Marokko August Backpacking

Unterwegs zu Fuß, mit Kamel oder Muli, mit dem Drahtesel

Moderator: Moderatoren

Antworten
boniie
Beiträge: 4
Registriert: So 5. Jul 2009, 12:57

Marokko August Backpacking

Beitrag von boniie »

Hallo erst mal an alle =)
ich lese hier schon eine Zeit lange mit und da es so langsam aber sicher ernst wird wollte ich mal meine Plan hier vorstellen.
Erst mal zu mir: ich bin Student aus Berlin 21 Jahre alt und will nun endlich auf einen anderern Kontinent. Ja es ist fast schon traurig aber mit meinen 21 Jahren war ich bis jetzt nur in Europa unterwegs. Dafuer da schon in weiten Teilen zuletzt auf einer Interrail Tour von Athen nach Berlin. So auch dieses mal wollen wir wieder backpacken und zwar in Marokko. Zeit dazu haben wir alles in allem leider nur 13 Tage. Wir werden mit dem Flieger nach Marrakesch fliegen und 13 Tage spaeter muessen wir in Malaga sein, da hier unser Rueckflug nach Berlin fliegt.
SO nun ist meine grosses Problem, wie genau wir reisen sollen. Marrakesch liegt ja doch schon relativ suedlich. Die Frage ist deswegen ob wir ab Marrakesch direkt nur noch nach Norden reisen. Man muss sagen wir werden mit grossen Rucksaecken und einem netten (suendhaft teueren) Zelt reisen und wollen nach Moeglichkeit auch so viel wie nur geht im Zelt uebernachten also Hotels etc. nur im Notfall ansteuern bzw wenn mal wieder eine richtige Dusche noetig ist.
Leider habe ich noch nicht viel Ahnung wie gut man mit den Busunternehmen und den Ueberlandtaxen vorankommt. In den Staedten wollen wir uns nicht uebermaessig lange aufhalten, da wir auch Urlaub machen wollen und Stadt haben wir in Berlin genug :D
natuerlich sind das marokkanische Staedte deswegen wollen wir sie uns auch anschauen aber keine 4 Tage in einer grossen Statd verbirngen. Wir wollen lieber etwas von den Bergen und den STraenden und vor allem den Menschen sehen. Nun sind 13 Tage nich all zu lange vor allem gehen da noich mindestens 1-2 Tage drauf um nach Malga zu reisen.
Vielleicht kann uns jemand helfen eine geeigente grobe Route rauszusuchen. WIe sieht es aus kann man in abgelegneren Gegenden sicher voran kommen? Und irgendwo Zelten? Nicht das wir ploetzlich irgendwo in nirgendwo sind und kein Wasser mehr haben ..
zur orientierung mal ne karte und meiner vorstellung:
Bild
woleln auf jedefall nach casablanca, rabat, nach tanger(faehre) und gerne in das riffgebirge ..
das ist also nur ganz ganz grob wie ich vorgehen wuerde (ohne ERFAHRUNG u HINTERGRUNDWISSEN bzw nur das bis jetzt angelesene), die frage ist, ist das realistisch? geht es in staedten zu fahren (kleinere) ein paar kilometer raus gehen und dann zelten? ich brauch einfach mal einen Eindruck und Erfahrungen waere euch super dankbar wenn ihr uns weiterhelfen koennt, damit da nix schief geht =)

ganz lieben gruss eure boniie
Lars
Beiträge: 22
Registriert: Mi 28. Dez 2005, 18:51
Wohnort: Hessen

Marokko backpacking

Beitrag von Lars »

ja erstmal glückwunsch zu der entscheidung eine tour nach marokko machen zu wollen.

ich denke, das was ihr euch vorgenommen habt in 10 - 13 tagen verspricht ein entspannendes abtenteuer zu werden. nun liegt marokko bekanntlich in afrika, aber wer südeuropa kennt und nicht sonderlich anspruchsvoll ist, kommt dort null problemo zurecht.

Die leute sind nett und gastfreundlich. naja von ein paar pflegefällen, wie man sie auch in deutschland erlebt abgesehen. eine natürliche skepsis gehört dazu, wenn man allzu üppige angebote bekommt. und das mit dem zelt - naja sündhaft teuer wie du schreibst... meine meinung ist - ich reise seit 20 jahren, davon seit zehn jahren auch in nordafrika mit einem 99 DM (!!) - nicht Euro- Aldi-Zelt und lebe auch noch. :-) das geld kann man auf reisen auf bessen inverstieren: rotwein, essen, ... und last-but-not least: man muss oft abwägen, ob eine hotel- oder pensionsunterkunft nicht besser / günstiger ist als eine übernachtung im zelt. preislich geht es sich oft nicht viel aus dem weg, die sachen sind "verschlossen" (stadtnähe oder bei sehenswürdigkeiten) und morgens will kein zelt abgebaut werden.

zu eurer geplanten strecke. also öffentliche verkehrsmittel in richtung küste sind kein problem. ich würde aber die zeit auch nutzen um mal ins landesinnere zu reisen. ab marrakesch richtung zagora, erg chebbi, todra und dades schlucht. oder auch wunderschön: die cascades d'ouzoud - beeindruckend, ein paar touris drumherum, nur das hotel de france würd ich meiden (abzockgefahr!). auch in dieser richtung sollte euch die verkehrsanbindung vor keine allzugrossen hindernisse stellen. wozu studiert man schließlich :-) und wenn es mal nicht so klappt, ein geflügeltes wort in nordafrika ist: INSHALLAH - wenn allah will....

grüße und eine gut reise - lars
günther
Beiträge: 52
Registriert: Mo 9. Jul 2007, 17:42

Re: Marokko August Backpacking

Beitrag von günther »

marhaba bonie,

bist Du die Bonie vom Clide :lol:

Vielleicht habe ich auch eueren genauen Reisetermin überlesen, aber bitte nicht vergessen, daß am 21. August der Fastenmonat Ramadan beginnt.

Für Urlauber im Ferienhotel mit AI ist dies kein Problem.

Selbstversorgende Backpacker müssen dann schon etwas mehr auf die Öffnungszeiten der Geschäfte achten.

Da ist Euer Abstecher zu den Rifkabylen am Reisebeginn schon richtig, um sich mit dem Notwendigen gegen den plagenden Hunger zu wappnen. 8)

Der Ramadan mit Familienanschluß für ungläubige sehr interessant. Befreundete Familien reisen gerade deshalb zur Verwandtschaft nach Marokko.

Als Backpacker zum ersten Mal in Marokko, mit Ramadan im heißen August wäre nicht mein Fall.

Nur so als Info.

Ansonsten ist Marokko immer eine Reise Wert meint der Günther
boniie
Beiträge: 4
Registriert: So 5. Jul 2009, 12:57

Re: Marokko August Backpacking

Beitrag von boniie »

Hallo,

vielen Dank fuer eure Antworten =)
Ich versuche alles ma abzuarbeiten ..
Lars hat geschrieben:ja erstmal glückwunsch zu der entscheidung eine tour nach marokko machen zu wollen.
... aber wer südeuropa kennt und nicht sonderlich anspruchsvoll ist, kommt dort null problemo zurecht.
vielen dank =) und ich kenne suedeuropa eigetlich ziemlich gut .. vor allem Italien :D
Lars hat geschrieben: naja sündhaft teuer wie du schreibst
knappe 300 Euro .. vl fuer manche nich suendhaft teuer fuer mich schon, aber soll auch eine ANschaffung fuer das Leben sein und ich wollte schon immer ein tolles Zelt .. is mein erstes =) und kommt uebermorgen an ..
Lars hat geschrieben: man muss oft abwägen, ob eine hotel- oder pensionsunterkunft nicht besser / günstiger ist als eine übernachtung im zelt. preislich geht es sich oft nicht viel aus dem weg, die sachen sind "verschlossen" (stadtnähe oder bei sehenswürdigkeiten) und morgens will kein zelt abgebaut werden.
darauf hat mich mein Vater auch hingewiesen aber ich liebe zelten und mein Zelt ist schnell abgebaut ;) die groessere Sorge ist bei mir die Hygiene aber mit dem Meer sollte das auch gut gehen ;)
Hier ist ma mein Schatz:
Black Diamon - Mirage
Bild
günther hat geschrieben: bist Du die Bonie vom Clide :lol:
nein ganz so schlimm bin ich dann doch nich :D
günther hat geschrieben: Vielleicht habe ich auch eueren genauen Reisetermin überlesen, aber bitte nicht vergessen, daß am 21. August der Fastenmonat Ramadan beginnt.

huh ich dachte das ich mich da im Vorraus genug abgesichert habe, dass kein Ramadan ist :( aber habe da anscheind etwas verwechselt .. reisen vom 20.8 bis 3.9 ...
dann kann ich ja auch gleich meine naechste Frage stellen .. wie kann ich mich auf den Ramadan vorbereiten? Genug Konserven einpacken und viel Wasser bunkern? Ist als Backpacker wirklich nicht so perfekt aber u.a. wegen den Temperaturen moechte ich so schnell als moeglich an die Kueste .. mein Vater hat den Ramadan auch schon miterlebt meinte aber das es je nach Ort halb so "schlimm" ist ...
wie werden die Leute reagieren wenn wir in der Oeffentlichkeit tagsueber trinken? Klar werden wir nicht mit ner Cola auf nem Marktplatz stehen aber ma nen Schluck Wasser unterwegs?

Hat jemand Erfahrung mit wild Zelten zB in Essaouria? Geht das so leicht wie ich mir das vorstelle?

Vielen Dank fuer eure Hilfe =)

Gruss Eure Boniie
oliver_grimm
Beiträge: 99
Registriert: Do 18. Mai 2006, 16:11

Re: Marokko August Backpacking

Beitrag von oliver_grimm »

Hallo
Mit dem Bus durch das Riffgebirge jeder Zeit , aber laufen , da hätte ich nicht die Nerven dazu .
Hier mal den Ausschnitt des Reiseberichtes , mit dem erlebten das wir am Anfang des Jahres in Marokko machten .
Südlich von Fes liegt der Campingplatz „Diamond Verde“, der als toller Platz im Edith Kohlbach Campingführer beschrieben ist. Als wir hinkommen, steht der halbe Platz unter Wasser, einige Männer versuchen gerade die Schäden der letzten zwei Regenmonate zu beseitigen. Als ich mit dem Besitzer durch den Platz schlendere sehe ich nur ein einziges Wohnmobil. Die Sanitäranlagen reißen mich nicht vom Hocker und das soll nun 90 DH ohne Strom kosten. Nein. Fes, wir kommen vielleicht wieder einmal vorbei, aber diesmal war es nichts. Auf unserer Fahrt durch Fes bei Schmuddelwetter müssen wir uns durch große Pfützen bewegen, kommen durch recht enge Gassen, um schließlich doch noch einen Blick von oben auf die Medina zu erhaschen, ehe wir unsere Richtung ins Rif-Gebirge auf die N8 finden.



Wir fahren durch eine Gegend, die mich stark an Irland erinnert. Unwahrscheinlich wirkende Grünschattierungen, viele Blumen und sanfte Hügel.



Dennoch: dieser Tag sollte sich als der – wenigstens für mich – unangenehmste unserer Reise herausstellen.



Die Landschaft ist zwar, trotz Regen, sehr schön. Was den Eindruck allerdings unbändig beeinträchtigt sind die Cannabis-Händler, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, niemand ungeschoren durch das Gebirge fahren zu lassen. Wir werden langsam verfolgt, überholt, man versucht uns durch Winken anzuhalten. Einmal versperren uns zwei sich entgegenkommende Autos, die unbedingt mitten auf der Straße an einer Engstelle ein Pläuschchen halten müssen, den Weg. Als wir langsam, aber zielstrebig auf den einen Mercedes zu halten, entschließt man sich doch, den Knoten aufzulösen.



Leider wird es schnell dunkel. Wir hatten uns mit der Strecke etwas verschätzt und konnten hier auch nirgends von der Straße abbiegen geschweige denn übernachten. Im Dunkeln war das Drogen-Rennen dann noch aufregender. Die Fahrer wurden aggressiver, Oli auch, denn er wollte nicht ständig wegen überholender und abbremsender Autos noch langsamer werden müssen, wo sich der Hano so schon den Berg hinaufquälte. Also ließ er letztendlich kilometerweit kein Auto mehr vorbei fahren und wir fuhren ständig im Zickzack die Straße entlang. Einmal versuchte ein Auto uns rechts zu überholen und ist beinahe zu nahe an den Abhang gekommen. Ein anderes Mal überholt Oli ein zu langsames Fahrzeug ohne dass erkennbar ist, wohin die Straße im Dunkel führt. Das war nichts für meine Nerven! Ich habe nur noch darauf gewartet, dass uns jemand eine Knarre vor die Nase hält um uns zu stoppen. Aber so schlimm kam es dann doch nicht. Als wir endlich Ketama erreichten, erwartete uns in der Stadt noch einmal ein furchtbares Getümmel auf der Hauptstraße. Hier wurde wiederholt versucht, uns an der Weiterfahrt zu hindern, einmal wurden wir beinahe gerammt.



Ketama, ein ungemütliches Nest, liegt an einer T-Abzweigung zur N2. Entweder wendet man sich nach links Richtung Chefchaouen oder nach rechts Richtung Al Hoceima. Wir entschließen uns für Al Hoceima und den Abzweig an die Küste Richtung El Jebha zu finden.



Wie durch ein Wunder waren alle Drogenhändler nach Verlassen von Ketama verschwunden. Der Grund: kurz nach dem Ort waren plötzlich ungefähr 10 Polizeijeeps am Straßenrand geparkt, die sich nicht die Bohne für uns interessierten. Für die Drogenhändler allerdings anscheinend auch nicht. Es war ein erlösendes Gefühl unsere Verfolger endlich losgeworden zu sein. Diese Strecke würde ich niemals mehr nachts fahren wollen, vielleicht ist sie ja tagsüber weniger nervenaufreibend?!



Hier oben liegt noch Schnee, wir finden aber trotzdem die kleine Straße Richtung El Jebha. Doch, was für eine Straße haben wir hier wieder vor uns. Sie besteht nur aus Löchern, die durch den Regen und die Dunkelheit schlecht erkannt werden können. Im Schneckentempo und langsam müde werdend tasten wir uns durch die Nacht. Wir kommen an einzelnen Häusern vorbei und einmal werden wir von einem Auto überholt. Wir sind natürlich immer noch etwas gereizt und auf der Hut vor langsam fahrenden Autos, die noch dazu überholen wollen.



Nicht lange danach gibt uns auch dieses Auto ein Zeichen, dass wir anhalten sollen, nachdem wir gerade in eine superschöne, neu ausgebaute Straße abgebogen waren. Der Mann machte uns klar, dass diese Straße nach ein paar Kilometern abgebrochen war und man hier nicht weiterfahren könnte. Wir sollen doch die alte Straße weiter bergauf fahren. Im heftigsten Sturm bisher und bei prasselndem Regen haben wir mitten auf der Straße mit seiner Unterstützung ein Wendemanöver vollbracht und sind dann ein Stück weiter bergauf gefahren bis zu einer kleinen Baustelleneinfahrt. Dorthin haben wir uns dann platziert. Der Sturm peitschte den Hano im wahrsten Sinne des Wortes hin und her!



Noch ein Zwischenfall muss erwähnt werden. Durch den Sturm ist unsere Dachluke aufgeschleudert worden und das ganze Fenster hat sich dadurch so verzogen, dass es kaum mehr zu schließen war. Jetzt haben wir einen Spalt, durch den es heftigen Regen ins Innere drückt.



Wir stehen also kaum fünf Minuten, schon hält ein Auto. Ob alles klar wäre, wir könnten gerne mit zu seiner Familie kommen, hier sei es bei dem Wetter zu gefährlich. Wir machen dem Mann klar, dass wir schon zurecht kämen und bedanken uns.



Da es bereits so um die 21 Uhr ist, lassen wir das Essen ausfallen und fallen müde ins Bett. Wir bekommen noch mit, dass wir anscheinend an einer Art Bushaltestelle stehen, denn ein Kleinbus entlädt noch ein paar Menschen und kommt beim Anfahren dann kaum mehr von der Stelle, weil der Regen die Straße in eine einzige Schlammlandschaft verwandelt.



Was für ein Tag!
Ich , der Fahrer fand das nicht so dramatisch , sondern eigentlich nur Nervig .
Wen ich zu Fuß da durch wäre , hätte ich wahrscheinlich zwei oder drei " Kiffverkäufer " auf den Gewissen , oder wäre nur total zugekifft durchgekommen ( da lang aber euere Zeit nicht :lol: ) .
Gruß
Oli
Hanomag AL-28
boniie
Beiträge: 4
Registriert: So 5. Jul 2009, 12:57

Re: Marokko August Backpacking

Beitrag von boniie »

naja ich denke auch das wir da nur ein mehr oder weniger kleenen Abstech machen werden ..
hast du noch nen link zu edem kompletten Reisebercht .. google will ihn mir nich zeigen ;) .. wuerde mich sehr interessieren ... kann man an versteckten stelle trotzdem zelten?
und von leute angesprochen zu werden kiff, das sind wir gewohnt :D wohnen in Neukölln von dem her werden wir das packen auch wenn sie noch etwas bedraegender sind aber wer schonma in der Hasenheide war weiss was ich meine :D
vielen dank auf jeden fall fuer den tipp .. ein motorrad reise durch marokko oder mit nem bus waere auch ein Traum aber dazu genuegt das Geld im Moment defitniv nicht aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben ;)

noch eine ganz wichtige frage:
da wir ab Malaga zurueckfliegen muessen wir mit der Faehre fahren entweder Ceuta oder Tanger nach ALgeciras .. muss ich das vorher buchen, wuerde ich nich so gerne, dass wir spontaner reisen koennen .. oder bekommt man da 2 Stunden vorher sein Tickert? Fahren ja sehr oft am Tag ...

gruss und vielen dank eure boniie =)
Lars
Beiträge: 22
Registriert: Mi 28. Dez 2005, 18:51
Wohnort: Hessen

Backpacking Marokko

Beitrag von Lars »

Ja dann ist ja alles gut. Du oder ihr seit doch eigentlich ganz passabel vorbereitet. Und die 300 € für das Zelt scheinen doch gut angelegt. Du siehst es als langfristige Anschaffung und gut ist. Also 300 € für nen Zelt was bei Pflege erstmal 20 Jahre, also gut 20 + x Touren hält, macht bei einer Urlaubslänge von durchschnittlich 14 Tagen Übernachtungskosten von... naja hab den Taschenrechner nicht parat.

Deine letzte Frage, ob der Fähren. Also ich bin zuletzt meist von Ceuta nach Algeciras übergesetzt. Ceuta ist ja schon Spanien, also wird vorher Grenze gemacht. Im Ort am Hafen wimmelt es von Fährbüros, die verkaufen die Tickets bis wenige Minuten vor Abfahrt. Also nichts mit im Voraus buchen. Preise hab ich nur leider nicht mehr im Kopf, aber pro Person ohne Fahrzeug irgendwas um die 20 € (meine unverbindliche Schätzung). Überfahrt dauert dann eine knappe Stunde.

Und naja, wer Neukölln kennt, lacht über Marokko... :D

Grüße und eine schöne Reise - Lars
oliver_grimm
Beiträge: 99
Registriert: Do 18. Mai 2006, 16:11

Re: Marokko August Backpacking

Beitrag von oliver_grimm »

Hallo
@boniie
Hier Marokko 2009
Gruß
Oli
Hanomag AL-28
boniie
Beiträge: 4
Registriert: So 5. Jul 2009, 12:57

Re: Marokko August Backpacking

Beitrag von boniie »

Hallo,
erst ma Danke Oliver fuer den Bericht. Werde ihn mir gleich ma ganz genau und mit Spannung durchlesen =)
Lars hat geschrieben: ...macht bei einer Urlaubslänge von durchschnittlich 14 Tagen Übernachtungskosten von... naja hab den Taschenrechner nicht parat.
ja ich denke es wird sich lohnen ;) wenn man es genau nimmt muss man ja auch noch mitberchenen dass in dem Zelt zwei Leute schlafen werden, also zwei Uebernachtungskosten gespart. naja in marokko lohnt es sich vll gar nich so doll aber ich habe eben spass am Zelten und wenn es dann mal wieder in teuerere Gegend geht, Skandinavien soll bald dran sein, dann lohnt es auch ;)
Lars hat geschrieben:Preise hab ich nur leider nicht mehr im Kopf, aber pro Person ohne Fahrzeug irgendwas um die 20 € (meine unverbindliche Schätzung). Überfahrt dauert dann eine knappe Stunde.
laut http://www.trasmediterranea.es kostet es 42Euro .. bekommt man also evtl noch billiger? dann buch ich auf jeden Fall mal nicht!
Lars hat geschrieben: Und naja, wer Neukölln kennt, lacht über Marokko... :D
ich wuerde es anders sagen:
Wer Neukölln kennt, freut sich erst recht auf Marokko
;)

Vielen Dank nochmals fuer die vielen netten Antworten! Falls noch Fragen kommen wuerde ich mich einfach nochma melden =)
Ansonsten koennt ihr schon ma auf meinen Berichrt gespannt sein :)
Lieben Gruss
Lars
Beiträge: 22
Registriert: Mi 28. Dez 2005, 18:51
Wohnort: Hessen

Marokko Backpacking

Beitrag von Lars »

Hallo,

nein Fähre bloss noch nicht jetzte schon buchen!!!!

Mir ist beim aufräumen der Taschen meiner Motorradjacke dann in der Tat noch das seinerzeitige Fährticket wieder in die Hände gefallen. Hier die Eckdaten:

EUROFERRYS ( www.euroferrys.com ), gebucht im Hafen Algeciras.
einfache Fahrt von Algeciras ---> Ceuta (Stand 10.2007)
1 Erwachsener € 9,30
1 Motorrad € 8,07
Steuern € 6,63
Summe € 24,00

Die o.g. Gesellschaft hat kurz vor Abfahrt der Fähre noch Preiszugeständnisse gemacht, um die "Hütte zu füllen". Der obige Preis ist so zustande gekommen. Andere Gesellschaften werden ähnlich verfahren.

Grüßle
Barbara4x4
Beiträge: 465
Registriert: Fr 16. Nov 2007, 13:03

Re: Marokko August Backpacking

Beitrag von Barbara4x4 »

Die Preise stammen wohl aus der Zeit des Preiskampfes - dort gerne "Promotion" genannt. Im Dezember 2007 und April 2008 kaufte ich das Ticket für 2 Pers mit 4x4 EUR 50 - im Dezember 2008 keine Promotion - Vollpreis, also mehr als das doppelte, ebenso im April 2009....

Vorher kaufen würde ich trotzdem nie - ich wüßte nicht, wozu :)

Viele Grüße
Barbara
mikepiller
Beiträge: 952
Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
Wohnort: Berlin

Re: Marokko August Backpacking

Beitrag von mikepiller »

das sind wir gewohnt, wohnen in Neukölln
...Und naja, wer Neukölln kennt, lacht über Marokko

Hi,

dem schließe ich mich an.
Der Stoff in Marokko ist besser, die Dealer haben keine Knarre im Hosenbund und man versteht sie besser, wenn sie reden.
Echt Krrrassss die Grrrraassss.....

Gruß
und eine schöne Reise

Micha
dan
Beiträge: 1
Registriert: Fr 26. Mär 2010, 18:10

Re: Marokko August Backpacking

Beitrag von dan »

Hallo,

schade dass dieses Thema nicht ausführlicher behandelt wurde.
Ich und meine Freundin möchten diesen Sommer auch von London nach Marrakech fliegen und würden die gleiche Tour mit Bus/Taxi/Zug bestreiten.

Jedoch würden wir gerne in einfachen Apartments übernachten, da wir gehört haben, dass dies sehr günstig möglich ist.
Was muss man denn für die Übernächtigungen einrechnen? Sollten wir außerhalb der großen Städte uns Zimmer für die Nacht suchen. Wir sind sehr anspruchslos und haben keine Lust in teuren Hotels zu übernachten, sondern wollen Marokko hautnah erleben...
Where would you be?
Antworten