Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
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Re: Corona - Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Burkina Faso - Togo, 15. November 2021:
Die Landgrenzen Togos bleiben vorerst geschlossen. Dennoch berichten Reisende von einer Option, um Togo zumindest zu erreichen. Danach ist der Übergang Cinkassé (Togo)/ Cinkansé (Burkina Faso) im Dreiländereck zwischen Togo, Ghana und Burkina Faso möglicherweise passierbar. Die Einreise soll mit einer Sondergenehmigung des "Ministeriums für Sicherheit und Zivilschutz" (Ministère de la Sécurité et de la Protection Civile) in Togo möglich sein. Ein Grenzübertritt mit einer vom Togo-Konsulat in Mali ausgestellten Genehmigung ist dagegen nicht möglich. Der dort sitzende Konsularbeamte soll trotz eigenem Bekunden offenbar nicht berechtigt sein, eine solche Genehmigung auszustellen. Er sei, heißt es, "nicht einmal Togolese, sondern Malier".
Zu beachten ist allerdings, dass die Einreise nach Togo, wenn sie denn gelingt, zunächst noch eine Sackgasse ist, da die Weiterfahrt nach Benin (ebenso wie Richtung Westen, wo die Landgrenzen Ghanas und der Côte d'Ivoire weiter geschlossen sind) nicht möglich ist. Problematisch ist dann auch die weitere Fahrt, da unklar bleibt, ob die Grenze nach Nigeria auf beiden Seiten geöffnet ist und ob ein Grenzübertritt zwischen Nigeria und den durch massive Unruhen in den englischsprachigen Westprovinzen Kameruns überhaupt möglich ist. Eventuell bliebe damit nur eine Verschiffung von Lomé nach Douala. Die Weiterfahrt von Kamerun in die Demokratische Republik Kongo (Brazzaville) ist nun wieder möglich (siehe nächster Post unten).
Viele Grüße
Achim
Die Landgrenzen Togos bleiben vorerst geschlossen. Dennoch berichten Reisende von einer Option, um Togo zumindest zu erreichen. Danach ist der Übergang Cinkassé (Togo)/ Cinkansé (Burkina Faso) im Dreiländereck zwischen Togo, Ghana und Burkina Faso möglicherweise passierbar. Die Einreise soll mit einer Sondergenehmigung des "Ministeriums für Sicherheit und Zivilschutz" (Ministère de la Sécurité et de la Protection Civile) in Togo möglich sein. Ein Grenzübertritt mit einer vom Togo-Konsulat in Mali ausgestellten Genehmigung ist dagegen nicht möglich. Der dort sitzende Konsularbeamte soll trotz eigenem Bekunden offenbar nicht berechtigt sein, eine solche Genehmigung auszustellen. Er sei, heißt es, "nicht einmal Togolese, sondern Malier".
Zu beachten ist allerdings, dass die Einreise nach Togo, wenn sie denn gelingt, zunächst noch eine Sackgasse ist, da die Weiterfahrt nach Benin (ebenso wie Richtung Westen, wo die Landgrenzen Ghanas und der Côte d'Ivoire weiter geschlossen sind) nicht möglich ist. Problematisch ist dann auch die weitere Fahrt, da unklar bleibt, ob die Grenze nach Nigeria auf beiden Seiten geöffnet ist und ob ein Grenzübertritt zwischen Nigeria und den durch massive Unruhen in den englischsprachigen Westprovinzen Kameruns überhaupt möglich ist. Eventuell bliebe damit nur eine Verschiffung von Lomé nach Douala. Die Weiterfahrt von Kamerun in die Demokratische Republik Kongo (Brazzaville) ist nun wieder möglich (siehe nächster Post unten).
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Achim
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Re: Corona - Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Kamerun - Demokratische Republik Kongo, 15. November 2021:
Der Grenzübertritt von der Demokratischen Republik Kongo nach Kamerun ist möglich. Notwendig dafür ist neben dem Visum ein "Laissez Passer" der kamerunischen Botschaft in Brazzaville. Der Grenzübertritt erfolgt am Übergang in Ntam (Achtung: bei Google Maps unter Ntam, Kongo, nicht Ntam, Kamerun!), ca. 350 km westlich von Ouesso auf neuer, durchgehend geteerter Straße.
Viele Grüße
Achim
Der Grenzübertritt von der Demokratischen Republik Kongo nach Kamerun ist möglich. Notwendig dafür ist neben dem Visum ein "Laissez Passer" der kamerunischen Botschaft in Brazzaville. Der Grenzübertritt erfolgt am Übergang in Ntam (Achtung: bei Google Maps unter Ntam, Kongo, nicht Ntam, Kamerun!), ca. 350 km westlich von Ouesso auf neuer, durchgehend geteerter Straße.
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Re: Corona - Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Burkina Faso, 25. November 2021:
Die Website Garda World meldet, dass Burkina Faso ab dem 1. Dezember 2021 die Landgrenzen (einschließlich der Eisenbahngrenzen) öffnet:
Birgitt
Die Website Garda World meldet, dass Burkina Faso ab dem 1. Dezember 2021 die Landgrenzen (einschließlich der Eisenbahngrenzen) öffnet:
GrußAs of late November, authorities in Burkina Faso are largely maintaining existing measures previously implemented to curb the spread of COVID-19. However, from Dec. 1, authorities will notably reopen the country's land borders (i.e., including rail borders); as of late November, essential freight transport continues but may be subject to delays.
Birgitt
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Re: Corona - Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Nigeria - Kamerun, 21. Dezember 2021:
In der Übersicht oben heißt es bereits seit einem Jahr, dass die Grenze zwischen Nigeria und Kamerun "von nigerianischer Seite" geöffnet sei. Wirklich belastbar war diese Info allerdings nicht. Im Westen Kameruns herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände, eine Überlandfahrt verbietet sich im Prinzip. Entsprechend gab es bislang keine Bestätigung von Reisenden.
Nun jedoch haben Motorradfahrer die Grenze zwischen den beiden Staaten auf der Straße zwischen Gembu (Nigeria) und Banyo (Kamerun) ohne Probleme passiert. Einzig die Pisten seien "horrible", hieß es in einer kurzen bebilderten Meldung auf Facebook. Der Grenzübergang liegt strategisch sehr günstig, weit genug im Norden, um nicht in die Wirren des Bürgerkrieges zu geraten, weit genug im Süden, um keine Angriffe der im Nordosten Nigerias und im Norden Kameruns aktiven Terroristen von Boko Haram zu riskieren.
Viele Grüße
Achim
In der Übersicht oben heißt es bereits seit einem Jahr, dass die Grenze zwischen Nigeria und Kamerun "von nigerianischer Seite" geöffnet sei. Wirklich belastbar war diese Info allerdings nicht. Im Westen Kameruns herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände, eine Überlandfahrt verbietet sich im Prinzip. Entsprechend gab es bislang keine Bestätigung von Reisenden.
Nun jedoch haben Motorradfahrer die Grenze zwischen den beiden Staaten auf der Straße zwischen Gembu (Nigeria) und Banyo (Kamerun) ohne Probleme passiert. Einzig die Pisten seien "horrible", hieß es in einer kurzen bebilderten Meldung auf Facebook. Der Grenzübergang liegt strategisch sehr günstig, weit genug im Norden, um nicht in die Wirren des Bürgerkrieges zu geraten, weit genug im Süden, um keine Angriffe der im Nordosten Nigerias und im Norden Kameruns aktiven Terroristen von Boko Haram zu riskieren.
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Re: Corona - Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Ghana, 21. März 2022:
Das wird ein Aufatmen geben: Nach zwei Jahren will Ghana seine Landgrenzen wieder öffnen. Das sieht ein Kabinettsbeschluss vor. Danach soll die Umsetzung innerhalb von zwei Wochen erfolgen.
Cabinet agrees border reopening within 2 weeks
Würde der Beschluss umgesetzt, wäre ein wichtiges Nadelöhr auf der Westroute wieder frei. Das lässt für die absehbare Zukunft hoffen.
Viele Grüße
Achim
Das wird ein Aufatmen geben: Nach zwei Jahren will Ghana seine Landgrenzen wieder öffnen. Das sieht ein Kabinettsbeschluss vor. Danach soll die Umsetzung innerhalb von zwei Wochen erfolgen.
Cabinet agrees border reopening within 2 weeks
Würde der Beschluss umgesetzt, wäre ein wichtiges Nadelöhr auf der Westroute wieder frei. Das lässt für die absehbare Zukunft hoffen.
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Corona - Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Burkina Faso, Liberia und Togo, 17. Mai 2022:
Burkina Faso hat laut AA seine Landgrenzen im April 2022 wieder geöffnet, Liberia in der vergangenen Woche.
Die Landgrenzen von Guinea zu Guinea-Bissau und zum Senegal sind lt. AA für den Personenverkehr ebenfalls wieder freigegeben.
Seit heute sind auch in Togo die Landgrenzen nach zwei Jahren Schließung nun endlich wieder passierbar, wie Garda World berichtet.
Gruß
Birgitt
Burkina Faso hat laut AA seine Landgrenzen im April 2022 wieder geöffnet, Liberia in der vergangenen Woche.
Die Landgrenzen von Guinea zu Guinea-Bissau und zum Senegal sind lt. AA für den Personenverkehr ebenfalls wieder freigegeben.
Seit heute sind auch in Togo die Landgrenzen nach zwei Jahren Schließung nun endlich wieder passierbar, wie Garda World berichtet.
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Re: Corona - Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Äthiopien (mit Sudan und Kenia), Mai / Juni 2022:
Die Durchfahrt durch Äthiopien ist wieder möglich! Es gab schon seit einiger Zeit Meldungen darüber, die aber noch sehr vage waren. Manchmal war nicht klar, ob es lediglich Ausnahmen waren (ein Reisender hatte berichtet, in Militärbegleitung von Äthiopien in den Sudan ausgereist zu sein). Nun habe ich in Uganda den ersten - deutschen - Reisenden getroffen, dem im Mai die Durchfahrt gelungen ist (Einreise von Gedaref im Sudan, Ausreise über die Strecke Marsabit - Moyale). Im Internet gibt es weitere Berichte darüber, dass für Äthiopien relativ leicht ein E-Visum zu erhalten sei. Die Situation der Vergangenheit, wo Äthiopien-Visa insbesondere von Süden kommend nur denkbar schwer zu erhalten waren (oft lediglich im Heimatland) scheint damit auch der Vergangenheit anzugehören.
Viele Grüße
Achim
Die Durchfahrt durch Äthiopien ist wieder möglich! Es gab schon seit einiger Zeit Meldungen darüber, die aber noch sehr vage waren. Manchmal war nicht klar, ob es lediglich Ausnahmen waren (ein Reisender hatte berichtet, in Militärbegleitung von Äthiopien in den Sudan ausgereist zu sein). Nun habe ich in Uganda den ersten - deutschen - Reisenden getroffen, dem im Mai die Durchfahrt gelungen ist (Einreise von Gedaref im Sudan, Ausreise über die Strecke Marsabit - Moyale). Im Internet gibt es weitere Berichte darüber, dass für Äthiopien relativ leicht ein E-Visum zu erhalten sei. Die Situation der Vergangenheit, wo Äthiopien-Visa insbesondere von Süden kommend nur denkbar schwer zu erhalten waren (oft lediglich im Heimatland) scheint damit auch der Vergangenheit anzugehören.
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Re: Corona - Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Redaktionelle Überarbeitung, 2. November 2022:
Nach längerer Pause wurde eine redaktionelle Überarbeitung notwendig. Es handelt sich um viele kleine Details, vor allem aber um zwei Dinge:
Ergänzt wurde die aktuelle Situation in Äthiopien, das kein Carnet akzeptiert und kein TIP ausstellt, sondern auf der Bareinzahlung einer horrenden Garantiesumme bei einer äthiopischen Bank beharrt, was die Grenzüberquerung faktisch unmöglich macht.
Ebenfalls neu gefasst wurde die Situation bezüglich der Côte d'Ivoire, deren Landgrenzen offiziell weiter geschlossen sind, wo der Grenzübertritt aber mit einem sogenannten Laissez-Passer der ivorischen Botschaften in den Nachbarländern gelingt.
Viele Grüße
Achim
Nach längerer Pause wurde eine redaktionelle Überarbeitung notwendig. Es handelt sich um viele kleine Details, vor allem aber um zwei Dinge:
Ergänzt wurde die aktuelle Situation in Äthiopien, das kein Carnet akzeptiert und kein TIP ausstellt, sondern auf der Bareinzahlung einer horrenden Garantiesumme bei einer äthiopischen Bank beharrt, was die Grenzüberquerung faktisch unmöglich macht.
Ebenfalls neu gefasst wurde die Situation bezüglich der Côte d'Ivoire, deren Landgrenzen offiziell weiter geschlossen sind, wo der Grenzübertritt aber mit einem sogenannten Laissez-Passer der ivorischen Botschaften in den Nachbarländern gelingt.
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Re: Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 22. Februar 2023:
Das AA meldet in seinen Reise-/Sicherheitshinweisen Côte d'Ivoire vom 22.02.2023, dass seit dem 15. Februar 2023 wieder alle Landgrenzen für den Personen- und Güterverkehr geöffnet sind.
Gruß
Birgitt
Das AA meldet in seinen Reise-/Sicherheitshinweisen Côte d'Ivoire vom 22.02.2023, dass seit dem 15. Februar 2023 wieder alle Landgrenzen für den Personen- und Güterverkehr geöffnet sind.
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Re: Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire - 25. März 2023:
Im Nachgang zu Birgitts Meldung vom 22. Februar kommt nun die erfreuliche Nachricht von mehreren Überlandreisenden, dass das bisher notwendige "Laissez Passer" (die zusätzliche Genehmigung für die Überquerung der Landgrenzen) nach der Öffnung der Grenzen nicht mehr notwendig ist. Neben dem Visum reicht das Carnet de Passage für das Fahrzeug nun aus. Die Meldung kam von Reisenden in beiden Richtungen und kann damit wohl als bestätigt gelten. Leider versuchen einzelne Grenzbeamte immer wieder zu behaupten, dass bestimmte Papiere benötigt werden. Das kann im Zweifel kosten, sollte aber zu managen sein.
Viele Grüße
Achim
Im Nachgang zu Birgitts Meldung vom 22. Februar kommt nun die erfreuliche Nachricht von mehreren Überlandreisenden, dass das bisher notwendige "Laissez Passer" (die zusätzliche Genehmigung für die Überquerung der Landgrenzen) nach der Öffnung der Grenzen nicht mehr notwendig ist. Neben dem Visum reicht das Carnet de Passage für das Fahrzeug nun aus. Die Meldung kam von Reisenden in beiden Richtungen und kann damit wohl als bestätigt gelten. Leider versuchen einzelne Grenzbeamte immer wieder zu behaupten, dass bestimmte Papiere benötigt werden. Das kann im Zweifel kosten, sollte aber zu managen sein.
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Re: Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Niger - 27. Juli 2023:
Nigrische Militärs haben am 26. Juli 2023 verkündet, dass der gewählte Staatspräsident abgesetzt worden sei. Die Landgrenzen sind bis auf Weiteres geschlossen. Siehe Auswärtiges Amt, Teilreisewarnung Niger vom 27.07.2023
Gruß
Birgitt
Nigrische Militärs haben am 26. Juli 2023 verkündet, dass der gewählte Staatspräsident abgesetzt worden sei. Die Landgrenzen sind bis auf Weiteres geschlossen. Siehe Auswärtiges Amt, Teilreisewarnung Niger vom 27.07.2023
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Re: Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Niger - 2. August 2023:
Die Landgrenzen zu Algerien, Burkina Faso, Libyen, Mali und Tschad wurden wieder geöffnet. Die Landgrenzen zu Benin und zu Nigeria sind aufgrund der ECOWAS-Sanktionen weiterhin geschlossen. Siehe Auswärtiges Amt, Teilreisewarnung Niger vom 02.08.2023
Gruß
Birgitt
Die Landgrenzen zu Algerien, Burkina Faso, Libyen, Mali und Tschad wurden wieder geöffnet. Die Landgrenzen zu Benin und zu Nigeria sind aufgrund der ECOWAS-Sanktionen weiterhin geschlossen. Siehe Auswärtiges Amt, Teilreisewarnung Niger vom 02.08.2023
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Re: Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Guinea - 5. November 2023:
Wegen des Ausbruchs des verurteilten ehemaligen Militärmachthabers Moussa Camara hat die Regierung Guineas die Landgrenzen geschlossen. Nach einer kurzzeitigen Öffnung wurden sie in der Nacht zum 5. November 2023 erneut geschlossen, weil sich noch einer der verurteilten Ex-Putschisten auf der Flucht befindet.
Viele Grüße
Achim
Wegen des Ausbruchs des verurteilten ehemaligen Militärmachthabers Moussa Camara hat die Regierung Guineas die Landgrenzen geschlossen. Nach einer kurzzeitigen Öffnung wurden sie in der Nacht zum 5. November 2023 erneut geschlossen, weil sich noch einer der verurteilten Ex-Putschisten auf der Flucht befindet.
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Re: Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung Niger - 22. März 2024:
Die nigrischen Behörden haben die Landgrenze zum Nachbarland Nigeria heute 22. März 2024 wieder geöffnet. Dies geschah, nachdem die nigerianische Regierung in Abuja am 13. März eine Reihe von regionalen Sanktionen aufgehoben hatte, die von der ECOWAS gegen Niger verhängt worden waren. Die lokalen Behörden in den nigrischen Regionen Diffa, Tahoua, Maradi und Dosso haben von Niamey die Anweisung erhalten, die Grenzkontrollen zu verstärken, um die sichere Abfertigung von Waren und Personen zu gewährleisten.
In den kommenden Tagen kann es zu Verzögerungen im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Niger und Nigeria kommen, bis sich die Transport- und Zollabfertigungsvorgänge wieder normalisiert haben.
Quelle: Garda World, übersetzt mit DeepL, korrigiert
Gruß
Birgitt
Die nigrischen Behörden haben die Landgrenze zum Nachbarland Nigeria heute 22. März 2024 wieder geöffnet. Dies geschah, nachdem die nigerianische Regierung in Abuja am 13. März eine Reihe von regionalen Sanktionen aufgehoben hatte, die von der ECOWAS gegen Niger verhängt worden waren. Die lokalen Behörden in den nigrischen Regionen Diffa, Tahoua, Maradi und Dosso haben von Niamey die Anweisung erhalten, die Grenzkontrollen zu verstärken, um die sichere Abfertigung von Waren und Personen zu gewährleisten.
In den kommenden Tagen kann es zu Verzögerungen im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Niger und Nigeria kommen, bis sich die Transport- und Zollabfertigungsvorgänge wieder normalisiert haben.
Quelle: Garda World, übersetzt mit DeepL, korrigiert
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Re: Situation an den Grenzen - Sahel mit südlichen Anrainern
Aktualisierung: Redaktionelle Änderungen
Grundsätzlich hat sich an der Situation an den Landgrenzen wenig verändert. Allerdings ist die Lage im Sahel nach den Putschen in Mali, in Burkina Faso und zuletzt im Niger noch einmal wesentlich unklarer geworden. Dass die Länder in der Regel wegen der Instabilität für Overlander off limits sind, versteht sich von selbst.
Die Côte d'Ivoire ist schon seit längerer Zeit wieder unproblematisch und ohne das lästige Laissez-passer zu bereisen.
Neben dem Übergang von Gembu nach Banyo, zwischen Nigeria und Kamerun, haben Reisende inzwischen - vor allem wegen der schlechten Pistenverhältnisse - weitere Übergänge weiter nördlich ausprobiert. Bis etwa in Höhe der kamerunischen Stadt Garoua scheint dies unproblematisch zu sein.'
Viele Grüße
Achim
Grundsätzlich hat sich an der Situation an den Landgrenzen wenig verändert. Allerdings ist die Lage im Sahel nach den Putschen in Mali, in Burkina Faso und zuletzt im Niger noch einmal wesentlich unklarer geworden. Dass die Länder in der Regel wegen der Instabilität für Overlander off limits sind, versteht sich von selbst.
Die Côte d'Ivoire ist schon seit längerer Zeit wieder unproblematisch und ohne das lästige Laissez-passer zu bereisen.
Neben dem Übergang von Gembu nach Banyo, zwischen Nigeria und Kamerun, haben Reisende inzwischen - vor allem wegen der schlechten Pistenverhältnisse - weitere Übergänge weiter nördlich ausprobiert. Bis etwa in Höhe der kamerunischen Stadt Garoua scheint dies unproblematisch zu sein.'
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