Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 23.07.2026 | Ausreiseaufruf Nord- und Süd-Kivu

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 08.08.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 08.08.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Neustrukturierung Gesundheitsteil; Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen)


Gesundheit
Aktuelles

Der Mpox-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat sich im Frühjahr 2024 auf einen Großteil des Landes ausgebreitet, einschließlich der Hauptstadt Kinshasa. Im Gegensatz zum internationalen Mpox-Ausbruch der Klade II, der seit 2022 große Teile der Welt betrifft, wird der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo durch die Klade I verursacht. Das Virus der Klade 1 ist virulenter und hat eine höhere Sterblichkeitsrate. Dies ist der erste Ausbruch von Klade 1, bei dem es zu einer homo- und heterosexuellen Übertragung gekommen ist. Das Risiko für Reisende wird aktuell als gering eingeschätzt.
  • Verwenden Sie auf Reisen grundsätzlich Kondome, um das Ansteckungsrisiko mit sexuell übertragbaren Infektionen zu minimieren.
  • Insbesondere Männer, die Sex mit Männern haben, sollten sich vor Reisebeginn bzgl. einer Mpox-Impfung beraten lassen.
  • Stellen Sie sich bei typischen Symptomen ärztlich vor.
Impfschutz
  • Pflichtimpfungen:
    Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab dem Alter von 9 Monaten zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll. Laut WHO-Vorgaben muss bei Ausreise die letzte Poliomyelitis-Impfung maximal ein Jahr zurückliegen. Nach derzeitigem Kenntnisstand erfolgt keine Kontrolle der Impfung bei Ausreise.
  • Reiseimpfungen:
    Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist i.d.R. nicht notwendig.
  • Standardimpfungen:
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des RKI auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für Masern sichergestellt werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in der Demokratischen Republik Kongo ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in einigen Privatkliniken gewährleistet. Alle Behandlungen, auch Notfälle, sind grundsätzlich im Voraus zu bezahlen. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente, vorübergehende Engpässe können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Für beide Erkrankungen besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniasis und lymphatische Filariosen.
  • Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Eine Impfung gegen Gelbfieber ist vorgeschrieben. Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber; lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die in der Demokratischen Republik vorkommenden Erkrankung Krim-Kongo-Fieber wird durch Zecken übertragen. Die afrikanische Schlafkrankheit wird von Tsetsefliegen übertragen.
  • Schützen Sie sich bei Aufenthalten im Freien vor Zecken und Tsetsefliegen, siehe Schutz vor Insekten. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E), Shigellose und Typhus und treten auch bei Reisenden auf. In der Demokratischen Republik Kongo wurde Poliomyelitis (cVDPV1 und cVDPV2) nachgewiesen.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung. Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird aktuell nicht umgesetzt.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In der Demokratischen Republik Kongo besteht ein Risiko für Erkrankungen wie Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Zudem kommt es wiederholt zu lokalen Ausbrüchen von Ebolafieber vor allem im Osten, seltener im Norden und Nordwesten des Landes.
  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Das Mpox-Virus wird vorrangig durch engen Kontakt mit Erkrankten übertragen. Kontakt mit Wunden, Körperflüssigkeiten, Atemtröpfchen sowie kontaminierten Gegenständen kann ebenso zu einer Infektion führen. Bei sexuellem Kontakt besteht grundsätzlich ein hohes Mpox-Übertragungsrisiko.
  • Vermeiden Sie Hautkontakte und das Berühren von Wunden und Ausschlägen.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Insbesondere Männer, die Sex mit Männern haben, sollten sich vor Reisebeginn bzgl. einer Mpox-Impfung beraten lassen.
  • Stellen Sie sich bei typischen Symptomen ärztlich vor.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
  • Begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung, wenn Sie von einem Tier gebissen worden sind.
  • Gegengifte bei Schlangenbissen sind nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich. Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich ist.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.
  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die App IQAir.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Neben den o.g. Gesundheitsgefahren besteht in der Demokratischen Republik Kongo auch ein Risiko für die folgende Erkrankung, die i.d.R. jedoch nur sehr selten Reisende betreffen:

Die Pest kommt im Nordosten des Landes v.a. in der Provinz Ituri, vor. Sporadisch werden aus dieser Region immer wieder kleinere Ausbrüche gemeldet.
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu Nagetieren, insbesondere zu Ratten.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 11.09.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 11.09.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles)


Gesundheit
Aktuelles

Der Mpox-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat sich seit Frühjahr 2024 auf einen Großteil des Landes ausgebreitet, einschließlich der Hauptstadt Kinshasa. Im Gegensatz zum internationalen Mpox-Ausbruch der Klade II, der seit 2022 große Teile der Welt betrifft, wird der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo durch die Klade I (Klade Ia und Ib) verursacht. Das Virus der Klade I ist virulenter und hat eine höhere Sterblichkeitsrate. Dies ist der erste Ausbruch von Klade I, bei dem es sowohl zu homo- und heterosexuellen Übertragungen kommt. Seit Frühjahr 2024 breitet sich das Mpox-Virus der Klade I länderübergreifend auf dem afrikanischen Kontinent weiter aus.

Bei der Einreise in betroffene Länder ist ggf. mit Mpox-Screeningmaßnahmen, wie z.B. dem Ausfüllen von Fragebögen oder Temperaturmessungen, zu rechnen. Weitere Informationen zu Mpox finden Sie hier.

Derzeit werden weiterhin steigende Fallzahlen in der Demokratischen Republik Kongo berichtet. Das Risiko einer Infektion mit dem Mpox-Virus für touristisch Reisende wird aktuell jedoch weiterhin als gering eingeschätzt. Ein erhöhtes Risiko kann bei beruflichen Reisen mit Tätigkeiten im unmittelbaren Kontext zu Mpox, wie z.B. ärztlichen oder medizinisch-technischen Einsätzen vor Ort, vorliegen. Vermeiden Sie daher Hautkontakte und das Berühren von Wunden und Ausschlägen.

Aktuell gibt es keine allgemeine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox seitens des AA, der DTG oder der STIKO. Weitere Informationen zum aktuell in Deutschland verfügbaren Impfstoff gegen Mpox und zu bestehenden Indikationen finden Sie hier.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu auch

BPfeilB Affenpocken | Mpox - Mehr als ein regionales Phänomen?

BPfeilB Mpox | Mögliche Einreisekontrollen bzw. Einreisebeschränkungen

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 06.12.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 06.12.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles)


Gesundheit
Ausbruch unklarer Genese im Südwesten

Am 3. Dezember 2024 berichtete das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo in einer öffentlichen Mitteilung über mehr als 350 Fälle, einschließlich zahlreicher Todesfälle, unklarer Genese in der Provinz Kwango im Südwesten des Landes. Die betroffenen Personen weisen Grippe-ähnliche Symptome auf; der Großteil sind Kinder ≤ 5 Jahre. Erste Erkrankungen seien schon Ende Oktober 2024 aufgetreten. Bisher liegen keine weiteren Informationen zur regionalen Ausbreitung oder Ursache der Erkrankung vor. Aktuell sollten Reisen in die Region sowie der Kontakt zu Erkrankten vermieden werden und der Impfstatus entsprechend den Empfehlungen der STIKO vollständig sein.

Mpox
Der Mpox-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat sich seit Frühjahr 2024 auf einen Großteil des Landes ausgebreitet, einschließlich der Hauptstadt Kinshasa. Im Gegensatz zum internationalen Mpox-Ausbruch der Klade II, der seit 2022 große Teile der Welt betrifft, wird der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in den Nachbarländern durch die Klade I (Klade Ia und Ib) verursacht.

Weitere Informationen zu Mpox finden Sie hier.

Das Risiko einer Infektion mit dem Mpox-Virus für touristisch Reisende wird aktuell als gering eingeschätzt. Ein erhöhtes Risiko kann bei beruflichen Reisen mit Tätigkeiten im unmittelbaren Kontext zu Mpox, wie z.B. ärztlichen oder medizinisch-technischen Einsätzen vor Ort, vorliegen. Vermeiden Sie daher Hautkontakte und das Berühren von Wunden und Ausschlägen.

Aktuell gibt es keine allgemeine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox seitens des AA, der DTG oder der STIKO. Weitere Informationen zum aktuell in Deutschland verfügbaren Impfstoff gegen Mpox und zu bestehenden Indikationen finden Sie hier.
  • Verwenden Sie auf Reisen grundsätzlich Kondome, um das Ansteckungsrisiko mit sexuell übertragbaren Infektionen zu minimieren.
  • Insbesondere Männer, die Sex mit Männern haben, sollten sich vor Reisebeginn bzgl. einer Mpox-Impfung beraten lassen.
  • Stellen Sie sich bei typischen Symptomen ärztlich vor.
  • Bei der Einreise ist ggf. mit Mpox-Screeningmaßnahmen, wie z. B. dem Ausfüllen von Fragebögen oder Temperaturmessungen, zu rechnen.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu auch

BPfeilB Krankheit X

BPfeilB Affenpocken | Mpox - Mehr als ein regionales Phänomen?

BPfeilB Mpox | Mögliche Einreisekontrollen bzw. Einreisebeschränkungen

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 23.01.2025 | Ausreiseempfehlung Nord-Kivu

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 23.01.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausreiseempfehlung)


Aktuelles
Deutschen Staatsangehörigen, die sich in der Provinz Nord-Kivu aufhalten, wird die Ausreise empfohlen.

Vor Reisen in
  • die Ostprovinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri und Tanganyika sowie die dort an angrenzenden Regionen der Provinzen Maniema, Tshopo, Haut-Katanga und Haut-Lomami (siehe Sicherheit - Innenpolitische Lage),
  • die Grenzregionen zur Zentralafrikanischen Republik und Südsudan der Provinzen Bas-Uele, Haut-Uele und Nord-Ubangi, sowie
  • die vorwiegend von den Bateke- und Bayaka-Volksgruppen bewohnten Gebiete in den Provinzen Mai-Ndombe, Kwango (siehe Gesundheit - Aktuelles) und Kwilu (siehe Aktuelles)
wird gewarnt.

Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa

wird derzeit abgeraten.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 25.01.2025 | Ausreiseaufruf Nord-Kivu

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 25.01.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausreiseaufforderung)


Aktuelles
Vor Reisen in
  • die Ostprovinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri und Tanganyika sowie die dort an angrenzenden Regionen der Provinzen Maniema, Tshopo, Haut-Katanga und Haut-Lomami (siehe Sicherheit - Innenpolitische Lage),
  • die Grenzregionen zur Zentralafrikanischen Republik und Südsudan der Provinzen Bas-Uele, Haut-Uele und Nord-Ubangi, sowie
  • die vorwiegend von den Bateke- und Bayaka-Volksgruppen bewohnten Gebiete in den Provinzen Mai-Ndombe, Kwango (siehe Gesundheit - Aktuelles) und Kwilu (siehe Aktuelles)
wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich in der Provinz Nord-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.

Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa

wird derzeit abgeraten.
Auswärtiges Amt


Mehr dazu siehe BPfeilB DR Kongo | Goma von M23 umzingelt

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 27.01.2025 | Ausreiseaufruf Nord-Kivu, Ausreiseempfehlung Süd-Kivu

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 27.01.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausreiseaufforderung Nord-Kivu; Ausreiseempfehlung Süd-Kivu; Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23)


Aktuelles
Vor Reisen in
  • die Ostprovinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri und Tanganyika sowie die dort an angrenzenden Regionen der Provinzen Maniema, Tshopo, Haut-Katanga und Haut-Lomami (siehe Sicherheit - Innenpolitische Lage),
  • die Grenzregionen zur Zentralafrikanischen Republik und Südsudan der Provinzen Bas-Uele, Haut-Uele und Nord-Ubangi, sowie
  • die vorwiegend von den Bateke- und Bayaka-Volksgruppen bewohnten Gebiete in den Provinzen Mai-Ndombe, Kwango (siehe Gesundheit - Aktuelles) und Kwilu (siehe Aktuelles)
wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich in der Provinz Nord-Kivu aufhalten, werden weiterhin zur Ausreise aufgefordert.

Deutschen Staatsangehörigen, die sich in der Provinz Süd-Kivu aufhalten, wird die Ausreise empfohlen.

Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird derzeit abgeraten.

Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich zuletzt erheblich verschlechtert. Seit Anfang 2022 kommt es immer wieder zu neu eskalierenden Kämpfen zwischen der kongolesischen Armee und der bewaffneten Gruppe M23 im Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda (siehe Teilreisewarnung). Seit Januar 2025 kommt es zu vermehrten Kampfhandlungen und Gebietsgewinnen der M23, die am 26./27. Januar 2025 nach der Eroberung der Stadt Minova in Süd-Kivu sowie der Stadt Sake in der Provinz Nord-Kivu in Goma eingerückt sind und weite Teile der Stadt kontrollieren. Es finden weiter intensive Kämpfe zwischen der M23 sowie der kongolesischen Armee FARDC statt, unterstützt von der VN-Mission MONUSCO; zudem kommt es zu Plünderungen. Die VN-Mission MONUSCO zieht seit 25. Januar 2025 alle nicht-essentiellen und Teile der essentiellen Mitarbeiter aus Goma ab.

Ausreisemöglichkeiten über den Grenzposten Goma/Gisenyi bestehen seit 27. Januar 2025 nicht mehr, der Flughafen hat seit dem 26. Januar 2025 kommerzielle Flüge eingestellt. Eine Flucht über die grüne Grenze nach Ruanda, nördlich oder südlich von Goma, ist hochriskant; es ist mit ruandischen Patrouillen zu rechnen.

Aufgrund der Kontrolle der Knotenpunkte Sake und Minova entlang der Route Nationale 2 (RN2) durch die M23 sind Warentransporte über Land nach Goma stark beeinträchtigt.

Daneben führt v.a. die islamistische Miliz der Allied Democratic Forces (ADF) in der Provinz Nord-Kivu und Ituri, insbesondere in der Region um Beni, verstärkt Angriffe auf Zivilisten durch. Insgesamt sind in den o.g. Ostprovinzen über 100 bewaffnete Gruppen aktiv (siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage).
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderung bzw. Ausreiseempfehlung.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort und verfolgen Sie das Geschehen aufmerksam.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.
  • Vergewissern Sie sich zusätzlich stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.
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Mehr dazu siehe BPfeilB DR Kongo | Goma von M23 umzingelt

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 28.01.2025 | Ausreiseaufruf Nord-Kivu, Ausreiseempfehlung Süd-Kivu

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 28.01.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Teilreisewarnung; Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23)


Aktuelles
Vor Reisen in
  • die Hauptstadt Kinshasa, vor allem das Regierungsviertel Gombe
  • die Ostprovinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri und Tanganyika sowie die dort an angrenzenden Regionen der Provinzen Maniema, Tshopo, Haut-Katanga und Haut-Lomami (siehe Sicherheit Kriegerische Auseinandersetzungen und Innenpolitische Lage),
  • die Grenzregionen zur Zentralafrikanischen Republik und Südsudan der Provinzen Bas-Uele, Haut-Uele und Nord-Ubangi, sowie
  • die vorwiegend von den Bateke- und Bayaka-Volksgruppen bewohnten Gebiete in den Provinzen Mai-Ndombe, Kwango (siehe Gesundheit - Aktuelles) und Kwilu (siehe Aktuelles)
wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich in der Provinz Nord-Kivu aufhalten, werden weiterhin zur Ausreise aufgefordert.

Deutschen Staatsangehörigen, die sich in der Provinz Süd-Kivu aufhalten, wird die Ausreise empfohlen.

Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird derzeit abgeraten.

Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich zuletzt erheblich verschlechtert und ist volatil.

Im Zusammenhang mit dem Konflikt im Osten des Landes finden seit dem 28. Januar 2025 auch gewaltsame Demonstrationen in Kinshasa statt. Hier hat sich dadurch die Sicherheitslage, vor allem im Regierungsviertel Gombe, deutlich verschärft. Bei den Demonstrationen werden Reifen auf den Hauptstraßen Gombes angezündet, es kommt zu Steinwürfen und Angriffen auf mehrere Botschaften sowie Plünderungen. Der Weg zum Flughafen in Kinshasa ist derzeit gefährlich. Im gesamten Stadtgebiet von Kinshasa - vor allem um den Präsidentenpalast – gibt es zahlreichen Straßensperren und erhöhte Polizei- und Militärpräsenz.

Seit Anfang 2022 kommt es immer wieder zu neu eskalierenden Kämpfen zwischen der kongolesischen Armee und der bewaffneten Gruppe M23 im Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda (siehe Teilreisewarnung). Seit Januar 2025 kommt es zu vermehrten Kampfhandlungen und Gebietsgewinnen der M23, die am 26./27. Januar 2025 nach der Eroberung der Stadt Minova in Süd-Kivu sowie der Stadt Sake in der Provinz Nord-Kivu in Goma eingerückt sind und weite Teile der Stadt kontrollieren. Es finden weiter intensive Kämpfe zwischen der M23 sowie der kongolesischen Armee FARDC statt, unterstützt von der VN-Mission MONUSCO; zudem kommt es zu Plünderungen. Die VN-Mission MONUSCO zieht seit 25. Januar 2025 alle nicht-essentiellen und Teile der essentiellen Mitarbeiter aus Goma ab.

Ausreisemöglichkeiten über den Grenzposten Goma/Gisenyi bestehen seit 27. Januar 2025 nicht mehr, der Flughafen hat seit dem 26. Januar 2025 kommerzielle Flüge eingestellt. Eine Flucht über die grüne Grenze nach Ruanda, nördlich oder südlich von Goma, ist hoch riskant; es ist mit ruandischen Patrouillen zu rechnen. Aufgrund der Kontrolle der Knotenpunkte Sake und Minova entlang der Route Nationale 2 (RN2) durch die M23 sind Warentransporte über Land nach Goma stark beeinträchtigt.

Daneben führt v.a. die islamistische Miliz der Allied Democratic Forces (ADF) in der Provinz Nord-Kivu und Ituri, insbesondere in der Region um Beni, verstärkt Angriffe auf Zivilisten durch. Insgesamt sind in den o.g. Ostprovinzen über 100 bewaffnete Gruppen aktiv (siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage).
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderung bzw. Ausreiseempfehlung.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort und verfolgen Sie das Geschehen aufmerksam.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Vergewissern Sie sich vor einer Fahrt/einer Bewegung außerhalb stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig. Vermeiden Sie derzeit den Weg zum Flughafen.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben. Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
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Mehr dazu BPfeilB DR Kongo | Goma unter Kontrolle der Rebellen

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Beiträge: 35201
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reisewarnung Demokratische Republik Kongo 29.01.2025 | Ausreiseaufruf Nord- und Süd-Kivu

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 29.01.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für Süd-Kivu; Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23; Verdacht eines Ebolafieberausbruches in Boyenge)


Aktuelles
Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.

Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich zuletzt erheblich verschlechtert und ist volatil.

Im Zusammenhang mit dem Konflikt im Osten des Landes finden seit dem 28. Januar 2025 auch gewaltsame Demonstrationen in Kinshasa statt. Hier hat sich dadurch die Sicherheitslage, vor allem im Regierungsviertel Gombe, deutlich verschärft. Bei den Demonstrationen werden Reifen auf den Hauptstraßen Gombes angezündet, es kommt zu Steinwürfen und Angriffen auf mehrere Botschaften sowie Plünderungen. Der Weg zum Flughafen in Kinshasa ist derzeit gefährlich. Im gesamten Stadtgebiet von Kinshasa - vor allem um den Präsidentenpalast – gibt es zahlreichen Straßensperren und erhöhte Polizei- und Militärpräsenz.

Seit 2022 eskalieren immer wieder Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und der bewaffneten Gruppe M23 im Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda (siehe Reisewarnung). Seit Januar 2025 kommt es zu vermehrten Kampfhandlungen und Gebietsgewinnen der M23, die am 26./27. Januar 2025 nach der Eroberung der Stadt Minova in Süd-Kivu sowie der Stadt Sake in der Provinz Nord-Kivu in Goma eingerückt sind und weite Teile der Stadt kontrollieren. Es finden weiter intensive Kämpfe zwischen der M23 sowie der kongolesischen Armee FARDC statt, unterstützt von der VN-Mission MONUSCO; zudem kommt es zu Plünderungen. Die VN-Mission MONUSCO zieht seit 25. Januar 2025 alle nicht-essentiellen und Teile der essentiellen Mitarbeiter aus Goma ab.

Ausreisemöglichkeiten über den Grenzposten Goma/Gisenyi bestehen seit 27. Januar 2025 nicht mehr, der Flughafen hat seit dem 26. Januar 2025 kommerzielle Flüge eingestellt. Eine Flucht über die grüne Grenze nach Ruanda, nördlich oder südlich von Goma, ist hoch riskant; es ist mit ruandischen Patrouillen zu rechnen. Aufgrund der Kontrolle der Knotenpunkte Sake und Minova entlang der Route Nationale 2 (RN2) durch die M23 sind Warentransporte über Land nach Goma stark beeinträchtigt.

Daneben führt v.a. die islamistische Miliz der Allied Democratic Forces (ADF) in der Provinz Nord-Kivu und Ituri, insbesondere in der Region um Beni, verstärkt Angriffe auf Zivilisten durch. Insgesamt sind in den o.g. Ostprovinzen über 100 bewaffnete Gruppen aktiv (siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage).
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort und verfolgen Sie das Geschehen aufmerksam.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Vergewissern Sie sich vor einer Fahrt/einer Bewegung außerhalb stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig. Vermeiden Sie derzeit den Weg zum Flughafen.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben. Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie die Hinweise zu Ebolafieber.
Verdacht eines Ebolafieberausbruches in Boyenge (Gesundheitszone Bolamba)
Aus Medienberichten wurde Ende Januar 2025 der Verdacht eines Ausbruches von Ebolafieber im Gesundheitsbezirk Boyenge (Gesundheitszone Bolamba) im Westen des Landes bekannt. Das Gesundheitsministerium hat diesen Ausbruch bisher nicht bestätigt. Eine Verschleppung von Ebolaviren innerhalb des Landes kann nicht ausgeschlossen werden.
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BPfeilB DR Kongo | Goma unter Kontrolle der Rebellen

BPfeilB Gorilla Trekking in DR Kongo aktuell unmöglich!!

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Reisewarnung Demokratische Republik Kongo 19.02.2025 | Ausreiseaufruf Nord- und Süd-Kivu

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 19.02.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23


Aktuelles
Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich zuletzt erheblich verschlechtert und ist volatil.

Im Zusammenhang mit dem Konflikt im Osten des Landes finden seit Ende Januar 2025 auch gewaltsame Demonstrationen in Kinshasa statt. Dadurch hat sich die Sicherheitslage, vor allem im Regierungsviertel Gombe, deutlich verschärft. Der Weg zum Flughafen in Kinshasa ist derzeit gefährlich. Im gesamten Stadtgebiet von Kinshasa - vor allem um den Präsidentenpalast – gibt es zahlreichen Straßensperren und erhöhte Polizei- und Militärpräsenz.

Seit 2022 eskalieren immer wieder Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und der bewaffneten Gruppe M23 im Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda (siehe Reisewarnung). Seit Januar 2025 kommt es zu vermehrten Kampfhandlungen und Gebietsgewinnen der M23, die auch die Provinzhauptstädte Goma (Provinz Nord-Kivu) und Bukavu (Provinz Süd-Kivu) eingenommen haben. Weitere militärische Vorstöße der M23 können nicht ausgeschlossen werden.

Ausreisen über den Grenzposten Goma/Gisenyi sind seit 27. Januar 2025 nur eingeschränkt möglich, der Flughafen Goma hat den kommerziellen Flugverkehr eingestellt.

In den Provinzen Nord-Kivu und Ituri, insbesondere in der Region um Beni, kommt es v.a. durch die islamistische Miliz der Allied Democratic Forces (ADF) verstärkt zu Angriffen auf Zivilisten. Insgesamt sind in den o.g. Ostprovinzen über 100 bewaffnete Gruppen aktiv (siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage).
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort und verfolgen Sie das Geschehen aufmerksam.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Vergewissern Sie sich vor einer Fahrt/einer Bewegung außerhalb stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig. Vermeiden Sie derzeit den Weg zum Flughafen.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben. Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt


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Reisewarnung Demokratische Republik Kongo 26.02.2025 | Ausreiseaufruf Nord- und Süd-Kivu

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 26.02.2025

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Unklares Ausbruchsgeschehen in der Provinz „Équateur“)


Gesundheit
Aktuelles: Unklares Ausbruchsgeschehen in der Provinz „Équateur“

Seit Mitte Februar 2025 berichten die Gesundheitsbehörden der Demokratischen Republik Kongo über eine steigende Zahl an Fällen einer unbekannten Krankheit in der Provinz „Équateur“ im Nordwesten des Landes. Betroffen sind bisher mehrere hundert Personen, einschließlich Todesfällen. Die Symptome sind unspezifisch (Fieber, Schüttelfrost, Kopf-, Gelenk-, Muskel- und Bauchschmerzen sowie Erbrechen). Bei einem Großteil der Erkrankten wurde Malaria nachgewiesen Weitere, z.B. auch lebensmittelbedingte Erkrankungen oder virale Infekte, können bisher nicht ausgeschlossen werden.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung für die Demokratische Republik Kongo.
  • Vermeiden Sie in der Provinz „Équateur“ Kontakt zu Erkrankten.
  • Beachten Sie unsere allgemeinen Impf- und Hygienehinweise.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu auch

BPfeilB Erneut Todesfälle durch unbekannte Krankheit

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Reisewarnung Demokratische Republik Kongo 06.05.2025 | Ausreiseaufruf Nord- und Süd-Kivu

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 06.05.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23)


Aktuelles
Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich seit Anfang 2025 erheblich verschlechtert und ist weiterhin volatil.

Im Zusammenhang mit dem Konflikt im Osten des Landes kam es Anfang 2025 zu gewaltsamen Demonstrationen in Kinshasa. Dadurch hat sich die Sicherheitslage, vor allem im Regierungsviertel Gombe, deutlich verschärft. Es kann jederzeit erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Der Weg zum Flughafen in Kinshasa ist insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit gefährlich. Im gesamten Stadtgebiet von Kinshasa gibt es immer wieder Straßensperren sowie erhöhte Polizei- und Militärpräsenz.

Seit 2022 eskalieren immer wieder Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und der bewaffneten Gruppe M23 im Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda (siehe Reisewarnung). Seit Januar 2025 kommt es zu vermehrten Kampfhandlungen und Gebietsgewinnen der M23, die auch die Provinzhauptstädte Goma (Provinz Nord-Kivu) und Bukavu (Provinz Süd-Kivu) eingenommen haben. Weitere militärische Vorstöße der M23 können nicht ausgeschlossen werden.

Bei Ausreisen über den Grenzposten Goma/Gisenyi kann es zu Einschränkungen kommen, der Flughafen Goma hat den kommerziellen Flugverkehr eingestellt.

In den Provinzen Nord-Kivu und Ituri, insbesondere in der Region um Beni, kommt es v.a. durch die islamistische Miliz der Allied Democratic Forces (ADF) verstärkt zu Angriffen auf Zivilisten. Insgesamt sind in den o.g. Ostprovinzen über 100 bewaffnete Gruppen aktiv (siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage).
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort und verfolgen Sie das Geschehen aufmerksam.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Vergewissern Sie sich vor einer Fahrt/einer Bewegung außerhalb stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig. Vermeiden Sie derzeit den Weg zum Flughafen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben. Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt


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BPfeilB Gorilla Trekking in DR Kongo aktuell unmöglich!!

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 18.06.2025 | Ausreiseaufruf Nord- und Süd-Kivu

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 18.06.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23; Konflikte zwischen den Volksgruppen der Bayaka und Bateke)
- Sicherheit (Teilreisewarnung; Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich seit Anfang 2025 erheblich verschlechtert und ist weiterhin volatil.

Im Zusammenhang mit dem Konflikt im Osten des Landes kam es Anfang 2025 zu gewaltsamen Demonstrationen in Kinshasa. Dadurch hat sich die Sicherheitslage, vor allem im Regierungsviertel Gombe, deutlich verschärft. Es kann jederzeit erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Der Weg zum Flughafen in Kinshasa ist insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit gefährlich. Im gesamten Stadtgebiet von Kinshasa gibt es immer wieder Straßensperren sowie erhöhte Polizei- und Militärpräsenz.

Seit 2022 eskalieren immer wieder Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und der bewaffneten Gruppe M23 im Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda (siehe Reisewarnung). Seit Januar 2025 kommt es zu vermehrten Kampfhandlungen und Gebietsgewinnen der M23, die auch die Provinzhauptstädte Goma (Provinz Nord-Kivu) und Bukavu (Provinz Süd-Kivu) eingenommen haben. Weitere militärische Vorstöße der M23 können nicht ausgeschlossen werden.

Aktuell kommt es in diesen Gebieten zu willkürlichen Verhaftungen und Tötungen. Zudem ist das lokale Bankensystem ins Erliegen geraten und eine Versorgung mit Bargeld ist nicht möglich; die allgemeine Versorgungslage ist dementsprechend prekär.

Bei Ausreisen über den Grenzposten Goma/Gisenyi kann es zu Einschränkungen kommen. Der Flughafen Goma musste nach Kampfhandlungen zwischen M23 und der kongolesischen Armee den kommerziellen Flugverkehr einstellen.

In den Provinzen Nord-Kivu und Ituri, insbesondere in der Region um Beni, kommt es v.a. durch die islamistische Miliz der Allied Democratic Forces (ADF) verstärkt zu Angriffen auf Zivilisten. Insgesamt sind in den o.g. Ostprovinzen über 100 bewaffnete Gruppen aktiv (siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage).
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort und verfolgen Sie das Geschehen aufmerksam.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Vergewissern Sie sich vor einer Fahrt/einer Bewegung außerhalb stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig. Vermeiden Sie derzeit den Weg zum Flughafen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben. Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Konflikte zwischen den Volksgruppen der Bayaka und Bateke
In den Provinzen Mai-Ndombe und Kwilu sowie zuletzt auch Kwango sowie Kongo Central kommt es seit 2022 zu gewaltsamen Konflikten zwischen den beiden Volksgruppen Bateke und Bayaka. Besonders betroffen ist der Verwaltungsbezirk („Territoire“) Kwamouth. Kriminelle Banden nutzen die Abwesenheit der Sicherheitsbehörden und agieren verstärkt unter dem Deckmantel des aktuellen Konfliktes, z.B. im Verwaltungsbezirk Maluku in der Provinz Kinshasa. Es wurde eine größere Anzahl an Binnenvertriebenen beobachtet. Diese sind teilweise auch in der Nähe des Stadtgebiets von Kinshasa anzutreffen. Angehörige anderer Volksgruppen wurden bisher nicht Ziel der Angriffe. Da die beiden Volksgruppen auch am Rande der vielbefahrenen Nationalstraße N1 zwischen Kinshasa und Kikwit ansässig sind, wird dort besondere Wachsamkeit angeraten. Im April 2024 wurde ein Friedensabkommen zwischen den Volksgruppen geschlossen. Trotzdem kommt es auch im Jahr 2025 zu Überfällen, Straßensperren und regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen den kongolesischen Streitkräften und den lokalen Mobondo-Gruppen.

Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in die Provinzen Maniema, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri, Tshopo und Tanganyika wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.

Von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird abgeraten.


Innenpolitische Lage
Siehe Aktuelles.

In den östlichen Provinzen kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen zwischen den kongolesischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen, insbesondere der M23, die seit 2021 sukzessive Gebiete im Grenzgebiet zu Uganda und Ruanda erobert hat. Seit 2025 besetzen diese Gruppierungen große Gebiete im Ostkongo, inklusive der Provinzhauptstädte Goma (Nord-Kivu) und Bukavu (Süd-Kivu). Die bewaffnete Gruppe M23 hat auf Provinzebene Parallelregierungen eingerichtet und der Besatzungszustand verstetigt sich zunehmend; eine Kontrolle der besetzten Gebiete durch den kongolesischen Staat ist derzeit nicht gegeben. Die Aktivität lokaler Milizen („Wazalendo“) verstärkt die Unsicherheit in diesen Gebieten zusätzlich. Im Norden von Nord-Kivu und in Ituri führt die kongolesische Armee mit Unterstützung ugandischer Streitkräfte Operationen gegen die islamistischen „Allied Democratic Forces“ (ADF) durch. Mögliche humanitäre Katastrophen, wie Choleraausbrüche oder Lebensmittelmangel, bedrohen die Stabilität der Region zusätzlich. Seit 2021 gilt für die Provinzen Nord-Kivu und Ituri das Kriegsrecht („Etat de Siège“), durch das die zivilen Regierungen temporär durch Militär- und Polizeiregierungen ersetzt werden. Die ohnehin angespannte Sicherheitslage hat sich vor diesem Hintergrund noch erheblich verschärft.

In der Vergangenheit kam es vor dem Hintergrund der schlechten Sicherheitslage, vor allem in den Ostprovinzen, teilweise zu gewaltsamen Protesten gegen die VN-Mission MONUSCO. Weitere Ausschreitungen, auch gegenüber Nichtregierungsorganisationen und internationalem Personal, können nicht ausgeschlossen werden.

Die Nationalparks „Virunga“ und „Kahuzi-Biega“ sind unmittelbar von bewaffneten Gruppen bedroht. 2021 starben bei einem bewaffneten Überfall auf einen Konvoi des WFP (World Food Programme) nördlich von Goma drei Menschen, darunter der italienische Botschafter. In den vergangenen Jahren kam es vereinzelt zu Entführungen und anderen sicherheitsrelevanten Vorfällen.

In Kinshasa und anderen kongolesischen Städten kam es in der Vergangenheit wiederholt bei teilweise gewalttätigen Protesten gegen die Regierung zum Einsatz scharfer Munition, Todesopfern und Verletzten sowie zu zahlreichen Festnahmen. Versammlungen, Proteste und bestimmte Veranstaltungen können, selbst ohne erkennbaren äußeren Anlass, jederzeit zu sicherheitsrelevanten Ereignissen oder gewalttätigen Ausschreitungen führen und scharfe Gegenmaßnahmen zur Folge haben. Dabei muss auch mit weitreichenden Störungen des öffentlichen Lebens sowie einer hohen Präsenz bewaffneter Sicherheitskräfte gerechnet werden. Die Sicherheitslage ist instabil.

Kurzfristige Abschaltungen von SMS- und Internetdiensten sind jederzeit möglich. Es kann zu Straßensperren auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt und im Stadtgebiet von Kinshasa kommen, vermehrt ab den frühen Abendstunden. Sie sind nicht immer als solche erkennbar; längere Wartezeiten können auftreten.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 14.08.2025 | Ausreiseaufruf Nord- und Süd-Kivu

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 14.08.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Führerschein)


Aktuelles
Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich seit Anfang 2025 erheblich verschlechtert und ist weiterhin volatil.

Seit Januar 2025 kommt es im Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda zu vermehrten Kampfhandlungen und Gebietsgewinnen der M23, die auch die Provinzhauptstädte Goma (Provinz Nord-Kivu) und Bukavu (Provinz Süd-Kivu) eingenommen haben. Weitere militärische Vorstöße der M23 können nicht ausgeschlossen werden.

Es kommt in diesen Gebieten zu willkürlichen Verhaftungen und Tötungen. Zudem ist das lokale Bankensystem ins Erliegen geraten und eine Versorgung mit Bargeld ist nicht möglich; die allgemeine Versorgungslage ist dementsprechend prekär.

Bei Ausreisen über den Grenzposten Goma/Gisenyi kann es zu Einschränkungen kommen. Der Flughafen Goma musste nach Kampfhandlungen zwischen M23 und der kongolesischen Armee den kommerziellen Flugverkehr einstellen.

In den Provinzen Nord-Kivu und Ituri, insbesondere in der Region um Beni, kommt es v.a. durch die islamistische Miliz der Allied Democratic Forces (ADF) verstärkt zu Angriffen auf und Massakern an Zivilisten. Insgesamt sind in den o.g. Ostprovinzen über 100 bewaffnete Gruppen aktiv (siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage).

Im Zusammenhang mit dem Konflikt im Osten des Landes kam es Anfang 2025 zu gewaltsamen Demonstrationen in Kinshasa. Dadurch hat sich die Sicherheitslage, vor allem im Regierungsviertel Gombe, deutlich verschärft. Es kann jederzeit erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Der Weg zum Flughafen in Kinshasa ist insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit gefährlich. Im gesamten Stadtgebiet von Kinshasa gibt es immer wieder Straßensperren sowie erhöhte Polizei- und Militärpräsenz.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort und verfolgen Sie das Geschehen aufmerksam.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Vergewissern Sie sich vor einer Fahrt/einer Bewegung außerhalb stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig. Vermeiden Sie derzeit den Weg zum Flughafen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben. Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

In den östlichen Provinzen kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen zwischen den kongolesischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen, insbesondere der M23, die seit 2021 sukzessive Gebiete im Grenzgebiet zu Uganda und Ruanda erobert hat Seit 2025 besetzen diese Gruppierungen große Gebiete im Ostkongo, inklusive der Provinzhauptstädte Goma (Nord-Kivu) und Bukavu (Süd-Kivu). Die bewaffnete Gruppe M23 hat auf Provinzebene Parallelregierungen eingerichtet und der Besatzungszustand verstetigt sich zunehmend; eine Kontrolle der besetzten Gebiete durch den kongolesischen Staat ist derzeit nicht gegeben. Die Aktivität lokaler Milizen („Wazalendo“) verstärkt die Unsicherheit in diesen Gebieten zusätzlich. Im Norden von Nord-Kivu und in Ituri führt die kongolesische Armee mit Unterstützung ugandischer Streitkräfte Operationen gegen die islamistischen „Allied Democratic Forces“ (ADF) durch. In der Region Ituri hat sich die Lage seit Juli 2025 weiter verschärft; intensivierte Angriffe der ADF führen insbesondere unter Zivilisten zu vielen Todesopfern. Mögliche humanitäre Katastrophen, wie Choleraausbrüche oder Lebensmittelmangel, bedrohen die Stabilität der Region zusätzlich. Seit 2021 gilt für die Provinzen Nord-Kivu und Ituri das Kriegsrecht („Etat de Siège“), durch das die zivilen Regierungen temporär durch Militär- und Polizeiregierungen ersetzt werden. Die ohnehin angespannte Sicherheitslage hat sich vor diesem Hintergrund noch erheblich verschärft.

In der Vergangenheit kam es vor dem Hintergrund der schlechten Sicherheitslage, vor allem in den Ostprovinzen, teilweise zu gewaltsamen Protesten gegen die VN-Mission MONUSCO. Weitere Ausschreitungen, auch gegenüber Nichtregierungsorganisationen und internationalem Personal, können nicht ausgeschlossen werden.

Die Nationalparks „Virunga“ und „Kahuzi-Biega“ sind unmittelbar von bewaffneten Gruppen bedroht. 2021 starben bei einem bewaffneten Überfall auf einen Konvoi des WFP (World Food Programme) nördlich von Goma drei Menschen, darunter der italienische Botschafter. In den vergangenen Jahren kam es vereinzelt zu Entführungen und anderen sicherheitsrelevanten Vorfällen.

In Kinshasa und anderen kongolesischen Städten kam es in der Vergangenheit wiederholt bei teilweise gewalttätigen Protesten gegen die Regierung zum Einsatz scharfer Munition, Todesopfern und Verletzten sowie zu zahlreichen Festnahmen. Versammlungen, Proteste und bestimmte Veranstaltungen können, selbst ohne erkennbaren äußeren Anlass, jederzeit zu sicherheitsrelevanten Ereignissen oder gewalttätigen Ausschreitungen führen und scharfe Gegenmaßnahmen zur Folge haben. Dabei muss auch mit weitreichenden Störungen des öffentlichen Lebens sowie einer hohen Präsenz bewaffneter Sicherheitskräfte gerechnet werden. Die Sicherheitslage ist instabil.

Kurzfristige Abschaltungen von SMS- und Internetdiensten sind jederzeit möglich. Es kann zu Straßensperren auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt und im Stadtgebiet von Kinshasa kommen, vermehrt ab den frühen Abendstunden. Sie sind nicht immer als solche erkennbar; längere Wartezeiten können auftreten.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
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Reiseinfos
Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Eine Absicherung vor Missbrauch bei Polizeikontrollen ist dies aber nicht. Man kann trotzdem an der Weiterfahrt gehindert und zu Zahlungen aufgefordert werden. Es sollte sich immer eine ortskundige Person mit im Auto befinden.
Bei längerfristigen Aufenthalten in der Demokratischen Republik Kongo ist die Beantragung eines kongolesischen Führerscheins, der seit Anfang 2025 wieder ausgestellt wird, empfehlenswert.
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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 05.09.2025 | Ausreiseaufruf Nord- und Süd-Kivu

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ebolafieber)


Aktuelles
Ebolafieber

Die Gesundheitsbehörden der Demokratischen Republik Kongo haben einen Ebolafieber-Ausbruch in den Gesundheitszonen Bulape und Mweka in der Provinz Kasai gemeldet. Bis 4. September 2025 umfasst der Ausbruch 28 Verdachtsfälle und 15 Todesfälle, darunter vier Gesundheitsfachkräfte. Ebola-Impfstoffe sind im Land vorhanden und werden für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen.
  • Vermeiden Sie Reisen in die oben genannten Gesundheitszonen.
  • Halten Sie sich bei nicht vermeidbaren Reisen streng an die Auflagen der Behörden.
  • Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.
  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.
  • Berühren Sie keine lebendigen und tote Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.
  • Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in der betroffenen Region telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Procedere zu besprechen.
Auswärtiges Amt


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BPfeilB Kongo DRC | Ebola in Bulape und Mweka Area, Provinz Kasai

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 11.12.2025 | Ausreiseaufruf Nord- und Süd-Kivu

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo
Stand 11.12.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Teilreisewarnung; Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Vor Reisen in die Provinzen Maniema, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri, Tshopo und Tanganyika wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.

Von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird abgeraten.

Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23

Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich seit Anfang 2025 erheblich verschlechtert und ist weiterhin volatil.

Seit Januar 2025 kommt es im Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda zu vermehrten Kampfhandlungen und Gebietsgewinnen der M23, die auch die Provinzhauptstädte Goma (Provinz Nord-Kivu) und Bukavu (Provinz Süd-Kivu) eingenommen haben. Im Dezember 2025 hat die M23 die Stadt Uvira nahe der burundischen Grenze eingenommen. Weitere militärische Vorstöße der M23 können nicht ausgeschlossen werden.

Es kommt in diesen Gebieten zu willkürlichen Verhaftungen und Tötungen. Zudem ist das lokale Bankensystem ins Erliegen geraten und eine Versorgung mit Bargeld ist nicht möglich; die allgemeine Versorgungslage ist dementsprechend prekär.

Bei Ausreisen über den Grenzposten Goma/Gisenyi kann es zu Einschränkungen kommen. Der Flughafen Goma musste nach Kampfhandlungen zwischen M23 und der kongolesischen Armee den kommerziellen Flugverkehr einstellen.

In den Provinzen Nord-Kivu und Ituri, insbesondere in der Region um Beni, kommt es v.a. durch die islamistische Miliz der Allied Democratic Forces (ADF) verstärkt zu Angriffen auf und Massakern an Zivilisten. Insgesamt sind in den o.g. Ostprovinzen über 100 bewaffnete Gruppen aktiv (siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage).

Im Zusammenhang mit dem Konflikt im Osten des Landes kam es Anfang 2025 zu gewaltsamen Demonstrationen in Kinshasa. Dadurch hat sich die Sicherheitslage, vor allem im Regierungsviertel Gombe, deutlich verschärft. Es kann jederzeit erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Der Weg zum Flughafen in Kinshasa ist insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit gefährlich. Im gesamten Stadtgebiet von Kinshasa gibt es immer wieder Straßensperren sowie erhöhte Polizei- und Militärpräsenz.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Vergewissern Sie sich vor einer Fahrt/einer Bewegung außerhalb stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig. Vermeiden Sie derzeit den Weg zum Flughafen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben. Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Konflikte zwischen den Volksgruppen der Bayaka und Bateke
In den Provinzen Mai-Ndombe und Kwilu sowie zuletzt auch Kwango sowie Kongo Central kommt es seit 2022 zu gewaltsamen Konflikten zwischen den beiden Volksgruppen Bateke und Bayaka. Besonders betroffen ist der Verwaltungsbezirk („Territoire“) Kwamouth. Kriminelle Banden nutzen die Abwesenheit der Sicherheitsbehörden und agieren verstärkt unter dem Deckmantel des aktuellen Konfliktes, z.B. im Verwaltungsbezirk Maluku in der Provinz Kinshasa. Es wurde eine größere Anzahl an Binnenvertriebenen beobachtet. Diese sind teilweise auch in der Nähe des Stadtgebiets von Kinshasa anzutreffen. Angehörige anderer Volksgruppen wurden bisher nicht Ziel der Angriffe. Da die beiden Volksgruppen auch am Rande der vielbefahrenen Nationalstraße N1 zwischen Kinshasa und Kikwit ansässig sind, wird dort besondere Wachsamkeit angeraten. Im April 2024 wurde ein Friedensabkommen zwischen den Volksgruppen geschlossen. Trotz Abschluss eines Friedensabkommens im April 2024 kommt es auch 2025 zu Überfällen, Straßensperren und regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen den kongolesischen Streitkräften und den lokalen Mobondo-Gruppen.

Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in die Provinzen Maniema, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri, Tshopo und Tanganyika wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.

Von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird abgeraten.

Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

In den östlichen Provinzen kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen zwischen den kongolesischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen, insbesondere der M23, die seit 2021 sukzessive Gebiete im Grenzgebiet zu Uganda und Ruanda erobert hat Seit 2025 besetzen diese Gruppierungen große Gebiete im Ostkongo, inklusive der Provinzhauptstädte Goma (Nord-Kivu) und Bukavu (Süd-Kivu) sowie der strategisch wichtigen Stadt Uvira. Die bewaffnete Gruppe M23 hat auf Provinzebene Parallelregierungen eingerichtet und der Besatzungszustand verstetigt sich zunehmend; eine Kontrolle der besetzten Gebiete durch den kongolesischen Staat ist derzeit nicht gegeben. Die Aktivität lokaler Milizen („Wazalendo“) verstärkt die Unsicherheit in diesen Gebieten zusätzlich. Im Norden von Nord-Kivu und in Ituri führt die kongolesische Armee mit Unterstützung ugandischer Streitkräfte Operationen gegen die islamistischen „Allied Democratic Forces“ (ADF) durch. In der Region Ituri hat sich die Lage seit Juli 2025 weiter verschärft; intensivierte Angriffe der ADF führen insbesondere unter Zivilisten zu vielen Todesopfern. Mögliche humanitäre Katastrophen, wie Choleraausbrüche oder Lebensmittelmangel, bedrohen die Stabilität der Region zusätzlich. Seit 2021 gilt für die Provinzen Nord-Kivu und Ituri das Kriegsrecht („Etat de Siège“), durch das die zivilen Regierungen temporär durch Militär- und Polizeiregierungen ersetzt werden. Die ohnehin angespannte Sicherheitslage hat sich vor diesem Hintergrund noch erheblich verschärft.

In der Vergangenheit kam es vor dem Hintergrund der schlechten Sicherheitslage, vor allem in den Ostprovinzen, teilweise zu gewaltsamen Protesten gegen die VN-Mission MONUSCO. Weitere Ausschreitungen, auch gegenüber Nichtregierungsorganisationen und internationalem Personal, können nicht ausgeschlossen werden.

Die Nationalparks „Virunga“ und „Kahuzi-Biega“ sind unmittelbar von bewaffneten Gruppen bedroht. 2021 starben bei einem bewaffneten Überfall auf einen Konvoi des WFP (World Food Programme) nördlich von Goma drei Menschen, darunter der italienische Botschafter. In den vergangenen Jahren kam es vereinzelt zu Entführungen und anderen sicherheitsrelevanten Vorfällen.

In Kinshasa und anderen kongolesischen Städten kam es in der Vergangenheit wiederholt bei teilweise gewalttätigen Protesten gegen die Regierung zum Einsatz scharfer Munition, Todesopfern und Verletzten sowie zu zahlreichen Festnahmen. Versammlungen, Proteste und bestimmte Veranstaltungen können, selbst ohne erkennbaren äußeren Anlass, jederzeit zu sicherheitsrelevanten Ereignissen oder gewalttätigen Ausschreitungen führen und scharfe Gegenmaßnahmen zur Folge haben. Dabei muss auch mit weitreichenden Störungen des öffentlichen Lebens sowie einer hohen Präsenz bewaffneter Sicherheitskräfte gerechnet werden. Die Sicherheitslage ist instabil.

Kurzfristige Abschaltungen von SMS- und Internetdiensten sind jederzeit möglich. Es kann zu Straßensperren auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt und im Stadtgebiet von Kinshasa kommen, vermehrt ab den frühen Abendstunden. Sie sind nicht immer als solche erkennbar; längere Wartezeiten können auftreten.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu:

BPfeilB DR Kongo | M23-Rebellen erobern Uvira

Gruß
Birgitt
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