Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Moderator: Moderatoren
Re: Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Hallo Buschmaus
Das ist schwierig zu sagen, wir hatten 2 Tage Verspätung, andere hatten auch schon mal 1 Woche.
Gruss Turi
Das ist schwierig zu sagen, wir hatten 2 Tage Verspätung, andere hatten auch schon mal 1 Woche.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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tonicek
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Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
So, hu hu, da bin ich wieder !!! Mich haben wahrscheinlich schon alle vergessen, aber das wäre falsch - war mit dem WoMo paar Kurztrips unterwegs - jetzt ist "beste" Reisezeit in Europa.
Zuerst einmal ganz, ganz lieben Dank an Turi und seinen link auf seinen Afrika-Bericht. Es war für mich eine Mammut-Leseaufgabe, immerhin 14 Seiten . . .
Zugegebenermaßen habe ich die Seiten betr. "Schwarzafrika" nicht sooo sehr intensiv gelesen, die Chance, mit meiner Kiste dahin zu kommen, ist gleich Null. Hochinteressant ab Ägypten - Sinai - Jordanien - Israel bis Italien, da das in wenigen Wochen meine Route sein wird.
Nähere Infos der Frachtschiffagentur sind gekommen - allerdings doch etwas enttäuschend, da sich 95 % der Info's an Fußgänger richten, die eine Frachtschiffreise, wohin auch immer, unternehmen. Von Auto-Mitnahme war und ist nur sehr wenig zu erfahren.
Also: Abfahrt des Dampfers 24.10.16 in Monfalcone, Ankunft ca. 5 Tg. später in Ashdod.
Etwaige anzulaufende Häfe: Piräus,GR, Limassol, CY, Iskenderum, TR, evtll. auch noch Alexandria.
Die Häfen spielen für mich keine Rolle, man weiß auch nicht, ob es sich lohnt, während paar Stunden an Land zu gehen, also wird alles genommen, wie es kommt.
Nach 24 Jahren selber rund um die Welt gefahren - da sind irgendwelche Häfen wurst . . .
Stutzig, ja fast verärgert, hat mich die Mitteilung, daß ALLE Gasbehälter des KFZ leer sein müssen - d.h., der Kühlschrank kann auch nicht mit Gas laufen - und, was wichtiger ist, ist sofort nach Ankunft eine Gastankstelle zu finden, wo ich den Gastank füllen kann - ob das möglich ist - ich weiß es nicht !!!
Bis zum 20.09. muß ich die Restsumme des Tickets überwiesen haben, dann bekomme ich per Mail das Ticket zugeschickt. So, wie es klingt, muß ich 2 Tage [!!!] vor Abfahrt des Schiffes im Abgangshafen sein, oder zumindest per Telefon erreichbar sein. Dürfte alles kein Problem sein, von mir bis zum Hafen sind es nur 700 km.
Frage: So, wie ich gelesen habe, arbeitet der israel. Zoll am Freitag + Samstag nicht, sollte man an diesen Tagen ankommen, bleibt das Auto auf dem Schiff und man muß im Hotel schlafen, bis der Zoll sich due Ehre gibt, das Mobil auszudeklarieren. - Kennt sich jemand dort aus in Ashdod + kennt eine Absteige, die ich vom hafen aus erreichen kann?
Wer hat denn schon mal die Einreiseprozedure nach Israel praktisch erlebt? Wird es scharf kontrolliert, daß man keine Lebensmittel dabei hat? Milch und Milcherzeugnisse sind verboten und und und . . .
Alkohol + Zigaretten nehme ich sowieso nicht mit, schon mal gut.
Ist es immer noch so, daß ein Laptop einbehalten wird und man ihn nach ca. 2 Tg. zurückbekommt - nach einer intensiven Festplattenkontrolle durch den Zoll ?
Kann mir jemand etwas allgemein zum "Campingverhalten" dort sagen?
Im Netz finden sich nur sehr, sehr spärliche Möglichkeiten, von Campingplätzen ganz zu schweigen.
Gefunden habe ich welche am Toten Meer und in Eilat, das ist aber schon alles.
Gehe mal davon aus, daß ich [fast] überall freistehen kann - hat da jemand Erfahrung?
Von Ashdod werde ich erst mal Richtung Norden fahren, Tel Aviv / Jaffa muß unbedingt sein, weiter nach Haifa und Acco und weiter bis zur libanesichen Grenze - dort scharf rechts abbiegen und auf die Golan-Höhen, ist auch ein Muß für mich. [Natürlich alles im "Schneckentempo"] Dann weiter Richtung Süden, jordan. + syrische Grenze links liegen lassen, und an den Genezareth See, dann weiter runter ans Tote Meer. ----
Südlich Bet Shean in die palästinens. Gebiete, weiter nach Jeriche, Ramallah usw usw usw . . .
Irgendwann weiter nach unten nach Eilat, dort Relax-Aufenthalt, erkunden der Situation Grenze Ägypt. - Taba - sollte die zu sein, vergesse ich es, wenn geöffnet, kann ich auch nur ohne KFZ passieren, da kein Carnet d.P. vorhanden.
Notfalls kann ich auch von Eilat nach Taba über die Grenze mit dem Fahrrad, schlappe 20 km, ist zu schaffen.
In Taba habe ich auch schon ein Hotel gefunden: http://www.tabasands.com/
Das müßte reichen, ein paar Tage ägypt. Luft zu schnuppern. Und einen Fahrradabstellplatz werden die wohl haben.
Südlich von Taba gibts auch genug Möglichkeiten, Camping mit festen Zelten usw. z.B.: http://nakhil-inn.com/
oder das hier http://www.ciaohotel.net/facilities Alles Richtung oder nahe Nuweiba.
Wer sich auskennt, paar Tips für mich hat - wäre dankbar ohne Ende.
Übrigens, nächste Woche erscheint der brandneue JORDAN-Reiseführer von Wil Tondok . . . www.tondok-verlag.de
Geht später weiter, liebe Grüße, Tonicek.
Zuerst einmal ganz, ganz lieben Dank an Turi und seinen link auf seinen Afrika-Bericht. Es war für mich eine Mammut-Leseaufgabe, immerhin 14 Seiten . . .
Zugegebenermaßen habe ich die Seiten betr. "Schwarzafrika" nicht sooo sehr intensiv gelesen, die Chance, mit meiner Kiste dahin zu kommen, ist gleich Null. Hochinteressant ab Ägypten - Sinai - Jordanien - Israel bis Italien, da das in wenigen Wochen meine Route sein wird.
Nähere Infos der Frachtschiffagentur sind gekommen - allerdings doch etwas enttäuschend, da sich 95 % der Info's an Fußgänger richten, die eine Frachtschiffreise, wohin auch immer, unternehmen. Von Auto-Mitnahme war und ist nur sehr wenig zu erfahren.
Also: Abfahrt des Dampfers 24.10.16 in Monfalcone, Ankunft ca. 5 Tg. später in Ashdod.
Etwaige anzulaufende Häfe: Piräus,GR, Limassol, CY, Iskenderum, TR, evtll. auch noch Alexandria.
Die Häfen spielen für mich keine Rolle, man weiß auch nicht, ob es sich lohnt, während paar Stunden an Land zu gehen, also wird alles genommen, wie es kommt.
Nach 24 Jahren selber rund um die Welt gefahren - da sind irgendwelche Häfen wurst . . .
Stutzig, ja fast verärgert, hat mich die Mitteilung, daß ALLE Gasbehälter des KFZ leer sein müssen - d.h., der Kühlschrank kann auch nicht mit Gas laufen - und, was wichtiger ist, ist sofort nach Ankunft eine Gastankstelle zu finden, wo ich den Gastank füllen kann - ob das möglich ist - ich weiß es nicht !!!
Bis zum 20.09. muß ich die Restsumme des Tickets überwiesen haben, dann bekomme ich per Mail das Ticket zugeschickt. So, wie es klingt, muß ich 2 Tage [!!!] vor Abfahrt des Schiffes im Abgangshafen sein, oder zumindest per Telefon erreichbar sein. Dürfte alles kein Problem sein, von mir bis zum Hafen sind es nur 700 km.
Frage: So, wie ich gelesen habe, arbeitet der israel. Zoll am Freitag + Samstag nicht, sollte man an diesen Tagen ankommen, bleibt das Auto auf dem Schiff und man muß im Hotel schlafen, bis der Zoll sich due Ehre gibt, das Mobil auszudeklarieren. - Kennt sich jemand dort aus in Ashdod + kennt eine Absteige, die ich vom hafen aus erreichen kann?
Wer hat denn schon mal die Einreiseprozedure nach Israel praktisch erlebt? Wird es scharf kontrolliert, daß man keine Lebensmittel dabei hat? Milch und Milcherzeugnisse sind verboten und und und . . .
Alkohol + Zigaretten nehme ich sowieso nicht mit, schon mal gut.
Ist es immer noch so, daß ein Laptop einbehalten wird und man ihn nach ca. 2 Tg. zurückbekommt - nach einer intensiven Festplattenkontrolle durch den Zoll ?
Kann mir jemand etwas allgemein zum "Campingverhalten" dort sagen?
Im Netz finden sich nur sehr, sehr spärliche Möglichkeiten, von Campingplätzen ganz zu schweigen.
Gefunden habe ich welche am Toten Meer und in Eilat, das ist aber schon alles.
Gehe mal davon aus, daß ich [fast] überall freistehen kann - hat da jemand Erfahrung?
Von Ashdod werde ich erst mal Richtung Norden fahren, Tel Aviv / Jaffa muß unbedingt sein, weiter nach Haifa und Acco und weiter bis zur libanesichen Grenze - dort scharf rechts abbiegen und auf die Golan-Höhen, ist auch ein Muß für mich. [Natürlich alles im "Schneckentempo"] Dann weiter Richtung Süden, jordan. + syrische Grenze links liegen lassen, und an den Genezareth See, dann weiter runter ans Tote Meer. ----
Südlich Bet Shean in die palästinens. Gebiete, weiter nach Jeriche, Ramallah usw usw usw . . .
Irgendwann weiter nach unten nach Eilat, dort Relax-Aufenthalt, erkunden der Situation Grenze Ägypt. - Taba - sollte die zu sein, vergesse ich es, wenn geöffnet, kann ich auch nur ohne KFZ passieren, da kein Carnet d.P. vorhanden.
Notfalls kann ich auch von Eilat nach Taba über die Grenze mit dem Fahrrad, schlappe 20 km, ist zu schaffen.
In Taba habe ich auch schon ein Hotel gefunden: http://www.tabasands.com/
Das müßte reichen, ein paar Tage ägypt. Luft zu schnuppern. Und einen Fahrradabstellplatz werden die wohl haben.
Südlich von Taba gibts auch genug Möglichkeiten, Camping mit festen Zelten usw. z.B.: http://nakhil-inn.com/
oder das hier http://www.ciaohotel.net/facilities Alles Richtung oder nahe Nuweiba.
Wer sich auskennt, paar Tips für mich hat - wäre dankbar ohne Ende.
Übrigens, nächste Woche erscheint der brandneue JORDAN-Reiseführer von Wil Tondok . . . www.tondok-verlag.de
Geht später weiter, liebe Grüße, Tonicek.
Zuletzt geändert von tonicek am Mi 14. Sep 2016, 17:42, insgesamt 1-mal geändert.
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tonicek
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Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Hallo, Buschmaus, Ende Okt., wenn ich dann dort hoffentlich angekommen bin, kann ich Dir das beantworten . . .Buschmaus hat geschrieben: Wir wollen nächstes Jahren von Manfalcone nach Ashdod mit der Grimaldi!
Wer kann uns was über Pünktliches Abfahren mitteilen. Verspätungen sind wohl normal, aber mich würde interessieren mit wieviel Verspätung man maximal rechnen muss ! Gibt es eine Reisezeit die besonders von Verspätung betroffen ist ? Buschmaus
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tonicek
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Re: Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Hallo, Dirk, das klingt ja alles sehr angenehm. - Feuerlöscher hab ich auch gleich 2 dabei - rüntgen können sie, was sie wollen. - Wie hoch waren denn etwa die Gebühren f.d. Agenten in Ashdod - schätze mal summa summarum 500 $ ?dirk30 hat geschrieben: . . . Für Gas oder Dieseltanks hat sich niemand interessiert. Du kannst mitnehmen was Du für nötig hälst. Die Kabinen sind relativ groß und haben alle einen Kühlschrank und natürlich 220V Strom. Alkohol ist limitiert,d.h. es gibt zum Essen eine kleine Flasche Rot-oder Weiswein pro Person. Die Einreise nach Israel ist eigentlich unproblematisch. Du solltest aber auf jeden Fall eine "Grüne Versicherungskarte" dabei haben (wird in Israel anerkannt). Ansonsten mußt Du eine sehr teure temp. Versicherung abschliessen. Wir sind schon x-mal nach Israel eingereist und haben das Auto noch nie ausräumen müssen. Wir haben dem Zoll immer erklärt, dass alle Sachen in Schränken eingelagert sind. Daraufhin wurde vom Zoll im Auto kontrolliert und "nur" der Feuerlöscher wurde ausgeladen und geröntgt. In Ashdod kommen noch erhebliche zusätzliche Kosten auf Dich zu. Du brauchst einen Agenten (nicht im Fahrpreis von Grimaldi enthalten) und das Auto wird eventl. geröntgt (Stand 2010). Bei uns war der Zoll auch am Wochenende geschlossen, so dass wir bis Montag in einem Hotel auf unser Auto warten mußten.
Zu Jordanien: Einreise und reisen im Land unproblematisch. Falls Du in Aqaba einreist, ist das Visum kostenlos.
Zu Ägypten: Eine Einreise über Taba für Dein Auto wahrscheinlich nicht möglich, da das Auto zu hoch ist. Die Alternative ist, über Aqaba mit der Fähre nach Nuweiba zu fahren.
Könnt Ihr Euch noch an das Hotel in Ashdod erinnern? Tue mich immer schwer, mit Gepäck in der Hand umherzuirren u. etwas zu suchen - und ein Zimmer für 200 $ brauche ich auch nicht.- Hab mich so an das Parken & Schlafen gewühnt, daß ich gar nicht mehr weiß, wie ich ein Hotel finden kann
Zu Jordanien weiß ich Bescheid, 10 km von Eilat ist die Grenze - dürfte kein Problem sein. In Aquaba bleibe ich erstmal mindestens paar Nächte, dann weiter südlich Richtung Grenze Saudi, da gibt es am Küstenstreifen Unmengen Hotels mit Campingmöglichkeiten. Also, Jordaniens Reisekultur scheint top zu sein.
Visum für Saudi-A. scheint wohl aussichtslos zu sein.
Frage: Von Aquabe in's Wadi Rum, sind das Asphaltsstraßen - möchte im W. Rum mindestens bis in's TOURISTEN-OFFICE-CENTER fahren, da soll es einen Riesenparkplatz geben - weiter geht es dann wohl nur mit 4 WD ?
Gefunden habe ich hier http://www.baitali.com zum Nächtigen im Wohnmobil.
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Ralf Kiefer
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Re: Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Wenn das so sein sollte, kannst Du Dir sicher sein, daß Du hinterher den israelischen Staatstrojaner auf Deinem Rechner hast, also Stuxnet II oder so. Da Du nicht wissen kannst, wo die den einquartiert haben, kannst Du davon ausgehen, daß Du den nie wieder von diesem PC runterbekommst, selbst wenn Du die Festplatte tauschst. Daß "nur" die Inhalte sämtlicher vorhandenen und gelöschter Dokumente im Anschluß bei israelischen "Diensten" sind, ist vielleicht nur das kleinere Übel.tonicek hat geschrieben: Ist es immer noch so, daß ein Laptop einbehalten wird und man ihn nach ca. 2 Tg. zurückbekommt - nach einer intensiven Festplattenkontrolle durch den Zoll ?
Wer einen PC an einem Grenzübergang auch nur ein paar Minuten unbeaufsichtigt aus der Hand gibt, hat anschließend mit sehr großer Wahrscheinlichkeit seinen "persönlichen, digitalen Assistent" inkl. Ortungswanze. D.h. das Ding ist ein Totalschaden. Soviel zum Risiko so was mitzunehmen, wenn "Kontrolle" droht.
Gruß, Ralf
P.S.: Wenn sie Dich nicht leiden können, finden sich nach der "Inspektion" ein paar zusätzliche Dokumente irgendwo. Ein paar Dokumente, die Du nie auf Deiner Festplatte haben wolltest.
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tonicek
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Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Hallo, Rolf, das klingt ja interessant - kann aber nur sehr wenig mit Deinen Fakten anfangen, weil ich absolut keine IT-Ahnung habe. - Die Begründung für das Einbehalten + Kontrollieren des Laptops wird als "Sicherheitsmaßnahme" bezeichnet. In dem Zusammenhang sollte man wissen, daß die Paß- aber auch Zollkontrollen die schärfsten weltweit sind.
So werden Autofahrer, die Richtung Flughafen unterwegs sind, schon lange vor dem Flughafen kontrolliert - das mal als Beispiel.-
Was passiert mit dem Laptop, wenn ich den so von Dir bezeichneten "Staatstrojaner" auf meinem Laptop habe? Ist das gefährlich? Was kann ich dagegen tun? kann ich danach den Laptop noch verwenden, z.B. Mails lesen + schreiben, surfen usw?
Kann ich persönlich, als vällig unbescholtener, unauffälliger Tourist, durch den "persönlich digitalen Assistenten - incl. Ortungswanze" einen Schaden nehmen?
Ich sage es mal so: Mir ist es eigentlich wurst, ob man mich orten kann oder nicht - ich mache nichts Illegales, Verbotenes.
Noch 'ne Frage: Die Dokumente, z.B. Briefe, Berichte usw., die ich auf der Festplatte gespeichert habe und sie jetzt lösche, kann man die z.B. 2 Monate nach meinem Löschen noch finden?
Auch Web-Seiten, die ich irgendwann einmal aufgerufen habe?
Dank f. Deine Hilfe!
So werden Autofahrer, die Richtung Flughafen unterwegs sind, schon lange vor dem Flughafen kontrolliert - das mal als Beispiel.-
Was passiert mit dem Laptop, wenn ich den so von Dir bezeichneten "Staatstrojaner" auf meinem Laptop habe? Ist das gefährlich? Was kann ich dagegen tun? kann ich danach den Laptop noch verwenden, z.B. Mails lesen + schreiben, surfen usw?
Kann ich persönlich, als vällig unbescholtener, unauffälliger Tourist, durch den "persönlich digitalen Assistenten - incl. Ortungswanze" einen Schaden nehmen?
Ich sage es mal so: Mir ist es eigentlich wurst, ob man mich orten kann oder nicht - ich mache nichts Illegales, Verbotenes.
Noch 'ne Frage: Die Dokumente, z.B. Briefe, Berichte usw., die ich auf der Festplatte gespeichert habe und sie jetzt lösche, kann man die z.B. 2 Monate nach meinem Löschen noch finden?
Auch Web-Seiten, die ich irgendwann einmal aufgerufen habe?
Dank f. Deine Hilfe!
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Ralf Kiefer
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Re: Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Natürlich, was sonst?tonicek hat geschrieben:Die Begründung für das Einbehalten + Kontrollieren des Laptops wird als "Sicherheitsmaßnahme" bezeichnet.
Ich kann das nicht vorhersagen. Ich kann mir nur vorstellen, was eine solche Schad-Software machen kann: z.B.die Schad-Routinen später ferngesteuert nachladen, wenn der PC am Netz hängt. Das konnte sogar(!) der bayrische Staatstrojaner vor etlichen Jahren schon, allerdings mit dem kleinen Unterschied, daß der bei der Einreise am Franz-Josef-Strauß-Flughafen [1] in einigen wenigen Minuten installiert wurde. BTW führende Firmen für solche Software sitzen z.B. in München (Finfisher/Gamma) und in Israel. Wo wolltest Du einreisen?tonicek hat geschrieben: Was passiert mit dem Laptop, wenn ich den so von Dir bezeichneten "Staatstrojaner" auf meinem Laptop habe?
Informiere Dich bitte selbst ausführlich über den Betrieb eines PCs am Netz! Für solch einen Grundlagenkurs ist hier zu wenig Platz. Wie bereits erwähnt: es gibt Schad-Software, die Du nicht wieder aus einem PC rausbekommst.tonicek hat geschrieben: Ist das gefährlich? Was kann ich dagegen tun? kann ich danach den Laptop noch verwenden, z.B. Mails lesen + schreiben, surfen usw?
Je nach Füllstand Deiner Festplatte und je nach Festplattenaktivität mit sehr großer Wahrscheinlichkeit schon. Wenn Du völlig ungeschützt sörfst, kann extrem viel über Deine Aktivität im Netz auch nach Wochen noch rausgelesen werden, auch aus der Ferne mit einer "Spy"-Software.tonicek hat geschrieben: Noch 'ne Frage: Die Dokumente, z.B. Briefe, Berichte usw., die ich auf der Festplatte gespeichert habe und sie jetzt lösche, kann man die z.B. 2 Monate nach meinem Löschen noch finden?
Auch Web-Seiten, die ich irgendwann einmal aufgerufen habe?
Gruß, Ralf
[1] Da verspricht alleine schon der Namensgeber Transparenz, Ehrlichkeit und Rechtstreue
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tonicek
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Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Danke, Ralf, für den Beitrag. Ich habe seit Jahren das Antivirusprog. ESET auf dem Laptop, vielleicht hilft das ja weiter?
Ansonsten muß ich es eben darauf ankommen lassen - ich brauche den Laptop aus verschiedenen Gründen. Und wenn er später hinüber sein sollte, auch nicht das größte Problem, so teuer war er nicht.
Alle wichtigen Sachen speichere ich zu Hause auf eine externe Festplatte, die auch zu Hause bleibt, also das hab ich schon mal sicher.
Mal sehen, wie alles kommt - werde die gesamten Grenzprozeduren genauestens verfolgen u. protokollieren.
Gruß, tonicek.
P.S.: Fotos und Dateien mit nackten Weibern werde ich vorsorglich schon mal löschen

Ansonsten muß ich es eben darauf ankommen lassen - ich brauche den Laptop aus verschiedenen Gründen. Und wenn er später hinüber sein sollte, auch nicht das größte Problem, so teuer war er nicht.
Alle wichtigen Sachen speichere ich zu Hause auf eine externe Festplatte, die auch zu Hause bleibt, also das hab ich schon mal sicher.
Mal sehen, wie alles kommt - werde die gesamten Grenzprozeduren genauestens verfolgen u. protokollieren.
Gruß, tonicek.
P.S.: Fotos und Dateien mit nackten Weibern werde ich vorsorglich schon mal löschen
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tonicek
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Re: Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
[quote="Hermann J. Rosenkranz"]hallo tonicek,
nachdem ich mehrere der Meldungen gelesen habe muss ich noch was dazu schreiben. Grimaldi ist weltweit unterwegs. Du kannst nach Südamerika, Afrika und und und mit den mitfahren. Die Fracht hat immer Vorrang. klar. Du bist nur ein lästiges Zubrot. Ein Schiff fährt wenn möglich voll beladen und wartet lieber mal noch einen Tag, wenn ein grünstiger Termin reinkommt. Die beiden Schiffe nach Israel sind reine Autotransporter, voll beladen ca. 3.000 PKW´s. Von Gemlik, nahe Istambul werden FIATS aufgeladen und in Italien entladen.10 Stockwerke sind für diese Autos reserviert. Die Crew, Passagiere etc logieren im 11.Stock mit grandioser Aussicht.
25% Anzahlung ist normal. Die wollen, dass möglichst alle 6 Kabinen belegt sind. Du siehst an der Ausbuchung wie begehrt diese Route ist. Nachdem niemand mehr durch Syrien kann, ist es der einzige Weg ,um nach Jordanien zu kommen.
Keine Angst, diese Linie gibts so alt wie die Schiffe sind. Grimaldi hat eine Nische in der Fracht, die weiter bestehen wird. Die Eigner kommen von Neapel!! alles klar?
Ich habe in den Kommentaren leider immer wieder gelesen wie knauserig Turis sein können. Entweder ich gönne mir was oder ich bleib zu Hause.
Wenn du noch mehr Infos brauchst, melde dich.
Danke, Hermann, für die Info's. In München war die Agentur NEPTUNIA mit der netten Frau Haderer im Büro - hat aber dicht gemacht.- Ich werde das mir alles genau anschauen - mich interessiert auch, wieviele Passagiere mitfahren. In Manchen Kommentaren habe ich Leute schreiben sehen, sie waren die Einzigen.-
5 Tage ist ja auch nicht gerade eine kurze Zeit, auch weiß man nicht, ob man in den Häfen an Land gehen kann.
Warten wir's mal ab, sind ja noch 5 Wo. Zeit, werde berichten.
Muß auch mal sehen, wo ich mich zum Schlafen in Monfalcone hinstellen kann - werde bestimmt schon 1-2 Tg. eher da sein, die Fahrpläne sind ja nicht so genau zu nehmen.
L.G. Tonicek.
nachdem ich mehrere der Meldungen gelesen habe muss ich noch was dazu schreiben. Grimaldi ist weltweit unterwegs. Du kannst nach Südamerika, Afrika und und und mit den mitfahren. Die Fracht hat immer Vorrang. klar. Du bist nur ein lästiges Zubrot. Ein Schiff fährt wenn möglich voll beladen und wartet lieber mal noch einen Tag, wenn ein grünstiger Termin reinkommt. Die beiden Schiffe nach Israel sind reine Autotransporter, voll beladen ca. 3.000 PKW´s. Von Gemlik, nahe Istambul werden FIATS aufgeladen und in Italien entladen.10 Stockwerke sind für diese Autos reserviert. Die Crew, Passagiere etc logieren im 11.Stock mit grandioser Aussicht.
25% Anzahlung ist normal. Die wollen, dass möglichst alle 6 Kabinen belegt sind. Du siehst an der Ausbuchung wie begehrt diese Route ist. Nachdem niemand mehr durch Syrien kann, ist es der einzige Weg ,um nach Jordanien zu kommen.
Keine Angst, diese Linie gibts so alt wie die Schiffe sind. Grimaldi hat eine Nische in der Fracht, die weiter bestehen wird. Die Eigner kommen von Neapel!! alles klar?
Ich habe in den Kommentaren leider immer wieder gelesen wie knauserig Turis sein können. Entweder ich gönne mir was oder ich bleib zu Hause.
Wenn du noch mehr Infos brauchst, melde dich.
Danke, Hermann, für die Info's. In München war die Agentur NEPTUNIA mit der netten Frau Haderer im Büro - hat aber dicht gemacht.- Ich werde das mir alles genau anschauen - mich interessiert auch, wieviele Passagiere mitfahren. In Manchen Kommentaren habe ich Leute schreiben sehen, sie waren die Einzigen.-
5 Tage ist ja auch nicht gerade eine kurze Zeit, auch weiß man nicht, ob man in den Häfen an Land gehen kann.
Warten wir's mal ab, sind ja noch 5 Wo. Zeit, werde berichten.
Muß auch mal sehen, wo ich mich zum Schlafen in Monfalcone hinstellen kann - werde bestimmt schon 1-2 Tg. eher da sein, die Fahrpläne sind ja nicht so genau zu nehmen.
L.G. Tonicek.
Re: Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Hallo Wüschigemeinde
Mit ein wenig Verspätung gib ich auch noch meinen Senf dazu
Wir mussten das Fahrzeug, bis auf wenige Sachen ( Porta Poti und Kühlbox) ausladen.
Geröntgt wurde das gesamte Înventar.
Der Laptop blieb unangerührt.
Meine 2 Feuerlöscher hat niemand interessiert.
Das Fahrzeug wurde leer in eine Halle gebracht und wurde ohne unser dabei sein kontrolliert.
Auf der Grimaldi interessierte sich niemand um unser Gas oder sonst etwas.
Solange das Fahrzeug auf dem Schiff bleibt kann man ziemlich sicher auch die Kabine weiter benutzen.
Wir konnten aufs Schiff, da sich die Abfahrt um 2 Tage verzögert hat, unser Fahrzeug fuhren wir an Bord und bezogen die Kabine, lagen dann noch 2 Tage im Hafen in Ashod.
Ist bester Asphalt bis ans Tor und weiter in das Dorf, dort findet man problemlos Führer mit 4x4.
Probleme hatten wir dies betreffend nie, auch die Parkplätze am Strand kann man benutzen, allerdings ist dort meist bis am Morgen Party.
In Jaffa am Strandparkplatz im arabischen Teil ist es recht gemütlich und immer gute Stimmung.
Gruss Turi
Mit ein wenig Verspätung gib ich auch noch meinen Senf dazu
Das kann ich so nicht bestätigen, auch unter "· · ·" die Webseite von Tommy und Conny stehen da so einige Bemerkungen.Wir sind schon x-mal nach Israel eingereist und haben das Auto noch nie ausräumen müssen.
Wir mussten das Fahrzeug, bis auf wenige Sachen ( Porta Poti und Kühlbox) ausladen.
Geröntgt wurde das gesamte Înventar.
Der Laptop blieb unangerührt.
Meine 2 Feuerlöscher hat niemand interessiert.
Das Fahrzeug wurde leer in eine Halle gebracht und wurde ohne unser dabei sein kontrolliert.
Auf der Grimaldi interessierte sich niemand um unser Gas oder sonst etwas.
Solange das Fahrzeug auf dem Schiff bleibt kann man ziemlich sicher auch die Kabine weiter benutzen.
Wir konnten aufs Schiff, da sich die Abfahrt um 2 Tage verzögert hat, unser Fahrzeug fuhren wir an Bord und bezogen die Kabine, lagen dann noch 2 Tage im Hafen in Ashod.
Frage: Von Aquabe in's Wadi Rum, sind das Asphaltsstraßen
Ist bester Asphalt bis ans Tor und weiter in das Dorf, dort findet man problemlos Führer mit 4x4.
Die israelische Jugend ist fleissig am campen, Campingplätze gibt es einige, wir haben uns überall auch frei hinstellen können, einschliesslich Westjordanland.Kann mir jemand etwas allgemein zum "Campingverhalten" dort sagen
Probleme hatten wir dies betreffend nie, auch die Parkplätze am Strand kann man benutzen, allerdings ist dort meist bis am Morgen Party.
In Jaffa am Strandparkplatz im arabischen Teil ist es recht gemütlich und immer gute Stimmung.
Gruss Turi
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tonicek
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Hallo, Turi, jetzt erst mal ganz, ganz vielen Dank für Deine Worte, bin schon etwas beruhigter.
Mit dem WoMo-Auspacken, naja, das muß ich dann halt ertragen, ist allerdings eine ganze Menge Arbeit, auch mit der ganzen Wäsche.
Den Gastank laß ich vorsichtshalber leer, besser ist besser, werde ja in IL sicher doch Gas zu tanken bekommen.
Wann das Schiff ankommt, weiß ich nicht, planmäßige Abfahrt ist 24.10., aber das ist ja nie sicher.
Für das Wadi Rum habe ich mir das http://www.baitali.com/ ausgesucht, liegt bißchen außerhalb, aber sicher komme ich in den Ort mit dem Fahrrad. - Am VISITOR CENTER, direkt in Wadi Rum, ist ja auch ein großer Parkplatz, vielleicht kann ich mich auch da hin stellen. Auf alle Fälle fahre ich nicht in den Sand . . .
Das mit Jaffa - Strandparkplatz arabischer Teil, merke ich mir mal vor.
Habe jetzt auch noch den nagelneuen Reiseführer JORDANIEN bekommen
https://www.reise-know-how.de/produkte/ ... nien-45543
Allen ganz lieben Dank für die Mühen + die Hilfe.
Mit dem WoMo-Auspacken, naja, das muß ich dann halt ertragen, ist allerdings eine ganze Menge Arbeit, auch mit der ganzen Wäsche.
Den Gastank laß ich vorsichtshalber leer, besser ist besser, werde ja in IL sicher doch Gas zu tanken bekommen.
Wann das Schiff ankommt, weiß ich nicht, planmäßige Abfahrt ist 24.10., aber das ist ja nie sicher.
Für das Wadi Rum habe ich mir das http://www.baitali.com/ ausgesucht, liegt bißchen außerhalb, aber sicher komme ich in den Ort mit dem Fahrrad. - Am VISITOR CENTER, direkt in Wadi Rum, ist ja auch ein großer Parkplatz, vielleicht kann ich mich auch da hin stellen. Auf alle Fälle fahre ich nicht in den Sand . . .
Das mit Jaffa - Strandparkplatz arabischer Teil, merke ich mir mal vor.
Habe jetzt auch noch den nagelneuen Reiseführer JORDANIEN bekommen
https://www.reise-know-how.de/produkte/ ... nien-45543
Allen ganz lieben Dank für die Mühen + die Hilfe.
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tonicek
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So, jetzt ist es endlich gekommen: Nach mehrmaligem Anfragen bei der Seereisen-Agentur kam gestern per Mail das Ticket für die Hinreise am 24.10. - Eine Woche vorher muß ich den Agenten in Monfalcone anrufen und nachfragen, ob sich etwas geändert hat. - Werde also am 22.10. hier aufbrechen, schlappe 750 km bis zum Hafen sollten kein Probelm sein.
Aus Kostengründen versuche ich, Autobahnen in Österr. + Italien zu meiden, je nach Wetterlage.
Sollte Interesse hier vorliegen, berichte ich gerne über die Modalitäten wie Einschiffung, Kabine, Essen an Bord usw.
Rückfahrt ist noch nicht gebucht, habe aber schon einige Termine betr. Fahrplans.
Zu sehen hier: http://www.grimaldi-freightercruises.co ... hedule.pdf
Vielleicht entschließe ich mich auch, von Israel nur nach Limassol zu fahren, dann auf dem Landweg via Nordzypern - Türkei - BG - RO - H - SK - CZ nach Hause, ist für mich die interessantere Variante.
Inzwischen ist auch die neueste Auflage JORDANIEN gekommen, erschienen Sept. 2016.
Aus Kostengründen versuche ich, Autobahnen in Österr. + Italien zu meiden, je nach Wetterlage.
Sollte Interesse hier vorliegen, berichte ich gerne über die Modalitäten wie Einschiffung, Kabine, Essen an Bord usw.
Rückfahrt ist noch nicht gebucht, habe aber schon einige Termine betr. Fahrplans.
Zu sehen hier: http://www.grimaldi-freightercruises.co ... hedule.pdf
Vielleicht entschließe ich mich auch, von Israel nur nach Limassol zu fahren, dann auf dem Landweg via Nordzypern - Türkei - BG - RO - H - SK - CZ nach Hause, ist für mich die interessantere Variante.
Inzwischen ist auch die neueste Auflage JORDANIEN gekommen, erschienen Sept. 2016.
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tonicek
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- Registriert: Fr 16. Sep 2011, 22:33
- Wohnort: Nová Ves - CZ - irgendwo zwischen Mělnik + Prag
Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
So, die Reise und damit das erste Chaos-Erlebnis hat begonnen:
Auf dem Ticket steht: 1 Wo. vor geplanter Abfahrt Reederei anrufen, ob alles so bleibt.
Mache ich auf den Tag genau, sie sagten, ja, alles klar, verschiebt sich um einen Tag vom 24. auf den 25.10. Auch egal.-
Auch sagten sie, ich bekomme Freitag - gestern - eine Mail. Hab ich auch bekommen, die Abfahrt ist nicht 25., nicht 24.10., sondern ich muß am 23.10. einschiffen !!! Wie soll ich die 750 km schaffen?
Heute früh losgefahren, nachdem ich um 5 h aufgestanden bin, u. jetzt sitze ich sn der österr. / italien. Grenze [Nähe Villach] in einem wundervollen Pub mit Super-Wifi. Schlappe 560 km heute vom böhmischen Dorf - kaputt bin ich gar nicht !!!
Morgen die restl. 125 km, dann bin ich im Hafen u. muß zum Zoll zur Deklaration.
Hoffentlich geht das [italienische] Chaos nicht weiter in dem Maaße.
Bis zum nächsten Mal mit [gratis] WiFi oder WLAN, wie das heißt - ein eigenes inet hab' ich nicht, schaffe ich mir auch nicht an.
Auf dem Ticket steht: 1 Wo. vor geplanter Abfahrt Reederei anrufen, ob alles so bleibt.
Mache ich auf den Tag genau, sie sagten, ja, alles klar, verschiebt sich um einen Tag vom 24. auf den 25.10. Auch egal.-
Auch sagten sie, ich bekomme Freitag - gestern - eine Mail. Hab ich auch bekommen, die Abfahrt ist nicht 25., nicht 24.10., sondern ich muß am 23.10. einschiffen !!! Wie soll ich die 750 km schaffen?
Heute früh losgefahren, nachdem ich um 5 h aufgestanden bin, u. jetzt sitze ich sn der österr. / italien. Grenze [Nähe Villach] in einem wundervollen Pub mit Super-Wifi. Schlappe 560 km heute vom böhmischen Dorf - kaputt bin ich gar nicht !!!
Morgen die restl. 125 km, dann bin ich im Hafen u. muß zum Zoll zur Deklaration.
Hoffentlich geht das [italienische] Chaos nicht weiter in dem Maaße.
Bis zum nächsten Mal mit [gratis] WiFi oder WLAN, wie das heißt - ein eigenes inet hab' ich nicht, schaffe ich mir auch nicht an.
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tonicek
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Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Hallo, an Alle, ich habe jetzt mal zusammengefaßt, was die ersten Tage passiert ist, und wie man es schaffen kann, einen Reisetraum auf brutalste Art & Weise zu zerstören.
Gruß aus Jericho, wo ich auf dem Parkplatz des http://samihostel.com/hotel/ einen Schlafplatz gefunden habe.
CHRONOLOGIE EINER ABENTEUERREISE 24.10.2016
Als ich das Schiffsticketfür die Fahrt von Italien nach Israel erhielt, las ich, daß icheine Woche vor Abfahrt den Hafengenten in Italien anrufen solle, um evtll. Fahrplanänderungen zu erfahren. Das tat ich auch, und der Agent sagte, er sende mir eine Mail in paar Tagen. Die Mail, die dann kam, teilte mir mit, daß schon am Sonntag, also einen Tag früher,das Schiff abfährt. Ich gab also mächtig Gas für die 700 km, quer durch Böhmen, Bayern, Österreich u. noch 120 km durch Italien. –Nachmittags kam ich um 15 Uhr an, und, oh, welche Freunde, der Hafenagent teilte mir mit, daß der Dampfer doch erst am Montag abfährt. Also der ganze Streß umsonst - ich packe das mal in denOrdner: „Typisch italienische Schlampigkeit“
Das Schiff war ein ganztypisches Frachtschiff, gebaut als Autotransporter, es nahm fürdiese Reise knapp 3000 PKW auf. Die Einrichtung meiner Kabine war ziemlich spartanisch-einfach, DU/WC stark sanierungsbedürftig, auch konnte von Sauberkeit keine Rede sein – benutzte Seifenreste lagen am Waschbecken, Toilette mit braunen Bremsspuren versehen, Reinigungsmittel standen in denEcken, als wenn die Putzfrau gerade mal Pause machte.
Das Essen an Bord war unter aller Sau, extrem einfach wie geschmacklos, das Einzige, was man ohne Bedenken essen konnte, war das frische Obst. Der lauwarme Frühstücks-Kaffee kam aus einer Thermoskanne, die sicher schon Stunden in der Ecke gestanden hat. Altbackene Brötchen, keine Wurst, keinen Schinken, keine Eier, keinen Käse, es gab rein gar nichts. Naja, es waren ja nur geplante 5 Tage, die sich natürlich in die Länge zogen. Hafenstopps waren Koper /Slowenien und Alexandria / Ägypten - die Tage auf See zogen sich unendlich in die Länge, kein Internet an Bord, Fernsehen nur italienisch . . . Die Mannschaft bestand aus 15 Indern, 1 Rumänen und 10 Italienern. Zu kaufen an Bord gab’s nur Zigaretten, Stange11 – 17 € - weiter gab’s nicht.
In Anbetracht des Preises, den ich bezahlte, 1 Person Einzelkabine DU/WC + Vollverpflegung, dazu ein Wohnmobil, waren die Leistungen dafür schlichtweg eine Katastrophe + Zumutung.
Das Schlimmste aber kam erst noch . . . 30.10.2016
Ankunft war in der Nacht, Mitternacht kam der Lotse an Bord, um 1 Uhr war das Schiff fest, um 2 Uhr kamen drei bewaffnete israel. Damen an Bord, die sich „Borderpolice“ nannten. Eine Lautsprecherdurchsage forderte die Crew und mich als einzigen Passagier auf, sofort in die Messe zur „Gesichtskontrolle“ zu kommen. – Als ich dran war, fragte mich eine der Damen, was ich in Israel wolle, ob ich da Freunde / Bekannte habe, wo ich schlafen werde, wo ich hinfahre, welchen Beruf ich habe, ob und wieviel Geld ich habe, wie lange ich gedenke zu bleiben . . .und . . . und . . .
Ergebnis war ein von mir gewünschter fetter Stempel im Paß, der auch auf Wunsch des Reisenden auf einen separaten Zettel gedrückt wird.
Dann kam der örtliche Agent u. sagte, ich könne erst am Morgen ausschiffen, da die Immigration / Zoll nachts nicht arbeiten, auch o.k.
9 Uhr morgens traf ich mich mit dem Agenten vor dem Schiff und wir fuhren kreuz & quer durch den Hafen zu 6 verschiedenen Büros, die alle weitauseinanderlagen, ein entsetzlicher Papierkram war zu erledigen !
Im letzten Büro eröffnete mir eine Dame – und das war der absolute Hammer für mich – ich müsse 2900 NIS [= 705 €] bezahlen – ich fragte wofür? Sie sagte, das nenne sich „Hafentax“. Auf meinen Protest gab mir der Abteilungschef eine Jerusalemer Ministeriumsadresse, wo ich mich beschweren könne – aber jetzt muß ich erst einmal bezahlen !
Daraufhin stellte ich mich stur u. sagte, ich werde nicht bezahlen, ich fahre sofort mit demselben Schiff wieder zurück nach Italien. Darauf hin der Beamte: das macht nichts, bezahlen müssen Sie sowieso – Sie und Ihr Auto haben israel. Boden betreten u. das kostet 705 €. Und wenn Sie jetzt gleich zurückfahren wollen, kostet es noch einmal 705 €, das ist dann die Ausreisesteuer. Also im Klartext heißt das: Einreise = 705€ | Ausreise = 705 € = 1410 € - dann könne ich gleich wieder mit dem Schiff zurück nach Italien fahren.
Soweit zur Sachlage - ich bezahlte die 705 € mit Kreditkarte, man gönnt sich ja sonst nichts
Wenn ich zur Rückreise den Behördenirrgang im Hafen durchmachen muß, werde ich selbstverständlich nochmals 705 € „Hafentax“ bezahlen müssen.
Ich weiß nicht, ob sich der Leser dieser Zeilen in meine Gemütslage versetzen kann, und, ob der Leser sich in etwa vorstellen kann, wieviel zusätzliches Geld 1.410 € sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob man das Geld hat oder nicht, ob es einen Armen oder einen Reichen trifft, für meine Begriffe ist dieses eine bodenlose Frech- & Unverschämtheit.
Vielleicht kann sich der geneigte Leser dieser Zeilen in etwa vorstellen, wie nach dieser Zahlung und noch im jetzigen Moment sich meine Gemütslage darstellt.
Das zum Thema: „Ein Traum wird wahr – meine Reise in den Nahen Osten . . .“
Es soll mir jetzt auch keiner sagen, ich hätte mich vorher informieren müssen; ich habe Unmengen neuester Reiseführer gekauft, siehe # 1, in allen möglichen und unmöglichen Foren geschnüffelt, auch hier:
https://www.tripadvisor.com/ListForu...ddle_East.html
und hier:
https://www.tripadvisor.com/ShowTopi..._District.html
habe die israel. Botschaft in Berlin genervt, die Palästinensische Mission in Berlin ebenfalls - mehr kann man nun wirklich nicht tun.
Danke für Ihre / EureAufmerksamkeit.
Gruß aus Jericho, wo ich auf dem Parkplatz des http://samihostel.com/hotel/ einen Schlafplatz gefunden habe.
CHRONOLOGIE EINER ABENTEUERREISE 24.10.2016
Als ich das Schiffsticketfür die Fahrt von Italien nach Israel erhielt, las ich, daß icheine Woche vor Abfahrt den Hafengenten in Italien anrufen solle, um evtll. Fahrplanänderungen zu erfahren. Das tat ich auch, und der Agent sagte, er sende mir eine Mail in paar Tagen. Die Mail, die dann kam, teilte mir mit, daß schon am Sonntag, also einen Tag früher,das Schiff abfährt. Ich gab also mächtig Gas für die 700 km, quer durch Böhmen, Bayern, Österreich u. noch 120 km durch Italien. –Nachmittags kam ich um 15 Uhr an, und, oh, welche Freunde, der Hafenagent teilte mir mit, daß der Dampfer doch erst am Montag abfährt. Also der ganze Streß umsonst - ich packe das mal in denOrdner: „Typisch italienische Schlampigkeit“
Das Schiff war ein ganztypisches Frachtschiff, gebaut als Autotransporter, es nahm fürdiese Reise knapp 3000 PKW auf. Die Einrichtung meiner Kabine war ziemlich spartanisch-einfach, DU/WC stark sanierungsbedürftig, auch konnte von Sauberkeit keine Rede sein – benutzte Seifenreste lagen am Waschbecken, Toilette mit braunen Bremsspuren versehen, Reinigungsmittel standen in denEcken, als wenn die Putzfrau gerade mal Pause machte.
Das Essen an Bord war unter aller Sau, extrem einfach wie geschmacklos, das Einzige, was man ohne Bedenken essen konnte, war das frische Obst. Der lauwarme Frühstücks-Kaffee kam aus einer Thermoskanne, die sicher schon Stunden in der Ecke gestanden hat. Altbackene Brötchen, keine Wurst, keinen Schinken, keine Eier, keinen Käse, es gab rein gar nichts. Naja, es waren ja nur geplante 5 Tage, die sich natürlich in die Länge zogen. Hafenstopps waren Koper /Slowenien und Alexandria / Ägypten - die Tage auf See zogen sich unendlich in die Länge, kein Internet an Bord, Fernsehen nur italienisch . . . Die Mannschaft bestand aus 15 Indern, 1 Rumänen und 10 Italienern. Zu kaufen an Bord gab’s nur Zigaretten, Stange11 – 17 € - weiter gab’s nicht.
In Anbetracht des Preises, den ich bezahlte, 1 Person Einzelkabine DU/WC + Vollverpflegung, dazu ein Wohnmobil, waren die Leistungen dafür schlichtweg eine Katastrophe + Zumutung.
Das Schlimmste aber kam erst noch . . . 30.10.2016
Ankunft war in der Nacht, Mitternacht kam der Lotse an Bord, um 1 Uhr war das Schiff fest, um 2 Uhr kamen drei bewaffnete israel. Damen an Bord, die sich „Borderpolice“ nannten. Eine Lautsprecherdurchsage forderte die Crew und mich als einzigen Passagier auf, sofort in die Messe zur „Gesichtskontrolle“ zu kommen. – Als ich dran war, fragte mich eine der Damen, was ich in Israel wolle, ob ich da Freunde / Bekannte habe, wo ich schlafen werde, wo ich hinfahre, welchen Beruf ich habe, ob und wieviel Geld ich habe, wie lange ich gedenke zu bleiben . . .und . . . und . . .
Ergebnis war ein von mir gewünschter fetter Stempel im Paß, der auch auf Wunsch des Reisenden auf einen separaten Zettel gedrückt wird.
Dann kam der örtliche Agent u. sagte, ich könne erst am Morgen ausschiffen, da die Immigration / Zoll nachts nicht arbeiten, auch o.k.
9 Uhr morgens traf ich mich mit dem Agenten vor dem Schiff und wir fuhren kreuz & quer durch den Hafen zu 6 verschiedenen Büros, die alle weitauseinanderlagen, ein entsetzlicher Papierkram war zu erledigen !
Im letzten Büro eröffnete mir eine Dame – und das war der absolute Hammer für mich – ich müsse 2900 NIS [= 705 €] bezahlen – ich fragte wofür? Sie sagte, das nenne sich „Hafentax“. Auf meinen Protest gab mir der Abteilungschef eine Jerusalemer Ministeriumsadresse, wo ich mich beschweren könne – aber jetzt muß ich erst einmal bezahlen !
Daraufhin stellte ich mich stur u. sagte, ich werde nicht bezahlen, ich fahre sofort mit demselben Schiff wieder zurück nach Italien. Darauf hin der Beamte: das macht nichts, bezahlen müssen Sie sowieso – Sie und Ihr Auto haben israel. Boden betreten u. das kostet 705 €. Und wenn Sie jetzt gleich zurückfahren wollen, kostet es noch einmal 705 €, das ist dann die Ausreisesteuer. Also im Klartext heißt das: Einreise = 705€ | Ausreise = 705 € = 1410 € - dann könne ich gleich wieder mit dem Schiff zurück nach Italien fahren.
Soweit zur Sachlage - ich bezahlte die 705 € mit Kreditkarte, man gönnt sich ja sonst nichts
Wenn ich zur Rückreise den Behördenirrgang im Hafen durchmachen muß, werde ich selbstverständlich nochmals 705 € „Hafentax“ bezahlen müssen.
Ich weiß nicht, ob sich der Leser dieser Zeilen in meine Gemütslage versetzen kann, und, ob der Leser sich in etwa vorstellen kann, wieviel zusätzliches Geld 1.410 € sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob man das Geld hat oder nicht, ob es einen Armen oder einen Reichen trifft, für meine Begriffe ist dieses eine bodenlose Frech- & Unverschämtheit.
Vielleicht kann sich der geneigte Leser dieser Zeilen in etwa vorstellen, wie nach dieser Zahlung und noch im jetzigen Moment sich meine Gemütslage darstellt.
Das zum Thema: „Ein Traum wird wahr – meine Reise in den Nahen Osten . . .“
Es soll mir jetzt auch keiner sagen, ich hätte mich vorher informieren müssen; ich habe Unmengen neuester Reiseführer gekauft, siehe # 1, in allen möglichen und unmöglichen Foren geschnüffelt, auch hier:
https://www.tripadvisor.com/ListForu...ddle_East.html
und hier:
https://www.tripadvisor.com/ShowTopi..._District.html
habe die israel. Botschaft in Berlin genervt, die Palästinensische Mission in Berlin ebenfalls - mehr kann man nun wirklich nicht tun.
Danke für Ihre / EureAufmerksamkeit.
Re: Israel mit dem Frachtschiff + dann weiter . . .
Hallo Tonicek
Wir haben mit Grimaldi genau gegensätzliche Erfahrungen gemacht.
In meinem Bericht über Israel habe ich ja geschrieben, dass Israel happig ist,
auch wenn Andere andere Erfahrungen gemacht haben.
Wir haben für unsere Ausreise in Ashdod, alles zusammen 360 Euro bezahlt.
Wie lief es bei Dir mit der Fahrzeugkontrolle?
Da sagt man immer Afrika sei schwierig, wir empfanden Israel, bis wir mal drin waren,
um einiges unangenehmer, als alle 27 afrikanischen Länder.
Nimms nicht tragisch und geniess die Ferien trotzdem
jetzt erst recht
Gruss aus der verregneten Schweiz
Turi
Wir haben mit Grimaldi genau gegensätzliche Erfahrungen gemacht.
In meinem Bericht über Israel habe ich ja geschrieben, dass Israel happig ist,
auch wenn Andere andere Erfahrungen gemacht haben.
Wir haben für unsere Ausreise in Ashdod, alles zusammen 360 Euro bezahlt.
Wie lief es bei Dir mit der Fahrzeugkontrolle?
Da sagt man immer Afrika sei schwierig, wir empfanden Israel, bis wir mal drin waren,
um einiges unangenehmer, als alle 27 afrikanischen Länder.
Nimms nicht tragisch und geniess die Ferien trotzdem
Gruss aus der verregneten Schweiz
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!




