Gestern hat es ein weiteres Massaker im Niger gegeben, diesmal auf Dörfer in der Nähe von Tillia. Da die Presse die Dörfer unterschiedlich angibt, nachfolgend eine Auswahl an Artikeln ...
Bei neuen Angriffen mutmaßlicher islamistischer Untergrundkämpfer in Niger sind am Sonntag mindestens 60 Menschen getötet worden. Bewaffnete auf Motorrädern seien am Nachmittag in die Dörfer Intazayene, Bakorat und Woursanat eingefallen und hätten dort sowie an den Wasserstellen für Viehherden außerhalb der Dörfer „auf alles geschossen, was sich bewegte“ [...] Die Angriffszone liegt in einem sehr dünn besiedelten Wüstengebiet unweit der Grenze zu Mali im Umland der Stadt Tillia, Stationierungsort der deutschen Bundeswehrausbildungsmission „Gazelle“ für Nigers Spezialkräfte.
The gunmen on Sunday attacked the villages of Intazayene, Bakorat and Wistane, located near the border with Mali, shooting “at everything which moved”, according to a local official.
Unidentified militants killed at least 40 people during attacks on the villages of Akifakif, Bakorat, and Inatazayene in the Tillia area of Tahoua region, March 21. Officials have confirmed the incidents and have also stated that security forces have clashed with assailants in the area following the attacks. No group has as yet claimed responsibility for the attacks; however, al-Qaeda-affiliated and Islamic State militants frequently target settlements in the Niger-Mali border area.
Laut Qantara lautet die Bilanz des letzten Angriffs insgesamt 140 Tote. In Niger herrscht derzeit ein staatliches Machtvakuum zwischen dem bisherigen Präsidenten Mahamadou Issoufou, der bei den Wahlen im Februar nicht mehr antrat, und seinem gewählten Nachfolger Mohamed Bazoum, der noch nicht im Amt ist. Die Menschen im Land sind dem islamistischen Terror ausgeliefert ...
Das Land ist gefangen in zwei Abwehrkämpfen, einmal im Westen zwischen den verschiedenen islamistischen Gruppen aus Mali, die ihre Aktivitäten über die Grenze nach Niger ausdehnen, und dann gegen die Terrorgruppe Boko Haram aus Nigeria, die schon seit Jahren den Südosten Nigers zur Kampfzone macht. Dass Niger eine Drehscheibe für regionale Anti-Terror-Operationen westlicher Spezialkräfte in der Sahelzone ist und zugleich der wichtigste Partner Europas bei der Abschottung der Wüstengrenzen für Migranten, ändert daran nichts – im Gegenteil: Es lässt die Regierenden noch stärker wie Marionetten fremder Interessen aussehen.
Der Sahara-Ableger des Islamischen Staats hat am 2. November Mitglieder einer Bürgermiliz angegriffen, die Feldarbeiter schützen wollte. Das Dreiländereck zwischen Niger, Burkina Faso und Mali wird seit Jahren von islamistischer Gewalt erschüttert ...
Mutmaßliche Dschihadisten haben in Niger mindestens 69 Menschen getötet. Nach Behördenangaben vom Donnerstag ereignete sich der Überfall bereits am Dienstag in der Region Tillaberi im Westen des Landes. 15 Menschen überlebten den Angriff. Bei den Toten handelt es sich überwiegend um Mitglieder einer Bürgermiliz. Die motorisierten Mitglieder der Miliz wurden demnach in Adab-Dab rund 55 Kilometer nordwestlich von Banibangou von schwer bewaffneten, ebenfalls motorisierten Mitgliedern des Sahara-Ablegers der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (ISGS) angegriffen. Unter den Toten ist nach Angaben des Innenministeriums auch der Bürgermeister von Banibangou.
79 Angreifer und 29 Soldaten starben, als Rebellen eine internationale Armeebasis im westafrikanischen Krisenstaat Niger zu stürmen versuchten. Die Bewaffneten seien am Samstag mit "Hunderten" Motorrädern auf den Stützpunkt in der Region Tillabéri zugefahren, sagte ein Armeesprecher. Es handelte sich um eine Basis der G5-Sahel, in der Mauretanien, der Niger, Tschad, Mali und Burkina Faso gemeinsam gegen Aufständische in der Sahelregion kämpfen ...
2016 wurde der US-Amerikaner Jeffery Woodke in Niger verschleppt, 2021 der Franzose Olivier Dubois in Mali. Jetzt kamen sie frei. Wie, bleibt unklar. Sie wurden im März 2023 aus einem unbekannten Ort per Sonderflug nach Nigers Hauptstadt Niamey geflogen ...
Aus Niger gäbe es nahezu täglich irgendwelche Übergriffe zu berichten. Vor einiger Zeit haben wir aufgehört, das alles zu sammeln. Niger ist für Traveller leider ein NoGo.
Nun hat der „Islamische Staat in der Großen Sahara“, Teil der globalen Terrororganisation IS, in Niamey in den Morgenstunden des 29. Januar 2026 seinen bisher spektakulärsten Angriff im Land verübt. Die Kämpfe dauerten mehrere Stunden, heftige Schusswechsel hallten durch die Nacht und die Lichtspuren von Drohnenabwehrraketen durchzogen den Himmel. Zunächst war unklar, was genau in der Nacht zum vergangenen Donnerstag am internationalen Flughafen von Nigers Hauptstadt Niamey los war ...
Der internationale Flughafen Niamey beherbergt neben einem kürzlich errichteten Drohnenstützpunkt auch das Hauptquartier der von Niger, Burkina Faso und Mali gegründeten Vereinigten Eingreiftruppe zur Bekämpfung dschihadistischer Gruppen ...
Eine große, umstrittene Uranlieferung, deren Produzent Niger ist, lagerte zum Zeitpunkt des Anschlags ebenfalls auf dem Stützpunkt und wartete auf den Export. Internationale Pressequellen berichten, dass die Lieferung aus etwa 1.000 Tonnen Yellowcake bestand, die im Militärgelände neben dem Flughafen gelagert waren. Laut informierten nigrischen Quellen war die Lieferung für Russland bestimmt, und der Anschlag sollte ihren Export verhindern ...
Der Vorfall von Ende Januar scheint sich heute in den frühen Morgenstunden wiederholt zu haben. Unbekannte haben den internationalen Flughafen in Nigers Hauptstadt Niamey angegriffen. Die schwer bewaffneten Angreifer seien auf das Gelände eingedrungen, hätten um sich geschossen und Explosionen ausgelöst. Verteidigungs- und Sicherheitskräfte hätten das Flughafengebäude nach etwa einer Stunde wieder unter ihre Kontrolle bringen können, heißt es ...
Die mit der Terrorgruppe Al-Kaida verbundene Gruppe Jama'at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) hat sich zu dem Angriff gestern bekannt. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben ...