Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
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Alexander
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Re: Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
Hallo Frank,
die Petition ist nun abgelaufen. Kannst du uns bitte ein bischen auf dem Laufend halten, wie es nun weiter geht und wieviel Stimmen insgesammt abgegeben wurden?
Danke
Grüsse
Alexander
die Petition ist nun abgelaufen. Kannst du uns bitte ein bischen auf dem Laufend halten, wie es nun weiter geht und wieviel Stimmen insgesammt abgegeben wurden?
Danke
Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
Alexander; wie es weitergeht, kann ich dir auch nicht sagen aber die Zahlen zur Petition findet man. Ich kann sie hier der Einfachheit halber gleich mal wiedergeben:
Unterzeichnet haben die Petition insgesamt 12'050 Leute, davon 11'132 aus Deutschland (das soll 0,01% der Bevoelkerung entsprechen). Umgerechnet auf die 90 Tage Laufzeit waren das knapp 134 Eintrage je Tag.
Ich gaube ich zu erinnern, dass am Anfang dargestellt wurde, dass 84% der DE Bevoelkerung gegen die angeprangerte Art der Lebensmittelspekulation sei. Dass dann nicht auch gleich 84% so eine Petition unterschreiben ist klar. Wenn es aber dann nur 0,01% sind, dann muss man sich schon fragen, was da schief gelaufen ist.
- Haben zuwenige Leute Zugang zum Internet?
- War die Umfrage doch nicht so repraesentativ wie angegeben?
- Traut man sich nicht zu unterschreiben (viele haben auch "anonym" unterschrieben?
- Oder traut man den Initiatoren - Occupy - nicht?
Wie Frank Jermann weiter oben dargestellt hat, sammelte der Katholische Arbeiterbund von Haustuer zu Haustuer ebenfalls Unterschriften fuer dieselbe Petition (die hatten dann wohl die meiste Arbeit). Der KAB war wohl etwas fleissiger und ueberzeugender und hat es auf respektable 25'000 Unterschriften gebracht (schoene runde Zahl...)
Zusammen gaebe das dann 36'132 Unterzeichner.
Wenn ich nicht ganz falsch liege, dan hat Occupy an Staenden auch noch Unterschriften gesammelt. Da habe ich aber keine Zahlen dazu gefunden.
50'000 Unterschriften haetten es werden sollen. Wobei mir nicht klar ist, ob die ueber das Internet eingereichten rechtlich anerkannt werden. Bei uns in der CH waeren nur die echten Unterschriften gueltig (nachdem sie von den Gemeinden bestaetigt worden sind).
Frank Jermann befindet sich wahrscheinlich in diesem Moment auf dem "Marsch auf Berlin" und deshalb eventuell nicht in der Lage, hier eine Zusammenfassung zu geben.
Ich hoffe, meine obigen Angaben stimmen soweit und Frank kann spaeter einmal einen umfassenden Ueberblick geben.
Unterzeichnet haben die Petition insgesamt 12'050 Leute, davon 11'132 aus Deutschland (das soll 0,01% der Bevoelkerung entsprechen). Umgerechnet auf die 90 Tage Laufzeit waren das knapp 134 Eintrage je Tag.
Ich gaube ich zu erinnern, dass am Anfang dargestellt wurde, dass 84% der DE Bevoelkerung gegen die angeprangerte Art der Lebensmittelspekulation sei. Dass dann nicht auch gleich 84% so eine Petition unterschreiben ist klar. Wenn es aber dann nur 0,01% sind, dann muss man sich schon fragen, was da schief gelaufen ist.
- Haben zuwenige Leute Zugang zum Internet?
- War die Umfrage doch nicht so repraesentativ wie angegeben?
- Traut man sich nicht zu unterschreiben (viele haben auch "anonym" unterschrieben?
- Oder traut man den Initiatoren - Occupy - nicht?
Wie Frank Jermann weiter oben dargestellt hat, sammelte der Katholische Arbeiterbund von Haustuer zu Haustuer ebenfalls Unterschriften fuer dieselbe Petition (die hatten dann wohl die meiste Arbeit). Der KAB war wohl etwas fleissiger und ueberzeugender und hat es auf respektable 25'000 Unterschriften gebracht (schoene runde Zahl...)
Zusammen gaebe das dann 36'132 Unterzeichner.
Wenn ich nicht ganz falsch liege, dan hat Occupy an Staenden auch noch Unterschriften gesammelt. Da habe ich aber keine Zahlen dazu gefunden.
50'000 Unterschriften haetten es werden sollen. Wobei mir nicht klar ist, ob die ueber das Internet eingereichten rechtlich anerkannt werden. Bei uns in der CH waeren nur die echten Unterschriften gueltig (nachdem sie von den Gemeinden bestaetigt worden sind).
Frank Jermann befindet sich wahrscheinlich in diesem Moment auf dem "Marsch auf Berlin" und deshalb eventuell nicht in der Lage, hier eine Zusammenfassung zu geben.
Ich hoffe, meine obigen Angaben stimmen soweit und Frank kann spaeter einmal einen umfassenden Ueberblick geben.
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Kuno
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Re: Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
Eventuell habe ich etwas falsch interpretiert. Ich zitiere deshalb aus der Webseite von Occupy wie folgt:
Am 6 Juni wird dies geschrieben:
"In der vergangenen Nacht wurde die letzte Online-Unterschrift geleistet. 12.050 sind es geworden, davon 6.833 auf elektronischem Weg und 5.217 auf 564 Sammelbögen. Ein vorläufiges Ergebnis, denn es sind noch weitere Listen angekündigt …"
Ich erinnere mich, dass der "Zeiger" bei der Online-Petition auf 12'050 stehen geblieben ist. Muss ich das jetzt so interpretieren, dass die Unterschriften, welche auf Sammelboegen eingebracht wurden nachtraeglich auch noch in die Eingabemaske der Online-Petiton eingetippt worden sind? Oder ist das Zitat oben falsch?
Dann scheint es auch so zu sein, dass der KAB nicht alleine 25'000 Unterschriften eingebracht hat sondern dass man es ZUSAMMEN auf diese Anzahl gebracht hat. Nochmals ein Zitat:
"Online-Petition beendet
Es haben mehr als 12.000 Menschen unterzeichnet. Die KAB hat bisher ebenfalls mehr als 12.000 Unterschriften gesammelt (und es werden bei beiden Organisationen noch mehr), so dass wir zirka 25.000 Unterschriften nach Berlin tragen werden."
Da hatte ich also etwas falsch gelesen. Ich bitte um Enschuldigng dafuer.
Am 6 Juni wird dies geschrieben:
"In der vergangenen Nacht wurde die letzte Online-Unterschrift geleistet. 12.050 sind es geworden, davon 6.833 auf elektronischem Weg und 5.217 auf 564 Sammelbögen. Ein vorläufiges Ergebnis, denn es sind noch weitere Listen angekündigt …"
Ich erinnere mich, dass der "Zeiger" bei der Online-Petition auf 12'050 stehen geblieben ist. Muss ich das jetzt so interpretieren, dass die Unterschriften, welche auf Sammelboegen eingebracht wurden nachtraeglich auch noch in die Eingabemaske der Online-Petiton eingetippt worden sind? Oder ist das Zitat oben falsch?
Dann scheint es auch so zu sein, dass der KAB nicht alleine 25'000 Unterschriften eingebracht hat sondern dass man es ZUSAMMEN auf diese Anzahl gebracht hat. Nochmals ein Zitat:
"Online-Petition beendet
Es haben mehr als 12.000 Menschen unterzeichnet. Die KAB hat bisher ebenfalls mehr als 12.000 Unterschriften gesammelt (und es werden bei beiden Organisationen noch mehr), so dass wir zirka 25.000 Unterschriften nach Berlin tragen werden."
Da hatte ich also etwas falsch gelesen. Ich bitte um Enschuldigng dafuer.
Re: Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
Erstmal: Entschuldigung für meine Abwesenheit — die eMail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen hat nicht funktioniert. Ich hab nur durch Zufall hier vorbei geschaut.
Dann: Danke für die Beiträge zum Thema. Es ist gut zu sehen, dass es nicht komplett spurlos an den Menschen vorüber geht. Warum es nicht mehr Unterschriften geworden sind? Nun, schaut euch um in diesem Land. Unsere Gesellschaft wird zunehmend zu einer Ansammlung egoistischer Individuen. Die Erfahrungen auf vielen Infoständen waren meist ernüchternd und häufig bedrückend.
Und trotzdem: Wir haben als kleine Gruppe etwas geschafft, wovon (nach deren Auskunft) so manche kleinere Nichtregierungsorganisation träumt. Die von uns gesammelten über 12.000 Unterschriften sind für so ein Thema (kein persönlicher Vorteil für die Unterzeichner wie bei vielen anderen, weit erfolgreicheren Kampagnen) wohl doch recht beachtlich.
Was nun passiert: Die zirka 25.000 gemeinsamen Unterschriften von Occupy:Occupy und der KAB werden in einem Fussmarsch nach Berlin gebracht. Wir hoffen, wenigsten auf diese Weise erstmals Medienaufmerksamkeit zu bekommen.
Die Bundestagsabgeordneten wurden in einem offenen Brief zur Übergabe der Petition am 29. Juni um 14 Uhr auf den Platz der Republik gebeten. Die Aktion unterstützen kann jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten: http://occupy-occupy.de/2012/06/09/hung ... mitmachen/
Wer den Marsch verfolgen möchte, kann das auf http://occupy-occupy.de tun.
-Frank
Dann: Danke für die Beiträge zum Thema. Es ist gut zu sehen, dass es nicht komplett spurlos an den Menschen vorüber geht. Warum es nicht mehr Unterschriften geworden sind? Nun, schaut euch um in diesem Land. Unsere Gesellschaft wird zunehmend zu einer Ansammlung egoistischer Individuen. Die Erfahrungen auf vielen Infoständen waren meist ernüchternd und häufig bedrückend.
Und trotzdem: Wir haben als kleine Gruppe etwas geschafft, wovon (nach deren Auskunft) so manche kleinere Nichtregierungsorganisation träumt. Die von uns gesammelten über 12.000 Unterschriften sind für so ein Thema (kein persönlicher Vorteil für die Unterzeichner wie bei vielen anderen, weit erfolgreicheren Kampagnen) wohl doch recht beachtlich.
Was nun passiert: Die zirka 25.000 gemeinsamen Unterschriften von Occupy:Occupy und der KAB werden in einem Fussmarsch nach Berlin gebracht. Wir hoffen, wenigsten auf diese Weise erstmals Medienaufmerksamkeit zu bekommen.
Die Bundestagsabgeordneten wurden in einem offenen Brief zur Übergabe der Petition am 29. Juni um 14 Uhr auf den Platz der Republik gebeten. Die Aktion unterstützen kann jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten: http://occupy-occupy.de/2012/06/09/hung ... mitmachen/
Wer den Marsch verfolgen möchte, kann das auf http://occupy-occupy.de tun.
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Kuno
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Re: Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
Der Hungermarsch ist etz in der Haelfte angekommen.
Hier der Link zum derzeit einzigen aktuellen Reiseblog in diesem Forum:
http://occupy-occupy.de/
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Kuno
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Re: Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
Der Blogg wird zur Zeit nicht weitergefuehrt:
26. Juni 2012
Reiseberichte
Es ist zu anstrengend. Ich komme nicht hinterher mit dem Schreiben.
Von unterwegs gibt’s spontane Kurznachrichten auf facebook.
-Frank
26. Juni 2012
Reiseberichte
Es ist zu anstrengend. Ich komme nicht hinterher mit dem Schreiben.
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Kuno
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Re: Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
Der Hungermarsch ist schon vor einigen Tagen zuende gegangen:
"Das Treffen mit den Politikern war ernüchternd. Ich habe nichts erkennen können, das mir Hoffnung auf eine schnelle Änderung des untragbaren Zustands der angeprangerten Menschenrechtsverletzungen aus unserem Land heraus machen könnte."
Hier gibt's mehr zu lesen: http://occupy-occupy.de/
"Das Treffen mit den Politikern war ernüchternd. Ich habe nichts erkennen können, das mir Hoffnung auf eine schnelle Änderung des untragbaren Zustands der angeprangerten Menschenrechtsverletzungen aus unserem Land heraus machen könnte."
Hier gibt's mehr zu lesen: http://occupy-occupy.de/
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Alexander
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Re: Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
Schluss mit der Spekulation auf Nahrungsmittel
Die Commerzbank hat der Spekulation auf die Preisentwicklung von Nahrungsmitteln im eigenen Haus ein Ende bereitet. Sie nahm alle Agrarrohstoffe aus ihrem Rohstoff-Fond - und forderte auch die Deutsche Bank dazu auf.
Die Verbraucherschutz-Organisation „Foodwatch" erklärte, die Bank ziehe damit die Konsequenz aus einer Reihe von Studien, die belegten, dass Anlagen in solche Rohstoff-Fonds die Preise für Nahrungsmitteln nach oben trieben und so zum Hunger in der Welt beitrügen.mehr...
Ein Schritt in die richtige Richtung.
Grüsse
Alexander
Die Commerzbank hat der Spekulation auf die Preisentwicklung von Nahrungsmitteln im eigenen Haus ein Ende bereitet. Sie nahm alle Agrarrohstoffe aus ihrem Rohstoff-Fond - und forderte auch die Deutsche Bank dazu auf.
Die Verbraucherschutz-Organisation „Foodwatch" erklärte, die Bank ziehe damit die Konsequenz aus einer Reihe von Studien, die belegten, dass Anlagen in solche Rohstoff-Fonds die Preise für Nahrungsmitteln nach oben trieben und so zum Hunger in der Welt beitrügen.mehr...
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Alexander
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Re: Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
Kritik am Handel mit Agrarrohstoffen: "Dürre kann man nicht ändern - Spekulation wohl"
Spekulationen mit Agrarrohstoffen sorgen dafür, dass weltweit die Preise für Nahrungsmittel steigen, mehr Menschen hungern müssen. Auch deutsche Banken sind an dem Milliarden-Geschäft beteiligt. Sie müssen aussteigen, fordert Martin Rücker von der Verbraucherorganisation Foodwatch im Gespräch mit tagesschau.de. mehr...
Die Deutsche Bank prüft ebenso den Ausstieg aus der Nahrungsmittelspekulation. Sie prüft und prüft und prüft. Wie lange prüft sie denn noch? Kunden sollten prüfen, die Bank zu wechseln.
Grüsse
Alexander
Spekulationen mit Agrarrohstoffen sorgen dafür, dass weltweit die Preise für Nahrungsmittel steigen, mehr Menschen hungern müssen. Auch deutsche Banken sind an dem Milliarden-Geschäft beteiligt. Sie müssen aussteigen, fordert Martin Rücker von der Verbraucherorganisation Foodwatch im Gespräch mit tagesschau.de. mehr...
Die Deutsche Bank prüft ebenso den Ausstieg aus der Nahrungsmittelspekulation. Sie prüft und prüft und prüft. Wie lange prüft sie denn noch? Kunden sollten prüfen, die Bank zu wechseln.
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Re: Keine Macht den Nahrungsmittelspekulanten
Bin gerade über einen doch sehr lesenswerten Artikel in der FAZ gestolpert:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/m ... 73351.html
Lesenswert, weil er eine profunde Analyse der Agrartermingeschäfte liefert und auf wissenschaftliche Untersuchungen zurückgreift, um die öffentlich kritisierten Auswüchse des Terminhandels zu widerlegen. Leider kann der Artikel genau diesen Teil nicht ausreichend tief unterlegen, weil er eben in der FAZ und nicht in einem wissensch. Journal erscheint. Da müßten die geneigten Leser das Thema dann doch mehr durch Fachliteratur vertiefen.
Nicht ausreichend diskutiert ist die Problematik, daß mit den hohen Grundnahrungsmittelpreisen zwar ein höheres Angebot motiviert wird (also Investitionen werden profitabler), wodurch die Angebotsmenge größer wird. Die Menschen, die Hungern, weil die Preise zu hoch sind, werden dennoch nicht weniger, weil trotz des dann wachsenden Angebots der Preis nicht auf ein durch sie bezahlbares Niveau fällt.
Grüße
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/m ... 73351.html
Lesenswert, weil er eine profunde Analyse der Agrartermingeschäfte liefert und auf wissenschaftliche Untersuchungen zurückgreift, um die öffentlich kritisierten Auswüchse des Terminhandels zu widerlegen. Leider kann der Artikel genau diesen Teil nicht ausreichend tief unterlegen, weil er eben in der FAZ und nicht in einem wissensch. Journal erscheint. Da müßten die geneigten Leser das Thema dann doch mehr durch Fachliteratur vertiefen.
Nicht ausreichend diskutiert ist die Problematik, daß mit den hohen Grundnahrungsmittelpreisen zwar ein höheres Angebot motiviert wird (also Investitionen werden profitabler), wodurch die Angebotsmenge größer wird. Die Menschen, die Hungern, weil die Preise zu hoch sind, werden dennoch nicht weniger, weil trotz des dann wachsenden Angebots der Preis nicht auf ein durch sie bezahlbares Niveau fällt.
Grüße




