Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
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Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
Ich fand diesen Bericht aus der NZZ über abgebrochene Fluchten und das Auffangbecken in Agadez sehr horizonterweiternd.
https://www.nzz.ch/international/migrat ... -ld.144445
https://www.nzz.ch/international/migrat ... -ld.144445
Re: Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
Hallo Bayou,
danke für die Zugänglichmachung dieses NZZ-Artikels über eines von 4 IOM-Zentren in Agadez.
Wie der NZZ-Reporter berichtet, hat sich mittlerweile wohl generell in Afrika die Hauptrichtung der Wanderungsbewegung umgedreht. Nachdem in 2016 nach diesen Angaben noch über 180 000 Afrikaner von der libyschen Küste aus sich Richtung Italien einschifften hängen jetzt nicht mehr ganz soviele (letztens hatte ich irgendwo von geschätzten 160 000 gelesen) unter unmöglichen Lebensbedingungen in diesem Bürgerkriegsland fest. Immerhin einige davon, die noch von irgendwoher Geld auftreiben, geben auf und kehren um. Von Agadez aus werden sie dann aber offenbar auf UNO-Kosten und mit einem Handgeld versehen in die Heimat expediert.
Leider hat wohl bislang noch kein Reporter die ungleich massivere "Rückverfrachtung" von zig-tausend Scharzafrikanern aus Algerien über Agadez Richtung Heimat sondiert und Details dazu öffentlich gemacht. Schon seltsam wie diese Deportation viel größeren Stils offensichtlich gänzlich unbemerkt von der Weltöffentlichkeit über die Bühne gehen kann.
Oder ist es vielleicht sogar bezeichnend gerade für die deutschen Medien, dass sowas stur ignoriert wird obwohl -wie wir aus einer kleinen Notiz vom vorigen Monat hier im Forum wissen- daran eine ganze Reihe von deutschen Bundespolizisten an vorderster Front mitwirken?
Stattdessen lamentiert die ach so kritische deutsche Flüchtlingssolidarität weiter über die untergehenden Flüchtlingsboote im Mittelmeer. Natürlich sind die wohl über 4000 dabei allein in 2016 Ertrunkenen eine entsetzliche Geschichte. Offensichtlich handelt es sich dabei aber schon um den Ausklang dieser ersten massiven Migrationswelle. Die EU unter tatkräftiger Anführung durch Angela M. hat den ersten großen menschlichen Tsunami aus Afrika wohl erstmal eingedämmt.
Fragt sich nur für wie lange.
danke für die Zugänglichmachung dieses NZZ-Artikels über eines von 4 IOM-Zentren in Agadez.
Wie der NZZ-Reporter berichtet, hat sich mittlerweile wohl generell in Afrika die Hauptrichtung der Wanderungsbewegung umgedreht. Nachdem in 2016 nach diesen Angaben noch über 180 000 Afrikaner von der libyschen Küste aus sich Richtung Italien einschifften hängen jetzt nicht mehr ganz soviele (letztens hatte ich irgendwo von geschätzten 160 000 gelesen) unter unmöglichen Lebensbedingungen in diesem Bürgerkriegsland fest. Immerhin einige davon, die noch von irgendwoher Geld auftreiben, geben auf und kehren um. Von Agadez aus werden sie dann aber offenbar auf UNO-Kosten und mit einem Handgeld versehen in die Heimat expediert.
Leider hat wohl bislang noch kein Reporter die ungleich massivere "Rückverfrachtung" von zig-tausend Scharzafrikanern aus Algerien über Agadez Richtung Heimat sondiert und Details dazu öffentlich gemacht. Schon seltsam wie diese Deportation viel größeren Stils offensichtlich gänzlich unbemerkt von der Weltöffentlichkeit über die Bühne gehen kann.
Oder ist es vielleicht sogar bezeichnend gerade für die deutschen Medien, dass sowas stur ignoriert wird obwohl -wie wir aus einer kleinen Notiz vom vorigen Monat hier im Forum wissen- daran eine ganze Reihe von deutschen Bundespolizisten an vorderster Front mitwirken?
Stattdessen lamentiert die ach so kritische deutsche Flüchtlingssolidarität weiter über die untergehenden Flüchtlingsboote im Mittelmeer. Natürlich sind die wohl über 4000 dabei allein in 2016 Ertrunkenen eine entsetzliche Geschichte. Offensichtlich handelt es sich dabei aber schon um den Ausklang dieser ersten massiven Migrationswelle. Die EU unter tatkräftiger Anführung durch Angela M. hat den ersten großen menschlichen Tsunami aus Afrika wohl erstmal eingedämmt.
Fragt sich nur für wie lange.
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StreunerAR
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Re: Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
Das ist wohl der entscheidende Knackpunkt. Das Anwerben der fälschlicherweise als Flüchtlinge bezeichneten Migranten und das Vorspiegeln falscher Hoffnungen (durch wen auch immer!) ist der eigentliche Skandal. Wer soviel Geld locker machen kann, könnte in seiner Heimat auch ein Geschäft oder Gewerbe anmelden. Die wirklich Armen können sich diesen Asyltourismus um die halbe Welt, der immer auf fremder Menschen Kosten seinen Abschluß findet, gar nicht leisten.doncarlos hat geschrieben:Stattdessen lamentiert die ach so kritische deutsche Flüchtlingssolidarität weiter über die untergehenden Flüchtlingsboote im Mittelmeer. Natürlich sind die wohl über 4000 dabei allein in 2016 Ertrunkenen eine entsetzliche Geschichte. Offensichtlich handelt es sich dabei aber schon um den Ausklang dieser ersten massiven Migrationswelle. Die EU unter tatkräftiger Anführung durch Angela M. hat den ersten großen menschlichen Tsunami aus Afrika wohl erstmal eingedämmt.
Fragt sich nur für wie lange.
Die Wirtschaften der „reichen” Länder müßten aufhören, den „armen” Ländern die letzten Ressourcen zu vernichten und mit deren korrupter Oberschicht gemeinsam diese Ausbeutung überhaupt erst möglich zu machen. Illegal Eingewanderte gehören sofort interniert, ihr eventuelles Asylgesuch sofort geprüft und nicht erst Jahre später, wenn sie sich bereits mithilfe der davon profitierenden Lobby festgesetzt haben. Sofortige biometrische Erfassung ist natürlich eine Grundbedingung, aber nicht einmal die Kleinbeträge (im Verhältnis zu den Gesamtkosten eines Migrationsverfahrens) für Fingerabdruck-Scanner stehen den zuständigen Ämtern flächendeckend zur Verfügung. Biometrische Reisepässe haben die Deutschen; den Flüchtlingsausweisen fehlen diese Merkmale ― und eventuelle eigene biometrische Reisepässe (es gibt sie mittlerweile in fast ganz Afrika) werfen die Eindringlinge vorher weg oder vernichten oder verstecken sie.
Irgendwie ähnelt das Ganze dem Sklavenhandel vergangener Jahrhunderte. Da hatten irgendwo auf der Welt irgendwelche „Unternehmer” einen Bedarf an extrem billigen Arbeitskräften in großer Zahl. Dann entstanden gut informierte Schlepperorganisationen (Sklavenhändler), die diese Arbeitskräfte besorgten. Anfangs mittels Gewalt, Raub, Entführung ― später durch Zusammenarbeit mit der einheimischen Oligarchie (Häuptlinge usw.), die entweder ihre eigenen Untertanen verkauften oder sie bei anderen Völkern/Stämmen raubten und dafür Kriege führen.
Die Sitten sind heute weltweit etwas zivilisierter, aber der Grundgedanke, daß Menschen einfach nur eine Wirtschaftsressource (oder Herrschaftseigentum) seien, die jederzeit passend zur Verfügung stehen müsse, lebt weiter und feiert fröhliche Urständ.
Früher wurden die Menschen geraubt/versklavt ― heute werden sie durch Trugbilder aus den Medien gelockt und kommen freiwillig. Der Menschenüberschuß bei diesem Handel, für den keine zahlungskräftige Nachfrage besteht, ist früher auf dem Transportweg verreckt; heute kommt er großenteils an, raubt aber den einheimischen Armen die Sozialhilfemittel und drückt die Löhne der einheimischen „Lohnsklaven”.
Re: Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
Hi Streuner,
kann mich Dir weitgehend anschließen.
Nur in einem Punkt habe ich eine "Verständnisfrage".
Du schreibst
Dies könnte ich nicht nachvollziehen und insoweit hinkt dein vergleich mit dem Menschenraub früherer Jahrhunderte wohl etwas. Völlig zutreffend ist allerdings, dass es sich bei dieser "Fluchtwelle" welche von einem Gutteil der hiesigen Öffentlichkeit und angefeuert von lauter schönfärberischen Medienberichten zunächst total euphorisch begrüßt wurde, auch um einen "Brain-Drain" gewaltigen Ausmaßes handelt. Insoweit wäre der Vergleich mit dem sklavenhandelt sicher zutreffend.
Was die Auslöser dieser enormen Zuwanderungswelle zwischen 10/15 und 3/16 angeht so würde ich jetzt nicht Angela M. unterstellen, dass sie diese mit ihrem sattsam bekannten "Selfie" absichtlich auslösen wollte sondern behaupte, dass sie dabei eher von naivem Gutmenschentum beseelt war - und mit ihr auch ein Großteil der mediengesteuerten deutschen Öffentlichkeit. Was im gesamten letzten Jahr in Deutschland los war -und was auch hier im Forum seinen Niederschlag gefunden hat- kann man wahrscheinlich nur mit Kategorien der Massenpsychologie erfassen meint Doncarlos
kann mich Dir weitgehend anschließen.
Nur in einem Punkt habe ich eine "Verständnisfrage".
Du schreibst
Meinst du damit, dass irgendjemand hierzulande diesen plötzlichen "Menschen-Tsunami" bewußt z.B. durch das Lancieren rosiger Schlaraffenlandbilder ausgelöst hätte, z.B. weil man -dies legt ja dein vergleich mit dem Sklavenhandel früherer Jahrhunderte nahe- einen Arbeitskräftebedarf mit diesen sog. Flüchtlingen decken wollte.Früher wurden die Menschen geraubt/versklavt ― heute werden sie durch Trugbilder aus den Medien gelockt und kommen freiwillig.
Dies könnte ich nicht nachvollziehen und insoweit hinkt dein vergleich mit dem Menschenraub früherer Jahrhunderte wohl etwas. Völlig zutreffend ist allerdings, dass es sich bei dieser "Fluchtwelle" welche von einem Gutteil der hiesigen Öffentlichkeit und angefeuert von lauter schönfärberischen Medienberichten zunächst total euphorisch begrüßt wurde, auch um einen "Brain-Drain" gewaltigen Ausmaßes handelt. Insoweit wäre der Vergleich mit dem sklavenhandelt sicher zutreffend.
Was die Auslöser dieser enormen Zuwanderungswelle zwischen 10/15 und 3/16 angeht so würde ich jetzt nicht Angela M. unterstellen, dass sie diese mit ihrem sattsam bekannten "Selfie" absichtlich auslösen wollte sondern behaupte, dass sie dabei eher von naivem Gutmenschentum beseelt war - und mit ihr auch ein Großteil der mediengesteuerten deutschen Öffentlichkeit. Was im gesamten letzten Jahr in Deutschland los war -und was auch hier im Forum seinen Niederschlag gefunden hat- kann man wahrscheinlich nur mit Kategorien der Massenpsychologie erfassen meint Doncarlos
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StreunerAR
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Re: Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
Hallo doncarlos,
danke für deine sachliche Kritik an meinen Einlassungen. Ich habe gezögert darauf zu antworten, aber nicht weil ich die Diskussion scheue, sondern weil ich an → einem anderen Beispiel ← gesehen habe, wie solche wüstenfremden Politdiskussionen entgleisen können, wenn die Standpunkte zu kontrovers sind. Insofern hätte ich durchaus Verständnis, wenn die Moderation meine beiden Beiträge löschen würde.
Schon vor weit über 20 Jahren habe ich mich beispielsweise über Beobachtungen wie die folgende (kein Einzelfall, sondern die Regel!) geärgert:
Vor der deutschen Botschaft in Manila standen bereit um 4 Uhr morgen lange Schlangen ehrlicher Menschen, die einen der raren Termine für eine Einreisevisum in die Bundesrepublik Deutschland ergattern wollten. Die Gauner dagegen haben sich dieser Mühe nicht unterzogen, sondern sind einfach vorsätzlich unter Verletzung der Einreisevorschriften durch eine Hintertür eingedrungen und haben ihren weiteren Aufenthalt erpreßt. Das Zauberwort hieß damals wie heute Asyl, dessen wahrheitswidrige Benützung alle Türen — auch zu finanzieller Alimentierung ohne Gegenleistung — geöffnet hat.
Ähnliches erfuhr ich auch in anderen Ländern und wurde von einschlägig Interessierten auch z.T. recht dreist nach Verhaltensempfehlungen gefragt. Aufgrund vieler solcher Beobachtung und den nicht dazu passenden Äußerungen aus der Politik und den Leitmedien hat sich meine Hypothese gebildet und verfestigt, daß soetwas nicht zufällig oder aus gutmenschlicher Naivität entsteht, sondern seit Jahrzehnten, vorsichtig, aber dennoch zielstrebig vorbereitet und umgesetzt wurde (von wem auch immer — sind eben geopolitische Spiele, die keineswegs nur Deutschland betreffen). Wenn das wirklich nicht gewollt gewesen wäre, hätte dieser sehr lange Zeitraum locker gereicht, um solchen Betrügereien einen Riegel vorzuschieben; offensichtlich war das aber nicht gewollt.
Weiterhin wird meine Hypothese noch dadurch gestützt, daß sachlich-inhaltliche Kritik an diesen Zuständen eben in höchster Weise unsachlich und polemisch gekontert wird (von den Verantwortlichen und von denen, die diese Fehlanreize fördern und davon profitieren — oft sogar in ehrabschneiderischer Weise):
Wie gesagt: eine Hypothese — keine fundierte Theorie.
danke für deine sachliche Kritik an meinen Einlassungen. Ich habe gezögert darauf zu antworten, aber nicht weil ich die Diskussion scheue, sondern weil ich an → einem anderen Beispiel ← gesehen habe, wie solche wüstenfremden Politdiskussionen entgleisen können, wenn die Standpunkte zu kontrovers sind. Insofern hätte ich durchaus Verständnis, wenn die Moderation meine beiden Beiträge löschen würde.
Das glaube ich tatsächlich, wobei ich unter irgendjemand nicht bestimmte Personen verstehe, sondern die kohärenten Interessen globaler Machtgruppen. Mir ist durchaus bewußt, daß die gleichen Interessengruppen solche Äußerungen unisono als Verschwörungstheorie abqualifizieren um die so denkenden Personen zu disqualifizieren, sie zeigen damit nur allerdings nur eines: nämlich eine völlige Unkenntnis des Unterschieds zwischen Theorie und Hypothese. Hier genügt es zu verstehen, daß es sich bei einer Theorie um ein logisch geschlossenes und von jedermann überprüfbares und verifizierbares Gedankenkonstrukt handelt, während eine Hypothese eine Vorstufe zu einer Theorie sein kann, oft aber auch zu gar nichts führt. Der Verfasser einer Hypothese ist häufig über Auffälligkeiten / Ungereimtheiten / Widersprüche gestolpert und versucht diese vernünftig in seine Weltwahrnehmung einzuordnen.doncarlos hat geschrieben:Meinst du damit, dass irgendjemand hierzulande diesen plötzlichen "Menschen-Tsunami" bewußt z.B. durch das Lancieren rosiger Schlaraffenlandbilder ausgelöst hätte, z.B. weil man -dies legt ja dein vergleich mit dem Sklavenhandel früherer Jahrhunderte nahe- einen Arbeitskräftebedarf mit diesen sog. Flüchtlingen decken wollte.
Schon vor weit über 20 Jahren habe ich mich beispielsweise über Beobachtungen wie die folgende (kein Einzelfall, sondern die Regel!) geärgert:
Vor der deutschen Botschaft in Manila standen bereit um 4 Uhr morgen lange Schlangen ehrlicher Menschen, die einen der raren Termine für eine Einreisevisum in die Bundesrepublik Deutschland ergattern wollten. Die Gauner dagegen haben sich dieser Mühe nicht unterzogen, sondern sind einfach vorsätzlich unter Verletzung der Einreisevorschriften durch eine Hintertür eingedrungen und haben ihren weiteren Aufenthalt erpreßt. Das Zauberwort hieß damals wie heute Asyl, dessen wahrheitswidrige Benützung alle Türen — auch zu finanzieller Alimentierung ohne Gegenleistung — geöffnet hat.
Ähnliches erfuhr ich auch in anderen Ländern und wurde von einschlägig Interessierten auch z.T. recht dreist nach Verhaltensempfehlungen gefragt. Aufgrund vieler solcher Beobachtung und den nicht dazu passenden Äußerungen aus der Politik und den Leitmedien hat sich meine Hypothese gebildet und verfestigt, daß soetwas nicht zufällig oder aus gutmenschlicher Naivität entsteht, sondern seit Jahrzehnten, vorsichtig, aber dennoch zielstrebig vorbereitet und umgesetzt wurde (von wem auch immer — sind eben geopolitische Spiele, die keineswegs nur Deutschland betreffen). Wenn das wirklich nicht gewollt gewesen wäre, hätte dieser sehr lange Zeitraum locker gereicht, um solchen Betrügereien einen Riegel vorzuschieben; offensichtlich war das aber nicht gewollt.
Einer Einzelperson würde ich das auch nicht unterstellen, denn was diese will und tut oder tun muß, kann man nicht wirklich überprüfen. Aber die jahrzehntelangen Fehlanreize haben ihre Wirkung entfaltet, es hat sich weltweit herumgesprochen, daß Lüge und Betrug sich in jeder Hinsicht lohnen und daß die Ehrlichen die Dummen sind, nicht bekommen was sie wollen und sich obendrein schikanieren lassen müssen. Hinzu ist in die letzten Jahren die leichte Schwarmbildung und Absprache mittels sozialer Netzwerke im Internet gekommen, die Erschwinglichkeit von Smartphones, die es erlaubt, überraschende Massenaktionen in Echtzeit auszulösen und zu steuern. Ein paar falsche Sätze von Entscheidern in der Öffentlichkeit lassen dann alle Dämme brechen.doncarlos hat geschrieben:Was die Auslöser dieser enormen Zuwanderungswelle zwischen 10/15 und 3/16 angeht so würde ich jetzt nicht Angela M. unterstellen, dass sie diese mit ihrem sattsam bekannten "Selfie" absichtlich auslösen wollte sondern behaupte, dass sie dabei eher von naivem Gutmenschentum beseelt war - und mit ihr auch ein Großteil der mediengesteuerten deutschen Öffentlichkeit.
Weiterhin wird meine Hypothese noch dadurch gestützt, daß sachlich-inhaltliche Kritik an diesen Zuständen eben in höchster Weise unsachlich und polemisch gekontert wird (von den Verantwortlichen und von denen, die diese Fehlanreize fördern und davon profitieren — oft sogar in ehrabschneiderischer Weise):
- Es wird unterstellt, die Kritiker wollten das Asylrecht für politisch und weltanschaulich Verfolgte und an Leib und Leben gefährdete Personen abschaffen.
- Es werden rassistische Motive unterstellt, so als sollten nur bestimmte Rassen (die es nach Meinung einiger gar nicht gibt) abgewiesen werden.
- Es wird den Kritikern pauschal eine verbotene Gesinnung unterstellt, so als wären die Beführworter dieser Zustände befugt und qualifiziert, darüber verbindlich zu befinden.
- Die Zulassungsverfahren werden seit ewigen Zeiten künstlich so in die Länge gezogen, daß eine Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und zwischen Wirtschaftsmigranten unmöglich wird. Vielfach werden Gesetzesmängel ausgenützt, um Ausweisungsfristen einfach auszusitzen, bis eine Abschiebung unmöglich geworden ist.
- Die unsägliche Familienzusammenführung: 1 Person wirft hier Anker und holt ganze Sippen nach. Die Zusammenführung könnte auch in der Heimat erfolgen, wenn keine Flucht vorliegt oder die Gründe nicht weiterbestehen.
Wie gesagt: eine Hypothese — keine fundierte Theorie.
Zuletzt geändert von StreunerAR am Mo 13. Feb 2017, 17:31, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
Hi Streuner,
kann wieder über 90 % Deiner Aussagen mit unterschreiben. Insbesondere den letzten teil wo du schön die verquere weil fast schon manipulative Beeinflussung der öffentlichen Diskussion hierzulande speziell zum flüchtlingshype durch interessierte Kreise beschreibst. Wo ich nicht ganz d' accord bin betrifft deine etwas nebulös bleibende Zurechnung der Urheberschaft zu den "Verantwortlichen". Natürlich gibt es politische Milieus, die aus durchsichtigen wahltaktischen Interessen solche Feuerchen in der öffentlichen Meinung anfachen (ich habe da auch einige Parteipolitiker im Auge) und ebenso gibt es auch NGOs und Massenmedien, die schon fast wie Hohepriester früherer Zeiten politische Meinungen orchestrieren. Dass es sich dabei aber um wirtschaftlich motivierte Zündeleien handeln sollte, bezweifle ich doch stark. In der Tat bleibt diese ganze unselige Giftmischerei in unseren Medien letztes Jahr und deren verheerende Konsequenzen für die politische Kultur im Lande erst noch aufzuarbeiten. Da ich aber von der Freiheit der Wissenschaft hierzulande überzeugt bin, werden die entsprechenden Analysen sicher nicht allzu lange auf sich warten lassen. Z.B. gefällt mir in diesem Zusammenhang ganz gut der früher ab und zu in talkshows auftretende Prof. Patzelt (?) ich glaube von der Uni Leipzig.
Ich habe mich jetzt entschlossen mehrere Stunden meiner kostbaren Zeit aufzuwenden um den in diesem Zusammenhang so exemplarischen Thread hier im Forum zur "Flüchtlingswelle" mal unter den Gesichtspunkten der destruktiven Polemik zu analysieren. Mache euch allen dann die ersten Ergebnisse dazu demnächst zugänglich verspricht doncarlos
kann wieder über 90 % Deiner Aussagen mit unterschreiben. Insbesondere den letzten teil wo du schön die verquere weil fast schon manipulative Beeinflussung der öffentlichen Diskussion hierzulande speziell zum flüchtlingshype durch interessierte Kreise beschreibst. Wo ich nicht ganz d' accord bin betrifft deine etwas nebulös bleibende Zurechnung der Urheberschaft zu den "Verantwortlichen". Natürlich gibt es politische Milieus, die aus durchsichtigen wahltaktischen Interessen solche Feuerchen in der öffentlichen Meinung anfachen (ich habe da auch einige Parteipolitiker im Auge) und ebenso gibt es auch NGOs und Massenmedien, die schon fast wie Hohepriester früherer Zeiten politische Meinungen orchestrieren. Dass es sich dabei aber um wirtschaftlich motivierte Zündeleien handeln sollte, bezweifle ich doch stark. In der Tat bleibt diese ganze unselige Giftmischerei in unseren Medien letztes Jahr und deren verheerende Konsequenzen für die politische Kultur im Lande erst noch aufzuarbeiten. Da ich aber von der Freiheit der Wissenschaft hierzulande überzeugt bin, werden die entsprechenden Analysen sicher nicht allzu lange auf sich warten lassen. Z.B. gefällt mir in diesem Zusammenhang ganz gut der früher ab und zu in talkshows auftretende Prof. Patzelt (?) ich glaube von der Uni Leipzig.
Ich habe mich jetzt entschlossen mehrere Stunden meiner kostbaren Zeit aufzuwenden um den in diesem Zusammenhang so exemplarischen Thread hier im Forum zur "Flüchtlingswelle" mal unter den Gesichtspunkten der destruktiven Polemik zu analysieren. Mache euch allen dann die ersten Ergebnisse dazu demnächst zugänglich verspricht doncarlos
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StreunerAR
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Re: Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
Verstehe ich voll und ganz. Das kann ich alles nicht ordentlich belegen, sogar nicht einmal benennen. Deswegen bestehe ich ja auch darauf, daß ich keine Theorie verkünde, sondern lediglich eine Hypothese äußere, die sich weiterentwickelt.doncarlos hat geschrieben:… Wo ich nicht ganz d' accord bin betrifft deine etwas nebulös bleibende Zurechnung der Urheberschaft zu den "Verantwortlichen". … Dass es sich dabei aber um wirtschaftlich motivierte Zündeleien handeln sollte, bezweifle ich doch stark. In der Tat bleibt diese ganze unselige Giftmischerei in unseren Medien letztes Jahr und deren verheerende Konsequenzen für die politische Kultur im Lande erst noch aufzuarbeiten. …
Ich hatte mal einen Kollegen mit dem Standpunkt:
Als Erklärung für absonderliche Ereignisse und Verhaltensweisen reicht meistens ganz normale menschliche Dummheit.
Das hat mir zwar nicht sonderlich gefallen, in in zahlreichen Einzelfällen aus dem Projektgeschäft mußte ich ihm nach einiger Zeit Recht geben.
Das würde mich freuen.doncarlos hat geschrieben:Ich habe mich jetzt entschlossen mehrere Stunden meiner kostbaren Zeit aufzuwenden um den in diesem Zusammenhang so exemplarischen Thread hier im Forum zur "Flüchtlingswelle" mal unter den Gesichtspunkten der destruktiven Polemik zu analysieren. Mache euch allen dann die ersten Ergebnisse dazu demnächst zugänglich verspricht doncarlos
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Alexander
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Re: Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
Mich würde das nicht freuen. Ich kann euren Stuss nicht mehr lesen. Lange schaue ich mir das nicht mehr an. Dann gibt es wieder den einen oder anderen weniger im Forum.StreunerAR hat geschrieben:Das würde mich freuen.
Gruss
Alexander
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Re: Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
Hi Alexander,
dieser Schuss vor den Bug war deutlich!!!
Letztens hatte ich Dir ja eine persönliche mail mit diesem Ansinnen zugeleitet ohne dass du darauf eingegangen bist.
Es ist aber auch so besser wenn Du Deine Entscheidung darüber was hier im Forum gesagt werden darf und was nicht coram publico bekannt gibst.
Das erspart mir auch eine ganze Menge Arbeit. Habe ja schon die ersten -zig Seiten des alten "Flüchtlings-threads" durchgearbeitet und schon innerlich gestöhnt, was ich da gerade versprochen habe.
Aber gut so, dann kann ich mir diese Heidenarbeit eben sparen, wenn's sonst nicht interessiert bzw. andere zu sehr ärgert. War aber für meinen persönlichen erkenntnisgewinn doch sehr förderlich, daher empfehle ich dies generell -das Zurückblättern und nochmalige Nachlesen früherer Debattenbeiträge.
Da ich aber weiterhin noch das Privileg genießen will, mich hier schlau zu machen, werde ich erst mal meinen Mund halten. Dich wird es ja freuen meint -etwas verständnislos- Doncarlos
dieser Schuss vor den Bug war deutlich!!!
Letztens hatte ich Dir ja eine persönliche mail mit diesem Ansinnen zugeleitet ohne dass du darauf eingegangen bist.
Es ist aber auch so besser wenn Du Deine Entscheidung darüber was hier im Forum gesagt werden darf und was nicht coram publico bekannt gibst.
Das erspart mir auch eine ganze Menge Arbeit. Habe ja schon die ersten -zig Seiten des alten "Flüchtlings-threads" durchgearbeitet und schon innerlich gestöhnt, was ich da gerade versprochen habe.
Aber gut so, dann kann ich mir diese Heidenarbeit eben sparen, wenn's sonst nicht interessiert bzw. andere zu sehr ärgert. War aber für meinen persönlichen erkenntnisgewinn doch sehr förderlich, daher empfehle ich dies generell -das Zurückblättern und nochmalige Nachlesen früherer Debattenbeiträge.
Da ich aber weiterhin noch das Privileg genießen will, mich hier schlau zu machen, werde ich erst mal meinen Mund halten. Dich wird es ja freuen meint -etwas verständnislos- Doncarlos
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Re: Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
[/quote]Alexander hat geschrieben:.Mich würde das nicht freuen. Ich kann euren Stuss nicht mehr lesen. Lange schaue ich mir das nicht mehr an. Dann gibt es wieder den einen oder anderen weniger im Forum.
Schade,Schade,... ich dachte Foren leben von der Diskussion.
Danke für Eure Beiträge, "doncarlos" und "StreunerAR".
Ich kann nur hoffen, daß sich das hier nicht dem
Mainstream entsprechend zur Administratordiktatur entwickelt.
-
Alexander
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Re: Flüchtlinge auf dem Weg zurück / Zentrum in Agadez
Du wirst jetzt gleich Administratordiktatur erleben...hako hat geschrieben:Ich kann nur hoffen, daß sich das hier nicht dem
Mainstream entsprechend zur Administratordiktatur entwickelt.
Gruss
Alexander
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