Wüstenschiff • Thema anzeigen - Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

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Karamoja Kotido Bokora Matheniko Reserve Lokichar Moroto

Beitragvon Birgitt » 12.11.2011 23:08

Die Rinder der Karimojong

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Die schon viel zu lange andauernde Dürre wird zunehmend problematisch für Hirten und Herden

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Mt. Toror - 1.950 m ü.M.

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Die Passage von Kotido bis Moroto gibt ab Mt. Toror landschaftlich nicht sehr viel her.
Insbesondere der Transit durch die Dornbuschsavanne der beiden Wildgehege - Bokoro Game Reserve westlich und Matheniko Game Reserve östlich der Piste - zieht sich ....

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Kurz vor Lokichar dann in regelmäßigen Abständen säuberlich aufgeschüttete Erdhügel auf der Piste

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Lokichar - Holzkohle am Straßenrand, und immer noch Erdhügel ...
wir befürchten, dass das nun bis Moroto so weitergeht

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Und tatsächlich, die restlichen 70 km bis Moroto sind eine einzige Baustelle -
d.h. gebaut wird nicht, lediglich die Erdhügel nehmen einen Teil der Piste in Anspruch,
wodurch die ohnehin ausgefahrene Piste jetzt noch holperiger ist.

Der über 3.000 m hohe Mt. Moroto ist nun genau vor uns

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Birgitt
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon dietmar.peter » 13.11.2011 12:00

Hallo Birgitt,
ich bin weiterhin begeistert von Eurem Trip, Deinem Bericht und den Bildern.
Danke nocheinmal dafür
lb. Grüsse
dietmar
Zuletzt geändert von dietmar.peter am 13.11.2011 19:08, insgesamt 1-mal geändert.
Dietmar Peter
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon erren » 13.11.2011 18:20

Wunderschöne Bilder, Gratulation!
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Uganda - Karamoja - Mt. Moroto Hotel - Camping - GIZ - UN

Beitragvon Birgitt » 13.11.2011 18:39

Hallo Dietmar,
hallo erren,

eure Begeisterung freut mich -
es geht weiter, schaut euch mit uns Moroto an ;-)


Moroto -
ein großes Transparent heißt uns willkommen in der Stadt

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"return the gun, embrace education"

Bildung statt Waffen ...

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Moroto ist - wie auch Kotido - eine wichtige Versorgungsstation (mit Tankstelle) in der Region

Moroto Downtown -
die Hauptstraße ist geteert

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Camping ist unüblich aber möglich im rückwärtigen Bereich des am Fuße des gleichnamigen Bergs gelegenen "Mt. Moroto Hotel" - Toiletten/Waschbecken des Restaurants können genutzt werden, wer Dusche und mehr Privatsphäre braucht, sollte sich ein Zimmer mieten. Preis Camping 10.000 USh p.P. - Das einfache Restaurant mit traditioneller Küche und Bar mit TV (Aljazeera!) im - für Moroto-Verhältnisse - recht gemütlichen Innenhof sind angenehme "Begleiterscheinungen" ;-)

Telefon: +256 (0) 41 423 4003
mobil: +256 (0) 772 502 421
Koordinaten: 02°31.355'N / 034°40.255'E

Die "Campingarea" -
auf der einen Seite die neu errichteten Zimmer des Hotels ...

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... und auf der anderen Seite ein spektakulärer unverbauter Blick auf den Mt. Moroto

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Weit über die Region kann man das Auge schweifen lassen von dem oberhalb des Ortes gelegenen Hotel -
im vorderen Bereich sieht man die Ziegeleien, dahinter leuchten die blauen Dächer der UN-Gebäude im Abendlicht

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In Moroto wimmelt es wieder von NGOs, so ziemlich alles ist vertreten -
wir sehen die Fahrzeuge der Oxfam, der italienischen Coopi, unserer GIZ,
aber mit überwältigender Mehrheit die Toyotas der UN ;-)

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Spaziergang durch den Ort

Die Karimojong-Frauen tragen wunderschöne traditionelle weitschwingende knielange Faltenröcke,
die sie aus karierten und gestreiften Stoffbahnen (ähnlich der Massai-Stoffe) selber schneidern

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Sehr beliebt sind auch die gelben "Wahl-Propaganda-Shirts",
mit denen Präsident Museveni das Land überflutet hat

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Wasser gibt es am Brunnen ...

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Der Markt

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Kohlehändler

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"Bisimilah - New Umoja Butcher"

die Metzgerei ;-)

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Frischgeflügel gibts gleich um die Ecke

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Der Vogel wird dann fachgerecht verpackt ...

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... seinem Bestimmungsort zugeführt ...

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... dem Kochtopf 8)

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Die Wände des kleinen Restaurants gleichen den Wänden in einem Krankenhaus!
Es gibt Aufklärung zu Cholera ...

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und Syphilis :shock:
Da schmeckt einem das Essen gleich nochmal so gut 8)

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Diese Plakate - nämlich Verhaltenshinweise bei Seuchen und sexuellem Missbrauch - zusammen mit den Entwaffnungstransparenten am Ortseingang machen die Probleme in der Region nur allzu deutlich.

"Respect the Rights of children"

Mit dem Hinweis "Respektiert die Rechte der Kinder" verabschiedet uns Moroto

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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Jürgen Kempe » 13.11.2011 19:59

Ach, liebe Birgitt :!:

Sicher ist's nicht Sinn dieses Forums, dass ich mich nuran Euren Bildern berausche, ohne selbst aktuelle Beiträge zu posten :oops: . Es ist sozusagen die "Erotik des Alters", was ich hier betreibe :mrgreen: .

Ganz hezlichen Dank für die Teilhabe! Liebe Grüsse: Jürgen
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Uganda - Karamoja - Moroto - Lorengedwat - Nabilatuk

Beitragvon Birgitt » 19.11.2011 16:17

Jürgen Kempe hat geschrieben:Es ist sozusagen die "Erotik des Alters", was ich hier betreibe :mrgreen:


Lieber Jürgen,

da ist es mir doch lieber, du liest die Berichte im Wüstenschiff-Forum als in der Apotheken-Umschau :lol: ;-)


Von Moroto fahren wir das kurze Stück bis Nadunget zurück und biegen ab auf die breite nach Süden führende Piste in Richtung Nakapiripirit

Am Horizont sieht man schon ganz schwach das Bergmassiv hinter Nakapiripirit,
Mt. Kadam und Ayass, beide über 3.000 m hoch

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Die Brücke bei Lorengedwat ist zerstört -
es ist Trockenzeit und daher für uns kein Problem, wir nehmen die Umfahrung durch das trockene Flussbett

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Die Piste bis Nabilatuk Junction ist gut, aber etwas reifenfressend, weil sehr grobschottrig

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Kreuze am Wegesrand mit Gedenktafeln ...

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... erinnern an besondere Ereignisse ...

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... aber auch an die Opfer der Strecke -
an Vorfälle, Überfälle, manche erst vor kurzem geschehen, manche liegen Jahre zurück

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Die Aussicht auf den Mt. Kadem ist grandios

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Während das Stück von Lorengedwat bis Nabilatuk fast menschenleer war,
nimmt die Besiedelung ab Nabilatuk deutlich zu

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Die Piste führt auch hier durch den Fluss

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Downtown Nabilatuk ;-)

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Karamoja Nakapiripirit Namalu Pian Upe Heritage Resort Hotel

Beitragvon Birgitt » 19.11.2011 17:20

Wenig später dann ...

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... Kabilatuk

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Mt. Kadam, ganz nah nun

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Menschen unterwegs

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Furt durch den Fluss -
in der Regenzeit sicher nicht ohne

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Die Piste ist wieder stärker befahren - Wellblech!

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Von Namalu bis Chepsikunya quert man das Pian Upe Wildlife Reserve im kostenlosen Transit.
Wer hier verweilen möchte, zahlt 30 US$ p.P. - ohne Camping. Das kostet extra ;-)
Das kleine HQ ist neu gestaltet, die Staff ist wirklich sehr nett,
aaaaber ... das erste was wir sehen ist Cattle.
Wenn wir weiter schauen: Cattle, links Cattle, rechts Cattle ....
Vielleicht gibt es tiefer im Reserve noch einiges an Wildtieren, aber nach Auskunft der Rangerin nicht mehr allzu viel. Auf meine Frage, was denn das Cattle hier zu suchen hat, zuckt sie die Achseln und meint "wo sollen die armen Viecher denn sonst grasen, es ist alles viel zu trocken in Karamoja"

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Wer hier in der Ecke eine Übernachtungsmöglichkeit sucht, sollte das kleine "Heritage Resort Hotel" am Ortsrand von Namalu einmal ausprobieren. Gelegen an der Mbale-Moroto Rd. bei GPS 01°48.016'N 34°35.701'E

Sylvester Onyang hat geschrieben: Heritage Resort Hotel is a brainchild of Pastoral Media Ltd, that promotes culture and community environment protection in Karamoja region.


Es war, als wir dort waren, im Bau und kurz vor Vollendung. Sylvester Onyang - der Betreiber des Platzes - hat mich kürzlich informiert, dass Traveller ab sofort herzlich willkommen seien, Camping sei möglich und kaltes Bier würde es nun auch geben ;-) Vielleicht kann ja jemand berichten, wie es geworden ist. Dietmar, du fährst die Strecke doch als nächster ;-)

Im Dunst taucht Mt. Elgon vor uns auf, satte 4.300 m hoch!

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Je näher wir dem Berg kommen, desto höher wird die Luftfeuchtigkeit -
der Himmel zieht sich immer mehr zu, es wird zunehmend tropischer ...

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Ein letztes Kreuz ...

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... und eine letzte Rinderherde ...

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... bevor wir Karamoja endgültig verlassen.
Wir erreichen den Fuß des Mt. Elgon

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Die Vegetation ändert sich schlagartig! Und auch die Infrastruktur!
In den Bananenplantagen wird gerade ein Strommast gesetzt

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Obst und Gemüse gibt es hier wieder im Überfluss ...

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... genauso wie Wasser

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Muyembe - wir erreichen den Asphalt.
Geradeaus geht es weiter nach Mbale und Tororo,
wir biegen links ab zu den :arrow: Sipi Falls

Die "Zivilisation" hat uns endgültig wieder ;-)

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Gruß
Birgitt
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon kurt 47 » 19.11.2011 17:35

Servus Birgitt,
noch besser, als Deinen ausgezeichneten Reisebericht hier im Wüschi nachzulesen, wäre es gewesen, wenn ich hinter Eurem G
nachfahren hätte dürfen. Schlicht super. Das macht einfach Lust auf meeeeehhhhhr.
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Alexander » 19.11.2011 17:48

Hallo Birgitt,

ich verstehe, warum sie dir nur so eine alte Kiste gegeben haben :roll:

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Grüsse
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Alexander » 19.11.2011 17:48

Und Siggi kann auch nicht autofahren. Zertrümmert mit seinem G die Brücke.

Ich kann mir das ganz gut vorstellen:

Siggi: wir müssen links
Birgitt: nein, wir müssen rechts
Siggi: aber ich weiss noch genau. Das letzte Mal sind wir auch links gefahren
Birgitt: das war doch ganz wo anders. Wir müssen rechts fahren.
Peng und schon ist es passiert :shock:

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Grüsse
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Birgitt » 19.11.2011 18:08

Alexander hat geschrieben:ich verstehe, warum sie dir nur so eine alte Kiste gegeben haben :roll:

Ja? Warum denn? Nun bin ich aber gespannt ... :twisted: ;-)

kurt 47 hat geschrieben:Schlicht super. Das macht einfach Lust auf meeeeehhhhhr.

Dankeschön!

Gruß
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon dietmar.peter » 20.11.2011 20:19

Hallo Birgitt,

Deine Berichte und die Fotos begeistern mich weiter und ich kann kaum davon lassen.
Ja, Du hast recht, ich werde wahrscheinlich der nächste sein, der diese Strecke fährt, durch den Kidepo und dann von dort nach Südsudan weiter. Für mich faszinierend ist, daß Landschaft und Menschen denen entspricht wie über der Grenze im Südsudan auf der Linie Nadapal-Narus-Kapoeta oder im Norden oder Nordwesten Kenias.
Schwierigkeiten bereitet mir noch das Loslassen von meiner "Traumstrecke", die ich ca. 10x gefahren bin, nämlich von Baringo nach Kapedo, Lokori, Lokichar und auch Lodwar und Lokkichogio.
Mit den verschlossenen Pokott im Turkana-Kaff Lokori in der Bar zu sitzen und ein halbkühles Tusker bei untergehender Sonne zu trinken und dann bierseelig in das Militärcamp am Rande der zauberhaften Bergkulisse zu wanken, ist anderswo kaum noch zu haben. Aber schaun mer mohl...
Besten Dank
dietmar
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon FlorianR » 04.01.2012 16:28

Hallo Birgit!

Wieder mal ein sehr schöner Bericht 8)

Was mich am mal interessieren würde:

Wart ihr das erste mal da, wie lang habt ihr euch für die Vorbereitung Zeit genommen?

Irgednwie würd ich ja gerne mit dem Auto den ganzen afrikanischen Kontinent durchreisen, das Problem ist aber einfach die Zeit die das in Anspruch nimmt...

Grob gesagt würds mich einfach mal interssieren wie ihr sone Planung angeht, vieleicht schaff ichs dann ja auch wieder mal nach Afrik=D

Aber es ist wie es gesagt wird"wenn dich der afrikanische Kontinent mal in den Bann gezogen hat lässt er dich nie wieder los"...
Dank dir schon mal, Gruß Florian
Reisen statt Rasen, der Weg ist das Ziel =D

Mein Verein: www.gelaendewagenfreunde.de
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Birgitt » 04.01.2012 21:40

Hallo Florian,

danke fürs Kompliment ;-) es freut mich, dass dir der Bericht gefällt.

Wir waren nicht zum ersten Mal in Uganda, aber zum ersten Mal im Norden entlang der Grenzen DRC/Südsudan, Kidepo und Karamoja.

Wir haben ständig irgendwelche Ideen im Kopf, wo es als nächstes hingehen könnte. Diese Regionen halten wir dann etwas im Auge, in dem wir die Nachrichten dazu ein wenig verfolgen. Dadurch, dass ich ja fast täglich online bin hier im Wüstenschiff, lese ich natürlich auch alles was mich zu "meinem" Thema interessiert. Sobald sich eine Idee verfestigt, werden Reiseführer und Landkarten besorgt - und dann geht alles ziemlich spontan. Ich buche meist mit einer Vorlaufzeit zwischen ca. 3 Monaten und 3 Wochen meinen Flug, je nachdem.

Eine Vorbereitungsphase im klassischen Sinne haben wir nicht, d.h. wir müssen uns nicht im vorhinein um Fahrzeug, Unterkunft, etc kümmern, weil Siggis Fahrzeug derzeit in Ostafrika steht bzw. er in den Wintermonaten dort unterwegs ist. Vor Ort machen wir hauptsächlich Camping. Du könntest deinen Wagen also auch gut in Etappen - so wie es deine Zeit erlaubt - durch Afrika fahren, und zwischendurch unterwegs immer wieder längerfristig parken. Das machen sehr viele Traveller.

Wichtig für eine schöne Tour ist die Idee und ein grobes Gerüst, d.h. Start und Ziel festlegen, Routenmöglichkeiten auf der Karte grob überlegen (unter Einbeziehung der sicherheitsrelevanten Aspekte), Impfstatus checken, Visabeschaffung vor Antritt der Reise klären (ob besser vor Ort oder vorab hier in DE zu besorgen). Und los geht es ;-) Wir planen und überlegen meistens abends am Lagerfeuer wie die nächste Etappe aussehen wird.

Es kann durchaus passieren, dass wir eine geplante Route kurzfristig wieder verwerfen müssen, weil sich z.B. zwischenzeitlich die politische Situation vor Ort geändert hat, es wettertechnisch gerade nicht machbar ist (so ist es Naglwitz ja neulich auch ergangen) oder es mangels Verkehrswegen einfach nicht umsetzbar ist (siehe dazu z.B. meinen :arrow: Reisebericht Ostkongo 2009 ;-) ). Dann sind Flexibilität iund Improvisationskunst gefragt :mrgreen:

Gruß
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon muffmaff » 19.01.2012 14:32

Halloo!

Ich bin erst gestern auf der Seite und hab mir bereits die tollen hochgeladenen Fotos angeschaut. Woooooww - mehr kann ich dazu nicht sagen. :-) Wir möchten Ende des Jahres auch nach Uganda und genauso, wie Birgit in ihrem Bericht beschrieben hat, wollen wir einfach spontan sein und unser nächstes Ziel dort von einem Tag auf den anderen auswählen. Meine Frage wäre, dass es wirklich so einfach mit dem Camping geht? Weil ich denke, dass wir die meiste Zeit campen werden.
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