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Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

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Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Birgitt » 27.03.2011 21:01

Im Februar/März 2011 waren wir 3 Wochen mit dem 4x4 im Norden Ugandas unterwegs.

Grober Routenverlauf:

Entebbe - Kampala - Nakasongola - Karuma Falls - Murchinson Falls NP - Pakwach - Nebbi - Arua - Yumbe - Moyo - Laropi - Atiak - Baker's Fort - Kitgum - Orom - Kidepo Valley NP - Kaabong - Kotido - Moroto - Lorengedwat - Nabilatuk - Namalu - Chepsikunya - Muyembe - Sipi Falls - Mbale - Tororo * Malaba - Eldoret

Uganda Karte.jpg


Karten- und Infomaterial

außer unserer guten alten und immer hilfreichen Michelin:

:arrow: Uganda-Karte 1:800.000, International Travel Maps

:arrow: Reise Know-How "Uganda/Ruanda" von Christoph Lübbert, 4. kpl. aktualisierte Auflage 2010

Zu diesem Reiseführer ist anzumerken, dass er für den kpl. Norden nicht allzu viele Informationen enthält. Das Buch ist wirklich hervorragend und auch stimmend im touristischen Teil Ugandas, im Norden deckt es jedoch gerade noch den Murchinson Falls NP und Arua ab, und auch Sipi Falls. Für die restlichen Gebiete im Norden habe ich den Eindruck, dass der Autor entweder noch nie mit dem eigenen Fahrzeug oder schon längere Zeit nicht mehr dort unterwegs war, auch wenn es sich um eine komplett bearbeitete Neuausgabe handelt.

Visum Uganda

Erhältlich an den Landesgrenzen sowie am int. Flughafen in Entebbe
50 US$ - gültig 3 Monate

Grenze Uganda - DRC bei Vurra

Hauptgrenzübergang zwischen Arua und Aru, wenig Verkehr, freundlich
DRC (Provinz Orientale) stellt Visa an der Grenze aus, Kosten:
Besuchs-Visum DRC gültig 7 Tage, beschränkt auf Region Aru - 35 US$
Tourist-Visum DRC gültig 30 Tage - 60 US$
Visum gültig 6 Monate - Kosten unbekannt

Grenze Uganda - Südsudan bei Moyo

Hauptgrenzübergang für sämtlichen (Schwerlast-)Verkehr ist Nimule
Kleiner Grenzübergang Moyo/Kiri kaum frequentiert, überaus freundlich
Tourist-Visum Südsudan an der Grenze erhältlich, gültig 3 Monate - 50 US$
Carnet wird akzeptiert und gestempelt

Grenze Uganda - Kenia bei Malaba

Hauptgrenzübergang, viel Verkehr
Transit-Visum und Tourist-Visum Kenia an Grenze erhältlich, letzteres gültig 3 Monate - 25 US$
Carnet wird akzeptiert und gestempelt

Zustand Straßen / Pisten

  • Entebbe/Kampala bis Karuma Falls - guter Aphalt
  • Murchinson Falls NP (Nordteil) - gute Piste
  • Pakwach bis Arua - guter Asphalt
  • Arua bis Moyo - bis auf wenige Teilstücke gute Piste
  • Moyo bis Atiak - gute Piste, Laropi Ferry (kostenlos) über den Albert Nil im Stundenrhythmus
  • Atiak bis Kitgum mit Abstecher Baker's Fort - Brücke über Unyama zerstört, je nach Wasserstand mit Geländewagen (oder Motorrad) passierbar (Engstelle im Flussbett aufgrund Felsen, daher für breitere Trucks evtl nicht möglich), gute Pisten
  • Kitgum bis Kidepo Valley NP - gute Pisten
  • Kidepo Valley NP bis Kotido - gute Piste
  • Kotido bis Moroto - schlechte Piste (Wellblech, ausgefahren), wird derzeit instandgesetzt
  • Moroto bis Nabilatuk - bis Lorengedwat gute Piste, Brücke bei Lorengedwat zerstört, Fluss in Trockenzeit problemlos zu passieren, danach reifenfressende Piste (Belag grober Schotter) bis Nabilatuk Junction, danach gute Piste
  • Nabilatuk bis Muyembe - gute Piste
  • Muyembe bis Sipi Falls - guter Asphalt
  • Muyembe bis Mbale - guter Asphalt
  • Mbale bis Tororo - Asphalt, schlaglochdurchsetzt
  • Tororo bis Grenze Kenia - guter Asphalt
Militär-/Polizeicheckpoints

  • Entebbe und Kampala aufgrund der Wahlen extrem hohe Polizei- und Militärpräsenz (wir waren 18.-20. Februar dort, d.h. genau an den Tagen der Wahl bzw. am Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse)
  • Ständige Militärpräsenz an Nilbrücke bei Karuma Falls
  • Militär- und Polizei-Checkpoint bei Pakwach und auch bei Nebbi, korrekt und freundlich
  • Militärpräsenz in jedem Dorf in :arrow: Karamoja, freundlich - auf den Pisten unterwegs keinerlei Kontrollen oder Checkpoints
Benzin / Diesel

Aktuelle Preise siehe :arrow: hier


Ich werde in den nächsten Wochen/Monaten in loser Folge einige Fotos mit kleinen Berichten, auch Infos zu Unterkunftsmöglichkeiten, hier posten.

Es heißt also ... Fortsetzung folgt ;-)

Gruß
Birgitt
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Zuletzt geändert von Birgitt am 18.06.2011 23:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Achim Vogt » 27.03.2011 22:32

Darauf freuen wir uns schon wie Bolle :D

Cheers
Achim
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Uganda - Von Kampala über Nakasongola zu den Karuma Falls

Beitragvon Birgitt » 13.06.2011 22:35

Irgendwo zwischen Kampala und Nakasongola

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Kleine Ortschaften ...

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... wechseln ab mit Buschland.
Der Asphalt ist anfangs gut und neu ...

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... zwischen Nakasongola und Karuma Falls etwas ausgefranster ;-)
aber gut fahrbar.

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Karuma Falls -
die Kaskaden des Victoria Nils an der östlichen Grenze des Murchinson Falls Nationalpark

Auf der Höhe mit Blick auf den Nil und die Nilbrücke sowie direkt an der Brücke über den Nil befindet sich ein ständiger Militärposten. Fotografieren ist an diesen beiden Stellen nicht erlaubt, auf dem Teilstück dazwischen aber möglich.

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Uganda - Transit ab Cobe Lodge durch den Murchinson Falls NP

Beitragvon Birgitt » 18.06.2011 21:22

Sofort nach den Karuma Falls, kurz vor dem Abzweig nach Pakwach, führt linkerhand eine kleine Piste zur wiedereröffneten :arrow: Chobe Safari Lodge und weiter in den Nordteil des Murchinson Falls Nationalparks

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Der Eintrittspreis in den Murchinson Falls Nationalpark beträgt je angefangene 24 Stunden
30 US$ p.P. und 50 US$ für einen Geländewagen mit ausländischem Nummernschild

Camping auf einer Public Campsite kostet 15.000 USh p.P. zusätzlich (ca. 6-7 US$)

(Aktuelle Nationalpark Preise siehe hier)

Wenn man Zeit hat, dann lohnt es sich meiner Meinung nach auf jeden Fall, statt über Asphalt lieber durch den Murchinson Falls NP nach Pakwach zu fahren. Der Nordteil des Parks - also nördlich des Victoria Nile - besteht aus Buschland und Savanne, strichweise TseTse verseucht, aber nicht allzu dramatisch und die Pisten sind in einwandfreiem Zustand!

Das ist die Anfahrt zur Chobe Lodge, der Einstieg in den Park:

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Uganda 2011 - Durch den Murchinson Falls NP nach Pakwach

Beitragvon Birgitt » 18.06.2011 22:49

Die ersten 100 km begegnen wir keinem anderen Fahrzeug,
erst in der Nähe der :arrow: Paraa Safari Lodge tauchen die ersten Safari-Autos auf

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Unser Camp

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Intakte Brücken, die über kleine Bachläufe führen

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Der Ayago, der wenig später in den Victoria Nil fließt

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Giraffen im Mittagsdunst

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Weiter schlängelt sich die Piste durch Busch- und Grasland

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Am Anfang kreuzen nur Antilopen und Warzenschweine unseren Weg ...

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... kurz vor Paraa, als die Landschaft von lockerem Buschland in Palmansavanne übergeht, dann auch Dickhäuter

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Antilopen und Vögel am Wasserloch

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Die Früchte der :arrow: Palmyrapalme, aus denen Palmwein gewonnen wird

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118 km liegen nun hinter uns, 7 km sind es bis Paraa, dem Herzen des Parks -
aber wir wollen weiter, unser nächstes Ziel ist Arua, d.h wir biegen rechts ab

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Kurz vor der Rangerstation hören wir dann das uns vertraute knacken und rascheln ...

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... wir halten an, doch schnell wird es unserem Freund zu bunt und er fordert uns auf, weiter zu fahren ;-)

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Ein kleiner Hinweis noch, weil ich oft danach gefragt werde: die Fotos sind aufgenommen mit meiner kleinen alten Pocket-Kamera, die nur über einen opt. 3-fach Zoom verfügt. Die Tiere sind einem also u.U. sehr nah, und es ist kein Zoo ...
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Beitragvon Alexander » 25.06.2011 18:03

Ich bin zwar ein "alter" (nicht so wörtlich nehmen) 8) Saharafahrer und -läufer, aber bei den Bildern bekommt man Lust darauf, einmal etwas südlicher zu fahren.

Grüsse
Alexander
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Beitragvon dietmar.peter » 05.07.2011 17:53

Hallo Birgitt,

hervorragender Bericht mit sehr exakten Angaben und super Fotos, die sehr sehr hilfreich für den Reisenden sind.
Bei unseren kurzen Treffen am Ende am Bogoriasee/Kenia und bei Chris in Nairobi ist uns das gar nicht so bewußt geworden, daß Ihr eine derart super Reise hingelegt habt.
Noch davor hattest Du einen Zeitungsbericht gepostet (ich glaube, das heißt so), der mich davon abgehalten hat, bevor ich die Südsudan-Tour mache, Eure Strecke zu fahren, da dort durchschnittlich monatlich zwei Überfälle auf Autos geschehen.
Werden jetzt aber Mitte Dezember auf Euren Spuren wandeln und wohl dann wieder nach Südsudan fahren.
Mit lieben Gruessen
dietmar
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Uganda - Von Pakwach über Nebbi nach Arua

Beitragvon Birgitt » 12.07.2011 20:58

Hallo Dietmar,

damit du siehst, wie der Rest der Strecke ist, geht's jetzt hier auch endlich weiter ;-)


Die Rangerstation grenzt mehr oder weniger an den Ortsrand von Pakwach.
Von hier sind es noch knapp 130 km bis Arua

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Das nördliche Ende des Lake Albert -
aufgrund größerer Erdölvorkommen sind einige Teile im westlichen Bereich des Murchinson NP - an den Ufern des Lake Albert - gesperrt und nur für Mitarbeiter der Oil Companys zugänglich

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Einzige Brücke der Region über den Albert-Nil

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Nach einem kurzen Lunch in Pakwach geht es gleich weiter in Richtung Arua

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Ständig werden am Straßenrand überdimensionale Säcke mit Holzkohle angeboten -
der Bedarf an Holzkohle ist enorm, nicht nur jedes Dorf, auch ganz Kampala kocht (und heizt) damit.

Der Tag wird kommen, da wird man mangels Bäumen keine Holzkohle mehr anbieten können. Und dieser Tag wird schneller kommen, als es manchen lieb ist ...

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Die Straße ist gut ausgebaut, der Verkehr tendiert gegen Null

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Birgitt
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Beitragvon christian aus Freiburg » 13.07.2011 18:52

Hallo Birgitt!

Super Bericht! Der Murchinson NP erinnert mich ein wenig an den Ruaha in Tansania. Wir spielen auch mit dem Gedanken nach Uganda zu fahren...wo parkt Ihr dort? Oder fahrt Ihr von Kenia nach Uganda?

Gruß

Christian
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Uganda - Langzeitparken / Stellplatz Entebbe Kampala

Beitragvon Birgitt » 13.07.2011 19:45

Hallo Christian,

danke für die Blumen :P

Zum parken: der Wagen stand/steht in Kenia.

Man kann sein Auto evtl. bei Entebbe Backpackers in Entebbe lassen, dort stand jedenfalls ein abgestelltes Touristenfahrzeug in der Ecke. So für 3 Wagen dürfte es platzmäßig reichen dort. Kosten wenn ich das richtig in Erinnerung habe um die 30 €/Monat, der Wagen steht draußen.

Gruß
Birgitt
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Uganda - Hotel Camping in Arua - White Castle Ewuata Village

Beitragvon Birgitt » 13.07.2011 22:10

Arua - Camping nicht üblich, aber möglich im Garten des :arrow: White Castle Hotel, gelegen an der Arua-Nebbi Rd. in Ewuata Village, ca. 5 km außerhalb Arua. Man kann die Duschen und Toiletten des Badehauses nutzen. Preis Camping für 2 Personen mit Auto/Dachzelt inkl. Frühstück + Poolbenutzung 50.000 USh. Übrigens - das Essen im Restaurant des White Castle ist sehr günstig und nur zu empfehlen :-)

Andere Traveller trafen wir keine dort, dafür aber die EU-Wahlbeobachter ... ;-)

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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon grindsby » 16.07.2011 10:17

Liebe Birgitt,

vielen Dank für Deinen Bereicht und vor allem für die Fotos.
Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.

Bei uns geht es in einer guten Woche nach Uganda.

Viele Grüße
Sybille
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Uganda 2011 - Arua - Downtown

Beitragvon Birgitt » 24.07.2011 19:53

Liebe Sybille,

dann wünsche ich dir eine tolle Reise und freue mich schon auf das, was du hinterher berichtest.


Bei uns geht es nun weiter ... wir rollen langsam nach Arua

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Sprit ist kein Problem, wer weiter Richtung Norden oder DRC fährt,
sollte hier alles volltanken

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Es geht nach Arua downtown

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Die meisten Menschen sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ...

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... nur im Ortszentrum knubbeln sich die wenigen Autos und die Massen an Boda Bodas, den Moped-Taxis

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Uganda 2011 - Der Markt in Arua

Beitragvon Birgitt » 30.07.2011 21:40

Arua "Downtown" besteht mehr oder weniger aus zwei Hauptstraßen mit einigen Querverbindungen.
Und der Markt ist - wie überall in Afrika - das Herz der Stadt!

Der Kleidermarkt

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Das, was wir irgendwann einmal der Kleiderspende zuführen, finden wir hier auf dem Markt wieder -
sogar die Kleidung des DRK :wink:

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Arua hat den größten Stoffmarkt in Ostafrika - die Auswahl ist fantastisch -
afrikanische Stoffe in allen Farben und Mustern, hauptsächlich aus Nigeria, Elfenbeinküste und Kongo.

Das Aussuchen und Stöbern hier auf dem Markt macht unendlich viel Spaß! Man merkt deutlich, dass Tourismus hier in Arua unbekannt ist. Wenn man überhaupt einmal einen Weißen sieht, gehört er unter Garantie einer NGO an.

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Der Schneider - er kümmert sich gerade um meine Kappe ;-)

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Bügler - eine Szene, wie aus einem anderen Jahrhundert!
Gebügelt wird mit Kohle-Bügeleisen, d.h. in den Hohlraum des Eisens werden glühende Kohlen eingefüllt, damit das Eisen seine Bügelhitze erhält ...

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Aber es gibt natürlich auch Dinge, die Männerherzen höher schlagen lassen -
der Ersatzteilmarkt :wink:

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Nägel und Schrauben ... abgerechnet wird nach Gewicht

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FlipFlops, gefertigt aus alten Autoreifen

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Zwischendrin kleine Restaurants hinter Blechwänden -
davor wird in großen Töpfen Posho (Ugali) gerührt

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Nun bekomme ich auch Hunger!
Chapatis - frisch zubereitet. Seeeeehr leeeeeecker ... :-)

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Straßenszene

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Der Lebensmittelmarkt

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Küchen-Utensilien

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Gemüse in allen Variationen

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Hülsenfrüchte

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Trockenfisch

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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Alexander » 31.07.2011 08:21

Hallo Birgitt,

hast du eigentlich diesen Trockenfisch mal versucht?
Oder sonst jemand? Ist der Fisch gewürzt oder nur getrocknet?

Sieht ziemlich dünn und grossflächig aus. (Ich hätte gerne mal einen Quadratmeter Trockenfisch :lach: )

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Grüsse
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