Guten Morgen Afrika!

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Uwe Schmitz
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Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Die vor zwei Jahren aus Namibia zurück verschiffte Afrika-Ente ist bald wieder fertig restauriert, die alte Dame würde gerne auf ihre späten Tage noch ein wenig erleben. Der Iveco ist dieses Jahr außer zum TÜV nur auf ein Treffen ausgeführt worden, wann darf er endlich wieder adäquates Terrain unter seinen Reifen spüren? Was ist zu Hause noch alles zu erledigen? Und wie lange müssen wir diesen Sommer noch arbeiten? Und...
Hallo, aufwachen! Ich öffne meine Augen und stelle fest, ich befinde mich in einem Dachzelt, der Eingang ist geöffnet. Ich blicke hinaus und sehe weite Landschaft im Sonnenaufgang.
Guten Morgen, Afrika! Wir stehen mit unserem im letzten Herbst gekauften Toyota (nachzulesen hier ). am Rande eines der Flusstäler im Kaokoveld.
01-P1060874.jpg
Das ging ja diesmal schnell! Kaum sind wir in Windhoek gelandet, erhalten wir unser top gewartetes Auto mit neuer Einrichtung und werden schon auf dem Urban Camp von Guido und Sonja empfangen.
Wir wollen zusammen ins Kaokoveld fahren. Allerdings wollen wir zuerst noch nach Swakopmund, die License für's Auto will bezahlt und ausreichend Grillfleisch bei Manni gekauft werden.
So stehen wir die nächste Nacht schon am Spreetshoogte Pass mit Hoffnung auf einen Sonnenuntergang mit weitem Blick in die Ferne.
Camping Spreetshoogte Pass
Camping Spreetshoogte Pass
Sonnenuntergang hinter Wolken
Sonnenuntergang hinter Wolken
Über die immer noch schrecklich zerfahrene C14 kommen wir durch den Gaub- und den Kuiseb-Canyon. Im Namib-Naukluft-Park biegen wir nach Süden ab, wir wollen für einen Abend an den Kuiseb und die großen Dünen der Namib-Wüste sehen. Von Gobabeb folgen wir der glatten D1983 über Walfishbay nach Swakopmund.
Die Brücke über den Gaub Rivier ist seit der letzten starken Regenzeit immer noch nicht von den Ablagerungen befreit worden.
Die Brücke über den Gaub Rivier ist seit der letzten starken Regenzeit immer noch nicht von den Ablagerungen befreit worden.
Das Gras leuchtet golden vor dem dunklen Gestein im Kuiseb Canyon.
Das Gras leuchtet golden vor dem dunklen Gestein im Kuiseb Canyon.
Auch an der Kuiseb-Brücke leuchtet die Landschaft in goldenen und grünen Farben.
Auch an der Kuiseb-Brücke leuchtet die Landschaft in goldenen und grünen Farben.
Die Dünen der Sand-Namib, davor das grüne Band des Kuiseb-Tals.
Die Dünen der Sand-Namib, davor das grüne Band des Kuiseb-Tals.
Kuiseb-Tal und Sand-Namib einmal aus ungewöhnlicher Perspektive, unten links die Forschungsstation Gobabeb.
Kuiseb-Tal und Sand-Namib einmal aus ungewöhnlicher Perspektive, unten links die Forschungsstation Gobabeb.
schöne Blümchen am Wegesrand
schöne Blümchen am Wegesrand
Nebel an der Küste, ein Ölbohrschiff vor der Vergnügungsanlage in Langstrand bei Walfishbay.
Nebel an der Küste, ein Ölbohrschiff vor der Vergnügungsanlage in Langstrand bei Walfishbay.
In Swakopmund haben wir im letzten Februar erlebt, wie der Swakop - nach 11 Jahren - wieder einmal seinen Weg in den Atlantischen Ozean gefunden hat. Jetzt wollen wir herausfinden, wie die Mündungsstelle ohne fliessendes Swakopwasser ein halbes Jahr später aussieht: Von dem damaligen Durchbruch des Wassers ins Meer ist fast nichts mehr zu sehen!
Auf dem Weg zur Swakopmündung, die Pfeiler der Alten Brücke stehen dort wie schon immer.
Auf dem Weg zur Swakopmündung, die Pfeiler der Alten Brücke stehen dort wie schon immer.
Zwischen diesen zwei Pfeilern ist das Wasser des Swakop Rivier damals geflossen; im Hintergrund das Tiger Reef Restaurant.
Zwischen diesen zwei Pfeilern ist das Wasser des Swakop Rivier damals geflossen; im Hintergrund das Tiger Reef Restaurant.
Kormorane trocknen sich auf den alten Brückenpfeilern.
Kormorane trocknen sich auf den alten Brückenpfeilern.
In der entstandenen Lagune hinter der neuen, vom Meer angespülten Sandbarriere ist genügend Wasser für viele Flamingos.
In der entstandenen Lagune hinter der neuen, vom Meer angespülten Sandbarriere ist genügend Wasser für viele Flamingos.
15-P9029849.jpg
Wie immer beim Swakopmund-Besuch ein Blick auf das Wahrzeichen, die Jetty.
Wie immer beim Swakopmund-Besuch ein Blick auf das Wahrzeichen, die Jetty.
Wir übernachten - auch wie immer - bei Manni auf Sophia Dale. Dort können wir dem morgentlichen Nebel in der Stadt entkommen. Und können in seinem Restaurant gut essen gehen und bestes Fleisch - in Folie eingeschweißt -zum späteren Braaien erhalten.
Milchiger Sonnenaufgang auf Sophia Dale
Milchiger Sonnenaufgang auf Sophia Dale
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Sandlover »

Hallo Uwe,

War am Spreetshoogte Campsite die Besitzerin da? In den letzten 2 Jahren war der Platz und die Farm verwaist. Auf Email reagierte auch niemand.

Liebe Grüße Wolfgang
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! :wink:

Viele Grüße Wolfgang
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Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Hallo Wolfgang, letztes Jahr standen wir dort ohne jegliche Möglichkeit zur Bezahlung. Diesmal kam am Abend ein pickup und sagte uns, wir sollen morgen früh im Tal zur Farm mit dem runden Einfahrt fahren, um dort zu bezahlen. Machten wir auch so, waren aber die letzten Gäste, da der Platz modernisiert und ausgebaut werden soll.
so, und weiter geht's... (hoffentlich)
viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Jetzt ganz schnell raus aus dem trüben nebligen Wetter in Swakopmund, wieder einmal fahren wir in den Messum-Krater, Sonja kennt diese ganz besondere Gegend noch nicht. Wir suchen uns wieder einmal einen neuen Weg zum Krater und campen an der gleichen Stelle wie im letzten Frühjahr. Wunderschönes Sonnenuntergangslicht beschert uns einen romantischen Abend.
Unser Nachtplatz im Messum-Krater
Unser Nachtplatz im Messum-Krater
Tolles Abendlicht beim Braai (Grillen)
Tolles Abendlicht beim Braai (Grillen)
Was erwartet uns denn da am nächsten Morgen? Nebel, dem wir eigentlich zu entflohen sein glaubten, verfolgt uns von der Küste bis in den Messum-Krater. Erst etwas enttäuscht nutzen wir gleich das ungewöhnliche Wetter zu ungewöhnlichen Aufnahmen.
Dick eingepackt mit wärmendem Kaffee im Nebel
Dick eingepackt mit wärmendem Kaffee im Nebel
Das Dachzelt ist tropfnass, der Nebel wabbert über die benachbarten Berge.
Das Dachzelt ist tropfnass, der Nebel wabbert über die benachbarten Berge.
Einerstes Sonnenloch in den Wolken: Fotografenglück!
Einerstes Sonnenloch in den Wolken: Fotografenglück!
Erste Sonnenstrahlen fallen auf die Ebene im Messum-Krater.
Erste Sonnenstrahlen fallen auf die Ebene im Messum-Krater.
Das sonnige Glück ist von kurzer Dauer, der Nebel verschliesst die Wolkenlücke bald wieder.
Das sonnige Glück ist von kurzer Dauer, der Nebel verschliesst die Wolkenlücke bald wieder.
Wasser hängt in Form von Tautropfen an den wenigen Pflanzen, die davon leben.
Wasser hängt in Form von Tautropfen an den wenigen Pflanzen, die davon leben.
Auch die hier aufgeblühten Flechten leben nur von der Nebelfeuchte.
Auch die hier aufgeblühten Flechten leben nur von der Nebelfeuchte.
Grüne Pflanzen im sonst völlig wüsten trockenen Krater
Grüne Pflanzen im sonst völlig wüsten trockenen Krater
Durch das Messum Rivier verlassen wir erst am späten Vormittag den Krater und stossen dabei wieder auf riesige Welwitschien, viele hunderte Jahre alt.
Riesige Welwitschia im Messum Rivier
Riesige Welwitschia im Messum Rivier
Am Nachmittag fahren wir wieder in unser Lieblingstal im Brandberg-Massiv, jenes mit dem tollen schattenspendenden Felsblock. Die Piste dort hinein ist von den Fluten der letzten Regenzeit arg zerstört worden. Guido kann sich anfangs nicht vorstellen, dass wir hier früher mit der Ente reingefahren sein sollen ...
In unserem Lieblingstal am Brandberg
In unserem Lieblingstal am Brandberg
Die zerstörte Piste in unser Lieblingstal
Die zerstörte Piste in unser Lieblingstal
Morgenblick vom Brandberg zur Spitzkoppe
Morgenblick vom Brandberg zur Spitzkoppe
Fortsetzung folgt
viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Vom Brandberg fahren wir über weite goldene Wiesenhänge weiter. Auch diesmal halten wir am Quarzberg, dann geht's zum volltanken und einkaufen nach Uis. Wie kann es anders sein, auch diesmal müssen wir zum Brandberg Tyre Repair, weil ein Stück Draht den Reifen durchbohrt hat. Danach fahren wir zur White Lady Lodge, nach zwei Tagen im off schon wieder mal duschen.
Goldene Wiesenhänge am Brandberg
Goldene Wiesenhänge am Brandberg
Golden leuchtet überall Gras in der Sonne
Golden leuchtet überall Gras in der Sonne
Brandberg-Panorama
Brandberg-Panorama
Kleine Eidechse am Quartzberg
Kleine Eidechse am Quartzberg
Kleine Blümchen quetschen sich lebensmutig unter Quarzsteinen hervor.
Kleine Blümchen quetschen sich lebensmutig unter Quarzsteinen hervor.
Beim Reifenflicker in Uis
Beim Reifenflicker in Uis
Abendlicht auf dem White Lady Lodge Campsite
Abendlicht auf dem White Lady Lodge Campsite
Afrikanischer Sonnenuntergang
Afrikanischer Sonnenuntergang
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Sandlover
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Sandlover »

Danke Uwe.... Ich krieg schon wieder Sehnsucht :wink:
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! :wink:

Viele Grüße Wolfgang
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Von der White Lady Lodge Campsite wollen wir nach Madisa fahren, einer von uns schon mehrfach besuchten weiteren Campsite, wunderschön zwischen Granitkugel-Felsen gelegen. Allerdings wollen wir nie mehr die D 2612 benutzen, weil diese Strecke vom Grader irgendwann bis auf's anstehende Gestein heruntergehobbelt wurde und vom Wellblech schrecklich zerfahren ist. So wollen wir die Direttisima auf kleinen Tracks testen. Doch auch hier ist immer wieder Wellblech vorzufinden, warum immer ...
Wellblech auch auf kleinsten Pisten ...
Wellblech auch auf kleinsten Pisten ...
Makabre Wegmarkierung auf dem Track nach Madisa
Makabre Wegmarkierung auf dem Track nach Madisa
Sunset oberhalb von Madisa
Sunset oberhalb von Madisa
Immer wieder schön: Sonnenuntergänge
Immer wieder schön: Sonnenuntergänge
Weiter geht's Richtung Norden, bzw. erst noch'n bisken Nordwesten: Auf Parallelpisten an Twyfelfontein vorbei zur C 39 Richtung Palmwag. Hier wird irgendwo das Huab-Rivier gekreuzt, und in diesem Bereich wird viel Sand aus der Namib angeweht, so dass dort schöne kleine Dünen an die Felsen der Randstufe angeweht werden; ein schon bekannter schöner Nachtplatz vergangener Jahre. Sonja und Guido (mit schon viel Wildtiererfahrung aus Botswana) träumen davon, in den Revieren des Damaralandes die wilden Wüstenelefanten zu erleben. Letzte Nacht hatten wir erstmals späten Besuch von einigen Rüsseltieren, aber leider war es viel zu dunkel zum fotografieren. Schauen wir mal, was heute abend passiert ...
Nachtplatz mit Schattenspielen
Nachtplatz mit Schattenspielen
kleiner feiner Grill über der Glut
kleiner feiner Grill über der Glut
Angewehte Düne im Huab-Tal
Angewehte Düne im Huab-Tal
08-DJI_0457.jpg
gleiche Düne, andere Perspektive ...
gleiche Düne, andere Perspektive ...
... und noch andere Perspektive
... und noch andere Perspektive
Unser Nachtplatz am Huab ...
Unser Nachtplatz am Huab ...
... und am nächsten Morgen kommt ein Elefant ...
... und am nächsten Morgen kommt ein Elefant ...
13-PB119220.jpg
Die Riesenfüsse eines Wüstenelefanten
Die Riesenfüsse eines Wüstenelefanten
... und noch mehr
... und noch mehr
Während wir den Vorbeimarsch der Elefanten beobachten, taucht plötzlich ein Tourifahrzeug auf, dass den Elefanten folgt, was die Elefanten aber garnicht zu stören scheint.
Während wir den Vorbeimarsch der Elefanten beobachten, taucht plötzlich ein Tourifahrzeug auf, dass den Elefanten folgt, was die Elefanten aber garnicht zu stören scheint.
Ein tolles und unerwartetes Erlebnis! Wir folgen danach der Pad nach Norden Richtung Palmwag und Sesfontein.
Auf der C39 Richtung Palmwag
Auf der C39 Richtung Palmwag
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Über Palmwag und dem dortigen Veterinery Fence geht's nach Sesfontein, dort tanken wir noch einmal alles voll, denn von hier wollen wir durch die Riviere des Kaokoveld ins Hartmann-Valley.
10 Kilometer hinter Sesfontein biegen wir ab von der Pad ins erste Rivier, das des Hoanib. Die ersten etwa 10 Kilometer fahren wir immer wieder durch Staublöcher (der Saharafahrer sagt Feschfesch dazu), so dass wir lange Staubfahnen hinter uns herziehen und der hintere Wagen mal besser 5 Minuten Abstand hält. Danach wird die Piste sandig und gut.
Blick in den Rückspiegel: Nix zu sehen nach hinten
Blick in den Rückspiegel: Nix zu sehen nach hinten
Der Staub des Vorausfahrenden hängt minutenlang in der Luft.
Der Staub des Vorausfahrenden hängt minutenlang in der Luft.
Feinsandige Piste durch zugewachsene Abschnitte des Hoanib
Feinsandige Piste durch zugewachsene Abschnitte des Hoanib
Der weitere Track führt immer wieder durch das trockene Flussbett, das seit der letzten Regenzeit viel breiter und von Bewuchs fast befreit zu sein scheint. Spülkanten in Talbiegungen zeigen, mit wieviel Kraft das Wasser hier durchgeflossen sein muss.
Das breite und ziemlich bewuchsfreie Flussbett des Hoanib
Das breite und ziemlich bewuchsfreie Flussbett des Hoanib
Meterhohe Spülkanten zeugen von der Gewalt des Wasser in der letzten Regenzeit.
Meterhohe Spülkanten zeugen von der Gewalt des Wasser in der letzten Regenzeit.
Kleine Dünen sind an den Hängen des Tals angeweht und zeigen die Nähe der großen Namibdünen an.
Kleine Dünen sind an den Hängen des Tals angeweht und zeigen die Nähe der großen Namibdünen an.
Im unteren Bereich des Hoanibtals, in dem noch viele große und alte Bäume stehen, begegnen wir endlich einem einzelnen Elefanten. Nachdem wir ihn genügend beobachtet haben und weiterfahren, haben wir unsere nächste Begegnung: 13 (!) Geländewagen aus Namibia und Südafrika kommen uns, begleitet von 2 Tour-Operator-Fahrzeugen dicht auf dicht entgegen. Es ist zum Glück die einzige Reisegruppe, die wir im ganzen Kaokoveld treffen.
Am Nachmittag suchen wir uns, außerhalb des Hoanib in einem kleinen Nebental, einen schönen Nachtplatz.
Einzelner Elefant im Hoanib
Einzelner Elefant im Hoanib
13 Touristenfahrzeuge dicht an dicht im Hoanib
13 Touristenfahrzeuge dicht an dicht im Hoanib
Schöner Nachtplatz in einem kleinen Nebental des Hoanib
Schöner Nachtplatz in einem kleinen Nebental des Hoanib
War es in Sesfontein noch sehr heiss, so wurde es gestern von Stunde zu Stunde frischer, ein kühler Wind bläst die nächsten Tage vom Atlantik über die Dünen ins Hinterland und sorgt dafür, dass wir nur wenig schwitzen müssen. Am nächsten Morgen staunen wir über den Nebel in den Bergen, den Tau auf Auto und Dachzeltplane und die tiefen Temperaturen, wir wir gar nicht mehr gewohnt waren.
Nebelschwaden ziehen an den Hügelkanten vorbei in unser Nachtplatz-Tal.
Nebelschwaden ziehen an den Hügelkanten vorbei in unser Nachtplatz-Tal.
Ungemütlicher Morgen: Dick angezogen wärmen wir uns mit einem ersten Kaffee.
Ungemütlicher Morgen: Dick angezogen wärmen wir uns mit einem ersten Kaffee.
Blick vom nächsten Hügel: Kein Horizont ist zu sehen, aber weit hinten wabbert der Nebel.
Blick vom nächsten Hügel: Kein Horizont ist zu sehen, aber weit hinten wabbert der Nebel.
Nach ausgedehntem Frühstück fahren wir nochmals runter in das Hoanib-Rivier, wir wollen die Amspoort Gorge erreichen und sehen, wo der Hoanib in den Skeleton Park fliesst, dem wir dort hinein leider nicht folgen dürfen.
Das Flussbett des Hoanib in Richtung Amspoort Gorge
Das Flussbett des Hoanib in Richtung Amspoort Gorge
Bald stehen kaum noch Bäume im Hoanib-Flussbett, dafür werden die Uferkanten auf beiden Seiten 10 bis über 15 Meter hoch.
Bald stehen kaum noch Bäume im Hoanib-Flussbett, dafür werden die Uferkanten auf beiden Seiten 10 bis über 15 Meter hoch.
Hier verläuft die Grenze des Skeleton Coast National Parks, ist das hier die Amspoort Gorge?
Hier verläuft die Grenze des Skeleton Coast National Parks, ist das hier die Amspoort Gorge?
Einfahrt streng verboten!
Einfahrt streng verboten!
Wir fahren die etwa 5 Kilometer bis zur Stelle zurück, wo wir den Hoanib verlassen können, wenden uns nach Norden und fahren über weite Ebenen dem Khumib entgegen, Dort begegnen wir den nächsten Elefanten und einer Herde Giraffen.
Elefant im Khumib Rivier
Elefant im Khumib Rivier
Ein weiterer Elefant, welch ein Glück haben wir diesmal!
Ein weiterer Elefant, welch ein Glück haben wir diesmal!
Kleine Giraffenherde im Khumib Rivier
Kleine Giraffenherde im Khumib Rivier
Mögen Giraffen auch vom Boden fressen?
Mögen Giraffen auch vom Boden fressen?
Fortsetzung folgt!
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Nach der Querung des Khumib Riviers finden wir den Nachtplatz von vor 2 Jahren an einer windgeschützten Felswand wieder und bleiben hier. Nach einer angenehmen Nacht und klarem Wetter am nächsten Morgen inspiziere ich mal die weitere Umgebung: Nebel durchzieht die Nachbartäler Richtung Küste. Welch grandioser An- und Ausblick!
Nebel in den Nachbartälern unseres Nachtplatzes
Nebel in den Nachbartälern unseres Nachtplatzes
Ganz im Vordergrung fast mittig sind die beiden Autos am Nachtplatz zu sehen.
Ganz im Vordergrung fast mittig sind die beiden Autos am Nachtplatz zu sehen.
Weiterer grandioser Ausblick.
Weiterer grandioser Ausblick.
Wir fahren weiter nach Norden über weite Ebenen und zwischen engen Felsformationen hindurch. Hier kommen wir in die Region der Lone Men. Ein namibischer Künstler hat wohl insgesamt 27 solcher Steinmännchen im ganzen nördlichen Kaokoveld verteilt, sozusagen als Suchspiel für Reisende in dieser Gegend, denn es sind keine Koordinaten oder sonstige Angaben bekannt.
Weite Piste Richtung Norden
Weite Piste Richtung Norden
Ausschauhalten nach den Lone Men
Ausschauhalten nach den Lone Men
Wunderschöne Felskunstwerke geschaffen vom Wind
Wunderschöne Felskunstwerke geschaffen vom Wind
Der Jäger
Der Jäger
Der Verdurstende
Der Verdurstende
Die einzige Sickerquelle auf dem Weg in den hohen Norden
Die einzige Sickerquelle auf dem Weg in den hohen Norden
Der Wächter des Tals
Der Wächter des Tals
In einem so bewachten Tal wollen wir doch gerne übernachten, im Munutumtal. Nachts haben wir wegen Neumonds einen fantastischen Sternenhimmel mit dem Milchstraßenzentrum hoch über uns. Und am nächsten Morgen treffen wir hier auf eine große Giraffenherde mit Jungtieren und finden Katzenspuren, eventuell von einem jungen Leoparden?
Nachthimmel mit Milchstraßenzentrum
Nachthimmel mit Milchstraßenzentrum
Giraffenherde im Munutumtal
Giraffenherde im Munutumtal
Auch Jungtiere sind bei der Herde.
Auch Jungtiere sind bei der Herde.
Katzenspuren beim Nachtplatz (Taschenmesser als Größenvergleich)
Katzenspuren beim Nachtplatz (Taschenmesser als Größenvergleich)
Oryxherde auf unserem weiteren Weg
Oryxherde auf unserem weiteren Weg
Mittags flimmert die Luft am Boden und erlaubt keine scharfen Tele-Aufnahmen.
Mittags flimmert die Luft am Boden und erlaubt keine scharfen Tele-Aufnahmen.
.
Fortsetzung folgt!
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Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Weitere Lone Stone Men tauchen an unserer Strecke auf, mal versteckt an einem Felsen, mal offen unter einem einsamen kleinen Bäumchen sitzend. Einige Zeit später erreichen wir die Groen Drom, die westlichste der vier Tonnen, die als Wegweiser in die verschiedenen Täler weisen. An der Groen Drom beginnt der lange Weg ins Hartman Valley.
Dieser Lone Stone Man wartet wohl auf die Entdeckung durch vorbeifahrende Reisende.
Dieser Lone Stone Man wartet wohl auf die Entdeckung durch vorbeifahrende Reisende.
"Da vorne hockt jemand unter dem Baum!"
"Da vorne hockt jemand unter dem Baum!"
"Gib' dem Baum etwas Wasser"
"Gib' dem Baum etwas Wasser"
Die Groen Drom, Einfahrt ins Hartman Valley.
Die Groen Drom, Einfahrt ins Hartman Valley.
Wir fahren nach Norden ins Hartman Valley, es gibt gar keine Vegetation mehr, hier scheinen schon wüstentauglichere Wesen in dieser trockenen Gegend nicht überlebt zu haben.
Wir fahren durch weichen Sand, der von den Fahrzeugen viel Leistung verlangt, damit wir vorwärts kommen. Wir können fast zusehen, wie die Tanknadel fällt. Da wir nicht wissen, ob die Strecke bis an den Kunene so weich und spritfressend bleibt, berücksichtigen wir die kritischen Stimmen unter uns und fahren nicht weiter nach Norden, sondern biegen seitlich ab und folgen einem flachen Tal nach Osten. Hier suchen wir im Windschutz einiger schattenspendender Büsche unseren nächsten Nachtplatz.
Langgezogene Dünen auf weichem Untergrund bei flirrender Hitze im Hartman Valley
Langgezogene Dünen auf weichem Untergrund bei flirrender Hitze im Hartman Valley
Wem dieses Stück vom Rückgrat wohl gehörte?
Wem dieses Stück vom Rückgrat wohl gehörte?
Nicht weit entfernt liegt der Schädel einer Oryx.
Nicht weit entfernt liegt der Schädel einer Oryx.
Weites Tal mit wenig Bewuchs
Weites Tal mit wenig Bewuchs
Hier suchen wir einen Nachtplatz mit etwas Schatten bei den Büschen.
Hier suchen wir einen Nachtplatz mit etwas Schatten bei den Büschen.
Schattenspiel im späten Sonnenlicht
Schattenspiel im späten Sonnenlicht
Der Nachtplatz ist eingerichtet pünktlich zum Sonnenuntergang.
Der Nachtplatz ist eingerichtet pünktlich zum Sonnenuntergang.
Gleich nach Sonnenuntergang wird es empfindlich kalt, gut, dass wir ein Lagerfeuer haben ...
Gleich nach Sonnenuntergang wird es empfindlich kalt, gut, dass wir ein Lagerfeuer haben ...
... und als es stockdunkel ist, haben wir wieder einen fantastischen Nachthimmel mit Milchstraßenzentrum hoch über uns.
... und als es stockdunkel ist, haben wir wieder einen fantastischen Nachthimmel mit Milchstraßenzentrum hoch über uns.
Am nächsten Tag finden wir zurück zur Piste, die die Groen Drom mit den anderen Droms weiter im Osten verbindet. Erst kommen wir zur Oranje Drom, zu der unser ursprünglich geplanter Weg vom Kunene geführt hätte. Einige Kilometer weiter steht die Blou Drom, die den Abzweig zum südlich gelegenen Orupembe markiert. Diesem Track werden wir folgen.
An der Oranje Drom
An der Oranje Drom
Die Blou Drom
Die Blou Drom
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Akauka
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Akauka »

Danke für die tollen Fotos und den schönen Bericht.
Und danke auch dafür, dass Du direkt im Forum postest und sie nicht in einem externen Blog versteckst :wink:
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Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Die Spuren von der Blou Drom in Richtung Orupembe führen durch weite Täler und über flache Ebenen. Immer wieder teilen sich die Spuren auf, doch dank der OSM-Karten können wir jede Verzweigung richtig deuten. Der ozi-Explorer mit topografischen Karten und Satellitenbildern hilft uns bei der Wegfindung. Bald kommen wir öfters an kleinen Anhäufungen von Himba-Hütten vorbei, es ist wohl nicht mehr weit bis Orupembe.
Häufige Wegverzweigungen auf der Strecke nach Orupembe
Häufige Wegverzweigungen auf der Strecke nach Orupembe
Himba-Hütten am Wegrand
Himba-Hütten am Wegrand
Hinweis auf den Orupembe Shop 1
Hinweis auf den Orupembe Shop 1
Das Thermometer zeigt 51 Grad an (es liegt auf dem sonnenbeschienenen Armaturenbrett :oops: ! ), es ist heiß, und es wird mit eiskalten Getränken geworben, auf zum Shop 1. Doch was ist in dem kleinen Würfelförmigen Laden zu finden? Regale, in denen außer einigen Süßigkeiten, Keksen, Zahnpasta, Waschmittel, Bratöl und 2 Flaschen Rotwein nur Leere herrscht. Aber in der Ecke steht eine Kühltruhe, und sie läuft, und sie enthält etliche Dosen mit Cola, Bier und süßen Säften! Her mit den Coladosen! Tut das gut ...
Das Thermometer auf dem sonnenbeschienenen Armaturenbrett
Das Thermometer auf dem sonnenbeschienenen Armaturenbrett
Werbung für eiskalte Getränke
Werbung für eiskalte Getränke
Vor dem Shop 1 genießen wir unsere eiskalte Cola.
Vor dem Shop 1 genießen wir unsere eiskalte Cola.
In Orupembe gibt es ein Steingebäude, die Polizeistation für den gesamten Norden, sonst können wir nichts weiter Bedeutendes entdecken. Kurz hinter Orupembe verzweigt sich die Piste nach Nordosten Richtung Etanga oder Südosten Richtung Kaoko Otavi, hinter steht die White Drum mit einem Schild mit interessanten Entfernungsangaben. Hier folgen wir der D3707 noch etwa 15 Kilometer nach Südosten, bis wir auf eine Spur in das obere Khumib Rivier abbiegen. Die Sonne steht schon wieder tief, so dass wir an nächstbester Stelle neben dem Flusslauf unser Nachtlager aufschlagen.
An der White Drum hinter Orupembe
An der White Drum hinter Orupembe
Entfernungsangaben an der White Drum: Sahara Wüste liegt 4926 Kilometer von hier!
Entfernungsangaben an der White Drum: Sahara Wüste liegt 4926 Kilometer von hier!
Golden leuchtet das Gras am Khumib Rivier in der Abendsonne.
Golden leuchtet das Gras am Khumib Rivier in der Abendsonne.
Unser Nachtplatz am Khumib Rivier
Unser Nachtplatz am Khumib Rivier
Wieder mal Abendstimmung am Grillfeuer
Wieder mal Abendstimmung am Grillfeuer
Blick entlang des oberen Khumib Riviers in unsere Fahrtrichtung
Blick entlang des oberen Khumib Riviers in unsere Fahrtrichtung
Wir verlassen das Khumib Rivier und kreuzen über einen kleinen Pass ins obere Hoarusib-Tal. An einem markanten Berg mit dem Pass an seiner Seite beginnt der Purros District. Noch eben über die letzte Anhöhe, un d wir sehen runter auf das weite Tal des Hoarusib.
Weg von Khumib und über die Berge Richtung Hoarusib-Tal
Weg von Khumib und über die Berge Richtung Hoarusib-Tal
Beginn der Purros Conservancy
Beginn der Purros Conservancy
Vor uns liegt das weite Tal des Hoarusib.
Vor uns liegt das weite Tal des Hoarusib.
Fortsetzung folgt!
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Viele Grüße
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Viel Zeit ist vergangen seit dem letzten Beitrag. Doch unsere Reise geht weiter, und nicht immer ist Zeit und Ruhe da, Bildchen auszuwählen und zu bearbeiten, Texte dazu zu schreiben, manchmal fehlt es auch an so banalen Dingen wie Strom (der Rechner ist leer, die Powerbank auch und wird von der Autobatterie zu langsam geladen) oder Internet (es reicht für whatsapp oder insta, aber nicht, um hochwertige Bildchen ins Forum hochzuladen). Oder ich bin abends von den Eindrücken des Tages abgefüllt, von der inzwischen ordentlichen Hitze ermattet oder brauch die Abendzeit zum Erledigen der typischen Reisearbeiten (Auto checken, Dachzelt aufbauen, Küchenarbeit, Reinigung von Kameraausrüstung, Auto und mir ...)
Deshalb nicht böse sein, wenn's größere Lücken gibt, ich versuche aufzuholen und dranzubleiben ...
Jetzt aus Katima Mulilo am Zambesi die nächste Etappe zurück aus dem Kaokoveld:

Von der Passhöhe zwischen dem Khumib und dem Hoanibrivier lasse ich den Hubschrauber mal vorspähen, wie es auf Hoarusibseite ausschaut.
Luftiger Blick über den Berg am Pass ins hinten rechts liegende Hoarusib Rivier
Luftiger Blick über den Berg am Pass ins hinten rechts liegende Hoarusib Rivier
Auch hier als schmale Linie das Rivier des Hoarusib
Auch hier als schmale Linie das Rivier des Hoarusib
Wir kommen runter ins Rivier, es ist recht sandig, aber mit vielen Bäumen und einigen hohen Palmen gesäumt. Teil fahren wir im Flussbett, doch bisweilen führt die Spur raus aus dem Talgrund und am dessen Rand aus festen Boden Richtung Purros. Bei den Fahrten im Rivier finden wir immer wieder Stellen, an denen der Fluss noch fliesst oder lange Tümpel hinterlassen hat. Dort begegnet uns zu unserer Überraschung und Freude ein eizelner Elefant. Damit können wir für uns verbuchen, in allen Rivieren des Damaraland/Kaokoveld Wüstenelefanten begegnet zu sein: im Ugab (White Lady Lodge), im Huab (am Morgen vor unserem Lager), im Hoanib (mittendrin) und nun im Hoarusib.
Palme im Hoarusib Rivier
Palme im Hoarusib Rivier
Immer noch Wasser im Hoarusib ...
Immer noch Wasser im Hoarusib ...
... und deshalb Wüstenelefanten, die hier trinken kommen.
... und deshalb Wüstenelefanten, die hier trinken kommen.
Einsam wandert der alte Bulle durch das Hoarusib Rivier
Einsam wandert der alte Bulle durch das Hoarusib Rivier
Giraffe sitzt (?) alleine im der Wüste oberhalb des Hoarusib ?
Giraffe sitzt (?) alleine im der Wüste oberhalb des Hoarusib ?
In Purros angekommen gehen wir auf das Community Camp, von Freunden als freundlich und schattig empfohlen. Wir bleiben zwei Nächte und genießen mal wieder den Luxus von Dusche und Toilette. Und haben Zeit für ein paar anstehende Arbeiten ...
Fertig installiert auf dem Purros Community Camp
Fertig installiert auf dem Purros Community Camp
Lagerfeuerstimmung nach Sonnenuntergang
Lagerfeuerstimmung nach Sonnenuntergang
Mal wieder 'ne Runde Wäsche waschen
Mal wieder 'ne Runde Wäsche waschen
Wir lernen, Brot aus Hefeteig zu backen.
Wir lernen, Brot aus Hefeteig zu backen.
Nach Kneten und Ruhen der Backvorgang mit viel Ober- und wenig Unterhitze
Nach Kneten und Ruhen der Backvorgang mit viel Ober- und wenig Unterhitze
Leider fehlen jetzt Fotos vom Ergebnis, die vier Brötchen waren ratz-fatz aufgegessen!
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
birgit
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von birgit »

Welche tolle Tour! Danke für den Bericht und die Bilder!
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Uwe Schmitz
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Re: Guten Morgen Afrika!

Beitrag von Uwe Schmitz »

Von Purros geht's in einem Tag nach Sesfontein zurück, die Tankstelle hat leider keinen Sprit, doch Glück im Unglück: weil wir im Hartman Valley nicht bis an den Kunene gefahren sind, haben wir noch Spritreserven, die uns bis nach Palmwag bringen, wo wir die Tanks wieder füllen können. Hier trennen wir uns von Guido und Sonja, die nun in die grüne Zambesiregion wollen, wir fahren wieder Richtung Süden, wollen noch etwas im trockenen wüstenhaften Bereich bleiben. Erstes Ziel ist die Ugab Terrasse Lodge mit wildem Bushcamp.
Die Ugab Terrassen im abendlichen Sonnenlicht
Die Ugab Terrassen im abendlichen Sonnenlicht
Die Nacht mit Milchstraßenzentrum fast über uns
Die Nacht mit Milchstraßenzentrum fast über uns
Wieder ist ordentlich Feuer angerichtet
Wieder ist ordentlich Feuer angerichtet
Der Fußweg vom Bushcamp zur Lodge auf der Klippe führt über 173 Reifen - als Treppe ausgelegt - hoch
Der Fußweg vom Bushcamp zur Lodge auf der Klippe führt über 173 Reifen - als Treppe ausgelegt - hoch
Eine Echse wohnt in einem der Reifen und hat wohl heiße Füsse.
Eine Echse wohnt in einem der Reifen und hat wohl heiße Füsse.
Der Badebereich der Ugab Terrassse Lodge mit Ausblick
Der Badebereich der Ugab Terrassse Lodge mit Ausblick
Der Vingerklip, freistehender Rest der einst zusammenhängenden Ugab-Terrassen
Der Vingerklip, freistehender Rest der einst zusammenhängenden Ugab-Terrassen
Auf der weiteren Fahrt nach Süden auf kleinen Pisten kreuzen wir den Omaruru Rivier. Ob's hier bei den vielen Bäumen auch Elefanten geben könnte?
Wir kreuzen den Omaruru Rivier.
Wir kreuzen den Omaruru Rivier.
Elefantenspuren im Flussbett des Omaruru Rivier, im Größenvergleich mein Schuhabdruck
Elefantenspuren im Flussbett des Omaruru Rivier, im Größenvergleich mein Schuhabdruck
Feines Nest eines Webervogels
Feines Nest eines Webervogels
Wir fahren auf die Nordwestecke des Erongogebirges zu. Dort liegt die Farm Omandumba, auf der wir schon mehrmals waren. Hier können wir schön ein paar Tage vertun ...
Piste auf das nördliche Erongogebirge zu
Piste auf das nördliche Erongogebirge zu
Angekommen auf der Lieblings-Campsite in Omandumba
Angekommen auf der Lieblings-Campsite in Omandumba
Wieder wird ein Feuer entfacht...
Wieder wird ein Feuer entfacht...
... auf dem diesmal grüner Spargel gegrillt wird (Sachen gibt's in Namibia ...  )
... auf dem diesmal grüner Spargel gegrillt wird (Sachen gibt's in Namibia ... )
Sonne is weg, Sterne sind da, Zeit zum Schlafen gehen (9 Uhr abends ist ja Farmers Midnight!)
Sonne is weg, Sterne sind da, Zeit zum Schlafen gehen (9 Uhr abends ist ja Farmers Midnight!)
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Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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