Reisewarnung Mali 04.07.2026 | Ausreiseaufruf

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Teilreisewarnung Mali 16.04.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 16.04.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus)


Sicherheit
Terrorismus

Anschläge sind überall in Mali jederzeit möglich. Insbesondere im Norden und im Zentrum Malis (Region Mopti) kommt es regelmäßig zu Anschlägen und militärischen Kampfhandlungen. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sowie in Gebieten entlang der Grenzen zu Mauretanien, Burkina Faso und Côte d’Ivoire sind Terrorgruppen aktiv.

Für Angehörige westlicher Staaten besteht ein erhebliches Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen, aber auch von Landminen bzw. Sprengfallen zu werden.

Auch im Südwesten des Landes und in der Hauptstadt Bamako sowie deren Umgebung besteht eine Gefährdungslage durch terroristische Gruppen. Bei Anschlägen in Bamako waren in den letzten Jahren auch Ausländer betroffen.
  • Führen Sie Reisen und Aufenthalte nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durch und planen Sie entsprechend.
  • Seien Sie auch in der Hauptstadt Bamako besonders vorsichtig und meiden Sie nach Möglichkeit Orte und Ausflugsziele, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Auswärtiges Amt

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Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Teilreisewarnung Mali 30.04.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 30.04.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Nach dem Militärputsch im August 2020 wurde mit der Benennung einer Übergangsregierung am 5. Oktober 2020 die politische Transition eingeleitet. Sie ist auf 18 Monate angelegt.

Kundgebungen, Protestaktionen und Demonstrationen können zu Unruhen und gewalttätigen Auseinandersetzungen sowie einem erheblichen Aufgebot an Sicherheitskräften führen.

Es gilt ein landesweiter Ausnahmezustand. Damit gehen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, Personenüberprüfungen und Straßensperren einher.
  • Verhalten Sie sich umsichtig und wachsam.
  • Halten Sie sich über lokale Medien informiert.
  • Tragen Sie jederzeit Identitätspapiere mit sich und verhalten Sie sich kooperativ.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Hauptstadt Bamako nicht vorhanden. Taxis und Kleinbusse stehen in allen größeren Städten zur Verfügung. Aufgrund häufig schlechter Verkehrssicherheit der Fahrzeuge sollten nur Fahrzeuge von seriösen Unternehmen genutzt werden.
Reisen im Land sind nur sehr eingeschränkt möglich. Von Fahrten in Überlandbussen wird abgeraten. Der Zustand der Straßen abseits von Hauptstrecken ist schlecht, insbesondere außerhalb der urbanen Zentren. Gefahren bestehen auch durch fehlende Verkehrszeichen, unbeleuchtete und auch überladene Fahrzeuge. In der Hauptregenzeit von Juni bis September können viele Strecken unpassierbar sein.
  • Seien Sie bei Fahrten im Land extrem vorsichtig und vermeiden Sie Nachtfahrten.
  • Planen Sie Fahrten unbedingt sorgfältig und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen, z.B. Fahren nur im Konvoi.
  • Bei Fahrten mit dem Taxi vereinbaren Sie Preise vor Fahrtantritt.
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Teilreisewarnung Mali 08.06.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 08.06.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Nach einem Putsch gegen die Übergangsregierung Ende Mai 2021 wurde Oberst Assimi Goïta am 7. Juni 2021 als Übergangspräsident vereidigt und leitete die zweite Phase der politischen Transition nach dem Militärputsch im August 2020 ein.

Kundgebungen, Protestaktionen und Demonstrationen können zu Unruhen und gewalttätigen Auseinandersetzungen sowie einem erheblichen Aufgebot an Sicherheitskräften führen.

Es gilt ein landesweiter Ausnahmezustand. Damit gehen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, Personenüberprüfungen und Straßensperren einher.
  • Verhalten Sie sich umsichtig und wachsam.
  • Halten Sie sich über lokale Medien informiert.
  • Tragen Sie jederzeit Identitätspapiere mit sich und verhalten Sie sich kooperativ.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Teilreisewarnung Mali 30.11.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 30.11.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus)


Sicherheit
Terrorismus

Anschläge sind überall in Mali jederzeit möglich. Insbesondere im Norden und im Zentrum Malis (Region Mopti) kommt es regelmäßig zu Anschlägen und militärischen Kampfhandlungen. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sowie in Gebieten entlang der Grenzen zu Mauretanien, Burkina Faso und Côte d’Ivoire sind Terrorgruppen aktiv.

Für Angehörige westlicher Staaten besteht ein erhebliches Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen, aber auch von Landminen bzw. Sprengfallen zu werden.

Auch im Südwesten des Landes und in der Hauptstadt Bamako sowie deren Umgebung besteht eine Gefährdungslage durch terroristische Gruppen. Bei Anschlägen in Bamako waren in den letzten Jahren auch Ausländer betroffen.

Im zweiten Halbjahr 2021 hat es auf der Strecke Bamako-Kayes mehrere Überfälle gegeben, und es gibt verstärkt Berichte über die Präsenz von bewaffneten Gruppierungen auch im Süden Malis.

Auch in der Hauptstadt Bamako sowie deren Umgebung besteht eine generelle Gefährdung durch terroristische Gruppen. Bei Anschlägen in Bamako waren in den letzten Jahren auch Ausländer betroffen.
  • Führen Sie Reisen und Aufenthalte nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durch und planen Sie entsprechend.
  • Seien Sie auch in der Hauptstadt Bamako besonders vorsichtig und meiden Sie nach Möglichkeit Orte und Ausflugsziele, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
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Teilreisewarnung Mali 11.01.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 11.01.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles - Grenzschließungen und Flugverkehr


Aktuelles
Grenzschließungen und Flugverkehr

Nachdem die Westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS am 9. Janaur 2022 die Sanktionen gegen Mali verschärft hat, sind die Luft- und Landgrenzen mit ECOWAS-Staaten geschlossen. Dies hat Auswirkungen auf den Flugverkehr, da Air France und Turkish Airlines, die Bamako hauptsächlich bedienen, beide über ECOWAS-Staaten fliegen. Derzeit sind Flüge teilweise suspendiert, es ist noch unklar, wie die Bedienung von Bamako weiter geregelt wird. Auch die weitere Entwicklung der Versorgungslage vor Ort ist offen.
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Teilreisewarnung Mali 27.07.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 27.07.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wegfall Grenzschließungen; Terrorbedrohung)
- Sicherheit (Terrorismus; Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Terrorbedrohung

Am 22. Juli 2022 verübte eine offenbar terroristische Gruppe einen Anschlag auf ein Militärcamp in Kati (10 km nördlich von Bamako). Auch auf der Strecke nach Ségou gab es in den letzten Wochen mehrere Angriffe auf Sicherheitskräfte und Zivilbevölkerung.
  • Beachten Sie die Reisewarnungen für einzelne Regionen Malis, siehe Sicherheit.
  • Reisen Sie keinesfalls nachts und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen, siehe Terrorismus.
  • Seien Sie bei Fahrten außerhalb Bamakos besonders vorsichtig.
Sicherheit
Terrorismus

Anschläge sind in Mali überall und jederzeit möglich. Insbesondere im Norden und im Zentrum Malis (Region Mopti) kommt es regelmäßig zu Anschlägen und militärischen Kampfhandlungen. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sowie in Gebieten entlang der Grenzen zu Mauretanien, Burkina Faso und Côte d’Ivoire sind Terrorgruppen besonders aktiv.

Für Angehörige westlicher Staaten besteht ein erhebliches Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen, aber auch von Landminen bzw. Sprengfallen zu werden.

Im ersten Halbjahr 2022 hat es auf den Strecken Bamako-Kayes und Bamako-Ségou mehrere Überfälle gegeben. Es gibt verstärkt Berichte über die Präsenz von bewaffneten Gruppierungen auch im Süden Malis.

Auch in der Hauptstadt Bamako sowie deren Umgebung besteht eine generelle Gefährdung durch terroristische Gruppen. Bei Anschlägen in Bamako waren in den letzten Jahren auch Ausländer betroffen.
  • Führen Sie Reisen und Aufenthalte nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durch und planen Sie entsprechend.
  • Seien Sie auch in der Hauptstadt Bamako besonders vorsichtig und meiden Sie nach Möglichkeit Orte und Ausflugsziele, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Nach einem Putsch gegen die Übergangsregierung Ende Mai 2021 wurde Oberst Assimi Goïta am 7. Juni 2021 als Übergangspräsident vereidigt und leitete die zweite Phase der politischen Transition nach dem Militärputsch im August 2020 ein.

Kundgebungen, Protestaktionen und Demonstrationen können sich in einzelnen Fällen gegen die Präsenz westlicher Personen oder Staaten richten. Unruhen und gewalttätige Auseinandersetzungen im Umfeld von Protesten sind nicht auszuschließen.

Es gilt ein landesweiter Ausnahmezustand. Damit gehen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, Personenüberprüfungen und Straßensperren einher.
  • Verhalten Sie sich umsichtig und wachsam.
  • Halten Sie sich über lokale Medien informiert.
  • Tragen Sie jederzeit Identitätspapiere mit sich und verhalten Sie sich kooperativ.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Mali siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Teilreisewarnung Mali 19.08.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 19.08.2022

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Teilreisewarnung)


Sicherheit - Teilreisewarnung

Vor Reisen
  • in die Regionen Timbuktu, Kidal, Gao, Taoudenni, Ménaka, Mopti und Segou,
  • in die nördlichen Teile der Regionen Kayes und Koulikoro,
  • die nördlichen und östlichen Teile der Region Sikasso sowie
  • das erweiterte Grenzgebiet Mali – Côte d’Ivoire südlich der Verbindung Bougouni – Sikasso
wird gewarnt.

Von nicht dringend erforderlichen Reisen in die übrigen Landesteile von Mali, einschließlich der Hauptstadt Bamako, wird abgeraten.
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Hinweise zum Corona-Virus in Mali siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Teilreisewarnung Mali 10.01.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 10.01.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Terrorbedrohung, COVID-19)
- Sicherheit (Teilreisewarnung; Terrorismus, Innenpolitische Lage, Kriminalität)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr; Geld/Kreditkarten)


Aktuelles
Terrorbedrohung

Vorwiegend islamistische Terrorgruppen sind in ganz Mali aktiv, insbesondere im Norden und im Zentrum des Landes, zunehmend jedoch auch im Süden. Seit Mitte 2022 hat es mehrere Angriffe auf staatliche Sicherheitskräfte in ca. 50-80 km Entfernung von Bamako gegeben. Dabei kam es auch zu zivilen Opfern. Im Juli 2022 wurde eine Kaserne in Kati, ca. 10 km von Bamako, angegriffen.

Für westliche Ausländer besteht im ganzen Land neben der Gefahr, Opfer eines Anschlags zu werden, ein hohes Entführungsrisiko.
  • Beachten Sie die Reisewarnungen für einzelne Regionen Malis, siehe Sicherheit.
  • Reisen Sie keinesfalls nachts und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen, siehe Terrorismus.
  • Vermeiden Sie alle Überlandfahrten.
COVID-19
Einreise

Bestimmungen zur Einreise ändern sich mit der Pandemielage häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Malis.

Für die Einreise nach Mali ist ein gültiges Visum erforderlich. Bei Einreise kann ein ausgefülltes Formular des malischen Gesundheitsministeriums verlangt werden.

Bei Einreise wird der Nachweis einer vollständigen (mindestens 2 Dosen) Impfung gegen COVID-19 (Impfpass oder COVID-Zertifikat) und eine Gelbfieberimpfung verlangt. Alternativ zur Impfung kann ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden ist.

Ausreise und Transit
Auch für die Ausreise ist ein negativer PCR-Test erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden bei Ausreise sein darf oder eine vollständige Impfung gegen COVID-19.

Prüfen Sie bitte vor jeder Reise die Bestimmungen der Fluglinien und die jeweiligen Einreisebestimmungen Ihrer Reiseländer.

Beschränkungen im Land
Derzeit bestehen keine COVID-19-bedingten Beschränkungen.

Empfehlungen
  • Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen und ergänzende Informationen der malischen Regierung.
  • Bei COVID-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktieren Sie die staatliche COVID-19-Hotline 36061.
  • Der für Reisende erforderliche, kostenpflichtige PCR-Test wird angeboten durch das Institut National de Santé Publique (INSP), Hippodrome - Route de Koulikoro, Rue 235 Porte 52, Commune I, Tel: +223 20 21 42 31; +223 20 21 43 20. Auch einige private Gesundheitseinrichtungen bieten PCR-Tests an.
Sicherheit - Teilreisewarnung

Vor Reisen
  • in die Regionen Timbuktu, Kidal, Gao, Taoudenni, Ménaka, Mopti und Segou,
  • in die nördlichen Teile der Regionen Kayes und Koulikoro, (nördlich und östlich der Stadt Koulikoro)
  • die nördlichen und östlichen Teile der Region Sikasso sowie
  • das erweiterte Grenzgebiet Mali – Côte d’Ivoire südlich der Verbindung Bougouni – Sikasso
wird gewarnt.

Von nicht dringend erforderlichen Reisen in die übrigen Landesteile von Mali, einschließlich der Hauptstadt Bamako, wird abgeraten.


Terrorismus
Anschläge sind in Mali überall und jederzeit möglich. Insbesondere im Norden und im Zentrum Malis (Region Mopti) kommt es regelmäßig zu Anschlägen und militärischen Kampfhandlungen. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sowie in Gebieten entlang der Grenzen zu Mauretanien, Burkina Faso und Côte d’Ivoire sind Terrorgruppen besonders aktiv.

Für Angehörige westlicher Staaten besteht ein erhebliches Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen, aber auch von Landminen bzw. Sprengfallen zu werden.

2022 hat es auf den Strecken Bamako-Kayes und Bamako-Ségou mehrere Überfälle gegeben. Es gibt verstärkt Berichte über die Präsenz von bewaffneten Gruppierungen sowie Anschläge, bislang vorwiegend gegen Sicherheitskräfte, auch im Süden Malis.

Auch in der Hauptstadt Bamako sowie deren Umgebung besteht eine generelle Gefährdung durch terroristische Gruppen. Bei Anschlägen in Bamako waren in den letzten Jahren auch Ausländer betroffen.
  • Führen Sie Reisen und Aufenthalte nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durch und planen Sie entsprechend.
  • Seien Sie auch in der Hauptstadt Bamako besonders vorsichtig und meiden Sie nach Möglichkeit Orte und Ausflugsziele, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Nach einem Militärputsch im August 2020 wird das Land aktuell von einer Militärregierung im Rahmen einer „Transitionsphase“ geführt. Die Regierung hat erklärt, dass die Transitionsphase mit landesweiten Wahlen im Februar 2024 enden soll. Es gilt ein landesweiter Ausnahmezustand. Damit gehen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, Personenüberprüfungen und Straßensperren einher.

Kundgebungen, Protestaktionen und Demonstrationen können sich in einzelnen Fällen gegen die Präsenz westlicher Personen oder Staaten richten. Unruhen und und gewalttätige Auseinandersetzungen im Umfeld von Protesten sind nicht auszuschließen.
  • Verhalten Sie sich umsichtig und wachsam.
  • Halten Sie sich über lokale Medien informiert.
  • Tragen Sie jederzeit Identitätspapiere mit sich und verhalten Sie sich kooperativ.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Gewaltkriminalität betrifft zunehmend auch Ausländer. Es kommt zu Autodiebstählen, teils mit Waffengewalt, Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen, Vorschussbetrügereien („Scams“) und Kreditkartenbetrügereien.
  • Verzichten Sie auf alle Überlandfahrten
  • Vermeiden Sie unbedingt Fahrten in der Dunkelheit.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie an belebten Orten ( z.B. am Flughafen) besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Hauptstadt Bamako nicht vorhanden. Taxis und Kleinbusse stehen in allen größeren Städten zur Verfügung. Aufgrund häufig schlechter Verkehrssicherheit der Fahrzeuge sollten nur Fahrzeuge von seriösen Unternehmen genutzt werden.
Reisen im Land sind nur sehr eingeschränkt möglich. Von Fahrten in Überlandbussen wird dringend abgeraten. Der Zustand der Straßen abseits von Hauptstrecken ist schlecht, insbesondere außerhalb der urbanen Zentren. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen. Zudem werden Reisebusse immer wieder von Kriminellen oder terroristischen Gruppen angegriffen.

Gefahren bestehen auch durch fehlende Verkehrszeichen, unbeleuchtete und auch überladene Fahrzeuge. In der Hauptregenzeit von Juni bis September können viele Strecken unpassierbar sein.
  • Vermeiden Sie Fahrten im Land.
  • Im unumgänglichen Fall planen Sie Fahrten unbedingt sorgfältig und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen, z.B. Fahren im Konvoi.
  • Bei Fahrten mit dem Taxi vereinbaren Sie Preise vor Fahrtantritt.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der an den EUR gekoppelte Franc CFA (1 EUR = 656 FCFA). Größere Banken und Hotels akzeptieren in der Regel Kreditkarten. Bargeld ist in der Hauptstadt Bamako in der Regel an Geldautomaten erhältlich, die Verfügbarkeit kann jedoch eingeschränkt sein.
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Teilreisewarnung Mali 07.02.2024

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 07.02.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Terrorbedrohung)
- Sicherheit (Terrorismus, Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19)
- Gesundheit (Impfschutz, Dengue-Fieber, Malaria)


Aktuelles
Terrorbedrohung

Vorwiegend islamistische Terrorgruppen sind in ganz Mali aktiv, insbesondere im Norden und im Zentrum des Landes, zunehmend jedoch auch im Süden. Weiterhin kommt es zu Angriffen auf staatliche Sicherheitskräfte. Dabei kommt es auch zu zivilen Opfern.

Für westliche Ausländer besteht im ganzen Land neben der Gefahr, Opfer eines Anschlags zu werden, ein hohes Entführungsrisiko.
  • Beachten Sie die Reisewarnungen für einzelne Regionen Malis, siehe Sicherheit.
  • Reisen Sie keinesfalls nachts und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen, siehe Terrorismus.
  • Vermeiden Sie alle Überlandfahrten.
Sicherheit
Terrorismus

Anschläge sind in Mali überall und jederzeit möglich. Insbesondere im Norden und im Zentrum Malis (Region Mopti) kommt es regelmäßig zu Anschlägen und militärischen Kampfhandlungen. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sowie in Gebieten entlang der Grenzen zu Mauretanien, Burkina Faso und Côte d’Ivoire sind Terrorgruppen besonders aktiv.

Für Angehörige westlicher Staaten besteht, insbesondere außerhalb von Bamako, ein hohes Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen, aber auch von Landminen bzw. Sprengfallen zu werden.

Auf Überlandstrecken ist es 2022 und 2023 auch im Süden Malis zu Überfällen sowie zu mutmaßlich terroristischen Angriffen auf malische Sicherheitskräfte gekommen. Dies betraf mehrfach die Strecken Bamako – Ségou und Bamako – Kayes (via Kolokani und via Kita). Es gibt auch im Süden verstärkt Berichte über die Präsenz bewaffneter Gruppierungen, dies gilt einschließlich der Verbindung von Bamako in Richtung Guinea (Gebiet um Siby).

Auch in der Hauptstadt Bamako sowie deren Umgebung besteht eine generelle Gefährdung durch terroristische Gruppen. Bei den letzten großen Anschlägen in Bamako 2015-2017 waren auch Ausländer betroffen.
  • Führen Sie Reisen und Aufenthalte nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durch und planen Sie entsprechend.
  • Seien Sie auch in der Hauptstadt Bamako besonders vorsichtig und meiden Sie nach Möglichkeit Orte und Ausflugsziele, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Nach einem Militärputsch 2020 wird das Land von einer militärisch geführten Regierung im Rahmen einer „Transitionsphase“ geführt. Die Regierung hat erklärt, dass die Transitionsphase mit landesweiten Wahlen im Februar 2024 enden soll. Diese Wahlen wurden bis auf Weiteres verschoben. Sicherheitsmaßnahmen, Personenüberprüfungen und Straßensperren können jederzeit stattfinden.

Kundgebungen, Protestaktionen und Demonstrationen können sich vereinzelt gegen westliche Personen oder Staaten richten. Unruhen und gewalttätige Auseinandersetzungen im Umfeld von Protesten sind nicht auszuschließen.
  • Verhalten Sie sich umsichtig und wachsam.
  • Halten Sie sich über lokale Medien informiert.
  • Tragen Sie jederzeit Identitätspapiere mit sich und verhalten Sie sich kooperativ.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Hauptstadt Bamako nicht vorhanden. Taxis und Kleinbusse stehen in größeren Städten zur Verfügung, sollten jedoch schon aufgrund des technischen Zustands der meisten Fahrzeuge nicht genutzt werden.
Reisen im Land sind nur sehr eingeschränkt möglich. Der Zustand der Straßen abseits von Hauptstrecken ist schlecht, insbesondere außerhalb der urbanen Zentren. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen. Zudem werden Reisebusse immer wieder von Kriminellen oder terroristischen Gruppen angegriffen.

Gefahren bestehen auch durch fehlende Verkehrszeichen, unbeleuchtete und auch überladene Fahrzeuge. In der Hauptregenzeit von Juni bis September können viele Strecken unpassierbar sein.
  • Vermeiden Sie Fahrten im Land, insbesondere von Fahrten in Überlandbussen wird dringend abgeraten.
  • Im unumgänglichen Fall planen Sie Fahrten unbedingt sorgfältig und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen, z.B. fahren mit mindestens zwei Fahrzeugen, jedoch nicht im größeren Konvoi.
  • Bei Fahrten mit dem Taxi vereinbaren Sie Preise vor Fahrtantritt.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Malis sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Einreise
Bei Einreise kann ein ausgefülltes Formular des malischen Gesundheitsministeriums verlangt werden.

Bei Einreise wird der Nachweis einer vollständigen (mindestens zwei Dosen) Impfung gegen COVID-19 (Impfpass oder COVID-Zertifikat) und eine Gelbfieberimpfung verlangt. Alternativ zur Impfung kann ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden ist.

Ausreise und Transit
Auch für die Ausreise ist ein negativer PCR-Test erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden bei Ausreise sein darf oder eine vollständige Impfung gegen COVID-19.

Empfehlungen
  • Bei COVID-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktieren Sie die staatliche COVID-19-Hotline 36061.
  • Der für nicht vollständig geimpfte Reisende erforderliche, kostenpflichtige PCR-Test wird angeboten durch das Institut National de Santé Publique (INSP), Hippodrome - Route de Koulikoro, Rue 235 Porte 52, Commune I, Tel: +223 20 21 42 31; +223 20 21 43 20. Auch einige private Gesundheitseinrichtungen bieten PCR-Tests an.
Gesundheit
Impfschutz

Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab neun Monaten vorgeschrieben.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohnern und Langzeitreisenden über vier Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Poliomyelitis. Falls Sie kürzer als vier Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria .
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört die Malaria tropica zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Ein hohes Malariarisiko besteht bei Reisen südlich der Sahara inklusive der Städte, ein geringes Risiko bei Reisen nur in die Sahara, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.
Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
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Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Teilreisewarnung Mali 17.09.2024

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Terrorismus)
- Sicherheit (Terrorismus)


Aktuelles
Terrorismus

Nach Auskunft der malischen Behörden ereigneten sich am Morgen des 17. September 2024 in der Hauptstadt Bamako terroristische Angriffe auf eine Gendarmerieschule in Faladié sowie einen Stützpunkt der malischen Armee in Sénou (in Flughafennähe). Die Lage ist unübersichtlich. Es liegen keine gesicherten Erkenntnisse darüber vor, ob die Angriffe bereits vollständig abgewehrt werden konnten und wie sich die Lage weiterentwickeln wird.

Angesichts der aktuellen Lage - und auch mit Blick auf den bevorstehenden malischen Nationalfeiertag am Sonntag, dem 22. Sptember - wird zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Beschränken Sie Ihre Bewegungen innerhalb Bamakos daher auf das Notwendige und bleiben Sie möglichst zu Hause.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie unbedingt die Zonen um Faladié, den Tour d'Afrique und Sénou einschließlich des internationalen Flughafens Bamako.
Sicherheit
Terrorismus

Anschläge sind in Mali überall und jederzeit möglich. Vorwiegend islamistische Terrorgruppen sind in ganz Mali aktiv, insbesondere im Norden und im Zentrum (Region Mopti) des Landes, zunehmend jedoch auch im Süden. Dort kommt es regelmäßig zu Anschlägen und militärischen Kampfhandlungen. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sowie in Gebieten entlang der Grenzen zu Mauretanien, Burkina Faso und Côte d’Ivoire sind Terrorgruppen besonders aktiv.

Weiterhin kommt es zu Angriffen auf staatliche Sicherheitskräfte. Dabei kommt es auch zu zivilen Opfern. Für Angehörige westlicher Staaten besteht, insbesondere außerhalb von Bamako, ein hohes Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen, aber auch von Landminen bzw. Sprengfallen zu werden.

Auf Überlandstrecken ist es 2022 und 2023 auch im Süden Malis zu Überfällen sowie zu mutmaßlich terroristischen Angriffen auf malische Sicherheitskräfte gekommen. Dies betraf mehrfach die Strecken Bamako – Ségou und Bamako – Kayes (via Kolokani und via Kita). Es gibt auch im Süden verstärkt Berichte über die Präsenz bewaffneter Gruppierungen, dies gilt einschließlich der Verbindung von Bamako in Richtung Guinea (Gebiet um Siby).

Auch in der Hauptstadt Bamako sowie deren Umgebung besteht eine generelle Gefährdung durch terroristische Gruppen.
  • Führen Sie Reisen und Aufenthalte nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durch und planen Sie entsprechend.
  • Seien Sie auch in der Hauptstadt Bamako besonders vorsichtig und meiden Sie nach Möglichkeit Orte und Ausflugsziele, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie die Reisewarnungen für einzelne Regionen Malis, siehe Sicherheit.
  • Reisen Sie keinesfalls nachts und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten.
Auswärtiges Amt


Weitere Infos dazu:
Nach einem von Al-Qaida verübten Anschlag am 17. September werden in den kommenden Tagen erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in Bamako erwartet. Ziel des Anschlags waren die Gendarmerieschule Faladje und der internationale Flughafen Bamako-Senou Modibo Keita (BKO). Obwohl die Behörden die Zugangsbeschränkungen zum BKO ab 16:00 Uhr aufgehoben hatten, übernahmen die Angreifer kurzzeitig die Kontrolle über die Luftfahrteinrichtungen, verursachten Schäden und führten zu Flugausfällen und Umleitungen. Mindestens acht Sicherheitskräfte wurden für tot erklärt. Die malischen Behörden haben die Lage trotz anhaltender Schüsse und Explosionen für unter Kontrolle erklärt. Die Al-Qaida-Organisation Jama'at Nasr al-Islam wal Muslimin (JNIM) hat sich zu den Anschlägen bekannt.

Die Behörden können strengere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, darunter Bewegungseinschränkungen, Fahrzeugkontrollen und Ausgangssperren. Auf den Strecken nach Bamako und aus Bamako heraus könnten die Sicherheitsvorkehrungen erhöht werden, was zu lokalen Verkehrsbehinderungen führen könnte. Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Angreifern sind möglich, und es könnte zu regierungsfreundlichen Demonstrationen kommen. Weitere Anschläge sind nicht auszuschließen.

Quelle: Garda World, übersetzt mit DeepL

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Teilreisewarnung Mali 18.09.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 18.09.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Terrorbedrohung)


Aktuelles
Terrorbedrohung

Nach Auskunft der malischen Behörden ereigneten sich am Morgen des 17. September 2024 in der Hauptstadt Bamako terroristische Angriffe auf eine Gendarmerieschule in Faladié sowie einen Stützpunkt der malischen Armee in Sénou (am Flughafen). Die Lage ist unübersichtlich, Sicherheitsmaßnahmen in der Hauptstadt wurden verstärkt. Der Flughafen wurde bei den Angriffen beschädigt, daher ist der internationale Flugverkehr beeinträchtigt.
  • Informieren Sie sich rechtzeitig vor Abflug bei Ihrer Fluggesellschaft.
Angesichts der aktuellen Lage – und auch mit Blick auf den bevorstehenden malischen Nationalfeiertag am kommenden Sonntag, den 22. September 2024 – wird zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Beschränken Sie Ihre Bewegungen innerhalb Bamakos auf das Notwendige und bleiben Sie wachsam.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Mali 20.09.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 20.09.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Terrorbedrohung)


Aktuelles
Terrorbedrohung

Am Morgen des 17. September 2024 ereigneten sich in der Hauptstadt Bamako terroristische Anschläge auf eine Gendarmerieschule in Faladié sowie einen Stützpunkt der malischen Armee in Sénou (am internationalen Flughafen). Einige Fluggesellschaften haben ihre Flüge von/nach Bamako bis auf Weiteres suspendiert. Informieren Sie sich rechtzeitig vor Abflug bei Ihrer Fluggesellschaft.

Angesichts der aktuell angespannten Lage in der Hauptstadt – und mit Blick auf den malischen Nationalfeiertag am Sonntag, den 22. September 2024 – wird zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.b. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
  • Beschränken Sie Ihre Bewegungen dieses Wochenende auf das Notwendige (insbesondere nachts).
Auswärtiges Amt

Hinweis:
Mittlerweile normalisiert sich der Flugverkehr langsam wieder. Am 18. September nahmen Ethiopian Airlines und Air Côte d’Ivoire ihre Flüge nach Bamako wieder auf. Quelle: aerotelegraph, 19.09.2024.

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Reisewarnung Mali 24.09.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 24.09.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Terrorbedrohung)
- Sicherheit (Reisewarnung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Terrorbedrohung

Am Morgen des 17. September 2024 ereigneten sich in der Hauptstadt Bamako terroristische Anschläge auf eine Gendarmerieschule in Faladié sowie einen Stützpunkt der malischen Armee in Sénou.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.b. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
Sicherheit - Reisewarnung
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Mali 31.01.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 31.01.2025

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (LGBTIQ)


Reiseinfos
LGBTIQ

Im Dezember 2024 wurde im Zuge der Strafrechtsreform (Code pénal) ein Gesetz zur Kriminalisierung homosexueller Handlungen verabschiedet und veröffentlicht. Somit sind homosexuelle Handlungen nun ausdrücklich mit Geld- oder Haftstrafen belegt und sollten daher in der Öffentlichkeit unbedingt vermieden werden. Die Toleranz gegenüber LGBTIQ ist im Land traditionell gering ausgeprägt.
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Mali 12.08.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 12.08.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage; Terrorbedrohung)
- Sicherheit (Terrorismus)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Aktuelle Sicherheitslage

Seit dem 7. August 2025 werden Festnahmen von Angehörigen der malischen Streitkräfte gemeldet. Es kann zu Einschränkungen im Straßenverkehr oder anderen Behinderungen sowie erhöhter Militärpräsenz kommen. Im Stadtgebiet von Bamako wird zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Verhalten Sie sich besonders umsichtig und wachsam.
  • Halten Sie sich über lokale Medien informiert.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Tragen Sie jederzeit Identitätspapiere mit sich und verhalten Sie sich kooperativ.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Terrorbedrohung
Im September 2024 ereigneten sich in der Hauptstadt Bamako terroristische Anschläge auf eine Gendarmerieschule in Faladié sowie einen Stützpunkt der malischen Armee in Sénou. Im Juli 2025 kam es zu koordinierten Angriffen auf militärische und zivile Ziele an verschiedenen Orten in Südmali.
Angesichts dieser Vorfälle wird auch in der Hauptstadt sowie in Südmali zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.b. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
Sicherheit
Terrorismus

Anschläge sind in Mali überall und jederzeit möglich. Vorwiegend islamistische Terrorgruppen sind in ganz Mali aktiv, insbesondere im Norden und im Zentrum (Region Mopti) des Landes. Dort kommt es regelmäßig zu Anschlägen auf staatliche Sicherheitskräfte und militärischen Kampfhandlungen, die regelmäßig auch zivile Opfer fordern. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sowie in Gebieten entlang der Grenzen zu Mauretanien, Burkina Faso und Côte d’Ivoire sind Terrorgruppen besonders aktiv.

Zunehmend kommt es auch im Süden Malis zu Überfällen und terroristischen Angriffen. Zuletzt erfolgten am 1. Juli 2025 koordinierte Angriffe in mehreren Orten in den Regionen Kayes und Ségou. Besonders betroffen sind außerdem die Verbindungsstraßen von Bamako in den Senegal (über Kita und Kayes), nach Guinea (über Siby), sowie nach Ségou.

Für Angehörige westlicher Staaten besteht, insbesondere außerhalb von Bamako, ein hohes Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen zu werden. Zudem stellen Landminen oder Sprengfallen eine ernstzunehmende Gefahr dar.
  • Beachten Sie die Reisewarnung für Mali.
  • Führen Sie Reisen und Aufenthalte nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durch und planen Sie entsprechend.
  • Seien Sie auch in der Hauptstadt Bamako besonders vorsichtig und meiden Sie nach Möglichkeit Orte und Ausflugsziele, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Reisen Sie keinesfalls nachts und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Auswärtiges Amt

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