Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Nigeria:
Stand: 30.04.2019 (Unverändert gültig seit: 30.04.2019)
Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung (Entführungen)
In Kano sowie den vorgenannten Bundesstaaten besteht ein besonders hohes Entführungsrisiko. In Kaduna, Plateau und Kano-Stadt sind in jüngster Vergangenheit auch Ausländer Opfer von Entführungen bzw. Entführungsversuchen geworden. Im April 2019 wurde eine Ausländerin bei einem Entführungsversuch getötet. Ein Aufenthalt in diesen Regionen sollte nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen in Anspruch genommen werden können, also Transporte und Unterkünfte besonders gesichert werden.
Das Risiko von Entführungen ist aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation in ganz Nigeria gegeben.
Teilreisewarnung Nigeria 02.06.2026
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Alexander
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Teilreisewarnung Nigeria 30.04.2019
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Teilreisewarnung Nigeria 04.07.2019
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
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Stand: 04.07.2019 (Unverändert gültig seit: 04.07.2019)
Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise (Impfschutz/Gelbfieber)
Impfschutz
Gelbfieber
Nigeria ist Gelbfieberübertragungsgebiet und verlangt nach aktuellen Informationen bei Einreise von allen Reisenden den Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Eine elektronische Gelbfieberkarte ist für Reisende nicht notwendig.
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Teilreisewarnung Nigeria 19.07.2019
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Nigeria:
Stand: 19.07.2019 (Unverändert gültig seit: 19.07.2019)
Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise – Teilreisewarnung
Es wird vor Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa gewarnt.
Darüber hinaus wird auch von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten.
Von Reisen in die Bundesstaaten Kaduna, insbesondere Südkaduna, Plateau, Nassarawa, Benue, Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, insbesondere die Hauptstadt Owerri, Abia, Anambra, Ebonyi, Edo, Enugu, Delta, Kogi, Ondo, den südlichen Teil von Cross Rivers, Ogun und Akwa Ibom wird abgeraten.
Reisende in die übrigen Landesteile werden um besondere Vorsicht gebeten.
Entführungen
In Kano sowie den vorgenannten Bundesstaaten besteht ein besonders hohes Entführungsrisiko. In Kaduna, Plateau und Kano-Stadt sind in jüngster Vergangenheit auch Ausländer Opfer von Entführungen bzw. Entführungsversuchen geworden. Im April 2019 wurde eine Ausländerin bei einem Entführungsversuch getötet. Ein Aufenthalt in diesen Regionen sollte nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen in Anspruch genommen werden können, also Transporte und Unterkünfte besonders gesichert werden.
Das Risiko von Entführungen ist aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation in ganz Nigeria gegeben.
Piraterie
Von Reisen in die vorgelagerten Küstengewässer wird abgeraten. Im Golf von Guinea besteht eine erhöhte Gefährdung durch Piraten.
Terrorismus
In den nordöstlichen Landesteilen werden fortlaufend terroristische Gewaltakte, wie z.B. Angriffe und Sprengstoffanschläge von militanten Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen verübt.
In der Hauptstadt Abuja erfolgte im Juli 2018 ein terroristischer Angriff auf Polizisten, der Todesopfer forderte. Die Gefahr von weiteren Anschlägen, auch in anderen Metropolen Nigerias, besteht fort. Reisenden wird zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze geraten, wie Märkte, Moscheen, Kirchen und Hotels, die nicht über verlässliche Sicherheitsvorkehrungen verfügen.
Darüber hinaus finden im ganzen Land immer wieder Kontrollen und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt. Auch örtliche Ausgangssperren sind kurzfristig möglich.
Innenpolitische Lage
In Nigeria können in allen Regionen unvorhersehbare lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte sind meist politischer, wirtschaftlicher, religiöser oder ethnischer Art. Meist dauern diese Auseinandersetzungen nur wenige Tage und sind auf einzelne Orte bzw. einzelne Stadtteile begrenzt.
Insbesondere die Bundesstaaten Zamfara und das nördliche Sokoto und das südliche Plateau sind derzeit von bewaffneten Auseinandersetzungen betroffen.
Reisende sollten die lokalen Medien verfolgen, Menschenansammlungen meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften stets Folge leisten.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist hoch. Insbesondere in der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu Serien bewaffneter Überfälle, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja. Kriminelle Vorfälle werden seit Anfang 2016 auch in Abuja vermehrt verzeichnet. Zum Schutz vor Diebstahl und Raub wird empfohlen, Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter zu schützen, auf das Tragen von Schmuck vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märkten zu verzichten und keine Kreditkarten einzusetzen. Für den Fall eines bewaffneten Raubüberfalls wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten und Wertgegenstände herauszugeben.
Es wird dringend davon abgeraten, Reisen nach Nigeria aufgrund von betrügerischen Geschäfts- und sonstigen Kontakten, insbesondere Internetbekanntschaften, durchzuführen.
Zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug gibt es ausführliche Informationen bei den deutschen Vertretungen in Nigeria .
Besonders auf den langen Verbindungsstraßen zwischen den internationalen Flughäfen und den Innenstädten von Lagos und Port Harcourt wurden Reisende wiederholt überfallen. Reisende sollten, für diese Überlandfahrt, insbesondere nachts, ein gut gesichertes oder gepanzertes Fahrzeug nutzen.
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Teilreisewarnung Nigeria 10.09.2019
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Nigeria:
Stand: 10.09.2019 (Unverändert gültig seit: 10.09.2019)
Letzte Änderungen:
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen auf dem Landweg in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa wird gewarnt.
Von nicht erforderlichen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias wird abgeraten.
Von Reisen in die folgenden Bundesstaaten wird abgeraten, sofern diese nicht direkt auf dem Luftweg in die jeweiligen Hauptstädte führen:
- in Zentral-Nigeria Kaduna, Zamfara, Benue und Tarraba,
- im Süden Ogun, Ondo, Ekiti, Edo, Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, Anambra, Enugu, Abia, Ebony und Akwa Ibom.
Von Reisen in die vorgelagerten Küstengewässer wird abgeraten.
Bei Reisen in alle übrigen Landesteile Nigerias wird um besondere Vorsicht gebeten.
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Birgitt
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Teilreisewarnung Nigeria 18.10.2019
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria
Stand 18.10.2019
(Unverändert gültig seit: 18.10.2019)
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus, Innenpolitische Lage, Kriminalität)
- Reiseinfos
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen auf dem Landweg in die nordöstlichen Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa wird gewarnt.
Von nicht erforderlichen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias, in die Bundesstaaten Sokoto, Katsina und Jigawa wird abgeraten.
Von Reisen in die folgenden Bundesstaaten wird abgeraten, sofern diese nicht direkt auf dem Luftweg in die jeweiligen Hauptstädte führen (zur Flugsicherheit der Airlines siehe Reiseinfos):
Von Reisen in die vorgelagerten Küstengewässer, Golf von Guinea, Nigerdelta, Bucht von Benin und Bucht von Bonny, wird abgeraten.
- in Zentral-und Nord-Nigeria Kaduna, Zamfara, Kano und Taraba,
- in Südnigeria: Ogun, Ondo, Ekiti, Edo, Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, Anambra, Enugu, Abia, Ebonyi und Akwa Ibom.
Bei Reisen in alle übrigen Landesteile Nigerias wird um besondere Vorsicht gebeten.
Terrorismus
In den nordöstlichen Landesteilen werden fortlaufend terroristische Gewaltakte, wie z.B. Angriffe und Sprengstoffanschläge von militanten Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen verübt. Auch Angriffe auf dort tätige humanitäre Hilfsorganisationen waren zu verzeichnen.
In der Hauptstadt Abuja erfolgte zuletzt im Juli 2018 ein terroristischer Angriff auf Polizisten, der Todesopfer forderte. Die Gefahr von weiteren Anschlägen, auch in anderen Metropolen Nigerias, besteht fort.
Märkte, Moscheen, Kirchen, Hotels, Einkaufszentren und Verkehrsknotenpunkte wie Busbahnhöfe und große Taxistände, die nicht über verlässliche Sicherheitsvorkehrungen verfügen, stellen eine erhöhte Gefahr für Anschläge dar.
Das Risiko von Entführungen ist hoch und besteht landesweit.
Innenpolitische Lage
- Prüfen Sie bei unausweichlichen Reisen auf dem Landweg vor und während der Reise die Sicherheitslage auf der geplanten Route sorgfältig und führen Sie sie mit einer bewaffneten Eskorte (z.B. Mobile Polizei, MoPol) durch.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen und beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze besonders aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
In Nigeria können in allen Regionen unvorhersehbare lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte können politischer, wirtschaftlicher, religiöser, gesellschaftlicher und/oder ethnischer Art sein.
Insbesondere die Bundesstaaten Zamfara, westl. Taraba und der östl. Teil von Nassarawa, das nördliche Sokoto und die Bundesstaaten Plateau, Kaduna, Benue, Niger, Kebbi sind derzeit von bewaffneten Auseinandersetzungen/innerethnischen Konflikten betroffen. Weiterhin bestimmen immer wieder gewalttätige Konflikte zwischen nomadisierenden Viehzüchtern und sesshaften Farmern sowie gut organisierten Banden die Sicherheitslage.
Landesweit finden häufig Straßenkontrollen durch Checkpoints und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt. Auch örtliche Ausgangssperren sind kurzfristig möglich.
Demonstrationen und Proteste sind insbesondere in Abuja und Lagos, aber auch anderen großen Städten möglich und können zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen. Im Juli/August 2019 forderten diese in Abuja auch wiederholt Todesopfer.
Kriminalität
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist sehr hoch, die allgemeine Sicherheitslage hat sich in den vergangenen Jahren laufend verschlechtert. In weiten Teilen des Landes bestehen insbesondere bei Reisen auf dem Landweg unkalkulierbare Risiken für Leib und Leben durch Bedrohung, Erpressung, Raub, Entführung und Mord.
In der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu bewaffneten Überfällen, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja. Kriminelle Vorfälle wie Hauseinbrüche und –überfälle werden auch in Abuja und anderen großen Städten des Landes verzeichnet.
Das landesweite Risiko von Entführungen ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Ausländer („expats“) sind davon überdurchschnittlich bedroht.
Bei Überlandfahrten und auf den Strecken zwischen Flughäfen und Innenstädten muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden. Besonders auf den langen Verbindungsstraßen zwischen den internationalen Flughäfen und den Innenstädten von Lagos und Port Harcourt wurden Reisende wiederholt überfallen.
Im gesamten Golf von Guinea besteht die Gefahr von Piraterie. Es gibt Bandenunwesen und Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen mit Geiselnahmen.
Zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug (Scam) bieten die deutschen Vertretungen in Nigeria ausführliche Informationen auf ihrer Homepage.
Reiseinfos
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
- Schützen Sie Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter.
- Verzichten Sie vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märken auf das Tragen von Schmuck, wertvollen Uhren u.ä. .
- Benutzen Sie nur registrierte Taxis oder Hotelfahrzeuge.
- Vermeiden Sie Nachtfahrten. Bei unvermeidbaren Nachtfahrten nutzen Sie stets ein gut gesichertes oder noch besser gepanzertes Fahrzeug und eine bewaffnete Eskorte (z.B. Mobile Polizei; MoPol)
- Prüfen Sie bei unausweichlichen Reisen auf dem Landweg die Sicherheitslage auf der geplanten Route sorgfältig und führen Sie sie möglichst mit einer bewaffneten Eskorte (z.B. MoPol) durch.
- Leisten Sie keinen Widerstand im Fall eines bewaffneten Raubüberfalls und geben Wertgegenstände heraus.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch und leisten Sie ohne sorgfältige Prüfung keine Zahlungen/Überweisungen.
- Führen Sie keine Reisen nach Nigeria aufgrund von zweifelhaften Geschäfts- und sonstigen Kontakten, insbesondere Internetbekanntschaften, durch.
Infrastruktur/Verkehr
Die Infrastruktur in Nigeria ist mangelhaft. Die Versorgungslage - insbesondere Benzin, Diesel, Strom- und Wasser - ist im ganzen Land häufig unzureichend. Kraftstoffe sind von mangelhafter Qualität.
Es gibt ein Inlandsflugnetz, bei dem der Sicherheitsstandard nicht immer europäischen Maßstäben entspricht.
Insbesondere bei Dunkelheit besteht eine erhöhte Unfall- und Überfallgefahr, auch aufgrund der teils katastrophalen Straßenzustände.
Der Grenzübergang zu Benin in Sèmè-Kpodji wurde bis auf weiteres geschlossen.
Führerschein
- Meiden Sie Busreisen im Land.
- Unternehmen Sie unvermeidbare Autofahrten über Land nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten Personen, vorzugsweise im Konvoi mit einer bewaffneten Eskorte ( z.B. MoPol)
- Verzichten Sie möglichst gänzlich auf Fahrten bei Dunkelheit.
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Kommunikation
Die Kommunikationsmöglichkeiten (Telefon, Fax, E-Mail) sind häufig gestört. Im Mobiltelefonnetz (z.T. noch GSM-Standard, in Ballungsräumen in der Regel 3G oder 4G) sind Roaming-Vereinbarungen mit deutschen Netzbetreibern noch unvollständig.
LGBTIQ
Homosexuelle Handlungen sind in Nigeria strafbar. In den nördlichen Bundesstaaten Nigerias sind nach islamischem Recht homosexuelle Handlungen mit besonders schweren Strafen belegt. Seit Anfang Januar 2014 wurden die für ganz Nigeria geltenden strafrechtlichen Bestimmungen verschärft. Seither ist das Eingehen homosexueller Verbindungen oder die Mitwirkung daran mit bis zu 14 Jahren, die Organisation oder Unterstützung von Homosexuellen-Clubs, Vereinigungen oder Kundgebungen sowie öffentliches zur Schau stellen gleichgeschlechtlicher Liebesbeziehungen mit bis zu 10 Jahren Haft bedroht.
Strafrecht
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
In 12 nördlichen moslemischen Bundesstaaten, in denen Scharia-Strafrecht gilt, steht auf Mord, Vergewaltigung und außerehelichen Geschlechtsverkehr die Todesstrafe.
Das Fotografieren von Militärpersonen und -anlagen, Flughäfen, Brücken sowie weiteren Einrichtungen mit Bedeutung für die nationale Sicherheit ist verboten. Zu beachten ist, dass diese sicherheitsrelevanten Einrichtungen in der Regel nicht als solche gekennzeichnet sind.
In der Hauptstadt Abuja und im Hauptstadtbezirk Federal Capital Territory (FCT) besteht absolutes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Transportmitteln.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Naira (NGN). Kreditkarten sollten nur mit äußerster Vorsicht genutzt werden. Die Mitnahme von Bargeld in US-Dollar und/oder Euro ist ratsam. In internationalen Hotels werden Scheine ab 50,- Euro in lokale Währung getauscht.
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Teilreisewarnung Nigeria 10.01.2020
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria
Stand 10.01.2020
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Letzte Änderungen:
Aktuelles
Aktuelles
Nach dem, vor dem Hintergrund der USA-Iranischen Spannungen, erfolgten Raketenangriff der USA in Bagdad und der Tötung des iranischen Generals Soleimani am 3. Januar 2020 könnte es nach den Freitagsgebeten auch zu Demonstrationen und Protesten in Nigeria kommen. Konkrete Hinweise auf größere Demonstrationen gibt es derzeit nicht, Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften sind aber nicht ausgeschlossen.
- Meiden Sie Menschenansammlungen insbesondere um Moscheen und Einrichtungen der USA.
- Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.·
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Nach dem, vor dem Hintergrund der USA-Iranischen Spannungen, erfolgten Raketenangriff der USA in Bagdad und der Tötung des iranischen Generals Soleimani am 3. Januar 2020 ist es zu gewaltsamen Demonstrationen und Protesten in Nigeria gekommen. Weitere Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften sind nicht ausgeschlossen.
- Meiden Sie Menschenansammlungen insbesondere um Moscheen und Einrichtungen der USA.
- Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
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- Aktuelles: Landesweite Proteste
Aktuelles
Bei landesweiten Protesten gegen die nigerianische Polizeieinheit „Spezialeinheit Special Anti Robbery Squad, SARS“ kommt es aktuell vor allem in den größeren Städten, darunter Lagos, Abuja, Port Harcourt, Kano, zu Blockaden von Straßenzügen infolge größerer Demonstrationen.
- Verfolgen Sie die laufenden Entwicklungen aufmerksam in den lokalen und internationalen Medien und halten Sie sich von größeren Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
- Folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Behörden.
- )Informieren Sie sich über die Entwicklungen in Nigeria über die Website NCDC.
Hinweise zum Corona-Virus in Nigeria siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Teilreisewarnung Nigeria 21.10.2020
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Stand 21.10.2020
(Unverändert gültig seit: 21.10.2020)
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste: Ausgangssperren)
Aktuelles
Bei landesweiten Protesten gegen die nigerianische Polizeieinheit „Special Anti Robbery Squad, SARS“ und Polizeigewalt kommt es aktuell vor allem in den größeren Städten, darunter Lagos, Abuja, Port Harcourt, Kano, zu Blockaden von Straßenzügen infolge größerer Demonstrationen. An verschiedenen Orten ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. In verschiedenen Stadtteilen von Lagos kommt es ferner zu Plünderungen und Brandstiftungen sowie auf Angriffen auf staatliche und andere symbolträchtige Einrichtungen. Für Lagos und weitere Bundesstaaten (darunter Ondo, Osun, Ekiti, Imo) bestehen seit 20. Oktober 2020 vollständige Ausgangssperren. Der Flughafen Lagos ist geöffnet, einige internationale Flüge wurden jedoch gestrichen bzw. werden verzögert durchgeführt. Auch am internationalen Flughafen Abuja muss mit Verzögerungen und Annullierungen gerechnet werden.
- Beachten Sie in Ihrem eigenen Interesse die Ausgangssperre und folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
- Verfolgen Sie die laufenden Entwicklungen aufmerksam in den lokalen und internationalen Medien und halten Sie sich von größeren Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
- Setzen Sie sich ggf. mit Ihrer Fluggesellschaft in Verbindung bzw. überprüfen Sie Ihre Flugverbindung.
Hinweise zum Corona-Virus in Nigeria siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Teilreisewarnung Nigeria 24.10.2020
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(Unverändert gültig seit: 24.10.2020)
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- Aktuelles (Proteste: Ausgangssperren)
Aktuelles
Bei Protesten gegen die nigerianische Polizeieinheit „Special Anti Robbery Squad, SARS“ kam es in den letzten Tagen landesweit zu Blockaden von Straßenzügen und gewaltsamen Auseinandersetzungen. Nach dem Rückgang der Demonstrationen kommt es aktuell verstärkt zu Plünderungen und Gewalt durch kriminelle Gruppen, vor allem in größeren Städten inklusive einiger Bezirke der Hauptstadt Abuja sowie im Süden des Landes. Für Lagos und weitere Bundesstaaten (darunter Ondo, Osun, Ekiti, Imo) bestehen seit 20. Oktober Ausgangssperren, deren Dauer kurzfristig bekanntgegeben wird.
Der Flughafen Lagos ist geöffnet, einige internationale Flüge wurden jedoch gestrichen bzw. werden verzögert durchgeführt. Auch am internationalen Flughafen Abuja muss mit Verzögerungen und Annullierungen gerechnet werden.
- Verfolgen Sie die laufenden Entwicklungen aufmerksam in den lokalen und internationalen Medien und halten Sie sich von größeren Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
- Bleiben Sie in dieser unübersichtlichen Lage möglichst zu Hause bzw. an einem sicheren Ort und beachten Sie unbedingt die Anweisungen der nigerianischen Sicherheitsbehörden, z. B. zur Ausgangssperre.
- Setzen Sie sich ggf. mit Ihrer Fluggesellschaft in Verbindung bzw. überprüfen Sie Ihre Flugverbindung.
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Teilreisewarnung Nigeria 10.11.2020
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(Unverändert gültig seit: 10.11.2020)
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste)
Aktuelles
Proteste
In einer Reihe von Bundesstaaten bestehen zurzeit teilweise oder vollständige Ausgangsperren, nachdem es dort zu gewaltsamen Ausschreitungen und Plünderungen gekommen ist. Dauer und Beendigung dieser Ausgangssperren werden kurzfristig bekannt gegeben.
- Verfolgen Sie die Entwicklungen in den lokalen und internationalen Medien und halten Sie sich möglichst von größeren Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
Hinweise zum Corona-Virus in Nigeria siehe:
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Teilreisewarnung Nigeria 08.01.2021
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Letzte Änderungen:
- Sicherheit-Teilreisewarnung (Terrorismus, Innenpolitische Lage, Kriminalität)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)
- Gesundheit (Impfschutz)
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen auf dem Landweg in die nordöstlichen Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa wird gewarnt.
Von nicht erforderlichen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias, in die Bundesstaaten Sokoto, Katsina und Jigawa wird abgeraten.
Von Reisen in die folgenden Bundesstaaten wird abgeraten, sofern diese nicht direkt auf dem Luftweg in die jeweiligen Hauptstädte führen:Von Reisen in die vorgelagerten Küstengewässer, Golf von Guinea, Nigerdelta, Bucht von Benin und Bucht von Bonny, wird abgeraten.
- in Zentral-und Nord-Nigeria: Kaduna, Zamfara, Kano und Taraba,
- in Südnigeria: Ogun, Ondo, Ekiti, Edo, Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, Anambra, Enugu, Abia, Ebonyi und Akwa Ibom.
Bei Reisen in alle übrigen Landesteile Nigerias wird um besondere Vorsicht gebeten.
Terrorismus
In den nordöstlichen Landesteilen werden fortlaufend terroristische Gewaltakte, wie z.B. Angriffe und Sprengstoffanschläge von militanten Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen verübt. Auch Angriffe auf dort tätige humanitäre Hilfsorganisationen waren zu verzeichnen.
In der Hauptstadt Abuja erfolgte zuletzt im Juli 2018 ein terroristischer Angriff auf Polizisten, der Todesopfer forderte. Die Gefahr von weiteren Anschlägen, auch in anderen Metropolen Nigerias, besteht fort.
Märkte, Moscheen, Kirchen, Hotels, Einkaufszentren und Verkehrsknotenpunkte wie Busbahnhöfe und große Taxistände, die nicht über verlässliche Sicherheitsvorkehrungen verfügen, stellen eine erhöhte Gefahr für Anschläge dar.
Das Risiko von Entführungen ist hoch und besteht landesweit.Innenpolitische Lage
- Prüfen Sie bei unausweichlichen Reisen auf dem Landweg vor und während der Reise die Sicherheitslage auf der geplanten Route sorgfältig und führen Sie sie mit einer bewaffneten Eskorte (z.B. Mobile Polizei, MoPol) durch.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen und beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze besonders aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
In Nigeria können in allen Regionen unvorhersehbare lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte können politischer, wirtschaftlicher, religiöser, gesellschaftlicher und/oder ethnischer Art sein.
Insbesondere die Bundesstaaten Zamfara, westl. Taraba und der östl. Teil von Nassarawa, das nördliche Sokoto und die Bundesstaaten Plateau, Kaduna, Benue, Niger, Kebbi sind derzeit von bewaffneten Auseinandersetzungen/innerethnischen Konflikten betroffen. Weiterhin bestimmen immer wieder gewalttätige Konflikte zwischen nomadisierenden Viehzüchtern und sesshaften Farmern sowie gut organisierten Banden die Sicherheitslage.
Landesweit finden häufig Straßenkontrollen durch Checkpoints und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt. Auch örtliche Ausgangssperren sind kurzfristig möglich.
Demonstrationen und Proteste sind insbesondere in Abuja und Lagos, aber auch anderen großen Städten möglich und können zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen. Im Juli/August 2019 forderten diese in Abuja auch wiederholt Todesopfer.Kriminalität
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist sehr hoch, die allgemeine Sicherheitslage hat sich in den vergangenen Jahren laufend verschlechtert. In weiten Teilen des Landes bestehen insbesondere bei Reisen auf dem Landweg unkalkulierbare Risiken für Leib und Leben durch Bedrohung, Erpressung, Raub, Entführung und Mord.
In der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu bewaffneten Überfällen, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja. Kriminelle Vorfälle wie Hauseinbrüche und –überfälle werden auch in Abuja und anderen großen Städten des Landes verzeichnet.
Das landesweite Risiko von Entführungen ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Ausländer ("expats") sind davon überdurchschnittlich bedroht.
Bei Überlandfahrten und auf den Strecken zwischen Flughäfen und Innenstädten muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden. Besonders auf den langen Verbindungsstraßen zwischen den internationalen Flughäfen und den Innenstädten von Lagos und Port Harcourt wurden Reisende wiederholt überfallen.
Im gesamten Golf von Guinea besteht die Gefahr von Piraterie. Es gibt Bandenunwesen und Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen mit Geiselnahmen.
Zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug (Scam) bieten die deutschen Vertretungen in Nigeria ausführliche Informationen.Reiseinfos
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
- Schützen Sie Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter.
- Verzichten Sie vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märken auf das Tragen von Schmuck, wertvollen Uhren u.ä. .
- Benutzen Sie nur registrierte Taxis oder Hotelfahrzeuge.
- Vermeiden Sie Nachtfahrten. Bei unvermeidbaren Nachtfahrten nutzen Sie stets ein gut gesichertes oder noch besser gepanzertes Fahrzeug und eine bewaffnete Eskorte (z.B. Mobile Polizei; MoPol)
- Prüfen Sie bei unausweichlichen Reisen auf dem Landweg die Sicherheitslage auf der geplanten Route sorgfältig und führen Sie sie möglichst mit einer bewaffneten Eskorte (z.B. MoPol) durch.
- Leisten Sie keinen Widerstand im Fall eines bewaffneten Raubüberfalls und geben Wertgegenstände heraus.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch und leisten Sie ohne sorgfältige Prüfung keine Zahlungen/Überweisungen.
- Führen Sie keine Reisen nach Nigeria aufgrund von zweifelhaften Geschäfts- und sonstigen Kontakten wie insbesondere Internetbekanntschaften durch.
Rechtliche Besonderheiten
In 12 nördlichen moslemischen Bundesstaaten, in denen Scharia-Strafrecht gilt, steht auf Mord, Vergewaltigung und außerehelichen Geschlechtsverkehr die Todesstrafe.
Das Fotografieren von Militärpersonen und -anlagen, Flughäfen, Brücken sowie weiteren Einrichtungen mit Bedeutung für die nationale Sicherheit ist verboten. Zu beachten ist, dass diese sicherheitsrelevanten Einrichtungen in der Regel nicht als solche gekennzeichnet sind.
In der Hauptstadt Abuja und im Hauptstadtbezirk Federal Capital Territory (FCT) besteht absolutes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Transportmitteln.
Gesundheit
Impfschutz
Gelbfieber
Bei Einreise nach Nigeria ist für alle Personen ab ≥ 9 Monaten der Nachweis einer Gelbfieberimpfung notwendig. Die Impfung ist auch medizinisch sinnvoll, da Nigeria Gelbfieberübertragungsgebiet ist.
Sofern die Gelbfieberimpfung in einem gültigen internationalen Impfausweis dokumentiert ist, der nicht in Nigeria ausgestellt wurde, wird keine erneute Impfung oder der Erwerb einer elektronischen Gelbfieberkarte (e-Yellow Card) für deutsche Staatsangehörige gefordert.
Nigerianische Staatsangehörige, die in Nigeria geimpft wurden und zurückreisen wollen, müssen eine e-Yellow Card vorweisen. Sie sollten dazu vor Abreise die Informationen der nigerianischen Botschaft in Berlin beachten.
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Nigeria gilt seit 2020 als frei von Wild-Polioviren. Dennoch kommen noch mutierte Impfvirusstämme vor. Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollten daher einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen wird gemäß WHO eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.
Cholera oder Meningokokken-Krankheit
Bei Einreise aus afrikanischen Staaten auf dem Landweg kann es vorkommen, dass auch der Nachweis einer Impfung gegen Cholera oder Meningokokken-Krankheit verlangt wird. Die eventuelle Forderung des Nachweises einer Impfung gegen Meningokokken oder Cholera bei Einreise aus Europa sollte mit Nachdruck zurückgewiesen werden.
Allgemeiner ImpfschutzWährend der Trockenzeit (Dezember–April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels“ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien (s.u). Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen. Aufgrund der immer wiederkehrenden Masernausbrüche sollte auf einen Schutz auch bei Erwachsenen geachtet werden.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Eine tetravalente Meningokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein. Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.
Hinweise zum Corona-Virus in Nigeria siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Teilreisewarnung Nigeria 11.01.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria
Stand 08.01.2021
Letzte Änderungen:
- Sicherheit-Teilreisewarnung (Terrorismus, Innenpolitische Lage, Kriminalität)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen insbesondere auf dem Landweg in die nordöstlichen Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa wird gewarnt.
Von nicht erforderlichen Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Sokoto, Katsina, Zamfara und Jigawa wird dringend abgeraten.
Von Reisen in die folgenden Bundesstaaten wird abgeraten, sofern diese nicht direkt auf dem Luftweg in die jeweiligen Hauptstädte führen:Von Reisen in die vorgelagerten Küstengewässer, Golf von Guinea, Nigerdelta, Bucht von Benin und Bucht von Bonny, wird abgeraten.
- in Zentral-und Nord-Nigeria: Kaduna, Kano und Taraba,
- in Südnigeria: Ogun, Ondo, Ekiti, Edo, Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, Anambra, Enugu, Abia, Ebonyi und Akwa Ibom.
Bei Reisen in alle übrigen Landesteile Nigerias wird um besondere Vorsicht gebeten.
Terrorismus
In den nordöstlichen Landesteilen werden fortlaufend terroristische Gewaltakte, wie z.B. Angriffe und Sprengstoffanschläge von militanten Gruppen auf Zivilgesellschaft, Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen verübt. Auch Angriffe auf dort tätige humanitäre Hilfsorganisationen waren zu verzeichnen.
In den nördlichen bzw. nordwestlichen Bundesstaaten, insbesondere im Grenzgebiet zu Niger, kommt es verstärkt zu Entführungen und schweren Gewaltakten, deren Urheberschaft nicht eindeutig ist, die aber unter Umständen ebenfalls terroristischen Gruppen zuzuschreiben sind.
In der Hauptstadt Abuja erfolgte zuletzt im Juli 2018 ein terroristischer Angriff auf Polizisten, der Todesopfer forderte. Die Gefahr von weiteren Anschlägen, auch in anderen Metropolen Nigerias, besteht fort.
Belebte Orte, wie Märkte, Moscheen, Kirchen, Hotels, Einkaufszentren und Verkehrsknotenpunkte wie Busbahnhöfe und große Taxistände, die nicht über verlässliche Sicherheitsvorkehrungen verfügen, bieten ein erhhtes Risiko für Anschläge.
Das Risiko von Entführungen ist hoch und besteht landesweit.Innenpolitische Lage
- Führen Sie Reisen im Land möglichst nicht auf dem Landweg durch.
- Prüfen Sie bei unausweichlichen Reisen auf dem Landweg vor und während der Reise die Sicherheitslage auf der geplanten Route sorgfältig und führen Sie sie mit einer bewaffneten Eskorte (z.B. Mobile Polizei, MoPol) durch.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen und beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze besonders aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
In Nigeria können in allen Regionen unvorhersehbare lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte können politischer, wirtschaftlicher, religiöser, gesellschaftlicher und/oder ethnischer Art sein.
Insbesondere die Bundesstaaten Zamfara, westl. Taraba und der östl. Teil von Nassarawa, das nördliche Sokoto und die Bundesstaaten Plateau, Kaduna, Benue, Niger, Kebbi sind derzeit von bewaffneten Auseinandersetzungen/innerethnischen Konflikten betroffen. Gewalttätige Konflikte zwischen nomadisierenden Viehzüchtern und sesshaften Farmern sowie gut organisierten Banden bestimmen dort die Sicherheitslage..
Landesweit finden häufig Straßenkontrollen durch Checkpoints und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt. Auch örtliche Ausgangssperren sind kurzfristig möglich.
Demonstrationen und Proteste sind insbesondere in Abuja und Lagos, aber auch anderen großen Städten möglich und können zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen. Im Juli/August 2019 und im Oktober 2020 forderten diese in Abuja, Lagos und anderen Städten zahlreiche Todesopfer.Kriminalität
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist sehr hoch, die allgemeine Sicherheitslage hat sich in den vergangenen Jahren laufend verschlechtert. In weiten Teilen des Landes bestehen insbesondere bei Reisen auf dem Landweg unkalkulierbare Risiken für Leib und Leben durch Bedrohung, Erpressung, Raub, Entführung und Mord. Häufig werden kriminelle Akte durch „falsche Uniformierte“ verübt, d.h. Kriminelle, die sich als Polizisten, Soldaten ausgeben.
In der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu bewaffneten Überfällen, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja. Kriminelle Vorfälle wie Hauseinbrüche und –überfälle werden auch in Abuja und anderen großen Städten des Landes verzeichnet.
Das landesweite Risiko von Entführungen ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Ausländer sind davon überdurchschnittlich bedroht.
Bei Überlandfahrten und auf den Strecken zwischen Flughäfen und Innenstädten muss auch bei Tag mit gewaltsamen Überfällen gerechnet werden. Besonders auf den langen Verbindungsstraßen zwischen den internationalen Flughäfen und den Innenstädten von Lagos und Port Harcourt wurden Reisende wiederholt überfallen.
Im gesamten Golf von Guinea besteht die Gefahr von Piraterie. Es gibt Bandenunwesen und Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen mit Geiselnahmen.
Zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug (Scam) bieten die deutschen Vertretungen in Nigeria ausführliche Informationen.Reiseinfos
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
- Schützen Sie Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter.
- Verzichten Sie vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märken auf das Tragen von Schmuck, wertvollen Uhren u.ä.
- Benutzen Sie nur registrierte Taxis oder Hotelfahrzeuge.
- Vermeiden Sie Nachtfahrten. Bei unvermeidbaren Nachtfahrten nutzen Sie stets ein gut gesichertes oder noch besser gepanzertes Fahrzeug und eine bewaffnete Eskorte (z.B. Mobile Polizei; MoPol)
- Prüfen Sie bei unausweichlichen Reisen auf dem Landweg die Sicherheitslage auf der geplanten Route sorgfältig und führen Sie sie möglichst mit einer bewaffneten Eskorte (z.B. MoPol) durch.
- Leisten Sie keinen Widerstand im Fall eines bewaffneten Raubüberfalls und geben Wertgegenstände heraus.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch und leisten Sie ohne sorgfältige Prüfung keine Zahlungen/Überweisungen.
- Führen Sie keine Reisen nach Nigeria aufgrund von zweifelhaften Geschäfts- und sonstigen Kontakten wie insbesondere Internetbekanntschaften durch.
Rechtliche Besonderheiten
In 12 nördlichen moslemischen Bundesstaaten, in denen Scharia-Strafrecht gilt, steht auf Mord, Vergewaltigung und außerehelichen Geschlechtsverkehr die Todesstrafe; im Bundesstaat Kaduna stehen sexuelle Straftaten unter der Androhung der Kastration.
Das Fotografieren von Militärpersonen und -anlagen, Flughäfen, Brücken sowie weiteren Einrichtungen mit Bedeutung für die nationale Sicherheit ist verboten. Zu beachten ist, dass diese sicherheitsrelevanten Einrichtungen in der Regel nicht als solche gekennzeichnet sind.
In der Hauptstadt Abuja und im Hauptstadtbezirk Federal Capital Territory (FCT) besteht absolutes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Transportmitteln.
Hinweise zum Corona-Virus in Nigeria siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Teilreisewarnung Nigeria 12.02.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria
Stand 12.02.2021
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus; Innenpolitische Lage; Kriminalität)
- Reiseinfos (Infrastruktur / Verkehr)
Sicherheit
Terrorismus
In den nordöstlichen Landesteilen werden fortlaufend terroristische Gewaltakte, wie z.B. Angriffe und Sprengstoffanschläge von militanten Gruppen auf die Zivilgesellschaft, Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen verübt. Auch Angriffe auf dort tätige humanitäre Hilfsorganisationen waren zu verzeichnen.
In den nördlichen bzw. nordwestlichen Bundesstaaten, insbesondere im Grenzgebiet zu Niger, kommt es verstärkt zu Entführungen und schweren Gewaltakten, deren Urheberschaft nicht eindeutig ist, die aber unter Umständen ebenfalls terroristischen Gruppen zuzuschreiben sind.
In der Hauptstadt Abuja erfolgte zuletzt im Juli 2018 ein terroristischer Angriff auf Polizisten, der Todesopfer forderte. Die Gefahr von weiteren Anschlägen, auch in anderen Metropolen Nigerias, besteht fort.
Belebte Orte, wie Märkte, Moscheen, Kirchen, Hotels, Einkaufszentren und Verkehrsknotenpunkte wie Busbahnhöfe und große Taxistände, die nicht über verlässliche Sicherheitsvorkehrungen verfügen, bieten ein erhöhtes Risiko für Anschläge.
Das Risiko von terroristisch oder kriminell motivierten Entführungen ist hoch, in den Bundesstaaten Borno, Yobe, Sokoto, Katsina, Zamfara, Jigawa und im nördlichen Teil des Bundesstaats Adamawa besteht ein sehr hohes Entführungsrisiko.Innenpolitische Lage
- Führen Sie Reisen im Land möglichst nicht auf dem Landweg durch und vermeiden Sie unbedingt Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
- Prüfen Sie bei unausweichlichen Reisen auf dem Landweg vor und während der Reise die Sicherheitslage auf der geplanten Route sorgfältig und führen Sie sie mit einer bewaffneten Eskorte (z.B. Mobile Polizei, MoPol) durch.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen und beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze besonders aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
In Nigeria können in allen Regionen unvorhersehbare lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte können politischer, wirtschaftlicher, religiöser, gesellschaftlicher und/oder ethnischer Art sein.
Insbesondere die Bundesstaaten Zamfara, westl. Taraba, der östl. Teil von Nassarawa, das nördliche Sokoto und die Bundesstaaten Plateau, Kaduna, Benue, Niger, Kebbi sind derzeit von bewaffneten Auseinandersetzungen/innerethnischen Konflikten zwischen nomadisierenden Viehzüchtern und sesshaften Farmern sowie organisierten kriminellen Banden betroffen.
Landesweit finden häufig Straßenkontrollen durch Checkpoints und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt. Auch örtliche Ausgangssperren sind kurzfristig möglich.
Demonstrationen und Proteste sind insbesondere in Abuja und Lagos, aber auch anderen großen Städten möglich und können zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen. Im Juli/August 2019 und im Oktober 2020 forderten diese in Abuja, Lagos und anderen Städten zahlreiche Todesopfer.Kriminalität
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist sehr hoch, die allgemeine Sicherheitslage hat sich in den vergangenen Jahren laufend verschlechtert. In weiten Teilen des Landes bestehen insbesondere bei Reisen auf dem Landweg unkalkulierbare Risiken für Leib und Leben durch Bedrohung, Erpressung, Raub, Entführung und Mord. Häufig werden kriminelle Akte durch „falsche Uniformierte“ verübt, d.h. Kriminelle, die sich als Polizisten, Soldaten ausgeben.
In der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu bewaffneten Überfällen, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja. Kriminelle Vorfälle wie Hauseinbrüche und –überfälle werden auch in Abuja und anderen großen Städten des Landes verzeichnet.
Das Risiko von Entführungen ist in den Bundesstaaten Borno, Yobe, Sokoto, Katsina, Zamfara, Jigawa und im nördlichen Teil des Bundesstaats Adamawa sehr hoch, in den übrigen Bundesstaaten ist das Entführungsrisiko hoch.
Bei Überlandfahrten und auf den Strecken zwischen Flughäfen und Innenstädten muss auch bei Tag mit gewaltsamen Überfällen gerechnet werden. Auch auf den langen Verbindungsstraßen zwischen den internationalen Flughäfen und den Innenstädten von Lagos, Abuja und Port Harcourt wurden Reisende wiederholt überfallen.
Im gesamten Golf von Guinea besteht die Gefahr von Piraterie. Es gibt Bandenunwesen und Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen mit Geiselnahmen.
Zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug (Scam) bieten die deutschen Vertretungen in Nigeria ausführliche Informationen.Reiseinfos
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
- Schützen Sie Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter.
- Verzichten Sie vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märken auf das Tragen von Schmuck, wertvollen Uhren u.ä.
- Benutzen Sie nur registrierte Taxis oder Hotelfahrzeuge.
- Vermeiden Sie Nachtfahrten. Bei unvermeidbaren Nachtfahrten nutzen Sie stets ein gut gesichertes oder noch besser gepanzertes Fahrzeug und eine bewaffnete Eskorte (z.B. Mobile Polizei; MoPol)
- Prüfen Sie bei unausweichlichen Reisen auf dem Landweg die Sicherheitslage auf der geplanten Route sorgfältig und führen Sie sie möglichst mit einer bewaffneten Eskorte (z.B. MoPol) durch.
- Leisten Sie keinen Widerstand im Fall eines bewaffneten Raubüberfalls und geben Wertgegenstände heraus.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch und leisten Sie ohne sorgfältige Prüfung keine Zahlungen/Überweisungen.
- Führen Sie keine Reisen nach Nigeria aufgrund von zweifelhaften Geschäfts- und sonstigen Kontakten wie insbesondere Internetbekanntschaften durch.
Infrastruktur/Verkehr
Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.
Die Infrastruktur in Nigeria ist mangelhaft. Die Versorgungslage - insbesondere Benzin, Diesel, Strom- und Wasser - ist im ganzen Land häufig unzureichend. Kraftstoffe sind von mangelhafter Qualität.
Es gibt ein Inlandsflugnetz, bei dem der Sicherheitsstandard nicht immer europäischen Maßstäben entspricht.
Insbesondere bei Dunkelheit besteht eine erhöhte Unfall- und Überfallgefahr, auch aufgrund der teils katastrophalen Straßenzustände.
Der Grenzübergang zu Benin in Sèmè-Kpodji ist seit Dezember 2020 offiziell wiedereröffnet, der Grenzübertritt unterliegt dennoch starken Behinderungen.
- Vermeiden Sie Busreisen und Fahrten mit dem Kfz im gesamten Land, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
- Unternehmen Sie unvermeidbare Autofahrten über Land nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten Personen, vorzugsweise im Konvoi und mit einer bewaffneten Eskorte (z.B. MoPol) und behandeln Sie Reiseziele und –zeiten vertraulich.
- Verzichten Sie gänzlich auf Fahrten bei Dunkelheit.
Hinweise zum Corona-Virus in Nigeria siehe:
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Teilreisewarnung Nigeria 25.02.2021
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Stand 25.02.2021
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Erweiterung Teilreisewarnung; Terrorismus)
Sicherheit
Teilreisewarnung
Vor Reisen in den gesamten Bundesstaat Borno einschließlich der Hauptstadt Maiduguri, auch auf dem Luftweg, wird gewarnt.
Vor Überland-Reisen (auf dem Landweg)wird gewarnt.
- in die nördlichen Bundesstaaten, Yobe, Sokoto, Katsina, Zamfara und Jigawa,
- in den nördlichen Teil des Bundesstaats Adamawa (nördlich des Benue-Flusses)
Von Reisen in die folgenden Bundesstaatenwird dringend abgeraten.
- Zentral- und Nord-Nigeria: Kaduna, Kano, Taraba und den südlichen Teil des Bundesstaats Adamawa (sofern nicht auf dem direkten Luftweg),
- Südnigeria: Ogun, Ondo, Ekiti, Edo, Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, Anambra, Enugu, Abia, Ebonyi und Akwa Ibom (sofern nicht auf dem direkten Luftweg),
- die vorgelagerten Küstengewässer, Golf von Guinea, Nigerdelta, Bucht von Benin und Bucht von Bonny
Von Überland-Reisen in alle übrigen Landesteile Nigerias wird abgeraten. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sind unbedingt zu vermeiden.
Terrorismus
In den nordöstlichen Landesteilen werden fortlaufend terroristische Gewaltakte, wie z.B. Angriffe und Sprengstoffanschläge von militanten Gruppen auf die Zivilgesellschaft, Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen verübt. Auch Angriffe auf dort tätige humanitäre Hilfsorganisationen waren zu verzeichnen. Am 23. Februar 2021 fand ein schwerer Sprengstoffanschlag in Maiduguri, der Hauptstadt des Bundesstaats Borno, statt.
In den nördlichen bzw. nordwestlichen Bundesstaaten, insbesondere im Grenzgebiet zu Niger, kommt es verstärkt zu Entführungen und schweren Gewaltakten, deren Urheberschaft nicht eindeutig ist, die aber unter Umständen ebenfalls terroristischen Gruppen zuzuschreiben sind.
In der Hauptstadt Abuja erfolgte zuletzt im Juli 2018 ein terroristischer Angriff auf Polizisten, der Todesopfer forderte. Die Gefahr von weiteren Anschlägen, auch in anderen Metropolen Nigerias, besteht fort.
Belebte Orte wie Märkte, Moscheen, Kirchen, Hotels, Einkaufszentren und Verkehrsknotenpunkte wie Busbahnhöfe und große Taxistände, die nicht über verlässliche Sicherheitsvorkehrungen verfügen, bieten ein erhöhtes Risiko für Anschläge.
Das Risiko von terroristisch oder kriminell motivierten Entführungen ist hoch, in den Bundesstaaten Borno, Yobe, Sokoto, Katsina, Zamfara, Jigawa und im nördlichen Teil des Bundesstaats Adamawa besteht ein sehr hohes Entführungsrisiko.
- Führen Sie Reisen im Land möglichst nicht auf dem Landweg durch und vermeiden Sie unbedingt Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
- Prüfen Sie bei unausweichlichen Reisen auf dem Landweg vor und während der Reise die Sicherheitslage auf der geplanten Route sorgfältig und führen Sie sie mit einer bewaffneten Eskorte (z.B. Mobile Polizei, MoPol) durch.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen und beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze besonders aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Hinweise zum Corona-Virus in Nigeria siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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