Die Landminensituation in Nordafrika

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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ursula
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alte Munition UXO Minen Sahara Nordafrika

Beitrag von ursula »

danke Kuno für deine Warnung, das kann man nicht genug wiederholen

5-2770429.jpg

mir stehen heute noch die Haare zu Berge, wenn ich daran denke, wie mein "Chef" das
Schwarzpulver in den Säckchen aus den zerborstenen russischen Raketen zum beschleunigten
Entfachen des Campfeuers einsetzte

Bleiche Grüsse
2770478.gif
Ursula
Turi
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Re: Die Landminensituation in Nordafrika

Beitrag von Turi »

Hallo Gemeinde
Hier noch 2 Bilder vom Jebel Uweinat.
In der Nähe des abgebildeten Lastwagens liegt noch viel Material für Mutige herum.
Aufgenommen im April 2008.
sandige Grüsse und wenn möglich ohne Bombenstimmung
Turi

Bild

Bild
Kuno
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Re: Die Landminensituation in Nordafrika

Beitrag von Kuno »

Material für Mutige

8) MfM
Alexander
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Re: Die Landminensituation in Nordafrika

Beitrag von Alexander »

Mit feiner Nase zum Sprengstoff
Wie Ratten in Afrika bei der Entschärfung von Landminen helfen


Weil Spürhunde zu teuer und zu uneffizient sind, um in Kriegsgebieten Landminen aufzuspüren, kam der Belgier Bart Weetjens auf eine Idee: Afrikanische Riesenhamsterratten sollen die Arbeit übernehmen. In Tansania suchen die Tiere bereits erfolgreich nach Sprengstoff. mehr...

Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Die Landminensituation in Nordafrika

Beitrag von Kuno »

Es wird geschätzt, daß auf libyschem Boden ca. 10'000'000 Minen vergraben liegen. Der größte Teil dürfte an der Grenze zum Tschad verborgen liegen.

Zehn Millionen? Davon nur zwei Millionen aus dem Zweiten Weltkrieg und der Rest gegen den Chad hinunter. Bei allem Fleiss der beiden Kriegsparteien - das duenkt mich nun doch zu viel...
ursula
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Minengefahr Libyen Tschad

Beitrag von ursula »

Minen an der südlichen Grenze Libyen - Tschad
wieviele dort unten liegen, weiss ich auch nicht: Eine reicht schon :shock:

Serir Tibesti
Serir Tibesti
Dohone
Dohone
Eghei - Klingue Pass
Eghei - Klingue Pass
Dohone
Dohone

kein Märchen, eher ein realer Albtraum

Grüsse
Ursula
schu achbar ?

Re: Die Landminensituation in Nordafrika

Beitrag von schu achbar ? »

Wer war denn das mit dem Reise-Mog ?
Kennt Die wer ??
ursula
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Libyen Minen

Beitrag von ursula »

schu achbar ? hat geschrieben: Kennt Die wer ??
ja, ich
schu achbar ?

Re: Die Landminensituation in Nordafrika

Beitrag von schu achbar ? »

Dann warst Du dabei, als es passierte ?

Na, das ist ja mal ne Erfahrung, die nicht Viele machen.
Gehts den Insassen gut ??
ursula
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Minen Libyen Tschad Dohone Tibesti

Beitrag von ursula »

sie kamen mit dem Schrecken davon und

10-2848319.jpg

waren ein Jahr danach mit einem anderen Unimog wieder unterwegs.

Die Frage, warum die Mine erst beim Unimog losging, ist aber bis heute unbeantwortet geblieben.
Die Toyotas und Nissans fuhren vor ihm ebenfalls in der Spur des Chefs. Obs der etwas breitere Radstand ausmachte? oder war es eine Mine, welche erst beim xten Mal hochgeht?

Grüsse
Ursula
Kuno
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Re: Die Landminensituation in Nordafrika

Beitrag von Kuno »

Ursula, weisst du noch, unter welchem Rad die Mine hochging? Sieht aus wie hinten rechts. Bin auch nicht der Spezialist in Minen aber ich weiss nichts von Minen, die ers bei einem mehrfachen 'Beruehren' losgehen. Es gibt bestimmt solche spezialiserten Minen aber es wuerde nicht viel Sinn machen, aufwaendige Zuender fuer Minen zu konstruieren. Die Chance, dass eine Minemehrfah 'beruehrt' wird ist nicht derart gross und man wuerde verhindern, dass zB. ein Pass als vermint gilt, wenn bereits mehrer Fz durchgekommen sind. Koennte mir eventuell noch vorstellen, dass eine Zeitverzoegerung eingestellt war - waere aber auch nicht ueblich. Was am wahrscheinlichsten ist: Erst der Unimog brachte das noetige Gewicht um die Mine auszloesen.
Alexander
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Re: Die Landminensituation in Nordafrika

Beitrag von Alexander »

Hallo Zusammen,

diese Minen gibt es tatsächlich. Teuflisch bei Konvoifahrten im Kriegsfalle.
Die ersten Fahrzeuge fahren über die Mine, bis die Zeit gekommen ist.
Dann steht der Konvoi. Hinten geht es nicht mehr weiter, vorne ist man gelähmt vor Schreck.
Diese Konstruktionen machen Sinn, für denjenigen, der diese Minen legt :evil:

Grüsse
Alexander
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Minen Libyen Nordafrika Sahara Sahel

Beitrag von ursula »

Kuno hat geschrieben:
Fr 4. Sep 2009, 11:28
Ursula, weisst du noch, unter welchem Rad die Mine hochging? Sieht aus wie hinten rechts.
Kuno, ja, auf der rechten Seite, das ist sicher!
die Türe vorne rechts wurde durch die Explosion aufgerissen, deshalb kamen sie noch rechtzeitig heil mit den Papieren raus. Ein grosses Glück, dass in der unmittelbaren Umgebung keine weiteren Personen-Minen lagen

11-2851899.jpg

Aber wie schnell reagiert denn so eine Mine? mit dem Vorderrad drübgefahren, explodiert sie dann in der Mitte des Autos? je nach gefahrener Geschwindigkeit? wie diese APM im Dohone?

Bild aus sahara.it
Bild aus sahara.it

oder bei langsamem Tempo vorne, wie hier am weichsandigen Klingue Pass ?

13-2856473.jpg

von Rava, der selber im Niger auf eine Mine aufgefahren ist (mit 3 Toten) war der Spruch "man muss nur so schnell drüberfahren, dass sie hinter einem explodiert"
DAS möchte ich lieber nicht ausprobieren... Obwohl es hier danach aussieht, als ob er recht hätte:




Deine Überlegungen gehen auch Richtung Panzermine, oder? einen Unimog könnte man mit einer APM sicher nicht so fertigmachen :?

Grüsse
Ursula
Kuno
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Re: Die Landminensituation in Nordafrika

Beitrag von Kuno »

Ursula; das im Video ist mM keine Landmine bzw. Panzermine. Sieht mir eher nach einem ferngezuendeten (jedoch etwas zu tief eingegrabenen) Sprengkoerper aus.

Ansonsten gibt es wohl alles, was sich der Mensch nur ausdenken und in einer Mine verwirklichen kann.

(Mir haben am besten die Minen "gefallen", bei denen man eine Zeitperiode einstellen musste. War sie abgelaufen, dann hat sich die Mine selbststaendig gesichert un eine Ar Antenne ausgefahren, so dass man sie gefahrlos wieder einsammeln konnte.)
Volvo73
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Re: Minen Libyen Tschad Dohone Tibesti

Beitrag von Volvo73 »

ursula hat geschrieben:
Fr 4. Sep 2009, 10:43
Die Frage, warum die Mine erst beim Unimog losging, ist aber bis heute unbeantwortet geblieben.
Die Toyotas und Nissans fuhren vor ihm ebenfalls in der Spur des Chefs. Obs der etwas breitere Radstand ausmachte? oder war es eine Mine, welche erst beim xten Mal hochgeht?
Einige AV/AT Minen brauchen einen höheren Auslösedruck um zu zünden. Das verhindert einerseits das Soldaten zu Fuss die Mine frühzeitig auslösen und stellt anderseits sicher das die Mine unter einem "lohnenden" schweren Fahrzeug zündet. Bei vollen Tanks+Bett hinten mit Wassertank darunter kann ich mir schon vorstellen das die Mine erst an den Hinterrädern explodiert ist.

Viele Grüße,

Ingo
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