Bilder einer Mauretanienreise

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Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Vom Oued Hanouk fahren wir grob gesagt Richtung Westen. Wir müssen einen Ausläufer des Erg Amatlich queren, was laut Pistenkuh-Beschreibung eine recht mühselige Sache sein soll.
Wir folgen nicht den tracks von Pistenkuh, sondern entdecken weiter nördlich Spuren, die uns über eine riesige flache Ebene mit festem Untergrund direkt zum Foum et Tizigui führt. Das ist der letzte Dünendurchschlupf, und hier bleiben wir zwischen schön geschwungenen Dünen zum Übernachten stehen.

Einsamer Wanderer am Foum et Tizigui
Einsamer Wanderer am Foum et Tizigui

Am nächsten Morgen ist es einfach, diese Stelle zu kreuzen, und wir folgen einer Piste zwischen dem Erg und dem Gebirge, die uns genau zu Mittag nach Azoueiga und der gleichnamigen Düne bringt.
In Reiseprospekten mauretanischer Touranbieter soll die Azoueiga-Düne die steilste Düne der Sahara sein; wir werden sehen.

Der weite Dünenkessel, in dem der Wind den Sand konstant und immer wieder den Dünenhang hinaufbläst
Der weite Dünenkessel, in dem der Wind den Sand konstant und immer wieder den Dünenhang hinaufbläst

Die Azoueiga-Düne von oben
Die Azoueiga-Düne von oben

Da geht's schon aus der Ebene ganz schön steil berg-/düne-auf ...
Da geht's schon aus der Ebene ganz schön steil berg-/düne-auf ...

Es ist nicht ganz einfach, die Steilheit dieser Düne lichtbildnerisch festzuhalten, aber direkt Davorstehen ... :roll: :roll: :roll:

Vor der Azoueiga-Düne stehend
Vor der Azoueiga-Düne stehend

Fortsetzung folgt!
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Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Nach einer weiteren Nacht am Rand der Dünen sind wir - den Tifoujar-Pass herunterrollend - wieder nach Atar gekommen, um Vorräte aufzufüllen.
Jetzt soll es auf eine Tausend-Kilometer-Runde Richtung Nordosten gehen ...
An Bildchen gibts heute - zum nahenden heißen Wochenende - nur 3 Himmelsfotos:

PC029241.jpg
Nur gerader Horizont ...
Nur gerader Horizont ...

... oder mit dem einzigen Baum davor.
... oder mit dem einzigen Baum davor.

So heiß, wie's zur Zeit bei uns ist, war's in Mauretanien nie!

Fortsetzung (wovon auch immer) folgt! :lach:
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Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Von Atar aus fahren wir erst einige Kilometer die Straße Richtung Osten, biegen dann auf eine kleine Piste nach Nordosten ab, die uns durch einige verlassene Ortschaften bringt. Als die Besiedlung ganz endet, fahren wir über steinige Ebenen dem westlichsten Ausläufer des Erg Maqteir entgegen. Hier gilt es wieder den besten Weg durch die kleinen Dünen zu finden, wir schaffen an diesem Tag gerade mal 22 Kilometer.
Danach folgen wir auf festem Untergrund weit über 100 Kilometer einem Abruch zu unserer Rechten.
Als ersten sehenswerten Punkt erreichen wir das Grab des Chreirik, ein teilweise zerfallendes Steingebäude mit mehreren beschrifteten Steintafeln, die wohl den hier Ruhenden loben und preisen.

Das Grab des Chreirik
Das Grab des Chreirik

Steintafel mit Inschrift im Grabgebäude des Chreirik
Steintafel mit Inschrift im Grabgebäude des Chreirik

Einen halben Tag später erreichen wir das Fort Aouchich, einer Festung, die wahrscheinlich von den Franzosen während der Kolonialzeit erbaut wurde. Die gesamte Anlage scheint noch sehr gut erhalten.

Blick von einem der Ecktürme ins Innere des Forts
Blick von einem der Ecktürme ins Innere des Forts

Um die Form der Festung zu erkennen, ist der erhöhte Blickpunkt nötig.
Um die Form der Festung zu erkennen, ist der erhöhte Blickpunkt nötig.

Die gesamte Anlage von hoch oben
Die gesamte Anlage von hoch oben

Suche nach dem nächsten Nachtplatz in der Weite ...
Suche nach dem nächsten Nachtplatz in der Weite ...

Fortsetzung folgt.
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Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Mehrmals kommen wir an Brunnen vorbei, mit Solarzellen, Elektropumpe, Schläuchen, und Wasser am Grund des Brunnens. Doch weit und breit ist niemand zu sehen ...

Brunnen mit Pumpe und Wasser am Grund
Brunnen mit Pumpe und Wasser am Grund

Brunnen mit Solarzellen und Tränkbecken, noch gefüllt
Brunnen mit Solarzellen und Tränkbecken, noch gefüllt

Über eine große Sandebene rollen wir auf Tourine zu, wo nur noch ein zerstörtes Brunnenhaus zu finden ist. Weiter geht's nun nach Osten, mal auf weichem Untergrund, mal Steinfelder, dann kommt ab und an ein kleiner querliegender Dünenzug. Aber alles gut und zügig zu befahren/durchqueren.
Auf der Ebene liegen riesige dünne, graublaue Steinplatten, die von weitem fast wie eine Seefläche spiegelten. Wir richten einige von ihnen auf, vielleicht als Wegzeichen zu sehen?

Die aufgerichteten Steinplatten
Die aufgerichteten Steinplatten

Und dann sehen wir am Horizont ganz klein eine Bergkette aufragen. Sollte das etwa schon ...

... der Kraterrand des Tenoumer erscheint.
... der Kraterrand des Tenoumer erscheint.

Wir haben den Tenoumer-Krater erreicht und bleiben hier einen ganzer Nachmittag und eine Nacht.

Der Krater Tenoumer im Mittagslicht ...
Der Krater Tenoumer im Mittagslicht ...

... und der Tenoumer im Abendlicht ...
... und der Tenoumer im Abendlicht ...

Unser Nachtplatz im Krater
Unser Nachtplatz im Krater

Das hier ist eines der Highlights unserer Reise.
Nicht vergessen: 2x klicken vergrößert die Bildchen!

Fortsetzung folgt.
Zuletzt geändert von Uwe Schmitz am Mo 29. Jun 2026, 20:37, insgesamt 2-mal geändert.
Angelika Baumann
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Angelika Baumann »

Uwe Schmitz hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2026, 16:56
Von Tourine, wo nur ein zerstörtes Brunnenhaus zu finden ist, fahren wir nach Osten, mal auf weichem Untergrund, mal Steinfelder, dann kommt ab und an ein kleiner querliegender Dünenzug. Aber alles gut und zügig zu befahren/durchqueren.
Mehrmals kommen wir an Brunnen vorbei, mit Solarzellen, Elektropumpe, Schläuchen, und Wasser am Grund des Brunnens. Doch weit und breit ist niemand zu sehen ...
Da muss ich kurz intervenieren. Die beiden Brunnen liegen deutlich vor Tourine. Einer befindet sich in der Nähe des französichen Forts Aouchich, wo wir in der Ferne ein letztes Nomandenlager sahen. Erst viele Tage später begegneten wir in der Nähe des Guelb Er Richat wieder Menschen.

Viele Grüße

Geli
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben."
Alexander von Humboldt
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Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Vom Tenoumer geht's nun nach Süden, erst 30 bis 40 Kilometer über flache Steinebenen mit ein paar Sandfeldern.

Vom Tenoumer zum Erg Maqteir
Vom Tenoumer zum Erg Maqteir

Wir kreuzen eine sandige, wohl häufig befahrene Schmuggler-(?)-Piste, von Ost nach West verlaufend.
Wir kreuzen eine sandige, wohl häufig befahrene Schmuggler-(?)-Piste, von Ost nach West verlaufend.

Dann sehen wir eine Sandwand auf uns zukommen, bzw. wir nähern uns der Einstiegsdüne in den Erg Maqteir.

Die steile Einstiegsdüne in den Erg Maqteir
Die steile Einstiegsdüne in den Erg Maqteir

Wir folgen genau der einen Spur, die sich die Wand hochzieht und merken, dass es total einfach da hinauf geht.
So geht's dann immer ohne Probleme durch den Erg.

Weite Sandebenen zwischen den hohen Dünen
Weite Sandebenen zwischen den hohen Dünen

PD019176.jpg

Irgendwann geht's auch mal eine Steilkante runter (umgekehrt möchte ich - glaube ich - den Erg nicht durchqueren)

Den Steilhang runter ...
Den Steilhang runter ...

Unsere Spuren im Sandhang
Unsere Spuren im Sandhang

Fortsetzung folgt.
MichaF Wüstenfreund
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von MichaF Wüstenfreund »

Hallo Uwe,

Deine Bilder sind für mich ein echter Augenschmaus!
Komme selber aus dem Rhein Main Gebiet, gibt es mal die Gelegenheit einen Vortrag von dir zu besuchen?
Viele Grüße
Michael
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Angelika Baumann
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Angelika Baumann »

Hallo Michael,

am diesjährigen Sahara-Club-Treffen in Westhofen lief ein Vortrag mit Bildern unserer Mauretanien-Reise. Eine Wiederholung ist für das Afrikafest 2027 an Pfingsten in Lißberg (Vogelsberg) geplant. Da hättest du also nochmal eine Chance.

Vielleicht sieht man sich ...

Viele Grüße

Geli
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Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Fängt diesmal einfach mit 'nem Bild an:

Nachtplatz in der Wüste ...
Nachtplatz in der Wüste ...

Am nächsten Morgen verlassen wir den Erg Maqteir und fahren über rumpligen Untergrund auf einen Abbruch zu.
Es tut sich darin ein Tal auf, dem wir folgen; das bringt uns nach Ghallaouiya, einem weiteren alten Franzosenfort, dass aber lange vom mauretanischen Militär als Außenposten genutzt wurde.

Der Abbruch vor Ghallaouiya
Der Abbruch vor Ghallaouiya

Ghallaouiya von oben, der französische Teil des Forts (wieder dreieckig) ist noch zu erkennen.
Ghallaouiya von oben, der französische Teil des Forts (wieder dreieckig) ist noch zu erkennen.

Gebäudereste innerhalb des Forts
Gebäudereste innerhalb des Forts

Einige Räume werden wohl noch von Nomaden benutzt.
Einige Räume werden wohl noch von Nomaden benutzt.

Die Mauern des Forts - aus Lehm und Sand errichtet - unterliegen schon lange der Erosion.
Die Mauern des Forts - aus Lehm und Sand errichtet - unterliegen schon lange der Erosion.

Fortsetzung folgt.
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Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Vom Fort Ghallaouiya führt eine Piste südlich in das Tal Trig Chouail.
Hier ist das Vorwärtskommen durch den weichen verspurten Sand etwas mühselig, Anhalten contraproduktiv.
Doch wir wollen immer wieder mal stoppen, suchen wir doch hier nach Felsgravuren an den riesigen Felsblöcken am Rand dieses Tals.

Suche nach den Felsgravuren von Sbil
Suche nach den Felsgravuren von Sbil

Doch die Suche lohnt sich, an zwei Stellen finden wir Gravuren.
Doch seht selbst ...

PD019306.jpg
PD019301.jpg
PD019307.jpg

Den Brunnen Bir Sbil, der öfters zusammen mit den Fundplätzen genannt wird, konnten wir übrigens nicht finden.

Fortsetzung folgt.
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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Aus dem Sbil-Tal heraus kommen wir auf eine weite Sandebene, den Rand des Erg Ouarane, auf dem wir flott voran kommen.
Doch es wächst immer mehr Büschelgras im Sand, dass uns nach und nach zu einem Slalom da zwischendurch nötigt.
Und dann beginnt es auch noch zu regnen.

Regen in der Wüste
Regen in der Wüste

So schaffen wir es heute nicht mehr an den Rand des Guelb er Richat, also bleiben wir zum Übernachten auf einer geraden festen Fläche stehen. Draußen sitzen macht keinen Spass, zum Feuchten kommt auch noch eine Kühle. Am nächsten Morgen treffen wir zwischen den Autos diesen hier:

Eine durch den Regen unterkühlte Agame
Eine durch den Regen unterkühlte Agame

Agame ganz nah
Agame ganz nah

Wir fahren jetzt die letzten 20 oder 30 Kilometer bis zum "Beginn" des Guelb er Richat und sind gespannt, was uns da erwartet.

An der Kante des Guelb er Richat (Panorama, unbedingt reinzoomen!)
An der Kante des Guelb er Richat (Panorama, unbedingt reinzoomen!)

An der Steilkante des äußeren Rings des Guelb er Richat
An der Steilkante des äußeren Rings des Guelb er Richat

Da müssen wir nun 'ne Stelle für den Abstieg finden ...

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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

... und wer suchet, der findet!

Wir haben eine Stelle entdeckt, an der wir über die Felskante einen nicht zu steilen Sandhang herunterrollen können.

Hier schafft sich der Iveco runter ...
Hier schafft sich der Iveco runter ...
... VW-Bus is schon unten, Iveco kommt auch ...
... VW-Bus is schon unten, Iveco kommt auch ...

... und jetzt noch der Sprinter hinterher!
... und jetzt noch der Sprinter hinterher!

Durch den leichten Regen am Abend und in der Nacht ist die Oberfläche der Dünen feucht, und wir ziehen satte Spuren in den festen Sand.

Blick aufs Navi an der äußeren Kante des Guelb er Richat.
Blick aufs Navi an der äußeren Kante des Guelb er Richat.

Die oberen Rippel der Dünen beginnen zu trocknen, und so entstehen an den Dünenhängen Muster wie gemalt.

Muster auf den Dünenhängen durch den Regen gestern Abend
Muster auf den Dünenhängen durch den Regen gestern Abend

PD019437.jpg

Nun fahren wir durch die Senke zwischen erstem und zweitem Ring des Guelb er Richat, sie ist leicht bewachsen. Vor uns ist ein Durchschlupf durch den zweiten Ring zu erkennen.

Der zweite Ring im Guelb er Richat
Der zweite Ring im Guelb er Richat

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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Irgendwo in den Tiefen des Guelb er Richat verzweigt sich die Spur, die inzwischen zu einer kleinen Piste wurde; geradeaus weiter nach Ouadane, oder rechts rum ins Zentrum des Kraters. Hier stehen einige Hütten, in denen einige Familien leben, die versuchen, an vorbeikommenden Touristen Steine oder Bastelkram zu verkaufen, hier gibt es auch ein richtiges Haus, die Verwaltung des Guelb er Richat.

Steine im Angebot
Steine im Angebot

Das Verwaltungsgebäude im Guelb er Richat
Das Verwaltungsgebäude im Guelb er Richat

Wir biegen rechts ab, kreuzen auf sandiger Piste einen weiteren Kraterring.

Über den zweiten Kraterring
Über den zweiten Kraterring

Dann nähern wir uns - dem GPS-Gerät nach - dem Zentrum des Kraters ... aha, mehrere kleine Hügel (Peaks steht in der Karte), fahren wir den scheinbar höchsten mal hinauf.

Fast im Zentrum des Guelb er Richat
Fast im Zentrum des Guelb er Richat

Blick nach Norden vom Peak des Hügels
Blick nach Norden vom Peak des Hügels

Ja, das ist also die Mitte des berühmten "Auge der Sahara", das aus dem Weltraum gut zu erkennen ist ...

Panorama vom Peak, zoomen lohnt wieder!
Panorama vom Peak, zoomen lohnt wieder!

Schön, dass wir hier sein durften, Begeisterung oder Faszination is anders ... :roll:

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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Wir verlassen den Guelb er Richat über eine weichsandige Piste.

Die Piste nach Ouadane
Die Piste nach Ouadane

Die bringt uns nach Ouadane, einer uralten Oase/Wüstenstadt, die unter dem UNESCO-Weltkulturerbe steht.
Besichtigung geht eigentlich nur mit Führer, aber da im Moment niemand da ist, der uns auf englisch die alten Stätten erklärt, dürfen wir auch ohne Führer alles ansehen.

Am Anfang wirkt die alte Stadt nur wie ein riesiger Steinhaufen über der Oase liegend.
Am Anfang wirkt die alte Stadt nur wie ein riesiger Steinhaufen über der Oase liegend.

Doch viele Häuser sind noch recht gut erhalten, der Turm der Moschee überragt alles.
Doch viele Häuser sind noch recht gut erhalten, der Turm der Moschee überragt alles.

Das alte Minarett mit neuen Lautsprechern
Das alte Minarett mit neuen Lautsprechern

Das Minarett kann innen über eine steile Wendeltreppe bestiegen werden.
Das Minarett kann innen über eine steile Wendeltreppe bestiegen werden.

Aussicht über Alt- und Neu-Ouadane<br />(Panorama, zum Vergrößern 2x klicken)
Aussicht über Alt- und Neu-Ouadane
(Panorama, zum Vergrößern 2x klicken)

Wir schlendern durch die alten Gassen, sind alleine, keine Menschenseele ist zu sehen, aber benutzt werden die alten Häuser schon noch, denn schwere und funktionierende Türen verschliessen die Zugänge.

Ganz alte Türe
Ganz alte Türe

Neuere Türe
Neuere Türe

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Re: Bilder einer Mauretanienreise

Beitrag von Uwe Schmitz »

Von Ouadane geht's auf südlicher Piste oder besser fast frei und quer durch die Ausläufer des Erg Ouarane.

Wir folgen einigen Spuren am Rand des Erg Ouarane.
Wir folgen einigen Spuren am Rand des Erg Ouarane.

Wir kommen schnell voran, die Landschaft (und das Wetter) ist traumhaft schön, so suchen wir uns einen Nachtplatz noch weit vor Chinguetti, dass erst morgen unser Ziel sein wird.

Unser Nachtplatz zwischen Ouadane und Chinguetti
Unser Nachtplatz zwischen Ouadane und Chinguetti

Dünenlandschaft
Dünenlandschaft

PC029269.jpg

Fortsetzung folgt
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