sysiphus hat geschrieben: ↑Mi 21. Jun 2023, 09:45
frankkk hat geschrieben: ↑Mi 21. Jun 2023, 05:30
Die hunderte Schmuggler........ einer der Gründe für den Führerzwang in Algeria.
Diese Behauptung ist in ihrer Naivität schon fast wieder niedlich.
Der Führerzwang hatte, als er eingeführt wurde dominierende - innenpolitische - Gründe; der Schutz der Touristen (als entscheidender) gehörte nicht dazu.
Algerien ist seit je eine der wichtigsten Komponenten im nordafrikanischen Krisengebiet. Jede Entführung, jede Attacke (siehe In Aménas, wo danach ausländische Investitionen storniert wurden) hat innenpolitisch destabilisierende Auswirkungen, die auch wirtschaftliche Folgen haben. Auch wenn es z.Z. auf diesem Gebiet ruhiger scheint, so ist die Situation durch die geopolitischen Ereignisse in Mali und Burkina F. extrem angespannt. Es gibt algerische Grenzgebiete, die man besser nicht betritt!
(Hinzu kommt nun die sehr schnell wachsende militärische Kooperation mit Russland. Sie ist nicht vom Krieg in der Ukraine zu trennen und auch ein bewusster Affront gegen Frankreich, so wo Macron's fast schon verzweifelte Versuche einer besseren Beziehung zu Algerien, gerade erneut einen brutalen Rückschlag erleiden.)
Kein Führer wird einen (z.Z. weniger wahrscheinlichen) Überfall verhindern können. Das ist auch nicht seine Aufgabe. Er kann - und muss - jedoch berichten und durch seine Gegenwart auch kontrollieren. (Die Zeiten, wo wir in absolut freier Fahrt Algerien gelegentlich besser kannten, als manche Algerier, sind noch immer nur Vergangenheit.

)
Schmuggler gab es schon langer vor dem ausgeweiteten Sahara-Tourismus - als wir noch ohne Führer unterwegs waren. Sie transportieren Waren, profitieren von guten Verbindungen und haben es immer sehr eilig. In Algerien haben sie nie - wie anderswo im einträglichen Verbund mit dem Terror - eine terroristische Entführungs-Logistik aufbauen können.
Wenn ich mich nicht irre war frankk früher in einer Führungsposition eines Adventureunternehmens, das ging insolvent, er ist also möglicherweise vorbelastet und wird seine Argumentationschiene so leiten, das er halt seine "als privat erklärten"Gruppen zusammenkriegt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Zu den Schmugglern, die kommen auch dem verlorenen See in Südtunesien sehr nahe, viele Hurra-Fahrer die sich im vierten Anlaufversuch vom Tembaine nach dem See mit 3,5 Tonnen Stahl unterm Hintern 35km durchkämpften hatten keine Ahnung wie nahe sie waren..
Eine Strecke von 35km.. man kann sie trainiert zu Fuß gehen..
Was frankk nicht weiß: die Schmuggler sind mit der algerischen Al kaida Maghreb vernetzt !
Die AQMI, Al Kaida im islamischen Maghreb, Algerien, war an Eroberung Nordmalis beteiligt, sie kontrolliert den Kokainschmuggel vom Süden/Sahel nach Europa. AQMI verdient mittels "Wegezoll" an den Schmuggelkonvois und beteiligt sich auch immer wieder daran.. noch gefährlicher sind freilich ihre religiösen Ziele..
Damit bleibt in Algerien immer alles am "köcheln"
Es kann sein das man in südalgerischer Grenznähe einem Einheimischenkonvoi begegnet der mit nigrischen Militärfahrzeugen begleitet wird.
Warum sind die dabei ? Nun, sie machen "Begleitschutz" dafür muss jeder Pickup kräftig "Schutzgeld" zahlen, ob sie wollen oder nicht.
Ich lerne: Militär und Rebellen, Schmuggler, Führer die zufällig einen Haufen "neffen" in einer rebellengruppe haben, autokratische regierungselemente, sie alle sind vernetzt das einem schwindlig wird...
Wohlgemerkt: über solche Begleitschutz-Fahrten gibts von Arte entsprechendes Dokumaterial..
Das ist alles faktenbasiert.
Die neue Qualität:
ich bin jetzt 70+ und trainiere immer noch 15000kmJahr mit dem Rennrad um mich für kleine Wüstenreisen fit zu halten.
würde ich "erwischt werden" kann das nicht mit einem eingeschlagenen Schädel enden (man ist keine Kugel wert) sondern wennst Pech hast kannst deinem Tod auch noch zuschaun, weil diese Islamisten deine Kehle sehr langsam durchschneiden.
Na dann..
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen