Reisezug in die Türkei

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Lars
Beiträge: 22
Registriert: Mi 28. Dez 2005, 18:51
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Reisezug in die Türkei

Beitrag von Lars »

Wir (2 Personen; 2 Motorräder) werden Ende September mit dem Autoreisezug von Frankfurt (Neu-Isenburg) via Villach nach Edirne fahren. Hat hier jemand weitere Infos zu oder ist auch auf dem Zug unterwegs? Als Rückfahrt steht nach kurzem Aufenthalt in Istanbul eine Balkanüberquerung an.

Grüße aus Nordhessen - Lars
Detlev
Beiträge: 42
Registriert: Do 15. Jan 2009, 11:02
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Reisezug

Beitrag von Detlev »

Hi Lars,

wenn ich dich richtig verstehe, fahrt ihr mit Optima-Express? Dann ist zunächst eine gewisse Leidensfähigkeit mitzubringen, zumal, wenn man kein eigenes Abteil hat (natürlich abhängig von der grundsätzlichen Auslastung). Meine Frau und ich fuhren vor zwei Jahren von Edirne zurück, hatten ein eigenes Abteil und wenig Mitreisende. Ich las aber auch Horrorgeschichten von verstopften Klos etc., wenn der Zug sehr voll ist.
Wichtig ist noch, dass man sich ausreichend verproviantiert. Angeblich aus Zollgründen (EU-/Nicht-EU) darf der Zug keine Lebensmittel mitführen, an Bord gibt's nur Tee und manchmal Bier.
Das ist unterm Strich aber immer noch eine Alternative zur Anreise per Fähre oder komplett per Bike.

Im letzten (nur Türkei) und in diesem Jahr (Türkei und Syrien) haben wir eine Superalternative genutzt: Eine Spedition aus Wuppertal brachte unsere beiden Africa Twins von Wuppertal nach Thessaloniki (und zurück). Vor-/Nachlaufzeit acht bis 10 Tage. Der Knüller ist der Preis: beide Moppeds hin und zurück für 845,- Euro! Mit unserem Billigflug kamen wir auf 1.100,- Euro. Und das Beste war die Zeitersparnis: Sonntagabend in Köln los, Montag gegen mittag schon an der türkischen Grenze.
Die Moppeds können komplett aufgerödelt und unverpackt abgegeben werden, wir flogen also nur mit Handgepäck für die erste Nacht im Hotel. Einen "Haken" hat die Sache: Die Moppeds können nicht versichert werden. Das liegt daran, dass eine Versicherung eben eine entsprechende Verpackung u.ä. verlangen würde. Das würde die Sache verteuern und die Spedition, eigentlich eine Kleiderspedition, ist darauf nicht eingerichtet. In der Praxis spielt das für uns keine Rolle. Unsere Moppeds sind alt, ein Umfaller wäre nicht soo schlimm, lediglich ein Totalverlust wäre ärgerlich. Wir gehen das Restrisiko ein, denn das ist eine große, seriöse Spedition und die Moppeds werden super verzurrt, mit dicken Schaumstoffmatratzen gepolstert u.ä. Für 2010 ist das schon wieder eingeplant. Für uns ist es schnell und günstig, die Spedition verdient sich durch die Beifracht ein wenig Spritgeld.
Wenn du mehr Infos möchtest, schick mir hier mal deine E-Mail.

Gruß
Detlev
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