du zitierst in der Mitteilung zur marokkanischen "Regularisierungspraxis" welche im Übereinklang mit der Achtung von Menschenrechten der Flüchtlinge sein will auch ein nicht ganz unwichtiges Kalkül der marokkanischen Führung
M6 ist nach wie vor sehr bemüht bei den Subsahara-Staaten politisches Terrain zu gewinnen und die dort noch überwiegende Ablehnungsfront wegen der marokkanischen Westsahara-Annexion aufzuweichen.Au cours de sa tournée dans des pays d'Afrique subsaharienne, plusieurs chefs d'Etat ont tenu à féliciter le Roi et le Maroc pour sa politique migratoire, qui vise l'intégration économique et sociale de personnes en situation irrégulière issues principalement des pays d’Afrique subsaharienne, avait indiqué lundi la Commission nationale chargée de la régularisation et l'intégration des migrants au Maroc.
Dies schmälert m.E. aber in keinster Weise seine Verdienste bei der -offensichtlich humaneren- Behandlung der schwarzafrikanischen Flüchtlinge in seinem Land. Egal ob die Beachtung der Menschenwürde nun aus taktischem Kalkül heraus erfolgt oder nicht, entscheidend ist für mich die reale Menschenrechtspraxis. Bei meiner nächsten Reise dorthin demnächst muss ich mal einige der Schwarzen dort interviewen, wie diese die Situation erleben. Aus früheren Begegnungen weiß ich dass diesen offensichtlich keine Hindernisse in den weg gelegt werden, solange sie mit gültigen Personaldokumenten versehen sind. (Dass sie diese dann bei der Anlandung auf europäischem Boden wegwerfen und sich als Staatsangehörige von Bürgerkriegsländern ausgeben, steht auf einem anderen Blatt). Habe selbst einige Male welche als Anhalter -natürlich auf afrikanischem Boden- mitgenommen und weiß auch einige konkrete Fälle der Durchreise von minderjährigen Senegalesen durch MA nach Deutschland.
Auch wenn M6 sicher auch propagandistische Interessen gegenüber seinem verhassten Nachbar Algerien hat ist dessen brutale Entsorgung der Schwarzafrikaner -die überwiegend sogar Glaubensbrüder sind- nur noch mit Abscheu zu kommentieren.
Bin mal gespannt wann unsere wortgewaltigen deutschen Verteidiger des unbeschränkten Asylrechts endlich aufwachen und diese Flüchtlingsvertreibung entsprechend kommentieren. Oder man hat sich aus dieser Ecke in den letzten Monaten einer moralischen Dauerempörung -praktischerweise natürlich gegen die eigene bzw. europäischen Politiker- verausgabt und weiß sich keinen Reim darauf zu machen, dass ein bei den linken Ideologen bisher ganz wohlgelittenes Land wie Algerien derartige Sauereien begeht meint Doncarlos




