Elefanten | Konflikt zwischen Naturschutz und Landwirtschaft

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Birgitt
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Elefanten | Konflikt zwischen Naturschutz und Landwirtschaft

Beitrag von Birgitt »

Immer mehr Dickhäuter bevölkern den Queen-Elizabeth-Park in Uganda. Doch statt Gras fressen sie die Felder der Bauern leer. Die wehren sich ...
Der Queen-Elizabeth ist einer jener Parks in Afrika, in welchen sich die Elefantenpopulation in jüngster Zeit extrem vermehrt hat: In zwei Jahren hat sie sich glatt verdoppelt – ein Erfolg für die zahlreichen internationale Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die sich im weltweiten Kampf gegen den Elfenbeinhandel für den Schutz der gefährdeten Tiere einsetzten. Doch nicht nur für Dorfvorsteher Twinomuhangi ist das eine Katastrophe. Denn die Tiere ernähren sich immer weniger vom Savannengras, sondern immer mehr von Melonen, Kürbissen, Mais und Hirse. Der Konflikt zwischen den Dorfbewohnern und den Elefanten eskaliert auch deshalb, weil die im Nationalpark eingesetzten Ranger ohne Gnade gegen Bauern vorgehen, wenn sich diese in den Park begeben. Hochgerüstete Ranger gehen dabei, so der Vorwurf, mit Schusswaffen gegen Dorfbewohner vor. „Es ist ein Krieg zwischen Mensch und Tier“
Park-Ranger schießen auf Einheimische - Der Elefant im Kürbisacker
12.03.2019 - taz

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Birgitt
Birgitt
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Verbot aufgehoben | Botswana erlaubt Jagd auf Elefanten

Beitrag von Birgitt »

Nur fünf Jahre ist es her, dass in Botswana die Jagd auf Elefanten verboten wurde. Nun ist diese wieder erlaubt. Der Grund: Zunehmende Konflikte zwischen Menschen und Tieren ...
In Botswana ist die Jagd auf Elefanten wieder legal - das Verbot der Elefantenjagd wurde nach nur fünf Jahren wieder aufgehoben. Die Elefantenpopulation sei groß und beeinträchtige die Landwirtschaft, erklärte das Umweltministerium in Gaborone. Konflikte zwischen Elefanten und Menschen hätten zugenommen und dies habe negative Auswirkungen auf die Lebensgrundlage der Menschen.
Verbot aufgehoben - Botswana erlaubt Jagd auf Elefanten
23.05.2019 - tagesschau

Gruß
Birgitt
marylin
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Re: Elefanten | Konflikt zwischen Naturschutz und Landwirtsc

Beitrag von marylin »

Es werden eben überall die Flächen viel zu klein, um die geschützten Tiere unterzubringen.
Auch bei uns kehren viele Tiere zurück- und finden keine zusammenhängenden Gebiete mehr.
(Biber, Wolf etc.)
Dadurch fallen sie natürlich schneller den Menschen zur Last, als wenn es noch die grossen Wildgebiete gäbe.
Birgitt
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Viehhaltung in Afrika | Elefanten verwüsten Rinderweiden gesund

Beitrag von Birgitt »

Wenn eine Elefantenherde über die Viehweide zieht, sieht es aus, als wäre eine Elefantenherde durchgezogen: Bäume sind umgeworfen und überall liegt Dung. Gut so!
Rinderherden in Afrika tun ihren Weiden nichts Gutes: Sie fressen das Gras, scheiden die Nährstoffe aber nicht an Ort und Stelle wieder aus, sondern überwiegend in der Nacht in ihren Pferchen. Wenn jedoch gleichzeitig Wildtiere, allen voran Elefanten, dasselbe Areal nutzen, wird der Boden aufgewertet. Das zeigt ein aufwändiges Experiment, für das Wissenschaftler über 20 Jahre lang Versuchsareale in Kenia ausgewertet haben. Wie die Forschergruppe um Judith Sitters von der Freien Universität Brüssel und vom Mpala Research Centre im kenianischen Nanyuki berichtet, sind vor allem zwei Umstände dafür verantwortlich [...] Für ihre jetzt im Fachmagazin »Nature Sustainability« publizierten Ergebnisse stützen sich Sitters und Kollegen auf das »Kenya Long-term Exclosure Experiment«
Viehhaltung in Afrika: Elefanten verwüsten Rinderweiden gesund
02.04.2020 - spektrum

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Birgitt
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Leidet Botswana unter Elefanten-Plage?

Beitrag von Birgitt »

In Botsuana leben mehr Elefanten als in jedem anderen Land. Das zieht viele Touristen an. Für Einwohner in ländlichen Gegenden werden die Dickhäuter jedoch oft zum Problem ...
...der Staat im südlichen Afrika hat nach Angaben der Tierschutzorganisation Elephants Without Borders (EWB) mit geschätzt 130.000 wilden Elefanten die größte Elefanten-Population aller Länder. Das ist gut für den Tourismus [...] Doch die hohe Anzahl der Dickhäuter birgt auch viele Probleme [...] Rebecca Gatshele kennt die Sorgen um die Schäden durch Elefanten gut. Sie ist Bäuerin in Morematao, einem kleinen Dorf, das im Norden des Landes an den Makgadikgadi Pans Nationalpark grenzt. Über die Jahre haben Elefanten immer wieder die Ernte von Gatshele und anderen Landwirtinnen und Landwirten zerstört. Über Monate gezüchtete Nahrungspflanzen wie Mais, Sorghum, Bohnen, Erbsen und Kürbisse seien innerhalb weniger Stunden von den grauen Riesen geplündert worden, klagt die 56-Jährige. Wassersuchende Elefanten vertrieben Bauern von ihren Brunnenanlagen und demolierten Wasserleitungen...
Botsuana leidet unter Elefanten-Plage
15.12.2024 - ntv

Gruß
Birgitt
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