Polen | Ohne Plan und Ziel ... Ein Roadtrip durch den Süden

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

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Birgitt
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Polen | Ohne Plan und Ziel ... Ein Roadtrip durch den Süden

Beitrag von Birgitt »

Herbst 2020 - wir hatten tolle Reisepläne. Doch dann kommt alles anders. Die Welt wird immer schneller immer kleiner. Geht auf, geht zu ... dieses kleine Corona-Virus hat alles fest im Griff und bestimmt das Leben. Wir schauen auf die Landkarte. Wohin? Auf Flugstress haben wir momentan keine Lust.

Also ein paar Klamotten ins Auto gepackt und los gehts - auf der A4 Richtung Polen ...

Grober Routenverlauf

grün = grobe Route
grün = grobe Route

Ein paar Infos zur Reisevorbereitung

Landkarten
  • Diverse Karten aus dem Reise Know-How Verlag. Für die Grobübersicht ok, gutes wasserresistentes Material.
Reiseführer Übernachtung
  • Wir hatten nichts vorgebucht, alles spontan vor Ort. Das Corona-Hygienekonzept war überall überzeugend.
Benzinpreise
  • Benzin/Diesel kosten deutlich unter 1 Euro :)
Geld / Kreditkarten:
  • Die Währung des Landes ist der Złoty. Ob Bargeld oder Kreditkarte spielt keine Rolle, beides wird gerne genommen. Wer Bargeld tauscht, macht dies beim Kantor, den es gefühlt an jeder Ecke gibt und wo es immer ratsam ist, die Kurse zu vergleichen ;-)
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Fortsetzung mit Fotos, Infos zu den Übernachtungsmöglichkeiten und kleinem Reisebericht folgt ...

Gruß
Birgitt
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Polen | Niederschlesien - Übernachtung in Zgorzelec

Beitrag von Birgitt »

Am frühen Abend erreichen wir Görlitz. Wir fahren noch flott über die Lausitzer Neiße, die die Grenze markiert. Und dann lernen wir in Polen unsere erste Lektion: Samstags wird Hochzeit gefeiert! Restaurants, Gästehäuser und Hotels - alles scheint ausgebucht. Zum Glück finden wir in Zgorzelec gleich in Grenznähe noch ein Plätzchen für die Nacht im gemütlichen Stellmacherhaus "Zagroda Kołodzieja" - Zagroda Kołodzieja - booking.com / Zagroda Kołodzieja - Website - und lassen uns dort Schlesische Knödel, Ente

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und Brackie schmecken ;-)

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Birgitt
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Polen | Niederschlesien - Jelenia Góra und Cieplice

Beitrag von Birgitt »

Wir sind ziemlich gespannt, wo uns unsere Tour hinführen wird und was uns erwartet. Vor vier Jahren hatten wir ein langes Wochenende in Warschau verbracht und waren begeistert. Mal sehen, wie es diesmal wird.

Nach dem Frühstück steuern wir Jelenia Góra an, Hirschberg. Durch Tuch- und Webwaren sind die Kaufleute der Stadt einst reich geworden, das Hirschberger Leinen war im 16. Jahrhundert in ganz Europa begehrt. Der Reichtum spiegelt sich bis heute in den schönen Bürgerhäusern

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Wir genießen einen Kaffee unter den Arkaden, dann gehts weiter

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nach Cieplice, dem nur 9 km entfernt liegenden Bad Warmbrunn. In Cieplice, übersetzt "Warmbad", hat man im 12. Jahrhundert warme, schwefelhaltige Quellen entdeckt. Der Kurort hat was ;-) und so mieten wir uns für die nächsten Tage im "Hotel Restauracja Caspar" ein: Hotel Caspar - booking.com / Hotel Caspar - Website

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Birgitt
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Polen | Niederschlesien - Schlösser und Burgen im Hirschberger Tal

Beitrag von Birgitt »

Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich Prinz Wilhelm von Hohenzollern in das Hirschberger Tal verliebt und sich ein Renaissanceschloss neugotisch aufpolieren lassen. Da die Hohenzollern mit dem Hochadel Europas gut vernetzt waren, folgten bald weitere seinem Beispiel und auch Künstler, Musiker und Wissenschaftler ließen sich im Hirschberger Tal nieder.

Von dicken Mauern umgeben: Pałac Łomnica

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Das Barockschloss Lomnitz kann besichtigt werden, der zugehörige Gutshof bietet Übernachtungsmöglichkeiten

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Auf der Straßenseite gegenüber wird Antikes angeboten, gleich daneben edle Leinenwaren

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Märchenhaft schön ist auch der Pałac Wojanów, nur 2 km weiter an der Bober gelegen. Wer mag, kann es sich hier gut gehen lassen, denn Schildau, wie der Barockpalast Wojanow auf deutsch heißt, beherbergt heute ein Wellnesshotel

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Die malerische Parkanlage

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mit den kopflosen Ladies lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein

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Einige Kilometer weiter strahlt Zamek Bobrów auch heute noch einen gewissen Zauber aus. Uns fasziniert der Anblick der Ruine. Ein paar Bauarbeiter, die auf dem Gelände schaffen, erklären uns, dass Schloss Boberstein dem Verfall preisgegeben sei. Wiederaufbau und Restaurierung sprengen jedes Portemonnaie ...

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Durch die Falkenberge führt uns die Straße nach Karpniki. Auch Schloss Fischbach, umgeben von den namensgebenden Wassergräben und Fischteichen, ist heute ein exklusives Hotel

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Genug der Paläste, es reicht für heute ;-) Wir gönnen uns jetzt ein kühles Tyskie und überlegen unser Programm für morgen

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Birgitt
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Polen | Unterwegs im Riesengebirge - Einmal Schneekoppe und zurück

Beitrag von Birgitt »

Jelenia Góra, Cieplice, das Hirschberger Tal - all diese Orte liegen am Fuß des Riesengebirges, der Heimat von Rübezahl. Wir sind früh unterwegs heute. Den Wagen parken wir in Karpacz, einem lang gezogenen Ferienort, in dem sich Souvenirshops, Imbissbuden und Pensionen aneinanderreihen.

Karpacz ist das Skigebiet der Region. Gleich hinter der Talstation der Seilbahn Krummhübel, so heißt Karpacz auf deutsch, und vorbei an der Skisprungschanze Orlinek starten wir unsere Wanderung im Karkonoski Park Narodowy, dem Nationalpark Riesengebirge

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Der Wanderweg ist teils grob gepflastert, was das laufen etwas mühsam gestaltet ;-)

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Aus Quellen sprudelt es

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Gebirgsbäche plätschern vor sich hin

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Camouflage als perfekte Tarnung für das Überleben im Wald

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Wir sehen den Grat, dort müssen wir hoch

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Kurze Pause, Ausblick genießen

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Dann erreichen wir Ofiar Gór, den symbolischen Friedhof der Bergopfer

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Fast geschafft! Wir haben den Gipfel vor Augen, die Schneekoppe! Die mit 1.603 m höchste Erhebung des Riesengebirges

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Birgitt
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Polen | Unterwegs im Riesengebirge - Von der Schneekoppe zur Kirche Wang

Beitrag von Birgitt »

Angekommen am Schlesierhaus, der Berghütte Śląski Dom. Hier oben ist die Hölle los! Den restlichen Kilometer zum Gipfel sparen wir uns beim Anblick der Völkerwanderung ;-) Auf dem Grat dieser Bergkette verläuft die Grenze zwischen Polen und der Tschechischen Republik. Der Gipfel der Schneekoppe befindet sich in Tschechien. Und eine Seilbahn führt von tschechischer Seite gradewegs zum Gipfel hoch.

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Markierungen zieren in regelmäßigen Abständen die Grenze

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Einige Kilometer spazieren wir auf dem Grat entlang und genießen das Panorama

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bevor wir langsam mit dem Abstieg beginnen und wieder in den Wald eintauchen

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Unser Weg führt vorbei an den Berghütten Hampelbaude und Teichbaude mit dem idyllisch gelegenen "Kleinen Teich"

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Wir queren Bäche

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und bestaunen grüne Felsen

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eingefärbt durch einen hauchdünnen Flechtenüberzug

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Die Sonne steht bereits tief, nur noch wenige Schritte durch den Wald

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dann taucht vor uns die Stabkirche Wang auf, ein norwegisches Baudenkmal aus dem 12. Jahrhundert und die Hauptattraktion von Karpacz. Die Mitte des 19. Jahrhundert für den Abriss bestimmte Holzkirche mit den geflügelten Drachen und schindelgedeckten Dächern stand einst an einem See in Südnorwegen, wurde dort demontiert, ein Jahr über Land und Flüsse transportiert und hier neu aufgebaut und endlich 1844 eingeweiht. Sie ist die einzige von 30 heute noch erhaltenen Stabkirchen außerhalb Norwegens. Gleich daneben wurde ein steinerner Glockenturm erbaut, damit auch in den Bergen jeder die Botschaft Gottes gut hören konnte ...

Wir sehnen unseren Parkplatz herbei, sehr weit ist es nicht mehr. Und ab hier haben wir ebenen Untergrund unter den Füßen. In einem sind wir uns einig: grob gepflasterte Wanderwege werden wir zukünftig meiden ;-)

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Birgitt
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Polen | Niederschlesien - Die Glasbläser der Huta Julia

Beitrag von Birgitt »

Seit dem Mittelalter wird in Szklarska Poręba und Umgebung Glas hergestellt. Quarzsand ist im Riesengebirge reichlich vorhanden. Dem Glas verdankt der Ort auch seinen Namen: szkło, der polnische Name für Glas. International berühmt wurde die Region jedoch erst nach der Gründung der Josephinenhütte. Deren Kristall- und Bleiglas war so hochwertig, dass dafür noch heute höchste Preise bei Auktionen erzielt werden.

Die Huta Szkła Julia, die Juliahütte, sieht sich als Nachfolgerin der Josephine. Wir schauen uns in der Manufaktur in Piechowice einmal um

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Edle Blei- und Kristallglaswaren in allen Variationen. Man muss den Stil jedoch mögen ;-)

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Die Ideen entstehen auf dem Reissbrett

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Formen werden gedrechselt

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Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr sind die Glasbläser aktiv. Bei 1.200° beginnt der Quarzsand zu schmelzen. Eine schweißtreibende Arbeit, bei der jeder Handgriff sitzen muss und die viel Erfahrung braucht

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Dünne Glasstäbe werden erhitzt und in Form gebracht. Es entstehen filigrane Miniatur-Kunstwerke in Tier- und Blütenfom

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Lunker? Lupenrein? Auch die Qualitätskontrolle ist reine Handarbeit. Nur einwandfreie Ware geht in die Weiterbearbeitung

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Die Glasgefäße werden manuell mit Liniennetzen überzogen. Nur so weiß der Graveur an welcher Stelle er den Schliff ansetzen muss

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Werden dem Quarzsand Pigmente beigemischt, leuchtet das Glas in vielen Farben

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Hier sorgt ein Airbrush für die Farbe

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damit auch für jeden Geschmack etwas dabei ist. Übrigens: der Zahnputzbecher von Queen Elizabeth stammt aus der Juliahütte ;-)

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Polen | Niederschlesien - Das Steinkohlerevier Walbrzych - Waldenburg

Beitrag von Birgitt »

Wir brechen unsere Zelte in Cieplice ab und bewegen uns weiter in Richtung Osten. Eine schöne Strecke führt von Kowary durch die Berge nach Lubawka, auf deutsch Liebau. Über Kamienna Góra geht es dann weiter in Richtung Wałbrzych, Waldenburg, dem ehemaligen Zentrum des niederschlesischen Steinkohlereviers. Die Steinkohlebergwerke und die kohleverarbeitenden Betriebe waren bis Anfang der 1990er Jahre ununterbrochen in Betrieb. Heute sind die Zechen stillgelegt. Ein sehr gut erhaltener Industriekomplex ist das große Steinkohlebergwerk Julia, das heute umfunktioniert ist in ein Bergbaumuseum, Wissenschafts- und Kunstzentrum: Stara Kopalnia.

Auch der 586 m tiefe Schacht der Grube Witold in Boguszów-Gorce ist geschlossen.

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Übrig geblieben sind der gelbe Förderturm und die Maschinenhallen, die nun ein Kultur- und Kongresszentrum beherbergen.

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Das angeschlossene kleine Museum mit Utensilien der Bergarbeiter kann kostenfrei besichtigt werden

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Birgitt
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Polen | Niederschlesien - Schloss Fürstenstein - Zamek Ksiaz

Beitrag von Birgitt »

Im Waldenburger Bergland thront inmitten eines dichten, von tiefen Schluchten durchzogenen Waldes auf einem Felsvorsprung das Schloss Fürstenstein, Zamek Książ - das größte Schloss Schlesiens

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Das riesige Märchenschloss - erbaut Ende des 13. Jahrhunderts von Herzog Bolko I. von Schweidnitz - wirkt wie aus einem Guss und entstand doch über viele Jahrhunderte. Renaissance und Barock haben gleichermaßen ihre Handschrift hinterlassen. Efeu und wilder Wein ranken an den Mauern hoch

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So friedlich - wie es heute wirkt - waren die Zeiten jedoch nicht immer. Die SS hatte im zweiten Weltkrieg größtes Interesse an dem Anwesen, um hier das Kellersystem im Rahmen des "Projektes Riese" als Lager-, Aufenthalts- und Führungsort auszubauen. Schlesiens NSDAP-Gauleiter ließ das Bauwerk daher 1941 von seinen damaligen Besitzern beschlagnahmen. Das Gangsystem mit einer Gesamtlänge von etwa 2 km unterhalb des Schlosses, das unter größter Geheimhaltung durch KZ-Häftlinge des KZ Groß-Rosen (Außenlager Riese, "AL Riese") errichtet wurde, sollte dem Aufenthalt höherer und höchster Wehrmacht- und SS-Führer und als deren Kommandozentrale dienen. Vor dem Schloss wurde ein 50 Meter tiefer Schacht gegraben, in dem ein Aufzug eingerichtet werden sollte. Eine Schmalspurbahn, die die Tunnel mit einem Abzweig der Bahnlinie bei Liebichau (heute: Lubiechów) verband, wurde nach dem Krieg abgebrochen ... mehr bei Wikipedia

Wiki erklärt auch das unterirdische Stollensystem im Mittelgebirgsmassiv um die Säuferhöhen und im Eulengebirge bei Wüstewaltersdorf, das 20.000 Menschen Platz bieten und an das Kellersystem des Schloss Fürstenstein angebunden werden sollte, sehr anschaulich: Projekt Riese.

Sehr interessant ist auch ein Artikel im Spiegel aus dem Jahr 2018, der sich recht kritisch zu dem damit in Zusammenhang stehenden Tourismus äußert: Codename "Riese".

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Wurzelwerk, Gemäuer und Fels bilden vielerorts eine Einheit

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Skulpturen

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und lauschige Ecken im Park lassen die dunklen Schatten der Vergangenheit vergessen

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Das Gelände des Burgbergs ist riesig

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Wer Schloss Fürstenstein mit seinen mehr als 400 Sälen und Räumen in Gänze besichtigen möchte, der wird mit einem Tag nicht hinkommen ;-)

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Birgitt
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Polen | Niederschlesien - Unterwegs in Swidnica - Schweidnitz

Beitrag von Birgitt »

Nur 20 Minuten sind es mit dem Auto von Fürstenstein bis Świdnica, Schweidnitz

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Schnell finden wir ein Zimmer für die Nacht im traditionell-verspielten "Zajazd Karczma Zagłoba" mit einem urigen Restaurant, in dem beste Pierogi ruskie serviert werden: Karczma Zagłoba - booking.com / Karczma Zagłoba - Website

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Unser DuMont schwärmt von den Schweidnitzer Pralinen. Die gilt es zu finden! Nur - so einfach ist das scheinbar nicht. Die angegebene Anschrift der Manufaktur liegt am äußeren Stadtring. Und unter der im Reiseführer angegebenen Hausnummer ist ein Teppich- und Tapetenhändler ansässig - der auf meine Frage nach Pralinen etwas verständnislos dreinblickt ;-)

Die Stadtbesichtigung rollen wir nun also von hinten auf. Vorbei an Häusern, deren Fassaden noch auf Glanz gebracht werden wollen

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und vorbei an Treppenhäusern, die den Muff vergangener Jahrzehnte verströmen

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erreichen wir den Torbogen, hinter dem sich das Highlight von Świdnica verbirgt

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Die evangelische Friedenskirche zur heiligen Dreifaltigkeit. Sie gilt als die größte Fachwerkkirche Europas und steht seit 2001 auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO

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Der angeschlossene kleine Friedhof wirkt mit seinen wild herumliegenden Kreuzen und Grabsteinen ziemlich zerzaust

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Gestorben 1929 ... vor beinahe einem Jahrhundert ...

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Ein weiterer Sakralbau mit Superlativ ziert den Ort: die Kathedrale von Świdnica St. Stanislaus und Wenzel. Der weithin sichtbare schlanke Kirchenturm ist mit seinen 103 m der derzeit höchste in Schlesien

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Vor der Kathedrale kniet Jan Pawel II - wir werden ihm noch sehr oft begegnen auf unserer Tour ;-) Der aus Polen stammende Papst Johannes Paul II. wird von seinen Landsleuten verehrt wie kein anderer

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Schweidnitz ist im zweiten Weltkrieg von Zerstörung verschont geblieben, der mittelalterliche Stadtkern blieb dadurch weitestgehend erhalten. Wer mit offenen Augen durch das Städtchen läuft, wird mit hübschen Details belohnt.

Sehenswerter Dachschmuck

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und schöne Fassaden. Hier ein winziges goldenes Segelschiff

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und dort ein ausgewachsener Stier

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Die Metzgerei?

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Nein, die Apotheke! Und das seit zig Jahren

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Rynek. Der Marktplatz

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mit den Blumenpavillions

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... und ... Pralinen !!! Die Świdnicka Manufaktura Czekolady ist im Sommer umgezogen nach Rynek 8. Vom neuen Standort im Stadtzentrum aus wird nun ganz Polen mit den handgemachten Schweidnitzer Luxus-Kalorien beliefert

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Hmmmmmmm .... sind die guuuut :)

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Polen | Niederschlesien - Museum KL Gross-Rosen in Rogoznica

Beitrag von Birgitt »

Heute gibt es schwere Kost. Nur 30 km entfernt von Schweidnitz stehen wir vor einem Tor, das keiner weiteren Erklärung bedarf

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Das Tor steht offen

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und gibt den Blick frei auf die Fundamente, auf denen einst die Baracken standen

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Eine Baracke am Ende des Geländes ist neu errichtet und dient als Ausstellungsraum

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Überlebende berichten

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Ohne Worte ...

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Im Konzentrationslager Gross-Rosen in Rogoźnica waren zwischen 1940 und 1945 etwa 130.000 Menschen inhaftiert, davon wurden rund 40.000 ermordet

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Polen | Niederschlesien - Zisterzienserkloster Leubus

Beitrag von Birgitt »

Im 12. Jahrhundert holte Schlesiens Herzog Heinrich I. Zisterziensermönche, die als besonders tüchtig galten, ins Land und schenkte ihnen große Ländereien. Die machten sich sogleich an die Arbeit, rodeten die Wälder und machten das Land urbar. Sie brachten neues technisches Gerät nach Schlesien und auch die bodenschonende Dreifelderwirtschaft, die für gute Ernten sorgte. Ihren ersten Sitz gründeten sie in Leubus, dem heutigen Lubiąż.

Grund genug dem Kloster Leubus einen kurzen Besuch abzustatten

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Hoch über der Oder thront das Zisterzienserkloster mit seiner 223 m langen schlossartigen Fassade. Das Kloster, das einst mehr als 1.000 Mönchsklausen beherbergte, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. 1936 wurde das im Kloster untergebrachte Gestüt nach Fürstenstein im Waldenburger Bergland verlegt. Im Frühsommer 1942 wurden in den Klostergebäuden Fabriken und Forschungslaboratorien eingerichtet, die für die Rüstungsindustrie tätig waren. Vom NS-Regime wurden Zwangsarbeiter aus Luxemburg zur Arbeit herangezogen, von denen etliche wegen der schlechten Arbeitsbedingungen starben. Auch von geheimen Gängen unter der Oder war die Rede. Hinsichtlich dieser fiktionalen Vorstellungen ist zu berücksichtigen, dass die Oder bei Hochwasser bis an die Sohle der Keller des Klosterflügels ansteigt. Das Gelände wurde mit Nebelanlagen ausgestattet, die es vor feindlichen Flugzeugen schützen sollten ... mehr bei Wiki.

Eine Besichtigung des Gebäudes ist nur im Zuge einer Gruppenführung möglich.

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Es ist schon spät, Zeit nach Breslau zu kommen. Im Stadtteil Śródmieście finden wir in der Villa Art Novis eine angenehme Unterkunft:
Villa Art Novis - booking.com / Villa Art Novis - Website

Es gibt auch Alternativen im Stadtzentrum ;-) aber unsere Villa ist uns derzeit lieber

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Polen | Niederschlesien ... Unterwegs in Breslau

Beitrag von Birgitt »

Breslau ist laut. Sehr laut sogar ;-) Das liegt am Kopfsteinpflaster und den mit einem irren Getöse darüber hinwegdonnernden Straßenbahnen. Entsprechend früh sind wir auf den Beinen und unterwegs zu den Markthallen

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Obst, Gemüse, Fleisch, Käse - das übliche halt

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und Trauergebinde ohne Ende :shock:

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"Stadt der 100 Brücken" wird Wrocław gerne genannt. Wir starten unseren "Brückenlauf" durch Breslau an der Kathedralstraße

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die rechts und links von Kirchen und geistlichen Palästen gesäumt wird. Ein Besuch der Kathedrale St. Johannes des Täufers darf auf keinen Fall fehlen

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denn von der Aussichtsplattform bietet sich ein wunderbarer Blick über die Stadt

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Die Krokodile liegen hier nicht am Ufer, sondern sind als Wasserspeier im Einsatz

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Wir spazieren weiter, durch alternative Viertel

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mit witzigen Fassadendetails

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und coolen Blumentöpfen

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über die nächste Brücke

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zur Jahrhunderthalle

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Die 1911 bis 1913 nach einem Entwurf des Architekten und Stadtbaurates Max Berg aus Stahlbeton erbaute Veranstaltungshalle ist gemeinsam mit der im Jahre 1948 vor dem Haupteingang aufgestellten Iglica, einer rund 100 m hohen Nadel, das Wahrzeichen von Breslau. Am 13. Juli 2006 wurde die Jahrhunderthalle als „Pionierleistung des Stahlbetonbaus und der modernen Architektur“ in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen ... mehr bei Wiki

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Gleich nebenan lockt der Vier-Kuppel-Pavillion mit moderner Architektur und interessanten Ausstellungen

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Birgitt
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Beitrag von Birgitt »

Pause vom Stadtbummel an den wilden Ufern der Oder

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Die Saison ist bereits beendet, die Strandbars geschlossen und die Kraken liegen leblos im Wasser

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Also machen wir uns auf Zwergejagd ;-)

"Orange Alternative" nannte sich die politische Oppositionsbewegung, die in den 1980er Jahren mit spontanen Aktionen - u.a. Demonstrationen im Zwergenkostüm, angelehnt an den Mythos von listigen und hilfreichen Zwergen - Kritik am kommunistischen Regime in Polen geübt hatte. Orange Alternative hatte damals "Papa Zwerg", einen gusseisernen Zwerg, in der Breslauer Altstadt aufgestellt. Im Sommer 2001 tauchten dann nach und nach die ersten Breslauer Zwerge als Projekt von Studenten der Kunsthochschule in der Stadt auf

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2004 wurde der Künstler Tomasz Moczek beauftragt, zwölf dieser kleinen Bronze-Gesellen zu fertigen. Heute leben hunderte dieser Zwerge in Wrocław. Wer alle entdecken will, dem hilft die Zwerge-Karte ;-)

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Auch schön! Besonders das Nummernschild ;-) So ein Oldtimer-Motiv macht doch wesentlich mehr her als ein simples "H"

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Ein Mural. Es wirkt politisch ... und irgendwie bedrohlich ...

3 Soldaten, 3 Hunde, 1 Schriftzug:
WALCZĄCA ARMIO WYKLĘTA ŚLĄSK WROCŁAW O WAS PAMIĘTA
eingerahmt von 2 Logos: WKS und NSZ

Deepl-übersetzt:
KÄMPFENDE SOLDATEN DER VERFLUCHTEN ARMEE - ŚLĄSK WROCŁAW ERINNERT SICH AN DICH

WKS bedeutet Śląsk Wrocław, das ist der Sportverein der Stadt.
Und NSZ sind laut Wiki die Nationalen Streitkräfte: (Narodowe Siły Zbrojne). Wiki schreibt, die NSZ sei eine polnische, antikommunistisch, katholisch-nationalistisch und gegen die deutschen Nationalsozialisten ausgerichtete Untergrundorganisation im Zweiten Weltkrieg und darüber hinaus.

Das Wandbild scheint seit Jahren die Gemüter zu erhitzen, denn es wird von Aktivisten ständig verändert, verunstaltet, aufgehübscht - und wieder gereinigt. Irgendwann waren die Köpfe wohl auch mit einem Regenbogen überspannt, aber auch der war schnell wieder entfernt.

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Das Glanzstück Breslaus ist ohne Frage die Altstadt um den Rynek, den Marktplatz

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Während die Kinder nicht müde werden, Seifenblasen zu fangen

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macht sich bei uns ein untrügliches Hungergefühl breit. Und da unser Trip uns mehr und mehr auf politische Pfade zu führen scheint, begeben wir uns jetzt konsequenterweise ins Restauracja Konspira ;-) Im gemütlichen Gewölbe-Restaurant befinden wir uns inmitten der Geschichte der Solidarność-Bewegung

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einschließlich konspirativem Hinterzimmer

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Selbst die Speisekarte entführt uns ins kommunistische Polen der 1980er

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Es ist schon spät, als wir uns auf den Weg zurück zu unserer Villa machen. Ein letztes Foto für heute. Breslau by night - das Rathaus mit der astronomischen Uhr

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Fortsetzung auf der nächsten Seite

Gruß
Birgitt
Surfy
Beiträge: 585
Registriert: Mo 30. Mai 2011, 12:50

Re: Polen | Ohne Plan und Ziel ... Ein Roadtrip durch den Süden

Beitrag von Surfy »

Danke für die tollen Bilder - da sind einige richtig gute Schnappschüsse dabei!

Surfy
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