Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

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Uwe Schmitz
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Uwe Schmitz »

... sehr schöner Strand da ... doch jetzt zu ...

Mukurob, der Finger Gottes
... gibt's nicht mehr, der ist 1988 nach einem schweren Gewitter eingestürzt! :shock:
Foto vom Bildschirm: Der Mukorob in den 80ern
Foto vom Bildschirm: Der Mukorob in den 80ern
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Doch der Reihe nach: Diese Felsformation ist Nationales Erbe in Namibia (immer noch, obwohl er weg ist!), er stand wenige Kilometer östlich der B1 zwischen Keetmanshoop und Mariental. Wir sind am Ende unserer großen Kalahari-Runde, ich suche im Navi nach nächster Tankstelle und Shop, da entdecke ich - ganz klein in der Karte dargestellt - den ehemaligen Standort des Felsens. Da fahren wir hin, um zu sehen was vom Nationalerbe geblieben ist.
Da obendrauf stand er mal, der Mukurob-Felsen
Da obendrauf stand er mal, der Mukurob-Felsen
Zum Größenvergleich: Der verbliebene Sockel des Felsens und Geli
Zum Größenvergleich: Der verbliebene Sockel des Felsens und Geli
.
Die Landschaft gefällt uns total gut, zaun- (und demnach farm-) -freies Gelände, ein schöner Felsabbruch mit eingewehten kleinen Dünen.
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Die Reste des Felsens Mukurob
Die Reste des Felsens Mukurob
Ebene um den Mukurob-Sockel, Abbruchkante und bewachsene kleine Dünen
Ebene um den Mukurob-Sockel, Abbruchkante und bewachsene kleine Dünen
muku-PC021500-1.jpg
muku-PC021502-1.jpg
.
In verschiedenen Karten sehe ich mir die Gegend ausführlicher an: Die Abbruchkante läuft noch 40-50 Kilometer nach Süden, ansonsten ist das Gelände flach, Farmen beginnen erst wieder am südlichen Ende des Abbruchs (nur den Karten entnommen).
Es könnte mich auf zukünftigen Touren in Namibia mal interessieren, ob das nicht ein spannendes Gebiet für ein paar Tage freies Campen wäre, wer käme mit?

Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
horst.k
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von horst.k »

Wer käme mit :?:

Einsame Gegend :!:

Aber wenn wir für den Notfall genug zu trinken mitnehmen, o.k.
Jäger.jpg
Sahara-Club e. V.
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Sahara-Club e. V. »

Präsidentenkonvoi #2 ? :h: :lach: :lach:
Anders Denken, Anders Reisen...
www.sahara-club.de
mail: info(ät)sahara-club.de
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Uwe Schmitz
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Uwe Schmitz »

Wer hat denn da in der Rostlaube die Getränkeflaschen liegenlassen? :shake: :lol:

Doch weiter geht's:

Kalahari Scenic Dunes Campsite

Wir wollten auch mal das Gebiet südöstlich von Windhoek, also den Übergang zur Kalahari, näher kennen lernen. So sind wir von Rehoboth aus nach Osten, über Leonardville und nach Süden nach Aranos gefahren. Alles gute wellblechfreie Pads, die nur zwischen riesigen Farmgeländen durchführen. Die Pad wird bald wellig, es geht bewachsene Dünen hoch und wieder runter, manchmal scheint der rötliche Sand durch. In den Senken stehen viele knorzige Bäume, Büsche blühen teilweise, es scheint Wasser im Untergrund zu geben. Touristen sind hier Mangelware, ebenso Campingplätze. Farmcamping in Uhlenhorst is wohl nicht mehr, so suchen wir im Internet ... und werden fündig.
An der C25 von Uhlenhorst Fahrtrichtung Ost etwa 25 Kilometer vor Leonardville steht ein winziges Schild an einem Farmtor: Kalahari Scenic Dunes. Farmtor öffnen, reinfahren, Farmtor schliessen, sandige Pad etwa 3 Kilometer bis zum Farmhaus. Wir läuten, es erscheint Jens Müller, der Farmer und Hausherr.
Ja, wir können campen, immer dem Weg folgen, Tore bitte immer schliessen, wir fahren über eine Pferdekoppel, durch ein Oryxgehege und kommen am Ende des Wegs auf die Spitze eines Dünenzugs mit Rundum-Ausblick. Einfache Campsite mit Open-Air-Klo und -Dusche, reichlich Wasser, Grill- und Lagerfeuerplatz mit Holzvorrat.
Einfach, aber schön, und sehr einsam!
Weitläufiger Campsite auf einer Kalahari-Düne
Weitläufiger Campsite auf einer Kalahari-Düne
Weitwinkliger Blick nach oben, unter der Dusche, mit Tropfen auf der Linse, nebenan das Klo
Weitwinkliger Blick nach oben, unter der Dusche, mit Tropfen auf der Linse, nebenan das Klo
Bei Windstille ohne Staub und Lichtverschmutzung super Sternenhimmel mit Milchstraßenzentrum
Bei Windstille ohne Staub und Lichtverschmutzung super Sternenhimmel mit Milchstraßenzentrum
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Am nächsten Tag geht's von Aranos aus auf guter Teerstraße (C20) wieder Richtung Westen bis zur Kreuzung mit dem Olifants Rivier, dort auf der D1033 immer weiter nach Süden ... dem Kgalagadi Transfrontierpark in Südafrika entgegen ... (aber da sind noch 2 Übernachtungen, die nicht so highlightig waren)
Kleine Pad mit rötlichem Kalahari-Sand
Kleine Pad mit rötlichem Kalahari-Sand
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Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
middeldorfklaus3
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von middeldorfklaus3 »

Super schöne Bilder

Bei mir letztes Mal Ende 90 :bang:
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Uwe Schmitz
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Uwe Schmitz »

middeldorfklaus3 hat geschrieben:
Di 11. Feb 2025, 18:16
Bei mir letztes Mal Ende 90 :bang:
Da war bei mir das erste Mal :h:

Aber weiter geht's wieder, und etwas mehr diesmal ...

Kgalagadi-Transfrontier-N.P.
1.Teil
.
Wir waren seit 2016 schon mehrmals in diesem Park, ziehen wir ihn doch dem Etosha N.P. wegen der viel interessanteren Landschaft vor, obwohl wir bis dato nicht vom Tierreichtum überwältigt waren. Doch diesmal sollte es anders sein. Wir schauen mal ...
Ein Löwe sonnt sich am Hang einer Düne (leider is immer irgendwas im Weg/Blick/Vordergrund)
Ein Löwe sonnt sich am Hang einer Düne (leider is immer irgendwas im Weg/Blick/Vordergrund)
Die Löwin sucht den Schatten auf der Campsite Rooiputs
Die Löwin sucht den Schatten auf der Campsite Rooiputs
Wir werden ganz genau beobachtet.
Wir werden ganz genau beobachtet.
Es folgt ein Gepard, der nach seinem Partner/Geschwister/Kindern ruft
Es folgt ein Gepard, der nach seinem Partner/Geschwister/Kindern ruft
Gepard auf felsigem Ausguck
Gepard auf felsigem Ausguck
Das nächste Tier, wer hat's gesehen?
Das nächste Tier, wer hat's gesehen?
Ein Leopard ruht im hohen Gras
Ein Leopard ruht im hohen Gras
Heute schon viel geschafft?
Heute schon viel geschafft?
Ein weiterer Leopard
Ein weiterer Leopard
Der Wahnsinn ... soviele verschiedene Raubtiere ...
.
Später finden wir eine Afrikanische Wildkatze im Baum versteckt.
Später finden wir eine Afrikanische Wildkatze im Baum versteckt.
Ein schlafender Löffelhund (Bat Eared Fox)
Ein schlafender Löffelhund (Bat Eared Fox)
Später am Nachmittag sehen wir, wie er seine 2 Jungen aus dem Bau holt.
Später am Nachmittag sehen wir, wie er seine 2 Jungen aus dem Bau holt.
Wir dürfen auch noch einer Tüpfelhyäne mit ihren Kindern zusehen.
Wir dürfen auch noch einer Tüpfelhyäne mit ihren Kindern zusehen.
Ein Schabrakenschakal versucht sich an ein paar Knochen ...
Ein Schabrakenschakal versucht sich an ein paar Knochen ...
... und auch eine Giraffe beobachten wir, wie sie an Knochen leckt und sie später auch zerkaut.
... und auch eine Giraffe beobachten wir, wie sie an Knochen leckt und sie später auch zerkaut.
.
So haben wir in den insgesamt 3 Tagen im Park 7 verschiedene Raubtier-Arten tlw. gar mehrfach gesehen, soviel Glück hatten wir noch nie!

Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Uwe Schmitz »

Kgalagadi-Transfrontier-N.P.
2.Teil

.
Am ersten Tag im Park sind wir, von Matamata kommend das Auob-Tal runter nach Twee Rivieren, dann dort die Umgebung und auf der Campsite übernachtet.
Unser Platz auf der Campsite Twee Rivieren
Unser Platz auf der Campsite Twee Rivieren
.
Den zweiten Tag sind wir im Nossob-Tal unterwegs gewesen, mit Pause auf der Campsite Rooiputs.
Am Nachmittag wird der Himmel nach Norden immer dunkler, vorher zogen schon vermehrt dicke weiße Wolken am Himmel auf.
Dunkle Wolkenfront Richtung Norden: Sollte da etwa Regen fallen?
Dunkle Wolkenfront Richtung Norden: Sollte da etwa Regen fallen?
.
Plötzlich beginnt es direkt vor uns zu stürmen, Sand wirbelt auf, eine Sandwand kommt da auf uns zu.
2_03-Kala2_PC021442.jpg
2_04-Kala2_PC021443.jpg
2_05-Kala2_PC021446.jpg
.
Wir bleiben mitten auf der Piste stehen, die Wand zieht über uns hinweg. Die dunkle Wolkenwand wird bald wieder heller, wir fahren weiter darauf zu, und nach wenigen Kilometern ist die Pad plötzlich nass, und am Rand der Piste und in den Dünentälern bilden sich mehr und mehr Pfützen, die zu einem kleinen See zusammenlaufen.
Große Pfützen nach dem Regen
Große Pfützen nach dem Regen
Die Pfützen laufen zu einem See zusammen.
Die Pfützen laufen zu einem See zusammen.
.
Auch dieses Glück hatten wir noch nicht, hier plötzlich eine Seenlandschaft zu erleben. Über Nacht versickerte aber alles Wasser, am nächsten Morgen war nichts mehr davon zu sehen.

Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Angelika Baumann
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Angelika Baumann »

.
P1072708_17975000.png
Es waren sogar 3 Junge.
Und es sind Cape Fox :oops: keine Löffelhunde

Viele Grüße

Geli
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben."
Alexander von Humboldt
Rufus
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Rufus »

Danke Geli,
gerade wollte ich es schreiben... :lol:
Vulpes Chama oder Silver-backed Fox.
Tolle Bilder, wie immer!
LG
Rudi
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Uwe Schmitz
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Uwe Schmitz »

Kgalagadi-Transfrontier-N.P.
3.Teil


Da ich mit Begeisterung all die Tierchen fotografiere, und besonders gerne die gefiederten, müsst ihr jetzt noch ein paar solcher Bildchen ertragen. Auch da war die Ausbeute dieses Mal ergiebig.
Martial Eagle
Martial Eagle
Brown Snake Eagle
Brown Snake Eagle
White-Backed Vulture mit Secretary Birds am Wasserloch
White-Backed Vulture mit Secretary Birds am Wasserloch
Kori Bustard, die Riesentrappe
Kori Bustard, die Riesentrappe
schimpfender Northern Black Korhaan
schimpfender Northern Black Korhaan
große Straußenschar in noch ganz klein
große Straußenschar in noch ganz klein
Southern White-Faced Owl
Southern White-Faced Owl
Hat keine Federn, is aber putzig: Das Erdhörnchen-männchen.
Hat keine Federn, is aber putzig: Das Erdhörnchen-männchen.
.
Anmerkung:
Der Kgalagadi N.P. liegt ja in Südafrika. Zum Besuch muss man bei Matamata aus Namibia ausreisen, man erhält aber kein Einreisestempel von Südafrika, den gäbe es erst bei Verlassen des Parks bei Twee Rivieren. Bei der Rückfahrt nach Namibia (bei uns nur 3 Tage später) erhalten wir, obwohl unser Visum von der Einreise am Flughafen noch viele Wochen gültig ist, ein neues Visum.
Dummerweise waren wir schon im Januar/Februar diesen Jahres 6 Wochen in Namibia, und Namibia erteilt eigentlich nur für insgesamt 3 Monate pro Jahr (!) ein Visum. Am Flughafen schaute niemand nach vorherigen Aufenthalten, wir erhielten problemlos 3 Monate. Der Zollmensch in Matamata bemerkte aber beim Blättern im Reisepaß, dass wir ja schon jetzt unsere maximalen 3 Monate in Namibia verbracht haben, und will uns nur noch wenige Tage erteilen. Es kostete uns eine Menge Überredungskunst (aber kein Bestechungsgeld oder Geschenk), dass er uns trotzdem genügend Tage bis zu unserem Rückflugtermin gibt. Dann aber gab er uns gleich noch 'ne Woche länger ... wozu das?
Also vorsichtig an Namibias Grenzen, wenn's nur mal kurz raus gehen soll und man glaubt, der eingetragene Visums-Zeitraum im Paß sei sicher ...

Fortsetzung folgt!
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Uwe
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Uwe Schmitz »

Leadwood-Outdoor-Camping auf der Farm Ameib

Die Farm Ameib an der Südwest-Ecke des Erongo-Gebirges ist vielen bekannt wegen der gigantischen Felskulisse "Bulls Party" mit ihren Granitkugeln. Der Camping nahe bei der Farm ist nicht so besonders, aber seit einiger Zeit gibt es 2 Outdoor-Campsites, sie liegen etwa 3 Kilometer von der Farm entfernt direkt am Fusse der aufsteigenden Erongofelsen. Wir konnten die Leadwood-Campsite für 2 Tage testen: Sehr schön dort und absolut ruhig; und, was uns wichtig war bei über 35 Grad: viel Schatten.
Doch schaut das kleine Highlight selbst ...
Die Anfahrt zur Campsite, von rechts kommend umdie Granitkugel rum ...
Die Anfahrt zur Campsite, von rechts kommend umdie Granitkugel rum ...
... und dann ganz eng zwischen weiteren "Granitmurmeln" hindurch (da passt nicht viel mehr als ein normaler Geländewagen durch, Kabinenaufbauten könnten schon zu breit sein).
... und dann ganz eng zwischen weiteren "Granitmurmeln" hindurch (da passt nicht viel mehr als ein normaler Geländewagen durch, Kabinenaufbauten könnten schon zu breit sein).
schön-schattig am Rand der Kugelfelsen (im Baum ein Hamerkop-Nest!)
schön-schattig am Rand der Kugelfelsen (im Baum ein Hamerkop-Nest!)
Open-Air-Bad zwischen den Kugelfelsen
Open-Air-Bad zwischen den Kugelfelsen
Blick des Klippschliefers aus seinem Felsversteck auf unser Eßzimmer
Blick des Klippschliefers aus seinem Felsversteck auf unser Eßzimmer
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Uwe Schmitz »

Kyknet-Outdoor-Camping auf Erongo Rocks

Die Guest-Farm Erongo Rocks an der Nordseite des Erongo-Gebirges ist noch ziemlich unbekannt, weil sie noch recht neu ist (Die Farm Omandumba liegt fast gegenüber auf der anderen Seite der Pad D2315). Ist dieses Omandumba bekannt für seine einsamen und originellen Campsites, so ist Erongo Rocks nochmals eine Steigerung. Auf dem Farmgelände gibt es mehrere ausgezeichnete Wanderwege, Kletterwände und (Sundowner-)Aussichtspunkte. Auch hier liegen die verschiedenen Campsites weit voneinander entfernt zwischen Kugelfelsen eingebettet.
Schaut auch hier das kleine Highlight selbst ...
Das Gelände um die Campsites auf Erongo Rocks
Das Gelände um die Campsites auf Erongo Rocks
erongo-PC018198.jpg
Das "Eßzimmer" auf der Campsite Kyknet (Tisch und Stühle gehören zur Campsite!)
Das "Eßzimmer" auf der Campsite Kyknet (Tisch und Stühle gehören zur Campsite!)
Nirosta-Spüle in der Open-Air-Küche
Nirosta-Spüle in der Open-Air-Küche
Phantasievoller Sanitärbereich, auch Open-Air
Phantasievoller Sanitärbereich, auch Open-Air
Nachtstimmung mit Milchstraßenzentrum
Nachtstimmung mit Milchstraßenzentrum
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Uwe Schmitz »

Farm Wüstenquell mit Camping am Rand des Namib-Naukluft NP

Auf der Farm Wüstenquell waren Camper lange Zeit unerwünscht, sie war nur über eine lange Sackgassenfahrt von Usakos aus zu erreichen. Doch von Freunden erfahren wir, dass sie vor kurzem dort waren und campen konnten. Also nix wie hin, nochmal was Neues für uns ...
Es ist wohl inzwischen möglich, auch von Süden Wüstenquell zu erreichen. Von Swakopmund folgen wir der C28 bis zum Abzweig Welwitschia Plains/Moon Landscape (44 Kilometer ab Swakopmund lt. T4A-Karte).
Die ersten 40 km dieser Pad stehen in der Karte noch als Permit-pflichtig, doch seit diese Strecke als Zufahrt zu neuen Minen gilt (und nach Wüstenquell), ist sie frei befahrbar, aber wegen schwerer Fahrzeuge mit schlimmem Wellblech verdorben. Später zur Parkgrenze und darüber hinaus fehlt endlich das Wellblech, aber es ist grobsteinig und kurvig, also eher nur langsam befahrbar (aber sehr einsam).
Am Farmhaus angekommen kann man kalte Getränke bekommen oder zur Erfrischung eine Runde durch den großen Pool drehen. Die Campsites liegen etwa 3 Kilometer vom Farmhaus entfernt auf einem leichten Hügel an einigen erodierten Felsen. Die Campsite ist basic, Schattendach aus Canvasplane, Ablutionblock schlicht und einfach, aber wir fühlten uns hier total wohl und so einsam fast wie auf dem Mond (und mit Fernblick in alle Richtungen).
Ankunft am Farmhaus von Wüstenquell
Ankunft am Farmhaus von Wüstenquell
Der Pool und Umkleiden
Der Pool und Umkleiden
Unsere Campsite
Unsere Campsite
Erodierte Felsen an der Wüstenquell-Campsite
Erodierte Felsen an der Wüstenquell-Campsite
wuest-PC021717.jpg
wuest-PC021723.jpg
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Abendstimmung
Abendstimmung
Fortsetzung folgt!
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von Uwe Schmitz »

Der Mondaufgang

Am liebsten mag ich den Vollmond. Warum?
1. Der Vollmond geht genau zu dem Zeitpunkt auf, an dem die Sonne untergeht, d.h. der Himmel ist noch nicht schwarz, sondern in vielen Blautönen gefärbt.
2. Es ist so schön, wenn man im vollen Licht des Mondes zu Abend essen kann, ohne künstliche Lichtquellen,
3. Einige Tage nach Vollmond ist die beste Zeit, um das Milchstraßenzentrum fotografieren zu können. Der Mond geht jeden Abend eine knappe Stunde später auf, d.h. nach 2 oder 3 Tagen ist es, ohne ewig lange noch wach bleiben zu müssen, finstere Nacht, optimal zum Sterne gucken und knipsen.
PD009074-TOPAZ-1.jpg
PC020536-TOPAZ-1.jpg
PD009089-TOPAZ-1.jpg
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Das wär's für heute mal.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
WolfgangT2b
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Re: Namibia im Herbst 2024 - einige Highlights

Beitrag von WolfgangT2b »

Hallo Uwe,

wir haben vorgestern eher zufällig Deinen Beitrag über Erongo Rocks gelesen. Und da wir, ebenfalls zufällig, gerade in der Nähe waren, sind wir kurzerhand für ein paar Tage hierher gefahren. Perfekt! Wirklich schön hier, vor allem nach einigen Wochen Schlammparty in Zambia und Etosha.

Danke für den Tipp.

Wenn wir unterwegs mal ins Internet kamen, konnten wir Deine Beiträge meist nur bruchstückhaft lesen, weil die beschränkte Bandbreite die Bilder verschluckt hat. Aber der Text war ja ausreichend.

Wir sind, weil wir zufällig dort getankt haben, für ein paar Tage im Etosha Trading Post geblieben (10 Min südlich der Parkgrenze Richtung Outjo). Nicht ganz so einsam wie Erongo Rocks, aber ebenfalls perfekt. Alles, wirklich alles, hat funktioniert und war dicht. Völlig unafrikanisch. Acht schön gemachte Camps um ein großes beleuchtetes Wasserloch, an dem wir genau dieselben Tiere gesehen haben wie in Etosha. Nämlich keine. Hier hat es so heftig geregnet, so dass die Tiere keine Wasserlöcher brauchen. Auch einige Pisten sind gesperrt. Ein Etosha-Ranger erzählte uns, dass kürzlich drei Geländewagenbesatzungen mit dem Hubschrauber gerettet werden mussten, weil sie seit mehreren Tagen im Schlamm fest saßen und auf den Dächern ausharren mussten. In der Pfanne steht ebenfalls ordentlich Wasser.

Erongo Rocks wäre glücklich, wenn sie ein wenig von dem Wasser haben könnten. Bisher 5 mm in dieser Regenzeit, also nix.

Danke nochmals und schöne Grüße aus Erongo Rocks

Wolfgang
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