Fahrzeugübernahme 2009/10 in Südafrika mit Carnet (MB100D)
Verfasst: Sa 21. Mär 2009, 12:42
Hallo liebe Freunde der Weltreisen!
Wir wollen unseren MB100D mit allem was dazu gehört ( Ersatzteile, Werkzeuge, kompl. Ausrüstung) in Südafrika mit Übernahme des Carnets verkaufen.
Wir sind 3 Leute aus Berlin die 2008, im Januar aufgebrochen sind um Ostafrika mit einem MB100 zu erkunden. Wir sind von der Türkei über Syrien, Jordanien und Saudi Arabien, durch die Sahara im Sudan, Äthiopien, Kenia, Uganda, Ruanda und Kongo, zurück nach Nairobi gefahren. Nach knapp 5 Monaten aufregenden Touren haben wir den Bus dann sicher in Nairobi geparkt um im Januar 2009 zurück zu kehren und weiter Richtung Süden zu fahren.
Im Vorfeld der Reise haben wir uns entschlossen als Reisegefährten einen Mercedes Bus MB100 zu kaufen und so um zubauen, dass er für die nächsten Wochen und Monate ein angenehmes zu Hause bietet.
Der MB100 bietet sehr viel Platz und Stauraum und ist dennoch von der Größe kein LKW. Der Dieselmotor ist sehr robust und genügsam beim Verbrauch und er ist ein echter Lastesel. Ein weiterer wesentlicher Punkt war, das er keine überflüssige Elektronik hat die unterwegs kaputt gehen kann. Er hat einen eigenen Rohrrahmen der den Motor und das Fahrwerk aufnimmt. Die Karosserie ist unabhängig vom eigentlichen Fahrwerk. Das macht ihn in allen Lebenslagen recht stabil.
Es gibt ihn in zwei Versionen und wir haben uns für den Langen mit Hochdach entschieden.
Nachdem das lästige und langwierige Suchen und Kaufen erledigt war, standen wir vor unserem eigenen, zukünftigen “Wohnmobil“. Er hat rundherum Fenster und war mit 9 Sitzen ausgestattet.
Und dann ging es ans Umbauen. Die Vorgabe waren 3 Schlafplätze, viel Stauraum, einen Dachgepäckträger für Teile und zum Schlafen mit Zelt, eine Dusche, eine “Bibliothek“, Tisch und Sitzflächen innen.
Die technischen Daten:
- weißer MB 100 D Langversion mit Hochdach (Stehhöhe innen)
- Seitenschiebetür, hinten Flügeltüren
- Hubraum: 2399 cm³
- 4 Zylinder
- Frontantrieb
- Servolenkung
- Stoßdämpfer neu
- Bremsbelege und Bremssättel neu
- Antriebswellen links und rechts neu, Radlager vorn links und rechts neu
- Batterie mit 90 Amperestunden, neu
- 12 Volt Anschlüsse hinten und vorne
- Beleuchtung innen alle Bereiche
Teile die zum Auto gehören:
Ersatzkupplung, Ersatzkühler, drei Ersatzreifen auf Felge, Ersatzblattfeder, alle wesentlichen Werkzeuge die man für eventuelle Reparaturen braucht (hochwertig), 46-iger Nuss für Räder, Fettpresse, eine Schaufel, 2 Sandbleche, drei 30 Liter Kanister für Extrasprit, eine große regendichte Tonne, 3 Bundeswehrisomatten, ein Notstromaggregat (Benzin) und vieles vieles mehr.
Beschreibung der Ausstattung:
2 Sitze vorne, 2-er Sitzbank hinter dem Fahrersitz mit Kopfstützen. Ausklapptisch direkt hinter der Sitzbank. Unter dem Tisch 5 große “Bäckerkisten“ mit diversem Material wie Tassen, Teller, Besteck, Schneidebrett, Pfanne, Töpfe, Benzinkocher, Essenvorrat etc. Das ganze ist nach Häufigkeit der Benutzung von oben nach unten sortiert.
Fahrerseitig, neben der Sitzbank befinden sich ein Campingtisch und 2 Campingstühle im zusammen geklappten Zustand die bei Bedarf schnell draußen sind. Auf dem Dach ist auch noch ein kleiner 2-er Tisch verstaut.
Über dem Frontsitzbereich befindet sich ein großes Staufach wo wir einen Außenlautsprecher (für Musik am Abend) und Plastikkisten mit persönlichem Tagesbedarf haben.
An der Rückseite der Vordersitze sind Taschen mit mehreren Staufächern für Karten, Handy u.a. vorhanden. Bei aufgeschobener Seitentür ist auf der linken Seite ein 20 Liter Frischwasserkanister mit Wasserhahn montiert der einen Schlauch zum schnellen Händewaschen hat.
Im hinteren Bereich sind links und rechts zwei große Staufächer aus USB- Platten mit Abdeckplatten zum Öffnen (mit Scharnieren) eingebaut. Dazwischen befindet sich eine Tischplatte die abgesenkt auf gleicher Höhe mit den Staufächern ist. Unter der Tischplatte befinden sich zwei Tischbeine die bei Bedarf ausgeklappt werden und so bei Regen oder Schlechtwetter ideal zum verweilen im Auto geeignet sind, wobei sich das Wetter da unten meist als gut präsentiert.
Auf dem Unterbau sind drei einzelne Schaumstoffmatten in Größe der Staufächer und des Tisches als Schlafunterlage vorhanden. Am hinteren Ende befindet sich die originale Dreiersitzbank, höhergelegt und verschraubt, die mit den Schaumstoffmatten einen gleich hohen Abschluss bildet. Diese Sitzbank ist weiter nach hinten gesetzt. Dazu haben wir die eigentliche Rücklehne abgebaut da sie ansonsten durch ihre Schräge ca. 20cm Platz vom Innenraum weggenommen hätte.
Die Schlafplätze sind mit einem passenden Kastenmoskitonetz ausgestattet das mit Ösen in Sekunden an den Ecken befestigt wird.
Darüber befindet sich unsere “Bibliothek“, in Form eines umlaufenden Regals. Dieses ist in die Schräge (Rundungen) des Hochdaches so eingepasst, dass es damit einen Abschluss bildet. An den Kanten befinden sich Aufkantungen damit während der Fahrt nichts eigenmächtig raus fällt. Die Kanten sind umlaufend mit Schaumstoff abgedeckt gegen Kopf stoßen.
Die Flügeltüren hinten lassen sich geöffnet als “Duschkabine“ nutzen. Dazu benutzen wir einen schwarzen Duschsack mit Ventil und Brause, der an einem Stiel über den Türen aufgehängt wird. Der Duschsack erhitzt sich in der Sonne auf angenehmen Temperaturen.
Es ist und war es uns immer ein Vergnügen mit diesem Bus unterwegs zu sein. Man hebt sich angenehm aus der “Masse“ der Landroverfraktion ab und ist schnell bei interessanten Gesprächsthemen.
Wir wollen unseren MB100D mit allem was dazu gehört ( Ersatzteile, Werkzeuge, kompl. Ausrüstung) in Südafrika mit Übernahme des Carnets verkaufen.
Wir sind 3 Leute aus Berlin die 2008, im Januar aufgebrochen sind um Ostafrika mit einem MB100 zu erkunden. Wir sind von der Türkei über Syrien, Jordanien und Saudi Arabien, durch die Sahara im Sudan, Äthiopien, Kenia, Uganda, Ruanda und Kongo, zurück nach Nairobi gefahren. Nach knapp 5 Monaten aufregenden Touren haben wir den Bus dann sicher in Nairobi geparkt um im Januar 2009 zurück zu kehren und weiter Richtung Süden zu fahren.
Im Vorfeld der Reise haben wir uns entschlossen als Reisegefährten einen Mercedes Bus MB100 zu kaufen und so um zubauen, dass er für die nächsten Wochen und Monate ein angenehmes zu Hause bietet.
Der MB100 bietet sehr viel Platz und Stauraum und ist dennoch von der Größe kein LKW. Der Dieselmotor ist sehr robust und genügsam beim Verbrauch und er ist ein echter Lastesel. Ein weiterer wesentlicher Punkt war, das er keine überflüssige Elektronik hat die unterwegs kaputt gehen kann. Er hat einen eigenen Rohrrahmen der den Motor und das Fahrwerk aufnimmt. Die Karosserie ist unabhängig vom eigentlichen Fahrwerk. Das macht ihn in allen Lebenslagen recht stabil.
Es gibt ihn in zwei Versionen und wir haben uns für den Langen mit Hochdach entschieden.
Nachdem das lästige und langwierige Suchen und Kaufen erledigt war, standen wir vor unserem eigenen, zukünftigen “Wohnmobil“. Er hat rundherum Fenster und war mit 9 Sitzen ausgestattet.
Und dann ging es ans Umbauen. Die Vorgabe waren 3 Schlafplätze, viel Stauraum, einen Dachgepäckträger für Teile und zum Schlafen mit Zelt, eine Dusche, eine “Bibliothek“, Tisch und Sitzflächen innen.
Die technischen Daten:
- weißer MB 100 D Langversion mit Hochdach (Stehhöhe innen)
- Seitenschiebetür, hinten Flügeltüren
- Hubraum: 2399 cm³
- 4 Zylinder
- Frontantrieb
- Servolenkung
- Stoßdämpfer neu
- Bremsbelege und Bremssättel neu
- Antriebswellen links und rechts neu, Radlager vorn links und rechts neu
- Batterie mit 90 Amperestunden, neu
- 12 Volt Anschlüsse hinten und vorne
- Beleuchtung innen alle Bereiche
Teile die zum Auto gehören:
Ersatzkupplung, Ersatzkühler, drei Ersatzreifen auf Felge, Ersatzblattfeder, alle wesentlichen Werkzeuge die man für eventuelle Reparaturen braucht (hochwertig), 46-iger Nuss für Räder, Fettpresse, eine Schaufel, 2 Sandbleche, drei 30 Liter Kanister für Extrasprit, eine große regendichte Tonne, 3 Bundeswehrisomatten, ein Notstromaggregat (Benzin) und vieles vieles mehr.
Beschreibung der Ausstattung:
2 Sitze vorne, 2-er Sitzbank hinter dem Fahrersitz mit Kopfstützen. Ausklapptisch direkt hinter der Sitzbank. Unter dem Tisch 5 große “Bäckerkisten“ mit diversem Material wie Tassen, Teller, Besteck, Schneidebrett, Pfanne, Töpfe, Benzinkocher, Essenvorrat etc. Das ganze ist nach Häufigkeit der Benutzung von oben nach unten sortiert.
Fahrerseitig, neben der Sitzbank befinden sich ein Campingtisch und 2 Campingstühle im zusammen geklappten Zustand die bei Bedarf schnell draußen sind. Auf dem Dach ist auch noch ein kleiner 2-er Tisch verstaut.
Über dem Frontsitzbereich befindet sich ein großes Staufach wo wir einen Außenlautsprecher (für Musik am Abend) und Plastikkisten mit persönlichem Tagesbedarf haben.
An der Rückseite der Vordersitze sind Taschen mit mehreren Staufächern für Karten, Handy u.a. vorhanden. Bei aufgeschobener Seitentür ist auf der linken Seite ein 20 Liter Frischwasserkanister mit Wasserhahn montiert der einen Schlauch zum schnellen Händewaschen hat.
Im hinteren Bereich sind links und rechts zwei große Staufächer aus USB- Platten mit Abdeckplatten zum Öffnen (mit Scharnieren) eingebaut. Dazwischen befindet sich eine Tischplatte die abgesenkt auf gleicher Höhe mit den Staufächern ist. Unter der Tischplatte befinden sich zwei Tischbeine die bei Bedarf ausgeklappt werden und so bei Regen oder Schlechtwetter ideal zum verweilen im Auto geeignet sind, wobei sich das Wetter da unten meist als gut präsentiert.
Auf dem Unterbau sind drei einzelne Schaumstoffmatten in Größe der Staufächer und des Tisches als Schlafunterlage vorhanden. Am hinteren Ende befindet sich die originale Dreiersitzbank, höhergelegt und verschraubt, die mit den Schaumstoffmatten einen gleich hohen Abschluss bildet. Diese Sitzbank ist weiter nach hinten gesetzt. Dazu haben wir die eigentliche Rücklehne abgebaut da sie ansonsten durch ihre Schräge ca. 20cm Platz vom Innenraum weggenommen hätte.
Die Schlafplätze sind mit einem passenden Kastenmoskitonetz ausgestattet das mit Ösen in Sekunden an den Ecken befestigt wird.
Darüber befindet sich unsere “Bibliothek“, in Form eines umlaufenden Regals. Dieses ist in die Schräge (Rundungen) des Hochdaches so eingepasst, dass es damit einen Abschluss bildet. An den Kanten befinden sich Aufkantungen damit während der Fahrt nichts eigenmächtig raus fällt. Die Kanten sind umlaufend mit Schaumstoff abgedeckt gegen Kopf stoßen.
Die Flügeltüren hinten lassen sich geöffnet als “Duschkabine“ nutzen. Dazu benutzen wir einen schwarzen Duschsack mit Ventil und Brause, der an einem Stiel über den Türen aufgehängt wird. Der Duschsack erhitzt sich in der Sonne auf angenehmen Temperaturen.
Es ist und war es uns immer ein Vergnügen mit diesem Bus unterwegs zu sein. Man hebt sich angenehm aus der “Masse“ der Landroverfraktion ab und ist schnell bei interessanten Gesprächsthemen.