Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 21.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 12.05.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 12.05.2025

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Einreise nach Ecuador auf dem Landweg aus Peru oder Kolumbien)
- Einreise und Zoll (Reisedokumente)
- Gesundheit (Impfschutz, Malaria)


Reiseinfos
Einreise nach Ecuador auf dem Landweg aus Peru oder Kolumbien

Seit 2024 ist für die Einreise nach Ecuador auf dem Landweg von Peru oder Kolumbien die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses mit Apostille und Übersetzung aus dem Wohnsitzstaat erforderlich. Ohne das korrekte Führungszeugnis kann die Einreise verweigert werden. Von der Vorlage befreit sind Minderjährige in Begleitung von Familienangehörigen bis zum vierten Verwandtschaftsgrad bzw. Touristen auf der Durchreise (Aufenthaltsdauer max. zehn Tage, Nachweise darüber sind erforderlich). Das Erfordernis gilt nicht für Einreisen auf dem Luftweg.
  • Bitte beachten Sie, dass ein polizeiliches Führungszeugnis ggf. auch über die deutschen Auslandsvertretungen in der Region beantragt werden kann und erkundigen Sie sich vorab nach den Bearbeitungszeiten.
  • Sollte kein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorliegen, kann seitens der ecuadorianischen Behörden direkt bei der Einreise Abfrage der ecuadorianischen Einreisedatenbank (SIMIEC) geprüft werden, ob Einreisehindernisse nach Ecuador bestehen. Es wird keine Gewähr übernommen, dass Abfragen jederzeit und an jedem Grenzübergang möglich sind.
  • Beachten Sie auch die Hinweise unter Gesundheit – Impfschutz.
Einreise und Zoll
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Bei Nichterfüllung dieses Kriteriums erfolgt eine Einreiseverweigerung mit anschließender Rückführung an den Herkunftsflughafen.
Die Einreise mit beschädigten Reisepässen kann zur Zurückweisung durch die Grenzpolizei führen.

Seit 2024 ist für die Einreise nach Ecuador auf dem Landweg von Peru oder Kolumbien die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses mit Apostille und Übersetzung aus dem Wohnsitzstaat erforderlich, siehe Reiseinfos sowie Gesundheit - Impfschutz.​

Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus Brasilien, Peru, Kolumbien, Bolivien sowie der Demokratischen Republik Kongo und Uganda verlangt. Dies gilt ab einem Aufenthalt von 10 Tagen in einem dieser Länder oder für Reisende, die mit einem Reisepass der o.g. Länder einreisen. Die Impfung muss mindestens 10 Tage vor Einreise erfolgt sein.
Allen Reisenden ab dem vollendeten neunten Lebensmonat wird eine Impfung dringend für Reisen in die Provinzen östlich der Anden unter 2.300 m (Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe, Esmeraldas) empfohlen.
Nicht generell empfohlen wird die Gelbfieberimpfung für Reisen in Provinzen westlich der Anden unter 2.300 m: Guayas, Los Rios, Santa Helea und Santo Domingo de los Tsachilas sowie in bestimmte Gebiete von Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und Tungurahua.
Für Gebiete oberhalb von 2.300 m sowie für Quito, Guayaquil und die Galapagos Inseln liegt keine Empfehlung für eine Gelbfieberimpfung vor..
Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Ein aktueller Schutz gegen Tetanus ist wichtig, da im ganzen Land kein Tetagam (Tetanusimmunglobulin zur Behandlung) zur Verfügung steht.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten kann eine Typhusimpfung erwogen werden.
  • Zu beachten ist, dass bei einer Gefährdung ein Schutz gegen Tollwut wichtig ist, da im ganzen Land kein Tollwutimmunglobulin zur Behandlung Ungeimpfter zur Verfügung steht.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Malaria
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil der überwiegend vorkommenden Malaria tertiana, verursacht durch Plasmodium vivax, beträgt 85%. 15% entfallen auf die Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, und Mischinfektionen. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist regional unterschiedlich:
  • Ganzjährig mittleres Risiko: < 1500 Hm in manchen Gebieten des Amazonasbeckens inklusive dem Nationalpark Yasuní.
  • Ganzjährig geringes Risiko: im Rest des Landes unter 1500 Hm, den Inseln Puna und Mondragon.
  • Malariafrei: Quito, Guayaquil, Galapagos.
    • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
    • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
    • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 23.05.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 23.05.2025

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Gesundheit (Impfschutz)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Im ganzen Land kann es immer wieder zu Demonstrationen - meist aus politischen und/oder wirtschaftlichen Gründen kommen.
  • Informieren Sie sich bei den ecuadorianischen Behörden und in den lokalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Verzichten Sie möglichst auf Abend- und Nachtfahrten. Beschränken Sie Fahrten auf das Notwendigste und führen Sie diese mit Vorsicht durch.
  • Halten Sie Ihre Kommunikationsmittel bereit.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie v.a. das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien.
Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus Brasilien, Peru, Kolumbien, Bolivien sowie der Demokratischen Republik Kongo und Uganda verlangt. Dies gilt ab einem Aufenthalt von zehn Tagen in einem dieser Länder. Die Impfung muss mindestens zehn Tage vor Einreise erfolgt sein.
Allen Reisenden ab dem vollendeten neunten Lebensmonat wird eine Impfung dringend für Reisen in die Provinzen östlich der Anden unter 2.300 m (Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe, Esmeraldas) empfohlen.
Nicht generell empfohlen wird die Gelbfieberimpfung für Reisen in Provinzen westlich der Anden unter 2.300 m: Guayas, Los Rios, Santa Helea und Santo Domingo de los Tsachilas sowie in bestimmte Gebiete von Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und Tungurahua.
Für Gebiete oberhalb von 2.300 m sowie für Quito, Guayaquil und die Galapagos Inseln liegt keine Empfehlung für eine Gelbfieberimpfung vor..
Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Ein aktueller Schutz gegen Tetanus ist wichtig, da im ganzen Land kein Tetagam (Tetanusimmunglobulin zur Behandlung) zur Verfügung steht.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten kann eine Typhusimpfung erwogen werden.
  • Zu beachten ist, dass bei einer Gefährdung ein Schutz gegen Tollwut wichtig ist, da im ganzen Land kein Tollwutimmunglobulin zur Behandlung Ungeimpfter zur Verfügung steht.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 24.07.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 24.07.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ein-/Ausfuhrbestimmungen; Ausnahmezustand)
- Einreise und Zoll (Einfuhrbestimmungen)


Aktuelles
Ein-/Ausfuhrbestimmungen

Ab dem 29. Juli 2025 ist für die Ein- und Ausfuhr von Bargeld, Wertpapieren, Edelsteinen und Edelmetallen ab einem Wert von 10.000 USD eine elektronische Zollanmeldung erforderlich.

Ausnahmezustand
Für diverse Kantone in den Provinzen Azuay, Guayas, Los Rios, Orellana, Manabi, Santa Elena, El Oro und Sucumbios besteht weiterhin der Ausnahmezustand. Die nächtliche Ausgangssperre wurde aufgehoben.

Einreise und Zoll
Einfuhrbestimmungen

Siehe Aktuelles.

Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld, Wertpapieren, Edelsteinen und Edelmetallen ist unbegrenzt möglich, ab einem Wert von 10.000 USD aber deklarationspflichtig. Ab dem 29. Juli 2025 muss eine elektronische Zollanmeldung gemacht werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 17.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 17.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand)


Aktuelles
Ausnahmezustand

Am 16. September 2025 wurde der Ausnahmezustand in den Provinzen Carchi, Imbabura, Bolívar, Cotopaxi, Santo Domingo, Quito/Pichincha und Cuenca/Azuay ausgerufen. Dieser gilt bis zum 15. November 2025.

In diesen Provinzen kann es durch Straßensperren, Polizei- und Militärkontrollen zu erheblichen Einschränkungen - insbesondere bei Überlandfahrten - kommen. Flughafenzufahrten, Buslinien zwischen (und in) Städten, Mietwagenfahrten und Transfers zu touristischen Zielen können kurzfristig blockiert oder umgeleitet werden. Für diverse Kantone in den Provinzen Azuay, Guayas, Los Rios, Orellana, Manabi, Santa Elena, El Oro und Sucumbios besteht weiterhin der Ausnahmezustand.
  • Führen Sie Ihren Reisepass im Original mit und folgen Sie den Anweisungen lokaler Behörden.
  • Planen Sie ausreichend Zeit für Transfers (z. B. zu Flughäfen) ein.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 19.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 19.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand und Generalstreik)


Aktuelles
Ausnahmezustand und Generalstreik

Am 16. September 2025 wurde der Ausnahmezustand in den Provinzen Carchi, Imbabura, Bolívar, Cotopaxi, Santo Domingo, Quito/Pichincha und Cuenca/Azuay ausgerufen. Dieser gilt bis zum 15. November 2025. In den Regionen Bolívar, Carchi, Cotopaxi, Chimborazo und Imbabura besteht zudem eine allgemeine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr.

Für diverse Kantone in den Provinzen Azuay, Guayas, Los Rios, Orellana, Manabi, Santa Elena, El Oro und Sucumbios besteht weiterhin der Ausnahmezustand.

Am 18. September 2025 wurde zudem ein landesweiter Generalstreik durch die Indigenenbewegung Connaie ausgerufen.

Landesweit kann es durch Straßensperren und Polizei- und Militärkontrollen zu erheblichen Einschränkungen - insbesondere bei Überlandfahrten - kommen. Flughafenzufahrten, Buslinien zwischen (und in) Städten, Mietwagenfahrten und Transfers zu touristischen Zielen können kurzfristig blockiert oder umgeleitet werden. Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.
  • Führen Sie Ihren Reisepass im Original mit und folgen Sie den Anweisungen lokaler Behörden.
  • Beachten Sie die geltende Ausgangssperre.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Planen Sie ausreichend Zeit für Transfers (z. B. zu Flughäfen) ein.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 06.10.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 06.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand)


Aktuelles
Ausnahmezustand

Am 4. Oktober 2025 wurde der Ausnahmezustand in den Provinzen Bolívar, Cotopaxi, Tungurahua, Chimborazo, Quito/Pichincha , Cuenca/Azuay, Cañar, Orellana, Sucumbios und Pastaza ausgerufen. Dieser gilt für eine Dauer von 60 Tagen.

Der Ausnahmezustand gilt weiterhin fort in den Provinzen Carchi und Imbabura mit einer allgemeinen Ausgangssperre von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr.

Ebenfalls wurde der Ausnahmezustand in den Provinzen Guayas, El Oro, Los Rios, Mañabi und im Kanton Echeandía um weitere 30 Tage ab dem 6. Oktober 2025 verlängert.

Am 18. September 2025 um 22.00 Uhr wurde zudem ein landesweiter Generalstreik (PARO) durch die Indigenenbewegung Connaie ausgerufen.

Somit kann es im ganzen Land durch Straßensperren, Polizei- und Militärkontrollen zu erheblichen Einschränkungen - insbesondere bei Überlandfahrten - kommen. Flughafenzufahrten, Buslinien zwischen (und in) Städten, Mietwagenfahrten und Transfers zu touristischen Zielen können kurzfristig blockiert oder umgeleitet werden. Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.
  • Führen Sie Ihren Reisepass im Original mit und folgen Sie den Anweisungen lokaler Behörden.
  • Beachten Sie die geltende Ausgangssperre.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Planen Sie ausreichend Zeit für Transfers (z. B. zu Flughäfen) ein.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 13.10.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 13.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand)
- Einreise und Zoll (Minderjährige)


Aktuelles
Ausnahmezustand

Am 4. Oktober 2025 wurde der Ausnahmezustand in den Provinzen Bolívar, Cotopaxi, Tungurahua, Chimborazo, Quito/Pichincha, Cuenca/Azuay, Cañar, Orellana, Sucumbios und Pastaza ausgerufen. Dieser gilt für eine Dauer von 60 Tagen.

In mehreren Städten gelten nächtliche Ausgangsperren von unterschiedlicher Dauer; kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.

Ebenfalls wurde der Ausnahmezustand in den Provinzen Guayas, El Oro, Los Rios, Mañabi und im Kanton Echeandía um weitere 30 Tage, gültig seit dem 6. Oktober 2025, verlängert.

Somit kann es im ganzen Land durch Straßensperren, Polizei- und Militärkontrollen zu erheblichen Einschränkungen - insbesondere bei Überlandfahrten - kommen. Flughafenzufahrten, Buslinien zwischen (und in) Städten, Mietwagenfahrten und Transfers zu touristischen Zielen können kurzfristig blockiert oder umgeleitet werden. Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.
  • Führen Sie Ihren Reisepass im Original mit und folgen Sie den Anweisungen lokaler Behörden.
  • Beachten Sie die geltende Ausgangssperre.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Planen Sie ausreichend Zeit für Transfers (z. B. zu Flughäfen) ein.
Einreise und Zoll
Minderjährige

Zur Ausreise aus Ecuador ist für Minderjährige mit Wohnsitz/gewöhnlichem Aufenthalt in Ecuador (ab 6 Monaten) unabhängig von der Staatsangehörigkeit, die nicht von den Sorgeberechtigten begleitet werden, zwingend die Vorlage einer entweder ecuadorianischen gerichtlichen, notariellen oder von einem ecuadorianischen Konsulat/Honorarkonsul beglaubigten Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils erforderlich. Nähere Informationen bietet das ecuadorianische Ministerio del Interior.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 17.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 17.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand)


Aktuelles
Ausnahmezustand

In den Provinzen Bolívar, Cotopaxi, Tungurahua, Chimborazo, Quito/Pichincha, Cuenca/Azuay, Cañar, Orellana, Sucumbios, Pastaza, Guayas, El Oro, Los Rios, Mañabi, Sta. Elena sowie in den Kantonen La Maña (Cotopaxi), Echeandía und Las Naves (Bolívar) wurde der Ausnahmezustand ausgerufen bzw. verlängert.

In mehreren Städten gelten nächtliche Ausgangsperren von unterschiedlicher Dauer; kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.

Somit kann es im ganzen Land durch Straßensperren, Polizei- und Militärkontrollen zu erheblichen Einschränkungen - insbesondere bei Überlandfahrten - kommen. Flughafenzufahrten, Buslinien zwischen (und in) Städten, Mietwagenfahrten und Transfers zu touristischen Zielen können kurzfristig blockiert oder umgeleitet werden. Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.
  • Führen Sie Ihren Reisepass im Original mit und folgen Sie den Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien oder bei Ihrem Reiseveranstalter zu den ggf. geltenden Ausnahmezuständen und Ausgangssperren; beachten Sie die jeweils geltenden Vorschriften.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Planen Sie ausreichend Zeit für Transfers (z. B. zu Flughäfen) ein.
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Siehe dazu:

Andenstaat in Aufruhr
21.10.2025 - IPG-Journal der FES

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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 30.12.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 30.12.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand und Grenzschließungen)


Aktuelles
Ausnahmezustand

Durch das Präsidialdekret 268/2025 vom 29. Dezember 2025 wurden zur Erhöhung der nationalen Sicherheit die Landgrenzen nach Peru und Kolumbien geschlossen. Davon ausgenommen sind derzeit nur die Grenzübergänge Rumichaca (Tulcán/Ipiales) nach Kolumbien und Huaquillas an der Pazifikküste nach Peru.

In den Provinzen Bolívar, Cotopaxi, Tungurahua, Chimborazo, Quito/Pichincha, Cuenca/Azuay, Cañar, Orellana, Sucumbios, Pastaza, Guayas, El Oro, Los Rios, Mañabi, Sta. Elena sowie in den Kantonen La Maña (Cotopaxi), Echeandía und Las Naves (Bolivar) gilt der Ausnahmezustand weiterhin.

In mehreren Städten gelten nächtliche Ausgangsperren von unterschiedlicher Dauer; kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.

Somit kann es im ganzen Land durch Straßensperren, Polizei- und Militärkontrollen zu erheblichen Einschränkungen - insbesondere bei Überlandfahrten - kommen. Flughafenzufahrten, Buslinien zwischen (und in) Städten, Mietwagenfahrten und Transfers zu touristischen Zielen können kurzfristig blockiert oder umgeleitet werden. Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.
  • Führen Sie Ihren Reisepass im Original mit und folgen Sie den Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien oder bei Ihrem Reiseveranstalter zu den ggf. geltenden Ausnahmezuständen und Ausgangssperren; beachten Sie die jeweils geltende Vorschriften.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Planen Sie ausreichend Zeit für Transfers (z. B. zu Flughäfen) ein.
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Siehe dazu:

Andenstaat in Aufruhr
21.10.2025 - IPG-Journal der FES

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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 30.12.2025 - update

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 30.12.2025 - update

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand und Grenzschließungen)


Aktuelles
Ausnahmezustand

Derzeit gibt es keine verlässlichen Informationen darüber, welche Grenzübergänge an den Landgrenzen zu Kolumbien und Peru passierbar sind. Geöffnet sind jedoch die Hauptübergänge Rumichaca (Tulcán/Ipiales) nach Kolumbien und Huaquillas an der Pazifikküste nach Peru.

In den Provinzen Bolívar, Cotopaxi, Tungurahua, Chimborazo, Quito/Pichincha, Cuenca/Azuay, Cañar, Orellana, Sucumbios, Pastaza, Guayas, El Oro, Los Rios, Mañabi, Sta. Elena sowie in den Kantonen La Maña (Cotopaxi), Echeandía und Las Naves (Bolivar) gilt der Ausnahmezustand weiterhin.

In mehreren Städten gelten nächtliche Ausgangsperren von unterschiedlicher Dauer; kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.

Somit kann es im ganzen Land durch Straßensperren, Polizei- und Militärkontrollen zu erheblichen Einschränkungen - insbesondere bei Überlandfahrten - kommen. Flughafenzufahrten, Buslinien zwischen (und in) Städten, Mietwagenfahrten und Transfers zu touristischen Zielen können kurzfristig blockiert oder umgeleitet werden. Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.
  • Führen Sie Ihren Reisepass im Original mit und folgen Sie den Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien oder bei Ihrem Reiseveranstalter zu den ggf. geltenden Ausnahmezuständen und Ausgangssperren; beachten Sie die jeweils geltende Vorschriften.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Planen Sie ausreichend Zeit für Transfers (z. B. zu Flughäfen) ein.
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Siehe dazu:

Andenstaat in Aufruhr
21.10.2025 - IPG-Journal der FES

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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 16.02.2026

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Stand 16.02.2026

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Impfschutz: Streichung Typhus)


Gesundheit
Impfschutz
  • Pflichtimpfungen:
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).
  • Reiseimpfungen:
    Es sind Impfungen gegen Gelbfieber (s.u.) und Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Tollwut angeraten.
    Allen Reisenden ab dem vollendeten neunten Lebensmonat wird eine Gelbfieberimpfung dringend für Reisen in die Provinzen östlich der Anden unter 2.300 m (Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe, Esmeraldas) empfohlen. Nicht generell empfohlen wird die Gelbfieberimpfung für Reisen in Provinzen westlich der Anden unter 2.300 m: Guayas, Los Rios, Santa Helea und Santo Domingo de los Tsachilas sowie in bestimmte Gebiete von Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und Tungurahua. Für Gebiete oberhalb von 2.300 m sowie für Quito, Guayaquil und die Galapagos Inseln liegt keine Empfehlung für eine Gelbfieberimpfung vor.
  • Standardimpfungen:
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein. Besonders wichtig ist ein aktueller Tetanus-Schutz, da die Versorgung mit Tetagam (Tetanusimmunglobulin zur Behandlung) nicht sichergestellt ist.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 04.03.2026

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Natur und Klima (Überschwemmungen)


Aktuelles
Starke Regenfälle

Aufgrund ungewöhnlich starker und anhaltender Regenfälle kann es vereinzelt zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Beeinträchtigungen der Verkehrswege kommen.
  • Informieren Sie sich bei den zuständigen ecuadorianischen Stellen zu möglichen Beeinträchtigungen.
Ausnahmezustand und Grenzschließungen
In den Provinzen Bolívar, Cotopaxi, Tungurahua, Chimborazo, Quito/Pichincha, Cuenca/Azuay, Cañar, Orellana, Sucumbios, Pastaza, Guayas, El Oro, Los Rios, Mañabi, Sta. Elena sowie in den Kantonen La Maña (Cotopaxi), Echeandía und Las Naves (Bolivar) gilt der Ausnahmezustand weiterhin.

In den Provinzen Guayas, Los Rios, Santo Domingo und Esmeraldas ist eine nächtliche Ausgangssperre von 23 Uhr bis 5 Uhr in Kraft; kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.

Im ganzen Land kann es durch Straßensperren, Polizei- und Militärkontrollen zu erheblichen Einschränkungen - insbesondere bei Überlandfahrten - kommen. Flughafenzufahrten, Buslinien zwischen (und in) Städten, Mietwagenfahrten und Transfers zu touristischen Zielen können kurzfristig blockiert oder umgeleitet werden. Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.
  • Führen Sie Ihren Reisepass im Original mit und folgen Sie den Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien oder bei Ihrem Reiseveranstalter zu den ggf. geltenden Ausnahmezuständen und Ausgangssperren; beachten Sie die jeweils geltende Vorschriften.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Planen Sie ausreichend Zeit für Transfers (z. B. zu Flughäfen) ein.
Natur und Klima
Überschwemmungen

Es herrscht feuchtheißes Tropenklima im Küstengebiet und östlichen Tiefland, im Andenhochland gemäßigtes Klima mit starken Temperaturschwankungen.

In der gesamten Regenzeit kann es zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen. In den Ebenen muss mit Aquaplaning und überschwemmten Straßen gerechnet werden, die – wenn überhaupt - nur mit größtmöglicher Vorsicht passiert werden können, da z.B. Schlaglöcher nicht sichtbar sind. In Bergregionen drohen gefährlicher Steinschlag und Erdrutsche.
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Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 21.04.2026

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 21.04.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand)


Aktuelles
Ausnahmezustand

In den Provinzen Bolívar, Cotopaxi, Tungurahua, Chimborazo, Quito/Pichincha, Cuenca/Azuay, Cañar, Orellana, Sucumbios, Pastaza, Guayas, El Oro, Los Rios, Mañabi, Sta. Elena sowie in den Kantonen La Maña (Cotopaxi), Echeandía und Las Naves (Bolivar) gilt der Ausnahmezustand weiterhin. Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich. In diesen Provinzen und Kantonen gilt zusätzlich vom 3. Mai bis 18. Mai 2026 eine nächtliche Ausgangssperre von 23 Uhr bis 5 Uhr.

Im ganzen Land kann es durch Straßensperren, Polizei- und Militärkontrollen zu erheblichen Einschränkungen - insbesondere bei Überlandfahrten - kommen. Flughafenzufahrten, Buslinien zwischen (und in) Städten, Mietwagenfahrten und Transfers zu touristischen Zielen können kurzfristig blockiert oder umgeleitet werden. Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.
  • Führen Sie Ihren Reisepass im Original mit und folgen Sie den Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien oder bei Ihrem Reiseveranstalter zu den ggf. geltenden Ausnahmezuständen und Ausgangssperren; beachten Sie die jeweils geltende Vorschriften.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Planen Sie ausreichend Zeit für Transfers (z. B. zu Flughäfen) ein.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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