Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 09.01.2024
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand in Ecuador)
Aktuelles
Ausnahmezustand in Ecuador
Aufgrund der sich verschlechternden allgemeinen Sicherheitslage in Ecuador wurde am 8. Januar 2024 der Ausnahmezustand für 60 Tage im gesamten Land ausgerufen. Im gesamten Land gilt eine Ausgangssperre von 23 bis 5 Uhr. Der Zugang zu den Flughäfen ist unter Vorlage von Ausweis/Reisepass und Flugticket/Bordkarte uneingeschränkt möglich.
Bitte befolgen Sie die Anweisungen der ecuadorianischen Behörden.
Bitte informieren Sie sich in den lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 12.01.2024
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand in Ecuador; Einreise auf dem Landweg: Führungszeugnis mit Apostille)
- Sicherheit (Sicherheit)
Aktuelles
Ausnahmezustand in Ecuador
Aufgrund der sich verschlechternden allgemeinen Sicherheitslage in Ecuador wurde am 8. Januar 2024 der Ausnahmezustand für 60 Tage im gesamten Land ausgerufen. Es gilt eine landesweite Ausgangssperre von 23 bis 5 Uhr.
Nach dem bewaffneten Sturm des staatlichen Fernsehsenders in der Hafenstadt Guayaquil am 9. Januar 2024 wurde von Präsident Noboa der bewaffnete Einsatz der Streitkräfte gegen das organisierte Verbrechen genehmigt. Sowohl internationaler als auch nationaler Flugbetrieb haben sich weitgehend normalisiert, der Zugang zu den Flughäfen ist unter Vorlage von Ausweis/Reisepass und Flugticket/Bordkarte uneingeschränkt möglich. Der öffentliche Verkehr sowie Überlandstraßen und Buslinien sind bis auf wenige Ausnahmen störungsfrei. Die Grenzen zu den Nachbarländern Peru und Kolumbien sind für Touristen offen.
Von nicht notwendigen Reisen nach Guayaquil und Umgebung sowie Esmeraldas (Stadt) wird bis auf Weiteres abgeraten.
Beachten Sie unbedingt die geltende Ausgangssperre und meiden Sie große Menschenansammlungen oder Demonstrationen.
Verzichten Sie möglichst auf Abend- und Nachtfahrten. Beschränken Sie Fahrten auf das Notwendigste und führen Sie diese mit Vorsicht durch.
Halten Sie Ihre Kommunikationsmittel bereit.
Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte.
Informieren Sie sich über lokale Medien über die weitere Lageentwicklung.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste.
Einreise auf dem Landweg
Seit dem 12. Januar 2024 ist für die Einreise nach Ecuador auf dem Landweg von Peru oder Kolumbien die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses mit Apostille und Übersetzung aus dem Wohnsitzstaat erforderlich. Ohne das korrekte Führungszeugnis kann die Einreise verweigert werden. Von der Vorlage befreit sind Minderjährige in Begleitung von Familienangehörigen bis zum 4. Verwandtschaftsgrad. Das Erfordernis gilt nicht für Einreisen auf dem Luftweg.
Bitte beachten Sie, dass ein polizeiliches Führungszeugnis ggf. auch über die deutschen Auslandsvertretungen in der Region beantragt werden kann und erkundigen Sie sich vorab nach den Bearbeitungszeiten.
Sicherheit
Von nicht notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien wird mit Ausnahme des Grenzübergangs Tulcán abgeraten.
Von nicht notwendigen Reisen nach Guayaquil und Umgebung sowie Esmeraldas (Stadt) wird bis auf Weiteres abgeraten, s. Aktuelles.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 19.01.2024
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand in Ecuador)
Aktuelles
Ausnahmezustand in Ecuador
Aufgrund der sich verschlechternden allgemeinen Sicherheitslage in Ecuador wurde am 8. Januar 2024 der Ausnahmezustand für 60 Tage im gesamten Land ausgerufen. Es gilt eine landesweite Ausgangssperre von 23 bis 5 Uhr.
Nach dem bewaffneten Sturm des staatlichen Fernsehsenders in der Hafenstadt Guayaquil am 9. Januar 2024 wurde von Präsident Noboa der bewaffnete Einsatz der Streitkräfte gegen das organisierte Verbrechen genehmigt. Sowohl internationaler als auch nationaler Flugbetrieb haben sich weitgehend normalisiert, der Zugang zu den Flughäfen ist unter Vorlage von Ausweis/Reisepass und Flugticket/Bordkarte uneingeschränkt möglich. Der öffentliche Verkehr sowie Überlandstraßen und Buslinien sind bis auf wenige Ausnahmen störungsfrei. Die Grenzen zu den Nachbarländern Peru und Kolumbien sind für Touristen offen.
Von nicht notwendigen Reisen nach Guayaquil und Umgebung sowie Esmeraldas (Stadt) wird bis auf Weiteres abgeraten.
Angesichts der Festnahme und Auslieferung der Familie des Bandenchefs Fito aus Argentinien nach Ecuador am 19. Januar 2024 könnte es in den nächsten Tagen vermehrt zu gewaltsamen Zwischenfällen kommen.
Beachten Sie unbedingt die geltende Ausgangssperre und meiden Sie große Menschenansammlungen oder Demonstrationen.
Verzichten Sie möglichst auf Abend- und Nachtfahrten. Beschränken Sie Fahrten auf das Notwendigste und führen Sie diese mit Vorsicht durch.
Halten Sie Ihre Kommunikationsmittel bereit.
Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte.
Informieren Sie sich über lokale Medien über die weitere Lageentwicklung.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 24.01.2024
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand in Ecuador)
Aktuelles
Ausnahmezustand in Ecuador
Aufgrund der sich verschlechternden allgemeinen Sicherheitslage in Ecuador wurde am 8. Januar 2024 der Ausnahmezustand für 60 Tage im gesamten Land ausgerufen. Die ursprünglich landesweit geltende Ausgangssperre wurde am 23. Januar 2024 lokal angepasst und auch in den Regionen mit erhöhtem Risiko verkürzt. Im überwiegenden Teil des Landes besteht keine Ausgangssperre mehr.
Eine Übersicht über die je nach Regionen geltende Ausgangssperre (erhöhtes Risiko: 24 Uhr bis 5 Uhr, mittleres Risiko 2 bis 5 Uhr, niedriges Risiko: keine Einschränkungen) bietet diese Webseite.
Nach dem bewaffneten Sturm des staatlichen Fernsehsenders in der Hafenstadt Guayaquil am 9. Januar 2024 wurde von Präsident Noboa der bewaffnete Einsatz der Streitkräfte gegen das organisierte Verbrechen genehmigt. Diese Einsätze sind allerdings lokal beschränkt. Derzeit gibt es keine Einschränkungen im internationalen als auch nationalen Flugbetrieb. Der Zugang zu den Flughäfen ist unter Vorlage von Ausweis/Reisepass und Flugticket/Bordkarte auch während der Ausgangssperre möglich. Der öffentliche Verkehr sowie Überlandstraßen und Buslinien sind störungsfrei. Die Grenzen zu den Nachbarländern Peru und Kolumbien sind für Touristen offen.
Von nicht notwendigen Reisen nach Guayaquil und Umgebung sowie Esmeraldas (Stadt) wird weiterhin abgeraten.
Beachten Sie unbedingt die geltende Ausgangssperre und meiden Sie große Menschenansammlungen oder Demonstrationen.
Verzichten Sie möglichst auf Abend- und Nachtfahrten. Beschränken Sie Fahrten auf das Notwendigste und führen Sie diese mit Vorsicht durch.
Halten Sie Ihre Kommunikationsmittel bereit.
Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte.
Informieren Sie sich über lokale Medien über die weitere Lageentwicklung.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 05.03.2024
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand in Ecuador)
Aktuelles
Ausnahmezustand in Ecuador
Aufgrund der sich verschlechternden allgemeinen Sicherheitslage in Ecuador wurde am 8. Januar 2024 der Ausnahmezustand für 60 Tage im gesamten Land ausgerufen und Anfang März 2024 nochmals um weitere 30 Tage verlängert. Die ursprünglich landesweit geltende Ausgangssperre wurde am 23. Januar 2024 lokal angepasst und auch in den Regionen mit erhöhtem Risiko verkürzt. Im überwiegenden Teil des Landes besteht keine Ausgangssperre mehr.
Eine Übersicht über die je nach Regionen geltende Ausgangssperre (erhöhtes Risiko: 24 Uhr bis 5 Uhr, mittleres Risiko 2 bis 5 Uhr, niedriges Risiko: keine Einschränkungen) bietet diese Webseite.
Nach dem bewaffneten Sturm des staatlichen Fernsehsenders in der Hafenstadt Guayaquil am 9. Januar 2024 wurde von Präsident Noboa der bewaffnete Einsatz der Streitkräfte gegen das organisierte Verbrechen genehmigt. Diese Einsätze sind allerdings lokal beschränkt. Es gibt keine Einschränkungen im internationalen als auch nationalen Flugbetrieb. Der Zugang zu den Flughäfen ist unter Vorlage von Ausweis/Reisepass und Flugticket/Bordkarte auch während der Ausgangssperre möglich. Der öffentliche Verkehr sowie Überlandstraßen und Buslinien sind störungsfrei. Die Grenzen zu den Nachbarländern Peru und Kolumbien sind für Touristen offen.
Beachten Sie unbedingt die geltende Ausgangssperre und meiden Sie große Menschenansammlungen oder Demonstrationen.
Verzichten Sie möglichst auf Abend- und Nachtfahrten. Beschränken Sie Fahrten auf das Notwendigste und führen Sie diese mit Vorsicht durch.
Halten Sie Ihre Kommunikationsmittel bereit.
Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte.
Informieren Sie sich über lokale Medien über die weitere Lageentwicklung.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 09.04.2024
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Hinweis entfernt)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Ende des Ausnahmezustandes)
- Reiseinfos (Einreise nach Ecuador auf dem Landweg von Peru oder Kolumbien)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Der Ausnahmezustand wurde am 8. April 2024 offiziell beendet. Die verhängten Ausgangssperren bestehen nicht mehr.
Im ganzen Land kommt es immer wieder zu Demonstrationen - meist aus politischen und/oder wirtschaftlichen Gründen. Demonstranten blockieren routinemäßig lokale Straßen und Hauptautobahnen, oft ohne vorherige Ankündigung. Demonstrationen können mehrere Tage oder Wochen andauern. Straßenblockaden können den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Gesundheitsdiensten und Flughäfen erheblich einschränken und den Reiseverkehr sowohl innerhalb als auch zwischen Städten beeinträchtigen. Verkehrsbehinderungen durch Demonstrationen, Straßenblockaden oder Streiks zwingen Reisende, sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Informationen über aktuell geltende Ausnahmezustände erteilt die ecuadorianische Regierung.
Bitte informieren Sie sich bei den ecuadorianischen Behördenexternal arrow icon und in den lokalen Medien über die aktuelle Lage. Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Verzichten Sie möglichst auf Abend- und Nachtfahrten.
Beschränken Sie Fahrten auf das Notwendigste und führen Sie diese mit Vorsicht durch.
Halten Sie Ihre Kommunikationsmittel bereit.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste.
Reiseinfos
Einreise nach Ecuador auf dem Landweg von Peru oder Kolumbien
Seit dem 12. Januar 2024 ist für die Einreise nach Ecuador auf dem Landweg von Peru oder Kolumbien die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses mit Apostille und Übersetzung aus dem Wohnsitzstaat erforderlich. Ohne das korrekte Führungszeugnis kann die Einreise verweigert werden. Von der Vorlage befreit sind Minderjährige in Begleitung von Familienangehörigen bis zum vierten Verwandtschaftsgrad bzw. Touristen auf der Durchreise (Aufenthaltsdauer max. zehn Tage, Nachweise darüber sind erforderlich). Das Erfordernis gilt nicht für Einreisen auf dem Luftweg.
Bitte beachten Sie, dass ein polizeiliches Führungszeugnis ggf. auch über die deutschen Auslandsvertretungen in der Region beantragt werden kann und erkundigen Sie sich vorab nach den Bearbeitungszeiten.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 23.04.2024
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Ausnahmezustand)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Der ecuadorianische Präsident hat am 19. April 2024 erneut den Ausnahmezustand für 60 Tage ausgerufen.
Aktuell kommt es landesweit zu mehrstündiger Stromrationierung. Weitere Informationen bietet das zuständige Ministerium.
Im ganzen Land kommt es immer wieder zu Demonstrationen - meist aus politischen und/oder wirtschaftlichen Gründen. Demonstranten blockieren routinemäßig lokale Straßen und Hauptautobahnen, oft ohne vorherige Ankündigung. Demonstrationen können mehrere Tage oder Wochen andauern. Straßenblockaden können den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Gesundheitsdiensten und Flughäfen erheblich einschränken und den Reiseverkehr sowohl innerhalb als auch zwischen Städten beeinträchtigen. Verkehrsbehinderungen durch Demonstrationen, Straßenblockaden oder Streiks zwingen Reisende, sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Informationen über aktuell geltende Ausnahmezustände erteilt die ecuadorianische Regierung.
Bitte informieren Sie sich bei den ecuadorianischen Behörden und in den lokalen Medien über die aktuelle Lage. Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Verzichten Sie möglichst auf Abend- und Nachtfahrten. Beschränken Sie Fahrten auf das Notwendigste und führen Sie diese mit Vorsicht durch.
Halten Sie Ihre Kommunikationsmittel bereit.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste.
Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.
Meiden Sie v.a. das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 24.06.2024
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Ausnahmezustand beendet)
- Reiseinfos (Einreise nach Ecuador auf dem Landweg aus Peru oder Kolumbien)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Aktuell kommt es landesweit zu mehrstündiger Stromrationierung. Weitere Informationen bietet das zuständige Ministerium.
Im ganzen Land kommt es immer wieder zu Demonstrationen - meist aus politischen und/oder wirtschaftlichen Gründen. Demonstranten blockieren routinemäßig lokale Straßen und Hauptautobahnen, oft ohne vorherige Ankündigung. Demonstrationen können mehrere Tage oder Wochen andauern. Straßenblockaden können den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Gesundheitsdiensten und Flughäfen erheblich einschränken und den Reiseverkehr sowohl innerhalb als auch zwischen Städten beeinträchtigen. Verkehrsbehinderungen durch Demonstrationen, Straßenblockaden oder Streiks zwingen Reisende, sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Informationen über aktuell geltende Ausnahmezustände erteilt die ecuadorianische Regierung.
Bitte informieren Sie sich bei den ecuadorianischen Behörden und in den lokalen Medien über die aktuelle Lage. Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Verzichten Sie möglichst auf Abend- und Nachtfahrten. Beschränken Sie Fahrten auf das Notwendigste und führen Sie diese mit Vorsicht durch.
Halten Sie Ihre Kommunikationsmittel bereit.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste.
Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.
Meiden Sie v.a. das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien.
Reiseinfos
Einreise nach Ecuador auf dem Landweg aus Peru oder Kolumbien
Seit Januar 2024 ist für die Einreise nach Ecuador auf dem Landweg von Peru oder Kolumbien die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses mit Apostille und Übersetzung aus dem Wohnsitzstaat erforderlich. Ohne das korrekte Führungszeugnis kann die Einreise verweigert werden. Von der Vorlage befreit sind Minderjährige in Begleitung von Familienangehörigen bis zum vierten Verwandtschaftsgrad bzw. Touristen auf der Durchreise (Aufenthaltsdauer max. zehn Tage, Nachweise darüber sind erforderlich). Das Erfordernis gilt nicht für Einreisen auf dem Luftweg.
Bitte beachten Sie, dass ein polizeiliches Führungszeugnis ggf. auch über die deutschen Auslandsvertretungen in der Region beantragt werden kann und erkundigen Sie sich vorab nach den Bearbeitungszeiten.
Sollte kein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorliegen, kann seitens der ecuadorianischen Behörden direkt bei der Einreise durch Abfrage der Datenbanken geprüft werden, ob Einreisehindernisse nach Ecuador bestehen. Es wird keine Gewähr übernommen, dass Abfragen jederzeit und an jedem Grenzübergang möglich sind.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 12.07.2024
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Streichung Stromrationierung)
- Einreise und Zoll (Minderjährige)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Im ganzen Land kommt es immer wieder zu Demonstrationen - meist aus politischen und/oder wirtschaftlichen Gründen. Demonstranten blockieren routinemäßig lokale Straßen und Hauptautobahnen, oft ohne vorherige Ankündigung. Demonstrationen können mehrere Tage oder Wochen andauern. Straßenblockaden können den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Gesundheitsdiensten und Flughäfen erheblich einschränken und den Reiseverkehr sowohl innerhalb als auch zwischen Städten beeinträchtigen. Verkehrsbehinderungen durch Demonstrationen, Straßenblockaden oder Streiks zwingen Reisende, sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Informationen über aktuell geltende Ausnahmezustände erteilt die ecuadorianische Regierung.
Bitte informieren Sie sich bei den ecuadorianischen Behörden und in den lokalen Medien über die aktuelle Lage. Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Verzichten Sie möglichst auf Abend- und Nachtfahrten. Beschränken Sie Fahrten auf das Notwendigste und führen Sie diese mit Vorsicht durch.
Halten Sie Ihre Kommunikationsmittel bereit.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste.
Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.
Meiden Sie v.a. das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien.
Einreise und Zoll
Minderjährige
Zur Ausreise aus Ecuador ist für Minderjährige mit Wohnsitz/gewöhnlichem Aufenthalt in Ecuador (ab 6 Monaten) unabhängig von der Staatsangehörigkeit, die nicht von den Sorgeberechtigten begleitet werden, zwingend die Vorlage einer entweder ecuadorianischen gerichtlichen, notariellen oder von einem ecuadorianischen Konsulat/Honorarkonsul beglaubigten Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils erforderlich. Nähere Informationen bietet das ecuadorianische Ministerio del Interior.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 20.09.2024
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Reiseinfos (Einreise nach Ecuador auf dem Landweg aus Peru oder Kolumbien)
- Einreise und Zoll (Galapagos-Inseln)
Aktuelles
Die ecuadorianische Regierung hat vermehrte Stromabschaltungen und Ausgangssperren, in der Regel zwischen 22 und 6 Uhr morgens, angekündigt. Ausgangssperren sollen in den Provinzen Guayas, Los Rios, Manabí, Orellana, Santa Elena, El Oro und im Kanton Ponce Enriquez gelten.
Aktuelle Informationen erteilt die Regierung kurzfristig.
Bitte informieren Sie sich daher in der lokalen Presse und über die sozialen Medien und halten Sie sich an die Vorgaben der lokalen Behörden.
Reiseinfos
Einreise nach Ecuador auf dem Landweg aus Peru oder Kolumbien
Seit Januar 2024 ist für die Einreise nach Ecuador auf dem Landweg von Peru oder Kolumbien die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses mit Apostille und Übersetzung aus dem Wohnsitzstaat erforderlich. Ohne das korrekte Führungszeugnis kann die Einreise verweigert werden. Von der Vorlage befreit sind Minderjährige in Begleitung von Familienangehörigen bis zum vierten Verwandtschaftsgrad bzw. Touristen auf der Durchreise (Aufenthaltsdauer max. zehn Tage, Nachweise darüber sind erforderlich). Das Erfordernis gilt nicht für Einreisen auf dem Luftweg.
Bitte beachten Sie, dass ein polizeiliches Führungszeugnis ggf. auch über die deutschen Auslandsvertretungen in der Region beantragt werden kann und erkundigen Sie sich vorab nach den Bearbeitungszeiten.
Sollte kein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorliegen, kann seitens der ecuadorianischen Behörden direkt bei der Einreise Abfrage der ecuadorianischen Einreisedatenbank (SIMIEC) geprüft werden, ob Einreisehindernisse nach Ecuador bestehen. Es wird keine Gewähr übernommen, dass Abfragen jederzeit und an jedem Grenzübergang möglich sind.
Einreise und Zoll
Galapagos-Inseln
Siehe auch Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr.
Für den Besuch der Galapagos-Inseln wird zusätzlich die Vorlage eines Hin- und Rückflugtickets und der Hotelreservierung für die geplante Aufenthaltsdauer verlangt. Nähere Informationen sind in spanischer Sprache beim ecuadorianischen Außenministerium zu finden.
Die sogenannte Tarjeta de Control de Tránsito/Transit Control Card, ausgestellt von der Lokalverwaltung der Galapagosinseln (Consejo de Gobierno de Régimen Especial de Galápagos), muss vor Abflug am Flughafen Quito erworben und bei Einreise vorgelegt werden..
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 31.10.2024
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
Aktuelles
Aktuell und voraussichtlich noch für die nächsten Monate kommt es zu geplanten und angekündigten Stromabschaltungen durch die ecuadorianische Regierung. Diese gehen einher mit Ausgangssperren zwischen 22 und 6 Uhr morgens in den Provinzen Guayas, Los Rios, Manabí, Orellana, Santa Elena, El Oro und im Kanton Ponce Enriquez.
Aufgrund der Stromabschaltungen kann es auch zu Beeinträchtigungen des Mobilfunknetzes kommen.
Aktuelle Informationen erteilt die Regierung kurzfristig.
Bitte informieren Sie sich daher in der lokalen Presse und über die sozialen Medien und halten Sie sich an die Vorgaben der lokalen Behörden.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 05.02.2025
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Kurzzeitige Schließung der Landesgrenzen Ecuadors)
- Einreise und Zoll (Minderjährige)
Aktuelles
Kurzzeitige Schließung der Landesgrenzen Ecuadors
Vom 8. bis 10. Februar 2025 werden im Zuge der anstehenden Präsidentschaftswahl die Landesgrenzen zwischen Peru und Ecuador bzw. Ecuador und Kolumbien geschlossen.
Bitte informieren Sie sich in der lokalen Presse und über die sozialen Medien und halten Sie sich an die Vorgaben der lokalen Behörden.
Einreise und Zoll
Minderjährige
Ab dem 1. März 2025 müssen Minderjährige, die nicht in Begleitung der Sorgeberechtigten reisen, zur Einreise eine schriftliche Erlaubnis der Eltern/Sorgeberechtigten mit beglaubigter Unterschrift vorlegen. Diese sollte eine spanische/englische Übersetzung enthalten.
Zur Ausreise aus Ecuador ist für Minderjährige mit Wohnsitz/gewöhnlichem Aufenthalt in Ecuador (ab 6 Monaten) unabhängig von der Staatsangehörigkeit, die nicht von den Sorgeberechtigten begleitet werden, zwingend die Vorlage einer entweder ecuadorianischen gerichtlichen, notariellen oder von einem ecuadorianischen Konsulat/Honorarkonsul beglaubigten Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils erforderlich. Nähere Informationen bietet das ecuadorianische Ministerio del Interior.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 12.04.2025
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
Aktuelles
Aufgrund der anstehenden Präsidentschaftswahlen am Sonntag, den 13.04.2025 sind die südliche Landesgrenze mit Peru und die nördliche Landesgrenze mit Kolumbien, ab Freitag, den 11.04.2025, 16:00 Uhr bis einschließlich Montag, den 14.04.2025, 23:59 Uhr gesperrt.
Die Einreise auf dem Landweg ist für ausländische Touristen nicht möglich.
Dies betrifft nicht den internationalen Flugverkehr.
Für diverse Kantone in den Provinzen Azuay, Guayas, Los Rios, Orellana, Manabi, Santa Elena, El Oro und Sucumbios besteht eine Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr. Diese gilt für 60 Tage ab dem 11.04.2025.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 16.04.2025
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
Aktuelles
Für diverse Kantone in den Provinzen Azuay, Guayas, Los Rios, Orellana, Manabi, Santa Elena, El Oro und Sucumbios besteht eine Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr. Diese gilt seit dem 11. April 2025 für 60 Tage.