Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
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- Uwe Schmitz
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Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Unterwegs im deutschen Herbst und Winter 2023/24 in Afrika
Beginnen wir mit unserer Reiseerzählung in Goanikontes, einer Oase am Swakop-Rivier in der Namib-Wüste in Namibia. Leuchtend grün das Blattwerk der Bäume, für Campierende herrlich schattenspendend, und in starkem Kontrast zu den kargen schwarz-grauen Bergen, die im Hintergrund aufsteigen. Die Ruinen alter Kraftfahrzeuge erinnern an vergangene Zeiten, sind sie doch als Fotomotive in ganz Namibia beliebt. Ein Spaziergang in der Umgebung lässt uns einen Blick vom Hausberg über die Oasengärten mit Pool und das Swakop-Rivier werfen. An den Rändern des Swakoptals blicken wir in die Mondlandschaft, einem zerklüfteten und erodierten Abschnitt mit unterschiedlichen Gesteinsschichten wie Graniten, Marmoren und Glimmerschiefern, die seit 500 Mio. Jahren verschoben, gefaltet und abgetragen werden. So könnten wir uns tatsächlich eine Landschaft auf dem Mond vorstellen.
Am nächsten Morgen verlassen wir das Swakoptal auf breiter aber steiler Pad, werfen noch einen Blick zurück über die Mondlandschaft und fahren nach Swakopmund. Die vor etwa 130 Jahren von deutschen Siedlern gegründete Stadt liegt am rauen und kalten Atlantik, und der Benguelastrom trägt morgens häufig Nebel in die Straßen, die dann oft verlassen wirken; erfrischend zwar, wenn wir aus der Hitze des Landesinneren kommen, doch kein dauerhaft glücklich machendes Wetter. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Beginnen wir mit unserer Reiseerzählung in Goanikontes, einer Oase am Swakop-Rivier in der Namib-Wüste in Namibia. Leuchtend grün das Blattwerk der Bäume, für Campierende herrlich schattenspendend, und in starkem Kontrast zu den kargen schwarz-grauen Bergen, die im Hintergrund aufsteigen. Die Ruinen alter Kraftfahrzeuge erinnern an vergangene Zeiten, sind sie doch als Fotomotive in ganz Namibia beliebt. Ein Spaziergang in der Umgebung lässt uns einen Blick vom Hausberg über die Oasengärten mit Pool und das Swakop-Rivier werfen. An den Rändern des Swakoptals blicken wir in die Mondlandschaft, einem zerklüfteten und erodierten Abschnitt mit unterschiedlichen Gesteinsschichten wie Graniten, Marmoren und Glimmerschiefern, die seit 500 Mio. Jahren verschoben, gefaltet und abgetragen werden. So könnten wir uns tatsächlich eine Landschaft auf dem Mond vorstellen.
Am nächsten Morgen verlassen wir das Swakoptal auf breiter aber steiler Pad, werfen noch einen Blick zurück über die Mondlandschaft und fahren nach Swakopmund. Die vor etwa 130 Jahren von deutschen Siedlern gegründete Stadt liegt am rauen und kalten Atlantik, und der Benguelastrom trägt morgens häufig Nebel in die Straßen, die dann oft verlassen wirken; erfrischend zwar, wenn wir aus der Hitze des Landesinneren kommen, doch kein dauerhaft glücklich machendes Wetter. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
- Wolfgang131
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Hallo Uwe,
genau auf diesen Reisebericht habe ich -nicht ganz uneigennützig- gewartet.
Bin gespannt wie Du nach Norden (Luangwa-Tal?) fährst.
Vielleicht kannst Du auch ab und zu mal ein paar Preise in den Nationalparks nennen.
Auf alle Fälle wünsche ich Dir eine schöne Reise.
Viele Grüße
Wolfgang
genau auf diesen Reisebericht habe ich -nicht ganz uneigennützig- gewartet.
Bin gespannt wie Du nach Norden (Luangwa-Tal?) fährst.
Vielleicht kannst Du auch ab und zu mal ein paar Preise in den Nationalparks nennen.
Auf alle Fälle wünsche ich Dir eine schöne Reise.
Viele Grüße
Wolfgang
Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
hoi zäme
auch ich freue mich auf eure berichte.
ich wünsche euch beiden eine herrliche, unbeschwerte zeit ............... btw, Uwe du hast ein "geiles" avatar
lasst euch grüssen maja
auch ich freue mich auf eure berichte.
ich wünsche euch beiden eine herrliche, unbeschwerte zeit ............... btw, Uwe du hast ein "geiles" avatar
lasst euch grüssen maja
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
In Swakopmund residieren wir eine Nacht auf dem Resort Alte Brücke, nahe am Zentrum der Stadt liegend und damit die Möglichkeit bietend, abends auszugehen.
Doch für die nächsten Nächte ziehen wir es vor, etwa 15 Kilometer von der Küste weg bei Sopia Dale das Dachzelt auszuklappen. Hier treffen wir auch Reisefreunde und verbringen zusammen eine unterhaltsame Zeit. Swakopmund zeigt sich bei einem weiteren Besuch am Nachmittag von seiner besten Seite.
Als wir von Swakopmund zu unserer weiteren Reise aufbrechen, erleben wir die Küstenstraße diesig-dunstig und ungemütlich. Erst bei der Umfahrung von Hentjes Bay sehen wir wieder Himmel über der Wolkendecke.
Unsere nächste Nacht beschließen wir, ganz einsam zu stehen, am Brandberg. Wir fahren in das uns schon seit vielen Jahren bekannte Tal am Fuß des Massivs, beobachten, wie sich das Sonnenlicht verabschiedet und plötzlich der Mond am Horizont erscheint.
.
Einsamer Stellplatz am Brandberg-Massiv
Am nächsten Morgen vor Sonnenaufgang glüht der Berg.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Noch kurz ein kleiner Prolog für alle Nichteingeweihten, wie wir zu unserem Fahrzeug kamen ... und die dazugehörige Vorgeschichte:
Von 2016 bis Frühjahr 2020 hatten wir unsere Afrika-Ente in Namibia stehen und im südlichen Afrika mehrere große Reisen unternommen. Als unser kleiner Citroen zuruckgeschifft wurde, kam Corona, und so sahen wir uns mit ein paar Umwegen gezwungen, in Namibia ein geländegängiges Fahrzeug zu erwerben.
Mit diesem Toyota HDJ81 sind wir nun seit Herbst 2021 die kalte Saison Deutschlands hier unten unterwegs.
Alles nachzulesen unter
reiseberichte-f23/wie-die-entenfahrer-i ... 56538.html
Sobald wir das nachste Mal Netz haben in Zimbabwe (!), geht's aktuell weiter .
Viele Grüße
Uwe
Von 2016 bis Frühjahr 2020 hatten wir unsere Afrika-Ente in Namibia stehen und im südlichen Afrika mehrere große Reisen unternommen. Als unser kleiner Citroen zuruckgeschifft wurde, kam Corona, und so sahen wir uns mit ein paar Umwegen gezwungen, in Namibia ein geländegängiges Fahrzeug zu erwerben.
Mit diesem Toyota HDJ81 sind wir nun seit Herbst 2021 die kalte Saison Deutschlands hier unten unterwegs.
Alles nachzulesen unter
reiseberichte-f23/wie-die-entenfahrer-i ... 56538.html
Sobald wir das nachste Mal Netz haben in Zimbabwe (!), geht's aktuell weiter .
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Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Die nächste Nacht genießen wir die Vorteile einer Lodge, der White Lady Lodge am Ugab Rivier mit Pool, Bar und gepflegtem Naturcamping, der Platz ist ordentlich geharkt!
Herrliches Spiel von Licht und Schatten, der Grillplatz ist aktiviert zur Bereitung des Abendmahls.
Wieder geht der Mond spektakulät zwischen den dornigen Bäumen auf.
Am nächsten Morgen inspizieren wir die rivier-nahen Stellplätze, ob dort vielleicht Elefanten waren, ...
schöne Plätze, unbenutzt, auch von den Elefanten. Wir erkennen im trockenen Untergrund des Flussbetts die Stelle, an der wir 2020 mit der Ente eine wilde Wasserdurchfahrt hatten ... Doch kaum haben wir alles zur Weiterreise zusammengepackt, da erscheinen, am Rand des Campinggeländes, sie wirken sehr zügig unterwegs zu sein, wohl nur auf dem Durchmarsch? Wir müssen feststellen (und bekommen an der Rezeption bestätigt): Dir Elefanten werden von den Campsites weggetrieben, damit sie dort nichts anrichten können. Jetzt wollen wir die geliebten wüstenhaften Regionen Namibias schnell verlassen (wir haben ja diesmal ferne Ziele!) und fahren über Khorixas zur Gästefarm Bambatsi, dort wollten wir schon längst einmal eine Nacht verbringen. Doch wir sind von der Campsite enttäuscht: Zwischen trockenem Mopanegestrüpp liegend, zwar mit private Ablutionblock, doch ohne Schatten reizt sie nicht zum Wiederkommen oder Empfehlen, auch wenn die Farmleute sehr nett sind und der Pool am weitgelegenen Farmhaus benutzt werden darf. Da hilft auch der fantastische Sonnenuntergang nicht zur Steigerung der Bewertung! Wir verlassen den Farmlandbereich am Vet-Fence zwischen Grootfintein und Rundu, ab hier wird das Leben auf den Straßen wohl etwas abwechslungsreicher. Wir schlagen unser Lager sprich Dachzelt diesmal bei der Rainbow River Lodge am Okavango auf. Hier genießen wir endlich den Blick über den großen Fluß von der Restaurant-Terrasse. Und ein kühles nein eiskaltes Getränk! Der Blick über das Geländer lässt allerdings Fragen aufkommen, wie lange es diese Terrasse über dem Fluss noch geben wird ... Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
schöne Plätze, unbenutzt, auch von den Elefanten. Wir erkennen im trockenen Untergrund des Flussbetts die Stelle, an der wir 2020 mit der Ente eine wilde Wasserdurchfahrt hatten ... Doch kaum haben wir alles zur Weiterreise zusammengepackt, da erscheinen, am Rand des Campinggeländes, sie wirken sehr zügig unterwegs zu sein, wohl nur auf dem Durchmarsch? Wir müssen feststellen (und bekommen an der Rezeption bestätigt): Dir Elefanten werden von den Campsites weggetrieben, damit sie dort nichts anrichten können. Jetzt wollen wir die geliebten wüstenhaften Regionen Namibias schnell verlassen (wir haben ja diesmal ferne Ziele!) und fahren über Khorixas zur Gästefarm Bambatsi, dort wollten wir schon längst einmal eine Nacht verbringen. Doch wir sind von der Campsite enttäuscht: Zwischen trockenem Mopanegestrüpp liegend, zwar mit private Ablutionblock, doch ohne Schatten reizt sie nicht zum Wiederkommen oder Empfehlen, auch wenn die Farmleute sehr nett sind und der Pool am weitgelegenen Farmhaus benutzt werden darf. Da hilft auch der fantastische Sonnenuntergang nicht zur Steigerung der Bewertung! Wir verlassen den Farmlandbereich am Vet-Fence zwischen Grootfintein und Rundu, ab hier wird das Leben auf den Straßen wohl etwas abwechslungsreicher. Wir schlagen unser Lager sprich Dachzelt diesmal bei der Rainbow River Lodge am Okavango auf. Hier genießen wir endlich den Blick über den großen Fluß von der Restaurant-Terrasse. Und ein kühles nein eiskaltes Getränk! Der Blick über das Geländer lässt allerdings Fragen aufkommen, wie lange es diese Terrasse über dem Fluss noch geben wird ... Fortsetzung folgt!
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Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Auf der Rainbow River Lodge am Kavango nahe Divundu. Sonnenuntergänge sind einfach immer schön .
Wir fahren in den Nkasa-Rupara Nationalpark im äußersten Osten des Caprivistrip, um mit Freunden, mit denen wir uns dort verabredet haben, die örtliche Tierwelt zu erkunden. Die Rangerstation wurde mit Unterstützung der deutschen KfW-Bank erbaut, wie an der Anmeldung zu lesen ist.
Wieder mal nur Tierbildchen:
Wir durchfahren einen sehr trockenen Park, auf den Floodplains laufen im Staub nur etliche Warthogs (Warzenschweine) herum. Wir halten am einem der seltenen verbliebenen Wasserlöcher und können Wasservögel beobachten.
Erst als wir den Linyanti erreichen, gibt es etwas mehr zu sehen. Wir parken die Autos am Hochufer und können hier auch mal den Wagen verlassen. Elefanten haben in der letzten Regenzeit riesige Löcher in den Matsch getreten, einen halben Meter tief, der jetzt steinhart und unbefahrbar sind.
Doch auch hier ist die tierische Vielfalt begrenzt, außer Elefanten sehen wir noch Hippos, Impalas, Lechwes, eine Rappenantilope und eine Giraffe am anderen Ufer.
Das Besondere am Nkasa-Rupara Park ist seine Abgeschiedenheit, man ist hier fast immer alleine unterwegs. Und die Preise sind für afrikanische Verhältnisse unglaublich: Die Communal Campsite kostet 210 NAM p.P.N. (ca. 10,50 €), der Parkeintritt pro Fahrzeug 250 NAM incl. der zwei Insassen!
Fortsetzung folgt .
viele Grüße
Uwe
Fortsetzung folgt .
viele Grüße
Uwe
-
Barbara4x4
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- Registriert: Fr 16. Nov 2007, 13:03
Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Moin ihr Beiden,
Reise mal wieder fröhlich mit. Toyo statt Kultente, damit kann ich leben
Freue mich auf die Fortsetzung und wünsche Euch viel Spaß und gute Reise!
Barbara
Reise mal wieder fröhlich mit. Toyo statt Kultente, damit kann ich leben
Barbara
Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Schließe mich Barbara's Worten voll an und freue mich über die sehr schönen Foto's - vielen Dank.Barbara4x4 hat geschrieben:Moin ihr Beiden . . . Reise mal wieder fröhlich mit ... Freue mich auf die Fortsetzung und wünsche Euch viel Spaß und gute Reise! Barbara
- Achim Vogt
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Wie immer absolut toll! Die Fotos, die Eindrücke, die Infos! Freue mich auf den weiteren Verlauf, auch ganz eigennützig
Viele Grüße
Achim
Viele Grüße
Achim
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
hallo liebe leser,
nordzimbabwe und mozambique waren arm an gescheiten WLAN-zugängen, so dass es etwas dauerte, bis ich wieder etwas einstellen kann ...
jetzt in Malawi haben wir wieder eine eigene SIM-card, also wird's gleich weitergehen .
also bis dann
Uwe
nordzimbabwe und mozambique waren arm an gescheiten WLAN-zugängen, so dass es etwas dauerte, bis ich wieder etwas einstellen kann ...
jetzt in Malawi haben wir wieder eine eigene SIM-card, also wird's gleich weitergehen .
also bis dann
Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Katimo Mulilo, Namwi Lodge Camping, ein Sonnenuntergang am Zambesi. An seinem weiteren Verlauf werden wir hoffentlich noch häufiger Nachtplätze finden.
Am nächsten Morgen geht's bei Ngoma Bridge über die Grenze nach Botswana, unser erster von noch vielen Grenzübertritten auf der diesjährigen Reise. In Botswana bleiben wir auf der Mwande View Campsite, die wir schon von früheren Reisen kennen, ein schöner Platz für ein paar Tage auszuspannen.
Genug relaxt und gebadet, nach einem letzten Einkauf in Kasane folgt die nächste Grenze: diesmal nach Zimbabwe. Visum kostet 30 USD bar, geht fix, Customs für das Auto braucht mehr Zeit, da alle Daten online in ein Handy eingegeben werden müssen (online-Registrierung). Am Schalter zahlen wir dann 50 USD für Roadtax, Versicherung (unsere Namibia-Versicherung für alle Länder unserer weiteren Reise wird nicht anerkannt!) und das TIP (Temporary Import Paper) und erhalten die Papiere. Noch keine Stunde hat's gedauert, auch recht schnell. Nun noch die recht gute Straße nach Victoria Falls, dort wählen wir das Hotel N1 mit Campingwiese als nächsten Nachtplatz. Die Victoria Fälle kennen wir schon von früheren Besuchen, so spazieren wir nur etwas durch die Stadt und gehen zum Lookout Cafe am Rande der Zambesi-Schlucht.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Wir wollen an den Kariba-See. Dazu müssen wir die berühmt-berüchtigte Binga-Karoi-Road fahren, eine wenig befahrene anfangs großteils kaputte Asphaltstraße oder auch üble Stein- und Wellblechpiste, von der aus es mehrere Abstecher an den See gibt. Doch zuerst mal geht's auf der Hauptverbindungsstraße Richtung Bulawayo. Ab und an eine Polizeikontrolle, wir werden immer freundlich durchgewunken, auch mal eine Mautstelle, hier dürfen wir 2 US-Dollar Roadtax zahlen, natürlich mit Quittung!
Wir passieren die Stadt Hwange, eigentlich nur bekannt als Namensgeber für den großen Nationalpark, und es gibt hier große Kohlevorkommen, die intensiv abgebaut und mit der Eisenbahn abtransportiert werden.
Hinter Hwange kommt die Ortschaft Dete Cross, hier beginnt die Binga Road. Wir biegen ab und folgen ihr, erstmal auf noch in recht gutem Zustand. Doch die Schlaglöcher nehmen umgekehrt zum Asphaltanteil zu, so sind wir froh, als wir den Abzweig nach Maabwe Bay erreichen, denn nun befahren wir normale Pisten, die allerdingszum See hin immer steiler und steiniger werden. Auf der Campsite von Marga und Richard werden wir freundlich empfangen, kriegen den luftigsten Stellplatz gezeigt und tiefgefrorenen Fisch zum grillen geschenkt. Die ständig wehende Brise ist bei fast 40 Grad nötig, und das Anfeuern des Grillholzes wird schon fast zur Herausforderung ...
Wir lernen Marc kennen, Bauleiter aus Bulawayo, der hier zur Zeit arbeitet. Er ist unternehmungslustig und bietet uns an, mit ihm am späten Nachmittag nach einer heißen Quelle zu suchen, die sich irgendwo in der Umgebung befinden soll. So hoppeln wir mit seinem Kleinlaster los und fragen uns durch, bis wir nach einer halben Stunde eine bewachsene Ebene erreichen, in dem ein kleinen See und mehrere Quellen liegen, aus denen geschätzt etwa 60 Grad heißes Wasser sprudelt.
Zurück zur Binga Road folgen wir weiter dem löchrigen Asphaltband, auf dem uns kaum noch Autos, sondern nur noch Fußgänger begegnen.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Sonntag abend, wir sitzen am Malawisee, noch knapp 30 Grad,
seit 2 Stunden schon ist dunkel hier, wir wünschen euch ne gute Woche ...
Nach Binga, dem Ort, der dieser langen Straße den Namen gab, fahren wir, um zu tanken. In iOverlander finden wir die Kabila-Lodge, die Camping im Garten erlauben soll, das wollen wir uns ansehen. Und tatsächlich, wir dürfen für 15 USD p.P.N. durch die enge Einfahrt auf den gepflegten Rasen des Gartens fahren und gleich neben dem Pool unser Dachzelt aufklappen. Herrlich schattig mit frischer Brise vom See, den Grill unter der Lapa und den Pool dürfen wir selbstverständlich benutzen, weitere Gäste gibt's in der Lodge keine. Wieder zur Binga Road und weiter auf immer weniger Asphalt. Die Gegend ist weiterhin bewohnt, doch Fortbewegung und Transport finden fast nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad statt. Wir kreuzen mehrere wasserführende Flüsse auf guten Brücken, die zu besseren Zeiten errichtet worden sein müssen. Dann biegen wir wieder von der Binga Road ab, um den Matusadona Nationalpark zu erreichen. Die Orientierung Richtung Tigerbay und Crocodile Farm ist nicht ganz einfach, und irgendwann stehen wir wieder am Wasser. Diese Fähre über den Ume River zu benutzen und so den Weg in den Matusadona Park abzukürzen, war ein Tipp von Marga vom Maabwe Camp. Wo ist der Fährmann? Parkranger in einem Haus im Gebüsch des Hochufers helfen uns, ihn zu finden. Für 20 USD bringt er uns nun auf die ander Seite der Flussmündung und damit direkt in den Park. Doch das Befahren der Fähre über schmale Stege ist eine spannende Sache, und am anderen Ufer muss es rückwärts wieder runter. Doch alles läuft mit großer Sicherheit ab, wir müssen Rettungswesten anziehen, und falls der alte Dieselmotor ausfallen sollte, liegen sogar Ruder bereit. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
xxx
seit 2 Stunden schon ist dunkel hier, wir wünschen euch ne gute Woche ...
Nach Binga, dem Ort, der dieser langen Straße den Namen gab, fahren wir, um zu tanken. In iOverlander finden wir die Kabila-Lodge, die Camping im Garten erlauben soll, das wollen wir uns ansehen. Und tatsächlich, wir dürfen für 15 USD p.P.N. durch die enge Einfahrt auf den gepflegten Rasen des Gartens fahren und gleich neben dem Pool unser Dachzelt aufklappen. Herrlich schattig mit frischer Brise vom See, den Grill unter der Lapa und den Pool dürfen wir selbstverständlich benutzen, weitere Gäste gibt's in der Lodge keine. Wieder zur Binga Road und weiter auf immer weniger Asphalt. Die Gegend ist weiterhin bewohnt, doch Fortbewegung und Transport finden fast nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad statt. Wir kreuzen mehrere wasserführende Flüsse auf guten Brücken, die zu besseren Zeiten errichtet worden sein müssen. Dann biegen wir wieder von der Binga Road ab, um den Matusadona Nationalpark zu erreichen. Die Orientierung Richtung Tigerbay und Crocodile Farm ist nicht ganz einfach, und irgendwann stehen wir wieder am Wasser. Diese Fähre über den Ume River zu benutzen und so den Weg in den Matusadona Park abzukürzen, war ein Tipp von Marga vom Maabwe Camp. Wo ist der Fährmann? Parkranger in einem Haus im Gebüsch des Hochufers helfen uns, ihn zu finden. Für 20 USD bringt er uns nun auf die ander Seite der Flussmündung und damit direkt in den Park. Doch das Befahren der Fähre über schmale Stege ist eine spannende Sache, und am anderen Ufer muss es rückwärts wieder runter. Doch alles läuft mit großer Sicherheit ab, wir müssen Rettungswesten anziehen, und falls der alte Dieselmotor ausfallen sollte, liegen sogar Ruder bereit. Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
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- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Wir gehen für ein paar Tage auf den Tashinga Campsite, nahe der Rangerstation auf einer Halbinsel im Karibasee liegend (Der Karibasee ist übrigens das bei der Stadt Kariba durch einen Damm mit Wasser gefüllte Tal des Zambesi). Preise für Ausländer: 50 USD p.P.N. für Parkgebühr plus Camping, zusätzlich einmal je 5 Tage 10 USD für das Fahrzeug. Die Halbinsel ist groß, und die Tiere bewegen sich erstmal nur entlang der Wasserlinie, was gerade zum sunset hin jeden Fotografen begeistern muss.
Am nächsten Morgen gedämpftes Licht, auch eine schöne Stimmung, das große Tierleben spielt sich wieder nur am Seeufer statt. Ich sehe mich in der Umgebung nach kleinem Tierleben um (In vielen zimbabwischen Nationalparks ist das Herumlaufen auf eigene Verantwortung ausdrücklich gestattet!)
Am Nachmittag ziehen die Elefanten vom Wasser weg in den Busch, um zu fressen. Einer trottet zwischen den Tented Camps hindurch und wird von den Betreuern der Zelte sorgfältig beobachtet.
Von der Spitze der Halbinsel sind zwei prächtige Elefantenbullen unterwegs Richtung Busch. Genau in unsere Richtung! Was kommt nun?
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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