Ich habe schon öfters mitbekommen, dass einige empfehlen, Fotokopien anstelle der originalen Dokumente herauszugeben unter anderem für:
- Reisepass
- Fahrzeugschein
- Führerschein
optimalerweise in Farbe und laminiert. Ich meine keine Fiches.
Wenn nach dem Original gefragt wird, dann natürlich sofort zeigen, aber nicht aus der Hand geben.
Und schon tun sich eine Menge Fragen auf:
- Wird das in der Regel auch akzeptiert?
- Was ist wenn die Leute das Original unbedingt in den eigenen Händen halten wollen bzw. mir aus der Hand nehmen möchten?
- Was ist mit den Stempelseiten im Reisepass, dafür wird man in der Regel keine Kopie haben.
- Lässt sich das irgendwie auch für Carnet umsetzen?
Gründe warum man nach Möglichkeit kein Original aus der Hand geben möchte:
- Unachtsame Behandlung der Dokumente
- Mögliche Erpressbarkeit verringern
Akzeptanz von Kopien bei Polizeikontrollen anstelle von Originaldokumenten
Moderator: Moderatoren
Re: Akzeptanz von Kopien bei Polizeikontrollen anstelle von Originaldokumenten
Hallo,
mal funktionierts, meistens nicht mehr.
Speziell in Afrika sind viele Locals auch mit Kopien unterwegs. Der laminierte Führerschein hat im Senegal mal funktioniert und liegt in Tambakunda vermutlich noch heute an einem Checkpoint, ein anderes Mal in der Casamance mit "Ah, Laminated Colour Copy" abgelehnt. In Kirgistan und Kasachstan hat die Führerscheinkopie auch nicht funktioniert und es wurde immer sofort das Original gefordert.
Der Fahrzeugschein als Farbkopie in Originalgrösse mit Vorder- und Rückseite zusammengeklebt und ein bisschen im Geldbeutel rumgetragen lässt sich kaum noch vom Original unterscheiden.
Der internationale Führerschein und Fahrzeugschein sieht ja original schon nicht besonders vertrauenserweckend aus.
Pass funktioniert auch eher nicht. Einreisestempel dokumentieren wir mittlerweile immer sofort mit Handyfoto und Cloud Upload.
Das Ganze sind natürlich nur theoretische Beispiele wie es laufen könnte, da die Kopien bei uns wiederum schon nicht mehr legal sind.
Gruss
mal funktionierts, meistens nicht mehr.
Speziell in Afrika sind viele Locals auch mit Kopien unterwegs. Der laminierte Führerschein hat im Senegal mal funktioniert und liegt in Tambakunda vermutlich noch heute an einem Checkpoint, ein anderes Mal in der Casamance mit "Ah, Laminated Colour Copy" abgelehnt. In Kirgistan und Kasachstan hat die Führerscheinkopie auch nicht funktioniert und es wurde immer sofort das Original gefordert.
Der Fahrzeugschein als Farbkopie in Originalgrösse mit Vorder- und Rückseite zusammengeklebt und ein bisschen im Geldbeutel rumgetragen lässt sich kaum noch vom Original unterscheiden.
Der internationale Führerschein und Fahrzeugschein sieht ja original schon nicht besonders vertrauenserweckend aus.
Pass funktioniert auch eher nicht. Einreisestempel dokumentieren wir mittlerweile immer sofort mit Handyfoto und Cloud Upload.
Das Ganze sind natürlich nur theoretische Beispiele wie es laufen könnte, da die Kopien bei uns wiederum schon nicht mehr legal sind.
Gruss
Re: Akzeptanz von Kopien bei Polizeikontrollen anstelle von Originaldokumenten
Wurde die Kopie in Senegal am Checkpoint "einbehalten" und was war die Begründung dafür?
Bei der laminierten Kopie war für mich der Gedanke eher, das Papier vor Regen und Schmutz zu schützen, weniger es als Täuschung aussehen zu lassen.
Bei der laminierten Kopie war für mich der Gedanke eher, das Papier vor Regen und Schmutz zu schützen, weniger es als Täuschung aussehen zu lassen.
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Bäärti
- Beiträge: 1569
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 20:23
- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
- Kontaktdaten:
Re: Akzeptanz von Kopien bei Polizeikontrollen anstelle von Originaldokumenten
Hallo
Mit kopierten Dokumenten habe ich eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Vom Fahrzeugausweis besorge ich mir jeweils ein «Dublikat» und verwende unterwegs nur dieses. In Mali hat uns das mal sehr geholfen…
Beim Carnet de Passage verwende ich bloss die gelbe Original-Hülle, ersetze aber die weissen Einlageblätter durch Kopien. Am Ende der Reise kann ich so ein sauberes Carnet zurückgeben und erhalte die Kaution sofort zurück. Und wenn irgendwo ein Stempel fehlt, ist es egal.
Das hat auf mehreren Asien-Reisen gut funktioniert. Ob das aber heute noch klappt, weiss ich nicht.
Gruss Bäärti
Mit kopierten Dokumenten habe ich eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Vom Fahrzeugausweis besorge ich mir jeweils ein «Dublikat» und verwende unterwegs nur dieses. In Mali hat uns das mal sehr geholfen…
Beim Carnet de Passage verwende ich bloss die gelbe Original-Hülle, ersetze aber die weissen Einlageblätter durch Kopien. Am Ende der Reise kann ich so ein sauberes Carnet zurückgeben und erhalte die Kaution sofort zurück. Und wenn irgendwo ein Stempel fehlt, ist es egal.
Das hat auf mehreren Asien-Reisen gut funktioniert. Ob das aber heute noch klappt, weiss ich nicht.
Gruss Bäärti
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
Re: Akzeptanz von Kopien bei Polizeikontrollen anstelle von Originaldokumenten
Die Thematik hatte mich schon mal zu einem Artikel verleitet...
Die Anzahl an Reisenden ist grösser geworden - und damit wächst auch die Erfahrung der vergaunerten Rennleitung.
Nach den ersten 4 einkassierten Führerscheinen die nicht wieder abgeholt wurden - wollen sie nun den Reisepass. Und zumindest da wo sie dieses Dokument nicht verkehrt herum beäugen, wird auch nach dem Einreisestempel gesucht, für all die Spitzfindigen mit dem originalen Zweitpass.
Je nach Reiseland wissen auch die Gauner wie ein Führerschein, ein Pass oder ein Carnet aussieht - ob es nun genau dieses Reiseland ist wo man das Thema Dokumentenfälschung rechtlich ausfechten möchte - das ist natürlich jedem selber überlassen. Ich finde es einen unnötigen Angriffsvektor. Es geht gut auch ohne diese Art von Tricks.
Ich habe es beispielsweise geschafft ohne Ausreisestempel im Pass aus dem Kongo auszureisen, upps - auch das Carnet fiel dem Sparstift zum Opfer bzw ging vergessen. Da ich in den nachfolge-Stempelungen hatte, war dies später (zumindest beim Carnet
) kein Stein des Anstosses.
Artikel: urbane mythen: Das Reisen mit laminierten Dokumenten-Kopien
Surfy
Die Anzahl an Reisenden ist grösser geworden - und damit wächst auch die Erfahrung der vergaunerten Rennleitung.
Nach den ersten 4 einkassierten Führerscheinen die nicht wieder abgeholt wurden - wollen sie nun den Reisepass. Und zumindest da wo sie dieses Dokument nicht verkehrt herum beäugen, wird auch nach dem Einreisestempel gesucht, für all die Spitzfindigen mit dem originalen Zweitpass.
Je nach Reiseland wissen auch die Gauner wie ein Führerschein, ein Pass oder ein Carnet aussieht - ob es nun genau dieses Reiseland ist wo man das Thema Dokumentenfälschung rechtlich ausfechten möchte - das ist natürlich jedem selber überlassen. Ich finde es einen unnötigen Angriffsvektor. Es geht gut auch ohne diese Art von Tricks.
Ich habe es beispielsweise geschafft ohne Ausreisestempel im Pass aus dem Kongo auszureisen, upps - auch das Carnet fiel dem Sparstift zum Opfer bzw ging vergessen. Da ich in den nachfolge-Stempelungen hatte, war dies später (zumindest beim Carnet
Artikel: urbane mythen: Das Reisen mit laminierten Dokumenten-Kopien
Surfy




