Teilreisewarnung Pakistan 11.06.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Teilreisewarnung Pakistan 12.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Pakistan
Stand 12.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Siehe Sicherheit - Teilreisewarnung.

Am 11. November 2025 kam es nahe eines Gerichts- und Verwaltungskomplexes in den äußeren Bezirken Islamabads zu einer Explosion mit zahlreichen Toten und Verletzten. Die pakistanischen Behörden gehen von einem Selbstmordanschlag mit terroristischem Hintergrund aus. Sie verdächtigen eine Splittergruppe der pakistanischen Taliban.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Seien Sie an belebten Orten, insbesondere in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, aber auch beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Folgen Sie bei Kontrollen den Anweisungen der Sicherheitskräfte
Nach einem Terroranschlag am 22. April 2025 in Pahalgam im indisch verwalteten Teil Kaschmirs ist es zwischen Indien und Pakistan zu wechselseitigen militärischen Angriffen, auch über die Kaschmirregion hinaus, gekommen. Am 10. Mai 2025 haben sich Pakistan und Indien auf einen Waffenstillstand geeinigt, der inzwischen in Kraft getreten ist. Der Grenzübergang Wagah-Attari zwischen Indien und Pakistan bleibt geschlossen.
  • Beachten Sie die Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu:

Pakistan: Mindestens 12 Tote bei Anschlag in Islamabad
11.11.2025 - DW World

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Teilreisewarnung Pakistan 28.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Pakistan
Stand 28.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Sicherheitslage)


Aktuelles
Siehe Sicherheit - Teilreisewarnung.

Am 24. November 2025 kam es zu einem Anschlag mit Sprengstoff und Schusswaffen auf das Hauptquartier der Federal Constabulary in Peschawar. Bereits am 11. November 2025 war es nahe eines Gerichts- und Verwaltungskomplexes in den äußeren Bezirken Islamabads zu einem Sprengstoffanschlag gekommen. In beiden Fällen gehen die pakistanischen Behörden von einem terroristischen Hintergrund aus; sie verdächtigen eine Splittergruppe der pakistanischen Taliban.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Seien Sie an belebten Orten, insbesondere in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, aber auch beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Folgen Sie bei Kontrollen den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
Sicherheitslage
Die islamistischen, gewaltbereiten pakistanischen Taliban führten über die vergangenen Jahre mehrfach Terror- und Selbstmordanschläge mit zahlreichen Toten und Verletzten durch. Diese geschehen hauptsächlich in Teilen der Provinzen Khyber Pakthunkhwa und Belutschistan, wo auch andere islamistische Terrorgruppen, z.B. der Islamische Staat Pakistan (ISPK), sowie belutschische Nationalisten aktiv sind. Jedoch sind auch in anderen Provinzen Anschläge, besonders der pakistanischen Taliban, möglich.

In Pakistan kann es jederzeit zu nicht genehmigten politischen Kundgebungen und unangekündigten Großdemonstrationen, gewaltsamen Auseinandersetzungen und terroristischen Anschlägen kommen, in deren Fokus auch ausländische Staatsangehörige stehen können (siehe Sicherheit - Terrorismus). Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden sind keine Seltenheit. Zudem muss mit erheblicher Präsenz der Sicherheitskräfte, Kontrollen und Straßenblockaden sowie Einschränkung und Abschaltung des Mobilfunknetzes gerechnet werden.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen sowie beim Besuch von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen besonders aufmerksam.
  • Informieren Sie sich über die sozialen und lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Meiden Sie Diskussionen zu Religion und zu politisch aufgeladenen Themen. Emotionen können in ungünstigen Fällen unvermittelt in Hass und Gewalt umschlagen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu:

Pakistan: Tote nach Selbstmordanschlag auf Militärquartier
24.11.2025 - DW World

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Teilreisewarnung Pakistan 13.02.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Pakistan
Stand 13.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Teilreisewarnung; Terrorismus; Innenpolitische Lage: Belutschistan und Khyber Pakhtunkhwa)


Aktuelles
Vor Reisen in die folgenden Regionen und Gebiete wird gewarnt:
  • Khyber Pakhtunkhwa, insbesondere in die Provinzhauptstadt Peshawar und die sogenannten „merged districts“ (MDs), einschließlich der Benutzung der weiteren Teile des Karakorum-Highways zwischen Mansehra und Einbiegen der N15.
    Davon ausgenommen sind die UNESCO-Weltkulturerbestätte Taxila sowie die Nationalparks um Nathia Gali, einschließlich der Hauptverbindungsstraßen nach Islamabad sowie die Hauptstraßen von Islamabad über den Babusar-Pass nach Gilgit (M15 bis Mansehra, ab dort N15 über Babusar-Pass bis zum Indus, dann weiter N35 nach Gilgit).
  • Belutschistan, einschließlich der Provinzhauptstadt Quetta und
  • entlang der Grenze zu Indien, einschließlich der Waffenstillstandslinie „Line of Control“ (LoC) in einem Abstand von 20 km.
Vor Ein- und Ausreisen auf dem Landweg von und nach Iran sowie Afghanistan wird gewarnt.

Anschlag in Islamabad

Am 6. Februar 2026 kam es zu einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in einem Vorort von Islamabad mit zahlreichen Toten und Verletzten. Der Islamische Staat Provinz Pakistan (ISPP) hat sich zu dem Anschlag bekannt.

Sicherheitslage
Islamistische Terrorgruppen, u.a. die pakistanischen Taliban sowie ISPP und ISPK (Islamischer Staat Provinz Khorasan) führten über die vergangenen Jahre mehrfach Terror- und Selbstmordanschläge mit zahlreichen Toten und Verletzten durch. Diese geschehen hauptsächlich in Teilen der Provinzen Khyber Pakthunkhwa und Belutschistan, wo auch belutschische Nationalisten aktiv sind. Jedoch sind auch in anderen Provinzen Anschläge möglich.

In Pakistan kann es jederzeit zu nicht genehmigten politischen Kundgebungen und unangekündigten Großdemonstrationen, gewaltsamen Auseinandersetzungen und terroristischen Anschlägen kommen, in deren Fokus auch ausländische Staatsangehörige stehen können, siehe Sicherheit - Terrorismus. Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden sind keine Seltenheit. Zudem muss mit erheblicher Präsenz der Sicherheitskräfte, Kontrollen und Straßenblockaden sowie Einschränkung und Abschaltung des Mobilfunknetzes gerechnet werden.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Seien Sie an belebten Orten, insbesondere in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, aber auch im Umfeld religiöser Einrichtungen, beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Meiden Sie Diskussionen zu Religion und zu politisch aufgeladenen Themen. Emotionen können in ungünstigen Fällen unvermittelt in Hass und Gewalt umschlagen.
  • Folgen Sie bei Kontrollen den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in die folgenden Regionen und Gebiete wird gewarnt:
  • Khyber Pakhtunkhwa, insbesondere in die Provinzhauptstadt Peshawar und die sogenannten „merged districts“ (MDs), einschließlich der Benutzung der weiteren Teile des Karakorum-Highways zwischen Mansehra und Einbiegen der N15.
    Davon ausgenommen sind die UNESCO-Weltkulturerbestätte Taxila sowie die Nationalparks um Nathia Gali, einschließlich der Hauptverbindungsstraßen nach Islamabad sowie die Hauptstraßen von Islamabad über den Babusar-Pass nach Gilgit (M15 bis Mansehra, ab dort N15 über Babusar-Pass bis zum Indus, dann weiter N35 nach Gilgit).
  • Belutschistan, einschließlich der Provinzhauptstadt Quetta und
  • entlang der Grenze zu Indien, einschließlich der Waffenstillstandslinie „Line of Control“ (LoC) in einem Abstand von 20 km.
Vor Ein- und Ausreisen auf dem Landweg von und nach Iran sowie Afghanistan wird gewarnt.

Terrorismus

Die Anzahl terroristischer Anschläge mit Todesopfern in Pakistan steigt von erhöhtem Niveau aus weiter an. Schwerpunkte sind die Provinzen Khyber Pakhtunkhwa und Belutschistan einschließlich der Provinzhauptstädte Quetta und Peshawar. Vor Reisen in diese Regionen wird daher gewarnt.

Die Gefahr terroristischer Anschläge – insbesondere seitens der Pakistanischen Taliban, des ISPP und ISPK sowie belutschischer Separatisten - meist durch Sprengstoffanschläge, Selbstmordattentate sowie Angriffe mit Granaten und Schusswaffen – besteht landesweit und mit steigender Tendenz. Dies gilt insbesondere in den Provinzen Belutschistan und Khyber Pakhtunkhwa, aber auch für die Großstädte Islamabad, Lahore, Karachi, Multan und Rawalpindi, verstärkt bei Freitagsgebeten, an Feiertagen wie zu Beginn und Ende des Ramadans. Terroranschläge richten sich zumeist gegen Streitkräfte, Sicherheitsdienste, Polizei, Gerichte, Märkte, Einrichtungen der Infrastruktur, religiöse Stätten (Moscheen, Schreine, Kirchen) sowie gegen religiöse und ethnische Minderheiten. Auch Demonstrationen können Ziel terroristischer Anschläge werden. In den meisten Fällen sind Todesopfer und Verletzungen auch unter der Zivilbevölkerung zu beklagen.

In Belutschistan und in Khyber Pakhtunkhwa (dort insbesondere in den sogenannten „merged districts“ (MDs)) besteht zudem ein erhöhtes Entführungsrisiko. In Belutschistan, Sindh und im Süden Punjabs agieren kriminelle Banden, sog. „Dacoits“, die Reisende überfallen und auch Lösegeld erpressen. Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen dieser Gruppen mit den Sicherheitskräften.
In Karachi kommt es zu religiös, ethnisch oder kriminell motivierten Anschlägen und zu Auseinandersetzungen terroristischer oder krimineller Gruppen mit den Sicherheitskräften. Nach einem Terroranschlag im April 2025 in Pahalgam im indisch verwalteten Teil Kaschmirs ist es zwischen Indien und Pakistan zu wechselseitigen militärischen Angriffen, auch über die Kaschmirregion hinaus, gekommen. Im Mai 2025 haben sich Pakistan und Indien auf einen Waffenstillstand geeinigt. Der Grenzübergang Wagah-Attari zwischen Indien und Pakistan bleibt geschlossen.
  • Holen Sie vor Reiseantritt ortskundigen Rat zur Sicherheitslage am Reiseziel ein und erkundigen Sie sich bei den pakistanischen Behörden oder einem Reisebüro, welche Gegenden für Touristen gesperrt sind.
  • Rechnen Sie mit regelmäßigen Kontrollen, gelegentlich auch mit kurzfristig verfügten Reisebeschränkungen.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen sowie beim Besuch von Einrichtungen mit internationalem Publikumsverkehr und bekannten Treffpunkten von Ausländern besonders aufmerksam.
  • Halten Sie sich von größeren Menschenansammlungen, politischen Demonstrationen, und insbesondere freitags und an hohen islamischen Feiertagen von religiösen Stätten, Prozessionen und Feierlichkeiten fern.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Die Koalitionsregierung von Premierminister Shabaz Sharif aus PML-N, PPP und mehreren kleinen Parteien hat nur eine knappe Mehrheit im Parlament in Islamabad. Die wirtschaftliche Lage im Land hat sich verbessert; es ist noch nicht absehbar, ob dieser Trend andauern wird. Diese angespannte politische und wirtschaftliche Stimmung kann zu weiteren Demonstrationen mit Eskalationspotential führen. Im ganzen Land, insbesondere in Großstädten, können sich immer wieder spontane oder organisierte Demonstrationen aus unterschiedlichsten Anlässen ereignen, z.B. nach den Freitagsgebeten. Auch wenn diese zunächst friedlich verlaufen, können sie zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen und zum Ziel terroristischer Anschläge werden.

Das Verhältnis zum Nachbarstaat Indien ist angespannt. Im Mai 2025 kam es zu wechselseitigen Luftangriffen. Die Lage hat sich nach der Vereinbarung eines Waffenstillstands am 10. Mai 2025 beruhigt. Ein auch kurzfristiges Wiederaufflammen der Spannungen sowie eine daraus folgende erneute Verschärfung der Sicherheitslage können nicht ausgeschlossen werden.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie Absperrungen und halten Sie sich von gesperrten Gebieten ohne eine erforderliche Genehmigung fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Belutschistan und Khyber Pakhtunkhwa
Vor Reisen in diese Regionen wird gewarnt.
In Belutschistan sowie in den sogenannten „merged districts“ (MDs) in Khyber Pakhtunkhwa kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und militanten Gruppen, denen auch unbeteiligte Zivilisten zum Opfer fallen können. Am 31. Januar 2026 ist es an vielen Orten Belutschistans zu koordiniert ausgeführten Terrorangriffen der Belutschistan Liberation Army (BLA) gekommen, die zahlreichen Todesopfer unter der Zivilbevölkerung forderten. In Belutschistan werden Personen, die für nicht aus Belutschistan stammende pakistanische Staatsangehörige gehalten werden, darüber hinaus teils gezielt angriffen und sind einem besonders hohen Entführungsrisiko ausgesetzt. Auch in Khyber Pakhtunkhwa gab es zuletzt Entführungen von Ausländern. Auf tatsächliche oder vermeintliche chinesische Staatsangehörige gibt es immer wieder Angriffe. Auch andere Ausländer müssen mit Anfeindungen bis hin zu Übergriffen rechnen.

Weite Teile dieser Gebiete sind für Ausländer gesperrt. Die pakistanischen Behörden stellen keine aktuelle Liste der für Ausländer gesperrten Gebiete im Internet ein. Für einige dieser Gebiete können offizielle Reisegenehmigungen bei pakistanischen Behörden beantragt werden. Die Beantragung einer solchen Genehmigung ist in der Regel sehr zeitintensiv. Bei Aufenthalten in solchen Gebieten ohne erforderliche Genehmigung droht eine Inhaftierung für mehrere Tage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie Absperrungen; prüfen Sie die Notwendigkeit eines Aufenthalts in gesperrten Gebieten kritisch und halten Sie sich ohne eine erforderliche Genehmigung nicht dort auf.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Grenzgebiete zu Afghanistan, Iran und Indien
Siehe Aktuelles.

Die Grenzgebiete zu Afghanistan, Iran und Indien sind nicht oder nur mit offizieller Genehmigung zugänglich; es gelten unterschiedlich breite Verbotszonen entlang der Grenzen. Dies gilt auch für den von Pakistan verwalteten Teil Kaschmirs (Azad Jammu and Kashmir) entlang der Waffenstillstandslinie („Line of Control“ (LoC)) und für weitere Regionen des Landes, siehe Sicherheit - Teilreisewarnung.

Vor Ein- und Ausreisen auf dem Landweg von und nach Iran sowie Afghanistan wird gewarnt.
Die deutschen Vertretungen in Pakistan stellen keine Empfehlungsschreiben im Zusammenhang mit der Einholung von Visa für die vorgenannten Länder aus.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung für Pakistan und für Indien sowie die Reisewarnungen für Afghanistan und Iran.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Führen Sie Reisen in den gebirgigen Norden Pakistans bevorzugt auf dem Luftweg durch (Flughäfen Gilgit und Skardu); rechnen Sie aber auch mit kurzfristigen wetterbedingten Flugausfällen.
  • Informieren Sie sich für Reisen auf dem Landweg vorab bei den pakistanischen Behörden, ob Sie für Ihre Reiseroute oder Ihr Reiseziel eine offizielle Genehmigung („Non-Objection-Certificate“ (NOC)) beantragen müssen und stellen Sie ggf. entsprechende Anträge möglichst frühzeitig.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu:

Pakistan: Viele Tote bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
06.02.2026 - DW World

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Teilreisewarnung Pakistan 27.02.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Pakistan
Stand 27.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen

In der Nacht auf den 27. Februar 2026 haben pakistanische Streitkräfte zahlreiche Ziele in Afghanistan (im grenznahen Bereich sowie in Kabul und Kandahar) angegriffen.

Islamistische Terrorgruppen, u.a. die pakistanischen Taliban sowie ISPP (Islamischer Staat Provinz Pakistan) und ISPK (Islamischer Staat Provinz Khorasan) führten über die vergangenen Jahre mehrfach Terror- und Selbstmordanschläge mit zahlreichen Toten und Verletzten durch. Diese geschehen hauptsächlich in Teilen der Provinzen Khyber Pakthunkhwa und Belutschistan, wo auch belutschische Nationalisten aktiv sind. Jedoch sind auch in anderen Provinzen Anschläge möglich.

In Pakistan kann es jederzeit zu nicht genehmigten politischen Kundgebungen und unangekündigten Großdemonstrationen, gewaltsamen Auseinandersetzungen und terroristischen Anschlägen kommen, in deren Fokus auch ausländische Staatsangehörige stehen können, siehe Sicherheit - Terrorismus. Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden sind keine Seltenheit. Zudem muss mit erheblicher Präsenz der Sicherheitskräfte, Kontrollen und Straßenblockaden sowie Einschränkung und Abschaltung des Mobilfunknetzes gerechnet werden.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Seien Sie an belebten Orten, insbesondere in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, aber auch im Umfeld religiöser Einrichtungen, beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Meiden Sie Diskussionen zu Religion und zu politisch aufgeladenen Themen. Emotionen können in ungünstigen Fällen unvermittelt in Hass und Gewalt umschlagen.
  • Folgen Sie bei Kontrollen den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
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Siehe dazu:

BPfeilB "Offener Krieg" zwischen Pakistan und Afghanistan

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Teilreisewarnung Pakistan 02.03.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Pakistan
Stand 02.03.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Terrorismus)


Aktuelles
Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar sowie Flugverbindungen von und nach Pakistan betroffen.

Am 1. März 2026 kam es in Islamabad, Karachi, Lahore, Skardu und Gilgit zu Protesten gegen die Luftangriffe auf Iran. Diese Proteste richteten sich gegen US-amerikanische Einrichtungen und solche der Vereinten Nationen. Dabei kamen mehrere Personen ums Leben. Weitere Proteste sind für die kommenden Tage angekündigt; Proteste können sich auch gegen ausländische Staatsangehörige richten. Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden sind möglich. Es muss mit erheblicher Präsenz der Sicherheitskräfte, Kontrollen und Straßenblockaden sowie Einschränkung und Abschaltung des Mobilfunknetzes gerechnet werden.

Seit der Nacht auf den 27. Februar 2026 haben pakistanische Streitkräfte zahlreiche Ziele in Afghanistan (im grenznahen Bereich sowie in Kabul und Kandahar) angegriffen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Beachten Sie die Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Seien Sie an belebten Orten, insbesondere in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, aber auch im Umfeld religiöser Einrichtungen, beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Diskussionen zu Religion und zu politisch aufgeladenen Themen. Emotionen können in ungünstigen Fällen unvermittelt in Hass und Gewalt umschlagen.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
Sicherheit
Terrorismus

Die Anzahl terroristischer Anschläge mit Todesopfern in Pakistan steigt von erhöhtem Niveau aus weiter an. Schwerpunkte sind die Provinzen Khyber Pakhtunkhwa und Belutschistan einschließlich der Provinzhauptstädte Quetta und Peshawar. Vor Reisen in diese Regionen wird daher gewarnt.

Die Gefahr terroristischer Anschläge – insbesondere seitens der Pakistanischen Taliban, des ISPP (Islamischer Staat Provinz Pakistan) und ISPK (Islamischer Staat Provinz Khorasan) sowie belutschischer Separatisten - meist durch Sprengstoffanschläge, Selbstmordattentate sowie Angriffe mit Granaten und Schusswaffen – besteht landesweit und mit steigender Tendenz. Dies gilt insbesondere in den Provinzen Belutschistan und Khyber Pakhtunkhwa, aber auch für die Großstädte Islamabad, Lahore, Karachi, Multan und Rawalpindi, verstärkt bei Freitagsgebeten, an Feiertagen wie zu Beginn und Ende des Ramadans. Terroranschläge richten sich zumeist gegen Streitkräfte, Sicherheitsdienste, Polizei, Gerichte, Märkte, Einrichtungen der Infrastruktur, religiöse Stätten (Moscheen, Schreine, Kirchen) sowie gegen religiöse und ethnische Minderheiten. Am 6. Februar 2026 kam es zu einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in einem Vorort von Islamabad mit zahlreichen Toten und Verletzten. Der ISPP hat sich zu dem Anschlag bekannt. Auch Demonstrationen können Ziel terroristischer Anschläge werden. In den meisten Fällen sind Todesopfer und Verletzungen auch unter der Zivilbevölkerung zu beklagen.

In Belutschistan und in Khyber Pakhtunkhwa (dort insbesondere in den sogenannten „merged districts“ (MDs)) besteht zudem ein erhöhtes Entführungsrisiko. In Belutschistan, Sindh und im Süden Punjabs agieren kriminelle Banden, sog. „Dacoits“, die Reisende überfallen und auch Lösegeld erpressen. Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen dieser Gruppen mit den Sicherheitskräften.
In Karachi kommt es zu religiös, ethnisch oder kriminell motivierten Anschlägen und zu Auseinandersetzungen terroristischer oder krimineller Gruppen mit den Sicherheitskräften. Nach einem Terroranschlag im April 2025 in Pahalgam im indisch verwalteten Teil Kaschmirs ist es zwischen Indien und Pakistan zu wechselseitigen militärischen Angriffen, auch über die Kaschmirregion hinaus, gekommen. Im Mai 2025 haben sich Pakistan und Indien auf einen Waffenstillstand geeinigt. Der Grenzübergang Wagah-Attari zwischen Indien und Pakistan bleibt geschlossen.
  • Holen Sie vor Reiseantritt ortskundigen Rat zur Sicherheitslage am Reiseziel ein und erkundigen Sie sich bei den pakistanischen Behörden oder einem Reisebüro, welche Gegenden für Touristen gesperrt sind.
  • Rechnen Sie mit regelmäßigen Kontrollen, gelegentlich auch mit kurzfristig verfügten Reisebeschränkungen.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen sowie beim Besuch von Einrichtungen mit internationalem Publikumsverkehr und bekannten Treffpunkten von Ausländern besonders aufmerksam.
  • Halten Sie sich von größeren Menschenansammlungen, politischen Demonstrationen, und insbesondere freitags und an hohen islamischen Feiertagen von religiösen Stätten, Prozessionen und Feierlichkeiten fern.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
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Siehe dazu:

BPfeilB "Offener Krieg" zwischen Pakistan und Afghanistan

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Teilreisewarnung Pakistan 06.03.2026

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Stand 06.03.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Terrorismus)


Aktuelles
Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar sowie Flugverbindungen von und nach Pakistan betroffen.

Am 1. März 2026 kam es in Islamabad, Karachi, Lahore, Skardu und Gilgit zu Protesten gegen die Luftangriffe auf Iran. Diese Proteste richteten sich gegen US-amerikanische Einrichtungen und solche der Vereinten Nationen. Dabei kamen mehrere Personen ums Leben. Weitere Proteste sind für die kommenden Tage angekündigt; Proteste können sich auch gegen ausländische Staatsangehörige richten. Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden sind möglich. Es muss mit erheblicher Präsenz der Sicherheitskräfte, Kontrollen und Straßenblockaden sowie Einschränkung und Abschaltung des Mobilfunknetzes gerechnet werden.

Seit der Nacht auf den 27. Februar 2026 haben pakistanische Streitkräfte zahlreiche Ziele in Afghanistan (im grenznahen Bereich sowie in Kabul und Kandahar) angegriffen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Beachten Sie die Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Seien Sie an belebten Orten, insbesondere in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, aber auch im Umfeld religiöser Einrichtungen, beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Seien Sie sich des erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer Einrichtungen im Kontext des militärischen Konflikts zwischen Iran und den USA bewusst und meiden Sie diese möglichst weiträumig.
  • Meiden Sie Diskussionen zu Religion und zu politisch aufgeladenen Themen. Emotionen können in ungünstigen Fällen unvermittelt in Hass und Gewalt umschlagen.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
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Teilreisewarnung Pakistan 11.03.2026

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt; weitere Luftraumsperrungen bleiben möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, kann die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region nicht vorhergesagt werden.

Am 1. März 2026 kam es in Islamabad, Karachi, Lahore, Skardu und Gilgit zu Protesten gegen die Luftangriffe auf Iran. Diese Proteste richteten sich gegen US-amerikanische Einrichtungen und solche der Vereinten Nationen. Dabei kamen mehrere Personen ums Leben. Weitere Proteste sind für die kommenden Tage angekündigt; Proteste können sich auch gegen ausländische Staatsangehörige richten. Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden sind möglich. Es muss mit erheblicher Präsenz der Sicherheitskräfte, Kontrollen und Straßenblockaden sowie Einschränkung und Abschaltung des Mobilfunknetzes gerechnet werden.

Seit der Nacht auf den 27. Februar 2026 haben pakistanische Streitkräfte zahlreiche Ziele in Afghanistan (im grenznahen Bereich sowie in Kabul und Kandahar) angegriffen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Beachten Sie die Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Seien Sie an belebten Orten, insbesondere in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, aber auch im Umfeld religiöser Einrichtungen, beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Seien Sie sich des erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer Einrichtungen im Kontext des militärischen Konflikts zwischen Iran und den USA bewusst und meiden Sie diese möglichst weiträumig.
  • Meiden Sie Diskussionen zu Religion und zu politisch aufgeladenen Themen. Emotionen können in ungünstigen Fällen unvermittelt in Hass und Gewalt umschlagen.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
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Teilreisewarnung Pakistan 12.03.2026

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt; weitere Luftraumsperrungen bleiben möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, kann die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region nicht vorhergesagt werden.

Durch Einschränkungen beim Treibstoffimport infolge der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten können in Pakistan Preiserhöhungen sowie eine Verknappung des Treibstoffangebots nicht ausgeschlossen werden. Die Regierung hat eine Viertagewoche mit Wochenende von Freitag bis Sonntag ausgerufen.

Am 1. März 2026 kam es in Islamabad, Karachi, Lahore, Skardu und Gilgit zu Protesten gegen die Luftangriffe auf Iran. Diese Proteste richteten sich gegen US-amerikanische Einrichtungen und solche der Vereinten Nationen. Dabei kamen mehrere Personen ums Leben. Weitere Proteste sind für die kommenden Tage angekündigt; Proteste können sich auch gegen ausländische Staatsangehörige richten. Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden sind möglich.

Seit der Nacht auf den 27. Februar 2026 haben pakistanische Streitkräfte zahlreiche Ziele in Afghanistan (im grenznahen Bereich sowie in Kabul und Kandahar) angegriffen.

Im gesamten Land besteht eine erhebliche Präsenz der Sicherheitskräfte. Es kommt regelmäßig zu Kontrollen und Straßenblockaden, sowie in Einzelfällen zur Verhängung von Ausgangssperren. Mit fortgesetzten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sowie Einschränkung und Abschaltung des Mobilfunknetzes muss gerechnet werden, insbesondere bei weiterem Aufflammen von Protesten oder einer weiteren Verschärfung des Konflikts mit Afghanistan.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Beachten Sie die Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige weite Reisen im Land und achten Sie auf die Möglichkeit einer sicheren Rückkehr, insbesondere auf genügenden Treibstoff.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Seien Sie an belebten Orten, insbesondere in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, aber auch im Umfeld religiöser Einrichtungen, beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Seien Sie sich des erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer Einrichtungen im Kontext des militärischen Konflikts zwischen Iran und den USA bewusst und meiden Sie diese möglichst weiträumig.
  • Meiden Sie Diskussionen zu Religion und zu politisch aufgeladenen Themen. Emotionen können in ungünstigen Fällen unvermittelt in Hass und Gewalt umschlagen.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
Auswärtiges Amt


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Teilreisewarnung Pakistan 14.03.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Pakistan
Stand 14.03.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Terrorismus)
- Einreise und Zoll (Visum: Transit)


Aktuelles
Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen

Seit der Nacht auf den 27. Februar 2026 greifen pakistanische Streitkräfte zahlreiche Ziele in Afghanistan (im grenznahen Bereich sowie in Kabul und Kandahar) an. Die de-facto-Machthaber Afghanistans haben u.a. mit Anschlägen als Reaktion auf die pakistanischen Militäroperationen gedroht. In der Nacht zum 14. März 2026 wurden mehrere unbemannte Kleinflugobjekte im pakistanischen Luftraum, einschließlich auf dem Gebiet der Hauptstadt Islamabad, festgestellt bzw. abgefangen. Es kam zu einer kurzzeitigen Unterbrechung des Flugverkehrs am Flughafen Islamabad.

Drohnen, die unbeabsichtigte Ziele treffen, oder herabfallende Trümmerteile können eine Gefahr für Reisende darstellen.

Im gesamten Land besteht eine erhebliche Präsenz der Sicherheitskräfte. Es kommt regelmäßig zu Kontrollen und Straßenblockaden, sowie in Einzelfällen zur Verhängung von Ausgangssperren. Mit fortgesetzten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sowie Einschränkung und Abschaltung des Mobilfunknetzes muss gerechnet werden, insbesondere bei weiterem Aufflammen von Protesten oder einer weiteren Verschärfung des Konflikts mit Afghanistan.

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt; weitere Luftraumsperrungen bleiben möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, kann die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region nicht vorhergesagt werden.

Durch Einschränkungen beim Treibstoffimport infolge der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten können in Pakistan Preiserhöhungen sowie zu einer Verknappung des Treibstoffangebots nicht ausgeschlossen werden. Die Regierung hat eine Viertagewoche mit Wochenende von Freitag bis Sonntag ausgerufen.

Am 1. März 2026 kam es in Islamabad, Karachi, Lahore, Skardu und Gilgit zu Protesten gegen die Luftangriffe auf Iran. Diese Proteste richteten sich gegen US-amerikanische Einrichtungen und solche der Vereinten Nationen. Dabei kamen mehrere Personen ums Leben. Weitere Proteste sind für die kommenden Tage angekündigt; Proteste können sich auch gegen ausländische Staatsangehörige richten. Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden sind möglich.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Beachten Sie die Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige weite Reisen im Land und achten Sie auf die Möglichkeit einer sicheren Rückkehr, insbesondere auf genügenden Treibstoff.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Seien Sie bei allen Fahrten oder Aufenthalten im Freien, insbesondere an belebten Orten, in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, im Umfeld religiöser Einrichtungen, beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Seien Sie sich des erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer Einrichtungen im Kontext des militärischen Konflikts zwischen Iran und den USA bewusst und meiden Sie diese möglichst weiträumig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Meiden Sie Diskussionen zu Religion und zu politisch aufgeladenen Themen. Emotionen können in ungünstigen Fällen unvermittelt in Hass und Gewalt umschlagen.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
Sicherheit
Terrorismus

Die Anzahl terroristischer Anschläge mit Todesopfern in Pakistan steigt von erhöhtem Niveau aus weiter an. Schwerpunkte sind die Provinzen Khyber Pakhtunkhwa und Belutschistan einschließlich der Provinzhauptstädte Quetta und Peshawar. Vor Reisen in diese Regionen wird daher gewarnt.

Die Gefahr terroristischer Anschläge – insbesondere seitens der Pakistanischen Taliban, des ISPP (Islamischer Staat Provinz Pakistan) und ISPK (Islamischer Staat Provinz Khorasan) sowie belutschischer Separatisten - meist durch Sprengstoffanschläge, Selbstmordattentate sowie Angriffe mit Granaten und Schusswaffen – besteht landesweit und mit steigender Tendenz. Im Zuge der Kampfhandlungen der pakistanischen Armee in Afghanistan haben die dortigen de-facto-Machthaber auch mit Anschlägen als mögliche Reaktion gedroht. Das Risiko besteht insbesondere in den Provinzen Belutschistan und Khyber Pakhtunkhwa, aber zunehmend auch in den Großstädten Islamabad, Lahore, Karachi, Multan und Rawalpindi, verstärkt bei Freitagsgebeten, an Feiertagen wie zu Beginn und Ende des Ramadans. Terroranschläge richten sich zumeist gegen Streitkräfte, Sicherheitsdienste, Polizei, Gerichte, Märkte, Einrichtungen der Infrastruktur, religiöse Stätten (Moscheen, Schreine, Kirchen) sowie gegen religiöse und ethnische Minderheiten. Am 6. Februar 2026 kam es zu einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in einem Vorort von Islamabad mit zahlreichen Toten und Verletzten. Der ISPP hat sich zu dem Anschlag bekannt. In der Nacht des 13. März 2026 wurde eine Reihe an unbemannten Kleinfluggeräten u.a. auf dem Gebiet der Hauptstadt Islamabad abgefangen, die vermutlich für Angriffe auf Regierungsgebäude eingesetzt werden sollten. Der Flugbetrieb am Flughafen Islamabad wurde kurzzeitig unterbrochen. Auch Demonstrationen können Ziel terroristischer Anschläge werden. In den meisten Fällen sind Todesopfer und Verletzungen auch unter der Zivilbevölkerung zu beklagen.

In Belutschistan und in Khyber Pakhtunkhwa (dort insbesondere in den sogenannten „merged districts“ (MDs)) besteht zudem ein erhöhtes Entführungsrisiko. In Belutschistan, Sindh und im Süden Punjabs agieren kriminelle Banden, sog. „Dacoits“, die Reisende überfallen und auch Lösegeld erpressen. Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen dieser Gruppen mit den Sicherheitskräften.
In Karachi kommt es zu religiös, ethnisch oder kriminell motivierten Anschlägen und zu Auseinandersetzungen terroristischer oder krimineller Gruppen mit den Sicherheitskräften. Nach einem Terroranschlag im April 2025 in Pahalgam im indisch verwalteten Teil Kaschmirs ist es zwischen Indien und Pakistan zu wechselseitigen militärischen Angriffen, auch über die Kaschmirregion hinaus, gekommen. Im Mai 2025 haben sich Pakistan und Indien auf einen Waffenstillstand geeinigt. Der Grenzübergang Wagah-Attari zwischen Indien und Pakistan bleibt geschlossen.
  • Holen Sie vor Reiseantritt ortskundigen Rat zur Sicherheitslage am Reiseziel ein und erkundigen Sie sich bei den pakistanischen Behörden oder einem Reisebüro, welche Gegenden für Touristen gesperrt sind.
  • Rechnen Sie mit regelmäßigen Kontrollen, gelegentlich auch mit kurzfristig verfügten Reisebeschränkungen.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen sowie beim Besuch von Einrichtungen mit internationalem Publikumsverkehr und bekannten Treffpunkten von Ausländern besonders aufmerksam.
  • Halten Sie sich von größeren Menschenansammlungen, politischen Demonstrationen, und insbesondere freitags und an hohen islamischen Feiertagen von religiösen Stätten, Prozessionen und Feierlichkeiten fern.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Einreise und Zoll
Visum
Transit

Pakistanische Flughäfen verfügen nicht über permanente internationale Transitzonen. Transitreisende benötigen daher ein gültiges pakistanisches Visum. Ohne dieses Visum kann Ihnen die Beförderung auf dem Flug verweigert werden.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu:

BPfeilB Warum Islamabad Krieg gegen die Taliban führt

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Teilreisewarnung Pakistan 15.05.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Pakistan
Stand 15.05.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Teilreisewarnung)


Aktuelles
Vor Reisen in die folgenden Regionen und Gebiete wird gewarnt:
  • Khyber Pakhtunkhwa, insbesondere in die Provinzhauptstadt Peshawar und die sogenannten „merged districts“ (MDs), einschließlich der Benutzung der weiteren Teile des Karakorum-Highways zwischen Mansehra und Einbiegen der N15.
    Davon ausgenommen sind die UNESCO-Weltkulturerbestätte Taxila sowie die Nationalparks um Nathia Gali, einschließlich der Hauptverbindungsstraßen nach Islamabad sowie die Hauptstraßen von Islamabad über den Babusar-Pass nach Gilgit (M15 bis Mansehra, ab dort N15 über Babusar-Pass bis zum Indus, dann weiter N35 nach Gilgit).
  • Belutschistan, einschließlich der Provinzhauptstadt Quetta und
  • entlang der Waffenstillstandslinie „Line of Control“ (LoC) in einem Abstand von 20 km.
Vor Ein- und Ausreisen auf dem Landweg von und nach Iran sowie Afghanistan wird gewarnt.

Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen

Seit dem 27. Februar 2026 greifen pakistanische Streitkräfte zahlreiche Ziele in Afghanistan (im grenznahen Bereich sowie in Kabul und Kandahar) an. Die de-facto-Machthaber Afghanistans haben u.a. mit Anschlägen als Reaktion auf die pakistanischen Militäroperationen gedroht.

Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran. Seitdem kam es zu Angriffen von Iran und Iran-nahen Milizen auf verschiedene Ziele in der Region, u.a. auch auf zivile Einrichtungen wie Hotels, Flughäfen und Büro- und Wohngebäude. Am 8. April 2026 haben die USA, Israel und Iran eine Waffenruhe bekannt gegeben.

Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt dennoch höchst volatil. Das Risiko einer kurzfristigen Verschärfung der Sicherheitslage und erneuter Einschränkungen des Flugverkehrs sowie eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge bestehen unvermindert fort.

Im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen mit Afghanistan sowie im Nahen Osten kann es zu Demonstrationen kommen, die sich unter Umständen auch gegen westliche Staatsangehörige richten können. Die Gefahr terroristischer Anschläge bleibt im gesamten Land erhöht. Mitte März 2026 wurden an mehreren Tagen unbemannten Kleinflugkörper festgestellt bzw. abgefangen. Es kam zu kurzzeitigen Schließungen des Luftraums.

Im gesamten Land besteht eine erhebliche Präsenz der Sicherheitskräfte. Es kommt regelmäßig zu Kontrollen und Straßenblockaden, sowie in Einzelfällen zur Verhängung von Ausgangssperren. Mit fortgesetzten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sowie Einschränkung und Abschaltung des Mobilfunknetzes muss gerechnet werden, insbesondere bei erneuten Protesten oder einer weiteren Verschärfung des Konflikts mit Afghanistan.
Im Raum Islamabad ist im Fall weiterer Verhandlungen zwischen USA und Iran zusätzlich mit erheblichen Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zu rechnen.

Durch Einschränkungen beim Treibstoffimport infolge der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten kommt es zu Preiserhöhungen. Eine Verknappung des Treibstoffangebots kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Die Regierung hat eine Viertagewoche mit Wochenende von Freitag bis Sonntag ausgerufen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Beachten Sie die Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige weite Reisen im Land und achten Sie auf die Möglichkeit einer sicheren Rückkehr, insbesondere auf genügenden Treibstoff.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich, insbesondere bei Reisen.
  • Seien Sie bei allen Fahrten oder Aufenthalten im Freien, insbesondere an belebten Orten, in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, im Umfeld religiöser Einrichtungen, beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Seien Sie sich des erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer Einrichtungen im Kontext des militärischen Konflikts zwischen Iran und den USA bewusst und meiden Sie diese möglichst weiträumig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Meiden Sie Diskussionen zu Religion und zu politisch aufgeladenen Themen. Emotionen können in ungünstigen Fällen unvermittelt in Hass und Gewalt umschlagen.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in die folgenden Regionen und Gebiete wird gewarnt:
  • Khyber Pakhtunkhwa, insbesondere in die Provinzhauptstadt Peshawar und die sogenannten „merged districts“ (MDs), einschließlich der Benutzung der weiteren Teile des Karakorum-Highways zwischen Mansehra und Einbiegen der N15.
    Davon ausgenommen sind die UNESCO-Weltkulturerbestätte Taxila sowie die Nationalparks um Nathia Gali, einschließlich der Hauptverbindungsstraßen nach Islamabad sowie die Hauptstraßen von Islamabad über den Babusar-Pass nach Gilgit (M15 bis Mansehra, ab dort N15 über Babusar-Pass bis zum Indus, dann weiter N35 nach Gilgit).
  • Belutschistan, einschließlich der Provinzhauptstadt Quetta und
  • entlang der Waffenstillstandslinie „Line of Control“ (LoC) in einem Abstand von 20 km.
Vor Ein- und Ausreisen auf dem Landweg von und nach Iran sowie Afghanistan wird gewarnt.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu:

BPfeilB Warum Islamabad Krieg gegen die Taliban führt

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Teilreisewarnung Pakistan 11.06.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Pakistan
Stand 11.06.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Proteste in Azad Jammu and Kashmir (AJK); Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Teilreisewarnung: Abraten)


Aktuelles
Vor Reisen in die folgenden Regionen und Gebiete wird gewarnt:
  • Khyber Pakhtunkhwa, insbesondere in die Provinzhauptstadt Peshawar und die sogenannten „merged districts“ (MDs), einschließlich der Benutzung der weiteren Teile des Karakorum-Highways zwischen Mansehra und Einbiegen der N15.
    Davon ausgenommen sind die UNESCO-Weltkulturerbestätte Taxila sowie die Nationalparks um Nathia Gali, einschließlich der Hauptverbindungsstraßen nach Islamabad sowie die Hauptstraßen von Islamabad über den Babusar-Pass nach Gilgit (M15 bis Mansehra, ab dort N15 über Babusar-Pass bis zum Indus, dann weiter N35 nach Gilgit).
  • Belutschistan, einschließlich der Provinzhauptstadt Quetta und
  • entlang der Grenze zu Indien, einschließlich der Waffenstillstandslinie „Line of Control“ (LoC) in einem Abstand von 20 km.
Vor Ein- und Ausreisen auf dem Landweg von und nach Iran sowie Afghanistan wird gewarnt.

Von Reisen in den pakistanisch verwalteten Teil Kaschmirs (Azad Jammu and Kashmir, AJK), für den keine Teilreisewarnung gilt, wird derzeit abgeraten.

Proteste in Azad Jammu and Kashmir (AJK)

Im pakistanisch verwalteten Teil Kaschmirs (Azad Jammu and Kashmir, AJK) kommt es aktuell zu Protesten mit teilweise gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Protestierenden, bei denen mehrere Menschen ums Leben gekommen sein sollen. Für die Stadt Rawalakot im Poonch District gilt aktuell eine Ausgangssperre. Zudem kommt es zu Einschränkungen von Internet- und Mobilfunkdiensten.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Beachten Sie die Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich, insbesondere bei Reisen.
Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen
Seit Ende Februar 2026 greifen pakistanische Streitkräfte zahlreiche Ziele in Afghanistan (im grenznahen Bereich sowie in Kabul und Kandahar) an. Die de-facto-Machthaber Afghanistans haben u.a. mit Anschlägen als Reaktion auf die pakistanischen Militäroperationen gedroht.

Auch seit Bekanntgabe der Waffenruhe zwischen den USA, Israel und Iran am 8. April 2026 gab es wiederholt vereinzelte Angriffe auf militärische und zivile Ziele in der Region. Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt höchst volatil. Das Risiko einer kurzfristigen Verschärfung der Sicherheitslage und erneuter Einschränkungen des Flugverkehrs bestehen auch in Pakistan unvermindert fort.

Im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen mit Afghanistan sowie im Nahen Osten kann es zu Demonstrationen kommen, die sich unter Umständen auch gegen westliche Staatsangehörige richten können. Die Gefahr terroristischer Anschläge bleibt im gesamten Land erhöht. Mitte März 2026 wurden an mehreren Tagen unbemannten Kleinflugkörper festgestellt bzw. abgefangen. Es kam zu kurzzeitigen Schließungen des Luftraums.

Im gesamten Land besteht eine erhebliche Präsenz der Sicherheitskräfte. Es kommt regelmäßig zu Kontrollen und Straßenblockaden, sowie in Einzelfällen zur Verhängung von Ausgangssperren. Mit fortgesetzten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sowie Einschränkung und Abschaltung des Mobilfunknetzes muss gerechnet werden, insbesondere bei erneuten Protesten oder einer weiteren Verschärfung des Konflikts mit Afghanistan.
Im Raum Islamabad ist im Fall weiterer Verhandlungen zwischen USA und Iran zusätzlich mit erheblichen Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zu rechnen.

Durch Einschränkungen beim Treibstoffimport infolge der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten kommt es zu Preiserhöhungen. Eine Verknappung des Treibstoffangebots kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Die Regierung hat eine Viertagewoche mit Wochenende von Freitag bis Sonntag ausgerufen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und die Hinweise im Abschnitt Sicherheit.
  • Informieren Sie sich in den sozialen und lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
  • Beachten Sie die Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige weite Reisen im Land und achten Sie auf die Möglichkeit einer sicheren Rückkehr, insbesondere auf genügenden Treibstoff.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich, insbesondere bei Reisen.
  • Seien Sie bei allen Fahrten oder Aufenthalten im Freien, insbesondere an belebten Orten, in der Nähe von Regierungsgebäuden und Polizeieinrichtungen, im Umfeld religiöser Einrichtungen, beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, besonders aufmerksam.
  • Seien Sie sich des erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer Einrichtungen im Kontext des militärischen Konflikts zwischen Iran und den USA bewusst und meiden Sie diese möglichst weiträumig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und achten Sie auf ungewöhnliche Ereignisse.
  • Meiden Sie Diskussionen zu Religion und zu politisch aufgeladenen Themen. Emotionen können in ungünstigen Fällen unvermittelt in Hass und Gewalt umschlagen.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in die folgenden Regionen und Gebiete wird gewarnt:
  • Khyber Pakhtunkhwa, insbesondere in die Provinzhauptstadt Peshawar und die sogenannten „merged districts“ (MDs), einschließlich der Benutzung der weiteren Teile des Karakorum-Highways zwischen Mansehra und Einbiegen der N15.
    Davon ausgenommen sind die UNESCO-Weltkulturerbestätte Taxila sowie die Nationalparks um Nathia Gali, einschließlich der Hauptverbindungsstraßen nach Islamabad sowie die Hauptstraßen von Islamabad über den Babusar-Pass nach Gilgit (M15 bis Mansehra, ab dort N15 über Babusar-Pass bis zum Indus, dann weiter N35 nach Gilgit).
  • Belutschistan, einschließlich der Provinzhauptstadt Quetta und
  • entlang der Grenze zu Indien, einschließlich der Waffenstillstandslinie „Line of Control“ (LoC) in einem Abstand von 20 km.
Vor Ein- und Ausreisen auf dem Landweg von und nach Iran sowie Afghanistan wird gewarnt.

Von Reisen in den pakistanisch verwalteten Teil Kaschmirs (Azad Jammu and Kashmir, AJK), für den keine Teilreisewarnung gilt, wird derzeit abgeraten.
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Siehe dazu:

Deadly protests in Pakistan-administered Kashmir: What’s going on?
09.06.2026 - Al Jazeera

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