Möglichkeiten sind also die Aus- und Wiedereinreise (1-3 Tage später), oder alle paar Wochen Ping-Pong zwischen zwei Ländern (30 Tage Land A, 30 Tage Land B, 30 Tage Land A, ...), notfalls auch mit Durchfahren durch ein anderes Land, und dann später wieder zurück. Sollten die ggf. notwendigen Visa schwierig bzw. beim zweiten mal schwieriger zu bekommen sein, fällt das weg.
Konkretes Beispiel Marokko/Senegal: Marokko nach 90 Tagen in Ceuta oder Melilla eine Wiedereinreise. Das Fahrzeug muss aber nach 6 Monaten raus, also ab nach Senegal, über Mauretanien. Hier könnte ich z.b. nach 90 Tagen mithilfe von Gambia eine Wiedereinreise machen. Nach 6 Monaten könnte man dann mit dem Fahrzeug wieder zurück nach Marokko.
Wie sieht es südlich von Senegal aus? Ich würde z.B. gern deutlich länger als 30 Tage in Liberia und Guinea bleiben, könnte man durch eine Wiedereinreise jederzeit ein neues 30 Tage-Visum erwerben? End-Ziel der Westroute wäre übrigens Angola. Über die Ostroute mache ich mir dann in 1-2 Jahren Gedanken
Der Hintergrund ist, dass ich sehr, sehr langsam reise, vor allem aus beruflichen Gründen (meist nur 1x pro Woche und das auch nur für wenige Stunden).
Ein anderes Wort für meine "Lagrange-Punkt"-Umschreibung ist "Visa-Run" - leider ist das Wort oftmals negativ behaftet :-/




