Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Schnell einen Einwurf zu dem Duro Automaten der CH-Armee...
hab damit genügend Erfahrung...
Voll beladen und oder mit Anhänger überhitzt der sehr schnell.
Er ist meinereinung nach unterdimensioniert da aus dem G-Modell stammend.
Da kommt nun das obige Wissen um das Temperaturproblem und die damit verbundenen Gegenmaßnahmen (Umbau, Fahrweise) zum tragen.
Ich bin ansonsten ein Fan des "Konzept Duro"
Liebe Grüße
Chrigu
hab damit genügend Erfahrung...
Voll beladen und oder mit Anhänger überhitzt der sehr schnell.
Er ist meinereinung nach unterdimensioniert da aus dem G-Modell stammend.
Da kommt nun das obige Wissen um das Temperaturproblem und die damit verbundenen Gegenmaßnahmen (Umbau, Fahrweise) zum tragen.
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Hans Frommelt
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Da könnten wir nun Fachsimpeln. Es gibt zwei Typen von DURO. Beim DURO mit Mercedes könnte man problemlos ein grösserer Wasser-Öl-Kühler einbauen und das Temperaturverhalten verbessert sich markant. Für Afrika kann man noch ein weiterer kleiner Kühler dazu basteln und es wird nochmals besser. Nun gibt es aber auch noch den DURO mit Allison. Da fängt die Diskussion für die Tenere erst so richtig an. DEr Kocht nicht so schnell.
Jedenfalls zeigt der DURO mit Mercedesautomat auch keine Probleme an, wenn die Grenztemperatur nicht überschritten wird. Da muss man's halt manchmal gemütlich nehmen, wie der Franz es angesprochen hat und ab und zu eine Foto von der Tenere knipsen.
Wenn man im Konvoi fährt, muss man ja sowieso immer auf die Getriebefahrzeuge warten - mit Spass bemerkt. Hans
Jedenfalls zeigt der DURO mit Mercedesautomat auch keine Probleme an, wenn die Grenztemperatur nicht überschritten wird. Da muss man's halt manchmal gemütlich nehmen, wie der Franz es angesprochen hat und ab und zu eine Foto von der Tenere knipsen.
Wenn man im Konvoi fährt, muss man ja sowieso immer auf die Getriebefahrzeuge warten - mit Spass bemerkt. Hans
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Bäärti
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- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Hoi HansHans Frommelt hat geschrieben:... Nun gibt es aber auch noch den DURO mit Allison.
War der nicht bloss bei der Vorserie drin?
Gruss Bäärti
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Hans Frommelt
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Das Schweizer Militär fährt mit Mercedes Wandler. Die 6x6, beispielsweise diese, welche in Venezuela herumfahren, so ab ca. 1999, haben Allison. Der grössere Teil der privaten Neufahrzeuge fahren ebenfalls mit Allison. Die DURO mit Allison haben auch einen stärkeren Motor. Der Mercedes-Wandler wird von einem 3.8 Liter-Motor getrieben und der Allison-Wandler mit einer 4.2 Liter-Maschine, welche ca. 30 PS mehr leistet, je nach Konfiguration des Steuergerätes. Die Occasionen aller Art, haben eher Mercedes-Automaten. Die Mercedes-Automaten kochen schon schneller unter Last. Aber eben, solange man das Öl nicht zum kochen bringt, läuft alles wie geschmiert und ohne Folgeschäden. Ich wärme an dieser Stelle nochmals das Thema: „Kochen des Öl“ auf. Montiert man für Saharafahrten neben der Temperaturüberwachung noch ein Ultraschallsensor, dann kann man fast alle Fahrsituationen bestens überwachen und sofort eine Fotohalt einlegen, wenn das rote Licht leuchtet. Ein solcherart ausgerüstetes Fahrzeug ist dem Fahrzeug mit Normalgetriebe in allen Beziehungen bei weitem überlegen. Man stelle sich da ein Pistenfahrzeug vor, welches noch mit Schaltgetriebe herumfährt – ein Graus für jeden Pilot. Hans
Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
komisch, ist mir nie passiert?Hans Frommelt hat geschrieben: Ein Tennisarm vom Schalten gibt es nicht. Statt ständigem Schalten und auf den Tourenzähler zu achten, sieht man plötzlich die Gazellen und Hyänen am Horizont.
Die einzige Situation wo ich das Automatikgetriebe vorzöge ist im Stau mit wechslenden Geschwindigkeiten.
Im Sand (nicht beim Erklimmen großer Draa Dünen) oder auf schwierigen Pisten fahre ich übrigens auch fast nur in einem Gang ohne ständig zu schalten!
Ich habe bei einigen schwierigen Pisten in Island den direkten Vergleich vom Schalter und Automatik jeweils mit 4.2l turbo Motor. Und ich mag (jedenfalls die Toyota- oder VW-) Automatik nicht gerne. Ich habe kein direktes Gefühl vom Gas bis zum Untergrund, es ist ob die Kraft über ein Gummiband übertragen würde...und die Schaltvorgänge, besonders in Reduktion entsprechen oft nicht meinem Plan...
Wir hatten in unserem Reiseauto die Möglichkeit zu wählen und haben uns bewußt für ein sehr solides 5-gang-schaltgetriebe entschieden.
Und ich würde immer wieder so entscheiden, sogar losgelöst von Hitzeempfindlickeit, Problemen beim Anschleppen und vermeindlich schlechterer Reparaturmöglichkeit des Automatikgetriebes...
Gruß Sönke
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Franz (UNI)Murr
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Hallo Sönke,
dem schließe ich mich an.
Mit Hans über Bucher Duro zu diskutieren macht keinen Sinn, das hatten wir schon mal.
Grüße
Franz
dem schließe ich mich an.
Mit Hans über Bucher Duro zu diskutieren macht keinen Sinn, das hatten wir schon mal.
Grüße
Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
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Hans Frommelt
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Hallo Soenke - auch die Automaten sind sehr solide gebaut. Der Automat hat Vor- und Nachteile. Die Nachteile des Automaten hat man ja nicht verschwiegen. Es geht ja nur darum, die Vor-und Nachteile etwas herauszuschälen. Mit welchem System schlussendlich man glücklich wird, muss jeder selbst erfahren.
Ich versuche ja nur die Vorteile des Automaten etwas zu beschreiben und diese sind:
Komfortableres Fahren
Auf Bergstrecken kommt man bei Schnee und Eis etwas weiter bis alle Räder durchdrehen.
Dies gilt auch für den Sand und Sumpf. Die Automaten-Gegner behaupten zwar das Gegenteil. Interessant sind unter anderem die Aussagen von solchen, welche Erfahrung mit beiden Systemen haben.
Als Nachteil figurieren sicherlich die Kosten. Jetzt kann jemand, auch der Franz, etwas anderes behaupten. Das ist ein Meinungsaustausch. Man sollte es dem Leser überlassen, welches Fazit er aus niedergeschriebenen Ansichten zieht. Franz, da trennen sich unsere Intentionen. Zu passen, wenn das Fazit eines anderen nicht in den Kram passt, sollte nicht zum Unterdrücken einer Diskussion führen. Für mich ist das Sammeln von Erfahrungen anderer etwas spannendes. Hans
Ich versuche ja nur die Vorteile des Automaten etwas zu beschreiben und diese sind:
Komfortableres Fahren
Auf Bergstrecken kommt man bei Schnee und Eis etwas weiter bis alle Räder durchdrehen.
Dies gilt auch für den Sand und Sumpf. Die Automaten-Gegner behaupten zwar das Gegenteil. Interessant sind unter anderem die Aussagen von solchen, welche Erfahrung mit beiden Systemen haben.
Als Nachteil figurieren sicherlich die Kosten. Jetzt kann jemand, auch der Franz, etwas anderes behaupten. Das ist ein Meinungsaustausch. Man sollte es dem Leser überlassen, welches Fazit er aus niedergeschriebenen Ansichten zieht. Franz, da trennen sich unsere Intentionen. Zu passen, wenn das Fazit eines anderen nicht in den Kram passt, sollte nicht zum Unterdrücken einer Diskussion führen. Für mich ist das Sammeln von Erfahrungen anderer etwas spannendes. Hans
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Franz (UNI)Murr
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Hallo Hans,Hans Frommelt hat geschrieben: Jetzt kann jemand, auch der Franz, etwas anderes behaupten. Das ist ein Meinungsaustausch. Man sollte es dem Leser überlassen, welches Fazit er aus niedergeschriebenen Ansichten zieht. Franz, da trennen sich unsere Intentionen. Zu passen, wenn das Fazit eines anderen nicht in den Kram passt, sollte nicht zum Unterdrücken einer Diskussion führen. Für mich ist das Sammeln von Erfahrungen anderer etwas spannendes. Hans
das sehe ich wie Du. Ich habe nur ein kleines Frommelttrauma aus vergangenen Zeiten. Also nichts für Ungut.
Gruß
Franz
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Friede-Freude-Eierkuchen...
Ist doch schön!
Nochwas: Es ginge um den Automaten des Nissan, welcher beim Benziner 4,2L UND z.T. beym Y61 oder "aktuellen" Modellen verbaut wurde.
Hat meines Wißens nach einen sehr guten Ruf.
Hat jemand mit diesem Automaten Erfahrung?
Ist schwergewichtig wie verrückt...
Liebe Grüße
Chrigu
Ist doch schön!
Nochwas: Es ginge um den Automaten des Nissan, welcher beim Benziner 4,2L UND z.T. beym Y61 oder "aktuellen" Modellen verbaut wurde.
Hat meines Wißens nach einen sehr guten Ruf.
Hat jemand mit diesem Automaten Erfahrung?
Ist schwergewichtig wie verrückt...
Liebe Grüße
Chrigu
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Hans Frommelt
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Bei dieser Diskussion muss man noch etwas Spannendes berücksichtigen. Viele Automaten sind nur Luftgekühlt. Der DURO hat eine Öl-Wasser-Luftkühlung. Natürlich ist dies etwas aufwendiger, sprich teurer, hat aber auch Vorteile. Der gute Ruf eines Automaten macht man sofort zu Nichte, wenn die Ölleitungen zu dünn gewählt sind und die Ölkühler einen zu grossen Widerstand für das Kühlöl haben. Ein Zuviel an Ölfiltern kann sich auch nachteilig auswirken. Zudem, die Autoamten schätzen kaltes Öl nicht. Deshalb haben die Konstrukteure des DURO eine Öl-Wasser-Luft-Kühlung gewählt. Ich selbst würde ebenfalls versuchen solche Dinger einbauen. Hans
Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Bin gespannt, ob ich gegen die alte Regel "don't feed the trolls" verstoße, aber unwidersprochen kann ich das nicht stehen lassen:
ATF ist auf ein Temperaturfenster von (rund) -50 bis 250°C ausgelegt, wobei Temperaturen von über ca. 80°C die Einsatzdauer verkürzen. Wenn ich keinen Platz habe oder für arktische Einsätze heizen will, kann der Öl-Wasser-Wärmetauscher Sinn machen, aber grundsätzlich würde ich mich an die Wärmetauscher halten, die der Hersteller verwendet/freigibt.. kunstvoll klüger sein zu wollen ist meist eine schlechte Idee.
Grüsse,
Peter
ATF ist auf ein Temperaturfenster von (rund) -50 bis 250°C ausgelegt, wobei Temperaturen von über ca. 80°C die Einsatzdauer verkürzen. Wenn ich keinen Platz habe oder für arktische Einsätze heizen will, kann der Öl-Wasser-Wärmetauscher Sinn machen, aber grundsätzlich würde ich mich an die Wärmetauscher halten, die der Hersteller verwendet/freigibt.. kunstvoll klüger sein zu wollen ist meist eine schlechte Idee.
Grüsse,
Peter
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trapperjoe
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
aber wir fallen immer wieder darauf rein, auch wenn es schon Jahre zurück liegt.PeterM hat geschrieben:"don't feed the trolls"
mit freundlichen Grüßen
trapperjoe
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Franz (UNI)Murr
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
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Hans Frommelt
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Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Hallo Peter und Chrigu
Ich finde die Diskussion spannend, nachdem Chrigu die Diskussion zurück zum Automaten leitete. Die Vorteile des Automaten sind aufgezählt und müssen nicht wiederholt werden. Es geht jetzt eigentlich darum, wie man event. Schäden verhindern kann.
Ein Automat so richtig einzurichten für die Sahara, abseits der Asphaltstrassen, ist ein delikates Thema. Da führt nicht das Schalten im falschen Augenblick zur durchgebrannten Kupplung oder einem Getriebeschaden, sondern ein schlecht gestaltetes Kühlkonzept am Automat und einem etwas überforschen Fahrstiel. Nachdem ja nur sehr wenige Erfahrungswerte bekannt sind, wäre von meiner Seite ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch gefragt. Damit man die Diskussion ein wenig kanalisieren kann, möchte ich die Strecken erwähnen, welche zu einem Kochen des Hydrauliköls führen können. Ich denke da an die Tenere und den Assekrem. Zudem, Grundlage der Diskussion sollte ein beladenes Fahrzeug und nicht ein leeres Fahrzeug sein mit vielleicht höchstens 60 Liter Diesel im Tank und nur zwei Mineralwasserflaschen auf dem Rücksitz. Mit anderen Worten: Gut und gern 3.5 Tonnen oder Klein-LKW mit mehreren Tonnen.
Beobachtungen von mir zeigten, dass bei Serienfahrzeugen es von Vorteil wäre, wenn Zusatzwärmetauscher montiert wären, auch bei „schwergewichtigen wie verrückten“ Automaten. Wenn man im Auto kochen, essen, schlafen und Computern will, dann hat man schnell einmal Platzprobleme für reine Luftwärmetauscher. Dann käme ein Kühlwasser-Wärmetauscher schon ins Gespräch.
Zudem, im Jänner, auf dem Assekrem, können die Nächte recht kalt sein. So minus Zehn Grad ist keine Seltenheit. Wenn man mit kaltem Motor und kaltem Automat startet, dann schaltet der Automat nicht gerade optimal beim Abwärts fahren. Da macht ein Öl-Wasser-Luft-Wärmetauscher schon ein wenig Sinn. Der Fahrkomfort wäre dann bereits nach wenigen Kilometern vorhanden und nicht erst im Tamanrasset, etwas pointiert formuliert. Ein Luftzusatzwärmetauscher würde das Erwärmen des Öls bis auf Betriebstemperatur ebenfalls noch verzögern.
Beim Fall zwei, der Tenere geht es darum, um ein Kochen zu verhindern. Natürlich kann man vermehrt Fotopausen einlegen oder eben, ein Zusatzwärmetauscher montieren. Allerdings bringt man dann eventuell das vom Hersteller eingestellte Gleichgewicht etwas aus dem Lot und hat gar nichts erreicht, vielleicht sogar verschlechtert, weil die Hydrauliköl-Geschwindigkeit in den Leitungen nicht mehr stimmt. Im Grunde genommen habe ich es schon mit Peter. Man soll am Konzept nicht zu viel herum schrauben. Aber man wäre kein Bastler, wenn man nicht immer davon träumt, es noch besser zu machen. Deshalb auch mein Interesse an der Thematik. Besten Dank für Meinungen. Noch etwas für Getriebe-Fans: Man kann meinen Senf auch ignorieren bzw. gar nicht lesen. Aber das hätte ich natürlich am Anfang meinen Ausführungen schreiben sollen - Excuse. Hans
Ich finde die Diskussion spannend, nachdem Chrigu die Diskussion zurück zum Automaten leitete. Die Vorteile des Automaten sind aufgezählt und müssen nicht wiederholt werden. Es geht jetzt eigentlich darum, wie man event. Schäden verhindern kann.
Ein Automat so richtig einzurichten für die Sahara, abseits der Asphaltstrassen, ist ein delikates Thema. Da führt nicht das Schalten im falschen Augenblick zur durchgebrannten Kupplung oder einem Getriebeschaden, sondern ein schlecht gestaltetes Kühlkonzept am Automat und einem etwas überforschen Fahrstiel. Nachdem ja nur sehr wenige Erfahrungswerte bekannt sind, wäre von meiner Seite ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch gefragt. Damit man die Diskussion ein wenig kanalisieren kann, möchte ich die Strecken erwähnen, welche zu einem Kochen des Hydrauliköls führen können. Ich denke da an die Tenere und den Assekrem. Zudem, Grundlage der Diskussion sollte ein beladenes Fahrzeug und nicht ein leeres Fahrzeug sein mit vielleicht höchstens 60 Liter Diesel im Tank und nur zwei Mineralwasserflaschen auf dem Rücksitz. Mit anderen Worten: Gut und gern 3.5 Tonnen oder Klein-LKW mit mehreren Tonnen.
Beobachtungen von mir zeigten, dass bei Serienfahrzeugen es von Vorteil wäre, wenn Zusatzwärmetauscher montiert wären, auch bei „schwergewichtigen wie verrückten“ Automaten. Wenn man im Auto kochen, essen, schlafen und Computern will, dann hat man schnell einmal Platzprobleme für reine Luftwärmetauscher. Dann käme ein Kühlwasser-Wärmetauscher schon ins Gespräch.
Zudem, im Jänner, auf dem Assekrem, können die Nächte recht kalt sein. So minus Zehn Grad ist keine Seltenheit. Wenn man mit kaltem Motor und kaltem Automat startet, dann schaltet der Automat nicht gerade optimal beim Abwärts fahren. Da macht ein Öl-Wasser-Luft-Wärmetauscher schon ein wenig Sinn. Der Fahrkomfort wäre dann bereits nach wenigen Kilometern vorhanden und nicht erst im Tamanrasset, etwas pointiert formuliert. Ein Luftzusatzwärmetauscher würde das Erwärmen des Öls bis auf Betriebstemperatur ebenfalls noch verzögern.
Beim Fall zwei, der Tenere geht es darum, um ein Kochen zu verhindern. Natürlich kann man vermehrt Fotopausen einlegen oder eben, ein Zusatzwärmetauscher montieren. Allerdings bringt man dann eventuell das vom Hersteller eingestellte Gleichgewicht etwas aus dem Lot und hat gar nichts erreicht, vielleicht sogar verschlechtert, weil die Hydrauliköl-Geschwindigkeit in den Leitungen nicht mehr stimmt. Im Grunde genommen habe ich es schon mit Peter. Man soll am Konzept nicht zu viel herum schrauben. Aber man wäre kein Bastler, wenn man nicht immer davon träumt, es noch besser zu machen. Deshalb auch mein Interesse an der Thematik. Besten Dank für Meinungen. Noch etwas für Getriebe-Fans: Man kann meinen Senf auch ignorieren bzw. gar nicht lesen. Aber das hätte ich natürlich am Anfang meinen Ausführungen schreiben sollen - Excuse. Hans
Re: Sandfahrten - Automat oder Handschaltung?
Hans, ich finde Deine Erkenntnisse immer lesenswert, wenn ich auch die Absolutät nicht immer nachvollziehen kann und meine Erfahrung teilweise konträr sind.
Ich fahre, wie gesagt, meist in einem Gang mit einem drehmomentstarkem Motor und habe auf den Reisen, wo ein Automatikgetriebe zwischen mir und dem Bodengrip war, den Schalter vermißt....
Die Kupplung ist trotzdem gut für 100TKm und Überhitzt hat noch nie was.
Ich fahre, wie gesagt, meist in einem Gang mit einem drehmomentstarkem Motor und habe auf den Reisen, wo ein Automatikgetriebe zwischen mir und dem Bodengrip war, den Schalter vermißt....
Die Kupplung ist trotzdem gut für 100TKm und Überhitzt hat noch nie was.
Gruß Sönke




