Guten Morgen Afrika!
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- Uwe Schmitz
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Guten Morgen Afrika!
Die vor zwei Jahren aus Namibia zurück verschiffte Afrika-Ente ist bald wieder fertig restauriert, die alte Dame würde gerne auf ihre späten Tage noch ein wenig erleben. Der Iveco ist dieses Jahr außer zum TÜV nur auf ein Treffen ausgeführt worden, wann darf er endlich wieder adäquates Terrain unter seinen Reifen spüren? Was ist zu Hause noch alles zu erledigen? Und wie lange müssen wir diesen Sommer noch arbeiten? Und...
Hallo, aufwachen! Ich öffne meine Augen und stelle fest, ich befinde mich in einem Dachzelt, der Eingang ist geöffnet. Ich blicke hinaus und sehe weite Landschaft im Sonnenaufgang.
Guten Morgen, Afrika! Wir stehen mit unserem im letzten Herbst gekauften Toyota (nachzulesen hier ). am Rande eines der Flusstäler im Kaokoveld. Das ging ja diesmal schnell! Kaum sind wir in Windhoek gelandet, erhalten wir unser top gewartetes Auto mit neuer Einrichtung und werden schon auf dem Urban Camp von Guido und Sonja empfangen.
Wir wollen zusammen ins Kaokoveld fahren. Allerdings wollen wir zuerst noch nach Swakopmund, die License für's Auto will bezahlt und ausreichend Grillfleisch bei Manni gekauft werden.
So stehen wir die nächste Nacht schon am Spreetshoogte Pass mit Hoffnung auf einen Sonnenuntergang mit weitem Blick in die Ferne. Über die immer noch schrecklich zerfahrene C14 kommen wir durch den Gaub- und den Kuiseb-Canyon. Im Namib-Naukluft-Park biegen wir nach Süden ab, wir wollen für einen Abend an den Kuiseb und die großen Dünen der Namib-Wüste sehen. Von Gobabeb folgen wir der glatten D1983 über Walfishbay nach Swakopmund. In Swakopmund haben wir im letzten Februar erlebt, wie der Swakop - nach 11 Jahren - wieder einmal seinen Weg in den Atlantischen Ozean gefunden hat. Jetzt wollen wir herausfinden, wie die Mündungsstelle ohne fliessendes Swakopwasser ein halbes Jahr später aussieht: Von dem damaligen Durchbruch des Wassers ins Meer ist fast nichts mehr zu sehen! Wir übernachten - auch wie immer - bei Manni auf Sophia Dale. Dort können wir dem morgentlichen Nebel in der Stadt entkommen. Und können in seinem Restaurant gut essen gehen und bestes Fleisch - in Folie eingeschweißt -zum späteren Braaien erhalten. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Hallo, aufwachen! Ich öffne meine Augen und stelle fest, ich befinde mich in einem Dachzelt, der Eingang ist geöffnet. Ich blicke hinaus und sehe weite Landschaft im Sonnenaufgang.
Guten Morgen, Afrika! Wir stehen mit unserem im letzten Herbst gekauften Toyota (nachzulesen hier ). am Rande eines der Flusstäler im Kaokoveld. Das ging ja diesmal schnell! Kaum sind wir in Windhoek gelandet, erhalten wir unser top gewartetes Auto mit neuer Einrichtung und werden schon auf dem Urban Camp von Guido und Sonja empfangen.
Wir wollen zusammen ins Kaokoveld fahren. Allerdings wollen wir zuerst noch nach Swakopmund, die License für's Auto will bezahlt und ausreichend Grillfleisch bei Manni gekauft werden.
So stehen wir die nächste Nacht schon am Spreetshoogte Pass mit Hoffnung auf einen Sonnenuntergang mit weitem Blick in die Ferne. Über die immer noch schrecklich zerfahrene C14 kommen wir durch den Gaub- und den Kuiseb-Canyon. Im Namib-Naukluft-Park biegen wir nach Süden ab, wir wollen für einen Abend an den Kuiseb und die großen Dünen der Namib-Wüste sehen. Von Gobabeb folgen wir der glatten D1983 über Walfishbay nach Swakopmund. In Swakopmund haben wir im letzten Februar erlebt, wie der Swakop - nach 11 Jahren - wieder einmal seinen Weg in den Atlantischen Ozean gefunden hat. Jetzt wollen wir herausfinden, wie die Mündungsstelle ohne fliessendes Swakopwasser ein halbes Jahr später aussieht: Von dem damaligen Durchbruch des Wassers ins Meer ist fast nichts mehr zu sehen! Wir übernachten - auch wie immer - bei Manni auf Sophia Dale. Dort können wir dem morgentlichen Nebel in der Stadt entkommen. Und können in seinem Restaurant gut essen gehen und bestes Fleisch - in Folie eingeschweißt -zum späteren Braaien erhalten. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Re: Guten Morgen Afrika!
Hallo Uwe,
War am Spreetshoogte Campsite die Besitzerin da? In den letzten 2 Jahren war der Platz und die Farm verwaist. Auf Email reagierte auch niemand.
Liebe Grüße Wolfgang
War am Spreetshoogte Campsite die Besitzerin da? In den letzten 2 Jahren war der Platz und die Farm verwaist. Auf Email reagierte auch niemand.
Liebe Grüße Wolfgang
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
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- Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!
Hallo Wolfgang, letztes Jahr standen wir dort ohne jegliche Möglichkeit zur Bezahlung. Diesmal kam am Abend ein pickup und sagte uns, wir sollen morgen früh im Tal zur Farm mit dem runden Einfahrt fahren, um dort zu bezahlen. Machten wir auch so, waren aber die letzten Gäste, da der Platz modernisiert und ausgebaut werden soll.
so, und weiter geht's... (hoffentlich)
viele Grüße
Uwe
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Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!
Jetzt ganz schnell raus aus dem trüben nebligen Wetter in Swakopmund, wieder einmal fahren wir in den Messum-Krater, Sonja kennt diese ganz besondere Gegend noch nicht. Wir suchen uns wieder einmal einen neuen Weg zum Krater und campen an der gleichen Stelle wie im letzten Frühjahr. Wunderschönes Sonnenuntergangslicht beschert uns einen romantischen Abend.
Was erwartet uns denn da am nächsten Morgen? Nebel, dem wir eigentlich zu entflohen sein glaubten, verfolgt uns von der Küste bis in den Messum-Krater. Erst etwas enttäuscht nutzen wir gleich das ungewöhnliche Wetter zu ungewöhnlichen Aufnahmen.
Durch das Messum Rivier verlassen wir erst am späten Vormittag den Krater und stossen dabei wieder auf riesige Welwitschien, viele hunderte Jahre alt.
Am Nachmittag fahren wir wieder in unser Lieblingstal im Brandberg-Massiv, jenes mit dem tollen schattenspendenden Felsblock. Die Piste dort hinein ist von den Fluten der letzten Regenzeit arg zerstört worden. Guido kann sich anfangs nicht vorstellen, dass wir hier früher mit der Ente reingefahren sein sollen ...
Fortsetzung folgt
viele Grüße
Uwe
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- Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!
Vom Brandberg fahren wir über weite goldene Wiesenhänge weiter. Auch diesmal halten wir am Quarzberg, dann geht's zum volltanken und einkaufen nach Uis. Wie kann es anders sein, auch diesmal müssen wir zum Brandberg Tyre Repair, weil ein Stück Draht den Reifen durchbohrt hat. Danach fahren wir zur White Lady Lodge, nach zwei Tagen im off schon wieder mal duschen.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Re: Guten Morgen Afrika!
Danke Uwe.... Ich krieg schon wieder Sehnsucht 
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
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- Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!
Von der White Lady Lodge Campsite wollen wir nach Madisa fahren, einer von uns schon mehrfach besuchten weiteren Campsite, wunderschön zwischen Granitkugel-Felsen gelegen. Allerdings wollen wir nie mehr die D 2612 benutzen, weil diese Strecke vom Grader irgendwann bis auf's anstehende Gestein heruntergehobbelt wurde und vom Wellblech schrecklich zerfahren ist. So wollen wir die Direttisima auf kleinen Tracks testen. Doch auch hier ist immer wieder Wellblech vorzufinden, warum immer ...
Weiter geht's Richtung Norden, bzw. erst noch'n bisken Nordwesten: Auf Parallelpisten an Twyfelfontein vorbei zur C 39 Richtung Palmwag. Hier wird irgendwo das Huab-Rivier gekreuzt, und in diesem Bereich wird viel Sand aus der Namib angeweht, so dass dort schöne kleine Dünen an die Felsen der Randstufe angeweht werden; ein schon bekannter schöner Nachtplatz vergangener Jahre. Sonja und Guido (mit schon viel Wildtiererfahrung aus Botswana) träumen davon, in den Revieren des Damaralandes die wilden Wüstenelefanten zu erleben. Letzte Nacht hatten wir erstmals späten Besuch von einigen Rüsseltieren, aber leider war es viel zu dunkel zum fotografieren. Schauen wir mal, was heute abend passiert ...
Ein tolles und unerwartetes Erlebnis! Wir folgen danach der Pad nach Norden Richtung Palmwag und Sesfontein.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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- Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!
Über Palmwag und dem dortigen Veterinery Fence geht's nach Sesfontein, dort tanken wir noch einmal alles voll, denn von hier wollen wir durch die Riviere des Kaokoveld ins Hartmann-Valley.
10 Kilometer hinter Sesfontein biegen wir ab von der Pad ins erste Rivier, das des Hoanib. Die ersten etwa 10 Kilometer fahren wir immer wieder durch Staublöcher (der Saharafahrer sagt Feschfesch dazu), so dass wir lange Staubfahnen hinter uns herziehen und der hintere Wagen mal besser 5 Minuten Abstand hält. Danach wird die Piste sandig und gut. Der weitere Track führt immer wieder durch das trockene Flussbett, das seit der letzten Regenzeit viel breiter und von Bewuchs fast befreit zu sein scheint. Spülkanten in Talbiegungen zeigen, mit wieviel Kraft das Wasser hier durchgeflossen sein muss. Im unteren Bereich des Hoanibtals, in dem noch viele große und alte Bäume stehen, begegnen wir endlich einem einzelnen Elefanten. Nachdem wir ihn genügend beobachtet haben und weiterfahren, haben wir unsere nächste Begegnung: 13 (!) Geländewagen aus Namibia und Südafrika kommen uns, begleitet von 2 Tour-Operator-Fahrzeugen dicht auf dicht entgegen. Es ist zum Glück die einzige Reisegruppe, die wir im ganzen Kaokoveld treffen.
Am Nachmittag suchen wir uns, außerhalb des Hoanib in einem kleinen Nebental, einen schönen Nachtplatz. War es in Sesfontein noch sehr heiss, so wurde es gestern von Stunde zu Stunde frischer, ein kühler Wind bläst die nächsten Tage vom Atlantik über die Dünen ins Hinterland und sorgt dafür, dass wir nur wenig schwitzen müssen. Am nächsten Morgen staunen wir über den Nebel in den Bergen, den Tau auf Auto und Dachzeltplane und die tiefen Temperaturen, wir wir gar nicht mehr gewohnt waren. Nach ausgedehntem Frühstück fahren wir nochmals runter in das Hoanib-Rivier, wir wollen die Amspoort Gorge erreichen und sehen, wo der Hoanib in den Skeleton Park fliesst, dem wir dort hinein leider nicht folgen dürfen. Wir fahren die etwa 5 Kilometer bis zur Stelle zurück, wo wir den Hoanib verlassen können, wenden uns nach Norden und fahren über weite Ebenen dem Khumib entgegen, Dort begegnen wir den nächsten Elefanten und einer Herde Giraffen. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
10 Kilometer hinter Sesfontein biegen wir ab von der Pad ins erste Rivier, das des Hoanib. Die ersten etwa 10 Kilometer fahren wir immer wieder durch Staublöcher (der Saharafahrer sagt Feschfesch dazu), so dass wir lange Staubfahnen hinter uns herziehen und der hintere Wagen mal besser 5 Minuten Abstand hält. Danach wird die Piste sandig und gut. Der weitere Track führt immer wieder durch das trockene Flussbett, das seit der letzten Regenzeit viel breiter und von Bewuchs fast befreit zu sein scheint. Spülkanten in Talbiegungen zeigen, mit wieviel Kraft das Wasser hier durchgeflossen sein muss. Im unteren Bereich des Hoanibtals, in dem noch viele große und alte Bäume stehen, begegnen wir endlich einem einzelnen Elefanten. Nachdem wir ihn genügend beobachtet haben und weiterfahren, haben wir unsere nächste Begegnung: 13 (!) Geländewagen aus Namibia und Südafrika kommen uns, begleitet von 2 Tour-Operator-Fahrzeugen dicht auf dicht entgegen. Es ist zum Glück die einzige Reisegruppe, die wir im ganzen Kaokoveld treffen.
Am Nachmittag suchen wir uns, außerhalb des Hoanib in einem kleinen Nebental, einen schönen Nachtplatz. War es in Sesfontein noch sehr heiss, so wurde es gestern von Stunde zu Stunde frischer, ein kühler Wind bläst die nächsten Tage vom Atlantik über die Dünen ins Hinterland und sorgt dafür, dass wir nur wenig schwitzen müssen. Am nächsten Morgen staunen wir über den Nebel in den Bergen, den Tau auf Auto und Dachzeltplane und die tiefen Temperaturen, wir wir gar nicht mehr gewohnt waren. Nach ausgedehntem Frühstück fahren wir nochmals runter in das Hoanib-Rivier, wir wollen die Amspoort Gorge erreichen und sehen, wo der Hoanib in den Skeleton Park fliesst, dem wir dort hinein leider nicht folgen dürfen. Wir fahren die etwa 5 Kilometer bis zur Stelle zurück, wo wir den Hoanib verlassen können, wenden uns nach Norden und fahren über weite Ebenen dem Khumib entgegen, Dort begegnen wir den nächsten Elefanten und einer Herde Giraffen. Fortsetzung folgt!
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- Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!
Nach der Querung des Khumib Riviers finden wir den Nachtplatz von vor 2 Jahren an einer windgeschützten Felswand wieder und bleiben hier. Nach einer angenehmen Nacht und klarem Wetter am nächsten Morgen inspiziere ich mal die weitere Umgebung: Nebel durchzieht die Nachbartäler Richtung Küste. Welch grandioser An- und Ausblick!
Wir fahren weiter nach Norden über weite Ebenen und zwischen engen Felsformationen hindurch. Hier kommen wir in die Region der Lone Men. Ein namibischer Künstler hat wohl insgesamt 27 solcher Steinmännchen im ganzen nördlichen Kaokoveld verteilt, sozusagen als Suchspiel für Reisende in dieser Gegend, denn es sind keine Koordinaten oder sonstige Angaben bekannt.
In einem so bewachten Tal wollen wir doch gerne übernachten, im Munutumtal. Nachts haben wir wegen Neumonds einen fantastischen Sternenhimmel mit dem Milchstraßenzentrum hoch über uns. Und am nächsten Morgen treffen wir hier auf eine große Giraffenherde mit Jungtieren und finden Katzenspuren, eventuell von einem jungen Leoparden?
.
Fortsetzung folgt!
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Uwe
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- Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!
Weitere Lone Stone Men tauchen an unserer Strecke auf, mal versteckt an einem Felsen, mal offen unter einem einsamen kleinen Bäumchen sitzend. Einige Zeit später erreichen wir die Groen Drom, die westlichste der vier Tonnen, die als Wegweiser in die verschiedenen Täler weisen. An der Groen Drom beginnt der lange Weg ins Hartman Valley.
Wir fahren nach Norden ins Hartman Valley, es gibt gar keine Vegetation mehr, hier scheinen schon wüstentauglichere Wesen in dieser trockenen Gegend nicht überlebt zu haben.
Wir fahren durch weichen Sand, der von den Fahrzeugen viel Leistung verlangt, damit wir vorwärts kommen. Wir können fast zusehen, wie die Tanknadel fällt. Da wir nicht wissen, ob die Strecke bis an den Kunene so weich und spritfressend bleibt, berücksichtigen wir die kritischen Stimmen unter uns und fahren nicht weiter nach Norden, sondern biegen seitlich ab und folgen einem flachen Tal nach Osten. Hier suchen wir im Windschutz einiger schattenspendender Büsche unseren nächsten Nachtplatz. Am nächsten Tag finden wir zurück zur Piste, die die Groen Drom mit den anderen Droms weiter im Osten verbindet. Erst kommen wir zur Oranje Drom, zu der unser ursprünglich geplanter Weg vom Kunene geführt hätte. Einige Kilometer weiter steht die Blou Drom, die den Abzweig zum südlich gelegenen Orupembe markiert. Diesem Track werden wir folgen. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Wir fahren durch weichen Sand, der von den Fahrzeugen viel Leistung verlangt, damit wir vorwärts kommen. Wir können fast zusehen, wie die Tanknadel fällt. Da wir nicht wissen, ob die Strecke bis an den Kunene so weich und spritfressend bleibt, berücksichtigen wir die kritischen Stimmen unter uns und fahren nicht weiter nach Norden, sondern biegen seitlich ab und folgen einem flachen Tal nach Osten. Hier suchen wir im Windschutz einiger schattenspendender Büsche unseren nächsten Nachtplatz. Am nächsten Tag finden wir zurück zur Piste, die die Groen Drom mit den anderen Droms weiter im Osten verbindet. Erst kommen wir zur Oranje Drom, zu der unser ursprünglich geplanter Weg vom Kunene geführt hätte. Einige Kilometer weiter steht die Blou Drom, die den Abzweig zum südlich gelegenen Orupembe markiert. Diesem Track werden wir folgen. Fortsetzung folgt!
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Uwe
Re: Guten Morgen Afrika!
Danke für die tollen Fotos und den schönen Bericht.
Und danke auch dafür, dass Du direkt im Forum postest und sie nicht in einem externen Blog versteckst
Und danke auch dafür, dass Du direkt im Forum postest und sie nicht in einem externen Blog versteckst
- Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!
Die Spuren von der Blou Drom in Richtung Orupembe führen durch weite Täler und über flache Ebenen. Immer wieder teilen sich die Spuren auf, doch dank der OSM-Karten können wir jede Verzweigung richtig deuten. Der ozi-Explorer mit topografischen Karten und Satellitenbildern hilft uns bei der Wegfindung. Bald kommen wir öfters an kleinen Anhäufungen von Himba-Hütten vorbei, es ist wohl nicht mehr weit bis Orupembe.
Das Thermometer zeigt 51 Grad an (es liegt auf dem sonnenbeschienenen Armaturenbrett
! ), es ist heiß, und es wird mit eiskalten Getränken geworben, auf zum Shop 1. Doch was ist in dem kleinen Würfelförmigen Laden zu finden? Regale, in denen außer einigen Süßigkeiten, Keksen, Zahnpasta, Waschmittel, Bratöl und 2 Flaschen Rotwein nur Leere herrscht. Aber in der Ecke steht eine Kühltruhe, und sie läuft, und sie enthält etliche Dosen mit Cola, Bier und süßen Säften! Her mit den Coladosen! Tut das gut ...
In Orupembe gibt es ein Steingebäude, die Polizeistation für den gesamten Norden, sonst können wir nichts weiter Bedeutendes entdecken. Kurz hinter Orupembe verzweigt sich die Piste nach Nordosten Richtung Etanga oder Südosten Richtung Kaoko Otavi, hinter steht die White Drum mit einem Schild mit interessanten Entfernungsangaben. Hier folgen wir der D3707 noch etwa 15 Kilometer nach Südosten, bis wir auf eine Spur in das obere Khumib Rivier abbiegen. Die Sonne steht schon wieder tief, so dass wir an nächstbester Stelle neben dem Flusslauf unser Nachtlager aufschlagen.
Wir verlassen das Khumib Rivier und kreuzen über einen kleinen Pass ins obere Hoarusib-Tal. An einem markanten Berg mit dem Pass an seiner Seite beginnt der Purros District. Noch eben über die letzte Anhöhe, un d wir sehen runter auf das weite Tal des Hoarusib.
Fortsetzung folgt!
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Uwe
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Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!
Viel Zeit ist vergangen seit dem letzten Beitrag. Doch unsere Reise geht weiter, und nicht immer ist Zeit und Ruhe da, Bildchen auszuwählen und zu bearbeiten, Texte dazu zu schreiben, manchmal fehlt es auch an so banalen Dingen wie Strom (der Rechner ist leer, die Powerbank auch und wird von der Autobatterie zu langsam geladen) oder Internet (es reicht für whatsapp oder insta, aber nicht, um hochwertige Bildchen ins Forum hochzuladen). Oder ich bin abends von den Eindrücken des Tages abgefüllt, von der inzwischen ordentlichen Hitze ermattet oder brauch die Abendzeit zum Erledigen der typischen Reisearbeiten (Auto checken, Dachzelt aufbauen, Küchenarbeit, Reinigung von Kameraausrüstung, Auto und mir ...)
Deshalb nicht böse sein, wenn's größere Lücken gibt, ich versuche aufzuholen und dranzubleiben ...
Jetzt aus Katima Mulilo am Zambesi die nächste Etappe zurück aus dem Kaokoveld:
Von der Passhöhe zwischen dem Khumib und dem Hoanibrivier lasse ich den Hubschrauber mal vorspähen, wie es auf Hoarusibseite ausschaut. Wir kommen runter ins Rivier, es ist recht sandig, aber mit vielen Bäumen und einigen hohen Palmen gesäumt. Teil fahren wir im Flussbett, doch bisweilen führt die Spur raus aus dem Talgrund und am dessen Rand aus festen Boden Richtung Purros. Bei den Fahrten im Rivier finden wir immer wieder Stellen, an denen der Fluss noch fliesst oder lange Tümpel hinterlassen hat. Dort begegnet uns zu unserer Überraschung und Freude ein eizelner Elefant. Damit können wir für uns verbuchen, in allen Rivieren des Damaraland/Kaokoveld Wüstenelefanten begegnet zu sein: im Ugab (White Lady Lodge), im Huab (am Morgen vor unserem Lager), im Hoanib (mittendrin) und nun im Hoarusib. In Purros angekommen gehen wir auf das Community Camp, von Freunden als freundlich und schattig empfohlen. Wir bleiben zwei Nächte und genießen mal wieder den Luxus von Dusche und Toilette. Und haben Zeit für ein paar anstehende Arbeiten ... Leider fehlen jetzt Fotos vom Ergebnis, die vier Brötchen waren ratz-fatz aufgegessen!
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Deshalb nicht böse sein, wenn's größere Lücken gibt, ich versuche aufzuholen und dranzubleiben ...
Jetzt aus Katima Mulilo am Zambesi die nächste Etappe zurück aus dem Kaokoveld:
Von der Passhöhe zwischen dem Khumib und dem Hoanibrivier lasse ich den Hubschrauber mal vorspähen, wie es auf Hoarusibseite ausschaut. Wir kommen runter ins Rivier, es ist recht sandig, aber mit vielen Bäumen und einigen hohen Palmen gesäumt. Teil fahren wir im Flussbett, doch bisweilen führt die Spur raus aus dem Talgrund und am dessen Rand aus festen Boden Richtung Purros. Bei den Fahrten im Rivier finden wir immer wieder Stellen, an denen der Fluss noch fliesst oder lange Tümpel hinterlassen hat. Dort begegnet uns zu unserer Überraschung und Freude ein eizelner Elefant. Damit können wir für uns verbuchen, in allen Rivieren des Damaraland/Kaokoveld Wüstenelefanten begegnet zu sein: im Ugab (White Lady Lodge), im Huab (am Morgen vor unserem Lager), im Hoanib (mittendrin) und nun im Hoarusib. In Purros angekommen gehen wir auf das Community Camp, von Freunden als freundlich und schattig empfohlen. Wir bleiben zwei Nächte und genießen mal wieder den Luxus von Dusche und Toilette. Und haben Zeit für ein paar anstehende Arbeiten ... Leider fehlen jetzt Fotos vom Ergebnis, die vier Brötchen waren ratz-fatz aufgegessen!
Fortsetzung folgt!
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Uwe
Re: Guten Morgen Afrika!
Welche tolle Tour! Danke für den Bericht und die Bilder!
- Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!
Von Purros geht's in einem Tag nach Sesfontein zurück, die Tankstelle hat leider keinen Sprit, doch Glück im Unglück: weil wir im Hartman Valley nicht bis an den Kunene gefahren sind, haben wir noch Spritreserven, die uns bis nach Palmwag bringen, wo wir die Tanks wieder füllen können. Hier trennen wir uns von Guido und Sonja, die nun in die grüne Zambesiregion wollen, wir fahren wieder Richtung Süden, wollen noch etwas im trockenen wüstenhaften Bereich bleiben. Erstes Ziel ist die Ugab Terrasse Lodge mit wildem Bushcamp.
Auf der weiteren Fahrt nach Süden auf kleinen Pisten kreuzen wir den Omaruru Rivier. Ob's hier bei den vielen Bäumen auch Elefanten geben könnte?
Wir fahren auf die Nordwestecke des Erongogebirges zu. Dort liegt die Farm Omandumba, auf der wir schon mehrmals waren. Hier können wir schön ein paar Tage vertun ...
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Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Uwe



