Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 03.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 08.11.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda
Stand 08.11.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Marburg-Virus)


Gesundheit
Aktuelles: Marburg-Virus

Am 27. September 2024 berichtete das Gesundheitsministerium von Ruanda erstmals über einen Marburg-Virus-Ausbruch in der Hauptstadt. Durch umfassende Maßnahmen durch die zuständigen Behörden konnte der Ausbruch weitgehend eingedämmt werden, es kommt nur noch vereinzelt zu Fällen.

Das Marburg-Virus kann durch Flughunde und Fledermäuse (beides Reservoirs) und andere infizierte Wildtiere, aber auch von Mensch zu Mensch übertragen werden und zu einem hämorrhagischen Fieber (MHF) führen. Weitere Informationen zum Marburg-Virus und zum Vorgehen bei Verdacht auf eine Infektion oder bei Kontakt zu einer am Marburg-Virus erkrankten Person finden Sie auf den Seiten des RKI; ebenso weitere Empfehlungen des RK für aus den Risikogebieten nach Deutschland Einreisende.

Aufgrund des Marburg-Virus-Ausbruch werden in Geschäften und bei Veranstaltungen z.T. Temperaturmessungen durchgeführt, Handwaschstationen und Desinfektionsmittel zählen vor Einlass zu den Hygienestandards.

Vor Ausreise wird an den Grenzen ebenfalls eine Temperaturmessung durchgeführt. Ergänzend sind Reisende aufgefordert, einen Fragebogen zu möglichen Symptomen des Marburg-Virus auszufüllen.
Auswärtiges Amt


Mehr dazu siehe BPfeilB Marburg-Fieber in Ruanda

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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 15.11.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda
Stand 15.11.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Marburg-Virus-Ausbruch; Malaria


Gesundheit
Aktuelles: Marburg-Virus

Am 27. September 2024 berichtete das Gesundheitsministerium von Ruanda erstmals über einen Marburg-Virus-Ausbruch in der Hauptstadt. Durch umfassende Maßnahmen durch die zuständigen Behörden konnte der Ausbruch eingedämmt werden.

Das Marburg-Virus kann durch Flughunde und Fledermäuse (beides Reservoirs) und andere infizierte Wildtiere, aber auch von Mensch zu Mensch übertragen werden und zu einem hämorrhagischen Fieber (MHF) führen. Weitere Informationen zum Marburg-Virus und zum Vorgehen bei Verdacht auf eine Infektion oder bei Kontakt zu einer am Marburg-Virus erkrankten Person finden Sie auf den Seiten des RKI; ebenso weitere Empfehlungen des RKI für aus den Risikogebieten nach Deutschland Einreisende.

Aufgrund des Marburg-Virus-Ausbruch werden in Geschäften und bei Veranstaltungen z.T. Temperaturmessungen durchgeführt, Handwaschstationen und Desinfektionsmittel zählen vor Einlass zu den Hygienestandards.

Vor Ausreise wird an den Grenzen ebenfalls eine Temperaturmessung durchgeführt. Ergänzend sind Reisende aufgefordert, einen Fragebogen zu möglichen Symptomen des Marburg-Virus auszufüllen.

Malaria
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.
  • Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankung, die ganzjährig landesweit auftreten kann: Denguefieber.
  • Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung, siehe Schutz vor Insekten.
  • Lassen Sie sich zur Impfung gegen Dengue-Fieber bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
Auswärtiges Amt


Mehr dazu siehe BPfeilB Marburg-Fieber in Ruanda

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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 27.01.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda
Stand 27.01.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage im Grenzgebiet - Dringendes Abraten)


Aktuelles
Von Reisen in die Grenzregion zur Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Stadt und Region Rubavu wird dringend abgeraten.

Sicherheitslage im Grenzgebiet

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo an der Grenze zu Ruanda hat sich durch die intensivierten Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und bewaffneten Gruppen in der Provinz Nord-Kivu weiter verschlechtert. Die Auseinandersetzungen haben inzwischen das Stadtgebiet von Goma mit Auswirkungen auf das unmittelbare Grenzgebiet zu Ruanda erreicht. Es gibt Berichte über grenzüberschreitende Kampfhandlungen mit Toten und Verletzten.
  • Von Reisen in die Grenzregion zur Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Stadt Rubavu wird dringend abgeraten.
  • Beachten Sie die Teilreisewarnung für die Demokratische Republik Kongo, insbesondere die Aufforderung zur Ausreise aus der Provinz Nord-Kivu.
Auswärtiges Amt


Mehr dazu siehe BPfeilB DR Kongo | Goma von M23 umzingelt

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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 05.02.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda
Stand 05.02.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage im Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo)


Aktuelles
Von Reisen in die nördliche Grenzregion zur Demokratischen Republik Kongo einschließlich dem Distrikt Rubavu und der Stadt Rubavu (auch: Gisenyi) wird abgeraten.


Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo an der Grenze zu Ruanda hat sich durch die anhaltenden Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und bewaffneten Gruppen in der Provinz Nord-Kivu weiter verschlechtert. Die Auseinandersetzungen hatten Ende Januar das Stadtgebiet von Goma mit Auswirkungen auf das unmittelbare Grenzgebiet zu Ruanda erreicht. Grenzüberschreitende Kampfhandlungen mit Toten und Verletzten, die es auch im Stadtgebiet von Rubavu gab, sind inzwischen zum Erliegen gekommen.
  • Von Reisen in die nördliche Grenzregion zur Demokratischen Republik Kongo in den Distrikt Rubavu sowie die Stadt Rubavu (auch: Gisenyi) wird abgeraten.
  • Beachten Sie die Reisewarnung für die Demokratische Republik Kongo.
  • Seien Sie in allen Grenzgebieten zur Demokratischen Republik Kongo, insbesondere im Distrikt Rusizi an der Grenze zur Provinz Süd-Kivu, besonders aufmerksam und vorsichtig.
Auswärtiges Amt


Mehr dazu siehe BPfeilB DR Kongo | Goma von M23 umzingelt

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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 14.02.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda
Stand 14.02.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage im Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo)


Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.

Sicherheitslage im Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo an der Grenze zu Ruanda ist aufgrund anhaltender Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und bewaffneten Gruppen in den Provinzen Nord-Kivu und Süd-Kivu weiterhin schlecht. Die Lage im ruandischen Grenzgebiet zur kongolesischen Stadt Goma hat sich zwar beruhigt, jedoch sind negative Auswirkungen des Konflikts auf das unmittelbare Grenzgebiet zu Ruanda auch künftig nicht auszuschließen.
  • Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.
  • Beachten Sie die Reisewarnung für die Demokratische Republik Kongo.
Auswärtiges Amt


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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 23.04.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda
Stand 23.04.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage im Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo)
- Gesundheit (Impfschutz)


Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.

Sicherheitslage im Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist weiterhin angespannt. Negative Auswirkungen des dortigen Konflikts auf das unmittelbare Grenzgebiet zu Ruanda sind nicht auszuschließen.
  • Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.
  • Beachten Sie die Reisewarnung für die Demokratische Republik Kongo.
Gesundheit
Aktuelles

Bitte beachten Sie die Hinweise zu Mpox und zum aktuellen Geschehen.

Impfschutz
Für die Einreise nach Ruanda aus Europa sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von 12 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) sicher, siehe Poliomyelitis.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Auswärtiges Amt


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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 17.04.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda
Stand 17.04.2026

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Kpl. Überarbeitung)


Gesundheit
Impfschutz
  • Pflichtimpfungen
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von 12 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen.
  • Reiseimpfungen
    Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY und Tollwut angeraten.
  • Standardimpfungen
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Ruanda ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet, aber auch in Kigali sind schwere Krankheiten und Unfallfolgen nicht immer ausreichend behandelbar. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt können vorkommen. Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Ruanda ist für Ausländer grundsätzlich Vorauskasse zu leisten.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung und medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber und Rift-Valley-Fieber.
  • Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber, Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. In den vergangenen Jahren wurde Cholera nur in der Western Province nachgewiesen. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Ruanda besteht ein Risiko für Meningokokken-Erkrankungen und Mpox. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Meningokokken-Erkrankungen werden im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai-September und Dezember-März) übertragen.
  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser. Meiden Sie engen Hautkontakt.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.
  • Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der STIKO für eine Impfung erfüllen.
HIV-Infektionen, Mpox und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Hantavirus-Infektionen und Leptospirose werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Rift-Valley-Fieber kann u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen werden. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann.
  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
  • Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
  • Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser (auch Kivu-See) übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.
  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 19.05.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda
Stand 19.05.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ebolafieber)


Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.

Ebolafieber

Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt.

Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.

Bislang gibt es keine bestätigten Fälle in Ruanda.

Die ruandischen Behörden haben entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet. Dennoch ist - auch wegen des regen Grenzverkehrs im Dreiländereck der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Ruanda - mit bisher nicht erkannten Fällen zu rechnen.
Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.
  • Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.
  • Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.
  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.
  • Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.
  • Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in der betroffenen Region telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
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Siehe auch:

BPfeilB Ebola in Kongo DRC | WHO ruft internationale Gesundheitsnotlage aus

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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 22.05.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda
Stand 22.05.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ebolafieber)
- Einreise und Zoll (Anmerkungen: Einreiseverbot)


Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.

Ebolafieber

Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt.

Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.

Bislang gibt es keine bestätigten Fälle in Ruanda.

Die ruandischen Behörden haben entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet und Einreisebeschränkungen erlassen, siehe Einreise und Zoll. Dennoch ist - auch wegen des regen Grenzverkehrs im Dreiländereck der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Ruanda - mit bisher nicht erkannten Fällen zu rechnen.
Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.
  • Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.
  • Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.
  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.
  • Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.
  • Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in der betroffenen Region telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Einreise und Zoll
Anmerkungen

Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Infolge des Ebola-Ausbruches in der DR Kongo hat Ruanda folgende Regelungen erlassen:

Ausländischen Reisende, die sich in den 30 Tagen vor der geplanten Einreise nach Ruanda in der DR Kongo aufgehalten haben, wird die Einreise nach Ruanda verweigert. Dies gilt auch, wenn nur ein Transitaufenthalt in der DR Kongo erfolgt ist. Für ausländische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Ruanda gelten ggf. abweichende Regelungen.
Bei Einreise nach Ruanda über die Landgrenze zur DR Kongo werden Gesundheitschecks durchgeführt sowie ggf. weitere Maßnahmen getroffen. Rückfragen können unter der kostenlosen Rufnummer 114 gestellt werden

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Nähere Informationen können bei der jeweiligen Fluggesellschaft erfragt werden.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Ebola in Kongo DRC | WHO erhöht Warnstufe

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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 03.07.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda
Stand 03.07.2026

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)


Sicherheit
Kriminalität

Gewaltkriminalität gegen ausländische Besucher ist selten. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Diebstähle aus Autos und Hotelzimmern sowie Wohnungseinbrüche kommen gelegentlich vor.

In den unmittelbaren Grenzgebieten zu Burundi und der Demokratische Republik Kongo, wie auch bei Weiterreisen in diese Länder, besteht die Gefahr von Überfällen durch bewaffnete Banden. Gleiches gilt für das Grenzgebiet zu Uganda im Norden des Landes.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Busbahnhöfen, im Bus oder bei Veranstaltungen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
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