Nun gut, Peter, es ist nicht unbedingt wahr, dass ältere Autos so viel mehr Treibstoff verbrauchen. Da stünde für mich technische Einfachheit (für lokale Mechaniker) und generell eine gewisse Ausfallresistenz an höherer Stelle.
Mit einem Stern hast Du damit nicht schlechte Karten.
Mit älteren Toyotas dann noch etwas bessere, weil die in Afrika sehr verbreitet sind und die gewisse Modelle auch nach dem Baukastenprinzip entworfen haben. Das ermöglicht oftmals einen Ersatzteilbezug von Typenfremden Fahrzeugen. Ob das bei Mercedes so ist?
Bald nicht mehr schulpflichtig
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Re: Bald nicht mehr schulpflichtig
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
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62xOverlander
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Re: Bald nicht mehr schulpflichtig
Hallo,
das bewerte ich ähnlich wie Du. Bei einem G-Modell um 2009 herum sind noch nicht so viele Steuergeräte verbaut, wie sie dann ab Mitte der 10er Jahre verbaut wurden, das gilt insbesondere für die Baureihe W463. Diese Eisdielen Poser gehören auch nicht off road. Ich halte derzeit Ausschau nach einem w461er. Mercedes ist mir hier vertrauter als Toyota, da kenn ich überhaupt nichts. Auch bei Mercedes gibt es den großen Baukasten wo fast alles über viele Plattformen hinweg identisch ist. Der Spritverbrauch spielt beim Thema Zuverlässigkeit und Reparaturfreundlichkeit eine eher untergeordnete Rolle. (für mich)
Grüße
Peter
das bewerte ich ähnlich wie Du. Bei einem G-Modell um 2009 herum sind noch nicht so viele Steuergeräte verbaut, wie sie dann ab Mitte der 10er Jahre verbaut wurden, das gilt insbesondere für die Baureihe W463. Diese Eisdielen Poser gehören auch nicht off road. Ich halte derzeit Ausschau nach einem w461er. Mercedes ist mir hier vertrauter als Toyota, da kenn ich überhaupt nichts. Auch bei Mercedes gibt es den großen Baukasten wo fast alles über viele Plattformen hinweg identisch ist. Der Spritverbrauch spielt beim Thema Zuverlässigkeit und Reparaturfreundlichkeit eine eher untergeordnete Rolle. (für mich)
Grüße
Peter
Re: Bald nicht mehr schulpflichtig
Ein schöner Plan, den du da für den nächsten Lebensabschnitt skizzierst.
Das Fahrzeug ist eine heillos überbewertete Komponente für das Reisen. Natürlich ist es schön, wenn der Dorfmechaniker das Fahrzeug wieder reparieren kann. Andererseits schützen moderne(re) Komponenten wie ESP, ABS und Airbags das eigene Leben teils sehr aktiv.
Schon vor dem Aufkommen von Social Media gab es die Schrauber, für die die Instandsetzung des eigenen Fahrzeugs unterwegs Teil der Reiselust war. Heute wird die eigene Leidensgeschichte bei Reparaturen unterwegs oft etwas öffentlicher zelebriert, was mitunter mehr Mitleser bringt.
Für meine Weltreise 2011 habe ich mich für einen damals brandneuen Land Cruiser entschieden und bin damit nicht nur die Westroute Afrikas gefahren – etwas, wovon mir damals eigentlich alle abgeraten hatten. Es hat für mich funktioniert, auch weil dieses Fahrzeug in Afrika von UN/NGOs häufig genutzt wurde und Ersatzteile, wie zum Beispiel Windschutzscheiben, verfügbar waren.
Heute fahren bereits moderne Fahrzeuge die Westroute: Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Auch sie kommen ans Ziel.
Meiner Meinung nach ist es sehr hilfreich, eine Marke zu fahren, die vor Ort vertreten ist, um im Notfall an Ersatzteile zu kommen. Ebenso hilft es, ein aktuelles Fahrzeug zu wählen, das vor Ort genutzt wird – sonst muss jedes Ersatzteil importiert werden.
Es ist schon witzig, worum wir uns alles kümmern. Wir lesen Reifenbewertungen und wählen diese gezielt aus, nur um auf Reisen dann doch die Reifen zu kaufen, die es vor Ort gibt.
Will sagen, wir überbewerten das Fahrzeug und die Komponenten maßlos. Es kann immer etwas kaputt gehen, das die Reise abrupt beendet – zum Beispiel ein Totalschaden nach einem Unfall.
Wenn mir irgendein Hersteller die Reise finanziert, fahre ich mit jedem Fahrzeug über die Seidenstraße, durch Afrika oder auf der Panamericana – von einem Tesla über einen Sportwagen bis hin zu einem Smart. Nur mein Schmerzensgeld aufgrund mangelnden Komforts wäre dann eventuell höher.
Ich persönlich würde heute einen VW-Bus mit Aufstelldach wählen, einfach wegen des Wohnkomforts und des zusätzlichen Lebensraums. An Regentagen kann man drinnen kochen und sich aufhalten. Es gibt Modelle mit Warmwasser, Toilette und Dusche – ein Komfort, der auch die bessere Hälfte überzeugen könnte. Vielleicht nicht perfekt in technischer Hinsicht, aber – ein guter Kompromiss. 4x4 und Differenzialsperre gibt es ebenfalls... Vermutlich gegenüber einem Geländewagen mit Anhänger fast die bessere Lösung, wenn ich an Schlamm und Sand denke.
So sah diesen Sommer einer unserer Schlafplätze aus, dh wir haben den Landcruiser für einen VW Bus eingetauscht, damals wegen dem sich anbahnenden Nachwuchs:

Als frisch gebackene Eltern zugegebenermassen ein etwas anderer Lebensabschnitt, aber auch für die das erneute befahren der Westroute würde ich das Fahrzeug nun nicht wechseln wollen... Aus Fässern am Wegrand tanken sollte man allerdings meiden
Wie sich mit Baby unser Reisealltag verändert hat, lässt sich hier nachlesen für diejenigen die es interessiert...
Mit Afrika auf dem Landweg hast Du ja offen gelasen ob Ostroute oder Westroute für Dich spannender ist. Ich sammle die Links zu Reisenden auf der Westroute hier: https://www.4x4tripping.com/p/linkliste ... frika.html
Vielleicht spannend zum einlesen. Unserer Afrika-Reise mit täglichem Reisebericht mit Fotos findest Du unten in der Signatur verlinkt. Wir waren 2012/13 unterwegs - das ist nun schon eine Weile her.

Dir jedenfalls viel Spass mit der Planung!
Das Fahrzeug ist eine heillos überbewertete Komponente für das Reisen. Natürlich ist es schön, wenn der Dorfmechaniker das Fahrzeug wieder reparieren kann. Andererseits schützen moderne(re) Komponenten wie ESP, ABS und Airbags das eigene Leben teils sehr aktiv.
Schon vor dem Aufkommen von Social Media gab es die Schrauber, für die die Instandsetzung des eigenen Fahrzeugs unterwegs Teil der Reiselust war. Heute wird die eigene Leidensgeschichte bei Reparaturen unterwegs oft etwas öffentlicher zelebriert, was mitunter mehr Mitleser bringt.
Für meine Weltreise 2011 habe ich mich für einen damals brandneuen Land Cruiser entschieden und bin damit nicht nur die Westroute Afrikas gefahren – etwas, wovon mir damals eigentlich alle abgeraten hatten. Es hat für mich funktioniert, auch weil dieses Fahrzeug in Afrika von UN/NGOs häufig genutzt wurde und Ersatzteile, wie zum Beispiel Windschutzscheiben, verfügbar waren.
Heute fahren bereits moderne Fahrzeuge die Westroute: Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Auch sie kommen ans Ziel.
Meiner Meinung nach ist es sehr hilfreich, eine Marke zu fahren, die vor Ort vertreten ist, um im Notfall an Ersatzteile zu kommen. Ebenso hilft es, ein aktuelles Fahrzeug zu wählen, das vor Ort genutzt wird – sonst muss jedes Ersatzteil importiert werden.
Es ist schon witzig, worum wir uns alles kümmern. Wir lesen Reifenbewertungen und wählen diese gezielt aus, nur um auf Reisen dann doch die Reifen zu kaufen, die es vor Ort gibt.
Wenn mir irgendein Hersteller die Reise finanziert, fahre ich mit jedem Fahrzeug über die Seidenstraße, durch Afrika oder auf der Panamericana – von einem Tesla über einen Sportwagen bis hin zu einem Smart. Nur mein Schmerzensgeld aufgrund mangelnden Komforts wäre dann eventuell höher.
Ich persönlich würde heute einen VW-Bus mit Aufstelldach wählen, einfach wegen des Wohnkomforts und des zusätzlichen Lebensraums. An Regentagen kann man drinnen kochen und sich aufhalten. Es gibt Modelle mit Warmwasser, Toilette und Dusche – ein Komfort, der auch die bessere Hälfte überzeugen könnte. Vielleicht nicht perfekt in technischer Hinsicht, aber – ein guter Kompromiss. 4x4 und Differenzialsperre gibt es ebenfalls... Vermutlich gegenüber einem Geländewagen mit Anhänger fast die bessere Lösung, wenn ich an Schlamm und Sand denke.
So sah diesen Sommer einer unserer Schlafplätze aus, dh wir haben den Landcruiser für einen VW Bus eingetauscht, damals wegen dem sich anbahnenden Nachwuchs:

Als frisch gebackene Eltern zugegebenermassen ein etwas anderer Lebensabschnitt, aber auch für die das erneute befahren der Westroute würde ich das Fahrzeug nun nicht wechseln wollen... Aus Fässern am Wegrand tanken sollte man allerdings meiden
Wie sich mit Baby unser Reisealltag verändert hat, lässt sich hier nachlesen für diejenigen die es interessiert...
Mit Afrika auf dem Landweg hast Du ja offen gelasen ob Ostroute oder Westroute für Dich spannender ist. Ich sammle die Links zu Reisenden auf der Westroute hier: https://www.4x4tripping.com/p/linkliste ... frika.html
Vielleicht spannend zum einlesen. Unserer Afrika-Reise mit täglichem Reisebericht mit Fotos findest Du unten in der Signatur verlinkt. Wir waren 2012/13 unterwegs - das ist nun schon eine Weile her.

Dir jedenfalls viel Spass mit der Planung!
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62xOverlander
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- Registriert: Di 3. Sep 2024, 05:43
Re: Bald nicht mehr schulpflichtig
hallo Surfy,
vielen Dank für Deinen inspirirenden Beitrag und die links.
Nun, mit dem Thema Fahrzeug kann man sich endlos befassen, für mich ist es Mittel zum Zweck. Nicht der Zweck selber. Ich sehe das wie bei einer Krankenversicherung. Ich rege mich nicht über die (hohe) Prämie auf, sondern freue mich darüber, wenn ich sie nicht brauche. Ähnlich beim Auto. Ich würde mir eine Seilwinde anbauen, nicht um sie einzusetzen, sondern mich zu freuen wenn ich sie nicht benutzen muss. Das ist eine andere Perspektive, mit der ich ganz gut zurecht komme. Ein zweiter wichtiger Punkt dabei ist, ob man sich auf ein Fahrzeug einlassen kann, oder ewig fremdelt. Das ginge mir so bei VW, obwohl ich vor 30 Jahren einen T3 Multivan hatte. Mit anderen Worten, man kauft sich immer ein gutes Gefühl. Egal um was es geht.
Zum Thema West- oder Ostroute kann ich nur sagen, dass dies offenbar ja nicht nur von meinen Präferenzen abhängt, sondern auch den politischen Gegebenheiten. Momentan finde ich eine Route über den Oman nach Kenia verschiffen ganz spannend.
Peter
vielen Dank für Deinen inspirirenden Beitrag und die links.
Nun, mit dem Thema Fahrzeug kann man sich endlos befassen, für mich ist es Mittel zum Zweck. Nicht der Zweck selber. Ich sehe das wie bei einer Krankenversicherung. Ich rege mich nicht über die (hohe) Prämie auf, sondern freue mich darüber, wenn ich sie nicht brauche. Ähnlich beim Auto. Ich würde mir eine Seilwinde anbauen, nicht um sie einzusetzen, sondern mich zu freuen wenn ich sie nicht benutzen muss. Das ist eine andere Perspektive, mit der ich ganz gut zurecht komme. Ein zweiter wichtiger Punkt dabei ist, ob man sich auf ein Fahrzeug einlassen kann, oder ewig fremdelt. Das ginge mir so bei VW, obwohl ich vor 30 Jahren einen T3 Multivan hatte. Mit anderen Worten, man kauft sich immer ein gutes Gefühl. Egal um was es geht.
Zum Thema West- oder Ostroute kann ich nur sagen, dass dies offenbar ja nicht nur von meinen Präferenzen abhängt, sondern auch den politischen Gegebenheiten. Momentan finde ich eine Route über den Oman nach Kenia verschiffen ganz spannend.
Peter



