Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 09.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 15.11.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 15.11.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Ausgangssperre)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Im Vorfeld der für den 16. November 2023 angesetzten Präsidentschaftswahlen kam es vermehrt zu politischen Kundgebungen und Demonstrationen in Antananarivo, aber auch anderen Regionen Madagaskars, in deren Rahmen von Sicherheitskräften teils auch Tränengas eingesetzt wurde. Die Opposition hat weitere Demonstrationen bis zu den Wahlen am 16. November 2023 und ggf. darüber hinaus angekündigt. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften können nicht ausgeschlossen werden.

Vorsicht ist insbesondere in der Hauptstadtregion Antananarivo, v.a. im Zentrum Analakely rund um die Avenue de l’Indépendance und im Regierungsviertel Anosy geboten. Derzeit gilt bis auf weiteres eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 4 Uhr Ortszeit, die verlängert werden kann.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Ergänzen Sie diese bei Bedarf.
  • Beachten Sie die geltende Ausgangssperre.
  • Vermeiden Sie Aufenthalte im Stadtzentrum Antananarivos und v.a. im Zentrum Analakely rund um die Avenue de l’Indépendance und im Regierungsviertel Anosy.
  • Betreiben Sie eine angemessene Vorratshaltung.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Überlandfahrten bis auf weiteres.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien und abonnieren Sie den Newsletter des lokalen Büros der Vereinten Nationen, der auch über die aktuelle Sicherheitslage informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 16.11.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 16.11.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Ausgangssperre)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Im Vorfeld der für den 16. November 2023 angesetzten Präsidentschaftswahlen kam es vermehrt zu politischen Kundgebungen und Demonstrationen in Antananarivo, aber auch anderen Regionen Madagaskars, in deren Rahmen von Sicherheitskräften teils auch Tränengas eingesetzt wurde. Die Opposition hat weitere Demonstrationen bis zu den Wahlen am 16. November 2023 und ggf. darüber hinaus angekündigt. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften können nicht ausgeschlossen werden.

Vorsicht ist insbesondere in der Hauptstadtregion Antananarivo, v.a. im Zentrum Analakely rund um die Avenue de l’Indépendance und im Regierungsviertel Anosy geboten. In der Hauptstadtregion Analamanga gilt vom 16. November 21 Uhr bis 17. November 4 Uhr Ortszeit eine nächtliche Ausgangssperre, die verlängert werden kann. Darüber hinaus wurde eine weitere Ausgangssperre vom 24. bis 25. November 2023, 21 bis 4 Uhr, angekündigt.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Ergänzen Sie diese bei Bedarf.
  • Beachten Sie die geltende Ausgangssperre.
  • Vermeiden Sie Aufenthalte im Stadtzentrum Antananarivos und v.a. im Zentrum Analakely rund um die Avenue de l’Indépendance und im Regierungsviertel Anosy.
  • Betreiben Sie eine angemessene Vorratshaltung.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Überlandfahrten bis auf weiteres.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien und abonnieren Sie den Newsletter des lokalen Büros der Vereinten Nationen, der auch über die aktuelle Sicherheitslage informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 03.01.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 03.01.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Einreise und Zoll (Visum bei Einreise: „on arrival“)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Im Nachgang der Präsidentschaftswahlen am 16. November 2023 ist die innenpolitische Lage relativ stabil. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften können jedoch nicht ausgeschlossen werden.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Ergänzen Sie diese bei Bedarf.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Einreise und Zoll
Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum.

Vergehen gegen die madagassischen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden unnachgiebig geahndet. Es drohen hohe Geld- bis hin zu Haftstrafen.

Visum vor der Einreise
Für Aufenthalte von mehr als 30 Tagen ist bereits im Vorfeld der Einreise ein gebührenpflichtiges Visum bei der Botschaft der Republik Madagaskar zu beantragen. Sofern das Visum in Madagaskar verlängerbar sein soll, ist es ratsam bereits bei Antragstellung ein entsprechendes Visum der Kategorie „Transformable“ zu beantragen.

Visum bei Einreise („on arrival“)
Für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen genügt ein Visum, das bei Ankunft am internationalen Flughafen von Antananarivo-Ivato, aber auch an allen anderen Flughäfen mit internationalen Verbindungen (Nosy Be, Antsiranana, Toamasina, Tuléar, etc.) ausgestellt wird.

Für Aufenthalte von weniger als 15 Tagen fallen dabei keine Visa-Gebühren an. Allerdings müssen Reisende für die Grenzkontrollformalitäten eine Verwaltungsgebühr von 10 EUR entrichten. Die Gebühr für das Visum „on arrival“ für Aufenthalte zwischen 15 und 30 Tagen beträgt derzeit 35 EUR.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 25.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 25.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Gesundheit (Malaria)


Aktuelles
Bei Demonstrationen im Stadtzentrum Antananarivos sowie in Antsirabe kommt es seit dem Vormittag des 25. September 2025 zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Es kam zum Einsatz von Tränengas. Der Innenstadtbereich Antananarivos ist für den Autoverkehr gesperrt. Es muss zudem mit Beeinträchtigungen und Blockaden (z.B. durch brennende Autoreifen) im Straßenverkehr gerechnet werden.

Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden. Spontane Demonstrationen sind auch in anderen Stadtteilen der Hauptstadt oder in den Regionen möglich.
  • Meiden Sie das Stadtzentrum Antananarivos (Ambohijatovo und angrenzende Stadtteile).
  • Vermeiden Sie nicht zwingend erforderliche Fahrten innerhalb von Antananarivo und Antsirabe. Prüfen Sie vor Abfahrt die Lage über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Bleiben Sie nach Möglichkeit an einem sicheren Ort, schließen Sie Fenster und Türen, insbesondere, wenn Tränengas in der Nähe eingesetzt wird.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Gesundheit
Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.
  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 26.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 26.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Abraten)


Aktuelles
Von Reisen nach Madagaskar wird derzeit abgeraten.


Unruhen und Proteste im Stadtzentrum Antananarivos, Antsirabe, Diego Suarez/Antsiranana, Tulear/Toliara, Tamatave/Toamasina und Mahajunga weiten sich aus. Es kommt vielerorts zu Plünderungen. Teilweise werden Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt. Der Innenstadtbereich Antananarivos ist für den Autoverkehr gesperrt. Es muss zudem mit Beeinträchtigungen und Blockaden im Straßenverkehr (z.B. durch brennende Autoreifen) gerechnet werden. Geschäfte, Banken und Tankstellen sind teilweise geschlossen. Es wurde eine Ausgangssperre von 19 bis 5 Uhr verhängt. Der Flugverkehr am Flughafen TNR (Ivato) ist derzeit deutlich eingeschränkt, es kommt zu massiven Beeinträchtigungen und Plünderungen. Internet und mobile Daten können kurzfristig eingeschränkt werden.

Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden. Spontane Demonstrationen sind auch in anderen Stadtteilen der Hauptstadt oder in den Regionen möglich.
  • Halten Sie sich an die Ausgangssperre und bleiben Sie möglichst an einem sicheren Aufenthaltsort.
  • Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte; fotografieren/filmen Sie keine Polizeieinsätze.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Proteste weiträumig.
  • Bleiben Sie nach Möglichkeit in Gebäuden, schließen Sie Fenster und Türen, insbesondere wenn Tränengas in der Nähe eingesetzt wurde.
  • Vermeiden Sie alle nicht zwingend notwendigen Fahrten und Aufenthalte in den betroffenen Städten und Gebieten.
  • Nehmen Sie vor Reiseantritt Kontakt mit Ihrer Fluglinie bzw. Ihrem Reiseveranstalter auf. Begeben Sie sich erst zum Flughafen, wenn Sie sicher sind, dass Ihr Flug planmäßig stattfindet und Ihr Flug bestätigt ist. Führen Sie zudem Ihr Flugticket mit sich, wenn Sie sich vom/zum Flughafen bewegen und vergewissern Sie sich, dass die Strecke zum Flughafen ohne Risiken befahrbar ist.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel und ggf. Powerbanks mit sich; halten Sie Trinkwasser‑, Lebensmittel‑, Bargeldreserven sowie ggf. erforderliche Medikamente für mindestens 48–72 Stunden vor. Vermeiden Sie Schlangen an Tankstellen.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Sicherheit
Von Reisen nach Madagaskar wird derzeit abgeraten.

Vom Besuch des nördlich der Stadt Tulear gelegenen Battery Beach, den Flussufern des Tsiribihina-Flusses und dem Pic Saint-Louis wird aufgrund hoher Kriminalitätsbelastung abgeraten.
Auswärtiges Amt


Mehr dazu:

Antananarivo en flammes: un jeudi noir entre contestation, violences et couvre-feu
26.09.2025 - Madagascar Tribune

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 29.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 29.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Von Reisen nach Madagaskar wird derzeit abgeraten.

Die Unruhen und Proteste im Stadtzentrum Antananarivos, aber auch in anderen Städten wie Antsirabe, Diego Suarez/Antsiranana, Tulear/Toliara, Tamatave/Toamasina und Mahajunga dauern an. Demonstrationen sind auch in anderen Stadtteilen der Hauptstadt oder den Regionen möglich; es gibt zahlreiche Aufrufe zu weiteren Protesten. Die Sicherheitskräfte gehen teilweise mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Demonstrierende vor, es gibt Verhaftungen. Es muss mit Beeinträchtigungen und Blockaden im Straßenverkehr (z.B. durch brennende Autoreifen) gerechnet werden. Geschäfte, Banken und Tankstellen sind teilweise geschlossen.

In mehreren Städten gelten nächtliche Ausgangsperren: Antananarivo von 20 bis 4 Uhr, Antsirabe (Region Vakinakaratra) von 19 bis 5 Uhr, Tamatave/Toamasina sowie Tuléar/Toliara von 19 bis 5 Uhr, Mahajanga/Majunga von 20 bis 4:30 Uhr.

In der vergangenen Woche ist es nach den Protesten vielerorts zu Plünderungen gekommen. Weitere Plünderungen sind im Umfeld und Nachgang der Demonstrationen vor allem in den Abend- und Nachtstunden nicht auszuschließen.

Der Flugverkehr am Flughafen TNR (Ivato) ist derzeit deutlich eingeschränkt, einige Fluggesellschaften haben ihre internationalen Flüge gestrichen. Internet und mobile Daten können kurzfristig eingeschränkt werden oder ausfallen.

Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Halten Sie sich an die Ausgangssperre und bleiben Sie möglichst an einem sicheren Aufenthaltsort.
  • Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte; fotografieren/filmen Sie keine Polizeieinsätze.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Proteste weiträumig.
  • Bleiben Sie nach Möglichkeit in Gebäuden, schließen Sie Fenster und Türen, insbesondere wenn Tränengas in der Nähe eingesetzt wurde.
  • Vermeiden Sie alle nicht zwingend notwendigen Fahrten und Aufenthalte in den betroffenen Städten und Gebieten.
  • Nehmen Sie vor Reiseantritt Kontakt mit Ihrer Fluglinie bzw. Ihrem Reiseveranstalter auf. Begeben Sie sich erst zum Flughafen, wenn Sie sicher sind, dass Ihr Flug planmäßig stattfindet und Ihr Flug bestätigt ist. Führen Sie zudem Ihr Flugticket mit sich, wenn Sie sich vom/zum Flughafen bewegen und vergewissern Sie sich, dass die Strecke zum Flughafen ohne Risiken befahrbar ist.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel und ggf. Powerbanks mit sich; halten Sie Trinkwasser‑, Lebensmittel‑, Bargeldreserven sowie ggf. erforderliche Medikamente für mindestens 48–72 Stunden vor. Vermeiden Sie Schlangen an Tankstellen.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Auswärtiges Amt


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Antananarivo en flammes: un jeudi noir entre contestation, violences et couvre-feu
26.09.2025 - Madagascar Tribune

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 01.10.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 01.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Von Reisen nach Madagaskar wird derzeit abgeraten.


Die Unruhen und Proteste in Antananarivo dauern an und haben sich erneut intensiviert. Demonstrationen sowie teilweise gewaltsamen Ausschreitungen wurden auch aus weiteren Städten gemeldet, insbesondere aus Diego Suarez/Antsiranana, Antsirabe, Mahajanga/Majunga und Toamasina/Tamatave. Es gibt zahlreiche Aufrufe zu weiteren Protesten. Die Sicherheitskräfte gehen teilweise mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Demonstrierende vor, es gibt Verhaftungen sowie einzelne Berichte über den Einsatz von Schusswaffen. Es muss mit Beeinträchtigungen und Blockaden im Straßenverkehr (z.B. durch brennende Autoreifen) gerechnet werden. Geschäfte, Banken und Tankstellen sind teilweise geschlossen.

In mehreren Städten gelten nächtliche Ausgangsperren: Antananarivo von 20 bis 4 Uhr, Antsirabe (Region Vakinakaratra) von 19 bis 4 Uhr, Tamatave/Toamasina sowie Tuléar/Toliara von 19 bis 5 Uhr, Mahajanga/Majunga von 20 bis 4 Uhr.

In der vergangenen Woche ist es nach den Protesten vielerorts zu Plünderungen gekommen. Weitere Plünderungen sind im Umfeld und Nachgang der Demonstrationen vor allem in den Abend- und Nachtstunden nicht auszuschließen.

Der Flugverkehr am Flughafen TNR (Ivato) ist weiterhin deutlich eingeschränkt, einige Fluggesellschaften haben ihre internationalen Flüge gestrichen. Internet und mobile Daten können kurzfristig eingeschränkt werden oder ausfallen.

Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Halten Sie sich an die Ausgangssperre und bleiben Sie möglichst an einem sicheren Aufenthaltsort. Änderungen der jeweiligen Dauer sowie des Geltungsbereichs sind jederzeit kurzfristig möglich – informieren Sie sich vor Ort.
  • Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte; fotografieren/filmen Sie keine Polizeieinsätze.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Proteste weiträumig.
  • Bleiben Sie nach Möglichkeit in Gebäuden, schließen Sie Fenster und Türen, insbesondere wenn Tränengas in der Nähe eingesetzt wurde.
  • Vermeiden Sie alle nicht zwingend notwendigen Fahrten und Aufenthalte in den betroffenen Städten und Gebieten.
  • Nehmen Sie vor Reiseantritt Kontakt mit Ihrer Fluglinie bzw. Ihrem Reiseveranstalter auf. Begeben Sie sich erst zum Flughafen, wenn Sie sicher sind, dass Ihr Flug planmäßig stattfindet und Ihr Flug bestätigt ist. Führen Sie zudem Ihr Flugticket mit sich, wenn Sie sich vom/zum Flughafen bewegen und vergewissern Sie sich, dass die Strecke zum Flughafen ohne Risiken befahrbar ist.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel und ggf. Powerbanks mit sich; halten Sie Trinkwasser‑, Lebensmittel‑, Bargeldreserven sowie ggf. erforderliche Medikamente für mindestens 48–72 Stunden vor. Vermeiden Sie Schlangen an Tankstellen.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Lage und folgen Sie der Webseite der Deutschen Botschaft Antananarivo.
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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 02.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Von Reisen nach Madagaskar wird derzeit abgeraten.


Die Unruhen und Proteste in Antananarivo dauern an. Demonstrationen sowie teilweise gewaltsamen Ausschreitungen wurden auch aus weiteren Städten gemeldet, insbesondere aus Diego Suarez/Antsiranana, Antsirabe, Mahajanga/Majunga und Toamasina/Tamatave. Es gibt zahlreiche Aufrufe zu weiteren Protesten. Die Sicherheitskräfte gehen weiterhin teilweise mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Demonstrierende vor, es gibt Verhaftungen sowie einzelne Berichte über den Einsatz von Schusswaffen. Es muss mit Beeinträchtigungen und Blockaden im Straßenverkehr (z.B. durch brennende Autoreifen) gerechnet werden. Geschäfte, Banken und Tankstellen sind teilweise geschlossen.

In mehreren Städten gelten nächtliche Ausgangsperren von unterschiedlicher Dauer; kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.

In der vergangenen Woche ist es nach den Protesten vielerorts zu Plünderungen gekommen. Weitere Plünderungen sind im Umfeld und Nachgang der Demonstrationen vor allem in den Abend- und Nachtstunden nicht auszuschließen.

Der Flugverkehr am Flughafen TNR (Ivato) ist weiterhin deutlich eingeschränkt, einige Fluggesellschaften haben ihre internationalen Flüge gestrichen. Internet und mobile Daten können kurzfristig eingeschränkt werden oder ausfallen.

Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Halten Sie sich an die Ausgangssperre und bleiben Sie möglichst an einem sicheren Aufenthaltsort. Änderungen der jeweiligen Dauer sowie des Geltungsbereichs sind jederzeit kurzfristig möglich – informieren Sie sich vor Ort.
  • Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte; fotografieren/filmen Sie keine Polizeieinsätze.
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Aktuelles
Von Reisen nach Madagaskar wird derzeit abgeraten.


Die Demonstrationen in Antananarivo und weiteren Städten dauern an. Es gibt Aufrufe zu weiteren Protesten und Streiks. Die Streitkräfte sowie weitere Sicherheitskräfte hatten sich in den vergangenen Tagen mit den Demonstrierenden solidarisiert. Es muss mit Beeinträchtigungen und Blockaden im Straßenverkehr gerechnet werden. Behörden, Geschäfte und Banken können teilweise geschlossen werden.

In mehreren Städten können nächtliche Ausgangsperren von unterschiedlicher Dauer gelten; kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.

Plünderungen sind im Umfeld und Nachgang der Demonstrationen vor allem in den Abend- und Nachtstunden nicht auszuschließen.

Der Flugverkehr am Flughafen TNR (Ivato) ist weiterhin deutlich eingeschränkt, einige Fluggesellschaften haben ihre internationalen Flüge gestrichen. Internet und mobile Daten können kurzfristig eingeschränkt werden oder ausfallen.

Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Halten Sie sich an die örtlich geltenden Ausgangssperren und bleiben Sie möglichst an einem sicheren Aufenthaltsort. Änderungen der jeweiligen Dauer sowie des Geltungsbereichs sind jederzeit kurzfristig möglich – informieren Sie sich vor Ort.
  • Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte; fotografieren/filmen Sie keine Polizeieinsätze.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Proteste weiträumig.
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  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel und ggf. Powerbanks mit sich; halten Sie Trinkwasser‑, Lebensmittel‑, Bargeldreserven sowie ggf. erforderliche Medikamente für mindestens 48–72 Stunden vor. Vermeiden Sie Schlangen an Tankstellen.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Lage und folgen Sie der Webseite der Deutschen Botschaft Antananarivo.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
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BPfeilB Abschminken statt Schönfärben
09.10.2025 - IPG-Journal der FES

BPfeilB Madagaskar: Präsident Rajoelina spricht von Putschversuch
12.10.2025 - DW World

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- Aktuelles


Aktuelles
Von Reisen nach Madagaskar wird derzeit abgeraten.


In Madagaskar hat ein Übergangsrat aus Mitgliedern des Militärs die Macht übernommen. Die Streitkräfte sowie weitere Sicherheitskräfte hatten sich in den vergangenen Tagen mit den Demonstrierenden solidarisiert. Es muss weiterhin mit Demonstrationen sowie Beeinträchtigungen und Blockaden im Straßenverkehr gerechnet werden. Behörden, Geschäfte und Banken können teilweise geschlossen werden.

In mehreren Städten können nächtliche Ausgangsperren von unterschiedlicher Dauer gelten; kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.

Plünderungen sind im Umfeld und Nachgang der Demonstrationen vor allem in den Abend- und Nachtstunden nicht auszuschließen.

Der Flugverkehr am Flughafen TNR (Ivato) ist weiterhin deutlich eingeschränkt, einige Fluggesellschaften haben ihre internationalen Flüge gestrichen. Internet und mobile Daten können kurzfristig eingeschränkt werden oder ausfallen.

Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Halten Sie sich an die örtlich geltenden Ausgangssperren und bleiben Sie möglichst an einem sicheren Aufenthaltsort. Änderungen der jeweiligen Dauer sowie des Geltungsbereichs sind jederzeit kurzfristig möglich – informieren Sie sich vor Ort.
  • Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte; fotografieren/filmen Sie keine Polizeieinsätze.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Proteste weiträumig.
  • Bleiben Sie nach Möglichkeit in Gebäuden, schließen Sie Fenster und Türen, insbesondere wenn Tränengas in der Nähe eingesetzt wurde.
  • Vermeiden Sie alle nicht zwingend notwendigen Fahrten und Aufenthalte in den betroffenen Städten und Gebieten.
  • Nehmen Sie vor Reiseantritt Kontakt mit Ihrer Fluglinie bzw. Ihrem Reiseveranstalter auf. Begeben Sie sich erst zum Flughafen, wenn Sie sicher sind, dass Ihr Flug planmäßig stattfindet und Ihr Flug bestätigt ist. Führen Sie zudem Ihr Flugticket mit sich, wenn Sie sich vom/zum Flughafen bewegen und vergewissern Sie sich, dass die Strecke zum Flughafen ohne Risiken befahrbar ist.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel und ggf. Powerbanks mit sich; halten Sie Trinkwasser‑, Lebensmittel‑, Bargeldreserven sowie ggf. erforderliche Medikamente für mindestens 48–72 Stunden vor. Vermeiden Sie Schlangen an Tankstellen.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Lage und folgen Sie der Webseite der Deutschen Botschaft Antananarivo.
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Oberst Randrianirina greift nach der Macht in Madagaskar
15.10.2025 - DW World

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 17.10.2025

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- Aktuelles


Aktuelles
Von Reisen nach Madagaskar wird derzeit abgeraten.


Nachdem am 14. Oktober 2025 ein Militärrat verkündet hatte, die Macht zu übernehmen, wurde nun vor dem Verfassungsgericht ein neues Staatsoberhaupt vereidigt. Die Armee sowie weitere Sicherheitskräfte hatten sich seit dem 11. Oktober 2025 mit den Demonstrierenden solidarisiert.

Demonstrationen sowie Beeinträchtigungen und Blockaden im Straßenverkehr sind zurückgegangen, können aber weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Plünderungen sind im Umfeld und Nachgang der Demonstrationen vor allem in den Abend- und Nachtstunden nicht auszuschließen.

In mehreren Städten wurden die nächtlichen Ausgangsperren aufgehoben; kurzfristige Änderungen sind weiterhin möglich.

Der Flugverkehr am Flughafen TNR (Ivato) ist noch eingeschränkt, einzelne Fluggesellschaften haben ihre internationalen Flüge gestrichen.

Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Halten Sie sich an die örtlich geltenden Ausgangssperren und bleiben Sie möglichst an einem sicheren Aufenthaltsort. Änderungen der jeweiligen Dauer sowie des Geltungsbereichs sind jederzeit kurzfristig möglich – informieren Sie sich vor Ort.
  • Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte; fotografieren/filmen Sie keine Polizeieinsätze.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Proteste weiträumig.
  • Vermeiden Sie alle nicht zwingend notwendigen Fahrten und Aufenthalte in den betroffenen Städten und Gebieten.
  • Nehmen Sie vor Reiseantritt Kontakt mit Ihrer Fluglinie bzw. Ihrem Reiseveranstalter auf. Begeben Sie sich erst zum Flughafen, wenn Sie sicher sind, dass Ihr Flug planmäßig stattfindet und Ihr Flug bestätigt ist. Führen Sie zudem Ihr Flugticket mit sich, wenn Sie sich vom/zum Flughafen bewegen und vergewissern Sie sich, dass die Strecke zum Flughafen ohne Risiken befahrbar ist.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel und ggf. Powerbanks mit sich; halten Sie Trinkwasser‑, Lebensmittel‑, Bargeldreserven sowie ggf. erforderliche Medikamente für mindestens 48–72 Stunden vor. Vermeiden Sie Schlangen an Tankstellen.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Lage und folgen Sie der Webseite der Deutschen Botschaft Antananarivo.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Auswärtiges Amt


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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 23.10.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 23.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Streichung Abraten; Innenpolitische Lage)
- Gesundheit (Impfschutz)


Aktuelles
Die Lage in Madagaskar hat sich nach der Vereidigung eines neuen Staatsoberhauptes weitestgehend entspannt; der Flugverkehr hat sich zwischenzeitlich normalisiert.

Gleichwohl muss auf absehbare Zeit mit auch plötzlich aufflammenden Protesten – insbesondere im Bereich der Innenstadt der Hauptstadt Antananarivo – gerechnet werden. Es kann auch weiterhin zu Beeinträchtigungen und Blockaden im Straßenverkehr kommen. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Befolgen Sie stets die Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Proteste weiträumig.
  • Nehmen Sie vor Reiseantritt Kontakt mit Ihrer Fluglinie bzw. Ihrem Reiseveranstalter auf. Begeben Sie sich erst zum Flughafen, wenn Sie sicher sind, dass Ihr Flug planmäßig stattfindet und Ihr Flug bestätigt ist.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Lage und folgen Sie der Webseite der Deutschen Botschaft Antananarivo.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Sicherheit
Vom Besuch des nördlich der Stadt Tulear gelegenen Battery Beach, den Flussufern des Tsiribihina-Flusses und dem Pic Saint-Louis wird aufgrund hoher Kriminalitätsbelastung abgeraten.

Innenpolitische Lage

Am 25. September 2025 und den darauffolgenden Tagen kam es in Antananarivo und zahlreichen Städten Madagaskars zu Protesten. Vor allem Studierende und Jugendliche der „Generation Z“ demonstrierten zunächst gegen die wirtschaftliche Lage. In den ersten Tagen wurden die Proteste durch massive Plünderungen und hartes Eingreifen der Sicherheitskräfte mit zahlreichen Toten und Verletzten begleitet. Teilweise wurden nächtliche Ausgangssperren erlassen.

Seit dem 11. Oktober 2025 haben sich die Armee sowie weitere Sicherheitskräfte mit den Demonstrierenden solidarisiert. Am 14. Oktober 2025 verkündete ein Militärrat, die Macht zu übernehmen. Am 17. Oktober 2025 wurde vor dem Verfassungsgericht ein neues Staatsoberhaupt vereidigt. Der bis dato amtierende Präsident hat das Land verlassen.

Auch weiterhin kann es zu kurzfristigen Protestaktionen und Demonstrationen kommen, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen nicht auszuschließen sind.

Es wird daher empfohlen, aktuelle Entwicklungen mit besonderer Aufmerksamkeit zu verfolgen und besonders umsichtig zu handeln.

Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Personen älter als neun Monate eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Auch bei Transitreisen über die Flughäfen Addis Abeba oder Nairobi kann unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts der Gelbfieberimpfnachweis gefordert werden.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
Auswärtiges Amt


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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 18.06.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 18.06.2026

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Einreise und Zoll (Visum)
- Gesundheit (Impfschutz; Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene; Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen; kpl. Überarbeitung Gesundheitsteil)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Im September 2025 kam es in Antananarivo und zahlreichen Städten Madagaskars zu Protesten. Vor allem Studierende und Jugendliche der „Generation Z“ demonstrierten zunächst gegen die wirtschaftliche Lage. In den ersten Tagen wurden die Proteste durch massive Plünderungen und hartes Eingreifen der Sicherheitskräfte begleitet; es gab zahlreiche Tote und Verletzte. Teilweise wurden nächtliche Ausgangssperren erlassen.

Nach der Solidarisierung von Armee und Sicherheitskräften mit den Demonstrierenden und der Vereidigung eines neuen Staatsoberhauptes im Oktober 2025 hat sich die Sicherheitslage weitgehend beruhigt.

Allerdings kann es auch weiterhin zu kurzfristigen Protestaktionen und Demonstrationen kommen, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen nicht auszuschließen sind.
  • Verfolgen Sie aktuelle Entwicklungen mit besonderer Aufmerksamkeit und bleiben Sie besonders umsichtig.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien und auf der Webseite der Deutschen Botschaft Antananarivo über die aktuelle Lage.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Einreise und Zoll
Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum.

Vergehen gegen die madagassischen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden unnachgiebig geahndet. Es drohen hohe Geld- bis hin zu Haftstrafen.

Visum vor der Einreise
Für Aufenthalte von mehr als 90 Tagen ist bereits im Vorfeld der Einreise ein gebührenpflichtiges Visum bei der Botschaft der Republik Madagaskar zu beantragen. Sofern das Visum in Madagaskar verlängerbar sein soll, ist es ratsam bereits bei Antragstellung ein entsprechendes Visum der Kategorie „Transformable“ zu beantragen.

Visum bei Einreise („on arrival“)
Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen genügt ein Visum, das bei Ankunft am internationalen Flughafen von Antananarivo-Ivato, aber auch an allen anderen Flughäfen mit internationalen Verbindungen (Nosy Be, Antsiranana, Toamasina, Tuléar, etc.) ausgestellt wird.

Die Gebühr für das Visum „on arrival“ für Aufenthalte bis zu 15 Tagen beträgt derzeit 30 EUR, bis zu 30 Tagen 35 EUR, bis zu 60 Tagen 40 EUR und bis zu 90 Tagen 50 EUR.

Gesundheit
Impfschutz
  • Pflichtimpfungen:
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Personen älter als neun Monate eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
    Auch bei Transitreisen über die Flughäfen Addis Abeba oder Nairobi kann unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts der Gelbfieberimpfnachweis gefordert werden.
  • Reiseimpfungen:
    Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Denguefieber, Hepatitis B, Typhus und Tollwut angeraten.
  • Standardimpfungen:
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Madagaskar ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb von Antananarivo fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Selbst in der Hauptstadt ist die medizinische Versorgung nicht zufriedenstellend. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung ist mit Einschränkungen in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben nur ein stark begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. In der Hauptstadt Antananarivo besteht ein mittleres Risiko. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99 %. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Rift-Valley-Fieber.
  • Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Es gibt Impfungen gegen Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Im zentralen Hochland von Madagaskar ist die Pest, eine durch den Rattenfloh übertragene bakterielle Erkrankung, endemisch (größtenteils Beulenpest), vor allem in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Mahajanga und Toamasina.

Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle. Cholera betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E), Shigellose, Typhus und Wurmerkrankungen können auch bei Reisenden auftreten. In Madagaskar wurde Poliomyelitis (cVDPV-1) nachgewiesen.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung. Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird aktuell nicht umgesetzt.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch übertragene Erkrankungen
In Madagaskar besteht ein Risiko für Mpox und Tuberkulose. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.
  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser. Meiden Sie engen Hautkontakt.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der STIKO für eine Impfung erfüllen.
HIV-Infektionen, Mpox und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde. Rift-Valley-Fieber kann nicht nur durch Mücken (s.o.), sondern auch durch den Kontakt mit infizierten Wiederkäuern oder Kamelen und deren Produkten und Ausscheidungen übertragen werden. In Madagaskar gibt es keine Giftschlangen. Dagegen kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte z.T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Frösche u.a.) vor. Ciguatera ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch entsteht.
  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
  • Verzichten Sie auf den Verzehr von Seefischen und Meeresfrüchten.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
  • Seien Sie vorsichtig, wohin Sie greifen, wohin Sie treten und wohin Sie sich setzen oder legen. Entfernen Sie vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige Tiere durch sorgfältiges Ausschütteln.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im Süßwasser bereits bei geringem Kontakt mit übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern können die Würmer übertragen werden.
  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
  • Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Madagaskar 09.07.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Madagaskar
Stand 09.07.2026

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)


Sicherheit
Kriminalität

Es kommt häufig zu Taschendiebstählen, bewaffnete Raubüberfälle auch am Tag haben stark zugenommen. Betroffen ist vor allem die Hauptstadt Antananarivo, insbesondere das Stadtzentrum um Analakely und die Avenue de l'Indépendance, die Umgebung der von Ausländern bevorzugten Restaurants und Hotels, sowie die Stationen der Überlandtaxis (taxis brousse).

Besonders von Kriminalität belastet sind zudem der nördlich der Stadt Tulear gelegene Battery Beach, die Flussufer des Tsiribihina-Flusses und der Pic Saint-Louis.

Individualreisende im Land sind hinsichtlich einer erhöhten Überfallgefahr besonders gefährdet. Gewaltbereitschaft und der Gebrauch von Waffen haben zugenommen.

Im Südosten des Landes, insbesondere in der Region Anosy (Hauptort Betroka) führen groß angelegte, organisierte Viehdiebstähle immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Strafverfolgungsbehörden und bewaffneten Banden.

Vor allem im Stadtgebiet von Antananarivo, zunehmend aber auch in den touristisch frequentierten Küstenstädten, finden am Abend und in der Nacht Polizeikontrollen statt, bei denen der Reisepass im Original vorzuzeigen ist.

Entführungen
In Antananarivo und Umgebung werden seit Mai 2026 vermehrt Entführungs- und Vermisstenfälle gemeldet, von denen einzelne tödlich endeten. Die Vorfälle betreffen insbesondere Minderjährige, vereinzelt auch Erwachsene. Die madagassischen Behörden haben verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, Patrouillen sowie Kontrollen im Stadtgebiet Antananarivos angekündigt.
  • Vom Besuch des nördlich der Stadt Tulear gelegenen Battery Beach, den Flussufern des Tsiribihina-Flusses und dem Pic Saint-Louis wird aufgrund hoher Kriminalitätsbelastung abgeraten.
  • Lassen Sie Kinder und Jugendliche vor allem bei Aufenthalten in Antananarivo und Umgebung nicht unbeaufsichtigt.
  • Meiden Sie auch spontane Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Seien Sie insbesondere bei Individualreisen durch das Land und bei Fahrten in die Region Anosy (Hauptort Betroka) besonders vorsichtig.
  • Verzichten Sie insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit in allen städtischen Gebieten auf Spaziergänge, ob allein oder zu mehreren.
  • Bewegen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit nur mit Einzeltaxis.
  • Halten Sie in Fahrzeugen insbesondere in Ballungszentren zu jeder Tages- und Nachtzeit die Türen von innen verriegelt und nach Möglichkeit die Fenster geschlossen.
  • Lassen Sie keine Taschen und Wertgegenstände sichtbar im Wagen liegen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auch in Hotels auf Ihre Wertsachen.
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinen Widerstand.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
  • Befolgen Sie stets die Hinweise und Anweisungen der Sicherheitskräfte und lokalen Behörden.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
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