Faszination Chamäleon
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Birgitt
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Faszination Chamäleon
Das nennt man eine Last-Minute-Entdeckung: Andrew Marshall, Wissenschafter der britischen Universität York, beobachtete im tansanischen Magombera-Urwald eine Schlange, die gerade dabei war ein Chamäleon zu verschlingen - und stellte dabei fest, dass es sich um ein Exemplar einer unbekannten Art handelte. Die Räuberin wurde vertrieben, ihre Beute sichergestellt und untersucht. Die Vermutung, es mit einer neuen Spezies zu tun haben, wurde anschließend durch die Sichtung zweier weiterer Exemplare in der Umgebung bestätigt. Das Magombera-Chamäleon erhielt die Bezeichnung Kinyongia magomberae und wurde nun im "African Journal of Herpetology" ( Bd. 58 ) der Fachwelt offiziell vorgestellt ...
Unbekanntes Chamäleon während seiner Entdeckung gefressen
23.11.2009 - Standard
Gruß
Birgitt
Unbekanntes Chamäleon während seiner Entdeckung gefressen
23.11.2009 - Standard
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Faszination Chamäleon | Die Geschichte von Leon
Chamäleons - seit jeher völlig faszinierende Tiere für mich, nicht nur wegen ihres Farbwechsels, sondern vor allem wegen ihrem Blick!
Wenn ich versuche, einem Chamäleon tief in die Augen zu schauen, wird mir übel
es ist unglaublich, wie diese Tiere ihre Augen in alle Himmelsrichtungen verdrehen können, und das auch noch ungleichmäßig, ohne den Kopf zu bewegen. Während dich ein Auge neugierig betrachtet, schielt das andere Auge bereits nach hinten, weil es eine Fliege im Visier hat ...
Ein Chamäleon in seinem natürlichen Lebensraum ausfindig zu machen, ist verdammt schwer. Sie sind farblich so wunderbar an ihre Umgebung angepasst, dass schon sehr viel Glück dazugehört, diese Tierchen zu erkennen. Am einfachsten findet man Chamäleons im südlichen Afrika auf Asphaltstraßen
Sie bewegen sich nur sehr langsam vorwärts, und es ist ein weiter Weg für sie, die Straße zu überqueren. So wie bei uns tote Igel auf der Straße liegen, sieht man dort leider sehr viele plattgefahrene Chamäleons.
Dieser nette Zeitgenosse hier ist Leon:

Sambia, Dezember 2005
aufgelesen irgendwo auf dem Asphalt in Sambia hat er uns einige Tage auf unserer Reise begleitet. Seine "Wohnung" war ein schöner großer Ast mit üppigem Grün - festgeklemmt an der Decke des Wagens. Um seinen Durst zu stillen, wurden einige Blätter regelmäßig angefeuchtet ...
Anfangs noch ziemlich ängstlich, wurde Leon von Minute zu Minute zutraulicher - hat sich später von seinem Ast abgeseilt und die Zeit während der Fahrt meist auf meiner Schulter zugebracht. Als Fliegenfänger war Leon ideal - wenn er auf meiner Hand saß habe ich ihn einfach Richtung Fliege dirigiert und schwupp, klebrige lange Zunge raus - und Ruhe!
Was ich damals noch nicht wusste, war die Tatsache, dass Chamäleons in Afrika als Unglücksboten gelten. So sollen sie Jagdpech ankündigen, Jungfrauen die Heiratschancen nehmen und Schwangeren eine schwierige Geburt verheißen - und werden von daher getötet.
Als ich nichtsahnend mit meinem Chamäleon auf der Schulter in einem kleinen Dorf Obst kaufen wollte, waren Tumult und Chaos natürlich vorprogrammiert. Die Obstverkäuferinnen warfen bei unserem Anblick völlig entsetzt ihre Obstschalen in die Ecke und rannten kreischend von dannen - Männer kamen angelaufen, um ihren Frauen zu helfen - sie wussten ja nicht, was die Weiße da so mit denen anstellt ....
Und die weiße Frau hat schleunigst gemacht, dass sie weg kam
Da Leon nicht ewig mit uns rumreisen konnte (und sicherlich auch nicht wollte), haben wir ihn umgesiedelt - hier sitzt er auf unserem Reserverad kurz vor seiner "Freilassung" im Kasanka Nationalpark - von hier ist es für ihn ein weiter Weg bis zur nächsten Asphaltstraße und zum nächsten Dorf. Er dürfte also für einige Zeit in Sicherheit gewesen sein ...

Kasanka NP/Sambia, Dezember 2005
Ihr habt doch sicherlich auch Fotos und Geschichten rund um das Chamäleon -
zeigt her!
Gruß
Birgitt
Wenn ich versuche, einem Chamäleon tief in die Augen zu schauen, wird mir übel
Ein Chamäleon in seinem natürlichen Lebensraum ausfindig zu machen, ist verdammt schwer. Sie sind farblich so wunderbar an ihre Umgebung angepasst, dass schon sehr viel Glück dazugehört, diese Tierchen zu erkennen. Am einfachsten findet man Chamäleons im südlichen Afrika auf Asphaltstraßen
Dieser nette Zeitgenosse hier ist Leon:

Sambia, Dezember 2005
aufgelesen irgendwo auf dem Asphalt in Sambia hat er uns einige Tage auf unserer Reise begleitet. Seine "Wohnung" war ein schöner großer Ast mit üppigem Grün - festgeklemmt an der Decke des Wagens. Um seinen Durst zu stillen, wurden einige Blätter regelmäßig angefeuchtet ...
Anfangs noch ziemlich ängstlich, wurde Leon von Minute zu Minute zutraulicher - hat sich später von seinem Ast abgeseilt und die Zeit während der Fahrt meist auf meiner Schulter zugebracht. Als Fliegenfänger war Leon ideal - wenn er auf meiner Hand saß habe ich ihn einfach Richtung Fliege dirigiert und schwupp, klebrige lange Zunge raus - und Ruhe!
Was ich damals noch nicht wusste, war die Tatsache, dass Chamäleons in Afrika als Unglücksboten gelten. So sollen sie Jagdpech ankündigen, Jungfrauen die Heiratschancen nehmen und Schwangeren eine schwierige Geburt verheißen - und werden von daher getötet.
Als ich nichtsahnend mit meinem Chamäleon auf der Schulter in einem kleinen Dorf Obst kaufen wollte, waren Tumult und Chaos natürlich vorprogrammiert. Die Obstverkäuferinnen warfen bei unserem Anblick völlig entsetzt ihre Obstschalen in die Ecke und rannten kreischend von dannen - Männer kamen angelaufen, um ihren Frauen zu helfen - sie wussten ja nicht, was die Weiße da so mit denen anstellt ....
Da Leon nicht ewig mit uns rumreisen konnte (und sicherlich auch nicht wollte), haben wir ihn umgesiedelt - hier sitzt er auf unserem Reserverad kurz vor seiner "Freilassung" im Kasanka Nationalpark - von hier ist es für ihn ein weiter Weg bis zur nächsten Asphaltstraße und zum nächsten Dorf. Er dürfte also für einige Zeit in Sicherheit gewesen sein ...

Kasanka NP/Sambia, Dezember 2005
Ihr habt doch sicherlich auch Fotos und Geschichten rund um das Chamäleon -
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Birgitt
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Chamäleon in den Usambara-Mountains / Tansania
Hier noch ein herrlich grasgrünes Exemplar, dessen Heimat die Usambara-Berge sind:

Da ich Stunden zuvor Zeuge eines feigen Chamäleon-Mordes geworden war, habe ich dem kleinen Jungen, der mit diesem grünen Kerlchen hier spielte, versucht zu erklären, dass auch ein Chamäleon Gefühle hat
Der Junge hatte - wie Kinder so sind - Millionen Fragen dazu ... hat das Tier aber später auf einen Baum gesetzt und laufen lassen!

Ist das nicht ein wunderschöner Anblick?
Wie ein Mini-Dino!

Usambara Mountains, Tansania - März 2009
Gruß
Birgitt

Da ich Stunden zuvor Zeuge eines feigen Chamäleon-Mordes geworden war, habe ich dem kleinen Jungen, der mit diesem grünen Kerlchen hier spielte, versucht zu erklären, dass auch ein Chamäleon Gefühle hat

Ist das nicht ein wunderschöner Anblick?
Wie ein Mini-Dino!

Usambara Mountains, Tansania - März 2009
Gruß
Birgitt
Re: Faszination Chamäleon
Hallo Birgitt,
wie stelle ich denn ein Foto ein und wie groß (kb) darf es max sein.
Hermann
wie stelle ich denn ein Foto ein und wie groß (kb) darf es max sein.
Hermann
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Birgitt
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Re: Faszination Chamäleon
Hallo Hermann,
schau bezüglich des Uploads bitte
hier
Falls es Probleme dabei geben sollte, kannst du die Fotos aber auch Alex oder mir senden, wir helfen dir gerne und fügen die Bilder dann in dein Posting ein.
LG nach HH
Birgitt
schau bezüglich des Uploads bitte
Falls es Probleme dabei geben sollte, kannst du die Fotos aber auch Alex oder mir senden, wir helfen dir gerne und fügen die Bilder dann in dein Posting ein.
LG nach HH
Birgitt
Re: Faszination Chamäleon
Moin,moin,
es war eigentlich schon lange mein Wunsch mal ein Chamäleon in freier Natur zu erleben.
Bei zwei Reisen in diesem Jahr ,zum Kilimanjaro und nach Namibia, war es endlich soweit.Ich war begeistert.
Hermann



es war eigentlich schon lange mein Wunsch mal ein Chamäleon in freier Natur zu erleben.
Bei zwei Reisen in diesem Jahr ,zum Kilimanjaro und nach Namibia, war es endlich soweit.Ich war begeistert.
Hermann



Re: Faszination Chamäleon
Hat leider nicht 100% geklappt.
Die ersten 2 Bilder entstanden im Caprivi/Namibia.
Das andere,sowie dieses,im Regenwald vom Kilimanjaro.
Hermann

Die ersten 2 Bilder entstanden im Caprivi/Namibia.
Das andere,sowie dieses,im Regenwald vom Kilimanjaro.
Hermann

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WolfgangT2b
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Re: Faszination Chamäleon
Noch'n Chamäleon.
Farbenblind in Namibia und ...

... perfekt getarnt in Botswana (irgendwie sieht das namibische nicht sehr glücklich aus).

Gruß
Wolfgang
Farbenblind in Namibia und ...

... perfekt getarnt in Botswana (irgendwie sieht das namibische nicht sehr glücklich aus).

Gruß
Wolfgang
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Birgitt
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Chamäleons in Tansania
Ich kanns nicht lassen
Ich bringe es einfach nicht übers Herz, ein Chamäleon über die Straße laufen zu lassen, das nächste Fahrzeug, das nahe Dorf (und damit evtl. den Tod) vor Augen. Ob das Tier dann will oder nicht, es bekommt einen Lift in die nächste "sichere" Region.
Dieser kleine Frechdachs hier durfte während der kurzen Fahrt jedoch nur im Ablagekörbchen sitzen - er war einfach zu gefährlich. Das reinste Kampfchamäleon
Blitzschnell in seinen Bewegungen, was ich von diesen Tieren eigentlich nicht gewohnt bin, und laut fauchend machte er seinem Unmut über die unfreiwillige Fahrt Luft - nachdem er mich beim Kennenlernen ordentlich in den Finger gebissen hatte
scheinbar hatte ich ihn etwas unsanft berührt.

Moa, Tansania - Dezember 2009
Nach kurzer Fahrt ging es für ihn zurück in die Freiheit. Seinen Gesichtsausdruck bei Freilassung konnte ich nicht so recht deuten
war er beleidigt, dass er umziehen musste, oder war er beleidigt, dass er nicht weiter mitfahren durfte?

Tansania - Dezember 2009
Gruß
Birgitt
Ich bringe es einfach nicht übers Herz, ein Chamäleon über die Straße laufen zu lassen, das nächste Fahrzeug, das nahe Dorf (und damit evtl. den Tod) vor Augen. Ob das Tier dann will oder nicht, es bekommt einen Lift in die nächste "sichere" Region.
Dieser kleine Frechdachs hier durfte während der kurzen Fahrt jedoch nur im Ablagekörbchen sitzen - er war einfach zu gefährlich. Das reinste Kampfchamäleon

Moa, Tansania - Dezember 2009
Nach kurzer Fahrt ging es für ihn zurück in die Freiheit. Seinen Gesichtsausdruck bei Freilassung konnte ich nicht so recht deuten

Tansania - Dezember 2009
Gruß
Birgitt
Re: Faszination Chamäleon
Klasse,
ich hoffe das ich in diesem Jahr in Namibia auch wieder welche zu sehen bekomme.
Hermann
ich hoffe das ich in diesem Jahr in Namibia auch wieder welche zu sehen bekomme.
Hermann
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Birgitt
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Auch kalte Chamäleons schleudern Zunge blitzschnell
Chamäleons haben unter den Reptilien eine einzigartige Jagdtechnik entwickelt: Die eher behäbigen Tiere können ihre Zunge in weniger als einer Zehntelsekunde auf das Zweifache ihrer Körperlänge herausschleudern und so selbst entfernte Beute blitzschnell erlegen. Wie Christopher Anderson und Stephen Deban von der University of South Florida in Tampa nun herausfanden, hat diese Methode einen zusätzlichen Vorteil: Sie funktioniert auch in der Kälte ...
Auch kalte Chamäleons schleudern Zunge blitzschnell
08.03.2010 - spektrum
Gruß
Birgitt
Auch kalte Chamäleons schleudern Zunge blitzschnell
08.03.2010 - spektrum
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Birgitt
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Birgitt
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Chamäleons in Madagaskar
Die Tierwelt Madagaskars ist reich an allerlei skurrilen Sehenswürdigkeiten - und ständig entdecken Biologen mehr. Zum Beispiel Tarzan: Die neue Chamäleonart haben gerade Forscher um Philip-Sebastian Gehring von der Universität Braunschweig im Regenwald der Insel entdeckt. Leider teilt Calumma tarzan auch das Schicksal vieler Spezies vor Ort: Sein Lebensraum, die mittelhoch gelegenen Regenwälder der zentralen Ostküste, ist auf wenige unzusammenhängende Restbestände geschrumpft ...
Chamäleons auf großer Fahrt
08.09.2010 - spektrum
Gruß
Birgitt
Chamäleons auf großer Fahrt
08.09.2010 - spektrum
Gruß
Birgitt
Madagascar-Chamaeleon
Hallo Birgitt,
vielen Dank für diesen Eintrag, die Entdeckung dieses neuen "Erdlöwen" ist an mir bisher vorbeigegangen.
Hatte in Mad. ne ganze Menge Fotos von Chamaeleons gemacht - war aber noch vor der digitalen Fotoära - die sind jetzt eingescannt nicht mehr so richtig zu gebrauchen. Im Gebüsch am Straßenrand, selbst in Tana , der Hauptstadt, ob im Regenwald oder trockener Dornsavanne - die Viecher waren buchstäblich überall. Anfangs haben mir Kinder die Tiere im Zweiggewirr noch zeigen müssen - man malt ihnen ein Tier auf und schon geht die begeisterte Jagd los - später kommt man selbst drauf. (Nebenbei die Namensgebung bei den Madagassen ist entwaffnend: "ambua lava" - "langer Hund" für Chamaeleons, entsprechend "bibi lava" - "langes Tier" für Schlange oder "lolo vula" - Geld-Schmetterling für die großen Agema -Nachtfalter die man an unbelehrbare Touris verhökern kann.)
Schwere Fälle - also grasgrüne Chamaeleonarten, aber auch die anderen findet man nachts mit Taschenlampe relativ leicht weil sie dann farblich ganz blass, fast weiß sind und oft ziemlich frei an äußeren Zweigenden schlafend über den Straßenasphalt (wo vorhanden) hängen, der abends noch angenehm im kühlfeuchten Bergland die Wärme speichert.
Ein ortsnaher Gehölzbereich war übrigens besonders mit Chamaeleons gesegnet - habe mir lange den Kopf drüber zerbrochen was da die besonderen Lebensraum-Qualitäten sein müssten. Morgens früh hab ichs dann kapiert, als Kinder mit ihren Bastkörbchen vorbeikamen und allerhand Tiere aussetzten, die einheimische Guides dann wenig später fachmännisch uns Touris "fanden" .....
ciao
Rainer52
vielen Dank für diesen Eintrag, die Entdeckung dieses neuen "Erdlöwen" ist an mir bisher vorbeigegangen.
Hatte in Mad. ne ganze Menge Fotos von Chamaeleons gemacht - war aber noch vor der digitalen Fotoära - die sind jetzt eingescannt nicht mehr so richtig zu gebrauchen. Im Gebüsch am Straßenrand, selbst in Tana , der Hauptstadt, ob im Regenwald oder trockener Dornsavanne - die Viecher waren buchstäblich überall. Anfangs haben mir Kinder die Tiere im Zweiggewirr noch zeigen müssen - man malt ihnen ein Tier auf und schon geht die begeisterte Jagd los - später kommt man selbst drauf. (Nebenbei die Namensgebung bei den Madagassen ist entwaffnend: "ambua lava" - "langer Hund" für Chamaeleons, entsprechend "bibi lava" - "langes Tier" für Schlange oder "lolo vula" - Geld-Schmetterling für die großen Agema -Nachtfalter die man an unbelehrbare Touris verhökern kann.)
Schwere Fälle - also grasgrüne Chamaeleonarten, aber auch die anderen findet man nachts mit Taschenlampe relativ leicht weil sie dann farblich ganz blass, fast weiß sind und oft ziemlich frei an äußeren Zweigenden schlafend über den Straßenasphalt (wo vorhanden) hängen, der abends noch angenehm im kühlfeuchten Bergland die Wärme speichert.
Ein ortsnaher Gehölzbereich war übrigens besonders mit Chamaeleons gesegnet - habe mir lange den Kopf drüber zerbrochen was da die besonderen Lebensraum-Qualitäten sein müssten. Morgens früh hab ichs dann kapiert, als Kinder mit ihren Bastkörbchen vorbeikamen und allerhand Tiere aussetzten, die einheimische Guides dann wenig später fachmännisch uns Touris "fanden" .....
ciao
Rainer52
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Birgitt
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Bionik - Forscher baut Chamäleonzunge nach
Die Beute hat keine Chance, wenn ein Chamäleon seine Zunge abfeuert. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde schießt das flexible Organ aus dem Maul des Tieres und greift sich das Opfer, wobei es bis zu sechsmal so lang wird wie das Chamäleon selbst. Für bestimmte Aufgaben in der Industrie wäre ein Manipulator mit ähnlichen Fähigkeiten von Vorteil. So könnte ein Stempel oder eine Fangvorrichtung in kürzester Zeit verschiedenste Positionen erreichen ...
Forscher baut Chamäleonzunge nach
28.03.2011 - spektrum
Gruß
Birgitt
Forscher baut Chamäleonzunge nach
28.03.2011 - spektrum
Gruß
Birgitt
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Kuno
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- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
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Re: Faszination Chamäleon
Werden Chamaelenons eigentlich auch gegessen?




