Unsere grosse Reise rund um Afrika
Moderator: Moderatoren
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Wüschigemeinde
Wir sind wieder mal online!
Unsere grosse Reise rund um Afrika
Malawi
auf Zambia sind wir schon in einem älteren Bericht eingegangen, daher hier nicht mehr so viele Details
In Zimbabwe bei Kariba nach Zambia eingereist.
Prozedere wie gehabt,
neues Visum ausstellen, Roadtax bezahlt, die Versicherung hatten wir schon beim ersten Aufenthalt in Zambia für ein Jahr gemacht, da wir nur unter der Voraussetzung die Yellow Card für ein Jahr ausgestellt bekamen.
Die Strasse von Kafue nach Lusaka ist immer noch nicht fertig, man kann aber überwiegend auf neuem Asphalt fahren.
In Lusaka zur Malawi High Commission S 15° 24. 843 E 028° 20. 516 , betreffend des Visums von Malawi.
Die Schweiz hat sich da anscheinend keine Freunde geschaffen.
Wir bekommen je ein Schreiben für 20 US$ pro Person, das aussagt, dass wir Anspruch auf ein Visum haben, Visum bekommen wir keines.
Weiter nach Chipata, die Stasse ab Petauke wird neu asphaltiert und man muss überwiegend auf schlechten Umfahrungspisten bis nach Chipata fahrne.
Die Ausreise aus Zambia , wie das letzte Mal, problemlos.
Die Einreise in Malawi war eine längere Prozedur.
Zuerst musste der Chef der Immigration geholt werden, der dann, mit Wiederwillen, die Visa ausgestellt hat, zusätzlich eine ganze Seite verstempelt, er war nicht bereit auf eine angefangene Seite zu stempeln.
70 US$ pro Person hat uns das Visum für 30 Tage gekostet und 2 Seiten im Pass.
Das Carnet wurde beim Custom ohne Probleme anerkannt und gestempelt, wir bekamen eine Plakette mit Nummer zur Ausfahrt, eine Fahrzeugkontrolle fand nicht statt.
Dollar wechselt man am besten an der Grenze, der Kurs ist gleich wie bei den Banken und man muss nicht suchen, die Geldwechsler stehen Schlange um zu wechseln, ein wenig muss man um den richtigen Kurs feilschen.
Tanken sollte man vorher in Zambia, in Malawi steht der Diesel bei umgerechnet 1.50 Euro.
Von Chipata nach Lilongwe auf perfektem Aspalt.
In Lilongwe trafen wir dann unsere alten Freunde mit dem Syncro wieder.
Therese und Daniel standen schon 2 Wochen hier auf dem Platz beim Backpacker
Mabuya Camp S 13° 59. 955 E 033° 45. 589.
Ihr VW ist defekt, vermutlich wurde bei einer Reparatur in Südafrika eine Schraube der Spannrolle zu fest angezogen und ist dann während der Fahrt abgerissen.
Das Mabuya Camp liegt nahe dem Stadtzentrum, man kann gut zu Fuss auf den Markt gehen, der Stellplatz ist sicher und für ein Stadtcamp auch , überwiegend, verhältnismässig ruhig.
Im Marktviertel kann man , von den Schuhen bis zum getrockneten Fisch, alles kaufen, auch eine Bäckerei mit feinen Süssstückchen findet man hier.
Früchte und Gemüse sind sehr günstig.
Die Stimmung hier ist äusserst entspannt, die Bevölkerung ist freundlich und hilfsbereit.
Wir überall in Afrika muss man die Preise, sei es beim Taxi oder beim Gemüse, mehrheitlich aushandeln, um einen vernünftigen Preis zu erzielen
Wir sind überall im Zentrum umherglaufen und fühlten uns wohl, die Verkäufer sind nicht so aufdringlich als im arabischen Raum.
Kaufen kann man hier alles, einen Spar, wie im Reiseführer beschrieben gibt es nicht, Shoprite und Game Einkaufszentrum sind vorhanden und gut bestückt.
Von Lilongwe über Dedza, auf der M1 in schöner Landschaft , nach Blantyre und Limbe.
Hier wird dann der Platz für die Übernachtung zur Herausforderung.
Das Fischermens Rest nimmt keine Camper mehr auf, bzw. man könnte auf dem Farmgelände stehen, jedoch ohne WC und Dusche, wir zogen weiter zum Country Club von Blantyre, hier kann man am Rand des Fussballplatzes stehen, auf die Toilette und die (kalte) Dusche kann man im Restaurant/Bar, allerdings war die über die Nacht geschlossen und die WC und Duschanlagen neben dem Camp waren besch…….en, im wahrsten Sinne des Wortes, einschliesslich Waschbecken war alles vollgekackt und das Wasser in der Dusche bzw. was davon übrig war lief aus allen Hähnen.
Der Manager war überaus freundlich, trotzdem ist die Übernachtung hier ist nicht zu empfehlen.
In Blantyre haben wir das älteste Haus, das Old Manager House, besucht.
Das Haus bekam den Namen Mandala, was in der Einheimischensprache, spiegelndes Licht bedeutet, nach dem Brillenträger John Moir, das Haus wurde im Jahr 1882 für die Gebrüder Moir gebaut.
Heute ist dort ein gutes Restaurant , eine Kunstgallerie und eine Bibliothek untergebracht .
Nach Besichtigung der Mission mit der „St. Michaels and All Angels Kirche“ zog es uns weiter in den Süden.
Zuerst noch einkaufen und dann zu den Mulanje Mountains, vorbei an Teeplantagen, immer das Mulanje Bergmassiv im Blickfeld, hier fanden wir wieder einmal ein Camp nach unseren Wünschen, mit warmer Dusche, sauberem WC und sehr freundlichem Verwalter, der uns die übereifrigen Jungs, die sich als Führer verdingen wollten, vom Hals hielt.
Das Likhubula Pools Camp S 15° 56. 383 E 035° 30. 143
Ein erfrischendes Bad, mit den einheimischen Burschen, in den natürlichen Becken unterhalb der Likhubula Falls, war der krönende Abschluss des Tages.
Unter Mangobäumen hatten wir eine heisse Nacht, es wollte und wollte nicht abkühlen.
Von hier aus kann von einer 2 stündigen Wanderung bis zu mehr tägigen Wanderungen in allen Schwierigkeitsgraden und von Hütte zu Hütte unternehmen, in den Bergen hat es 10 Berghütten mit Übernachtungsmöglichkeit, allerdings ohne Versorgung.
Hier muss ich noch den Hupe Reiseführer berichtigen.
1. betreffend des Fischermens Rest, das sich nicht mehr zum Campen eignet.
2. betreffend der Strasse von Mulanje nach Phalombe, die nicht geteert ist, sondern eine leidlich schlechte, jedoch breite Piste mit ekligen Querrinnen, die der Regen immer tiefer ausspült.
Von Mulanie nach Zomba und von hier den Berg hinauf Richtung Zomba Plateau.
Die Chintinji Campsite auf 1950 m gibt es nicht mehr, so suchten wir die Kuchawe Trout Rarm
S 15° 21. 266 E 035° 18. 110 Campsite auf.
Die Forellenteiche sind nicht mehr in Betrieb, nur noch Schlamm und Mosqitos in den Becken, die ganze Campsite ist ziemlich verlottert und zu einem sauberen WC muss man, vom Camp, relativ weit gehen.
Die Lage ist jedoch traumhaft und ruhig, im Wald gelegen, von hier aus ist es auch schön zu wandern und die Äffchen und viele Vögel zu beobachten.
Wasser ist genügend vorhanden.
Bei der Fahrt auf den Berg trifft man unterwegs immer wieder Einheimische, die Erdbeeren, Brombeeren und Kartoffel an der Strasse verkaufen.
Es lohnt sich hier zu kaufen.
Auf dem Markt in Zomba haben sie uns immer wieder versucht zu bescheissen und von Freundlichkeit war keine Rede.
Hier wie in ganz Malawi gilt, Preise aushandeln und im Extremfall auch mal nichts kaufen, wir haben das ab und zu gemacht und dann im Verlauf der Fahrt an der Strasse gekauft.
Die Leute waren überwiegend dankbar und freundlich, aber auch hier gilt, Achtung bei den Preisen.
Zomba über Liwonde, Mangochi an den See auf die
Palm Beach Campsite, S 14° 23. 464 E 035° 13. 151 ,
ein schöner Platz unter Palmen, direkt am See, der Besitzer ein freundlicher älterer Herr aus dem ehemaligen Rhodesien, der nach der Unabhängigkeit das Land in Malawi gekauft hat und viel Palmen und sonstige Bäume gepflanzt.
Den See entlang weiter zur Monkey Bay, dem Cape Maclear nach Chembe auf
Chembe Eagles Camp S 14° 00. 742 E 034° 31. 033,
auch hier ein schönes Camp mit sauberen Sanitäranlagen, einem Strand, ein wenig abgeschirmt von der Dorfjugend, allerdings auch hier nicht so sauber und für unsere Verhältnisse mit 10 $ pro Person, zu teuer.
Alles in allem können wir den Rummel, der um’s Cape Maclear und Monkey Bay gemacht wird nicht nachvollziehen, unserer Meinung nach gibt es bedeutend schönere Flecken am Malawisee und vor allen Dingen sauberere.
Auf dem Weg Richtung Norden machten wir einen Abstecher zur Mua Mission.
Ein interessanter Ausflug in die Geschichte von Malawi und deren Völkern, anhand von Malereien auf den Hütten und dem Museum, im Innern des Museums werden viele Masken und Figuren, die das zum Teil vergangene Leben hier versinnbildlichen sollen, gezeigt.
Die ganze Mission, mit Schulen, Kirche und Wohnräumen ist überaus gut unterhalten und auf jeden Fall, auch für diejenigen die nichts mit der Kirche am Hut haben, einen Besuch wert.
Wir fuhren die M5 bis Mzuzu und dann auf der M1 nach Chitimba, die Strasse führt überwiegend am See entlang, ist gut ausgebaut und praktisch nicht befahren, sieht man von den Fahrrädern und den vielen Menschen auf der Strasse einmal ab.
Ganz neu ist in Mzuzu ein grosser Shoprite Supermarkt, auch hier, wie in Lilongwe, bekommt man alles was das Herz begehrt, für uns vor allen Dingen Butter und Käse.
Bei Dwangwa hat es eine schöne Campsite, die
Ngala Beach Lodge S 12° 21. 447 E 034° 03. 959
und bei Chitimba, dem Abzweig zur Livingstonia Mission, die
Kings Highway Campsite S 10° 35. 143 E 034° 07. 686
Beides angenehme Camps, direkt am See , mit sauberem Sandstrand und klarem Wasser, sehr schön um zu schwimmen.
Wir machten auch einen Abstecher zur Livingstonia Mission, auf halben Weg ist auch noch eine schöne Campsite, mitten im Busch, hier zeigen die Besitzer mit ihrem Gärtner, was alles möglich ist.
Hier wird, ausser den alkoholischen Getränken, absolut auf Selbstversorgung gesetzt, hier wachsen von den Bananen bis zum Basilikum alles in einem wunderschönen Garten mitten im Wald und in extremer Hanglage.
Hier werden Kaninchen und Hühner gehalten.
Das Lukwe eco Camp findet ihr bei S 10° 35. 143 E 034° 07. 786 , auf halbem Weg zur Livingstonia Mission.
Wir haben die Livingstonia Mission besucht, der Weg dorthin war allerdings mehr als steinig.
10 km extrem schlechte Piste mit 19 Haarnadelkurven, in denen man zum Teil zurücksetzen muss.
Was einem oben erwartet, ist in unseren Augen, den Weg nicht wert.
Das Museum irgendwie lieblos und ziellos irgendwelche Gegenstände und Schriften hingelegt.
Die Schriften, da die Bücher zu breit, einfach der Höhe nach in die Vitrinen gelegt, so dass das Lesen zum Vergnügen wird!
Die Leute hängen beim Museum herum, bei Fragen bekommt man keine oder ungenaue Antwort.
In der Kirche hängt ein anderer herum und quatscht einem mit sinnlosen Worten voll, man hat das Gefühl hier sind alle ein wenig neben der Kappe.
Nicht unser Platz, ausser der Aussicht nichts spannendes, so fuhren wir die miserable Piste wieder runter und erholten uns 2 Tage auf der Kings Highway Campsite, hier waren wir willkommen, hatten einen schönen Standplatz direkt am Sandstrand und konnten in der Nacht die Fischer, die mit mehreren Dutzend Booten den See beleuchteten, beobachten.
Was einem am Malawisee bzw. Malawi auffällt ist, dass in allen Fischerdörfern und an den Strassen Millionen von kleinen getrockneten Fischen verkauft werden.
Der See wird mit Moskitonetzen leergefischt, die ganze Brut wird den Ufern entlang abgefischt, hier ist die nächste Hungersnot für die folgenden Generationen schon vorprogrammiert.
Es gibt praktisch keinen Platz wo man alleine ist, überall Leute, vor allen Dingen tausende von Kindern.
Wir fragen uns wer und wie die sich alle in den nächsten Jahrzehnten ernähren können.
Die Bettelei ist auch hier stark verbreitet und die Bevölkerung zum Teil sehr unfreundlich.
Man wird, wenn man nicht sehr vorsichtig ist, fast überall über den Tisch gezogen.
Was sich sicher lohnt, für die, die gerne Badeferien machen, ist der Malawisee, praktisch an allen Campsites die wir besucht haben, waren wir bis auf wenige Ausnahmen die einzigen Gäste, dort wurden wir auch immer mit Freude aufgenommen und der jeweilige Aufenthalt war angenehm.
Zum Baden ist eher der nördliche Teil des Sees geeignet, hier ist das Wasser sauber und das Risiko sich Bilharziose einzufangen nicht sehr gross, vorausgesetzt man meidet Strände mit Bewuchs und/oder stehendem Wasser und Strände wo die einheimischen Kinder in grosser Zahl baden gehen.
Hier kann man das Medikament Praziquantil , für umgerechnet 2 Euro pro Dosis für eine Person, in jeder Apotheke kaufen.
Zu Hause, 12 Wochen nach Rückkehr, einen Bluttest machen lassen und bei positivem Bescheid einfach die Pillen einwerfen, einmalig, das war’s.
Wir verlassen Malawi, vom „warmen Herz von Malawi“ wie die Werbung hier verspricht, haben wir, vor allen Dingen bei den Einheimischen , nicht viel gespürt.
Bei Kasumula überschreiten wir die Grenze zu Tansania, problemlos, Pass und Carnet ausstempeln und schon waren wir in Tansania.
Grüsse vom Lake Victoria
Turi
Wir sind wieder mal online!
Unsere grosse Reise rund um Afrika
Malawi
auf Zambia sind wir schon in einem älteren Bericht eingegangen, daher hier nicht mehr so viele Details
In Zimbabwe bei Kariba nach Zambia eingereist.
Prozedere wie gehabt,
neues Visum ausstellen, Roadtax bezahlt, die Versicherung hatten wir schon beim ersten Aufenthalt in Zambia für ein Jahr gemacht, da wir nur unter der Voraussetzung die Yellow Card für ein Jahr ausgestellt bekamen.
Die Strasse von Kafue nach Lusaka ist immer noch nicht fertig, man kann aber überwiegend auf neuem Asphalt fahren.
In Lusaka zur Malawi High Commission S 15° 24. 843 E 028° 20. 516 , betreffend des Visums von Malawi.
Die Schweiz hat sich da anscheinend keine Freunde geschaffen.
Wir bekommen je ein Schreiben für 20 US$ pro Person, das aussagt, dass wir Anspruch auf ein Visum haben, Visum bekommen wir keines.
Weiter nach Chipata, die Stasse ab Petauke wird neu asphaltiert und man muss überwiegend auf schlechten Umfahrungspisten bis nach Chipata fahrne.
Die Ausreise aus Zambia , wie das letzte Mal, problemlos.
Die Einreise in Malawi war eine längere Prozedur.
Zuerst musste der Chef der Immigration geholt werden, der dann, mit Wiederwillen, die Visa ausgestellt hat, zusätzlich eine ganze Seite verstempelt, er war nicht bereit auf eine angefangene Seite zu stempeln.
70 US$ pro Person hat uns das Visum für 30 Tage gekostet und 2 Seiten im Pass.
Das Carnet wurde beim Custom ohne Probleme anerkannt und gestempelt, wir bekamen eine Plakette mit Nummer zur Ausfahrt, eine Fahrzeugkontrolle fand nicht statt.
Dollar wechselt man am besten an der Grenze, der Kurs ist gleich wie bei den Banken und man muss nicht suchen, die Geldwechsler stehen Schlange um zu wechseln, ein wenig muss man um den richtigen Kurs feilschen.
Tanken sollte man vorher in Zambia, in Malawi steht der Diesel bei umgerechnet 1.50 Euro.
Von Chipata nach Lilongwe auf perfektem Aspalt.
In Lilongwe trafen wir dann unsere alten Freunde mit dem Syncro wieder.
Therese und Daniel standen schon 2 Wochen hier auf dem Platz beim Backpacker
Mabuya Camp S 13° 59. 955 E 033° 45. 589.
Ihr VW ist defekt, vermutlich wurde bei einer Reparatur in Südafrika eine Schraube der Spannrolle zu fest angezogen und ist dann während der Fahrt abgerissen.
Das Mabuya Camp liegt nahe dem Stadtzentrum, man kann gut zu Fuss auf den Markt gehen, der Stellplatz ist sicher und für ein Stadtcamp auch , überwiegend, verhältnismässig ruhig.
Im Marktviertel kann man , von den Schuhen bis zum getrockneten Fisch, alles kaufen, auch eine Bäckerei mit feinen Süssstückchen findet man hier.
Früchte und Gemüse sind sehr günstig.
Die Stimmung hier ist äusserst entspannt, die Bevölkerung ist freundlich und hilfsbereit.
Wir überall in Afrika muss man die Preise, sei es beim Taxi oder beim Gemüse, mehrheitlich aushandeln, um einen vernünftigen Preis zu erzielen
Wir sind überall im Zentrum umherglaufen und fühlten uns wohl, die Verkäufer sind nicht so aufdringlich als im arabischen Raum.
Kaufen kann man hier alles, einen Spar, wie im Reiseführer beschrieben gibt es nicht, Shoprite und Game Einkaufszentrum sind vorhanden und gut bestückt.
Von Lilongwe über Dedza, auf der M1 in schöner Landschaft , nach Blantyre und Limbe.
Hier wird dann der Platz für die Übernachtung zur Herausforderung.
Das Fischermens Rest nimmt keine Camper mehr auf, bzw. man könnte auf dem Farmgelände stehen, jedoch ohne WC und Dusche, wir zogen weiter zum Country Club von Blantyre, hier kann man am Rand des Fussballplatzes stehen, auf die Toilette und die (kalte) Dusche kann man im Restaurant/Bar, allerdings war die über die Nacht geschlossen und die WC und Duschanlagen neben dem Camp waren besch…….en, im wahrsten Sinne des Wortes, einschliesslich Waschbecken war alles vollgekackt und das Wasser in der Dusche bzw. was davon übrig war lief aus allen Hähnen.
Der Manager war überaus freundlich, trotzdem ist die Übernachtung hier ist nicht zu empfehlen.
In Blantyre haben wir das älteste Haus, das Old Manager House, besucht.
Das Haus bekam den Namen Mandala, was in der Einheimischensprache, spiegelndes Licht bedeutet, nach dem Brillenträger John Moir, das Haus wurde im Jahr 1882 für die Gebrüder Moir gebaut.
Heute ist dort ein gutes Restaurant , eine Kunstgallerie und eine Bibliothek untergebracht .
Nach Besichtigung der Mission mit der „St. Michaels and All Angels Kirche“ zog es uns weiter in den Süden.
Zuerst noch einkaufen und dann zu den Mulanje Mountains, vorbei an Teeplantagen, immer das Mulanje Bergmassiv im Blickfeld, hier fanden wir wieder einmal ein Camp nach unseren Wünschen, mit warmer Dusche, sauberem WC und sehr freundlichem Verwalter, der uns die übereifrigen Jungs, die sich als Führer verdingen wollten, vom Hals hielt.
Das Likhubula Pools Camp S 15° 56. 383 E 035° 30. 143
Ein erfrischendes Bad, mit den einheimischen Burschen, in den natürlichen Becken unterhalb der Likhubula Falls, war der krönende Abschluss des Tages.
Unter Mangobäumen hatten wir eine heisse Nacht, es wollte und wollte nicht abkühlen.
Von hier aus kann von einer 2 stündigen Wanderung bis zu mehr tägigen Wanderungen in allen Schwierigkeitsgraden und von Hütte zu Hütte unternehmen, in den Bergen hat es 10 Berghütten mit Übernachtungsmöglichkeit, allerdings ohne Versorgung.
Hier muss ich noch den Hupe Reiseführer berichtigen.
1. betreffend des Fischermens Rest, das sich nicht mehr zum Campen eignet.
2. betreffend der Strasse von Mulanje nach Phalombe, die nicht geteert ist, sondern eine leidlich schlechte, jedoch breite Piste mit ekligen Querrinnen, die der Regen immer tiefer ausspült.
Von Mulanie nach Zomba und von hier den Berg hinauf Richtung Zomba Plateau.
Die Chintinji Campsite auf 1950 m gibt es nicht mehr, so suchten wir die Kuchawe Trout Rarm
S 15° 21. 266 E 035° 18. 110 Campsite auf.
Die Forellenteiche sind nicht mehr in Betrieb, nur noch Schlamm und Mosqitos in den Becken, die ganze Campsite ist ziemlich verlottert und zu einem sauberen WC muss man, vom Camp, relativ weit gehen.
Die Lage ist jedoch traumhaft und ruhig, im Wald gelegen, von hier aus ist es auch schön zu wandern und die Äffchen und viele Vögel zu beobachten.
Wasser ist genügend vorhanden.
Bei der Fahrt auf den Berg trifft man unterwegs immer wieder Einheimische, die Erdbeeren, Brombeeren und Kartoffel an der Strasse verkaufen.
Es lohnt sich hier zu kaufen.
Auf dem Markt in Zomba haben sie uns immer wieder versucht zu bescheissen und von Freundlichkeit war keine Rede.
Hier wie in ganz Malawi gilt, Preise aushandeln und im Extremfall auch mal nichts kaufen, wir haben das ab und zu gemacht und dann im Verlauf der Fahrt an der Strasse gekauft.
Die Leute waren überwiegend dankbar und freundlich, aber auch hier gilt, Achtung bei den Preisen.
Zomba über Liwonde, Mangochi an den See auf die
Palm Beach Campsite, S 14° 23. 464 E 035° 13. 151 ,
ein schöner Platz unter Palmen, direkt am See, der Besitzer ein freundlicher älterer Herr aus dem ehemaligen Rhodesien, der nach der Unabhängigkeit das Land in Malawi gekauft hat und viel Palmen und sonstige Bäume gepflanzt.
Den See entlang weiter zur Monkey Bay, dem Cape Maclear nach Chembe auf
Chembe Eagles Camp S 14° 00. 742 E 034° 31. 033,
auch hier ein schönes Camp mit sauberen Sanitäranlagen, einem Strand, ein wenig abgeschirmt von der Dorfjugend, allerdings auch hier nicht so sauber und für unsere Verhältnisse mit 10 $ pro Person, zu teuer.
Alles in allem können wir den Rummel, der um’s Cape Maclear und Monkey Bay gemacht wird nicht nachvollziehen, unserer Meinung nach gibt es bedeutend schönere Flecken am Malawisee und vor allen Dingen sauberere.
Auf dem Weg Richtung Norden machten wir einen Abstecher zur Mua Mission.
Ein interessanter Ausflug in die Geschichte von Malawi und deren Völkern, anhand von Malereien auf den Hütten und dem Museum, im Innern des Museums werden viele Masken und Figuren, die das zum Teil vergangene Leben hier versinnbildlichen sollen, gezeigt.
Die ganze Mission, mit Schulen, Kirche und Wohnräumen ist überaus gut unterhalten und auf jeden Fall, auch für diejenigen die nichts mit der Kirche am Hut haben, einen Besuch wert.
Wir fuhren die M5 bis Mzuzu und dann auf der M1 nach Chitimba, die Strasse führt überwiegend am See entlang, ist gut ausgebaut und praktisch nicht befahren, sieht man von den Fahrrädern und den vielen Menschen auf der Strasse einmal ab.
Ganz neu ist in Mzuzu ein grosser Shoprite Supermarkt, auch hier, wie in Lilongwe, bekommt man alles was das Herz begehrt, für uns vor allen Dingen Butter und Käse.
Bei Dwangwa hat es eine schöne Campsite, die
Ngala Beach Lodge S 12° 21. 447 E 034° 03. 959
und bei Chitimba, dem Abzweig zur Livingstonia Mission, die
Kings Highway Campsite S 10° 35. 143 E 034° 07. 686
Beides angenehme Camps, direkt am See , mit sauberem Sandstrand und klarem Wasser, sehr schön um zu schwimmen.
Wir machten auch einen Abstecher zur Livingstonia Mission, auf halben Weg ist auch noch eine schöne Campsite, mitten im Busch, hier zeigen die Besitzer mit ihrem Gärtner, was alles möglich ist.
Hier wird, ausser den alkoholischen Getränken, absolut auf Selbstversorgung gesetzt, hier wachsen von den Bananen bis zum Basilikum alles in einem wunderschönen Garten mitten im Wald und in extremer Hanglage.
Hier werden Kaninchen und Hühner gehalten.
Das Lukwe eco Camp findet ihr bei S 10° 35. 143 E 034° 07. 786 , auf halbem Weg zur Livingstonia Mission.
Wir haben die Livingstonia Mission besucht, der Weg dorthin war allerdings mehr als steinig.
10 km extrem schlechte Piste mit 19 Haarnadelkurven, in denen man zum Teil zurücksetzen muss.
Was einem oben erwartet, ist in unseren Augen, den Weg nicht wert.
Das Museum irgendwie lieblos und ziellos irgendwelche Gegenstände und Schriften hingelegt.
Die Schriften, da die Bücher zu breit, einfach der Höhe nach in die Vitrinen gelegt, so dass das Lesen zum Vergnügen wird!
Die Leute hängen beim Museum herum, bei Fragen bekommt man keine oder ungenaue Antwort.
In der Kirche hängt ein anderer herum und quatscht einem mit sinnlosen Worten voll, man hat das Gefühl hier sind alle ein wenig neben der Kappe.
Nicht unser Platz, ausser der Aussicht nichts spannendes, so fuhren wir die miserable Piste wieder runter und erholten uns 2 Tage auf der Kings Highway Campsite, hier waren wir willkommen, hatten einen schönen Standplatz direkt am Sandstrand und konnten in der Nacht die Fischer, die mit mehreren Dutzend Booten den See beleuchteten, beobachten.
Was einem am Malawisee bzw. Malawi auffällt ist, dass in allen Fischerdörfern und an den Strassen Millionen von kleinen getrockneten Fischen verkauft werden.
Der See wird mit Moskitonetzen leergefischt, die ganze Brut wird den Ufern entlang abgefischt, hier ist die nächste Hungersnot für die folgenden Generationen schon vorprogrammiert.
Es gibt praktisch keinen Platz wo man alleine ist, überall Leute, vor allen Dingen tausende von Kindern.
Wir fragen uns wer und wie die sich alle in den nächsten Jahrzehnten ernähren können.
Die Bettelei ist auch hier stark verbreitet und die Bevölkerung zum Teil sehr unfreundlich.
Man wird, wenn man nicht sehr vorsichtig ist, fast überall über den Tisch gezogen.
Was sich sicher lohnt, für die, die gerne Badeferien machen, ist der Malawisee, praktisch an allen Campsites die wir besucht haben, waren wir bis auf wenige Ausnahmen die einzigen Gäste, dort wurden wir auch immer mit Freude aufgenommen und der jeweilige Aufenthalt war angenehm.
Zum Baden ist eher der nördliche Teil des Sees geeignet, hier ist das Wasser sauber und das Risiko sich Bilharziose einzufangen nicht sehr gross, vorausgesetzt man meidet Strände mit Bewuchs und/oder stehendem Wasser und Strände wo die einheimischen Kinder in grosser Zahl baden gehen.
Hier kann man das Medikament Praziquantil , für umgerechnet 2 Euro pro Dosis für eine Person, in jeder Apotheke kaufen.
Zu Hause, 12 Wochen nach Rückkehr, einen Bluttest machen lassen und bei positivem Bescheid einfach die Pillen einwerfen, einmalig, das war’s.
Wir verlassen Malawi, vom „warmen Herz von Malawi“ wie die Werbung hier verspricht, haben wir, vor allen Dingen bei den Einheimischen , nicht viel gespürt.
Bei Kasumula überschreiten wir die Grenze zu Tansania, problemlos, Pass und Carnet ausstempeln und schon waren wir in Tansania.
Grüsse vom Lake Victoria
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
unsere grosse Reise rund um Afrika
Malawi in Bildern
unsere Bestätigung, dass wir an der Grenze das Malawivisum erhalten können

Sonnenuntergang am Lake Malawi

Millionen von Fischen die nicht gross werden können

die kleine Regenzeit hat uns erwischt


aber auch die Sonnenseite kommt nicht zu kurz und das am menschenleeren Strand

und wie überall in Afrika Coca Cola und viel Verkehr in den Städten

Transportmittel Nummer eins, das Fahrrad

Bäume gibt es an vielen Hängen nicht mehr, verhängnisvoll !

der Treibstoffpreis ist einer der höchsten in Afrika

Missionskirche in Blantyre


Das Old Manager House , das älteste Haus in Blantyre , mit Bibliothek und erstklassigem italienischem Cafè

Badegumpen in beim Likabula Camp bei Mulanje

hier wird der Schotter noch von Hand gemacht

Moschee in Lilongwe

Uhrmacher in Lilongwe

und die einzige Bäckerei die wir in Lilongwe finden konnten, sehr versteckt.

und wieder feine Früchte, Mangos Papayas, Ananas, Bananen usw.

hier werden die Schuhe aus den Hilfslieferungen gewaschen und dann am Markt verkauft.

Fahrradtaxistand

auch Bier kann man überall finden und wird mit grössten Anstrengungen an jeden Ort gebracht

die Mua Mission mit vielen Zeichnungen an den Hütten


geht nicht, gibts nicht

wie bei uns zu Hause im Toggenburg die Churfirsten

das Beispiel für "einfach sch......ade" WC Anlage im Golfclub von Blantyre

und Duschanlage am gleichen Ort

dabei wäre die Anlage und das Haus fast schützenswert

und zum Schluss noch was positives, ich kann die Fahrradfahrer mit den, vielfach, unvorstellbaren Lasten nur bewundern, die müssen richtig "chrampfen".

Grüsse aus Tansania
Turi und Stina
Malawi in Bildern
unsere Bestätigung, dass wir an der Grenze das Malawivisum erhalten können

Sonnenuntergang am Lake Malawi

Millionen von Fischen die nicht gross werden können

die kleine Regenzeit hat uns erwischt


aber auch die Sonnenseite kommt nicht zu kurz und das am menschenleeren Strand

und wie überall in Afrika Coca Cola und viel Verkehr in den Städten

Transportmittel Nummer eins, das Fahrrad

Bäume gibt es an vielen Hängen nicht mehr, verhängnisvoll !

der Treibstoffpreis ist einer der höchsten in Afrika

Missionskirche in Blantyre


Das Old Manager House , das älteste Haus in Blantyre , mit Bibliothek und erstklassigem italienischem Cafè

Badegumpen in beim Likabula Camp bei Mulanje

hier wird der Schotter noch von Hand gemacht

Moschee in Lilongwe

Uhrmacher in Lilongwe

und die einzige Bäckerei die wir in Lilongwe finden konnten, sehr versteckt.

und wieder feine Früchte, Mangos Papayas, Ananas, Bananen usw.

hier werden die Schuhe aus den Hilfslieferungen gewaschen und dann am Markt verkauft.

Fahrradtaxistand

auch Bier kann man überall finden und wird mit grössten Anstrengungen an jeden Ort gebracht

die Mua Mission mit vielen Zeichnungen an den Hütten


geht nicht, gibts nicht

wie bei uns zu Hause im Toggenburg die Churfirsten

das Beispiel für "einfach sch......ade" WC Anlage im Golfclub von Blantyre

und Duschanlage am gleichen Ort

dabei wäre die Anlage und das Haus fast schützenswert

und zum Schluss noch was positives, ich kann die Fahrradfahrer mit den, vielfach, unvorstellbaren Lasten nur bewundern, die müssen richtig "chrampfen".

Grüsse aus Tansania
Turi und Stina
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tjenni@osb
- Beiträge: 130
- Registriert: Sa 31. Dez 2011, 14:11
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
In mbeya umbedignt bei Mec vorbeischauen. super landy werkstadt. fals ihr nicht schon durch seid. war 1 jahr in tansania... fals adressen gebraucht wären. pix findet ihr auf meinem blog... gruss Tömu 
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hoi Tömu
Im Moment läuft der Massif wie eine Orgel, Holz anlangen!
Danke für den Tip.
Wir sind in Mbeja durch, sind im Moment im Norden am Ngorongoro Krater und werden übermorgen erst mal wieder richtig einkaufen, in Arusha.
Haben schon lange kein vernüftiges Brot mehr gegessen.
Dann mal ein paar Tage die Massai Steppe erkunden, ohne den Touristenrummel.
Die Daten aus deinem Block habe ich.
liebe Grüsse aus der Wärme.
Turi
Im Moment läuft der Massif wie eine Orgel, Holz anlangen!
Danke für den Tip.
Wir sind in Mbeja durch, sind im Moment im Norden am Ngorongoro Krater und werden übermorgen erst mal wieder richtig einkaufen, in Arusha.
Haben schon lange kein vernüftiges Brot mehr gegessen.
Dann mal ein paar Tage die Massai Steppe erkunden, ohne den Touristenrummel.
Die Daten aus deinem Block habe ich.
liebe Grüsse aus der Wärme.
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Turi - Tansania. Das heisst, ihr seit ja bald rum um Afrika. Müsst euch aber nicht beeilen - hier ist das Wetter nicht gut: Hochnebel und "nieselig".
-
Alexander
- Administrator
- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
- Kontaktdaten:
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Turi,
schön wieder mal was von euch zu hören.
Deine Fotosession gibt einen schönen Einblick in das afrikanische Leben. So detailliert und vielfältig findet man das kaum in Reiseberichten.
Möge euer Massif noch recht lange durchhalten.
Viele Grüsse aus dem immer kälter und feuchter werdenen Deutschland
Alexander
schön wieder mal was von euch zu hören.
Deine Fotosession gibt einen schönen Einblick in das afrikanische Leben. So detailliert und vielfältig findet man das kaum in Reiseberichten.
Möge euer Massif noch recht lange durchhalten.
Viele Grüsse aus dem immer kälter und feuchter werdenen Deutschland
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Wüschigemeinde
Unsere grosse Reise rund um Afrika
Kleiner Zwischenbericht aus der Serengeti und dem Ngorongoro Krater
Wir sind Anfang Dezember vom Lake Viktoria her, beim Ndabaka Gate in den Serengeti NP eingefahren.
Entlang der Grumeti/Orangi Rivers Richtung Süd/Ost zum Tumbili Camp, wo wir eine wunderschöne Nacht bei Vollmond, perfekt, um die Tiere mit dem Nachtsichtgerät zu beobachten, verbrachten.
Tumbili eines der Publik Campsites, das mit 30 $ pP. noch zu bezahlen ist, ist absolut empfehlenswert, Duschen und WC sind vorhanden und sauber, wir waren ganz alleine am Camp, das nach allen Seiten offen îst.
Jetzt, Anfang Dezember ist das Grass noch nicht so hoch, alles ist wunderschön grün und die Tiere sind am kommen, die ersten Jungtiere sind auch schon geboren.
Dir Löwen und Hyänen liegen sattgefressen im Grass, nur Leoparden haben wir keine gesehen.
Die Pisten sind zwar alles andere als gut, überwiegend heftiges Wellblech, dafür waren im Westen bis nach Seronera, dem Visitor’s Center nur 2 Fahrzeuge unterwegs.
Eine grössere Elefantenherde haben wir nur im Westen gesehen, je weiter wir in den Süd/Osten kamen, desto mehr Tiere waren zu sehen.
Vom Visitors’s Center zum Naabi Hill Gate, an dem wir ausgefahren sind, waren schon riesige Gnu- und Zebraherden unterwegs, man vergisst fast die ganzen Böckchen und die Leierantilopen, die auch sehr zahlreich das Grün geniesen.
Ab dem Visitor’s Center begann dann auch der „richtige“ Tourismus, viele Touri Taxis waren unterwegs mit noch mehr Muzungus an Bord.
Der Eintritt von immerhin 220 $ mit Fahrzeug und einer Übernachtung hat sich, unserer Meinung nach, gelohnt.
Man hat uns beim Fahrzeug die günstigste Variante mit 40 $ berechnet, was eigentlich für unter 2 to wäre.
Am Naabi Gate ist gleich der Eintritt in die Ngorongoro Conservation Area zu bezahlen, die Parks gehen nahtlos ineinander über,da wird bewusst abgezockt.
Es wird bergiger, die Landschaft ist, wie die der Serengeti um diese Zeit, phänomenal.
Alles grün, die Massai weiden ihre Rinder und Schafe in der Ngorongoro Area, sogar im Krater hat man die Schafe und Kühe gesehen.
Neben den domestizierten Tiere weiden Büffel, Gnus, Zebras und Strausse friedlich nebeneinander.
Die Fahrt in den Krater haben wir uns gespart, 200 $ pP. für einen halben Tag ist meiner Meinung nach gestohlen.
Was uns erstaunt hat ist, dass so viele die Fahrt in den Krater unternommen haben, vermutlich ist die Kraterfahrt im
„ all inclusive Package“ enthalten.
Touri Taxis fast gleich viel wie Tiere!
Man sieht von oben an mehreren Aussichtspunkten sehr gut in den Krater, viele Tier waren noch nicht darin, allerdings ist der Blick von oben schon grandios.
Ganze 2 Elefanten, ein paar Gnus und Büffel konnten wir mit dem Feldstecher sichten.
Ab dem Kraterrand Richtung Süden wechselt dann die Landschaft vorübergehend, man wähnt sich im tiefsten Dschungel, alles undurchdringlicher Baum- und Buschbewuchs.
Alles in allem, die Serengeti hat sich gelohnt, die Dollars für den Krater kann man sich sparen, wenn man auf’s Büdget achten muss, beim Eintritt in die Ngorongoro Conservation Area bleibt einem leider nichts anderes übrig.
Das war’s für’s Erste aus Tansania, ein Reisebericht vom Rest des Landes kommt nach verlassen des Selbigen.
Nur soviel, im Moment, auch oder erst recht abseits der Hauptrouten , ist Tansania ein tolles Reiseland, Buschcamp nie ein Problem und die Bevölkerung überaus freundlich.
Gruss aus Arusha
Turi
Unsere grosse Reise rund um Afrika
Kleiner Zwischenbericht aus der Serengeti und dem Ngorongoro Krater
Wir sind Anfang Dezember vom Lake Viktoria her, beim Ndabaka Gate in den Serengeti NP eingefahren.
Entlang der Grumeti/Orangi Rivers Richtung Süd/Ost zum Tumbili Camp, wo wir eine wunderschöne Nacht bei Vollmond, perfekt, um die Tiere mit dem Nachtsichtgerät zu beobachten, verbrachten.
Tumbili eines der Publik Campsites, das mit 30 $ pP. noch zu bezahlen ist, ist absolut empfehlenswert, Duschen und WC sind vorhanden und sauber, wir waren ganz alleine am Camp, das nach allen Seiten offen îst.
Jetzt, Anfang Dezember ist das Grass noch nicht so hoch, alles ist wunderschön grün und die Tiere sind am kommen, die ersten Jungtiere sind auch schon geboren.
Dir Löwen und Hyänen liegen sattgefressen im Grass, nur Leoparden haben wir keine gesehen.
Die Pisten sind zwar alles andere als gut, überwiegend heftiges Wellblech, dafür waren im Westen bis nach Seronera, dem Visitor’s Center nur 2 Fahrzeuge unterwegs.
Eine grössere Elefantenherde haben wir nur im Westen gesehen, je weiter wir in den Süd/Osten kamen, desto mehr Tiere waren zu sehen.
Vom Visitors’s Center zum Naabi Hill Gate, an dem wir ausgefahren sind, waren schon riesige Gnu- und Zebraherden unterwegs, man vergisst fast die ganzen Böckchen und die Leierantilopen, die auch sehr zahlreich das Grün geniesen.
Ab dem Visitor’s Center begann dann auch der „richtige“ Tourismus, viele Touri Taxis waren unterwegs mit noch mehr Muzungus an Bord.
Der Eintritt von immerhin 220 $ mit Fahrzeug und einer Übernachtung hat sich, unserer Meinung nach, gelohnt.
Man hat uns beim Fahrzeug die günstigste Variante mit 40 $ berechnet, was eigentlich für unter 2 to wäre.
Am Naabi Gate ist gleich der Eintritt in die Ngorongoro Conservation Area zu bezahlen, die Parks gehen nahtlos ineinander über,da wird bewusst abgezockt.
Es wird bergiger, die Landschaft ist, wie die der Serengeti um diese Zeit, phänomenal.
Alles grün, die Massai weiden ihre Rinder und Schafe in der Ngorongoro Area, sogar im Krater hat man die Schafe und Kühe gesehen.
Neben den domestizierten Tiere weiden Büffel, Gnus, Zebras und Strausse friedlich nebeneinander.
Die Fahrt in den Krater haben wir uns gespart, 200 $ pP. für einen halben Tag ist meiner Meinung nach gestohlen.
Was uns erstaunt hat ist, dass so viele die Fahrt in den Krater unternommen haben, vermutlich ist die Kraterfahrt im
„ all inclusive Package“ enthalten.
Touri Taxis fast gleich viel wie Tiere!
Man sieht von oben an mehreren Aussichtspunkten sehr gut in den Krater, viele Tier waren noch nicht darin, allerdings ist der Blick von oben schon grandios.
Ganze 2 Elefanten, ein paar Gnus und Büffel konnten wir mit dem Feldstecher sichten.
Ab dem Kraterrand Richtung Süden wechselt dann die Landschaft vorübergehend, man wähnt sich im tiefsten Dschungel, alles undurchdringlicher Baum- und Buschbewuchs.
Alles in allem, die Serengeti hat sich gelohnt, die Dollars für den Krater kann man sich sparen, wenn man auf’s Büdget achten muss, beim Eintritt in die Ngorongoro Conservation Area bleibt einem leider nichts anderes übrig.
Das war’s für’s Erste aus Tansania, ein Reisebericht vom Rest des Landes kommt nach verlassen des Selbigen.
Nur soviel, im Moment, auch oder erst recht abseits der Hauptrouten , ist Tansania ein tolles Reiseland, Buschcamp nie ein Problem und die Bevölkerung überaus freundlich.
Gruss aus Arusha
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
unserere grosse Reise rund um Afrka
hier noch ein paar Fotos der Serengeti und Ngorongoro

ich wusste gar nicht dass es in der Serengeti Dromedare gibt

schöne Campsite für uns alleine in der Serengeti

Mondaufgang in der Serengeti

und zwei mal Ngorongoro









hier noch zwei Europäer, die der Kälte entflohen sind


und hier mussten wir dann zwei mal schlucken

hier ein Capfuchs mit Nachwuchs

hier der Papa

und hier die Family


Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hoi Kuno
Wir haben auch nicht so gerne Regen, so schön es hier ist, wir freuen uns wieder auf die Wüste, im Sudan werden wir dann wieder glücklicher sein, obwohl, hier geht es uns gut, jeden Tag warm, fröhliche Leute und viel frische Früchte und Gemüse.
Hallo Alexander
Wir tun was wir können um die Daheimgebliebenen zu animieren.
Afrika lohnt sich, nicht nur wegen des Wetters.
Die Bevölkerung ist fast überall freundlich und hilfsbereit, der Kontinent so viel vielfältig und trotz allen Unkenrufen haben wir bisher praktisch keine Kriminalität erlebt.
Das einige Mal war ausgerechnet in Namibia, das als Reiseland einen guten und relativ sicheren Ruf hat, aber auch hier, wenn man ein wenig neben den Touristenrouten unterwegs ist, sehen wir kein Problem.
Was man beachten muss , ist der Bevölkerung im jeweiligen Land , offen und auf gleicher Augenhöhe begegnen, man wird selten enttäuscht, sollte aber auch selbsverständlich sein, zu Hause tut man das ja auch, meistens
.
liebe Grüsse aus Tansania bei 30 ° und im Moment Sonnenschein
Turi
manchmal müssen wir ein wenig vorwärts machen, die kleine Regenzeit verfolgt uns und hat uns schon einige Male deftig erwischt, kommt dann in Wort und Bild im Tansania Reisebericht.Turi - Tansania. Das heisst, ihr seit ja bald rum um Afrika. Müsst euch aber nicht beeilen - hier ist das Wetter nicht gut: Hochnebel und "nieselig".
Wir haben auch nicht so gerne Regen, so schön es hier ist, wir freuen uns wieder auf die Wüste, im Sudan werden wir dann wieder glücklicher sein, obwohl, hier geht es uns gut, jeden Tag warm, fröhliche Leute und viel frische Früchte und Gemüse.
Hallo Alexander
Wir tun was wir können um die Daheimgebliebenen zu animieren.
Afrika lohnt sich, nicht nur wegen des Wetters.
Die Bevölkerung ist fast überall freundlich und hilfsbereit, der Kontinent so viel vielfältig und trotz allen Unkenrufen haben wir bisher praktisch keine Kriminalität erlebt.
Das einige Mal war ausgerechnet in Namibia, das als Reiseland einen guten und relativ sicheren Ruf hat, aber auch hier, wenn man ein wenig neben den Touristenrouten unterwegs ist, sehen wir kein Problem.
Was man beachten muss , ist der Bevölkerung im jeweiligen Land , offen und auf gleicher Augenhöhe begegnen, man wird selten enttäuscht, sollte aber auch selbsverständlich sein, zu Hause tut man das ja auch, meistens
liebe Grüsse aus Tansania bei 30 ° und im Moment Sonnenschein
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Turi,
danke für Deine immer interessanten Berichte und Bilder! Mal sind wir Dir in den bereisten Ländern voraus, mal auf unsere Route hinterher. In Zukunft nur hinterher, da wir immer große Reisepausen machen müssen.
Weiterhin viel Spaß und Glück auf Eurer Tour.
Gruß olaf
danke für Deine immer interessanten Berichte und Bilder! Mal sind wir Dir in den bereisten Ländern voraus, mal auf unsere Route hinterher. In Zukunft nur hinterher, da wir immer große Reisepausen machen müssen.
Weiterhin viel Spaß und Glück auf Eurer Tour.
Gruß olaf
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Unsere grosse Reise rund um Afrika
Tansania
Der Grenzübergang bei Kasumula war ohne Probleme zu meistern.
Das Visum, bzw. den Stempel für 90 Tage hatten wir schnell im Pass, 50 $ bezahlt und ab zum Custom.
Das Carnet abgestempelt, die 45 $ Roadtax für 2 Monate bezahlt und schon waren wir in Tansania.
Keine Fahrzeugkontrolle etc.
Am einem Schlagbaum, gleich nach der Grenze wurden wir dann noch von 3 Typen angemacht.
Geld wechseln..nein!
Nun sollten wir 20$ abdrücken für angebliche Distriktgebühr, ich sagte dem Einen, dass wir sicher nichts mehr bezahlen, er meinte ok, 10$
Wir fuhren auf der falschen Strassenseite am geschlossenen Schlagbaum vorbei, es wird halt immer wieder probiert, die dusseligen Muzungus (Weisse) können schon was bezahlen, die sind ja reich.
Die Fahrt ging durch riesige Bananenplantagen, überall Bananen, die Lastwagen wurden mit Bananen beladen, Gott weiss wo die alle hingehen, dazwischen wird Mais gepflanzt und in den Gärten riesige Krautköpfe und tonnenweise Kartoffeln und Manjok.
Daneben riesige Körbe mit Mangos, auch Mangos ohne Ende und Ananas.
Wie im Schlaraffenland, hier fliesst nicht Milch und Honig, dafür Früchte und Gemüse soweit das Auge reicht, wer da noch Hunger leidet ist wahrlich selber schuld.
Praktisch an der Grenze hat die Vegatation geändert, der Boden ist nicht mehr so sandhaltig, alles wächst und gedeiht.
In Tukuyu haben wir dann ein schönes Camp auf luftiger Höhe aufgesucht, das
Bongo Camp S 09° 12. 742 E 033° 38. 349
ein kleines aber feines Camp auf der Wiese, die Duschen waren neu installiert, mit Mischarmatur, perfekt, auch der Preis war mit ca 6 Euro für 2 Personen, günstig.
Sauber geduscht und eine kühle Nacht, da steht einem guten Schlaf nichts mehr im Weg.
Am anderen Tag haben wir vergeblich versucht in Mbeya einen Supermarkt zu finden, in einem kleinen Shop haben wir dann trotzdem noch ein feines(dunkles) Brot und ein paar Bier bekommen.
Auf der Suche nach einem Camp, das nicht an der viel befahrenen Strèasse lag, sind wir dann im Utengule Camp/ Kaffeefarm gelandet, ein wenig abgehoben, vor allen Dingen im Preis, haben wir dort übernachtet.
Man hat uns einen Stellplatz hinter einem Häuschen angeboten, ganz in der Nähe eine Dusche mit WC, alles für ca 20 Euro, eindeutig zu viel für das Gebotene, dafür war die Nacht ruhig und mit heftigem Regenfall begleitet.
Über Chunya, Rungwa gings, an der Rungwa Game Reserve vorbei, nach Manjoni.
Im Gegensatz zu T4A ist die Strecke ab Mbeya nicht geteert, sondern im Bau, dazwischen ein kurzes Stück Teer und dann bis Chunya eine ziemlich besch… ne Piste, wir hatten dazu noch heftigen Regen.
Dafür fanden wir bei S 08° 18. 179 E 033° 13. 684 einen schönen Platz mitten im Busch, in der Nähe der Piste, mit herrlicher Aussicht in den Dschungel und mit ab und zu vorbeifahrenden Mopeds, die freundliche winkten, nicht die Mopeds sondern die Fahrer!!
Auf der Strecke gibt es nur eine Tankstelle für Diesel , diese ist zwischen Mamba und Lupatingatinga, Benzin kann man im Notfall aus PET Flaschen beziehen, die am Pistenrand für die Mopeds verkauft werden.
Von Itigi führt eine neue Teerstrasse nach Manjoni, die Michelinkarte ist falsch und die Reise Know How hat die alte Strasse entlang der Eisenbahn eingezeichnet, die existiert nicht mehr.
Von Manyoni über Singida, Nzega, Shinyanga nach Mwanza am Lake Viktoria, die Teerstrasse weist ab Shinyanga ab und zu einige tiefe Potholes auf, ansonsten ist sie gut ausgebaut, wenn da nicht die Speedbumps wären, einige sind richtig heftig, 2 haben wir auf der Strecke übersehen, was wiederholtes aufräumen in unserem Chischtli zur Folge hatte.
Des weiteren sind die Polizisten hier recht fleissig und die Deutschen haben ihnen auch noch die Radarpistolen geliefert
, die sie bis auf 3! Km weit einsetzen, gekonnt an Stellen wo man ein Ende der 50er Zone erwartet, kostet immer 30 000 TS umgerechnet etwa 15 Euro, egal wie schnell.
Das fiese daran ist, dass nach der einen Kontrolle, man das Gefühl hat man kann wieder schneller fahren und prompt stehen ein paar km weiter Zwei, die sich dann einen grinsen, die sagen einem, die Meisten haben das Gefühl, nach der Kontrolle können sie wieder Gas geben!!
Allerdings sind die Beamten immer freundlich und freuen sich uns zu sehen, Kunststück, kommt doch so einiges in die Kasse.
Wenn man sicher gehen will, nichts bezahlen zu müssen bleibt einem nichts anderes übrig als auf der Strecke von Manyoni nach Mwanza nicht schneller als 50 zu fahren.
Die 5o sind vielfach nicht aufgehoben und an vielen Ortschaften hat es gar keine 50er Tafel, dafür ist dann Ausserorts … ,manchmal, die 50 aufgehoben.
Tankstellen wie ATM’s gibt es auf der Strecke genügend, Supermarkt, klein aber relativ gut sortiert und sehr teuer, gibt es auf der ganzen Strecke nur einen, nämlich an einer Tankstelle nach der Stadt Shinyanga
S 03° 38. 650 E 033° 28. 507.
In Mwanza fanden wir einen schönen Standplatz mit sauberer (kalter) Dusche und WC, direkt am Lake Viktoria, beim
Jachtclub Mwanza S 02° 31. 739 E 032° 53. 682 ,
auch der Preis von 5€ pP war iO.
Was uns auf dem Weg von Malawi bis Mwanza aufgefallen ist, ist dass es praktisch nirgendwo sauberes Wasser gibt, 3 Pumpbrunnen haben wir auf der ganzen Strecke gesehen, die Bevölkerung schöpft das Trinkwasser immer noch aus den Wasserlöchern, aus denen auch das Vieh säuft, auch an den Tankstellen konnten wir kein Wasser bekommen.
Trinkwasser in grösseren Bidons (5 und 10 Liter) konnten wir nur im oben genannten Supermarkt finden, ansonsten die ¾ Liter PET Flaschen, die dann verhältnismässig teuer sind.
Allgemein sind die Preise in den kleinen Läden ein wenig abgehoben, auf dem Markt allerdings kann man nach wie vor super günstig Früchte und Gemüse einkaufen, zB. in
Singida S 04° 49. 063 E 034° 45. 162
hier findet man abseits der Hauptstrasse einen gut sortierten kleinen Markt für die einheimische Bevölkerung, die Preise sind günstig und die Leute überaus freundlich, im Dorf findet man dann auch noch eine Tankstelle und einen ATM.
Es wird immer grüner und links und rechts der Strasse stehen die Felder zum Teil schon im Wasser, viele Wasserlöcher sind gefüllt.
Den Rindern und vor allen Dingen den Kälbern tut das Wasser und das frische grün gut, sie sind grösstenteils recht abgemagert.
In Mwanza hat uns die vermeintliche Zivilisation wieder, chaotischer Verkehr und Menschen ohne Ende.
Die Strassen sind wieder besiedelt von den Händlern, dafür finden wir hier wieder mal eine
Bäckerei S 02° 34. 839 E 032° 55. 133
mit frischem Brot, das letzte Brot, das wir gekauft haben war schon einen Tag später verschimmelt.
Auch die Campsite beim
Jachtclub S 02° 31. 739 E 032° 53. 682
kann man empfehlen für 5 Euro pP kann man nicht meckern, die (kalte) Dusche und die WCs sind sauber, man steht auf dem Rasen, direkt am See, es ist ruhig und in der Bar gibt es gutes Serengeti Bier für umgerechnet 1.20 €.
Wir haben uns noch die Tunza Lodge angesehen, hier kann man auch campen, man steht allerdings im Sand rundherum Tische der Tagesgäste, so wie es aussieht werden da die Abende ziemlich laut und das alles für 25 $ pP. Und Nacht, passte uns nicht
An der Strasse zum Jachtklub hat es einen kleinen Supermarkt, war der einzige Ort in Mwanza, wo wir Butter gefunden haben, allerdings sehr teuer.
Ansonsten kann man in Mwanza alles kaufen, vom Autoersatzteil bis zum Dongle mit Sim Karte fürs Internet bekommt man hier alles und das Internet von Vodacom ist hier sehr schnell.
Viele Tankstellen und Banken sind hier auch vertreten, ansonsten hat die Stadt nicht viel zu bieten, eben eine Hafenstadt.
Den Fischern mit ihren Schilfbooten zuschauen und einfach die Seele baumeln lassen, bevor es in den Serengeti NP geht, mit hoffentlich nicht zu vielen Touristen.
Die Strecke von Mwanza zum Ndabaka Gate führt am See entlang, leider sieht man ihn selten, Ackerbau ohne Ende und viele Felder unter Wasser.
Ca 2 km vor dem Ndabaka Gate haben wir noch eine Nacht auf dem grosszügig angelegten, mit warmer Dusche, kleiner Küche mit fliessendem Wasser, was hier nicht immer selbstverständliche ist, und sauberen WCs, dem
Serengeti Stopp Over Camp S 02° 12. 159 E 033° 51. 886
einen Zwischenhalt für eine Nacht eingelegt, für 25$ für 2 Personen, zumal noch ein Stromanschluss vorhanden war, so mussten wir unser Bordnetz nicht gar zu stark belasten und konnten an den Laptops und Fotoapparaten die Batterien aufladen.
Danach ging’s in die Serengeti
Serengeti siehe unter:
unsere-grosse-reise-rund-um-afrika-t501 ... ml#p161950
Da die Besuche in den Parks doch recht anstrengend waren, haben wir uns ein paar Tage an einem kleinen See, nur wenig km weit weg von Arusha , erholt.
Das kleine
Duluti Camp am gleichnamigen See S 03° 22. 948 E 036° 47. 373
Ist perfekt geeignet für eine Erholung vom Reisestress!!, vorausgesetzt man hält sich dort von Montag bis Freitag auf, an den Wochenende ist dort Party angesagt.
Laute Musik, den ganzen Tag und die halbe Nacht und sehr viele Leute.
Hier trafen wir auch unsere Freunde mit dem Syncro wieder, Therese und Daniel werden weiterreisen nach Uganda zu den Gorillas und wir in den Tarangire NP zu den Elefanten.
Zuvor ein kleiner Abstecher in die Massaisteppe, ganz im Norden, wo durch die angrenzenden Berge ein wenig mehr Regen fällt, wird noch Ackerbau betrieben.
Weiter südlich ist alles Steppe, jetzt im Dezember wunderschön, allerdings recht staubig und die Pisten sind sehr schlecht.
Wir haben nach einem Tag unsere Reise in Richtung Tarangire NP angetreten.
Zuvor noch eine Nacht auf dem
Lake View Massai Camp S 03° 40. 226 E 035° 55. 823 eingelegt, mit 10 Dollar für 2 Personen auch sehr günstig.
Leider war kein Wasser vorhanden, in weiser Voraussicht haben wir jedoch unsere Wasservorräte aufgefüllt gehabt und so stand auch hier einer Dusche nichts im Weg.
Das Camp liegt fantastisch, in der Ferne sieht man den Lake Manjara, dazwischen eine grosse Tiefebene in der die Massai ihre Tiere weiden , wenn die Wildtiere zurückkehren wird auch hier einiges zu sehen sein.
Es ist ein idealer Ausgangspunkt für den Tarangire NP, ist doch das Gate nur etwa 2 km entfernt.
Auch der Tarangire ist zu dieser Jahreszeit absolut ein Geheimtip, wenig Leute, eine grandiose Landschaft, dafür eine Elefantenpopulation die seines Gleichen sucht,
effektiv tausende Elefanten bevölkern den, im Moment überall grünen, Park.
Da der Fluss das ganze Jahr Wasser führt, bleiben die Tiere vielfach hier.
Eine grosse Anzahl von Elefantenbabys waren schon geboren.
Tiere der anderen Gattungen sind nicht so zahlreich wie in der Serengeti, Büffel und Gnus haben wir hier keine gesehen.
Die Pisten im Park sind überwiegend gut zu fahren, Allrad ist während der, im Moment, relativ trockenen Zeit nicht erforderlich.
Ein Tag im Park ist genug und so haben wir wieder das Lake View Camp aufgesucht, im Park übernachten ist mit 60$ zu teuer für uns Langzeitreisenden und Tiere sieht man eh nicht mehr, da die Wasserstellen nun überall verstreut sind.
Da wir die letzten Wochen so einiges an Pisten unter die Räder genommen hatten, war mal wieder ein wenig Asphalt angezeigt, mit Betonung auf „ein wenig“
Auf der A 104 über Babati, Konda, Dodoma nach Iringa und dann weiter auf der A 7 zum Mikumi NP.
Betreffend Teer haben wir uns schön verrechnet, ca. 15 km nach Babati endete plötzlich die Neubaustrecke, was dann folgte ist schwer zu beschreiben.
Wellblechpisten der gröbsten Art, Umfahrungen der im Bau befindlichen Strasse, Schlammlöcher, Pisten mit mehr als grossen Löchern und dann wieder Wellblech und das ca 200 km bis Meia Meia.
Da war wieder ein Stück Neubaustrecke und wir dachten schon juhui, endlich wieder Teer, nach 20 km wieder fertig und bis in die Hauptstadt von Tansania Dodoma hinein eine absolut besch…ne Piste.
Die Campsite die wir suchten, fanden wir auch nicht, also tanken und weiter nach Iringa, das allerdings auf relativ guter Teerstrasse.
Von Babati aus, am Anfang noch Felder und Schwemmsandebenen, dann geht es in die Berge, rundherum Büsche, die meisten grossen Bäume wurden auch hier zur Holzkohlegewinnung abgeholzt.
Man lässt die Berge hinter sich, die Temperatur steigt auf mehr als 35 ° und ab Dodoma hat man das Gefühl in einer Wüste zu sein, alles roter Sand, dazwischen jede Menge Boababs,
In der Ebene von Dodoma bis zum Mtera Stausee durchquert man praktisch eine Wüste, die Hitze wird fast unerträglich und wir sind froh, nach dem Mtera Stausee wieder in die Berge zu kommen.
Hier wehte ein feines Lüftchen, da waren die 35° gut auszuhalten, hier machten wir dann auch wieder ein Buschcamp, mitten im Wald auf rotem Sand, hier wächst immer noch kein Grässchen.
Am nächsten Tag geht’s weiter nach Iringa, einkaufen, tanken und auf guter Asphaltstrasse Richtung Osten auf der A 7, durch schöne Landschaft, später dann am Lukose River entlang, durch’s Boabab Valley, wieder einmal eine Campsite ansteuern, das Crocodile Camp von Jennifer und Frank, Jenifer ist aus Kidayi, dem Ort wo auch die Campsite ist, Frank ist aus Heidelberg.
Die Campsite liegt direkt am Fluss und an der A7 ein schöner Ort um einen Zwischenhalt einzulegen.
Nach einem guten Abendessen im Retaurant des Crocodile Camps und einer ruhigen Nacht geht die Fahrt weiter durchs Boabab Valley, so weit das Auge reicht Boababs an den Hängen, es wird immer bergiger und die Kurven enger.
Rechts der Lukose River, dahinter der Udzungwa NP in dem die Tiere noch ihre Ruhe haben, hier sind die Berge so steil, dass der Zugang von dieser Seite her nicht möglich ist, links wiederum Steilhänge an denen tausende Boababs wachsen.
Überall an der Strasse die Paviane und ab und zu ein ausbegrannter oder umgekippter Sattelschlepper, die Strasse ist mit Vorsicht zu geniessen.
Man kommt aus den Bergen raus, nach Mikumi, hier fängt der Tourismus wieder an, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden wird wieder leicht, alleine im Ort hat es sicher 5 Lodges mit der Möglichkeit zu campen, wir haben uns bei einem Schweizer einquartiert.
Hier finden wir wieder alle, sauberes Wasser, Duschen, mal wieder Wifi für’s Wüschi
Die Tanswiss Lodge S 07° 23. 786 E 037° 00.111 , hier hat ein Muotathaler eine einladende Campsite aufgebaut, so werden wir ein paar Tage hier verbringen, mit Jura Kaffeemaschine
So, das war’s wieder mal aus Tansania.
Weiter geht’s wenn’s weiter geht
Liebe Grüsse aus dem heissen Tansania
Turi
I
Tansania
Der Grenzübergang bei Kasumula war ohne Probleme zu meistern.
Das Visum, bzw. den Stempel für 90 Tage hatten wir schnell im Pass, 50 $ bezahlt und ab zum Custom.
Das Carnet abgestempelt, die 45 $ Roadtax für 2 Monate bezahlt und schon waren wir in Tansania.
Keine Fahrzeugkontrolle etc.
Am einem Schlagbaum, gleich nach der Grenze wurden wir dann noch von 3 Typen angemacht.
Geld wechseln..nein!
Nun sollten wir 20$ abdrücken für angebliche Distriktgebühr, ich sagte dem Einen, dass wir sicher nichts mehr bezahlen, er meinte ok, 10$
Wir fuhren auf der falschen Strassenseite am geschlossenen Schlagbaum vorbei, es wird halt immer wieder probiert, die dusseligen Muzungus (Weisse) können schon was bezahlen, die sind ja reich.
Die Fahrt ging durch riesige Bananenplantagen, überall Bananen, die Lastwagen wurden mit Bananen beladen, Gott weiss wo die alle hingehen, dazwischen wird Mais gepflanzt und in den Gärten riesige Krautköpfe und tonnenweise Kartoffeln und Manjok.
Daneben riesige Körbe mit Mangos, auch Mangos ohne Ende und Ananas.
Wie im Schlaraffenland, hier fliesst nicht Milch und Honig, dafür Früchte und Gemüse soweit das Auge reicht, wer da noch Hunger leidet ist wahrlich selber schuld.
Praktisch an der Grenze hat die Vegatation geändert, der Boden ist nicht mehr so sandhaltig, alles wächst und gedeiht.
In Tukuyu haben wir dann ein schönes Camp auf luftiger Höhe aufgesucht, das
Bongo Camp S 09° 12. 742 E 033° 38. 349
ein kleines aber feines Camp auf der Wiese, die Duschen waren neu installiert, mit Mischarmatur, perfekt, auch der Preis war mit ca 6 Euro für 2 Personen, günstig.
Sauber geduscht und eine kühle Nacht, da steht einem guten Schlaf nichts mehr im Weg.
Am anderen Tag haben wir vergeblich versucht in Mbeya einen Supermarkt zu finden, in einem kleinen Shop haben wir dann trotzdem noch ein feines(dunkles) Brot und ein paar Bier bekommen.
Auf der Suche nach einem Camp, das nicht an der viel befahrenen Strèasse lag, sind wir dann im Utengule Camp/ Kaffeefarm gelandet, ein wenig abgehoben, vor allen Dingen im Preis, haben wir dort übernachtet.
Man hat uns einen Stellplatz hinter einem Häuschen angeboten, ganz in der Nähe eine Dusche mit WC, alles für ca 20 Euro, eindeutig zu viel für das Gebotene, dafür war die Nacht ruhig und mit heftigem Regenfall begleitet.
Über Chunya, Rungwa gings, an der Rungwa Game Reserve vorbei, nach Manjoni.
Im Gegensatz zu T4A ist die Strecke ab Mbeya nicht geteert, sondern im Bau, dazwischen ein kurzes Stück Teer und dann bis Chunya eine ziemlich besch… ne Piste, wir hatten dazu noch heftigen Regen.
Dafür fanden wir bei S 08° 18. 179 E 033° 13. 684 einen schönen Platz mitten im Busch, in der Nähe der Piste, mit herrlicher Aussicht in den Dschungel und mit ab und zu vorbeifahrenden Mopeds, die freundliche winkten, nicht die Mopeds sondern die Fahrer!!
Auf der Strecke gibt es nur eine Tankstelle für Diesel , diese ist zwischen Mamba und Lupatingatinga, Benzin kann man im Notfall aus PET Flaschen beziehen, die am Pistenrand für die Mopeds verkauft werden.
Von Itigi führt eine neue Teerstrasse nach Manjoni, die Michelinkarte ist falsch und die Reise Know How hat die alte Strasse entlang der Eisenbahn eingezeichnet, die existiert nicht mehr.
Von Manyoni über Singida, Nzega, Shinyanga nach Mwanza am Lake Viktoria, die Teerstrasse weist ab Shinyanga ab und zu einige tiefe Potholes auf, ansonsten ist sie gut ausgebaut, wenn da nicht die Speedbumps wären, einige sind richtig heftig, 2 haben wir auf der Strecke übersehen, was wiederholtes aufräumen in unserem Chischtli zur Folge hatte.
Des weiteren sind die Polizisten hier recht fleissig und die Deutschen haben ihnen auch noch die Radarpistolen geliefert
Das fiese daran ist, dass nach der einen Kontrolle, man das Gefühl hat man kann wieder schneller fahren und prompt stehen ein paar km weiter Zwei, die sich dann einen grinsen, die sagen einem, die Meisten haben das Gefühl, nach der Kontrolle können sie wieder Gas geben!!
Allerdings sind die Beamten immer freundlich und freuen sich uns zu sehen, Kunststück, kommt doch so einiges in die Kasse.
Wenn man sicher gehen will, nichts bezahlen zu müssen bleibt einem nichts anderes übrig als auf der Strecke von Manyoni nach Mwanza nicht schneller als 50 zu fahren.
Die 5o sind vielfach nicht aufgehoben und an vielen Ortschaften hat es gar keine 50er Tafel, dafür ist dann Ausserorts … ,manchmal, die 50 aufgehoben.
Tankstellen wie ATM’s gibt es auf der Strecke genügend, Supermarkt, klein aber relativ gut sortiert und sehr teuer, gibt es auf der ganzen Strecke nur einen, nämlich an einer Tankstelle nach der Stadt Shinyanga
S 03° 38. 650 E 033° 28. 507.
In Mwanza fanden wir einen schönen Standplatz mit sauberer (kalter) Dusche und WC, direkt am Lake Viktoria, beim
Jachtclub Mwanza S 02° 31. 739 E 032° 53. 682 ,
auch der Preis von 5€ pP war iO.
Was uns auf dem Weg von Malawi bis Mwanza aufgefallen ist, ist dass es praktisch nirgendwo sauberes Wasser gibt, 3 Pumpbrunnen haben wir auf der ganzen Strecke gesehen, die Bevölkerung schöpft das Trinkwasser immer noch aus den Wasserlöchern, aus denen auch das Vieh säuft, auch an den Tankstellen konnten wir kein Wasser bekommen.
Trinkwasser in grösseren Bidons (5 und 10 Liter) konnten wir nur im oben genannten Supermarkt finden, ansonsten die ¾ Liter PET Flaschen, die dann verhältnismässig teuer sind.
Allgemein sind die Preise in den kleinen Läden ein wenig abgehoben, auf dem Markt allerdings kann man nach wie vor super günstig Früchte und Gemüse einkaufen, zB. in
Singida S 04° 49. 063 E 034° 45. 162
hier findet man abseits der Hauptstrasse einen gut sortierten kleinen Markt für die einheimische Bevölkerung, die Preise sind günstig und die Leute überaus freundlich, im Dorf findet man dann auch noch eine Tankstelle und einen ATM.
Es wird immer grüner und links und rechts der Strasse stehen die Felder zum Teil schon im Wasser, viele Wasserlöcher sind gefüllt.
Den Rindern und vor allen Dingen den Kälbern tut das Wasser und das frische grün gut, sie sind grösstenteils recht abgemagert.
In Mwanza hat uns die vermeintliche Zivilisation wieder, chaotischer Verkehr und Menschen ohne Ende.
Die Strassen sind wieder besiedelt von den Händlern, dafür finden wir hier wieder mal eine
Bäckerei S 02° 34. 839 E 032° 55. 133
mit frischem Brot, das letzte Brot, das wir gekauft haben war schon einen Tag später verschimmelt.
Auch die Campsite beim
Jachtclub S 02° 31. 739 E 032° 53. 682
kann man empfehlen für 5 Euro pP kann man nicht meckern, die (kalte) Dusche und die WCs sind sauber, man steht auf dem Rasen, direkt am See, es ist ruhig und in der Bar gibt es gutes Serengeti Bier für umgerechnet 1.20 €.
Wir haben uns noch die Tunza Lodge angesehen, hier kann man auch campen, man steht allerdings im Sand rundherum Tische der Tagesgäste, so wie es aussieht werden da die Abende ziemlich laut und das alles für 25 $ pP. Und Nacht, passte uns nicht
An der Strasse zum Jachtklub hat es einen kleinen Supermarkt, war der einzige Ort in Mwanza, wo wir Butter gefunden haben, allerdings sehr teuer.
Ansonsten kann man in Mwanza alles kaufen, vom Autoersatzteil bis zum Dongle mit Sim Karte fürs Internet bekommt man hier alles und das Internet von Vodacom ist hier sehr schnell.
Viele Tankstellen und Banken sind hier auch vertreten, ansonsten hat die Stadt nicht viel zu bieten, eben eine Hafenstadt.
Den Fischern mit ihren Schilfbooten zuschauen und einfach die Seele baumeln lassen, bevor es in den Serengeti NP geht, mit hoffentlich nicht zu vielen Touristen.
Die Strecke von Mwanza zum Ndabaka Gate führt am See entlang, leider sieht man ihn selten, Ackerbau ohne Ende und viele Felder unter Wasser.
Ca 2 km vor dem Ndabaka Gate haben wir noch eine Nacht auf dem grosszügig angelegten, mit warmer Dusche, kleiner Küche mit fliessendem Wasser, was hier nicht immer selbstverständliche ist, und sauberen WCs, dem
Serengeti Stopp Over Camp S 02° 12. 159 E 033° 51. 886
einen Zwischenhalt für eine Nacht eingelegt, für 25$ für 2 Personen, zumal noch ein Stromanschluss vorhanden war, so mussten wir unser Bordnetz nicht gar zu stark belasten und konnten an den Laptops und Fotoapparaten die Batterien aufladen.
Danach ging’s in die Serengeti
Serengeti siehe unter:
unsere-grosse-reise-rund-um-afrika-t501 ... ml#p161950
Da die Besuche in den Parks doch recht anstrengend waren, haben wir uns ein paar Tage an einem kleinen See, nur wenig km weit weg von Arusha , erholt.
Das kleine
Duluti Camp am gleichnamigen See S 03° 22. 948 E 036° 47. 373
Ist perfekt geeignet für eine Erholung vom Reisestress!!, vorausgesetzt man hält sich dort von Montag bis Freitag auf, an den Wochenende ist dort Party angesagt.
Laute Musik, den ganzen Tag und die halbe Nacht und sehr viele Leute.
Hier trafen wir auch unsere Freunde mit dem Syncro wieder, Therese und Daniel werden weiterreisen nach Uganda zu den Gorillas und wir in den Tarangire NP zu den Elefanten.
Zuvor ein kleiner Abstecher in die Massaisteppe, ganz im Norden, wo durch die angrenzenden Berge ein wenig mehr Regen fällt, wird noch Ackerbau betrieben.
Weiter südlich ist alles Steppe, jetzt im Dezember wunderschön, allerdings recht staubig und die Pisten sind sehr schlecht.
Wir haben nach einem Tag unsere Reise in Richtung Tarangire NP angetreten.
Zuvor noch eine Nacht auf dem
Lake View Massai Camp S 03° 40. 226 E 035° 55. 823 eingelegt, mit 10 Dollar für 2 Personen auch sehr günstig.
Leider war kein Wasser vorhanden, in weiser Voraussicht haben wir jedoch unsere Wasservorräte aufgefüllt gehabt und so stand auch hier einer Dusche nichts im Weg.
Das Camp liegt fantastisch, in der Ferne sieht man den Lake Manjara, dazwischen eine grosse Tiefebene in der die Massai ihre Tiere weiden , wenn die Wildtiere zurückkehren wird auch hier einiges zu sehen sein.
Es ist ein idealer Ausgangspunkt für den Tarangire NP, ist doch das Gate nur etwa 2 km entfernt.
Auch der Tarangire ist zu dieser Jahreszeit absolut ein Geheimtip, wenig Leute, eine grandiose Landschaft, dafür eine Elefantenpopulation die seines Gleichen sucht,
effektiv tausende Elefanten bevölkern den, im Moment überall grünen, Park.
Da der Fluss das ganze Jahr Wasser führt, bleiben die Tiere vielfach hier.
Eine grosse Anzahl von Elefantenbabys waren schon geboren.
Tiere der anderen Gattungen sind nicht so zahlreich wie in der Serengeti, Büffel und Gnus haben wir hier keine gesehen.
Die Pisten im Park sind überwiegend gut zu fahren, Allrad ist während der, im Moment, relativ trockenen Zeit nicht erforderlich.
Ein Tag im Park ist genug und so haben wir wieder das Lake View Camp aufgesucht, im Park übernachten ist mit 60$ zu teuer für uns Langzeitreisenden und Tiere sieht man eh nicht mehr, da die Wasserstellen nun überall verstreut sind.
Da wir die letzten Wochen so einiges an Pisten unter die Räder genommen hatten, war mal wieder ein wenig Asphalt angezeigt, mit Betonung auf „ein wenig“
Auf der A 104 über Babati, Konda, Dodoma nach Iringa und dann weiter auf der A 7 zum Mikumi NP.
Betreffend Teer haben wir uns schön verrechnet, ca. 15 km nach Babati endete plötzlich die Neubaustrecke, was dann folgte ist schwer zu beschreiben.
Wellblechpisten der gröbsten Art, Umfahrungen der im Bau befindlichen Strasse, Schlammlöcher, Pisten mit mehr als grossen Löchern und dann wieder Wellblech und das ca 200 km bis Meia Meia.
Da war wieder ein Stück Neubaustrecke und wir dachten schon juhui, endlich wieder Teer, nach 20 km wieder fertig und bis in die Hauptstadt von Tansania Dodoma hinein eine absolut besch…ne Piste.
Die Campsite die wir suchten, fanden wir auch nicht, also tanken und weiter nach Iringa, das allerdings auf relativ guter Teerstrasse.
Von Babati aus, am Anfang noch Felder und Schwemmsandebenen, dann geht es in die Berge, rundherum Büsche, die meisten grossen Bäume wurden auch hier zur Holzkohlegewinnung abgeholzt.
Man lässt die Berge hinter sich, die Temperatur steigt auf mehr als 35 ° und ab Dodoma hat man das Gefühl in einer Wüste zu sein, alles roter Sand, dazwischen jede Menge Boababs,
In der Ebene von Dodoma bis zum Mtera Stausee durchquert man praktisch eine Wüste, die Hitze wird fast unerträglich und wir sind froh, nach dem Mtera Stausee wieder in die Berge zu kommen.
Hier wehte ein feines Lüftchen, da waren die 35° gut auszuhalten, hier machten wir dann auch wieder ein Buschcamp, mitten im Wald auf rotem Sand, hier wächst immer noch kein Grässchen.
Am nächsten Tag geht’s weiter nach Iringa, einkaufen, tanken und auf guter Asphaltstrasse Richtung Osten auf der A 7, durch schöne Landschaft, später dann am Lukose River entlang, durch’s Boabab Valley, wieder einmal eine Campsite ansteuern, das Crocodile Camp von Jennifer und Frank, Jenifer ist aus Kidayi, dem Ort wo auch die Campsite ist, Frank ist aus Heidelberg.
Die Campsite liegt direkt am Fluss und an der A7 ein schöner Ort um einen Zwischenhalt einzulegen.
Nach einem guten Abendessen im Retaurant des Crocodile Camps und einer ruhigen Nacht geht die Fahrt weiter durchs Boabab Valley, so weit das Auge reicht Boababs an den Hängen, es wird immer bergiger und die Kurven enger.
Rechts der Lukose River, dahinter der Udzungwa NP in dem die Tiere noch ihre Ruhe haben, hier sind die Berge so steil, dass der Zugang von dieser Seite her nicht möglich ist, links wiederum Steilhänge an denen tausende Boababs wachsen.
Überall an der Strasse die Paviane und ab und zu ein ausbegrannter oder umgekippter Sattelschlepper, die Strasse ist mit Vorsicht zu geniessen.
Man kommt aus den Bergen raus, nach Mikumi, hier fängt der Tourismus wieder an, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden wird wieder leicht, alleine im Ort hat es sicher 5 Lodges mit der Möglichkeit zu campen, wir haben uns bei einem Schweizer einquartiert.
Hier finden wir wieder alle, sauberes Wasser, Duschen, mal wieder Wifi für’s Wüschi
Die Tanswiss Lodge S 07° 23. 786 E 037° 00.111 , hier hat ein Muotathaler eine einladende Campsite aufgebaut, so werden wir ein paar Tage hier verbringen, mit Jura Kaffeemaschine
So, das war’s wieder mal aus Tansania.
Weiter geht’s wenn’s weiter geht
Liebe Grüsse aus dem heissen Tansania
Turi
I
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Steppenwolf
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hoi Stina und Turi,
es ist immer spannend mit euch zu reisen.
Eure Eindrücke, Beschreibungen und Schilderungen sind sehr informativ.
Ich wünsche euch Beiden weiterhin eine schöne, gesunde und erlebnisreiche Reise und ein relaxtes Weihnachtsfest im schönen Afrika.
Weihnachten und den Jahreswechsel werde ich in Marokko verbringen.
Viele Grüße
Martin
Ps: Darf ich euren Reisebereicht auf meiner Hompage verlinken?
es ist immer spannend mit euch zu reisen.
Eure Eindrücke, Beschreibungen und Schilderungen sind sehr informativ.
Ich wünsche euch Beiden weiterhin eine schöne, gesunde und erlebnisreiche Reise und ein relaxtes Weihnachtsfest im schönen Afrika.
Weihnachten und den Jahreswechsel werde ich in Marokko verbringen.
Viele Grüße
Martin
Ps: Darf ich euren Reisebereicht auf meiner Hompage verlinken?
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
und hier noch ein kleiner Eindruck vom Leben in Tansania


die natürliche Brücke

wunderschöne Bananenblüte

"Bananenfrachter"

diese Piste endet im Busch











Bienenkörbe der ganz besonderen Art






schnell mal rüber auf die Insel

Villa überm Lake Victoria, nicht schön aber sooo eine Aussicht

Campsite am Lake Victoria



Land unter in der Serengeti

Massaidorf

und wieder im Busch

hier repariert noch der Chef

der Regen verwandelt die Pisten in Bäche

auf dem Weg zur Kirche

hier geht's noch ganz ohne Diesel

die Spritpreise sind auch hier gestiegen

Stina beim Einkaufen

Wasserwerbung auf Felsen

man beachte die heissen Sandalen

auch die Toyotas gehen kaputt

Gruss Turi


die natürliche Brücke

wunderschöne Bananenblüte

"Bananenfrachter"

diese Piste endet im Busch











Bienenkörbe der ganz besonderen Art






schnell mal rüber auf die Insel

Villa überm Lake Victoria, nicht schön aber sooo eine Aussicht

Campsite am Lake Victoria



Land unter in der Serengeti

Massaidorf

und wieder im Busch

hier repariert noch der Chef

der Regen verwandelt die Pisten in Bäche

auf dem Weg zur Kirche

hier geht's noch ganz ohne Diesel

die Spritpreise sind auch hier gestiegen

Stina beim Einkaufen

Wasserwerbung auf Felsen

man beachte die heissen Sandalen

auch die Toyotas gehen kaputt

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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jonas
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- Registriert: Mi 14. Nov 2007, 16:02
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hoi Stina und TuriTuri hat geschrieben:Die Tanswiss Lodge S 07° 23. 786 E 037° 00.111 , hier hat ein Muotathaler eine einladende Campsite aufgebaut, so werden wir ein paar Tage hier verbringen, mit Jura Kaffeemaschine![]()
Wenn ihr noch beim Josef seid, grüsst ihn bitte von Xenia und mir ganz herzlich.
Wir waren Ende Oktober 2009 auch auf dem Weg nach Norden als wir bei Josef logierten. Weil der Camp damals noch nicht fertig war, durften wir die Dusche bei der Meiringer Volontärin Meggie benutzen.
Liebe Grüsse und weiterhin eine tolle Tour
jonas
HZJ78
Jonas in Afrika
Jonas in Afrika
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Martin
Danke für dein positives Feedback.
Weihnachten werden wir vermutlich irgendwo am Meer bei Dar Es Salaam verbringen.
Wünsche Dir auch ein schönes und nicht zu kaltes Weihnachtsfest in Marokko.
Rutsch gut in's neue Jahr, am besten von einer hohen Düne runter
liebe Grüsse Turi und Stina
Danke für dein positives Feedback.
Aber sicher doch.Darf ich euren Reisebereicht auf meiner Hompage verlinken?
Weihnachten werden wir vermutlich irgendwo am Meer bei Dar Es Salaam verbringen.
Wünsche Dir auch ein schönes und nicht zu kaltes Weihnachtsfest in Marokko.
Rutsch gut in's neue Jahr, am besten von einer hohen Düne runter
liebe Grüsse Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!




