Tunesien nach der Revolution
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Re: Tunesien nach der Revolution
Weiss nicht wie gross die Anzahl der Salafisten ist, bin aber der Meinung,dass es eher eine Minderheit ist.
Ich würde, wenn ich Tunesier wäre und nicht nur dort, das Gsindel mit Gewalt entsorgen.
Wie heisst es so schön; wehret den Anfängen.
Wenn sie's jetzt geschehen lassen sehe ich rabenschwarz, nicht nur für Tunesien.
Gruss
Turi
Ich würde, wenn ich Tunesier wäre und nicht nur dort, das Gsindel mit Gewalt entsorgen.
Wie heisst es so schön; wehret den Anfängen.
Wenn sie's jetzt geschehen lassen sehe ich rabenschwarz, nicht nur für Tunesien.
Gruss
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Wolfgang K
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Re: Tunesien nach der Revolution
Die Salafisten, die sich in Tunesien derzeit aufspielen dürften wenige tausend sein. Ich hab mal eine Schätzung von 3000 bis max. 10.000 gelesen, aber das mag Kaffeesatz sein. In Libyen dürften es in Relation zur kleineren Bevölkerung mehr sein.
In Tunesien und Libyen werden sie als unangenehmer Fremdkörper wahrgenommen. Dass sie ausgerechnet in Sidi Bouzid so einen Terz machen liegt auch daran, dass hier einige der Vögel als sie sich aufgespielt haben von ein par Jugendlichen ordentlich vermöbelt worden, worauf dann aus dem ganzen Land bärtige Schläger zusammengekarrt wurden. Dass die Jugend ausgerechnet in Sidi Bouzid auf die Bärtigen losgeht hat mehr als Symbolcharakter.
Keine Regierung kann die Mehrheit behalten wenn sie die Vögel gewähren lässt. Ich bin daher sehr froh, dass der Spuk jetzt unter der Ennahda Regierung geschieht, denn ausgerechnet eine islamistische Regierung wird es sein, die – ob sie will oder nicht – die Bärtigen wieder ins Loch steckt oder sie wird bei der nächsten Wahl untergehen. Welche Ironie des Schicksals.
Dadurch hat automatisch ein notwendiger Prozess begonnen nach einer klaren roten Linie innerhalb der religiösen Parteien und Bewegungen zu suchen. Genau das ist eben die mangelnde Abgrenzung, die gefehlt hat und jetzt gezwungenermaßen stattfindet.
Auch in Libyen werden die neusten salafisitschen Umtriebe klar als kriminelle Umtriebe eingestuft.
Aus einem Statement der League of Libyan Ulema http://en.wikipedia.org/wiki/League_of_Libyan_Ulema
„The league accuses Saud clerics of “promoting millions of free books and tapes in Libya which attack our moderate religious traditions”, and calls on the government to submit a formal complaint to both the League of Arab States and the Organisation for Islamic Cooperation regarding what it describes as unacceptable interference in Libya’s domestic affairs.
The Ulema call on both the National Congress and the government to take active measures both to deter future attacks and to hold those responsible to account; “to rebuild what they destroy and retrieve what they steal; as well as to hold to account those elements in the security apparatus who have betrayed their office to aid these criminals.”
(Quelle: Libyan Herald).
Grüße
Wolfgang
In Tunesien und Libyen werden sie als unangenehmer Fremdkörper wahrgenommen. Dass sie ausgerechnet in Sidi Bouzid so einen Terz machen liegt auch daran, dass hier einige der Vögel als sie sich aufgespielt haben von ein par Jugendlichen ordentlich vermöbelt worden, worauf dann aus dem ganzen Land bärtige Schläger zusammengekarrt wurden. Dass die Jugend ausgerechnet in Sidi Bouzid auf die Bärtigen losgeht hat mehr als Symbolcharakter.
Keine Regierung kann die Mehrheit behalten wenn sie die Vögel gewähren lässt. Ich bin daher sehr froh, dass der Spuk jetzt unter der Ennahda Regierung geschieht, denn ausgerechnet eine islamistische Regierung wird es sein, die – ob sie will oder nicht – die Bärtigen wieder ins Loch steckt oder sie wird bei der nächsten Wahl untergehen. Welche Ironie des Schicksals.
Dadurch hat automatisch ein notwendiger Prozess begonnen nach einer klaren roten Linie innerhalb der religiösen Parteien und Bewegungen zu suchen. Genau das ist eben die mangelnde Abgrenzung, die gefehlt hat und jetzt gezwungenermaßen stattfindet.
Auch in Libyen werden die neusten salafisitschen Umtriebe klar als kriminelle Umtriebe eingestuft.
Aus einem Statement der League of Libyan Ulema http://en.wikipedia.org/wiki/League_of_Libyan_Ulema
„The league accuses Saud clerics of “promoting millions of free books and tapes in Libya which attack our moderate religious traditions”, and calls on the government to submit a formal complaint to both the League of Arab States and the Organisation for Islamic Cooperation regarding what it describes as unacceptable interference in Libya’s domestic affairs.
The Ulema call on both the National Congress and the government to take active measures both to deter future attacks and to hold those responsible to account; “to rebuild what they destroy and retrieve what they steal; as well as to hold to account those elements in the security apparatus who have betrayed their office to aid these criminals.”
(Quelle: Libyan Herald).
Grüße
Wolfgang
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Birgitt
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Tunesien nach dem Ende Ben Alis
Eine Revolution auf dem Weg des demokratischen WandelsArbeitslosigkeit und Korruption sind bis heute die größten Hindernisse auf dem Weg zur Demokratie in Tunesien. Zudem bedarf es jetzt einer Kultur des politischen Konsenses, meint der tunesische "Ennahda"-Politiker Fathi Ayadi. Wer sich heute im postrevolutionären Tunesien umschaut, findet ganz unterschiedliche politische Trends vor. Eines aber ist klar: die Revolution hat die früheren Verhältnisse durcheinandergewirbelt und der politischen Kultur Tunesiens neue Wege eröffnet. Nach diesem heftigen, alles erschütternden Beben hat daher nun Stabilität Priorität. Das neue Tunesien ist erst in Umrissen erkennbar und die Revolution ringt immer noch mit der Gegenrevolution.
04.09.2012 - Qantara / Zeit
Gruß
Birgitt
Re: Tunesien nach der Revolution
Mittwoch abend gab es in Wien einen Vortrag des Präsidenten der Verfassunggebenden Versammlung der Republik Tunesien Mustapha Ben Jaafar (Sozialdemokrat); Tenor: Keine Bedrohung der laizistischen Verfassung, die Randale der Salafisten werden durch Verbesserung der sozialen Lage vorübergehen oder - bei Überschreiten von Grenzen - polizeilich abzuhandeln sein.
Zwischen den Zeilen, und das hat mir auch eine in Europa lebende tunesische, sagen wir, recht überzeugte Muslima bestätigt, scheinen "ungebildete Bärtige" durchaus gegen klingende Münze motiviert zu werden, da und dort Krach zu schlagen, und das unter Umständen von allen, insbesondere aber von Anhängern des alten Regimes, die das Geld dazu haben.
Schauen wir uns das "in Ruhe" an..
Grüsse
Peter
Zwischen den Zeilen, und das hat mir auch eine in Europa lebende tunesische, sagen wir, recht überzeugte Muslima bestätigt, scheinen "ungebildete Bärtige" durchaus gegen klingende Münze motiviert zu werden, da und dort Krach zu schlagen, und das unter Umständen von allen, insbesondere aber von Anhängern des alten Regimes, die das Geld dazu haben.
Schauen wir uns das "in Ruhe" an..
Grüsse
Peter
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Wolfgang K
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Re: Tunesien nach der Revolution
Nebst, dass der ureigenste aller maghebinischen Reflexe die Behauptung ist, dass unangenehme Dinge entweder nicht stattgefunden haben oder der Urheber vom verfeindeten Cousin gedungen wurde, klingt das hier nicht nach angeheuerten Schlägern des alten Regimes.
http://www.radio-canada.ca/nouvelles/In ... hani.shtml
Eine solche Nummer in einem Touristenort und Tunesien geht unter.
Dieses nette Vögelchen war übrigens bis zum letzten Jahr „Staatsgast“.
http://www.radio-canada.ca/nouvelles/In ... hani.shtml
Eine solche Nummer in einem Touristenort und Tunesien geht unter.
Dieses nette Vögelchen war übrigens bis zum letzten Jahr „Staatsgast“.
Re: Tunesien nach der Revolution
Schon klar, der Verdacht, dass die Ennahda die "radikalen Vettern" gewähren lässt, ist nicht so neu, aber dass ein Vertreter der säkularen Kräfte die Gelegenheit nicht nutzt, sich als Bollwerk gegen usw usf darzustellen und um Unterstützung heischt?
..Lügndedektor gab's natürlich keinen am Podium
Grüsse
Peter
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Peter
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Wolfgang K
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Re: Tunesien nach der Revolution
Man sollte es evtl. nicht „Gewährenlassen“ nennen. Offen zu sehen ist – und das wird zu recht massiv kritisiert – dass den Bärtigen Schlägern weder durch die Polizei noch durch die Justiz wirklich Einhalt geboten wird.
Dafür kommen aber möglicherweise wirklich unterschiedlichste Ursachen zusammen. Es entzieht sich meiner Kenntnis in wie weit alle (auch die mittleren und unteren) Führungsebenen der Polizei durch das Innenministerium ausgetauscht und kontrollierbar ist. Ich glaube, dass hier immer noch die gleichen Leute sitzen wie zuvor. Die haben zum Teil bei der Revolution ordentlich was abbekommen. In den ersten Monaten nach dem Sturz Ben Alis hat sich kaum ein Polizist auf die Straße getraut. Es mag schon sein, dass die jetzt keine Lust haben sich von den faulen Früchten der Revolution das nächste Mal in die Zange nehmen zu lassen. Und da kommt das Innenministerium ins Spiel, denn Polizisten könnten sich nicht auf Rückendeckung verlassen wenn sie mal durchgreifen. Eher im Gegenteil. Daher hält man sich eher raus und kommt erst später mal vorbei und schreibt einen Bericht.
Dass die Regierung kaum etwas tut um die Polizei zum durchgreifen zu bringen, hat sicher auch was mit Sympathien im Lager der Ennahda zu tun. Aber ein anderer Aspekt ist die Gefahr, dass sich die Bärte in den Untergrund begeben und sich dort weiter radikalisieren. Nicht politisch -das geht praktisch nicht mehr - sondern bei der Wahl der Mittel. Dass sie sich darauf vorbereiten ist bekannt. Es hat nicht wenige Waffen- und Sprengstofffunde gegeben. Genau davor hat aber Ennahda zu Recht eine Heiden Angst (wenn man dieses Wort in diesem Zusammenhang mal gebrauchen darf
).
Es gibt aber noch einen anderen Aspekt, warum sich Ennahda mit einer klaren Linie schwer tut. Die meisten Moscheen dürften inzwischen auch in Tunesien erheblich Zuwendungen aus Saudistan und Katar erhalten. Dafür redet man bei der Auswahl des Imams mit. Die Posten haben häufig sogar mit Gewalt neu besetzt. Wessen Lied der neue Inhaber singt ist leicht auszumalen. Da aber Ennahda nicht unerheblich aus den gleichen Quellen finanziert wurde (wird?) kann ich mir auch hier einen Grund die große Vorsicht vorstellen.
Ich bin auf das nächste Wahlergebnis gespannt.
Grüße
Wolfgang
Dafür kommen aber möglicherweise wirklich unterschiedlichste Ursachen zusammen. Es entzieht sich meiner Kenntnis in wie weit alle (auch die mittleren und unteren) Führungsebenen der Polizei durch das Innenministerium ausgetauscht und kontrollierbar ist. Ich glaube, dass hier immer noch die gleichen Leute sitzen wie zuvor. Die haben zum Teil bei der Revolution ordentlich was abbekommen. In den ersten Monaten nach dem Sturz Ben Alis hat sich kaum ein Polizist auf die Straße getraut. Es mag schon sein, dass die jetzt keine Lust haben sich von den faulen Früchten der Revolution das nächste Mal in die Zange nehmen zu lassen. Und da kommt das Innenministerium ins Spiel, denn Polizisten könnten sich nicht auf Rückendeckung verlassen wenn sie mal durchgreifen. Eher im Gegenteil. Daher hält man sich eher raus und kommt erst später mal vorbei und schreibt einen Bericht.
Dass die Regierung kaum etwas tut um die Polizei zum durchgreifen zu bringen, hat sicher auch was mit Sympathien im Lager der Ennahda zu tun. Aber ein anderer Aspekt ist die Gefahr, dass sich die Bärte in den Untergrund begeben und sich dort weiter radikalisieren. Nicht politisch -das geht praktisch nicht mehr - sondern bei der Wahl der Mittel. Dass sie sich darauf vorbereiten ist bekannt. Es hat nicht wenige Waffen- und Sprengstofffunde gegeben. Genau davor hat aber Ennahda zu Recht eine Heiden Angst (wenn man dieses Wort in diesem Zusammenhang mal gebrauchen darf
Es gibt aber noch einen anderen Aspekt, warum sich Ennahda mit einer klaren Linie schwer tut. Die meisten Moscheen dürften inzwischen auch in Tunesien erheblich Zuwendungen aus Saudistan und Katar erhalten. Dafür redet man bei der Auswahl des Imams mit. Die Posten haben häufig sogar mit Gewalt neu besetzt. Wessen Lied der neue Inhaber singt ist leicht auszumalen. Da aber Ennahda nicht unerheblich aus den gleichen Quellen finanziert wurde (wird?) kann ich mir auch hier einen Grund die große Vorsicht vorstellen.
Ich bin auf das nächste Wahlergebnis gespannt.
Grüße
Wolfgang
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Wolfgang K
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US Botschaft in Tunis brennt:
US Botschaft in Tunis brennt:
http://www.businessnews.com.tn/Les-sala ... 20,33414,3
[Ironie]
Ob da irgendein Zusammenhang mit den Freitagsgebeten besteht?
[/Ironie]
http://www.businessnews.com.tn/Les-sala ... 20,33414,3
[Ironie]
Ob da irgendein Zusammenhang mit den Freitagsgebeten besteht?
[/Ironie]
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Alexander
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Tunesien - US-Botschaft in Tunis brennt ...
Hier noch ein deutscher Link da der obige nicht funzt http://www.tz-online.de/nachrichten/pol ... 03375.html
Grüsse
Alexander
Grüsse
Alexander
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Birgitt
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Interview mit Yadh Ben Achour
''Die tunesische Revolution hatte keinen religiösen Charakter''Der tunesische Jurist Yadh Ben Achour wurde jüngst mit dem Internationalen Demokratiepreis Bonn ausgezeichnet. Im Gespräch mit Chamselassil Ayari äußert sich der Verfassungsrechtler über das Erstarken der islamistischen Kräfte in seinem Land.
10.09.2012 - Qantara
Gruß
Birgitt
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Wolfgang K
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Re: Tunesien nach der Revolution
In Tunesien gibt es aus der Politik die unterschiedlichsten Stimmen zu dem Vorfällen:
Hier beispielhaft zwei Gegenpole:
Ghannouchi „bedauert“ die Vorfälle, hält aber von außen „Instruierte“ für die Schuldigen. Das eigentliche Problem glaubt er auch erkannt zu haben: Dass es international kein Gesetzt gegen Gotteslästerung gibt. Er fordert jetzt von der UN Gotteslästerung international unter Strafe zu stellen.
Präsiden Marzouki finden etwas andere Worte. Er fordert, dass nachdem die Salfisten jetzt alle roten Linien überschritten haben müsse man sie gnadenlos verfolgen. Marzouki hatte in der letzten Zeit heftige Kritik an Ennahda geübt.
(Quelle: tunisienumeriaque etc.)
Beide Positionen bergen Sprengstoff: die erste ist so Demaskierend, dass man lachen könnte, wenn es nicht zum Heulen wäre. Die zweite wird, wenn man das Land irgendwie vor dem Absturz bewahren will, am einem bestimmten Punkt nötig sein aber ganz sicher Verzweiflungstaten hervorrufen.
Hier beispielhaft zwei Gegenpole:
Ghannouchi „bedauert“ die Vorfälle, hält aber von außen „Instruierte“ für die Schuldigen. Das eigentliche Problem glaubt er auch erkannt zu haben: Dass es international kein Gesetzt gegen Gotteslästerung gibt. Er fordert jetzt von der UN Gotteslästerung international unter Strafe zu stellen.
Präsiden Marzouki finden etwas andere Worte. Er fordert, dass nachdem die Salfisten jetzt alle roten Linien überschritten haben müsse man sie gnadenlos verfolgen. Marzouki hatte in der letzten Zeit heftige Kritik an Ennahda geübt.
(Quelle: tunisienumeriaque etc.)
Beide Positionen bergen Sprengstoff: die erste ist so Demaskierend, dass man lachen könnte, wenn es nicht zum Heulen wäre. Die zweite wird, wenn man das Land irgendwie vor dem Absturz bewahren will, am einem bestimmten Punkt nötig sein aber ganz sicher Verzweiflungstaten hervorrufen.
Re: Tunesien nach der Revolution
Gute Idee. Und wenn das Gesetz durch ist, verlegen wir die nächste Karfreitagsprozession vom Petersdom nach Riad oder Tripolis. Ich bin ganz sicher, dass man uns mit offenen Armen empfangen wird...Wolfgang K hat geschrieben: ....Das eigentliche Problem glaubt er auch erkannt zu haben: Dass es international kein Gesetzt gegen Gotteslästerung gibt. Er fordert jetzt von der UN Gotteslästerung international unter Strafe zu stellen.
Wir sollten aufhören, das alles rational erklären zu wollen. Das geht nicht.
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Birgitt
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USA spricht Reisewarnung für Tunesien aus
Film protests: US orders Tunisia and Sudan withdrawalThe United States has ordered non-essential diplomatic personnel to leave Tunisia and Sudan. In a statement, the State Department also urged US citizens in Tunisia to make their way out of the country.
15.09.2012 - BBC
USA ziehen Diplomaten aus Sudan und Tunesien ab
16.09.2012 - Welt
Auch das AA hat seine Reisehinweise zu Tunesien um einen Passus ergänzt:
Reise-/Sicherheitshinweise zu TunesienDeutschen die sich auch nur vorübergehend in Tunesien aufhalten wird dringend geraten,
sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amtes unter
https://service.diplo.de/elefandextern/ ... orm.action anzumelden,
über welches im Bedarfsfalle Sicherheitshinweise versand werden.
15.09.2012 - AA
Gruß
Birgitt
Re: Tunesien nach der Revolution
Ich habe gestern einen guten Bekannten (Präsident der DTG), auf Djerba, per E-mail kontaktiert um mir über die Lage in Tunesien zu berichten.
Heute morgen bekam ich folgende Antwort:
Heute morgen bekam ich folgende Antwort:
JürgenHallo Jürgen,
wenn wir von den Nachrichten nichts wüßten, hätten wir auch keine Ahnung.
Auf Djerba ist alles wie bisher ruhig. Wir beobachten wie es weiter geht.
Gruß Werner
Es gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!
Mitglied der DTG
Ich war Tot, wurde aber wieder geholt. Gott sei Dank oder leider
Mitglied der DTG
Ich war Tot, wurde aber wieder geholt. Gott sei Dank oder leider
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Alexander
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Re: Tunesien nach der Revolution
Ich glaube von Djerba auf den Rest Tunesiens zu schließen ist wie wenn man von Sylt auf Deutschland oder von Hurghada auf Ägypten schließen würde. Meiner Meinung sollte man die Lage etwas globaler betrachten und sie nicht, vermeintlich repräsentativ, von einer kleinen Insel auf das gesamt Land projizieren.
Grüsse
Alexander
Grüsse
Alexander
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