Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 09.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 07.01.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Madagaskar:
Stand: 07.01.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Seit Ende April 2018 kommt es in der Hauptstadt Antananarivo und anderen Großstädten immer wieder zu Kundgebungen und Protesten. Die politische Lage ist insgesamt instabil.

Im Hinblick auf die offizielle Bekanntmachung des Ergebnisses der Präsidentschaftswahlen am 8. Januar 2019 können sich Proteste und Unruhen mehren, insbesondere im Zentrum von Antananarivo.

Reisenden wird empfohlen, die aktuelle Entwicklung in den Medien aufmerksam zu verfolgen, Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
Auswärtiges Amt
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 29.01.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 29.01.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Visum)
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweis
Die politische Lage in der Hauptstadt Antananarivo ist seit der Amtseinführung des neuen Präsidenten und Bekanntgabe der Regierungszusammensetzung am 25. Januar 2019 insgesamt instabil.

Reisenden wird empfohlen, die aktuelle Entwicklung in den Medien aufmerksam zu verfolgen, Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Madagaskar ein Visum, das bei Ankunft am internationalen Flughafen von Antananarivo-Ivato, aber auch an allen anderen Flughäfen mit internationalen Verbindungen (Nosy Be, Antsiranana, Toamasina, Tuléar, etc.) für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen ausgestellt wird. Die Gebühr für das Visum ist gestaffelt und beträgt für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen 80.000,- Ar bzw. bis zu 60 Tagen 100.000,- Ar.

Für Aufenthalte von mehr als 60 Tagen ist bereits im Vorfeld der Einreise ein gebührenpflichtiges Visum „Transformable“ zu beantragen. Weitere Informationen sind bei der Botschaft der Republik Madagaskar erhältlich.

Vergehen gegen die madagassischen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden unnachgiebig geahndet. Es drohen hohe Geld- bis hin zu Haftstrafen.

Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine verpflichtenden Impfungen erforderlich. Bei der Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet, siehe www.who.int, ist für alle Personen älter als 9 Monate der Nachweis einer einmaligen Gelbfieberimpfung gefordert. Auch bei Transitreisen über die Flughäfen Addis Abeba oder Nairobi kann unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts der Gelbfieberimpfnachweis gefordert werden.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und ggfs. gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio (Kinderlähmung), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Dengue-Fieber
Dengue kann landesweit durch tagaktive Mücken übertragen werden. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, s. u.. Näheres finden Sie auch im Merkblatt Dengue-Fieber.

Chikungunya und andere von Mücken übertragene seltene Erkrankungen
Mit gelegentlichen, zumeist regional begrenzten Ausbrüchen von Chikungunya-Fieber, Rift-Valley-Fieber und West Nile-Fieber muß gerechnet werden. Allen genannten Erkrankungen ist die Übertragung durch Mücken gemein. Eine spezifische Therapie der unterschiedlich schwer verlaufenen Erkrankungen gibt es nicht. Es gilt konsequenten Mückenschutz einzuhalten (s.u.).

Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Das Malariarisiko ist im Hochland (Antananarivo) sehr gering (Höhenlage), nimmt in tiefer gelegenen Landesteilen aber deutlich zu. Es gibt ein hohes Infektionsrisiko an der Küste.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) empfohlen.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist empfohlen. Näheres finden Sie im Merkblatt Malaria.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
  • ganztägig (Chikungunya, Dengue) und nachts (Malaria) körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

HIV/AIDS
Allgemeingültige Daten zur Epidemiologie von HIV/AIDS in Madagaskar sind nicht sicher verfügbar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Weitere Infektionskrankheiten
Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen – nach Möglichkeit - Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe Cholera-Merkblatt.
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben.
Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner dazu wird empfohlen.

Pest
Die Pest ist eine durch den Rattenfloh übertragene bakterielle Erkrankung, die bei rechtzeitiger Diagnosestellung zumeist behandelt werden kann. Die Pest ist im zentralen Hochland von Madagaskar seit 1921 endemisch. Die mit Abstand häufigste Form, die Beulenpest, tritt regelmäßig mit bis zu jährlich 500 Fällen in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Mahajanga und Toamasina auf. Erkrankungszahlen steigen mit dem Beginn der Regenzeit (Oktober bis März), wenn sich Ratten in Menschennähe aufhalten und Rattenflöhe auf den Menschen, die unter einfachsten Bedingungen leben, übergehen. 2017 kam es zu einem ungewöhnlich frühen und großen Ausbruch (auch in der Hauptstadt), bei dem auch viele Fälle der hochansteckenden Lungenpest auftraten. Die Regierung erklärte den Ausbruch im Dezember für beendet, nachdem durch massive Interventionen auch der internationalen Gemeinschaft die Unterbrechung der Infektionsketten erreicht werden konnte. Das äußerst geringe Infektionsrisiko bei bestimmten Risikokonstellationen kann durch das Einhalten von Grundregeln der Prävention weiter minimiert werden, siehe Merkblatt zur Pest des Gesundheitsdienstes.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht für Touristen beim Baden in Süßwassergewässern, für die Bevölkerung besonders bei Reisanbau im gesamten Land, insbesondere aber im westlichen Tiefland mit den Provinzen Toliara und Mahajanga. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Baden im Salzwasser ist hinsichtlich der Schistosomiasis unproblematisch.

Gifttiere
In Madagaskar gibt es keine Giftschlangen. Dagegen kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte z.T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Frösche u.a.) vor. Wie allgemein in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach personell, technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Englischsprachiges medizinisches Fachpersonal ist außerhalb der Hauptstadt kaum zu finden. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe www.dtg.org.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 24.04.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 24.04.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Die politische Lage in der Hauptstadt Antananarivo ist seit der Amtseinführung des neuen Präsidenten und Bekanntgabe der Regierungszusammensetzung am 25. Januar 2019 insgesamt instabil. Am 27. Mai 2019 stehen Parlamentswahlen an. Bei Demonstrationen oder Kundgebungen können, auch im Vorfeld der Wahlen, Ausschreitungen nicht ausgeschlossen werden.

Reisenden werden gebeten, die aktuelle Entwicklung in den Medien aufmerksam zu verfolgen, Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 28.05.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Madagaskar:
Stand: 28.05.2019

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise (Innenpolitische Lage)


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage

Die politische Lage vor allem in der Hauptstadt Antananarivo ist seit der Amtseinführung des neuen Präsidenten Ende Januar 2019 insgesamt instabil, es kann zu Demonstrationen kommen.
Reisende sollten die lokalen Medien verfolgen, größere Menschenansammlungen meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge leisten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 15.08.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Madagaskar:
Stand: 15.08.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelle medizinische Hinweise (Pest)


Medizinische Hinweise
Pest

Die Pest ist eine durch den Rattenfloh übertragene bakterielle Erkrankung, die bei rechtzeitiger Diagnosestellung zumeist behandelt werden kann. Die Pest ist im zentralen Hochland von Madagaskar seit 1921 endemisch. Die mit Abstand häufigste Form, die Beulenpest, tritt regelmäßig mit bis zu jährlich 500 Fällen in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Mahajanga und Toamasina auf. Erkrankungszahlen steigen mit dem Beginn der Regenzeit (Oktober bis März), wenn sich Ratten in Menschennähe aufhalten und Rattenflöhe auf den Menschen, die unter einfachsten Bedingungen leben, übergehen. 2017 kam es zu einem ungewöhnlich frühen und großen Ausbruch (auch in der Hauptstadt), bei dem auch viele Fälle der hochansteckenden Lungenpest auftraten. Die Regierung erklärte den Ausbruch im Dezember für beendet, nachdem durch massive Interventionen auch der internationalen Gemeinschaft die Unterbrechung der Infektionsketten erreicht werden konnte. Das äußerst geringe Infektionsrisiko bei bestimmten Risikokonstellationen kann durch das Einhalten von Grundregeln der Prävention weiter minimiert werden, siehe Merkblatt zur Pest des Gesundheitsdienstes
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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 09.09.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 09.09.2021

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Impfschutz, Rift-Valley-Fieber)


Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Personen älter als neun Monate eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Auch bei Transitreisen über die Flughäfen Addis Abeba oder Nairobi kann unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts der Gelbfieberimpfnachweis gefordert werden.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Merkblatt Poliomyelitis . Die Durchführung von Kontrollen des Impfstatus bei Ausreise aus Madagaskar ist derzeit nicht bekannt. Falls Sie kürzer als 4 Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen. Liegt die letzte Impfung mehr als zehn Jahre zurück, sollten Sie eine Auffrischimpfung durchführen lassen.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Rift-Valley-Fieber
Das durch Mücken und durch direkten Kontakt übertragene virale Rifttalfieber wird sporadisch aus einigen Provinzen Madagaskars gemeldet. In erster Linie handelt es sich um eine Infektion bei Tieren (Wiederkäuern/Rindern/Kamelen), die in seltenen Fällen auch auf den Menschen übertragen werden kann.
  • Schützen Sie sich mit einer Mückenstichprophylaxe (tags und nachts).
  • Vermeiden Sei den Verzehr von unzureichend gegartem Fleisch oder nicht pasteurisierter Milch.
  • Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit Schlachtviehprodukten.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Madagaskar siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 20.04.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 20.04.2022

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Zuständige Auslandsvertretung)


Reiseinfos
Zuständige Auslandsvertretung

Die deutsche Botschaft in Antananarivo hat keine Konsularabteilung. In Rechts- und Konsularangelegenheiten wenden Sie sich bitte an die deutsche Botschaft in Daressalam/Tansania. In Notfällen, wie z.B. bei Passverlust, bei Unfall oder Todesfall, können sich Hilfesuchende aber an die Botschaft in Antananarivo wenden.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Madagaskar siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 12.08.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 12.08.2022

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

2018 kam es in der Hauptstadt Antananarivo und anderen Großstädten wiederholt zu Kundgebungen und Protesten. Die politische Lage ist seit der Amtseinführung des neuen Präsidenten Ende Januar 2019 insgesamt stabil. Gewalttätige Auseinandersetzungen können bei künftigen Demonstrationen und insbesondere im Vorfeld der für Ende 2023 angesetzten Präsidentschaftswahlen gleichwohl nicht ausgeschlossen werden.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Madagaskar siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 01.10.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 01.10.2022

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Aktueller Hinweis, Kriminalität)
- Natur und Klima
- Reiseinfos
- Einreise und Zoll (Visum)


Sicherheit
Vom Besuch des nördlich der Stadt Tulear gelegenen Battery Beach, den Flussufern des Tsiribihina-Flusses und dem Pic Saint-Louis wird aufgrund hoher Kriminalitätsbelastung abgeraten.

Kriminalität

Es kommt häufig zu Taschendiebstählen, bewaffnete Raubüberfälle auch am Tag haben stark zugenommen. Betroffen ist vor allem die Hauptstadt Antananarivo, insbesondere das Stadtzentrum um Analakely und die Avenue de l'Indépendance, die Umgebung der von Ausländern bevorzugten Restaurants und Hotels, sowie die Stationen der Überlandtaxis (taxis brousse).

Besonders von Kriminalität belastet sind zudem der nördlich der Stadt Tulear gelegene Battery Beach, die Flussufer des Tsiribihina-Flusses und der Pic Saint-Louis.

Individualreisende im Land sind hinsichtlich einer erhöhten Überfallgefahr besonders gefährdet. Gewaltbereitschaft und der Gebrauch von Waffen haben zugenommen.

Im Südosten des Landes, insbesondere in der Region Anosy (Hauptort Betroka) führen groß angelegte, organisierte Viehdiebstähle immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Strafverfolgungsbehörden und bewaffneten Banden.

Vor allem im Stadtgebiet von Antananarivo, zunehmend aber auch in den touristisch frequentierten Küstenstädten, finden am Abend und in der Nacht Polizeikontrollen statt, bei denen der Reisepass im Original vorzuzeigen ist.
  • Vom Besuch des nördlich der Stadt Tulear gelegenen Battery Beach, den Flussufern des Tsiribihina-Flusses und dem Pic Saint-Louis wird abgeraten.
  • Seien Sie insbesondere bei Individualreisen durch das Land und bei Fahrten in die Region Anosy (Hauptort Betroka) besonders vorsichtig.
  • Verzichten Sie insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit in allen städtischen Gebieten auf Spaziergänge, ob allein oder zu mehreren.
  • Bewegen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit nur mit Einzeltaxis.
  • Halten Sie in Fahrzeugen insbesondere in Ballungszentren zu jeder Tages- und Nachtzeit die Türen von innen verriegelt und nach Möglichkeit die Fenster geschlossen.
  • Lassen Sie keine Taschen und Wertgegenstände sichtbar im Wagen liegen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf, führen Sie Ihren Pass für Kontrollen aber mit.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auch in Hotels auf Ihre Wertsachen.
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinen Widerstand.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Natur und Klima
Es herrscht tropisches Tiefland- und Bergklima.
In Madagaskar ist von Dezember bis April Wirbelsturm-Saison. In dieser Zeit ist insbesondere an den Küsten mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen zu rechnen
In dieser Zeit kann es auch zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Plötzliche Regengüsse können insbesondere in den Schluchten des Isalo Massivs schwere, möglicherweise tödliche Überschwemmungen verursachen.

Madagaskar liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
  • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte.
  • Vermeiden Sie Wanderungen in den Schluchten des Isalo-Massivs während der Regenzeit.
  • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland .
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
Reiseinfos
Zuständige Auslandsvertretung

Die deutsche Botschaft in Antananarivo bietet nur eingeschränkt konsularische Dienstleistungen an. Sie unterstützt bei Passverlust, Unfall, Todesfall oder sonstigen Notlagen. In sonstigen Rechts- und Konsularangelegenheiten wenden Sie sich bitte an die deutsche Botschaft in Daressalam/Tansania.

Sprache
Für Individualreisende sind französische oder idealerweise madagassische Sprachkenntnisse unerlässlich, da nicht damit zu rechnen ist, dass die Bewohner Englisch oder Deutsch sprechen. Reisen in entlegene Regionen sollten zudem nicht ohne madagassischsprachigen Führer besucht werden.

Infrastruktur/Verkehr
Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

Das innermadagassische Flugnetz ist zwar relativ dicht, allerdings kommt es aufgrund von wirtschaftlichen und technischen Problemen der nationalen Fluggesellschaft Air Madagascar, regelmäßig zu Annullierungen oder massiven Verspätungen. Letzteres gilt auch für private Fluglinien.

Die Hauptverkehrsachsen zwischen der Hauptstadt und den wichtigsten Küstenstädten sind zwar weitestgehend asphaltiert, ihr Zustand verschlechtert sich allerdings wegen mangelnder Wartung insbesondere in der Regenzeit (Dezember bis April) stetig.

Viele Straßen sind nicht befestigte Erdpisten, die in der Regenzeit nur bedingt oder gar nicht befahrbar sind. Oftmals bleiben Regionen über Monate völlig von der Außenwelt abgeschnitten.

Auf den Hauptverbindungsstraßen zwischen der Hauptstadt und den anderen größeren Städten der Insel kommt es immer häufiger zu Überfällen, vorwiegend nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Fahren Sie stets vorsichtig und defensiv.
  • Vermeiden Sie unbedingt Nachtfahrten.
Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Rechtliche Besonderheiten
Für militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Regierungsgebäude) besteht striktes Fotografierverbot.

Verschiedene Orte sind „fady”, d.h. (für Ausländer) mit bestimmten, dem Brauchtum entspringenden Beschränkungen belegt oder teilweise auch völlig tabu. In Zweifelsfällen wird empfohlen, sich bei ortskundigen Personen über gegebenenfalls bestehende „Fadys“ zu informieren.

In Madagaskar wird Ehebruch mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet. Hinzu kommt ein Schadenersatzanspruch gegen die Täter.

Ein besonderes Augenmerk der madagassischen Justiz liegt auf Sexualdelikten und dem sogenannten Sextourismus. Die Täter werden in Madagaskar unnachgiebig verfolgt und die Delikte mit empfindlichen Freiheits- und Geldstrafen geahndet.

Die Haftbedingungen in Madagaskar sind äußerst schwierig (prekäre sanitäre/hygienische Verhältnisse, überfüllte Gefängnisse, mangelhafte bis nicht existente Versorgung von Häftlingen und nur rudimentäre medizinische Versorgung). Untersuchungshaft kann sich über Jahre hinziehen.

Die Ausfuhr von und der Handel mit bestimmten einheimischen Tier- und Pflanzenarten ist streng verboten (Lemuren, Schildkröten, Echsen u.a.) und wird ebenfalls mit Haftstrafe geahndet.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Ariary (MGA). In Antananarivo und den anderen großen Städten besteht die Möglichkeit zum Tausch von Bargeld (EUR/USD) und Travellerschecks bei Banken und Wechselstuben. Die Banken verfügen in der Regel über Geldautomaten, an denen mit Kreditkarten (vornehmlich Visa, vereinzelt auch Master, Maestro etc.) Geld jedoch nur zu einem relativ geringen Gegenwert abgehoben werden kann.
Weltweit operierende Bargeldtransferunternehmen (z.B. MoneyGram oder Western Union) haben in allen größeren Städten Auszahlungsstellen.
Größere Hotels, Restaurants, Geschäfte, Reisebüros, Fluggesellschaften und Supermärkte akzeptieren Kreditkarten.

Einreise und Zoll
Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum.

Vergehen gegen die madagassischen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden unnachgiebig geahndet. Es drohen hohe Geld- bis hin zu Haftstrafen.

Visum vor der Einreise
Für Aufenthalte von mehr als 30 Tagen ist bereits im Vorfeld der Einreise ein gebührenpflichtiges Visum bei der Botschaft der Republik Madagaskar zu beantragen. Sofern das Visum in Madagaskar verlängerbar sein soll, ist es ratsam bereits bei Antragstellung ein entsprechendes Visum der Kategorie „Transformable“ zu beantragen.

Visum bei Einreise („on arrival“)
Für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen genügt ein Visum, das bei Ankunft am internationalen Flughafen von Antananarivo-Ivato, aber auch an allen anderen Flughäfen mit internationalen Verbindungen (Nosy Be, Antsiranana, Toamasina, Tuléar, etc.) ausgestellt wird. Die Gebühr für das Visum „on arrival“ beträgt derzeit 35 Euro.
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Hinweise zum Corona-Virus in Madagaskar siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 20.02.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 20.02.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Zyklon „Freddy“)


Aktuelles
Zyklon „Freddy“

Zyklon „Freddy“ wird voraussichtlich ab dem Abend des 21. Februar 2023 auf die Ostküste Madagaskars treffen. Nach aktuellem Stand können Sturmfluten, Windstärken von über 150 km/h und starke Regenfälle auftreten, insbesondere an der Ostküste, aber auch im Landesinneren Madagaskars bis zur Hauptstadtregion Antananarivo. Evakuierungen können in den betroffenen Gebieten an der Küste nicht ausgeschlossen werden.
  • Treffen Sie entsprechende Vorsorgemaßnahmen und befolgen Sie die Anweisungen der madagassischen Behörden.
  • Informieren Sie sich über die Evakuierungsrouten in Ihrer Region.
  • Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen in den Medien, sowie die regelmäßig aktualisierten Meldungen des madagassischen Wetterdienstes unter https://www.meteomadagascar.mg.
  • Eine Notfalltelefonnummer des nationalen Katastrophenschutzes (Bureau National de Gestion de risques et catastrophe) ist unter +261 34 94 580 97 eingerichtet.
  • Prüfen Sie ggf., ob Sie einen ausreichenden Trinkwasser- und Lebensmittelvorrat für mindestens drei Tage haben.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 15.05.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 15.05.2023

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)
- Gesundheit (Impfschutz, Dengue-Fieber)


Reiseinfos
Rechtliche Besonderheiten

Für militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Regierungsgebäude) besteht striktes Fotografierverbot.

Die Einfuhr und das Tragen militärischer Tarnkleidung sind verboten. Verstöße werden mit hohen Geldstrafen geahndet. In schweren Fällen sind auch Haftstrafen möglich.

Verschiedene Orte sind „fady”, d.h. (für Ausländer) mit bestimmten, dem Brauchtum entspringenden Beschränkungen belegt oder teilweise auch völlig tabu. In Zweifelsfällen wird empfohlen, sich bei ortskundigen Personen über gegebenenfalls bestehende „Fadys“ zu informieren.

In Madagaskar wird Ehebruch mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet. Hinzu kommt ein Schadenersatzanspruch gegen die Täter.

Ein besonderes Augenmerk der madagassischen Justiz liegt auf Sexualdelikten und dem sogenannten Sextourismus. Die Täter werden in Madagaskar unnachgiebig verfolgt und die Delikte mit empfindlichen Freiheits- und Geldstrafen geahndet.

Die Haftbedingungen in Madagaskar sind äußerst schwierig (prekäre sanitäre/hygienische Verhältnisse, überfüllte Gefängnisse, mangelhafte bis nicht existente Versorgung von Häftlingen und nur rudimentäre medizinische Versorgung). Untersuchungshaft kann sich über Jahre hinziehen.

Die Ausfuhr von und der Handel mit bestimmten einheimischen Tier- und Pflanzenarten ist streng verboten (Lemuren, Schildkröten, Echsen u.a.) und wird ebenfalls mit Haftstrafe geahndet.

Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Personen älter als neun Monate eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Auch bei Transitreisen über die Flughäfen Addis Abeba oder Nairobi kann unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts der Gelbfieberimpfnachweis gefordert werden.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohnern und Langzeitreisenden über vier Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Poliomyelitis. Die Durchführung von Kontrollen des Impfstatus bei Ausreise aus Madagaskar ist derzeit nicht bekannt. Falls Sie kürzer als vier Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen. Liegt die letzte Impfung mehr als zehn Jahre zurück, sollten Sie eine Auffrischimpfung durchführen lassen.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 04.09.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 04.09.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

2018 kam es in der Hauptstadt Antananarivo und anderen Großstädten wiederholt zu Kundgebungen und Protesten. Die politische Lage ist seit der Amtseinführung des neuen Präsidenten 2019 insgesamt stabil. Landesweit kann es vor und nach den Präsidentschaftswahlen (voraussichtlich Anfang November 2023) zu politischen Kundgebungen und Demonstrationen kommen, im Zuge derer auch gewaltsame Zusammenstöße nicht ausgeschlossen werden können.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Ergänzen Sie diese bei Bedarf.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Madagaskars sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 12.10.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 12.10.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Im Vorfeld der für den 9. November 2023 angesetzten Präsidentschaftswahlen kam es in den letzten Tagen vermehrt zu politischen Kundgebungen und Demonstrationen in Antananarivo, aber auch anderen Regionen Madagaskars, in deren Rahmen von Sicherheitskräften teils auch Tränengas eingesetzt wurde. Weitere Demonstrationen können nicht ausgeschlossen werden.

Vorsicht ist insbesondere in der Hauptstadtregion Antananarivo, v.a. im Zentrum Analakely rund um die Avenue de l’Indépendance und im Regierungsviertel Anosy geboten.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Ergänzen Sie diese bei Bedarf.
  • Vermeiden Sie Aufenthalte im Stadtzentrum Antananarivos und v.a.
  • Betreiben Sie eine angemessene Vorratshaltung.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Überlandfahrten bis auf weiteres.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien und abonnieren Sie den Newsletter des lokalen Büros der Vereinten Nationen, der auch über die aktuelle Sicherheitslage informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 02.11.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 02.11.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Im Vorfeld der für den 16. November 2023 angesetzten Präsidentschaftswahlen kam es vermehrt zu politischen Kundgebungen und Demonstrationen in Antananarivo, aber auch anderen Regionen Madagaskars, in deren Rahmen von Sicherheitskräften teils auch Tränengas eingesetzt wurde. Weitere Demonstrationen können nicht ausgeschlossen werden.

Vorsicht ist insbesondere in der Hauptstadtregion Antananarivo, v.a. im Zentrum Analakely rund um die Avenue de l’Indépendance und im Regierungsviertel Anosy geboten.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Ergänzen Sie diese bei Bedarf.
  • Vermeiden Sie Aufenthalte im Stadtzentrum Antananarivos und v.a.
  • Betreiben Sie eine angemessene Vorratshaltung.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Überlandfahrten bis auf weiteres.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien und abonnieren Sie den Newsletter des lokalen Büros der Vereinten Nationen, der auch über die aktuelle Sicherheitslage informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 07.11.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 07.11.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Zuständige Auslandsvertretung)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Im Vorfeld der für den 16. November 2023 angesetzten Präsidentschaftswahlen kam es vermehrt zu politischen Kundgebungen und Demonstrationen in Antananarivo, aber auch anderen Regionen Madagaskars, in deren Rahmen von Sicherheitskräften teils auch Tränengas eingesetzt wurde. Die Opposition hat weitere Demonstrationen bis zu den Wahlen am 16. November 2023 und ggf. darüber hinaus angekündigt. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften können nicht ausgeschlossen werden.

Vorsicht ist insbesondere in der Hauptstadtregion Antananarivo, v.a. im Zentrum Analakely rund um die Avenue de l’Indépendance und im Regierungsviertel Anosy geboten.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Ergänzen Sie diese bei Bedarf.
  • Vermeiden Sie Aufenthalte im Stadtzentrum Antananarivos und v.a.
  • Betreiben Sie eine angemessene Vorratshaltung.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Überlandfahrten bis auf weiteres.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien und abonnieren Sie den Newsletter des lokalen Büros der Vereinten Nationen, der auch über die aktuelle Sicherheitslage informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Reiseinfos
Zuständige Auslandsvertretung

Die deutsche Botschaft in Antananarivo bietet nur eingeschränkt konsularische Dienstleistungen an, s. Amtsbezirk Madagaskar auf der Botschaftswebseite.
Auswärtiges Amt

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