Algerien 2024 — Persönliche Ansichten über Gefahren und Kommentare dazu

In diesem Bereich kannst du deine persönlich Meinung zur Sicherheitslage im Sahara/Sahel Gebiet sowie für die übrigen Regionen veröffentlichen. Sie kann, neben Presse und behördlichen Auskünften, zur Meinungsbildung und Entscheidungshilfe dienen.

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Peter D
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Algerien 2024 — Persönliche Ansichten über Gefahren und Kommentare dazu

Beitrag von Peter D »

MODERATOR-NOTE:   Thema ausgegliedert aus Algerien 2024


Je größer die Gruppe desto mehr Gefahr ist im Spiel.

Wenn Rebellen mit Kalaschnikov mit eindeutigen Absichten auftauchen wer haut als erster ab ?
Dreimal dürft ihr raten...

Dann ist es blunzenwurscht wie groß der Konvoi ist. Auch wenn da zwanzig Fahrzeuge daherkommen ist gegen eine einzige Kalaschnikov nichts auszurichten.
Im Gegenteil, erst große Gruppen lohnen für Entführungen, so wie die Größe der geplanten Frankk-Gruppe, nur sie erhöhen Lösegeldchancen für Al Kaida Maghreb, die GSPC Salafistengruppe, afrikan.IS-Ableger, Bokos Haram,Tuaregrebellen verschiedenster Couler usw..

Die Entführung der Deutschen und Österreicher 2003 auf der Gräberpiste, das war ein ziemlich großer Haufen von 32 Leuten...
Es waren neben 32 Personengruppe auch noch 4-5 andere kleiner Gruppen unterwegs, auch Motorradfahrer, sie wurden ebenfalls allesamt erwischt..
Die räumten in dem Gebiet ziemlich auf...
Aber selbst wenn Rebellen entdeckt werden passiert militärisch erst mal gar nix.
So meldete ein Tuareg - der die bewaffneten GSPC-Rebellen unter der Leitung vom GSPC-Vizechef Amari Saifi entdeckt hatte - dies den algerischen Behörden.
Diese Meldung wurde aber nicht weiter verfolgt und die Individualtouristen davon nicht in Kenntnis gesetzt. Sie hatten allesamt keine Chance..
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
middeldorfklaus3
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Re: Algerien 2024

Beitrag von middeldorfklaus3 »

Naja über Weihnachten möchte ich nicht gerade, ansonst ist mir klar dass das mit einem algerischen begleitfahrzeug nicht billig ist aber für einen Bergführer auf einer mehrtagesskitour zahlt man bei auch einiges und dem muss man auch Übernachtung usw zahlen obwohl er nur mithatscht ohne weitere Ausgaben wie sprit fahrzeugverschleiss usw.
middeldorfklaus3
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Re: Algerien 2024

Beitrag von middeldorfklaus3 »

Und an Peter alle Ehren für deine früheren Reisen in die Sahara aber bevor nur Panik geschürt wird dann auch nicht nach Wien fahren siehe letztes Beinahereignis , auf keinen weihnachtsmarkt, keine Zugefahrt in Bayern wegen Gefahr des Machetenangriffs kein mc siehe vor einigen Jahren in muc kein Konzert in Paris usw keine Kreuzfahrtschiff siehe achille lauro kein Flug siehe Mogadischu und Entebbe.
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Peter D
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Re: Algerien 2024

Beitrag von Peter D »

middeldorfklaus3 hat geschrieben:
Di 20. Jun 2023, 22:56
Und an Peter alle Ehren für deine früheren Reisen in die Sahara aber bevor nur Panik geschürt wird dann auch nicht nach Wien fahren siehe letztes Beinahereignis , auf keinen weihnachtsmarkt, keine Zugefahrt in Bayern wegen Gefahr des Machetenangriffs kein mc siehe vor einigen Jahren in muc kein Konzert in Paris usw keine Kreuzfahrtschiff siehe achille lauro kein Flug siehe Mogadischu und Entebbe.
Da hast du schon recht, wer nie riskiert, hat nie gelebt.. :) 8)
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frankkk
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Re: Algerien 2024

Beitrag von frankkk »

@Peter, denke da eher nicht an Terroristen, Rebellen oder Kalaschnikows, diese "Unsicherheitsfaktoren" dürften mittler Weile die absolute Ausnahme sein in der Sahara. Das Risiko ist grösser bei Menschenansammlungen in der Zivilisation, wie der Jochen schon anmerkt und die vergangenen Jahre zeigen. Die hunderte Schmuggler die jede Nacht die Sahara von Süd nach Nord durchqueren in Algeria sind allerdings auch nicht ohne, einer der Gründe für den Führerzwang in Algeria.

@Klaus, davon gibts nicht mehr so viele hier, leider...das war mal anders.

Viel Glück bei der Suche

Frank
sysiphus
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Re: Algerien 2024

Beitrag von sysiphus »

middeldorfklaus3 hat geschrieben:
Di 20. Jun 2023, 22:56
Und an Peter alle Ehren für deine früheren Reisen in die Sahara aber bevor nur Panik geschürt wird dann auch nicht nach Wien fahren siehe letztes Beinahereignis , auf keinen weihnachtsmarkt, keine Zugefahrt in Bayern wegen Gefahr des Machetenangriffs kein mc siehe vor einigen Jahren in muc kein Konzert in Paris usw keine Kreuzfahrtschiff siehe achille lauro kein Flug siehe Mogadischu und Entebbe.
Es gibt Vergleiche, die so absurd sind, dass es sich nicht lohnt, dagegen zu argumentieren. :roll:
sysiphus
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Re: Algerien 2024 — Persönliche Ansichten über Gefahren und Kommentare dazu

Beitrag von sysiphus »

frankkk hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 05:30
Die hunderte Schmuggler........ einer der Gründe für den Führerzwang in Algeria.


Diese Behauptung ist in ihrer Naivität schon fast wieder niedlich. :)

Der Führerzwang hatte, als er eingeführt wurde dominierende - innenpolitische - Gründe; der Schutz der Touristen (als entscheidender) gehörte nicht dazu.
Algerien ist seit je eine der wichtigsten Komponenten im nordafrikanischen Krisengebiet. Jede Entführung, jede Attacke (siehe In Aménas, wo danach ausländische Investitionen storniert wurden) hat innenpolitisch destabilisierende Auswirkungen, die auch wirtschaftliche Folgen haben. Auch wenn es z.Z. auf diesem Gebiet ruhiger scheint, so ist die Situation durch die geopolitischen Ereignisse in Mali und Burkina F. extrem angespannt. Es gibt algerische Grenzgebiete, die man besser nicht betritt!

(Hinzu kommt nun die sehr schnell wachsende militärische Kooperation mit Russland. Sie ist nicht vom Krieg in der Ukraine zu trennen und auch ein bewusster Affront gegen Frankreich, so wo Macron's fast schon verzweifelte Versuche einer besseren Beziehung zu Algerien, gerade erneut einen brutalen Rückschlag erleiden.)

Kein Führer wird einen (z.Z. weniger wahrscheinlichen) Überfall verhindern können. Das ist auch nicht seine Aufgabe. Er kann - und muss - jedoch berichten und durch seine Gegenwart auch kontrollieren. (Die Zeiten, wo wir in absolut freier Fahrt Algerien gelegentlich besser kannten, als manche Algerier, sind noch immer nur Vergangenheit. :wink: )
Schmuggler gab es schon langer vor dem ausgeweiteten Sahara-Tourismus - als wir noch ohne Führer unterwegs waren. Sie transportieren Waren, profitieren von guten Verbindungen und haben es immer sehr eilig. In Algerien haben sie nie - wie anderswo im einträglichen Verbund mit dem Terror - eine terroristische Entführungs-Logistik aufbauen können.
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Peter D
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Re: Algerien 2024

Beitrag von Peter D »

sysiphus hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 08:33
middeldorfklaus3 hat geschrieben:
Di 20. Jun 2023, 22:56
Und an Peter alle Ehren für deine früheren Reisen in die Sahara aber bevor nur Panik geschürt wird dann auch nicht nach Wien fahren siehe letztes Beinahereignis , auf keinen weihnachtsmarkt, keine Zugefahrt in Bayern wegen Gefahr des Machetenangriffs kein mc siehe vor einigen Jahren in muc kein Konzert in Paris usw keine Kreuzfahrtschiff siehe achille lauro kein Flug siehe Mogadischu und Entebbe.
Es gibt Vergleiche, die so absurd sind, dass es sich nicht lohnt, dagegen zu argumentieren. :roll:
Das unterschreibe ich sysiphus.. 8)
Wenn man die Leute mit faktenbasierten Feststellungen in Argumentationtsnot treibt kommen/folgen dann die Klassiker vom killerargumentatorischen Schönreden, es triftet ab und die Diskussion endet im absurden.
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middeldorfklaus3
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Re: Algerien 2024

Beitrag von middeldorfklaus3 »

Ad Peter: du bist von deinen Antworten leider auch nicht konklusiv - siehe deine von 23:46 und der letzten.

Ansonsten sicherlich leider das Thema völlig abgedriftet nachdem sich andere drangeheftet haben ( ich will auch was sagen Herr Lehrer :lach: ) die ja eigentlich gar nicht fahren wollen somit wie es in der schule heisst themaverfehlung- ging um Reisebegleitung für Algerien und jetzt nur noch : gutes Algerien gegen schlechtes Algerien oder visversa,, geopolitisches Wissen mit dem man brilliert, warum Führer ( PS siehe tunesien und früher Libyen) ist doch Pflunzen :bang:

Für mich ist der threat abgeschlossen.
Falls jemand Ideen bzg oder Vorschläge bzg Algerien hat bitte per direkter Email
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frankkk
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Re:

Beitrag von frankkk »

sysiphus hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 09:45
frankkk hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 05:30
Die hunderte Schmuggler........ einer der Gründe für den Führerzwang in Algeria.


Diese Behauptung ist in ihrer Naivität schon fast wieder niedlich. :)

Der Führerzwang hatte, als er eingeführt wurde dominierende - innenpolitische - Gründe; der Schutz der Touristen (als entscheidender) gehörte nicht dazu.
Algerien ist seit je eine der wichtigsten Komponenten im nordafrikanischen Krisengebiet. Jede Entführung, jede Attacke (siehe In Aménas, wo danach ausländische Investitionen storniert wurden) hat innenpolitisch destabilisierende Auswirkungen, die auch wirtschaftliche Folgen haben. Auch wenn es z.Z. auf diesem Gebiet ruhiger scheint, so ist die Situation durch die geopolitischen Ereignisse in Mali und Burkina F. extrem angespannt. Es gibt algerische Grenzgebiete, die man besser nicht betritt!

(Hinzu kommt nun die sehr schnell wachsende militärische Kooperation mit Russland. Sie ist nicht vom Krieg in der Ukraine zu trennen und auch ein bewusster Affront gegen Frankreich, so wo Macron's fast schon verzweifelte Versuche einer besseren Beziehung zu Algerien, gerade erneut einen brutalen Rückschlag erleiden.)

Kein Führer wird einen (z.Z. weniger wahrscheinlichen) Überfall verhindern können. Das ist auch nicht seine Aufgabe. Er kann - und muss - jedoch berichten und durch seine Gegenwart auch kontrollieren. (Die Zeiten, wo wir in absolut freier Fahrt Algerien gelegentlich besser kannten, als manche Algerier, sind noch immer nur Vergangenheit. :wink: )
Schmuggler gab es schon langer vor dem ausgeweiteten Sahara-Tourismus - als wir noch ohne Führer unterwegs waren. Sie transportieren Waren, profitieren von guten Verbindungen und haben es immer sehr eilig. In Algerien haben sie nie - wie anderswo im einträglichen Verbund mit dem Terror - eine terroristische Entführungs-Logistik aufbauen können.
Na, Du bist ja bestens orientiert und schlägst wie üblich weite Bögen.

Hatte schonmal angemerkt, dass Dein Geschwafel wenig nutzbringende Infos für die Foristen bereit hält..aber jedem das Seine, wenns Dir Freude macht, bitte schön..

Frank
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Peter D
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Re:

Beitrag von Peter D »

sysiphus hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 09:45
frankkk hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 05:30
Die hunderte Schmuggler........ einer der Gründe für den Führerzwang in Algeria.


Diese Behauptung ist in ihrer Naivität schon fast wieder niedlich. :)

Der Führerzwang hatte, als er eingeführt wurde dominierende - innenpolitische - Gründe; der Schutz der Touristen (als entscheidender) gehörte nicht dazu.
Algerien ist seit je eine der wichtigsten Komponenten im nordafrikanischen Krisengebiet. Jede Entführung, jede Attacke (siehe In Aménas, wo danach ausländische Investitionen storniert wurden) hat innenpolitisch destabilisierende Auswirkungen, die auch wirtschaftliche Folgen haben. Auch wenn es z.Z. auf diesem Gebiet ruhiger scheint, so ist die Situation durch die geopolitischen Ereignisse in Mali und Burkina F. extrem angespannt. Es gibt algerische Grenzgebiete, die man besser nicht betritt!

(Hinzu kommt nun die sehr schnell wachsende militärische Kooperation mit Russland. Sie ist nicht vom Krieg in der Ukraine zu trennen und auch ein bewusster Affront gegen Frankreich, so wo Macron's fast schon verzweifelte Versuche einer besseren Beziehung zu Algerien, gerade erneut einen brutalen Rückschlag erleiden.)

Kein Führer wird einen (z.Z. weniger wahrscheinlichen) Überfall verhindern können. Das ist auch nicht seine Aufgabe. Er kann - und muss - jedoch berichten und durch seine Gegenwart auch kontrollieren. (Die Zeiten, wo wir in absolut freier Fahrt Algerien gelegentlich besser kannten, als manche Algerier, sind noch immer nur Vergangenheit. :wink: )
Schmuggler gab es schon langer vor dem ausgeweiteten Sahara-Tourismus - als wir noch ohne Führer unterwegs waren. Sie transportieren Waren, profitieren von guten Verbindungen und haben es immer sehr eilig. In Algerien haben sie nie - wie anderswo im einträglichen Verbund mit dem Terror - eine terroristische Entführungs-Logistik aufbauen können.
Wenn ich mich nicht irre war frankk früher in einer Führungsposition eines Adventureunternehmens, das ging insolvent, er ist also möglicherweise vorbelastet und wird seine Argumentationschiene so leiten, das er halt seine "als privat erklärten"Gruppen zusammenkriegt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Zu den Schmugglern, die kommen auch dem verlorenen See in Südtunesien sehr nahe, viele Hurra-Fahrer die sich im vierten Anlaufversuch vom Tembaine nach dem See mit 3,5 Tonnen Stahl unterm Hintern 35km durchkämpften hatten keine Ahnung wie nahe sie waren..
Eine Strecke von 35km.. man kann sie trainiert zu Fuß gehen..
Was frankk nicht weiß: die Schmuggler sind mit der algerischen Al kaida Maghreb vernetzt !

Die AQMI, Al Kaida im islamischen Maghreb, Algerien, war an Eroberung Nordmalis beteiligt, sie kontrolliert den Kokainschmuggel vom Süden/Sahel nach Europa. AQMI verdient mittels "Wegezoll" an den Schmuggelkonvois und beteiligt sich auch immer wieder daran.. noch gefährlicher sind freilich ihre religiösen Ziele..
Damit bleibt in Algerien immer alles am "köcheln"

Es kann sein das man in südalgerischer Grenznähe einem Einheimischenkonvoi begegnet der mit nigrischen Militärfahrzeugen begleitet wird.
Warum sind die dabei ? Nun, sie machen "Begleitschutz" dafür muss jeder Pickup kräftig "Schutzgeld" zahlen, ob sie wollen oder nicht.
Ich lerne: Militär und Rebellen, Schmuggler, Führer die zufällig einen Haufen "neffen" in einer rebellengruppe haben, autokratische regierungselemente, sie alle sind vernetzt das einem schwindlig wird...
Wohlgemerkt: über solche Begleitschutz-Fahrten gibts von Arte entsprechendes Dokumaterial..
Das ist alles faktenbasiert.

Die neue Qualität:
ich bin jetzt 70+ und trainiere immer noch 15000kmJahr mit dem Rennrad um mich für kleine Wüstenreisen fit zu halten.
würde ich "erwischt werden" kann das nicht mit einem eingeschlagenen Schädel enden (man ist keine Kugel wert) sondern wennst Pech hast kannst deinem Tod auch noch zuschaun, weil diese Islamisten deine Kehle sehr langsam durchschneiden.
Na dann..
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Peter D
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Re: Re:

Beitrag von Peter D »

frankkk hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 11:00
sysiphus hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 09:45
frankkk hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 05:30
Die hunderte Schmuggler........ einer der Gründe für den Führerzwang in Algeria.


Diese Behauptung ist in ihrer Naivität schon fast wieder niedlich. :)

Der Führerzwang hatte, als er eingeführt wurde dominierende - innenpolitische - Gründe; der Schutz der Touristen (als entscheidender) gehörte nicht dazu.
Algerien ist seit je eine der wichtigsten Komponenten im nordafrikanischen Krisengebiet. Jede Entführung, jede Attacke (siehe In Aménas, wo danach ausländische Investitionen storniert wurden) hat innenpolitisch destabilisierende Auswirkungen, die auch wirtschaftliche Folgen haben. Auch wenn es z.Z. auf diesem Gebiet ruhiger scheint, so ist die Situation durch die geopolitischen Ereignisse in Mali und Burkina F. extrem angespannt. Es gibt algerische Grenzgebiete, die man besser nicht betritt!

(Hinzu kommt nun die sehr schnell wachsende militärische Kooperation mit Russland. Sie ist nicht vom Krieg in der Ukraine zu trennen und auch ein bewusster Affront gegen Frankreich, so wo Macron's fast schon verzweifelte Versuche einer besseren Beziehung zu Algerien, gerade erneut einen brutalen Rückschlag erleiden.)

Kein Führer wird einen (z.Z. weniger wahrscheinlichen) Überfall verhindern können. Das ist auch nicht seine Aufgabe. Er kann - und muss - jedoch berichten und durch seine Gegenwart auch kontrollieren. (Die Zeiten, wo wir in absolut freier Fahrt Algerien gelegentlich besser kannten, als manche Algerier, sind noch immer nur Vergangenheit. :wink: )
Schmuggler gab es schon langer vor dem ausgeweiteten Sahara-Tourismus - als wir noch ohne Führer unterwegs waren. Sie transportieren Waren, profitieren von guten Verbindungen und haben es immer sehr eilig. In Algerien haben sie nie - wie anderswo im einträglichen Verbund mit dem Terror - eine terroristische Entführungs-Logistik aufbauen können.
Na, Du bist ja bestens orientiert und schlägst wie üblich weite Bögen.

Hatte schonmal angemerkt, dass Dein Geschwafel wenig nutzbringende Infos für die Foristen bereit hält..aber jedem das Seine, wenns Dir Freude macht, bitte schön..

Frank
Du solltest Sysiphus seine hochgradig faktenbasierten Feststellungen - die auch warnen sollen - nicht mit Killerargumenten wie "Geschwafel" abtun. das weise ich höflich zurück.
Du hast das nicht notwendig frankk..
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sysiphus
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Re: Re:

Beitrag von sysiphus »

frankkk hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 11:00



Na, Du bist ja bestens orientiert...

Hatte schonmal angemerkt, dass Dein Geschwafel wenig nutzbringende Infos für die Foristen bereit hält..aber jedem das Seine, wenns Dir Freude macht, bitte schön..

Frank
Kleiner semantischer Irrtum: ich bin nicht "orientiert", wie Du meinst, sondern informiert. Und das, weil es (nicht erst seit heute) mein Job ist.

"Dein Geschwafel wenig nutzbringende Infos für die Foristen bereit hält" - DU darfst das ruhig so sehen. :lol:

Allerdings übersiehst Du dabei, dass ich Deine Idee ("Die hunderte Schmuggler........ einer der Gründe für den Führerzwang in Algeria.") nicht einfach nur als falsch bezeichne, sondern auf sie eingehe, um sie mit Argumenten zu widerlegen.
Ob ein fundierter Einblick in die örtlichen Realitäten auch Deinen potentiellen Reisegefährten (um die Du ja hier angespannt wirbst) als "Geschwafel" erscheint, solltest Du - als Nutzer eigener Meinungsfreiheit - besser nicht vorher festlegen.

Ich wünsche Dir jedenfalls den kommerziellen Erfolg, um den Du Dich bemühst! Sehr vielen, die es lange, lange vor Dir versuchten, war er nicht beschieden, obwohl sie mit Engagement, Enthusiasmus und Können (!) agierten.
sysiphus
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Registriert: Mi 28. Dez 2022, 16:18

Re: Re:

Beitrag von sysiphus »

Peter D hat geschrieben:
Mi 21. Jun 2023, 11:05
.....sondern wennst Pech hast kannst deinem Tod auch noch zuschaun, weil diese Islamisten deine Kehle sehr langsam durchschneiden.
Na dann..
Im Unabhängigkeitskrieg als "sourire kabyle" praktiziert.....
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