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Erhalt privater archäologischer Sammlungen aus Afrika

Verfasst: Do 25. Jun 2026, 17:14
von Uwe Schmitz
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BPfeilB per Email vom HBI erhalten mit der Bitte um Veröffentlichung (der ich hier gerne nachkomme):

Liebe Wüstenschiff-Gemeinde,

in den letzten Jahren ist die Zahl der Anfragen an den Heinrich-Barth-Institut e.V. (HBI) und die Afrika-Archäologie in Köln deutlich angestiegen, in denen um die Unterbringung oder Übernahme privater archäologischer Sammlungen aus Afrika gebeten wird. Obwohl wir uns als Verein dem Erhalt und der Bewahrung des kulturellen Erbes Afrikas verpflichtet fühlen, darf das HBI aus rechtlichen Gründen keine Kulturgüter aus privaten Sammlungen annehmen.
Auch öffentliche Museen lehnen in der Regel die Übernahme privater Sammlungen ab, die von Afrikareisenden zusammengetragen wurden. Wenn eine Sammlung nicht dauerhaft untergebracht werden kann, zum Beispiel aufgrund einer veränderten Wohnsituation oder einer Vererbung, kann Kulturgutverlust drohen. Uns ist diese schwierige Situation bewusst und wir bemühen uns, im Austausch mit entsprechenden Stellen (u.a. Ämter, Museen, Kulturvertretende, Vereine etc.), nach Lösungen zu suchen. Bis dahin möchten wir solch einem Verlust so gut wie möglich vorbeugen.
Dazu ermitteln wir mit einem Online-Fragebogen die Anzahl und den Umfang privater archäologischer Sammlungen aus Afrika in Deutschland, und wie stark diese von einem Kulturverlust bedroht sind:

https://hbi.uni-koeln.de/projekte/priva ... aus-afrika

Wir würden uns freuen, wenn ihr diese Umfrage im Wüstenschiff annehmen würdet.
Mit den besten Grüßen aus dem Heinrich-Barth-Institut,
Oliver Vogels