschen Vorschriften abweichenden Verkehrsregeln.
  • Halten Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den USA ein. Diese sind niedriger als in Deutschland. Bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Trunkenheitsfahrten drohen hohe Bußgelder oder sogar Freiheitsstrafen.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden, bleiben Sie im Fahrzeug sitzen, öffnen Sie das Fenster, halten Sie die Hände am Lenkrad und leisten Sie den Anweisungen des Polizisten folge. Steigen Sie nicht unaufgefordert aus, da dies als Bedrohung wahrgenommen werden und zu Gegenmaßnahmen führen könnte.
  • Telefonieren Sie während der Fahrt nicht mit Mobiltelefonen ohne Freisprecheinrichtung. Dieses Verhalten ist in vielen Bundesstaaten verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet.
Gebührenpflichtige Verkehrswege
Wichtige Autobahnen (z.B. durch Privatunternehmen betriebene turnpikes) sowie Brücken oder Tunnel sind häufig gebührenpflichtig. Die Mautgebühr (sog. toll) kann an Mautstationen in bar oder zum Teil auch mit digitalen Bezahlmöglichkeiten beglichen werden.
  • Über ggf. anfallende Mautgebühren und Bezahlungsmöglichkeiten sollten Sie sich vorab informieren, z.B. bei Ihrer Mietwagenfirma.
Strafzettel
Strafzettel (sog. tickets) für falsches Parken, überhöhte Geschwindigkeit etc. müssen unbedingt, möglichst noch vor Ausreise, bezahlt werden. Bei Nichtbezahlung kann es bei künftigen Einreisen und Aufenthalten zu Unannehmlichkeiten kommen. Für Auskünfte ist auch nach Verlassen der USA diejenige Stelle zuständig, die das Ticket ausgestellt hat. Die deutschen Auslandsvertretungen in den USA haben keine Möglichkeit, bei Problemen mit in den USA ausgestellten Strafzetteln Abhilfe zu verschaffen.
  • Bezahlen Sie Ihre Strafzettel noch vor Ihrer Ausreise aus den USA.
Mietfahrzeuge und Kfz-Versicherungen
Autovermietungen vermieten oft nur an Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind. Bei der Anmietung ist es von Vorteil, neben dem nationalen auch einen internationalen Führerschein vorlegen zu können.
Die Unternehmen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen und z.B. Broschüren zu Verhaltensregeln im Straßenverkehr zur Verfügung zu stellen. Für Mietwagen besteht meist eine Haftpflichtversicherung bis zu einer bestimmten Schadenshöhe. Nicht versicherbar sind eventuelle Strafschadensersatzforderungen (sog. punitive damages). Dabei geht es um sehr hohe Geldbeträge. In den USA sind Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen aus einem solchen Urteil – auch bei eventuellen zukünftigen USA-Aufenthalten – stets möglich.

Reisen nach Kuba
Touristische Reisen unmittelbar zwischen den USA und Kuba sind nach U.S.-Recht verboten. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den USA nach Kuba sind nur erlaubt, wenn die Reise in eine der von den U.S.-Behörden festgelegten Kategorien fällt. Dazu gehören private Besuchsreisen, Reisen, die der Ausübung von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und religiösen Aktivitäten dienen, aber auch solche, die die Unterstützung des kubanischen Volkes bezwecken. Zur Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor. Änderungen können sich kurzfristig ergeben.

Achtung: Reisende, die sich am oder nach dem 12. Januar 2021 in Kuba aufgehalten haben, können nicht mehr mit ESTA in die USA einreisen sondern müssen ein Visum beantragen. Dies gilt auch für Transitreisende.
Hierzu gehörten Reisende mit Kurzaufenthalten in Kuba, deutsch-kubanische Doppelstaater und Personen, die einen Wohnsitz oder langfristigen Aufenthaltstitel in Kuba haben/hatten.
  • Bitte wenden Sie sich zu diesem Thema vor Ihrer Reise an die für Sie zuständige US-Vertretung.
Kommerzielle Fluggesellschaften dürfen Direktflüge zwischen den USA und Kuba durchführen.

Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, Aktivitäten, Kontakte etc. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, fünf Jahre aufzubewahren und auf Verlangen den U.S.-amerikanischen Behörden vorzulegen.

Zahlreiche kubanische Staatsfirmen, darunter auch des Touristiksektors, wurden von den USA mit einem Embargo belegt, sodass Geschäfte mit diesen illegal sind.
  • Führen Sie über Ihre Kubareise von den USA aus genau Buch. Vermerken Sie vor allem die Reiseroute mit Zeiten, Aktivitäten, Kontakten etc.
  • Sammeln Sie entsprechende Belege.
  • Legen sie Ihre Notizen auf Verlangen den U.S.-Behörden vor.
  • Machen Sie keine Geschäfte mit Firmen, die auf der entsprechenden Liste der U.S.-amerikanischen Behörden stehen.
  • Informieren Sie sich über weitere Details bei den zuständigen US-amerikanischen Behörden Customs and Border Protection (CBP) , das Department of the Treasury – Office of Foreign Assets Control (OFAC) (nur in den USA aufrufbar) und der US-Botschaft in Havanna oder auch direkt bei den US-amerikanischen Fluglinien wie z. B. American Airlines.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen der USA sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Visum vor der Einreise
Bei Ablehnung des ESTA-Antrags sowie bei anderen als den o.a. Reisezwecken (etwa Arbeits- oder Au-Pair-Aufenthalte, Austauschprogramme, Sprach-/Forschungsaufenthalte, Eheschließung mit anschließender Niederlassung/Einwanderung in die USA etc.) ist grundsätzlich die Einholung eines Visums erforderlich.

Grundsätzlich ausgeschlossen vom U.S.-Visa Waiver Programm sind deutsche Staatsangehörige, die entweder zugleich über die Staatsangehörigkeit der Staaten Iran, Irak, Nordkorea, Syrien oder Sudan verfügen oder sich seit März 2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder oder in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben.
Diese Personen müssen unabhängig vom Zweck der Reise ein Visum für die USA beantragen.
Ausnahmen gelten nur für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs.

Voraufenthalte in Kuba seit dem 12. Januar 2021 oder eine doppelte Staatsangehörigkeit (kubanisch/deutsch) haben Auswirkungen auf die Teilnahme am U.S.-Visa Waiver Programm, siehe Reiseinfos – Reisen nach Kuba.

Ein Visum muss bei der zuständigen U.S.-Auslandsvertretung beantragt werden. Ausführliche Hinweise zu den U.S.-Einreisebestimmungen und zum Visumsverfahren bieten die US-Botschaft und -Konsulate in Deutschland.

Minderjährige
Minderjährige können nur dann visafrei einreisen, wenn sie über einen eigenen e-Pass und eine gültige ESTA-Genehmigung verfügen.
  • Beachten Sie unbedingt die Hinweise der US-Behörden zu Dokumenten und Einreisevoraussetzungen für Minderjährige sowie die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Gesundheit
Aktuelles: Malaria

Im Juni 2023 wurde mehrere lokal erworbene Infektionen mit Malaria in Sarasota Country, Florida bekannt. Es handelt sich um Infektionen mit Plasmodium vivax.
  • Bitte beachten Sie die Hinweise zu Malaria. Lassen Sie sich bei entsprechenden Symptomen ärztlich betreuen.
  • Achten Sie in Sarasota Country auf adäquaten Mückenschutz.
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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 13.11.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 13.11.2023

Letzte Änderungen:
- AKtuelles (Reisen nach Maui)
- Sicherheit (Terrorismus; Kriminalität)
- Natur und Klima (Erdbeben, Vulkane und Tsunamis; Algen)
- Einreise und Zoll (Reisedokumente; Minderjährige)
- Gesundheit (Aktuelles: Malaria)


Aktuelles
Reisen nach Maui

Seit dem 8. Oktober 2023 öffnen einzelne Beherbergungsbetriebe auf Maui. Aus Rücksicht auf die Einwohner bleibt die Stadt Lahaina bis auf Weiteres geschlossen.
  • Seien Sie während Ihres Besuchs auf Hawaii, angesichts der Betroffenheit und Not der Bevölkerung, besonders achtsam und respektvoll.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.
Sicherheit
Terrorismus

In den vergangenen Jahren wurden wiederholt terroristische Anschläge in den USA verübt. Die U.S.-Regierung weist auf die Möglichkeit von weiteren Anschlägen hin und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Angesichts der Lage in Gaza und dem Nahen Osten warnen US-Behörden aktuell auch vor einer erhöhten Anschlagsgefahr in den USA.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Kriminalität
Taschendiebstähle, Überfälle und Autoeinbrüche kommen in vielen Ballungszentren der USA vor. Die Gefahr ist aber je nach Ortschaft und auch innerhalb einer Großstadt je nach Viertel stark unterschiedlich. In ärmeren Vierteln steigen Risiken für Reisende insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, wie auch teilweise in Touristenorten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ladenüberfälle haben in einigen Städten in den letzten Monaten spürbar zugenommen.
In den USA ist es leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen, sodass es häufiger zum Schusswaffengebrauch und vereinzelt auch zu Amokläufen kommt. Die Zahl der Waffen- und Munitionskäufe nahmen in letzter Zeit beträchtlich zu.
  • Erkundigen Sie sich an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort über die lokalen Gegebenheiten und welche Gegenden gemieden werden sollten.
  • Leisten Sie im Falle eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf (z.B. im Safe); speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Lassen Sie nichts in geparkten Fahrzeugen zurück, auch nicht auf anscheinend sicheren, bewachten Parkplätzen.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen. Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Achten Sie auf Ihre Wertsachen, verschließen Sie Ihre Taschen
  • Fertigen Sie von allen wichtigen Dokumenten (z.B. Reisepass, Flugtickets) Kopien an und bewahren Sie diese getrennt von den Originaldokumenten auf bzw. speichern Sie sie elektronisch.
Natur und Klima
Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

Teile der USA liegen in seismisch sehr aktiven Zonen, in denen eine erhöhte Erbeben- und teilweise auch Tsunamigefahr besteht, wie in Alaska, Kalifornien, Nevada, Oklahoma, Oregon, Washington, Amerikanisch-Samoa, Guam, Hawaii, Puerto Rico, die amerikanischen Jungferninseln und die Nördlichen Mariannen.
Zuletzt kam es 2022 an der Nordküste Kaliforniens zu einem Erdbeben der Stärke 6,4.

Im Südwesten von Puerto Rico kam es Ende 2019 und Anfang 2020 zu mehreren Erdbeben bis zur Stärke 6,4. Es gab einige Todesopfer und Verletzte. Es kam zu teils erheblichen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur.
  • Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.
  • Seien Sie dort besonders vorsichtig.
  • Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.
In den USA gibt es zahlreiche, noch aktive Vulkane, u.a. in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Marianen, aber auch in den Bundesstaaten Washington (Mount St. Helens) und Oregon (Mount Hood). 2022 kam es auf Hawaii im Südosten von Big Island zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Mauna Loa; der Vulkan Kilauea wurde 2023 wieder aktiv. Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.
  • Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundigen Führer.
  • Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums und das USGS Earthquake Hazards Program.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.
Algen
In Teilen Floridas sowie am Golf von Mexiko kann es saisonal zu erhöhten Konzentrationen von Rotalgen kommen. Die Wasserblüte kann zu Atemwegskomplikationen führen und verursacht darüber hinaus vielerorts massives Fischsterben. Das Baden ist zwar möglich, kann aber je nach Aufkommen durch Hautreizungen, Gerüchen und Hustenreiz beeinträchtigt sein.
  • Informieren Sie sich ggf. bei der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission über die aktuelle Lage und aktuell betroffene Strände.
  • Beachten Sie ggf. die grundsätzlichen Informationen des National Ocean Service.
  • Folgen Sie stets den Hinweisen lokaler Behörden.
Einreise und Zoll
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
  • Reisepass: Ja, mit ESTA oder Visum
  • Vorläufiger Reisepass: Ja, aber nur mit Visum (ESTA nicht möglich)
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja, aber nur mit Visum (ESTA nicht möglich)
Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Das Reisedokument muss mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer, einschließlich Tag der Ausreise, gültig sein.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
  • Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.
  • Führen Sie Ihren Reisepass bzw. eine Kopie Ihres Reisepasses mit Einreisestempel oder Visum ständig mit sich. In einigen Staaten (z.B. Louisiana) ist dies sogar Pflicht.
  • Bewahren Sie eine Kopie Ihrer Reisedokumente separat an einem sicheren Ort auf.
Minderjährige
Minderjährige können nur dann visafrei einreisen, wenn sie über einen eigenen e-Pass und eine gültige ESTA-Genehmigung verfügen. Mit einem Kinderreisepass muss immer ein Visum beantragt werden, ESTA ist nicht möglich.
  • Beachten Sie unbedingt die Hinweise der US-Behörden zu Dokumenten und Einreisevoraussetzungen für Minderjährige sowie die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Gesundheit
Aktuelles: Malaria

Seit Beginn des Jahres 2023 wurden lokal erworbene Malaria-Fälle aus den US-Bundesstaaten Florida (7), Texas (1), Maryland (1) und Arkansas (1) gemeldet.
  • Bitte beachten Sie die Hinweise zu Malaria. Lassen Sie sich bei entsprechenden Symptomen ärztlich betreuen.
  • Achten Sie auch aufgrund weiterer mückenübertragener Erkrankungen generell auf adäquaten Mückenschutz.
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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 25.01.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 25.01.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Hinweis gestrichen)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten: Abtreibung und Eingriffe bei Schwangerschaftskomplikationen/Fehlgeburten)
- Gesundheit (Impfschutz)


Reiseinfos
Rechtliche Besonderheiten: Abtreibung und Eingriffe bei Schwangerschaftskomplikationen/Fehlgeburten

Seit 2022 sind in zahlreichen US-Bundesstaaten strenge Gesetze zur Regelung von Abtreibungen in Kraft getreten. Ausnahmen für medizinische Notfälle sind von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich geregelt. Dies kann in Einzelfällen auch Auswirkungen auf die Behandlungsmöglichkeiten bei Fehlgeburten und Schwangerschaftskomplikationen haben.

Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als zehn Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
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Reise-/Sicherheitshinweis USA/Vereinigte Staaten 28.05.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:USA / Vereinigte Staaten
Stand 28.05.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Aviäre Influenza A (H5N1))


Gesundheit
Aktuelles: Aviäre Influenza A (H5N1)

Seit Ende März 2024 berichten Gesundheitsbehörden der USA über einen Ausbruch von Vogelgrippe A (H5N1) bei Milchvieh in verschiedenen Bundesstaaten. In Untersuchungen wurden die Viren in Rohmilch von infizierten Kühen gefunden, durch das Pasteurisieren der Milch wurden sie jedoch abgetötet. Bisher kam es nur in Einzelfällen zu Infektionen bei Beschäftigten von Milchviehbetrieben ohne schwere Verläufe. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist unwahrscheinlich. Für Reisende wird das Risiko als gering eingestuft.
  • Konsumieren Sie keine Rohmilch oder Rohmilchprodukte.
  • Meiden Sie auf Reisen grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen, in diesem Fall insbesondere zu Vögeln und Rindern.
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